Projekte

Querwaldein „Blaumeisen und Turmfalken – Waldtrauergruppe für Kinder in der Natur“
Lebenshilfe

Querwaldein „Blaumeisen und Turmfalken – Waldtrauergruppe für Kinder in der Natur“

Einen nahestehenden Menschen zu verlieren ist für alle mit Trauer und Schmerz verbunden. Vor allem für Kinder bedeutet das, eine schwere Zeit zu durchleben. Kinder sollten deshalb nach dem Verlust einer nahestehenden Person bei ihrer Trauer unterstützt werden. Das Projekt „Blaumeisen und Turmfalken – Waldtrauergruppe für Kinder in der Natur“ hat sich zur Aufgabe gemacht, Kindern dabei zu helfen, mit einem solchen Verlust umzugehen. In 14-täglichen Treffen für jeweils 2 Stunden kommen sechs bis zehn Kinder ab dem 5. Lebensjahr in der Natur zusammen. Treffpunkt ist hierbei der Schultenhof in Dortmund-Hombruch. Seit August 2021 besteht die Gruppe aus einem festen Kern von sechs Kindern, welche alle ein Elternteil verloren haben. Aus dem Internetauftritt von Querwaldein e.V. : "Gemeinsam wollen wir eine besondere Zeit in der Natur erleben. Wir treffen uns alle zwei Wochen in unserem Garten am Schultenhof. Dort können wir zusammen am Feuer sitzen, schnitzen und singen oder wir ziehen in den Wald, wo wirspielen und toben, Ruhe erfahren oder unsere Geschichten miteinander teilen. Alle Kinder die hier in der Gruppe sind, haben erfahren, wie es ist einen geliebten Menschen zu verlieren. In Gemeinschaft mit Gleichgesinnten haben wir die Möglichkeit uns selbst mit all unseren Gefühlenanzunehmen. Trauer und Schmerz sind hier genauso kein Tabu wie zusammen Lachen und beim Spielen Spaß haben. In dieser neuen und besonderen Querwaldeingruppe werden Elemente der Natur- und Wildnispädagogik mit Ritualen aus der Trauerarbeit kombiniert. So werden die Kinder umsichtig in ihrem Trauerprozeß und den einhergehenden Erfahrungen in der Gruppe begleitet. Der Wald in seiner Vielfalt bietet dabei eine wunderbare Unterstützung. Unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten für die Trauer und das Erinnern werden den Kindern durch Spiele, das Gestalten mit Naturmaterialien und in Gruppengesprächen gegeben. Die Natur, als Ort frei von den alltäglichen Anforderungen und Verhaltensmustern wird so für die Kinder zum neutralen Erfahrungsraum." Es werden nicht nur freie Spieleinheiten, naturerlebnispädagogisch angeleitete Aktivitäten und kleine Rituale durchgeführt, sondern auch Redeanlässe geschaffen, die den Trauerprozess unterstützen sollen. Schmerz und Trauer sowie Lachen und Spaß beim Spielen stellen hier kein Tabu dar. Die Eltern der Kinder sind auf verschieden Wegen auf dieses Projekt aufmerksam geworden, und die Teilnahme ist kostenlos. Die Erfahrung der letzten zwei Jahre zeigt, dass die Eltern das kontinuierliche Angebot der Gruppe sehr schätzen, und die Kinder sehr gerne an dieser Gruppe teilnehmen. Finanziert wird das Projekt durch Spenden und seit August 2021 zu gleichen Teilen von der Stiftung Kinderglück und der ProFiliis-Stiftung. Im Schuljahr 2021/2022 waren insgesamt 20 Termine geplant, von denen 2Termine noch nach den Sommerferien nachgeholt werden.
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Dortmund - Hombruch
Querwaldein
Sommerferienprogramm an der Holte Grundschule
Freizeit

Sommerferienprogramm an der Holte Grundschule

Wenn im Sommer für manche Kinder die großen Ferien mit Urlaub und tollem Programm anstehen, heißt es für andere Kinder: Langeweile und Einsamkeit. Wenn sich eine Familie keinen Urlaub leisten kann oder die Eltern bei der Arbeit keinen Urlaub nehmen können und dann auch noch die Schulfreund:innen mit ihren Familien unterwegs sind, können sechs Wochen sehr lang werden. Um Kindern, bei denen die Sommerferien drohten, langweilig und einsam zu werden, stattdessen schöne Ferienerlebnisse zu bescheren, hat die Holte-Grundschule in Lütgendortmundwie schon im Vorjahrauch im Sommer 2025 ein Ferienprogramm für sozial benachteiligte Schüler:innen angeboten. In den ersten beiden Wochen der Sommerferien haben die beiden Sozialarbeiter Herr Walz und Herr Kuhne sowie der Alltagshelfer der Schule Herr Groenemeyer für 20 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren ein abwechslungsreiches Programm bereitgehalten und jeden Tag ein warmes Mittagessen angeboten. „Die Kinder wurden im Vorfeld in Absprache mit den jeweiligen Klassenleitungen gezielt eingeladen. Bei der Auswahl der jeweiligen Schüler und Schülerinnen wurde nach dem sozialen Hintergrund ausgewählt.“ (Auszug aus dem Projektbericht) Jeder Tag begann mit einer gemeinsamen Begrüßung in der Gruppe, der Vorstellung des Tagesprogramms sowie einem gemeinsamen Frühstück. Im Anschluss gab es an einigen Tagen offene Spiel- und Beschäftigungsangebote: Die Kinder malten und bastelten, spielten Gesellschaftsspiele, nutzen die Tischtennisplatte im Keller der Schule oder machten verschiedene Ballspiele im Freien. Neben diesen tollen Aktivitäten in der Schule bzw. auf dem Schulhof hat die Gruppe auch einige Ausflüge unternommen. So wurden der Volksgarten (Mengede) und der Park der Generationen (Lütgendortmund) besucht. Dort haben sich die Kinder auf den Spielplätzen ausgetobt und Basketball gespielt. Richtig auspowern konnten sich die Schüler:innen auch im Superfly und im Miniplanet Wunderland. Außerdem wurde an zwei Tagen die Kinder-Ferien-Party mit ihrem bunten Spiel-, Sport- und Kreativangebot in der Helmut-Körnig-Halle besucht. Ein weiteres Highlight war der Ausflug ins Fußballmuseum, wo die Kinder eine interessante Führung bekamen. Für einige Kinder war es der erste Museumsbesuch ihres Lebens. Für zwei Ausflüge verließ die Gruppe sogar Dortmund und es ging nach Bochum, wo sie den Tierpark und das Planetarium besuchten. Neben jeder Menge Spaß standen auch die Förderung von Bewegung und sozialem Miteinander im Fokus. Um das Ferienprogramm für die Schüler:innen kostenlos anbieten zu können, hatte der Förderverein der Holte Grundschule frühzeitig einen Förderantrag bei ProFiliis gestellt. Die Stiftung hat rund 3.000,- Euro für die Verpflegung der Kinder sowie für Eintritte bei und Transfer zu den Ausflugszielen bereitgestellt, von denen am Ende nur knapp 1.700,- Euro benötigt wurden. sh
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Dortmund - Lütgendortmund
Holte-Grundschule
250 Schulranzen für Dortmunder Kinder mit der Stiftung Kinderglück
Lebenshilfe

