Herzlich Willkommen bei ProFiliis!

Liebe Fördernde, Freund:innen und Interessierte,

wir freuen uns sehr über euren Besuch auf unserer Homepage! Auf den folgenden Seiten möchten wir euch einen möglichst umfassenden Überblick über Ziele und Aktivitäten der ProFiliis -Stiftung vermitteln.

Wir hoffen, dass ihr hier alle für euch wichtigen Informationen findet. Wenn nicht, scheut euch nicht und kontaktiert uns direkt. Auch für euer Feedback und eure Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.

Besonders freuen würden wir uns natürlich, auch euch bald als Förderer:innen oder Projektpartner:innen begrüßen zu dürfen.

Der Stiftungsvorstand

Aktuelles

27Jan

Inklusive Schule in Äthiopien

Im Osten des afrikanischen Kontinents liegt Äthiopien und mitten in Äthiopien liegt die Landeshauptstadt Addis Abeba. Mit 3,3 Millionen Einwohner:innen gehört Addis Abeba zu den zehn größten Städten des Kontinents – in Deutschland ist die einzige Stadt mit einer ähnlichen Größenordnung ebenfalls die Hauptstadt: Berlin. Addis Abeba gilt auf Grund wirtschaftlicher Entwicklungen seit den 1950er Jahren als inoffizielle Hauptstadt Afrikas, weshalb hier verschiedene gesamt-afrikanische Organisationen ihren Sitz haben.

 

Leider konnte die Entwicklung der Infrastruktur nicht mit dem schnellen Bevölkerungswachstum mithalten. So gibt es neben sehr modernen Geschäftsvierteln auch viele Viertel mit großer Armut: Viele Menschen haben keinen Zugang zu Sanitäranlagen oder sauberem Trinkwasser. Die meisten Haushalte haben überhaupt keinen privaten Wasseranschluss. Auch der Zugang zu medizinscher Versorgung ist für viele Personen auf Grund von finanziellen Hürden sehr eingeschränkt.

 

Um insbesondere den Kindern aus sehr armen Familien zu helfen, wurde im Jahr 1966 die allgemeinbildende Schule „German Church School“ von evangelischen, deutschsprachigen Gemeinden in Addis Abeba gegründet. Seit 1990 findet hier inklusiver Unterricht von sehbehinderten, mehrfachbehinderten und nicht behinderten Kindern statt. Aktuell besuchen 325 Schüler:innen die German Church School. Die Kinder ohne Behinderung stammen aus der nahen Umgebung und aus sehr armen Verhältnissen. (cbm stellt die German Church School sehr anschaulich und sogar mit einem tollen Video vor: klick hier!)

 

Dem Team der German Church School ist es sehr wichtig, einen ganzheitlichen und individuellen Blick auf die Schüler:innen zu haben. So erhalten alle Kinder neben einer Schuluniform auch speziell für ihre Bedürfnisse geeignete Hilfsmittel und Schulmaterialien. Darüber hinaus gibt es den Schulsozialfonds: Befindet sich eine Familie in finanziellen Engpässen, die eventuell sogar einen Schulabbruch des Kindes zur Folge haben könnten, kann diese Familie vorübergehend Unterstützung erhalten. Kinder mit entsprechendem Bedarf werden mit Physio- und Sprachtherapien unterstützt.

 

Instrument zum Erlernen der Braille-Schrift    Instrument zum Erlernen der Braille-Schrift

Fotos: CBM

 

„Die Schule arbeitet [außerdem] mit einem sogenannten Tandemkonzept, bei dem zu Beginn eines jeden Schuljahres Teams aus je einem Kind mit und ohne Behinderung gebildet werden. Die Teilnahme der Kinder an diesem Konzept ist freiwillig. Die Kinder unterstützen sich gegenseitig im Schulalltag und beim Lernen, ganz nach dem Motto "Gemeinsam lernt es sich besser." Das fördert gleichzeitig Freundschaften und das Verständnis füreinander. Zudem fungieren die Kinder als wichtige Multiplikatoren gegen Vorurteile in ihrem direkten Umfeld.“ (Projektbeschreibung cbm)

 

Inklusiver Unterricht   Inklusiver Unterricht

Fotos: CBM

 

Und auch nach dem Schulabschluss ist eine Unterstützung durch die German Church School in einigen Fällen möglich. So können beispielsweise sehbehinderte Absolvent:innen auch noch nach ihrem Abschluss an der Schule Bücher in Brailleschrift ausleihen.

