Herzlich Willkommen bei ProFiliis!

Liebe FörderInnen, FreundInnen und Interessierte,

wir freuen uns sehr über Ihren Besuch auf unserer Homepage! Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einen möglichst umfassenden Überblick über Ziele und Aktivitäten der ProFiliis-Stiftung vermitteln.

Wir hoffen, dass Sie hier alle für Sie wichtigen Informationen finden. Wenn nicht, scheuen Sie sich nicht und kontaktieren Sie uns direkt. Auch für Ihr Feedback und Ihre Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.

Besonders freuen würden wir uns natürlich, auch Sie bald als Förderer oder Projektpartner begrüßen zu dürfen.

Der Stiftungsvorstand

Aktuelles

22Jan

Gesunde Ernährung mit den „Naturdetektiven“

Die „Naturdetektive“ – Das sind ca. 25 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis dreizehn Jahren mit Migrationshintergrund, die einmal in der Woche gemeinsam im offenen Kinder- und Jugendtreff des Planerladen e.V. (s. u.) kochen und essen. Hierbei werden gesunde Mahlzeiten und Snacks zubereitet, es wird regional und möglichst ohne viel Verpackungsmüll eingekauft. Parallel findet zwischen März und November ebenfalls einmal wöchentlich ein Gartenprojekt statt. Hier soll gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen ein Hochbeet angelegt und bepflanzt werden, sodass hoffentlich im Laufe des Jahres Obst und Gemüse geerntet werden können. Es werden Themen wie natürliche Schädlinge und Nützlinge behandelt, um die „Naturdetektive“ für das Zusammenspiel aller Lebewesen zu sensibilisieren. Zusätzlich zum Koch- und Gartenprojekt sollen Ausflüge gemacht und Workshops (z. B. mit WaldpädagogInnen und KreativtherapeutInnen) angeboten werden.

 

Den Jungen und Mädchen soll im Rahmen des Projektes eine gesunde Lebensweise nähergebracht werden, um u. a. Fehlernährung und Bewegungsmangel entgegenzuwirken. Außerdem sollen ihnen Naturerfahrungen ermöglicht werden, die für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien, die in der Stadt leben, nicht immer selbstverständlich sind. Der Anbau von eigenem Obst und Gemüse vermittelt ein Gefühl für den Wert von Lebensmitteln. Die Thematisierung von nachhaltigem Einkaufen etc. sensibilisiert zusätzlich für ein ressourcenschonendes Handeln. So soll den „Naturdetektiven“ aufgezeigt werden, welche Folgen das eigene Handeln für die Zukunft aller haben kann.

 

ProFiliis stellt mit 5.200,- Euro die benötigten Mittel zur Verfügung, sodass rund fünf Workshops durchgeführt werden können, zwei ehrenamtlichen MitarbeiterInnen eine Aufwandsvergütung gezahlt werden kann und die folgenden Anschaffungen getätigt werden können:

  • Lebensmittel für das Kochprojekt für die Dauer eines Jahres
  • Werkzeug für das Gartenprojekt
  • Hochbeet
  • Sitzecke für den Garten
  • zehn Paar Gummistiefel

 

Zum Hintergrund:

Die Mitglieder des Planerladen e.V. setzen sich für eine Stadtteil- und Quartiersentwicklung in der Dortmunder Nordstadt ein und verfolgen dabei das Ziel, die Wohn- und Lebensbedingungen aller BewohnerInnen zu verbessern. Hierzu setzt der Verein sowohl baulich-räumliche als auch soziale Projekte um und bemüht sich um eine aktive Mitwirkung der BewohnerInnen. Ein Bestandteil des Angebotes des Planerladens ist der offene Kinder- und Jugendtreff „JuKi“ in der Münsterstraße. Hier startete im Januar dieses Jahres das neue Projekt „Naturdetektive“.