250 Schulranzen für Dortmunder Kinder mit der Stiftung Kinderglück

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist aufregend und birgt viele Herausforderungen für die neuen Erstklässler:innen. Komme ich mit meinen Freund:innen zusammen in eine Klasse? Komme ich mit den Lehrkräften zurecht? Kann ich den neuen Anforderungen entsprechen? Das alles sind Fragen, die den Kindern ein Gefühl der Unsicherheit vermitteln können. Eine Sache, um die sich die baldigen Schulkinder dabei nicht auch noch Sorgen machen sollten, ist der Schultornister. Stattdessen sollte der als treuer Begleiter im Schulalltag eher zu einem gelungenen Schulstart beitragen. Doch leider sieht die Realität häufig anders aus: Schultornister sind sehr teuer und für viele Familien ist eine derartige Investition nicht möglich. „Im Ruhrgebiet wächst in einigen Stadtteilen fast jedes zweite Kind in Armut auf. Fehlende Lernmaterialien, ein-geschränkte Teilhabe und Schamgefühle prägen oft den Alltag dieser Kinder – lange bevor sie überhaupt lesen und schreiben können.“ * So kommt es dann vor, dass einige Kinder mit Stofftasche oder Plastikbeutel zum ersten Schultag erscheinen, statt stolz ihren neuen Schultornister auf dem Rücken zu präsentieren. Und dabei ist der Schultornister für Kinder am ersten Schultag wie ein Schatz: das Zeichen für alle "Ich bin jetzt ein Schulkind!" Ein gelungener Start ins Schulleben ist sehr wichtig; denn Bildung ist der Schlüssel zu einer positiven Zukunft. Leider hängt in Deutschland der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen noch immer stark von der sozio-ökonomischen Situation ihrer Familie ab. „Wenn die finanziellen Mittel fehlen, sind es oft die Kleinsten, die am stärksten darunter leiden.“ * Die Stiftung Kinderglück hat seit über 15 Jahren zum Schulstart eine Mission „Kein Kind soll "anders" starten müssen.“ * Deswegen wurde schon im Jahr 2008 das Kinderglück-Schulranzenprojekt gestartet. Inzwischen erhält die Stiftung Kinderglück so viele Unterstützungsanfragen aus dem gesamten Ruhrgebiet, dass in den letzten Jahren jeweils bis zu 4.000 Schultornister für Kinder aus Dortmund und weiteren umliegenden Städten und Gemeinden verteilt wurden. Am 12. Juni 2025 war es wieder soweit und die Kinderglück-Halle verwandelte sich gleichzeitig in ein Logistikzentrum und einen Ort der Freude und Hoffnung. Hunderte Stunden der Vorbereitung fanden an diesem Tag ihren Höhepunkt. 4.213 Schulranzen-Sets wurden an Vertreter:innen aus rund 300 sozialen Einrichtungen ausgegeben, um ihren Weg zu den baldigen Erstklässler:innen zu finden. Damit dieses Vorhaben reibungslos ablaufen konnte, war jede Menge Planung vorab notwendig: „Ranzen wurden nach Stadtteilen, Postleitzahlen und Einrichtungen sortiert, Ein- und Ausfahrten koordiniert, Ehrenamtliche in Teams organisiert, Abläufe dokumentiert und kontrolliert.“ * Und die Mühen haben sich gelohnt: „Über den Tag verteilt wurden in exakt geplanten Zeitfenstern tausende Ranzen ausgegeben – mehr als 10 Tonnen Schulmaterial wechselten die Hände.“ * Die Schultornister wurden nicht von den baldigen Schulkindern selber abgeholt, sondern von Vertreter:innen von kooperierenden Einrichtungen, die diese dann „heimlich“ an die Eltern übergeben. So wissen die Kinder nicht, dass es sich bei ihrem Tornister um eine Spende handelt und sie können sich völlig frei über ihn freuen. Einige Kooperationspartner:innen haben berichtet, wie sie den Einfluss des Schulranzen-Projektes beobachten und bewerten: „Wir erleben immer wieder Tränen der Erleichterung, wenn Eltern den Ranzen für ihr Kind entgegennehmen. Diese Unterstützung bedeutet für viele Familien nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern vor allem emotionale Entlastung und Hoffnung.“ „Wir begleiten viele Familien, die an ihre finanziellen Grenzen stoßen. Die Schulranzenaktion entlastet sie enorm und nimmt den Druck vor dem Schulstart.“ „Die Kinder kommen stolz und vorbereitet in die Schule. Das merkt man sofort im Klassenraum. Diese Hilfe verändert wirklich etwas.“ Diese großartige Entlastung erlebten in diesem Jahr erstmal über 4.000 Familien. Über 4.000 Schulkinder in einer finanziell benachteiligten Lebenssituation konnten so einen guten ersten Schultag erleben, an dem sie – genau wie alle anderen – mit ihrem neuen Tornister auf dem Rücken in die Klasse gehen konnten. Auch Bernd Krispin, Gründer und 1. Vorsitzender der Stiftung Kinderglück, freut sich darüber, dass so viele Tornister ausgegeben wurden und sieht die Schulkinder dahinter: „Jeder einzelne Ranzen steht für ein Kind, das nun mit Stolz und Würde in die Schule gehen kann. Wir möchten Bildungsarmut und Ausgrenzung dort bekämpfen, wo sie beginnen – beim Schulstart.“ * Um dieses Großprojekt stemmen zu können, ist die Stiftung Kinderglück auf Spenden angewiesen und ist daher auf ProFiliis zugekommen. ProFiliis hat mit 20.000,- Euro die benötigten Mittel bereitgestellt, um 250 Dortmunder Kindern für ihren Schulstart im August 2025 ein Schultornister-Set zur Verfügung stellen zu können. Neben dem ergonomischen Ranzen sind hierin ein Turnbeutel, ein Federmäppchen und Schulmaterialien enthalten. Die Stiftung Kinderglück ist sich sicher: „Die Wirkung geht weit über das Materielle hinaus: Sie schafft Perspektiven, fördert Chancengleichheit und schenkt Familien Entlastung in einer ohnehin herausfordernden Lebensphase.“ * Das ProFiliis-Team freut sich, Teil dieses tollen Projektes gewesen zu sein und über die wiederholte Zusammenarbeit mit der Stiftung Kinderglück. Wir hoffen, dass alle jetzt so gut ausgestatteten Erstklässler:innen einen guten und unbeschwerten Start ins Schulleben hatten. sh * dem Abschlussbericht der Stiftung Kinderglück entnommen
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Dortmund
Stiftung Kinderglück
Spielgelände für Elterncafé am Borsigplatz
Freizeit