 

Als finanzielle Unterstützung steht die internationale Entwicklungsorganisation für Menschen mit Behinderung „CBM“ (Christoffel-Blindenmission) an der Seite der German Church School. Um das geschilderte ganzheitliche und inklusive Unterrichtskonzept im Jahr 2026 umsetzen zu können, entsteht ein Gesamtförderbedarf in Höhe von 82.560,- Euro. Da CBM und ProFiliis bereits seit vielen Jahren erfolgreich Projekte in der ganzen Welt fördern, hat die Stiftung auch für dieses Projekt gerne finanzielle Unterstützung zugesagt: Mit über 58.000,- Euro stellt ProFiliis für das Jahr 2026 die Mittel für folgende Positionen zur Verfügung:

 

  • Transport der Schüler:innen zur Schule
  • Medikamente und Hilfsmittel
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit (baulich und „technisch“ (Tablets etc.))
  • Inklusives Lern- und Lehrmaterial für angeschlossene Schulen
  • Physio- und Sprachtherapie
  • Schulungen in Gartenarbeit, Hauswirtschaft und Computerkenntnissen für Schüler:innen mit Behinderung
  • Anschaffung eines Fahrzeugs zur Unterstützung des Transports der Schüler:innen

 

CBM blickt optimistisch in die Zukunft der Schüler:innen der German Church School und auch ProFiliis sieht die Förderung als wichtigen Baustein für eine positive Lebensgestaltung der Kinder: „Zahlreiche Beispiele aus der Vergangenheit zeigen welch positiven Auswirkungen integrative Bildungsformate für Kinder mit und ohne Behinderung haben. Mit einer guten Ausbildung haben Kinder die Chance, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie können ihre Ziele verwirklichen und gleichberechtigt und in Würde am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.“ (Projektbeschreibung cbm)

 

Inklusiver Unterricht   Körperliche Untersuchung

Fotos: CBM

 

sh

14Jan

Baseballturnier „SuperCup“ 2026

Seit drei Jahren verwandelt sich der Hoeschpark im Sommer für einige Tage in den „Hotspot“ für alle Baseballfans: Wenn die Dortmund Wanderers zu ihrem internationalen U15-Baseball-Turnier einladen, reisen Teams und Fans aus der ganzen Welt an. Und auch in diesem Jahr können sich die Baseball-Fans wieder freuen: Vom 02. bis zum 06. August findet der SuperCup 2026 statt: Teams aus den unterschiedlichsten Ländern reisen an und treten gegeneinander an, im Wettkampf um den Pokal. In den letzten Jahren haben neben mehreren Mannschaften aus Deutschland unter anderem Teams aus der Ukraine, aus Großbritannien, Tschechien, der Schweiz und sogar aus Katar teilgenommen.

 

ProFiliis hat das Turnier bereits in den Vorjahren finanziell unterstützt und hat den Dortmund Wanderers auch in diesem Jahr wieder eine Förderzusage erteilt. Mit 2.560 Euro stellt die Stiftung die benötigten Mittel für Pokale und Medaillen sowie für den Einsatz der Schiedsrichter und Scorer am Turniertag zur Verfügung.

 

Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass der SuperCup nicht nur ein tolles Erlebnis der internationalen Sportbegegnung ist, sondern auch eine hervorragende Werbung für den Baseballsport und Nachwuchsförderung für die Dortmund-Wanderers: Der Verein konnte in den letzten Jahren bemerkenswerten Zulauf im Nachwuchsbereich verzeichnen.

 

Besonderes Highlight in diesem Jahr: Das Turnier dauert einen Tag länger und beginnt schon am Sonntag - für die Baseball-Begeisterten sicherlich ein Grund zur Freude!

 

sh

14Jan

Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche

Der Kreisverband Dortmund des Deutschen Roten Kreuzes hält in der Abteilung „Jugendrotkreuz“ ein breites Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche bereit. Dabei stehen soziale Teilhabe, interkulturelle Begegnungen und die Stärkung der Persönlichkeit der:des Einzelnen im Fokus. Die Kinder und Jugendlichen lernen, Verantwortung zu übernehmen, und sich aktiv einzubringen. Sie erleben sich selbst in einem Team und werden durch all diese Erfahrungen in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt. Insbesondere für Kinder aus herausfordernden Lebenslagen sind derartige positive Gemeinschaftserlebnisse förderlich für die Persönlichkeitsentwicklung und tragen zu dem Ziel, die Chancengleichheit zu erhöhen, bei.