 

sh

05Jan

Lilalu 2021

Das Sommerferienprogramm der Johanniter ist in Dortmund eine bereits seit vielen Jahren bekannte Institution. Jedes Jahr findet in den Sommerferien ein einwöchiger Workshop statt, während dessen sich alles um die Themen Theater, Tanz, Musik, Zirkus und Bewegung dreht. Am Ende der Woche können sich Eltern, Geschwister, Freund und Interessierte in einer Vorstellung ein Bild davon machen, was die Kinder und Jugendlichen in der Zeit gelernt haben. 

 

Insbesondere für Kinder, die während der Ferien nicht verreisen, ist dieses Angebot eine tolle Möglichkeit der Freizeitgestaltung. Deshalb war die Enttäuschung aller Beteiligten groß, als klar wurde, dass das Programm im Sommer 2020 aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte.  

 

Umso mehr heißt es dafür, zuversichtlich auf den Sommer 2021 zu schauen, in dem LILALU seine Pforten wieder wie geplant öffnen möchte. Um auch in diesem Jahr Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien die Möglichkeit zu geben, an dem Programm teilzunehmen, stellt die ProFiliis-Stiftung, wie in den letzten Jahren, wieder Mittel für 20 kostenlose Teilnahmeplätze zur Verfügung.   

 

sf

23Dez

200.000 Euro für zwei Großprojekte

Schon seit vielen Jahren unterstützt die ProFiliis-Stiftung die beiden international tätigen Hilfsorganisationen World Vision und cbm bei der Durchführung von Projekten für Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt. Bisher war dabei eine Förderzusage in Höhe von rund 50.000 Euro der absolute Spitzenreiter. Nun ergibt sich durch eine unerwartete Zuwendung eine ganz besondere Situation: 

 

Durch die Verdopplung der großzügigen Spende der Erbengemeinschaft "Hilde Schmidt-Häbel" (s.auch https://profiliis.de/news/1043ist es ProFiliis möglich, beide Hilfsorganisationen mit jeweils 100.000 Euro zu unterstützen!

 

World Vision hat die Förderzusage bereits erhalten und investiert die Mittel in den Ausbau zweier Schulen in Bolivien (s. Projekt World Vision).

 

Die Förderzusage an cbm steht noch bevor. Es handelt sich hier um ein Projekt zur inklusiven Schulbildung,  das in Simbabwe umgesetzt werden und die Bildungschancen für Kinder mit Behinderungen verbessern soll.

 

Das Team der ProFiliis-Stiftung freut sich über diese „Rekord-Zusage“ der Erbengemeinschaft, die die Umsetzung zweier sehr wertvoller Projekte in zwei der ärmsten Länder der Welt ermöglicht.

 

sh

23Dez

Großspende von Erbengemeinschaft

Thomas Schieferstein staunte nicht schlecht, als er vor einiger Zeit einen nicht alltäglichen Anruf von seinem langjährigen Freund Martin Häbel aus seiner Heimatstadt Bad Marienberg im Westerwald erhielt: Gemeinsam mit seinen 3 Geschwistern Ortrud Haas, Anette Hlupic und Michael Häbel verwaltete Martin Häbel im Rahmen einer Erbengemeinschaft den Nachlass ihrer kinderlosen Tante Hilde Schmidt-Häbel, der seit jeher die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen am Herzen gelegen hatte. In Neustadt an der Weinstraße war sie fast 30 Jahre als Studiendirektorin an einem Gymnasium tätig. Sie engagierte sich zeitlebens in verschiedenen sozialen Projekten von denen sie einige selbst initiierte und tatkräftig unterstützte. Für ihr vielfältiges soziales Engagement wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

 

Da lag es nahe, dass die Erblasserin schon zu Lebzeiten verfügte, dass ein Teil ihres Erbes einem oder mehreren Projekten zur Förderung von Kindern und Jugendlichen zukommen solle. Diesem Wunsch wollte die Erbengemeinschaft selbstverständlich nachkommen.