Spielgelände für Elterncafé am Borsigplatz

„Stern im Norden“ – hinter diesem klangvollen Namen steht ein gemeinnütziger Verein, der sich für Kinder, Jugendliche und Familien in Dortmund einsetzt. Die Hauptwirkungsstätte des Vereins liegt im Borsigplatzviertel in der Dortmunder Nordstadt, was den Namen „Stern im Norden“ erklärt. Seit über zehn Jahren bietet der Verein ein Elterncafé als Begegnungsort an, das von bis zu 40 Eltern und 60 Kindern im Alter von 0 bis 5 Jahren besucht wird: „Für die Kinder gibt es Frühförderung durch Spiel- und Lernangebote, die besonders die emotionalen, sozialen und sprachlichen Kompetenzen der Kinder stärken. Für die Eltern besteht neben dem Austausch bei Kaffee und Tee die Möglichkeit zur allumfassenden Beratung und Unterstützung: Bei Behördengängen, dem Ausfüllen von Anträgen, in Erziehungs- und Gesundheitsfragen, in Notsituationen, bei schulischen Themen oder der Suche nach geeigneten Vereinen für die Kinder – das Team aus haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden hat immer ein offenes Ohr. Gemeinsam entsteht so ein interkulturelles Miteinander, in dem alle voneinander lernen und von den Ressourcen aller Anwesenden profitieren.“ (Projektbeschreibung bei Spendobel) Im Jahr 2023 wuchs nun der Wunsch, den Außenbereich des Vereinshauses umzugestalten und vielfältig nutzbar zu machen. Um für dieses Vorhaben finanzielle Unterstützung zu erhalten, hat sich der Verein Stern im Norden an das Dortmunder SpendenparlamentSpendobelgewendet und wurde unter die zehn Jahresprojekte 2024 gewählt, sodass auf diesem Weg Spenden gesammelt werden konnten. Zur Erklärung: Einmal im Jahr werdenvon Spendobelzehn soziale Projekte ausgewählt und jeweils ein Spendenziel definiert (in diesem Fall: 13.500,- Euro). Dann können Privatpersonen, Stiftungen oder auch Unternehmen für die einzelnen Projekte spenden und das Geld wird gesammelt, bis das Spendenziel erreicht ist. Auf diese Weise können schon kleine Beträge ganz zielgerichtet einem bestimmten Projekt zu Gute kommen. Ziel ist es, dass durch mehrere Einzelspenden das große Spendenziel erreicht wird. Spendobel wiederum wendete sich dann im Jahr 2024 an ProFiliis und beantragte die finanziellen Mittel in Höhe von 5.000,- Euro für die Baumaßnahmen und Anschaffungen, die für die kleinen Besucher:innen des Elterncafés geplant sind, um ihnen im Freien „Raum für Spiel, Lernen, Abenteuer und Begegnung“ zu bieten (aus dem Förderantrag von Spendobel). Als die Umbauarbeiten am Außengelände begonnen, kamen leider schnell zusätzliche Herausforderungen ans Licht: Bevor der geplante Sandspielbereich errichtet werden konnte, musste darunter ein Entwässerungssystem eingebaut werden, da nur so eine dauerhafte und sichere Nutzung des Geländes gewährleitstet werden kann. So verzögerten sich die weiteren Arbeiten und es dauerte schließlich bis zum April 2025, bis alle Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden konnten. Am 13. Mai 2025 war es endlich soweit und es konnte Eröffnung gefeiert werden: „Entstanden ist ein sehr schöner Spielbereich für Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren mit Spielgeräten, einer Sitzgruppe und einem Sonnensegel zum Schutz, der das Elterncafé sinnvoll ergänzt. Die Maßnahme wurde von den Familien sehr positiv und dankbar aufgenommen und bietet den Kindern nun vielfältige Spielmöglichkeiten im Sichtfeld der Eltern und in einem sicher abgegrenzten Bereich.“ (aus dem Abschlussbericht von Spendobel) Das ProFiliis-Team konnte sich im Rahmen der Eröffnungsfeier selbst ein Bild von dem neuen Außengelände beim Stern im Norden machen und freut sich, dass den Kindern nun mit Sandkasten, Wippe, Wackeltieren und mobilen Spielgeräten zahlreiche Spielmöglichkeiten zur Verfügung stehen. sh
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Dortmund - Innenstadt-Nord
Spendobel
Einheitliche Trikots für die Schulmannschaften des HHG
Sport

Einheitliche Trikots für die Schulmannschaften des HHG

Am Heinrich-Heine-Gymnasium in Dortmund-Nette lernen über 850 Schüler:innen gemeinsam im Unterricht und können außerdem im Rahmen von AGs am vielfältigen Schulangebot teilnehmen. Die Überschrift für einen Teilbereich im AG-Angebot lautet „Sport und Bewegung“. Hier werden den Schüler:innen des HHGs eine Basketball-AG, eine Cheerleading-AG, eine Parkour-AG, Ruder-AGs und eine Tennis-AG angeboten. Im Sommer 2025 wurde an den Förderverein des HHGs der Wunsch herangetragen, einheitliche Trikots für die Schulmannschaften anzuschaffen. Bis dahin gab es keine einheitliche Bekleidung und es wurden in der Regel Trikotsätze ausgeliehen von Vereinen, in denen die Schüler:innen Mitglieder sind. Um ein einheitliches Auftreten zu ermöglichen, mit dem auch ein gestärkter Teamgeist und eine größere Identifikation mit der Schulgemeinschaft einhergeht, hat sich der Förderverein also der Aufgabe angenommen, einheitliche Trikots für die Schulmannschaften bereitzustellen und ging gleich in die Planung: Es wurden insgesamt 116 Trikots (je nach Sportart unterschiedlich umfangreich) benötigt, die angeschafft und beflockt werden sollten, damit die Jungen und Mädchen als Schüler:innen des HHGs erkennbar sind. Lediglich die Trikots der Ruder-AG gehen – gegen einen Eigenteil – in den Besitz der Schüler:innen über. Die übrigen Trikots bleiben im Besitz der Schule und werden je nach Bedarf vor Turnieren, Wettkämpfen etc. an die Schüler:innen ausgegeben. So können die Trikots hoffentlich über viele Jahre von den Schulmannschaften genutzt werden. „Konkret wurden zwei Trikotsätze für die Fußballer sowie je ein Satz Trikots für die Handball-, Basketball- und Volleyballteams angeschafft. Zusätzlich wurden neue Shirts für die erfolgreiche Ruderriege finanziert.“ (Auszug aus der Pressemitteilung) Am 14. November wurden die neuen Trikotsätze an die Schulgemeinschaft übergeben und tatsächlich konnten die HHG-Sportler:innen bereits erste Erfolge in den neuen Trikots erzielen: Am 04. Dezember 2025 belegte das Volleyball-U20-Team des HHG den ersten Platz bei den Schulmeisterschaften. Sieben Spielerinnen gaben in drei Spielen und über vier Stunden ihr Bestes und konnten am Ende das Gastgeber-Team des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums im Finale besiegen. Am 28. Januar 2026 wurde es dann für 50 Ruder:innen des HHG ernst: Bei den Ergo-Stadtmeisterschaften hieß es "Prepare to start - attention - row!". Die Schüler:innen waren mit Engagement und Teamgeist dabei und traten in verschiedenen spannenden Wettkämpfen gegen die Teams anderer Dortmunder Gymnasien an. „Viele wuchsen dabei über sich hinaus und konnten persönliche Bestzeiten erreichen“, heißt es dazu auf der Homepage der Schule. Eine Schüler:in konnte in ihrer Wettkampfklasse den ersten Platz erreichen, ein Schüler verpasste um zwei Hundertstelsekunden den ersten Platz und belegte einen tollen zweiten Platz. „Der Sport spielt am HHG eine große Rolle und ist ein wichtiger Pfeiler unserer Wertevermittlung. Durch die großzügige Hauptspende der ProFiliis-Stiftung und die ergänzende Unterstützung unseres Fördervereins konnten wir diesen Wunsch der Schüler so großartig ermöglichen. Wir freuen uns, dass unsere Teams nun so hervorragend ausgerüstet sind und das HHG Dortmund optimal repräsentieren können“, betonte Daniel Bartsch vom Förderverein des HHG. Das ProFiliis-Team wünscht den HHG-Sportler:innen weiterhin viel Erfolg in Spielen und Wettkämpfen. Die Stiftung hat den Förderverein des HHG gerne finanziell unterstützt und 3.900,- Euro zur Verfügung gestellt. Insgesamt sind Kosten in Höhe von 5.300,- Euro entstanden und der Förderverein hat die übrigen 1.400,- Euro übernommen. sh
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Dortmund - Mengede
Förderverein des Heinrich-Heine-Gymnasiums
Open Band Projekt
Kultur