 

In den Gruppen und Projekten des Jugendrotkreuzes in Dortmund sind insgesamt über 800 Kinder aktiv. Für knapp 30 Kinder und Jugendliche soll es im Rahmen einer 12-tägigen Ferienfreizeit im August nach Fehmarn gehen. Die 8- bis 14-Jährigen leben vermehrt in Familien mit nur eingeschränktem Zugang zu Freizeit-, Bildungs- und Erholungsangeboten; zum Beispiel auf Grund der finanziellen Situation, wegen einer belastenden familiären Situation oder weil die Eltern auf Grund ihrer beruflichen Situation keine Betreuung in der Ferienzeit leisten können.

 

Gemeinsam mit sechs pädagogischen Fachkräften soll den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, eine fröhliche und unbeschwerte Zeit auf Fehmarn zu verbringen. In der Gruppe können sie nicht nur viel Spaß haben, Zeit am Strand verbringen, zusammen Sport machen und kreativ sein sowie tolle Ausflüge unternehmen. Die Teilnehmenden werden auch neue Erfahrungen machen – vielleicht sogar zum ersten Mal das Meer sehen – und ihre sozialen Kompetenzen stärken. Die Betreuer:innen werden für eine verlässliche und kindgerechte Struktur sorgen und die Kinder und Jugendlichen in der Entwicklung von Teamfähigkeit und Eigenständigkeit sowie in der Förderung der persönlichen Stärken unterstützen.

 

ProFiliis stellt für dieses schöne Ferienprojekt rund 8.500,- Euro zur Verfügung zur Deckung der Kosten für Verbrauchsmaterialien sowie für Mietfahrzeuge (inklusive der Tankfüllungen) für die An- und Abreise sowie Ausflüge vor Ort. Mit der finanziellen Unterstützung „soll sichergestellt werden, dass alle angemeldeten Teilnehmenden unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten mitfahren können.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

sh

12Jan

Ausflüge bei den climb-Lernferien

Die gemeinnützige GmbH climb trägt das, was sie vermitteln möchte, im Namen: clever lernen, immer motiviert bleiben. Unter diesem Motto erhalten Schüler:innen im Rahmen von Lernferien vielfältige Unterstützung. Durchgeführt werden die Lernferien von jungen Erwachsenen (häufig angehenden Lehrkräften oder Pädagog:innen), die den Kindern als freundschaftlich zugewandte Ansprechpartner:innen begegnen, statt in der eher distanzierten Lehrer:innen-Rolle. In einer ressourcenorientierten Lernatmosphäre und mit einem Betreuungsschlüssel von 1:5 kann sehr gut auf die Belange und Bedarfe der/des Einzelnen eingegangen werden und geeignete Unterstützung geleistet werden.

 

In den zweiwöchigen Lernferien erhalten die Kinder 24 Stunden Lernzeit am Vormittag (jeweils 12 Stunden in Deutsch und in Mathe) und am Nachmittag 16 Stunden Porojektlernen. Zusätzlich finden vier ganztägige Ausflüge statt, die Kindern werden jeden Tag mit warmem Mittagessen und gesunden Snacks versorgt und ihnen wird hochwertiges Lernmaterial zur Verfügung gestellt.

 

Für die Sommerferien 2025 sind wieder mehrere Lernferien in Dortmund zu den folgenden Mottos geplant:

 

  • Traumberufe
  • Sport und Ernährung
  • Meine Stadt
  • Forschen

 

Jeweils 45 Grundschulkinder werden pro Lernferien in einer Grundschule betreut. Für die Sommerferien 2026 ist geplant, dass insgesamt 240 Kinder an der Albrecht-Brinkmann-Grundschule (Nordstadt), der Petrischule (Mitte) und der Gutenberg-Grundschule (Dorstfeld) an den climb-Lernferien teilnehmen. Viele der Kinder leben in finanziell schwach aufgestellten Familien. Für sie bieten die Lernferien nicht nur eine wichtige schulische Förderung, sondern auch eine willkommene Abwechslung in den Ferien, die sie andernfalls womöglich alleine zu Hause verbringen müssten. Ein besonderes Highlight sind für alle Teilnehmenden die Tagesausflüge. Unter dem Motto „Meine Stadt“ sind für diesen Sommer folgende Ausflüge geplant:

 

  • Besuch des BVB-Stadions mit Stadiontour
  • Programm im Museum am Ostwall im Dortmunder U
  • Besuch des Fußballmuseums
  • Ausflug in den Kletterwald

 

ProFiliis unterstützt climb gerne bei dieser schönen Abwechslung im Rahmen der Lernferien und stellt 9.000,- Euro für die Ausflüge zum Stadion, zum Museum am Ostwall und in den Kletterwald bereit.