 

Aus diesem Grund nun die Kontaktaufnahme mit der ProFiliis-Stiftung, von deren Existenz die Mitglieder schon seit längerem wussten, mit der Bitte um Vorschläge für Kinder- bzw. Jugendprojekte im Ausland. Insgesamt wurde der ProFiliis-Stiftung hierfür ein Spendenvolumen in Höhe von 100.000,- € in Aussicht gestellt.

 

Gemeinsam überlegte man nun, welchem Zweck die großzügige Spende zukommen soll und entschied sich zunächst für ein Projekt, das den Ausbau zweier Bildungszentren in einer von Armut geprägten Region in Bolivien (für mehr Details hier klicken: Projekttext World Vision) zum Ziel hat und vom langjährigen Partner World Vision umgesetzt wird. Aber auch ein weiteres vorgeschlagenes Projekt fand den Zuspruch der Erbengemeinschaft, so dass sich ProFiliis schon sehr früh entschied, die Spendensumme aus eigenen Mitteln zu verdoppeln und so die Realisierung beider Projekte zu ermöglichen.

 

Während das Projekt in Bolivien inzwischen bereits bewilligt und gestartet ist, steht die Förderzusage an den ebenfalls langjährigen Auslands-Projektpartner cbm für die zweite Maßnahme unmittelbar bevor. Es handelt sich hier um ein Projekt „Inklusive Schulbildung“,  das in Simbabwe umgesetzt werden soll und die Bildungschancen für Kinder mit Behinderungen verbessern soll.

 

„Wir sind wirklich überwältigt von dieser hohen Spendensumme, die zugleich die höchste Zuwendung in der Geschichte des 11jährigen Bestehens von ProFiliis darstellt und bedanken uns ganz herzlich bei Ortrud, Anette, Martin und Michael für das in uns gesetzte Vertrauen. Wir haben sehr gerne und schon zu Beginn der gemeinsamen Projektsuche angeboten, die Summe aus eigenen Mitteln zu verdoppeln, um so über unsere Projektpartner World Vision und cbm gleich zwei nachhaltige Auslands-Projekte mit einem sehr hohen Nutzen für tausende Kinder und Jugendliche in zwei der ärmsten Regionen der Welt finanzieren zu können.“ (Thomas Schieferstein)

 

Martin Häbel und Thomas Schieferstein

 

Martin Häbel überreicht bei einem Besuch in Dortmund den symbolischen Scheck im Namen seiner drei Geschwister Ortrud Haas (Eching), Annette Hlupic (Bad Marienberg) und Michael Häbel (Edenkoben).

 

Das Team der ProFiliis-Stiftung bedankt sich von ganzem Herzen für die großzügige Spende und freut sich über die dadurch möglich gewordene Verbesserung der Schulausbildung zahlreicher Kinder und Jugendlicher!

 

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Presse

Wunschbaum-Aktion für Marten
2020
22Dez

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Multifunktionsraum für Kita Erdbeerfeld
2020
15Dez

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Unterstützung für Kita Erdbeerfeld
2020
11Dez

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Parkour beim TSC Eintracht
2020
20Nov

Parkour beim TSC Eintracht

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Projekte

SpenDobel richtet Corona-Hilfsfonds ein
Lebenshilfe

SpenDobel richtet Corona-Hilfsfonds ein

„Besondere Zeiten erfordern schnelles und konsequentes Handeln.“ So formulierte es das Dortmunder Spendenparlament SpenDobel im Mai 2020 in seiner Förderanfrage bzgl. eines Corona-Hilfsfonds, über den Träger sozialer Projekte in Dortmund in der Corona-Krise finanziell unterstützt werden sollten. Die Pandemie hat nämlich auch auf soziale Einrichtungen, Initiativen und Vereine vielfältige Auswirkungen. So können beispielsweise manche Träger ihre Angebote nicht oder nur eingeschränkt durchführen, während die laufenden Kosten weiterhin anfallen. Zusätzlich müssen Hygienemaßnahmen ausgeweitet werden, was weiteren finanziellen Aufwand verursacht. Eine Anpassung der Arbeit an die bestehenden Corona-Maßnahmen ist zum Teil zwar möglich, doch ebenfalls häufig mit zusätzlichen Kosten verbunden. Mithilfe des Corona-Hilfsfonds soll es sozialen Einrichtungen erleichtert werden, ihre Arbeit fortzuführen bzw. an die aktuelle Situation anzupassen. Dies ist natürlich besonders mit Blick auf die Klienten der sozialen Träger wichtig, denen ansonsten ggf. keine Unterstützung, Betreuung oder Beratung zur Verfügung steht.