Open Band Projekt

„Den richtigen Ton treffen und im Leben einen guten Rhythmus finden – darum geht es in dem ‚Open Band Projekt‘“.(Förderantrag GrünBau) Mit diesem wohlklingenden Satz fasste die GrünBau gGmbH den Kern ihres neuen Projektes zusammen: Von April bis Dezember 2025 fand einmal pro Woche ein offener Musiktreff statt, bei dem unter qualifizierter Anleitung Instrumente ausprobiert und erlernt werden konnten sowie die eigene Stimme erprobt werden konnte. Musikunterricht ist recht kostenintensiv und kommt daher als Freizeitgestaltung für viele wirtschaftlich benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene nicht in Frage. Hier hat GrünBau mit diesem Projekt gegengesteuert und den jungen Menschen Zugang zu Musikunterricht und somit zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung verschafft. Die Jugendlichen machten in diesem Rahmen nicht nur positive Gruppenerfahrungen, sondern erlebten sich auch als selbstwirksam, was sich auch auf Herausforderungen in allen anderen Lebensbereichen positiv auswirken kann. Außerdem stellt die eigene Musikalität auch eine außergewöhnliche Form des Ausdrucks mit einer besonderen Kraft dar, die die jungen Menschen über das Open Band Projekt entfalten konnten. Ein besonderer Ansporn für die Teilnehmenden: Wer besonders fleißig übt, bekommt ein Instrument geschenkt, mit dem er oder sie auch zu Hause musizieren kann. Hiervon versprechen sich die Verantwortlichen einen langfristigen positiven Einfluss im Leben der Teilnehmenden. Die Zielgruppe des Open Band Projektes waren 16- bis 25-Jährige, die an Angeboten der Jugendsozialarbeit der GrünBau gGmbH teilnehmen. Sie sind auf Grund ihrer Lebensumstände häufig von sozialer Teilhabe ausgeschlossen, sodass eine aktive Freizeitgestaltung ohne konkrete Unterstützung schwierig bis unmöglich ist. Außerdem existiert für diese Altersgruppe kaum bildungskulturelle Förderung. Im Projektzeitraum von April bis Dezember 2024 haben insgesamt 50 junge Menschen an dem Open Band Projekt teilgenommen, die zum Teil zum ersten Mal in ihrem Leben überhaupt ein Instrument oder Mikrofon in ihren Händen gehalten haben. Im Durchschnitt nahmen zwölf Jugendliche an den wöchentlichen Übungsstunden des erfahrenen Musiklehrers David Bartelt teil. David Bartelt arbeitete zu Beginn des Projektes zunächst am gemeinsamen Rhythmus und vermittelte den Teilnehmenden Takt und Rhythmus von Musikstücken, die die Jugendlichen selbst auswählten. Nach dem Ausprobieren verschiedener Instrumente legten sich die Teilnehmenden auf ein Instrument fest, das sie im Rahmen des Open Band Projektes spielen wollten. Ganz nach den individuellen Möglichkeiten brachten die Jugendlichen einzelne Töne, längere Tonabfolgen oder auch komplexere Rhythmen beim gemeinsamen Musizieren ein. Dabei unterstützte neben David Bartelt häufig zusätzlich ein GrünBau-Mitarbeiter, der selbst Gitarre spielt, die jungen Menschen und half ihnen, Fortschritte an „ihrem“ Instrument zu machen. Bereits nach zwei Monaten konnte die Gruppe Musikstücke nachspielen. Neben 35 Jugendlichen, die zum Teil mehrere Wochen regelmäßig an den Musikstunden teilnahmen, nur einmal vorbeischauten oder in unregelmäßigen Abständen zu den Unterrichtseinheiten kamen, hatte sich ein fester Stamm von 15 Teilnehmenden gebildet. Sie verbesserten ihre Fähigkeiten immer weiter und wuchsen als musikalische Einheit zusammen. Das große Finale des „Open Band Projekts“ bildete ein Konzert am 06. Dezember 2024 vor rund 80 Gästen, bei dem der Fleiß der jungen Menschen mit viel Applaus belohnt wurde. Für das Bandprojekt im Jahr 2025 haben bereits mehrere Jugendliche Interesse bekundet. Zum Hintergrund: Die GrünBau gGmbH ist vorrangig in der Dortmunder Nordstadt aktiv und verfolgt das Ziel,„dass jedem Menschen die Chance zukommt, seine Lebensziele in Würde zu verwirklichen und seine Persönlichkeit zu entfalten.“(Förderantrag GrünBau) Die Verantwortlichen stellten bei ProFiliis einen Förderantrag über 5.750,- Euro für das Honorar des Lehrpersonals und die Instrumente für die Teilnehmenden. Mit Blick auf das Alter der Zielgruppe des Projektes sowie die Satzung der ProFiliis-Stiftung, die eine Förderung von Kindern und Jugendlichen vorschreibt, wurde die Schätzung vorgenommen, dass durchschnittlich 50 % der Teilnehmenden jünger als 22 Jahre alt sein werden und somit mit der Zielgruppe von ProFiliis konform gehen. Dementsprechend hat die Stiftung die Übernahme der Hälfte der beantragten Mittel, also von 2.875,- Euro, zugesagt. sh
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Dortmund - Innenstadt-Nord
GrünBau gGmbH
Plappermaul sicher im Straßenverkehr
Bildung