 

 

sh

 

➤ weitere Neuigkeiten

Presse

2026
19Jan

Unterstützung für Kinder

2025
21Dez

Trainingslager dank ProFiliis

2025
09Dez

Freude über neue Trikots

2025
06Dez

Unterstützung für Ausflüge

➤ weitere Presseartikel

Projekte

250 Schulranzen für Dortmunder Kinder mit der Stiftung Kinderglück
Lebenshilfe

250 Schulranzen für Dortmunder Kinder mit der Stiftung Kinderglück

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist aufregend und birgt viele Herausforderungen für die neuen Erstklässler:innen. Komme ich mit meinen Freund:innen zusammen in eine Klasse? Komme ich mit den Lehrkräften zurecht? Kann ich den neuen Anforderungen entsprechen? Das alles sind Fragen, die den Kindern ein Gefühl der Unsicherheit vermitteln können. Eine Sache, um die sich die baldigen Schulkinder dabei nicht auch noch Sorgen machen sollten, ist der Schultornister. Stattdessen sollte der als treuer Begleiter im Schulalltag eher zu einem gelungenen Schulstart beitragen.

 

Doch leider sieht die Realität häufig anders aus: Schultornister sind sehr teuer und für viele Familien ist eine derartige Investition nicht möglich. „Im Ruhrgebiet wächst in einigen Stadtteilen fast jedes zweite Kind in Armut auf. Fehlende Lernmaterialien, ein-geschränkte Teilhabe und Schamgefühle prägen oft den Alltag dieser Kinder – lange bevor sie überhaupt lesen und schreiben können.“ * So kommt es dann vor, dass einige Kinder mit Stofftasche oder Plastikbeutel zum ersten Schultag erscheinen, statt stolz ihren neuen Schultornister auf dem Rücken zu präsentieren. Und dabei ist der Schultornister für Kinder am ersten Schultag wie ein Schatz: das Zeichen für alle "Ich bin jetzt ein Schulkind!"

 

Ein gelungener Start ins Schulleben ist sehr wichtig; denn Bildung ist der Schlüssel zu einer positiven Zukunft. Leider hängt in Deutschland der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen noch immer stark von der sozio-ökonomischen Situation ihrer Familie ab. „Wenn die finanziellen Mittel fehlen, sind es oft die Kleinsten, die am stärksten darunter leiden.“ *

 

Die Stiftung Kinderglück hat seit über 15 Jahren zum Schulstart eine Mission „Kein Kind soll "anders" starten müssen.“ * Deswegen wurde schon im Jahr 2008 das Kinderglück-Schulranzenprojekt gestartet. Inzwischen erhält die Stiftung Kinderglück so viele Unterstützungsanfragen aus dem gesamten Ruhrgebiet, dass in den letzten Jahren jeweils bis zu 4.000 Schultornister für Kinder aus Dortmund und weiteren umliegenden Städten und Gemeinden verteilt wurden.

 

Am 12. Juni 2025 war es wieder soweit und die Kinderglück-Halle verwandelte sich gleichzeitig in ein Logistikzentrum und einen Ort der Freude und Hoffnung. Hunderte Stunden der Vorbereitung fanden an diesem Tag ihren Höhepunkt. 4.213 Schulranzen-Sets wurden an Vertreter:innen aus rund 300 sozialen Einrichtungen ausgegeben, um ihren Weg zu den baldigen Erstklässler:innen zu finden. Damit dieses Vorhaben reibungslos ablaufen konnte, war jede Menge Planung vorab notwendig: „Ranzen wurden nach Stadtteilen, Postleitzahlen und Einrichtungen sortiert, Ein- und Ausfahrten koordiniert, Ehrenamtliche in Teams organisiert, Abläufe dokumentiert und kontrolliert.“ * Und die Mühen haben sich gelohnt: „Über den Tag verteilt wurden in exakt geplanten Zeitfenstern tausende Ranzen ausgegeben – mehr als 10 Tonnen Schulmaterial wechselten die Hände.“ *

 