 

SpenDobel richtet sich mit dem Hilfsfonds an soziale Projekte aus der Region, „die nachvollziehbar deutlich machen können, dass das Vorhaben durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeit gerät oder geraten ist.“ (Zitat: SpenDobel) Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 1.000,- Euro.

 

Die ProFiliis-Stiftung hat sich damals sehr spontan zur Mitwirkung am Corona-Hilfefonds entschlossen und finanzielle Unterstützung bis zu einem Volumen von 10.000,- € zur Förderung von Kinder- und Jugendprojekten verbindlich zugesagt. Bislang konnten mit dieser Summe die folgenden fünf Projekte in Dortmund unterstützt werden:

 

Forum Dunkelbunt e. V.: Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn des Vereins Forum Dunkelbunt e. V. hat die Betreuung der Familien in ihrem Zuhause Mitte März eingestellt. Um den Kontakt bewahren zu können und die Familien weiterhin unterstützen zu können, wurde ein Lebensmitteleinkaufsdienst eingerichtet. Um die ehrenamtlichen „Einkäufer“ möglichst gut vor einer Infektion zu schützen, wurden sie mit Masken und Desinfektionsmittel ausgestattet. Die anfallenden Fahrtkosten wurden ebenfalls übernommen. „Diese zusätzlichen Kosten waren ohne SpenDobel nicht zu stemmen.“ (Zitat: Forum Dunkelbunt e.V.)

 

Verein für Kinder, Jugend- und Bildungsarbeit e. V.: Im Rahmen des Projektes „My Bike“ wurde mit Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren eine Fahrradreparaturwerkstatt aufgebaut, in der die Mädchen und Jungen lernen, die eigenen und gespendete Fahrräder zu reparieren. So haben sie nicht nur einen sinnvollen Zeitvertreib und erweitern ihre handwerklichen Kompetenzen, sondern können auch ein verkehrstüchtiges Fahrrad erhalten und so ihre Mobilität erhöhen. Zum Start des Projektes wurde ein zeitlich befristete Teilzeitstelle eingerichtet. Ab Herbst 2020 sollte das Projekt dann von ehrenamtlichen Renter*innen fortgeführt werden. Das ist mit Blick auf die Corona-Pandemie selbstverständlich nicht möglich. Um die Betreuung des Projekte stattdessen für jüngere Personen attraktiver zu machen, werden die Mittel aus dem SpenDobel-Hilfsfonds genutzt, um eine Aufwandsentschädigung auszuzahlen.

 

Frauenzentrum Dortmund 1980 e. V.: Das Frauenzentrum Dortmund 1980 e.V. bot als Antwort auf die Corona-Pandemie eine Sommerferienaktion für die Familien an, die im Rahmen der erzieherischen Hilfen begleitet werden. Rund 80 Familien mit Kindern wurden mit Spiel- und Bastelmaterialien, Lebensmitteln und Rezepten sowie kleinen Naschereien ausgestattet. „Hierdurch hatten wir die Möglichkeit, Kindern, die durch Schutzmaßnahmen unter Corona keine Betreuung und/oder Anleitung hatten, für die Ferienzeit ein attraktives Beschäftigungsangebot zu machen“ (Zitat: Frauenzentrum Dortmund 1980 e.V.).