Plappermaul sicher im Straßenverkehr

„Lesespaß mit Plappermaul“ Diesen fröhlichen Namen hat eine Kampagne der Präventionsfachstelle des Jugendamtes Dortmund, die Kinder und Familien über einen niederschwelligen Zugang an Themen wie Lesen und Vorlesen heranführen möchte; denn:„Lese- und Schreibkompetenz sind wesentliche Schlüsselqualifikationen für einen gelingenden Bildungsverlauf eines Menschen und damit auch für ein selbstbestimmtes und selbstwirksames Leben in unserer Gesellschaft. Die Hinführung unserer Kinder zu einem positiv besetzten Umgang mit Schriftkultur beginnt lange vor der Einschulung. Tagesbetreuung, Kindergarten und insbesondere die eigene Familie sind hier für junge Kinder die wichtigsten Erfahrungsräume.“(zur Kampagne) Aus diesem Grund wurde das kleine, freundliche Nashorn „Plappermaul“ als Lese-Makottchen ins Leben gerufen. Es verbindet als Identifikationsfigur verschiedene Projekte zur Leseförderung. Ein Bestandteil der Kampagne sind Mini-Bücher, in denen Plappermaul in Dortmund unterwegs ist und Leser:innen bzw. Zuhörende bei seinen Erlebnissen mitnimmt. Ganz nebenbei wird Wissen zu einem bestimmten Oberthema vermittelt. Im Buch „Plappermaul räumt auf“ beispielsweise hat sich das kleine Nashorn„vorgenommen, der EDG beim Aufräumen in Dortmunder Quartieren zu helfen“(zu allen Plappermaul-Büchern). Hierbei lernen Plappermaul und die Leser:innen etwas über Müllentsorgung und -vermeidung sowie Umweltschutz. Es wurden insgesamt schon drei Bücher veröffentlicht, die zum Teil für Babys, zum Teil für Klein- und Schulkinder geeignet sind. Nun wurde ein neues Buch konzipiert:„Plappermaul sicher im Straßenverkehr“:„Das Buch beschreibt den Ausflug einer 1. Klasse einer Evinger Grundschule zur Verkehrspuppenbühne im Westfalenpark“(Auszug aus dem Förderantrag) und regt zur Auseinandersetzung mit den Themen Verhalten im Straßenverkehr und sicherer Schulweg an. Das neue Plappermaul-Buch wird in den Familienbüros der 12 Stadtbezirke sowie in den Bibliotheken im ganzen Raum Dortmund ausgegeben, im Rahmen von Veranstaltungen in der Polizeipuppenbühne an Vorschulkinder ausgehändigt und in Dortmunder Kitas verteilt. Neben den klassischen Büchern gibt es auch Kamishibaikarten für Vorlese-Theater, Kniebücher und PowerPoint-Präsentationen von Plappermauls Abenteuern. Zusätzlich ist Plappermaul in Lebensgröße bei verschiedenen Veranstaltungen, Angeboten und Leseprojekten anwesend und verteilt in diesem Rahmen die Bücher an Besucher:innen. Neben der Druckfassung in Deutsch wurden Plappermauls Abenteuer im Straßenverkehr online in neun weiteren Sprachen veröffentlicht. Der Großteil der benötigten Mittel wurde vom Fachreferat Familienbildung bereitgestellt. ProFiliis hat mit 5.000,- Euro die bestehende Finanzierungslücke geschlossen und so fast 15 % der Gesamtkosten übernommen. sh
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Dortmund
Jugendamt Dortmund
Auf den Spuren der SS in der Wewelsburg
Bildung

Auf den Spuren der SS in der Wewelsburg

Für die Mädchengruppe des Ortsverbands Nette des Kinder- und Jugendverbands „SJD - Die Falken“ sind Mahn- und Gedenkfahrten inzwischen ein fester Bestandteil des Jahresprogramms und ergänzen die wöchentliche Beschäftigung mit Themen wie Demokratie, der Entstehung der BRD und dem Nationalsozialismus. „Mit dem Projekt will der OV Nette Jugendlichen, in erster Linie Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die deutsche Geschichte näherbringen.“ (Auszug aus dem Bericht der Falken) Auch für diesen Winter war wieder eine Fahrt geplant: Vom 12. bis zum 14. Dezember ging es für die Gruppe aus 18 Mädchen im Alter von 13 bis 23 Jahren zur Wewelsburg in Ostwestfalen. Die Wewelsburg wurde – in ihrer heutigen Form – in den Jahren 1603 bis 1609 erbaut, nachdem bereits 1123 erstmals an dieser Stelle eine Burg errichtet worden war. Heutzutage ist die Wewelsburg vor allem wegen ihrer Rolle im Nationalsozialismus bekannt. Zunächst plante Heinrich Himmler in seiner Rolle als Reichsführer der SS, die Wewelsburg in eine Schulungsstätte für SS-Führer aus- und umzubauen. Später wurden Pläne erstellt, hier einen abgeschotteten Versammlungsort für SS-Gruppenführer einzurichten, an dem Veranstaltungen mit zum Teil sektenähnlichem Charakter stattfinden sollten. Obwohl tatsächlich kaum Veranstaltungen hier stattfanden, wurden sehr umfangreich (Um-)Baumaßnahmen vorgenommen. Diese mussten von KZ-Häftlingen des eigens zu diesem Zweck eingerichteten Konzentrationslagers Niederhagen durchgeführt werden. Als im März 1945 ein Ende des Krieges absehbar wurde, befahl Himmler die Sprengung der Burg und der umgebenden Gebäude. Im April 1945 nahmen amerikanische Alliierte die zerstörte Burg ein. Heutzutage befinden sich eine Jugendherberge und ein Museum in der Wewelsburg, das unter anderem die Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ zeigt. Hier ist es möglich, sich umfassend über die Geschichte der Wewelsburg zwischen 1933 und 1945 zu informieren. Die Falken-Gruppe kam am Freitagabend in der Jugendherberge in der Wewelsburg an, in der sie die nächsten Tage übernachtete. Nach dem Abendessen versammelte sich die Gruppe am Lagerfeuer im Burggraben und bekam erste Informationen zum Programm der nächsten Tage. Am Samstag erwartete die Gruppe viel inhaltlicher Input: Die Mädchen erhielten vormittags Einblick in die SS-Ideologie sowie den Aufbau der SS und bekamen nachmittags über 3,5 Stunden eine Führung über das Gelände sowie durch das Museum. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmerinnen gemeinsam mit ihrem Guide sogar einen Kurz-Rap zu diesem schweren Thema. Am Abend schaute die Gruppe gemeinsam den Film „Napola“, der die Ausbildung in einer nationalpolitischen Erziehungsanstalt thematisiert. So bekamen die Mädchen einen Eindruck, wie eine SS-Ausbildungsstätte in der Wewelsburg hätte aussehen können. Vor der Abreise am Sonntag wurde das Wochenende auf der Wewelsburg reflektiert. „Einhellige Meinung war: Das Wochenende war super.“ (Auszug aus dem Bericht der Falken) – Nicht zuletzt wegen des tollen Guides, mit dem die Teilnehmerinnen bereits jetzt weitere Begegnungen geplant hat. ProFiliis hat den Ortsverband Nette der Falkengerne wieder finanziell unterstützt, sodass möglichst viele Mädchen an dieser wichtigen Gedenkfahrt teilnehmen konnten. Mit fast 1.900,- Euro hat die Stiftung 75 % der entstehenden Kosten übernommen. Der Rest wird durch Teilnahmebeiträge gedeckt. sh
Dortmund - Mengede
SJD - Die Falken, Ortsverband Nette
Kinder-Ferien-Party 2025
Freizeit