Die Schultornister wurden nicht von den baldigen Schulkindern selber abgeholt, sondern von Vertreter:innen von kooperierenden Einrichtungen, die diese dann „heimlich“ an die Eltern übergeben. So wissen die Kinder nicht, dass es sich bei ihrem Tornister um eine Spende handelt und sie können sich völlig frei über ihn freuen. Einige Kooperationspartner:innen haben berichtet, wie sie den Einfluss des Schulranzen-Projektes beobachten und bewerten:

 

Wir erleben immer wieder Tränen der Erleichterung, wenn Eltern den Ranzen für ihr Kind entgegennehmen. Diese Unterstützung bedeutet für viele Familien nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern vor allem emotionale Entlastung und Hoffnung.“

 

„Wir begleiten viele Familien, die an ihre finanziellen Grenzen stoßen. Die Schulranzenaktion entlastet sie enorm und nimmt den Druck vor dem Schulstart.“

 

„Die Kinder kommen stolz und vorbereitet in die Schule. Das merkt man sofort im Klassenraum. Diese Hilfe verändert wirklich etwas.“

 

Diese großartige Entlastung erlebten in diesem Jahr erstmal über 4.000 Familien. Über 4.000 Schulkinder in einer finanziell benachteiligten Lebenssituation konnten so einen guten ersten Schultag erleben, an dem sie – genau wie alle anderen – mit ihrem neuen Tornister auf dem Rücken in die Klasse gehen konnten.

 

Auch Bernd Krispin, Gründer und 1. Vorsitzender der Stiftung Kinderglück, freut sich darüber, dass so viele Tornister ausgegeben wurden und sieht die Schulkinder dahinter: Jeder einzelne Ranzen steht für ein Kind, das nun mit Stolz und Würde in die Schule gehen kann. Wir möchten Bildungsarmut und Ausgrenzung dort bekämpfen, wo sie beginnen – beim Schulstart.“ *

 

Um dieses Großprojekt stemmen zu können, ist die Stiftung Kinderglück auf Spenden angewiesen und ist daher auf ProFiliis zugekommen. ProFiliis hat mit 20.000,- Euro die benötigten Mittel bereitgestellt, um 250 Dortmunder Kindern für ihren Schulstart im August 2025 ein Schultornister-Set zur Verfügung stellen zu können. Neben dem ergonomischen Ranzen sind hierin ein Turnbeutel, ein Federmäppchen und Schulmaterialien enthalten.

 

Die Stiftung Kinderglück ist sich sicher: „Die Wirkung geht weit über das Materielle hinaus: Sie schafft Perspektiven, fördert Chancengleichheit und schenkt Familien Entlastung in einer ohnehin herausfordernden Lebensphase.“ *

 

Das ProFiliis-Team freut sich, Teil dieses tollen Projektes gewesen zu sein und über die wiederholte Zusammenarbeit mit der Stiftung Kinderglück. Wir hoffen, dass alle jetzt so gut ausgestatteten Erstklässler:innen einen guten und unbeschwerten Start ins Schulleben hatten.

 

sh

 

* dem Abschlussbericht der Stiftung Kinderglück entnommen

 

Dortmund
Stiftung Kinderglück
Spielgelände für Elterncafé am Borsigplatz
Freizeit

Spielgelände für Elterncafé am Borsigplatz

„Stern im Norden“ – hinter diesem klangvollen Namen steht ein gemeinnütziger Verein, der sich für Kinder, Jugendliche und Familien in Dortmund einsetzt. Die Hauptwirkungsstätte des Vereins liegt im Borsigplatzviertel in der Dortmunder Nordstadt, was den Namen „Stern im Norden“ erklärt. 

 

Seit über zehn Jahren bietet der Verein ein Elterncafé als Begegnungsort an, das von bis zu 40 Eltern und 60 Kindern im Alter von 0 bis 5 Jahren besucht wird: „Für die Kinder gibt es Frühförderung durch Spiel- und Lernangebote, die besonders die emotionalen, sozialen und sprachlichen Kompetenzen der Kinder stärken. Für die Eltern besteht neben dem Austausch bei Kaffee und Tee die Möglichkeit zur allumfassenden Beratung und Unterstützung: Bei Behördengängen, dem Ausfüllen von Anträgen, in Erziehungs- und Gesundheitsfragen, in Notsituationen, bei schulischen Themen oder der Suche nach geeigneten Vereinen für die Kinder – das Team aus haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden hat immer ein offenes Ohr. Gemeinsam entsteht so ein interkulturelles Miteinander, in dem alle voneinander lernen und von den Ressourcen aller Anwesenden profitieren.“ (Projektbeschreibung bei Spendobel