 

Johannes-Falk-Haus: Rund 25 Jugendliche und junge Erwachsene werden im Rahmen der stationären Jugendhilfe in eigenen Wohnungen bzw. WGs betreut. Durch die Corona-Pandemie wurden die Tagesabläufe der Heranwachsenden aufgelöst und die Förderung durch Schule, Ausbildung o. ä. ist weggefallen. Um den Jugendlichen dennoch eine sinnvolle Zeitbeschäftigung anzubieten, wurden ein Garten- und ein Werkprojekt konzipiert. In dem Gartenprojekt sollten die Bewohnerinnen und Bewohner von zwei WGs über das Anlegen und die tägliche Pflege eines Gartens nicht nur neue Kompetenzen entwickeln und sich an der frischen Luft aufhalten, sondern auch einen strukturierten Tagesablauf entwickeln und ihr Wohlbefinden steigern. Das Werkprojekt wurde mit den Bewohnern einer Jungen-WG durchgeführt. Unter Anleitung konnten sie verschiedene Objekte für das eigene Zimmer sowie die Gemeinschaftsräume bauen, z. B. eine Garderobe. Beide Projekte konnten den Alltag der Heranwachsenden strukturieren und Erfolgserlebnisse ermöglichen. Mit den finanziellen Mitteln aus dem Corona-Hilfsfonds wurden Gartengeräte und Pflanzen sowie ein Werkzeugkoffer und eine Werkbank angeschafft.

 

Christliches Jugenddorfwerk: Im Rahmen der erzieherischen Hilfe „ambulant betreutes Wohnen“ werden in Dortmund 20 Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischer Behinderung vom CJD in eigenen Wohnungen betreut. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie und da verschiedene Angebote nicht wie üblich stattfinden können, leben die Klientinnen und Klienten zunehmend isoliert. „Dank Ihrer Spende können wir eine regelmäßig stattfindende Arbeitsgemeinschaft „Gesundes Kochen“ anbieten.“ (Zitat: CJD) In dieser Gruppe lernen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht nur etwas über gesunde Ernährung, geplantes Einkaufen und die Zubereitung verschiedener Lebensmittel. Sie erleben außerdem Struktur durch ein regelmäßiges Angebot und haben Kontakt zu Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation bzw. mit ähnlichen Problemen.

 

Das Team von ProFiliis freut sich, einen Beitrag zum Corona-Hilfsfonds von SpenDobel leisten zu können und so die wichtige Arbeit verschiedener sozialer Einrichtungen unter den aktuell erschwerten Bedingungen unterstützen zu können. Mittel für weitere fünf Projekte stehen bereit und können jederzeit abgerufen werden.

 

sh

Dortmund
SpenDobel
Buntes Sommerferienprogramm
Lebenshilfe

Buntes Sommerferienprogramm

Sommerferien – das bedeutet Spaß, Abenteuer, Erholung, gute Laune!  

 

Seit einigen Jahren hat es sich die Lebenshilfe Dortmund zum Ziel gesetzt, den betreuten Kindern und Jugendlichen all das mit einem tollen Sommerferienprogramm zu ermöglichen. Selbstverständlich mussten hierbei im Sommer 2020 bestehende Corona-Auflagen eingehalten werden, was die Mitarbeiter*innen der Lebenshilfe jedoch nicht davon abhalten konnte, ein buntes Programm mit einem abwechslungsreichen Angebot an Freizeitaktivitäten für die Kinder und Jugendlichen zu entwerfen. Dabei spielten Alter, Geschlecht und Behinderung keine Rolle; alle sollten unbeschwerte Sommertage erleben und den Alltag vergessen!  