Kinder-Ferien-Party 2025

Sechs Wochen Sommerferien! Was für die einen nach Freiheit, Abenteuer und Urlaub klingt, bedeutet für andere Langeweile, Einsamkeit und Monotonie. Um auch Kindern, die nicht in den Urlaub fahren oder mit ihren Eltern spannende Ausflüge unternehmen können, fröhlich Sommerferien zu ermöglich, setzt sich der Verein „Kinder-Ferien-Party Westfalen“ seit 1970 ein. So fand vom 14. bis zum 25. Juli 2025 zum 53. Mal die Kinder-Ferien-Party statt und die Helmut-Körnig-Halle in Dortmund verwandelte sich in ein buntes Spieleparadies! 30 verschiedene Sport-, Spiel- und Kreativstationen lockten die jungen Besucher:innen aus ganz Dortmund an, um hier einige fröhliche Stunden zu verbringen. Über Fußball, Basketball und Hockey bis hin zu Minigolf blieben keine sportlichen Wünsche offen. Zusätzlich konnten sich die Kinder und Jugendlichen auf einer Hüpfburg austoben. Aber auch für alle, die lieber kreativ werden, war bestens gesorgt: Bastel- und Farbstationen erlaubten jede Menge künstlerischen Spaß. Betreut, angeleitet und begleitet wurden die jungen Besucher:innen an den Sport-, Spiel- und Kreativstationen durch etwa 30 Helfende und fünf Pädagog:innen. Zusätzlich zum „alltäglichen“ Programm fanden Sonderaktionen statt. So wurden beispielsweise Kinderzirkustage angeboten, es gab Kochkurse zum Thema gesunde Ernährung und eine Bikeschule war vor Ort, um den Kindern und Jugendlichen Tricks auf dem Fahrrad beizubringen. Gerne hat ProFiliis die Kinder-Ferien-Party auch im Jahr 2025 unterstützt, um zu einer fröhlichen und abwechslungsreichen Ferienzeit für Dortmunder Kinder und Jugendliche beizutragen. Konkret finanzierte ProFiliis folgende Positionen mit insgesamt 9.600,- Euro: Kinderzirkustage: Im Kinderzirkus ging es nicht nur um sportlich-akrobatische Fähigkeiten, sondern auch darum, eigene Talente und Grenzen kennenzulernen. Die phantasievolle Welt des Zirkus‘ ermöglichte es den Kindern, sich kreativ auszuleben und sich und vielleicht bis dahin verborgene Talente neu kennenzulernen. Die Kinder konnten neue Bewegungserfahrungen machen und sich als Teil einer Gruppe erleben. Aktion „Gesundes Kochen mit Kindern“: Kinder, die beim Kochen gesunder Mahlzeiten einbezogen werden, können nicht nur ein deutlich besseres Verständnis für Lebensmittel und gesunde Ernährung entwickeln, sondern auch Fähigkeiten, die beim Kochen wichtig sind, wie Planung und Geduld. Bei der Kinder-Ferien-Party wurden gemeinsam mit einigen Kindern verschiedene Speisen zubereitet und anschließend zusammen probiert. Bikeschule: Wie schon im Vorjahr war wieder ein Team der Bikeschule Fun-Ride bei der Kinder-Ferien-Party vor Ort. „Diese professionelle Schule fördert die Fertigkeiten und Kenntnisse rund ums Mountainbiken, BMX und die Radfahr-Kunst im Allgemeinen. Die Angebote wurden professionell geführt, individuell auf die Teilnehmer angepasst und berücksichtigten das unterschiedliche Niveau unserer jungen Gäste. Sowohl Anfänger:innen als auch Fortgeschrittene kamen auf ihre Kosten und haben Fertigkeiten und Kenntnisse jeglicher Art, rund um den Sport, erlernt.“ (Auszug aus dem Sachstandsbericht des Vereins „Kinder-Ferien-Party e.V.“) Kreative Basteltage: Für Kinder ist es eine tolle Erfahrung, wenn sie mit ihren eigenen Händen etwas erschaffen. Dieses Erleben ermöglichten den jungen Besucher:innen verschiedene Bastelaktionen, in denen der Kreativität der Kinder Raum gegeben wurde und ihnen zugleich auch Nachhaltigkeit vermittelt wurde. Das Team der Kinder-Ferien-Party zieht eine positive Bilanz und konnte die Weiterentwicklung verschiedener Fähigkeiten beobachten: „Soziale Fähigkeiten – Der Umgang mit anderen Kindern wurde im Projekt in besonderer Weise vermittelt. Hierbei spielten Offenheit im Umgang mit anderen, Respekt und Toleranz eine besondere Rolle. Es fördert die Feinmotorik, die Konzentration und die Geduld, die Vorstellungskraft und die Problemlösungsfähigkeit. Kreatives Basteln ist eine wertvolle Lernerfahrung, die über das reine Handwerk hinaus die ganzheitliche Entwicklung unserer jungen Gäste unterstützt.“ Insgesamt war die Kinder-Ferien-Party auch im Jahr 2025 wieder ein tolles Erlebnis und eine gelungene Ergänzung des Ferienprogramms in Dortmund. Zum Hintergrund: Vor über 50 Jahren gründete sich der Verein Kinder-Ferien-Party Westfalen e. V., mit dem Ziel, ein buntes Sommerferienprogramm für Kinder durchzuführen. Insbesondere da es sich nicht alle Familien leisten können, in den Sommerferien zu verreisen, ist es den Vereinsmitgliedern ein großes Anliegen, für alle Kinder kostenlos tolle Aktivitäten anzubieten. sh
Dortmund
Kinder-Ferien-Party Westfalen e.V.
[U25] Online-Suizidprävention
Lebenshilfe