 

Im Jahr 2023 wuchs nun der Wunsch, den Außenbereich des Vereinshauses umzugestalten und vielfältig nutzbar zu machen. Um für dieses Vorhaben finanzielle Unterstützung zu erhalten, hat sich der Verein Stern im Norden an das Dortmunder Spendenparlament Spendobel gewendet und wurde unter die zehn Jahresprojekte 2024 gewählt, sodass auf diesem Weg Spenden gesammelt werden konnten. Zur Erklärung: Einmal im Jahr werden von Spendobel zehn soziale Projekte ausgewählt und jeweils ein Spendenziel definiert (in diesem Fall: 13.500,- Euro). Dann können Privatpersonen, Stiftungen oder auch Unternehmen für die einzelnen Projekte spenden und das Geld wird gesammelt, bis das Spendenziel erreicht ist. Auf diese Weise können schon kleine Beträge ganz zielgerichtet einem bestimmten Projekt zu Gute kommen. Ziel ist es, dass durch mehrere Einzelspenden das große Spendenziel erreicht wird.

 

Spendobel wiederum wendete sich dann im Jahr 2024 an ProFiliis und beantragte die finanziellen Mittel in Höhe von 5.000,- Euro für die Baumaßnahmen und Anschaffungen, die für die kleinen Besucher:innen des Elterncafés geplant sind, um ihnen im Freien „Raum für Spiel, Lernen, Abenteuer und Begegnung“ zu bieten (aus dem Förderantrag von Spendobel).

 

Als die Umbauarbeiten am Außengelände begonnen, kamen leider schnell zusätzliche Herausforderungen ans Licht: Bevor der geplante Sandspielbereich errichtet werden konnte, musste darunter ein Entwässerungssystem eingebaut werden, da nur so eine dauerhafte und sichere Nutzung des Geländes gewährleitstet werden kann. So verzögerten sich die weiteren Arbeiten und es dauerte schließlich bis zum April 2025, bis alle Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden konnten. Am 13. Mai 2025 war es endlich soweit und es konnte Eröffnung gefeiert werden: „Entstanden ist ein sehr schöner Spielbereich für Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren mit Spielgeräten, einer Sitzgruppe und einem Sonnensegel zum Schutz, der das Elterncafé sinnvoll ergänzt. Die Maßnahme wurde von den Familien sehr positiv und dankbar aufgenommen und bietet den Kindern nun vielfältige Spielmöglichkeiten im Sichtfeld der Eltern und in einem sicher abgegrenzten Bereich.“ (aus dem Abschlussbericht von Spendobel)

 

Das ProFiliis-Team konnte sich im Rahmen der Eröffnungsfeier selbst ein Bild von dem neuen Außengelände beim Stern im Norden machen und freut sich, dass den Kindern nun mit Sandkasten, Wippe, Wackeltieren und mobilen Spielgeräten zahlreiche Spielmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

 

sh

 

Dortmund - Innenstadt-Nord
Spendobel
Auf den Spuren der SS in der Wewelsburg
Bildung

Auf den Spuren der SS in der Wewelsburg

Für die Mädchengruppe des Ortsverbands Nette des Kinder- und Jugendverbands „SJD - Die Falken“ sind Mahn- und Gedenkfahrten inzwischen ein fester Bestandteil des Jahresprogramms und ergänzen die wöchentliche Beschäftigung mit Themen wie Demokratie, der Entstehung der BRD und dem Nationalsozialismus. „Mit dem Projekt will der OV Nette Jugendlichen, in erster Linie Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die deutsche Geschichte näherbringen.“ (Auszug aus dem Bericht der Falken)

 

Auch für diesen Winter war wieder eine Fahrt geplant: Vom 12. bis zum 14. Dezember ging es für die Gruppe aus 18 Mädchen im Alter von 13 bis 23 Jahren zur Wewelsburg in Ostwestfalen. 