 

Neben Ausflügen in den Dortmunder Westfalenpark und den Maximilianpark in Hamm wurde der Hochseilgarten Tree2Tree besucht, wo es hoch hinaus ging und so mancher seine Ängste überwinden konnte. Für Abkühlung an den heißen Tagen sorgten nicht nur Besuche der Eisdiele, sondern vor allem des Freibades sowie Kanu- und Tretboottouren. Besonders aufregend waren die Ausflüge in die Glowing Rooms, in denen durch den Einsatz von Schwarzlicht alles anders aussieht als gewohnt, in die Trampolinhalle Superfly und in den Adventure Golf Park im Revierpark Wischlingen. Auch Besuche des Dortmunder Zoos und zweier Kinovorstellungen standen auf dem Programm. Mehrfach ging es für die Gruppe in den Soccerpark, wo die Kinder und Jugendlichen beim Fußballturnier um den Sieg kickten. Ein ganz besonderes Highlight war sicherlich der Tag im „Pop up“-Freizeitpark funDOmio mit Achterbahnfahrten, Zauberei- und Akrobatikshows und dem Ausblick über die ganze Stadt aus dem Riesenrad. 

 

ProFiliis hat die Lebenshilfe gerne bei der Durchführung dieses fantastischen Ferienprogramms unterstützt und stellte 900,- für Eintrittspreise u. ä. zur Verfügung. So konnten insgesamt 30 Veranstaltungstermine realisiert werden, an denen jeweils zwischen zwei und neuen Kinder und Jugendliche teilnahmen.

 

Zum Hintergrund: 

Die Lebenshilfe Dortmund ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, Menschen mit Behinderung zu einem möglichst selbstbestimmten Leben zu verhelfen. An zwölf verschiedenen Standorten in Dortmund bietet die Lebenshilfe in Wohngruppen, über Beratung oder durch ambulante Unterstützung für ihre Zielgruppe vielfältige Hilfen an.  

 

 

sh 

Dortmund
Lebenshilfe Dortmund
Hängeschaukel für Mengeder Tagesgruppe
Lebenshilfe

Hängeschaukel für Mengeder Tagesgruppe

Der Verein für Erziehungshilfen Mengede e.V. (kurz: VfE) wurde im Jahr 1981 gegründet und ist eine Jugendhilfeeinrichtung. Das vielfältige Betreuungsangebot reicht von den ambulanten Diensten über die Mobile Betreuung und teilstationäre Angebote bis zur stationären Unterbringung in einer Wohngruppe. 

 

Im Dortmunder Stadtteil Mengede ist eine Heilpädagogische Tagesgruppe des Vereins angesiedelt. Bestandteil der Betreuung in einer Tagesgruppe ist die Förderung von sozialem Lernen in der Gruppe, die Begleitung der schulischen Förderung und eine aktive Elternarbeit (§32 SGB VIII). Zu diesem Zweck kommen die Kinder und Jugendlichen nach der Schule in die Einrichtung und werden dort von pädagogischem Fachpersonal betreut, unterstützt und gefördert. Ziel ist es, dass die Kinder und Jugendlichen mit dem Hilfsangebot der Tagesgruppe in ihren Herkunftsfamilien verbleiben können und eine stationäre Unterbringung nicht notwendig wird. Hierzu werden auch die Eltern intensiv in die Arbeit miteinbezogen und in ihrer Erziehungsfähigkeit gestärkt.

 

In der Heilpädagogischen Tagesgruppe Mengede werden aktuell acht Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren betreut, in deren Familien das Jugendamt aus verschiedenen Gründen einen Unterstützungsbedarf festgestellt hat. Einige der Kinder zeigen Verhaltensauffälligkeiten. Sie haben beispielweise Schwierigkeiten im Sozialverhalten oder mit der Kontrolle ihrer Emotionen oder sind an ADHS oder dem Tourette-Syndrom erkrankt. Für die Mitarbeiter der Tagesgruppe ist ein vertrauensvoller Umgang mit den Kindern und Jugendlichen grundlegend für die gemeinsame Arbeit. Sie geben im Gruppenalltag notwendige Regeln und Strukturen vor, arbeiten aber stets individuell und situativ. Die Kinder und Jugendlichen verbringen in der Gruppe gemeinsam ihren Alltag und erhalten (zum Beispiel bei der Erledigung der Hausaufgaben oder in Konfliktsituationen) die notwendige Unterstützung von den pädagogischen Fachkräften. Die Eltern werden bei Eltern-Kind-Nachmittagen oder auch über den Eltern-Arbeitskreis, in dem sich die Eltern untereinander über aktuelle Herausforderungen austauschen können, in die Arbeit der Tagesgruppe miteinbezogen. In regelmäßigen Abständen werden in Gesprächen mit dem Jugendamt die Fortschritte des jeweiligen Kindes, ggf. weiterer Hilfebedarf und die aktuellen Ziele der Arbeit besprochen.