[U25] Online-Suizidprävention

In Deutschland nimmt sich durchschnittlich alle 56 Minuten ein Mensch das Leben. Das sind in Summe mehr Menschen, als durch Drogen, Verkehrsunfälle und HIV zusammen sterben. Durchschnittlich lässt jede:r dieser Menschen sechs Angehörige zurück. * Nach wie vor ist Suizid ein großes Tabu-Thema in der Bevölkerung. Die Menschen sind oftmals allein gelassen mit ihren Sorgen, wissen nicht, wem sie sich anvertrauen können, da Vorurteile den Dialog erschweren. Freunde und Verwandte, denen ein solcher Gedanke offenbart wird, sind oftmals vollends mit der Situation überfordert, wissen nicht, ob sie mit jemand anderem darüber sprechen oder versuchen sollen, das Problem des Gegenüber kleiner zu reden. Knapp 15 % der Suizidfälle in Deutschland wird von jungen Menschen begangen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Eben für diese Gruppe gefährdeter Menschen wurde das Beratungsangebot von [U25] ins Leben gerufen. Ein sogenanntes „Help-Mail-System“ bekommen die Hilfesuchenden bis 25 Jahre in akuten Krisen kostenlose, anonyme und zeitlich unbegrenzte Unterstützung via Mail. Besonders hierbei ist, dass die beratenden Personen (sogenannte Peers) selbst zwischen 16 bis 25 Jahre alt sind. Die Peers werden vor ihrem Einsatz 3 – 6 Monate geschult und engagieren sich ehrenamtlich in dem Projekt. Im Austausch via Mail kann so über Sorgen und Ängste der zu beratenden Personen gesprochen werden, im Hintergrund tauschen die Peers sich in Fallbesprechungen mit dem Fachpersonal von [U25] aus. ProFiliis unterstützte die komplette Maßnahme im Jahr 2019 mit finanziellen Mitteln in Höhe von 10.400, - Euro und unterstützte so die Arbeit des[U25]-Teams:Knapp 140 junge Menschen suchten Hilfe und Unterstützung bei [U25], insgesamt 21 Peers begleiteten die jungen Menschen in dieser Zeit per Mail. Um die Suizidprävention auch im Jahr 2020 anbieten zu können, hat die ProFiliis-Stiftung zugesagt, das Projekt auch in diesem Jahr mit finanziellen Mitteln in Höhe von 11.000, - Euro zu unterstützen. sf
Dortmund - gesamt
[U25] Online-Suizidprävention Dortmund, angebunden an den SkF e. V.
„Hallo Schule“ – Lernferien für Erstklässler:innen
Bildung

„Hallo Schule“ – Lernferien für Erstklässler:innen

Der Übergang vom Kindergarten oder aus dem Elternhaus in die Grundschule ist für Kinder eine aufregende Zeit: Abschied vom gewohnten Umfeld und bekannten Begleiter:innen, Neugier auf die Schule und vielleicht auch ein paar Sorgen mit Blick auf so viel Neues und Ungewisses. Die Gestaltung dieses Übergangs und des Schuleintritts ist sehr wichtig, um den Grundstein für die weiteren Bildungschancen eines Kindes zu legen. Denn wenn ein Kind in die Schule kommt und dort in großem Maße Überforderung erlebt, manifestiert sich schnell eine Abwehrhaltung bzw. wird es mit fortschreitender Zeit immer schwieriger, den Anschluss nicht zu verlieren. Hier setzt das neue Programm „Hallo Schule!“ von climb an. Wer die Aktivitäten der ProFiliis-Stiftung schon länger verfolgt, hat gewiss schon von den climb-Lernferien gehört. Das Besondere an „Hallo Schule!“ ist, dass es in den allerersten Schulferien von Erstklässler:innen stattfindet: in den Herbstferien nach der Einschulung. So haben die Lehrkräfte in den ersten Wochen Gelegenheit, die neuen Schüler:innen kennenzulernen und zu erkennen, bei wem Unterstützungsbedarf besteht. Dabei geht es„nicht nur [um] grundlegende Fertigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch [um] soziale Umgangsformen und Abläufe, die in der Schule und im gesellschaftlichen Zusammenleben unerlässlich sind: Begrüßen, Jacke aufhängen, [sich] auf den eigenen Platz setzen, Material in Form von Stift und Papier holen, der Lehrperson zuhören, den anderen Kindern zuhören, eigene Bedürfnisse ausdrücken, sich produktiv in Gruppen einbringen usw.“(aus dem Förderantrag von climb). Haben die Lehrkräfte in diesen ersten aufregenden Schulwochen erkannt, dass ein Kind Unterstützungsbedarf hat, schlagen sie den Eltern eine Teilnahme am climb-Programm „Hallo Schule“ vor. Hier geht es weniger darum, mit den Kindern weiter Lesen und Schreiben zu üben, sondern eher um die Förderung folgender Basiskompetenzen: „Feinmotorik, räumliche Wahrnehmung, Stifthaltung, Reimen und Lautieren, Formen und Farben, Sortieren und Raum-Lage-Wahrnehmung“ (Auszug aus dem Sachbericht von climb) Zusätzlich werden auch die personalen Schutzfaktoren der Kinder gestärkt, die für eine erfolgreiche Schulzeit förderlich sind: Selbstregulation, Zielorientierung, positive Selbstwahrnehmung, positives Sozialverhalten sowie Kreativität und Fantasie.“(aus dem Förderantrag von climb) Das Team von climb arbeitet kreativ und erlebnisorientiert mit den Erstklässler:innen und ermöglicht ihnen so positive Lernerfahrungen. Um die Kinder im Rahmen des „Hallo Schule!“-Programms begleiten und adäquat fördern zu können, werden verschiedene Materialien benötigt: Schreibmaterialien, Bilderbücher, Bastelmaterial, Rollenspiel-Material,… Für die Betreuung einer Gruppe mit 15 Kindern fallen für die Anschaffung und Vorbereitung des Materials Kosten in Höhe von circa 2.000,- Euro an. ProFiliis hat mit fast 7.800,- Euro die benötigten Mittel für vier solcher „Klassensätze“ zur Verfügung gestellt und demnach die „Hallo Schule!“-Lernferien für 60 Kinder, denen so der Einstieg in die Schule hoffentlich erleichtert werden kann, unterstützt. Alle Anschaffungen, die keine Verbrauchsmaterialien waren, können auch zukünftig für Lernferien genutzt werden. In den Jahren 2024 und 2025 haben an allen climb-Standorten in Deutschland insgesamt über 4.700 Kinder am neuen „Hallo Schule!“-Programm teilgenommen, was zeigt, dass der Bedarf auf jeden Fall gegeben ist. Zum Hintergrund: Die gemeinnützige GmbHclimbträgt das, was sie vermitteln möchte, im Namen:cleverlernen,immermotiviertbleiben. Unter diesem Motto erhalten Schüler:innen im Rahmen der Lernferien vielfältige Unterstützung.Durchgeführt werden die Lernferien von jungen Erwachsenen (häufig angehenden Lehrkräften oder Pädagog:innen), die den Kindern als freundschaftlich zugewandte Ansprechpartner:innen begegnen, statt in der eher distanzierten Lehrer:innen-Rolle. In einer ressourcenorientierten Lernatmosphäre und mit einem Betreuungsschlüssel von 1:5 kann sehr gut auf die Belange und Bedarfe der/des Einzelnen eingegangen werden und geeignete Unterstützung geleistet werden. sh
Dortmund
gemeinnützige CLIMB GmbH
Sommer- und Herbstferienprogramm am Borsigplatz
Freizeit