 

Die Wewelsburg wurde – in ihrer heutigen Form – in den Jahren 1603 bis 1609 erbaut, nachdem bereits 1123 erstmals an dieser Stelle eine Burg errichtet worden war. Heutzutage ist die Wewelsburg vor allem wegen ihrer Rolle im Nationalsozialismus bekannt. Zunächst plante Heinrich Himmler in seiner Rolle als Reichsführer der SS, die Wewelsburg in eine Schulungsstätte für SS-Führer aus- und umzubauen. Später wurden Pläne erstellt, hier einen abgeschotteten Versammlungsort für SS-Gruppenführer einzurichten, an dem Veranstaltungen mit zum Teil sektenähnlichem Charakter stattfinden sollten. Obwohl tatsächlich kaum Veranstaltungen hier stattfanden, wurden sehr umfangreich (Um-)Baumaßnahmen vorgenommen. Diese mussten von KZ-Häftlingen des eigens zu diesem Zweck eingerichteten Konzentrationslagers Niederhagen durchgeführt werden. Als im März 1945 ein Ende des Krieges absehbar wurde, befahl Himmler die Sprengung der Burg und der umgebenden Gebäude. Im April 1945 nahmen amerikanische Alliierte die zerstörte Burg ein.

 

Heutzutage befinden sich eine Jugendherberge und ein Museum in der Wewelsburg, das unter anderem die Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ zeigt. Hier ist es möglich, sich umfassend über die Geschichte der Wewelsburg zwischen 1933 und 1945 zu informieren.

 

Die Falken-Gruppe kam am Freitagabend in der Jugendherberge in der Wewelsburg an, in der sie die nächsten Tage übernachtete. Nach dem Abendessen versammelte sich die Gruppe am Lagerfeuer im Burggraben und bekam erste Informationen zum Programm der nächsten Tage.

 

Am Samstag erwartete die Gruppe viel inhaltlicher Input: Die Mädchen erhielten vormittags Einblick in die SS-Ideologie sowie den Aufbau der SS und bekamen nachmittags über 3,5 Stunden eine Führung über das Gelände sowie durch das Museum. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmerinnen gemeinsam mit ihrem Guide sogar einen Kurz-Rap zu diesem schweren Thema. Am Abend schaute die Gruppe gemeinsam den Film „Napola“, der die Ausbildung in einer nationalpolitischen Erziehungsanstalt thematisiert. So bekamen die Mädchen einen Eindruck, wie eine SS-Ausbildungsstätte in der Wewelsburg hätte aussehen können.

 

Vor der Abreise am Sonntag wurde das Wochenende auf der Wewelsburg reflektiert. „Einhellige Meinung war: Das Wochenende war super.“ (Auszug aus dem Bericht der Falken) – Nicht zuletzt wegen des tollen Guides, mit dem die Teilnehmerinnen bereits jetzt weitere Begegnungen geplant hat.

 

ProFiliis hat den Ortsverband Nette der Falken gerne wieder finanziell unterstützt, sodass möglichst viele Mädchen an dieser wichtigen Gedenkfahrt teilnehmen konnten. Mit fast 1.900,- Euro hat die Stiftung 75 % der entstehenden Kosten übernommen. Der Rest wird durch Teilnahmebeiträge gedeckt.

 

sh

 

Dortmund - Mengede
SJD - Die Falken, Ortsverband Nette
Kinder-Ferien-Party 2025
Freizeit

Kinder-Ferien-Party 2025

Sechs Wochen Sommerferien! Was für die einen nach Freiheit, Abenteuer und Urlaub klingt, bedeutet für andere Langeweile, Einsamkeit und Monotonie. Um auch Kindern, die nicht in den Urlaub fahren oder mit ihren Eltern spannende Ausflüge unternehmen können, fröhlich Sommerferien zu ermöglich, setzt sich der Verein „Kinder-Ferien-Party Westfalen“ seit 1970 ein.

 

So fand vom 14. bis zum 25. Juli 2025 zum 53. Mal die Kinder-Ferien-Party statt und die Helmut-Körnig-Halle in Dortmund verwandelte sich in ein buntes Spieleparadies!

 

30 verschiedene Sport-, Spiel- und Kreativstationen lockten die jungen Besucher:innen aus ganz Dortmund an, um hier einige fröhliche Stunden zu verbringen. Über Fußball, Basketball und Hockey bis hin zu Minigolf blieben keine sportlichen Wünsche offen. Zusätzlich konnten sich die Kinder und Jugendlichen auf einer Hüpfburg austoben. Aber auch für alle, die lieber kreativ werden, war bestens gesorgt: Bastel- und Farbstationen erlaubten jede Menge künstlerischen Spaß.

 

Betreut, angeleitet und begleitet wurden die jungen Besucher:innen an den Sport-, Spiel- und Kreativstationen durch etwa 30 Helfende und fünf Pädagog:innen.