 

Da in der Tagesgruppe immer viel los ist und viele Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen aufeinandertreffen, wollten die Mitarbeiter*innen den Kindern und Jugendlichen nun einen weiteren gemütlichen Rückzugsort schaffen: eine Hängeschaukel. Die sogenannte „Swing Ding“ stellt einen Platz zum Wohlfühlen und Entspannen dar und lädt zum Beispiel dazu ein hier ein Buch zu lesen. Gleichzeitig kann sie auch bei Bewegungsspielen eingesetzt werden und ist eine tolle Möglichkeit, den Gleichgewichtssinn zu fördern.

 

ProFiliis stellte der Heilpädagogischen Tagesgruppe des VfE Mengede 570,- Euro zur Verfügung, um die Swing Ding anzuschaffen.

 

sh

Dortmund - Mengede
Verein für Erziehungshilfen Mengede e.V.
100.000,- Euro für zwei Schulen in Bolivien
Humanitärhilfe

100.000,- Euro für zwei Schulen in Bolivien

Ein gelungenes Beispiel für ein effizientes Co-Funding

 

Ausgangslage im Oktober 2020

Das Bildungszentrum El Arenal befindet sich in der Gemeinde Cuevo im Süden Boliviens. 90 % der Einwohner gehören zum Volk der Guaraní, das im Kolonialismus zum Teil von Vertreibung und Ausbeutung durch die Kolonialisten betroffen war. Heutzutage lebt ein Großteil der Guaraní verstreut in mehreren Ländern Südamerikas in kleinen Gemeinschaften, in denen viele Familien problematischen Lebensbedingungen ausgesetzt sind. Auch in der Gemeinschaft in Arenal herrschen schwierige Bedingungen, da sie sich vorwiegend über landwirtschaftliche Produktion auszeichnet, obwohl die klimatischen Gegebenheiten hierfür schwierig sind: Auf Grund der Anfälligkeit des Bodens für große Trockenheit kann der Anbau von ausreichend Nahrung nicht verlässlich gewährleistet werden. Generell sind die wirtschaftlichen Erträge sehr gering und somit auch die sozioökonomischen Bedingungen der Familien. Viele Kinder und Jugendliche können zu Hause nicht angemessen ernährt werden.

 

Trotz dieser Erschwernisse wächst die Bevölkerung stetig und somit auch die Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die beschult werden müssen. Da Arenal das einzige Bildungszentrum im Umkreis ist, das Unterricht für die Sekundarstufe sowie die Unterbringung der Schüler*innen in einem Internat anbietet, ist es auch Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche aus Nachbargemeinden. Um all diesen Schüler*innen angemessenen Unterricht sowie den Zugang zu kostenloser Schulspeisung zu ermöglichen, muss das Bildungszentrum dringend erweitert werden. 

 

Auf Grund der Corona-Pandemie ist der Schulbetrieb aktuell unterbrochen und es kann kein adäquater Ersatz angeboten werden. Den Schüler*innen wird also zum einen ihr Recht auf Bildung genommen, zum anderen ist die angemessene Ernährung der Kinder und Jugendlichen weiter gefährdet. Die Kluft zwischen Schüler*innen in der Stadt und auf dem Land sowie von privaten und öffentlichen Bildungsinstitutionen wird so weiter vergrößert. Es muss also nicht nur mehr Raum für immer mehr Lernende, sondern auch die Möglichkeiten für „Fernunterricht“ oder andere adäquate Bildungseinheiten geschaffen werden.