Sommer- und Herbstferienprogramm am Borsigplatz

Die GrünBau gGmbH ist ein wichtiger Akteur der Jugendhilfe in der Dortmunder Nordstadt. Um den Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm in den Sommer- und Herbstferien 2025 zu bieten, wurden verschiedene Angebote geplant und durchgeführt. Die Aktivitäten in den Sommerferien standen unter dem Motto „Sommer@home“ und umfassten drei Angebote, mit denen insgesamt rund 80 Kinder erreicht wurden: eine viertägige Ferienfreizeit, eine Kinderdisko und der Tag der Borsigbiene: 15 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren verbrachten vier tolle Tage mit dem Freizeitprogramm rund um den Borsigplatz. Die Kinder haben zwar zu Hause übernachtet, wurden aber im Rahmen der Freizeit durch GrünBau verpflegt und natürlich betreut. Neben einem bunten Programm vor Ort – mit beispielsweise Basteln und Jonglieren – wurden auch Ausflüge unternommen. So besuchte die Gruppe gemeinsam einen Bauernhof, um den Kindern Naturerlebnisse zu ermöglichen. Außerdem war alles auf das Erleben von Gemeinschaft ausgelegt: Es wurde beispielsweise jede Mahlzeit zusammen verbracht und die Kinder planten gemeinschaftlich eine Abschlussparty für ihre Eltern. Obwohl die Gruppe sich erst im Rahmen der Freizeit gebildet hat, arbeiteten die Kinder bei der Vorbereitung und Durchführung der Abschlussparty Hand in Hand und beteiligten sich fleißig an den anfallenden Aufgaben. Weiterer Programmpunkt war die Kinderdisko mit Karaoke am Max-Michallek-Platz. Dieser Ort wurde bewusst gewählt, da er ein beliebter Treffpunkt bei den Kindern, die rund um den Borsigplatz leben, ist. Das Angebot war sehr niedrigschwellig. Es war keine Anmeldung nötig; wer vorbeikam, konnte mitmachen. Über den Nachmittag verteilt, waren rund 40 Kinder anwesend und tanzten und sangen gemeinsam. Die Kinder erlebten eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins, wenn sie sich an das Karaoke-Mikrofon trauten und dann von Freunden und auch Unbekannten beklatscht wurden. Am letzten Ferientag stand dann noch ein richtiges Highlight an: der Tag der Borsigbiene. Hierbei handelt es sich um eine ganztägige Aktion für Schulkinder, an dem sich alles um die Biene dreht – die immerhin als drittwichtigstes Nutztier gilt. Das Team von GrünBau rechnete zunächst mit etwa acht bis zwölf Teilnehmenden. Diese Erwartung wurde weit übertroffen: 25 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren nahmen an diesem besonderen und lehrreichen Programm teil. Am Borsigplatz leben sieben Bienenvölker, die die Teilnehmenden an diesem Tag kennenlernen konnten. Außerdem beschäftigten sich die Kinder mit dem Lebensraum der Biene und bekamen Besuch vom BVB-Maskottchen, der Biene Emma. Nach einer gemeinsamen Mittagspause ging es dann spannend weiter und die Kinder machten sich unter Anleitung eines Imkers an die Verarbeitung der Honigernte und lernten das Honigschleudern kennen. Zum Abschluss gab es für jedes Kind ein selbst abgefülltes Glas Honig. Für die Herbstferien wurde – im Rahmen des Projektes „Dock 16 - go for it!“ – ein Fifa-Turnier geplant.„Dock 16 - go for it! ist ein aufsuchende Projekt, das […] junge entkoppelte Menschen im Dortmunder Stadtgebiet erreicht, mit dem Ziel, sie (wieder) an das bestehende Hilfesystem anzudocken. Über die aufsuchende Arbeit und (freizeitpädagogischen) Angebote, werden erste Beziehungen zu den schwer erreichbaren Jugendlichen und jungen Volljährigen geschaffen. Durch die freiwillige Teilnahme an den Angebotenfinden Gespräche auf Augenhöhe in einer lockeren Atmosphäre statt, sodass Teilnehmende Vertrauen zu den Mitarbeitenden aufbauen. Im Anschluss erfolgt - bei Bedarf - eine individuelle Beratung der jungen Menschen durch die pädagogischen Fachkräfte.“(Auszug aus dem Förderantrag) Um noch mehr junge Menschen auf dieses Projekt aufmerksam zu machen, wurde – als möglichst niedrigschwelliger Zugang – das o. g. Fifa-Turnier geplant. Das Playstation-Spiel ist bei jungen Menschen sehr beliebt, sodass ein solches Turnier eine gute Möglichkeit ist, den Kontakt zwischen den Mitarbeitenden von GrünBau und potentiellen Teilnehmenden des Projektes Dock 16 herzustellen. Kleine Sachpreise für die Erstplatzierten des Turniers waren ein zusätzlicher Anreiz zur Teilnahme. Die GrünBau-Mitarbeitenden machten über persönliche Ansprache und mit Flyern während ihrer aufsuchenden Arbeit Werbung für das Turnier. Es meldeten sich insgesamt zehn Jugendliche an, die zum Teil von Freunden begleitet wurden. Zum Turnierauftakt wurden die Regeln und der Ablauf erklärt, bevor Mannschaften und Gegner ausgelost wurden. Dann begann das Turnier und nach eine spannenden K. O.-Phase, zwei Halbfinalen, dem Spiel um Platz drei und dem großen Finale standen die Platzierung fest. Im Rahmen einer Siegerehrung wurden den drei Bestplatzierten ihre Preise überreicht. Das Team von GrünBau zieht ein positives Feedback: „Das Angebot trug zur Beziehungsarbeit mit den Jugendlichen bei und ermöglichte einen positiven, niederschwelligen Austausch. Außerdem bot das Angebot den teilnehmenden Jugendlichen die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen unterschiedliche Bedürfnisse und Meinungen wahrzunehmen, Toleranz und Geduld zu üben, Grenzen, sowie Regeln einzuhalten, sich in verschiedenen Konfliktlösungsmöglichkeiten zu erproben und sich dabei selbst zu erleben.“ (Auszug aus dem Projektbericht) Mit rund 3.700 Euro hat ProFiliis über 50 Prozent der Kosten für die geschilderten Aktionen im Sommer und Herbst übernommen und so zur abwechslungsreichen, spannenden und sinnvollen Freizeitgestaltung der Kinder rund um den Borsigplatz beigetragen. sh
Dortmund - Innenstadt-Nord
GrünBau gGmbH