 

Zusätzlich zum „alltäglichen“ Programm fanden Sonderaktionen statt. So wurden beispielsweise Kinderzirkustage angeboten, es gab Kochkurse zum Thema gesunde Ernährung und eine Bikeschule war vor Ort, um den Kindern und Jugendlichen Tricks auf dem Fahrrad beizubringen.

  

Gerne hat ProFiliis die Kinder-Ferien-Party auch im Jahr 2025 unterstützt, um zu einer fröhlichen und abwechslungsreichen Ferienzeit für Dortmunder Kinder und Jugendliche beizutragen. Konkret finanzierte ProFiliis folgende Positionen mit insgesamt 9.600,- Euro:

 

Kinderzirkustage: Im Kinderzirkus ging es nicht nur um sportlich-akrobatische Fähigkeiten, sondern auch darum, eigene Talente und Grenzen kennenzulernen. Die phantasievolle Welt des Zirkus‘ ermöglichte es den Kindern, sich kreativ auszuleben und sich und vielleicht bis dahin verborgene Talente neu kennenzulernen. Die Kinder konnten neue Bewegungserfahrungen machen und sich als Teil einer Gruppe erleben.

 

Aktion „Gesundes Kochen mit Kindern“: Kinder, die beim Kochen gesunder Mahlzeiten einbezogen werden, können nicht nur ein deutlich besseres Verständnis für Lebensmittel und gesunde Ernährung entwickeln, sondern auch Fähigkeiten, die beim Kochen wichtig sind, wie Planung und Geduld. Bei der Kinder-Ferien-Party wurden gemeinsam mit einigen Kindern verschiedene Speisen zubereitet und anschließend zusammen probiert.

 

Bikeschule: Wie schon im Vorjahr war wieder ein Team der Bikeschule Fun-Ride bei der Kinder-Ferien-Party vor Ort. „Diese professionelle Schule fördert die Fertigkeiten und Kenntnisse rund ums Mountainbiken, BMX und die Radfahr-Kunst im Allgemeinen. Die Angebote wurden professionell geführt, individuell auf die Teilnehmer angepasst und berücksichtigten das unterschiedliche Niveau unserer jungen Gäste. Sowohl Anfänger:innen als auch Fortgeschrittene kamen auf ihre Kosten und haben Fertigkeiten und Kenntnisse jeglicher Art, rund um den Sport, erlernt.“ (Auszug aus dem Sachstandsbericht des Vereins „Kinder-Ferien-Party e.V.“)

 

Kreative Basteltage: Für Kinder ist es eine tolle Erfahrung, wenn sie mit ihren eigenen Händen etwas erschaffen. Dieses Erleben ermöglichten den jungen Besucher:innen verschiedene Bastelaktionen, in denen der Kreativität der Kinder Raum gegeben wurde und ihnen zugleich auch Nachhaltigkeit vermittelt wurde. Das Team der Kinder-Ferien-Party zieht eine positive Bilanz und konnte die Weiterentwicklung verschiedener Fähigkeiten beobachten:

 

  • „Soziale Fähigkeiten – Der Umgang mit anderen Kindern wurde im Projekt in besonderer Weise vermittelt. Hierbei spielten Offenheit im Umgang mit anderen, Respekt und Toleranz eine besondere Rolle.
  • Es fördert die Feinmotorik, die Konzentration und die Geduld, die Vorstellungskraft und die Problemlösungsfähigkeit.
  • Kreatives Basteln ist eine wertvolle Lernerfahrung, die über das reine Handwerk hinaus die ganzheitliche Entwicklung unserer jungen Gäste unterstützt.“

 

Insgesamt war die Kinder-Ferien-Party auch im Jahr 2025 wieder ein tolles Erlebnis und eine gelungene Ergänzung des Ferienprogramms in Dortmund.

 

Zum Hintergrund:

Vor über 50 Jahren gründete sich der Verein Kinder-Ferien-Party Westfalen e. V., mit dem Ziel, ein buntes Sommerferienprogramm für Kinder durchzuführen. Insbesondere da es sich nicht alle Familien leisten können, in den Sommerferien zu verreisen, ist es den Vereinsmitgliedern ein großes Anliegen, für alle Kinder kostenlos tolle Aktivitäten anzubieten. 

 

sh

Dortmund
Kinder-Ferien-Party Westfalen e.V.
➤ weitere Projekte