 

Rund 75 Kilometer entfernt von Cuevo liegt die Gemeinde Guazuigua Cruce, deren Einwohner mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Auch hier ist ein Ausbau der Schule dringend notwendig.

 

 

Projekt

Seit Oktober 2020 werden in Cuevo vier und in Guazuigua Cruce drei neue Klassenzimmer gebaut, die mit Möbeln und pädagogischem Material ausgestattet werden. Außerdem werden die Räume technologisch ausgerüstet und Multimedia-Geräte zur Verfügung gestellt. Beim Bau der neuen Klassenzimmer wird darauf geachtet, dass dort Regeln im Kontext der Corona-Pandemie eingehalten werden können. Ferner werden barrierefreie Sanitäranlagen sowie in Cuevo außerdem ein Spielplatz errichtet.

 

Auf diese Weise soll den 279 Schüler*innen und den 24 Lehrer*innen eine angemessene und gesundheitlich unbedenkliche Lern- und Lehrumgebung geboten werden, in der die Kinder und Jugendlichen ihre kognitiven und sozialen Kompetenzen erweitern können.

 

Um die Nachhaltigkeit der Erweiterung des Bildungszentrums sicherzustellen, werden die Gemeinden Cuevo und Guazuigua Cruce in die Baumaßnahmen involviert. So steuern die Gemeinden einen finanziellen Eigenanteil bei und bieten technische Unterstützung. Außerdem werden lokale Materialen und Arbeitsleistungen einbezogen. Des Weiteren werden die örtlichen bildungspolitischen Behörden, die Elternvertretungen und Unterstützungseinrichtungen in Projektplanung und -umsetzung eingebunden. 

 

Durchgeführt wird das geschilderte Projekt von World Vision; einem international tätigen Hilfswerk mit den Schwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft. Die Organisation setzt sich weltweit für Kinder und Familien (unabhängig von Religion, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht etc.) ein, um deren Lebensbedingungen zu verbessern und Armut und Ungerechtigkeiten zu bekämpfen.

 

 

Finanzierung

Schon seit vielen Jahren unterstützt die ProFiliis-Stiftung World Vision einmal jährlich bei der Durchführung eines Projektes in den sogenannten Entwicklungsländern. In diesem Fall handelt es sich jedoch um eine ganz besondere Unterstützung: Die Mitglieder der Erbengemeinschaft Hilde Schmidt-Häbel, vier Geschwister, kamen mit dem Wunsch auf ProFiliis zu, 50.000,- Euro aus dem Nachlass ihrer kinderlosen Tante für ein karitatives Kinder- und Jugendprojekt zu spenden und baten ProFiliis um Vorschläge für ein geeignetes Projekt in einem sog. Entwicklungsland. Gemeinsam entschied man sich für das aktuelle Projekt von World Vision. 

 

Um eine noch höhere Wirkung des Projektes zu erzielen hatte ProFiliis schon sehr früh im Prozess angeboten, die Spende der Erbengemeinschaft aus eigenen Mitteln zu verdoppeln, sodass nun insgesamt 100.000,- Euro für das Bildungszentrum El Arenal in Bolivien zur Verfügung gestellt werden können. Mit diesen Mitteln können 

 

  • insgesamt sieben Klassenräume sowie ein Spielplatz erbaut werden, 
  • Möbel, Multimedia-Geräte, didaktisches Material sowie Material für COVID-19-Maßnahmen für zwei Schulen angeschafft werden und 
  • die Projektbetreuung durch World Vision sichergestellt werden.

 

An dieser Stelle werden wir Sie über den Stand des Projektes auf dem Laufenden halten und Fotos vom Baufortschritt veröffentlichen.

 

sh

 

 

Update 12/2020:

Die Vereinbarungen mit beiden Stadtverwaltungen und den Dörfern sind getroffen worden, die Ausschreibungen für die Bauarbeiten in Bolivien laufen.

 

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