Die Dortmunder Stiftung „well:fair foundation“ setzt sich für die „Realisierung des Menschenrechts auf Zugang zu Trinkwasser und Sanitärversorgung in ländlichen Regionen Ostafrikas“ ein. (Auszug aus dem Förderantrag) Dabei ist das Team seit 2012 vorrangig in ländlichen Regionen von Äthiopien, Tansania und Kenia aktiv. Zusätzlich werden in Deutschland Bildungsprojekte für nachhaltige Entwicklung und Engagementförderung durchgeführt.
Die well:fair foundation hat sogenannte „WASH-Projekte“ konzipiert, die sich mit Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene an Projektstandorten in Ostafrika beschäftigen. Sie entsprechen den Anforderungen der Weltgesundheitsorganisation und den Vereinten Nationen für Trinkwasser- und Sanitärversorgung.
Wie schon 2023 haben sich nun wieder die beiden Stiftungen well:fair und ProFiliis zusammengetan, um gemeinsam das WASH-Projekt an einer Schule im Projektgebiet zu etablieren; dieses Mal in Iringa in Tansania.
Hier wird ein Bohrloch mit einer Wasserentnahme entstehen, über das die Schulgemeinde mit Wasser versorgt wird. Außerdem werden zwei Sanitäranlagen für die Schüler:innen inklusive Handwaschstationen errichtet. Darüber hinaus werden Zuständigkeiten geklärt und die verantwortlichen Personen vor Ort angemessen bzgl. der Sicherstellung der richtigen Nutzung, Wartung und Reparatur geschult werden. Dem Team von well:fair ist außerdem wichtig, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter an der Schule thematisiert wird.
Unterstützt wird well:fair vor Ort durch ihren lokalen Projektpartner PDF, der eine große Expertise in den zum Teil sehr herausfordernden Arbeiten in ländlichen Gebieten hat. PDF setzt sich unter anderem für Gesundheit, nachhaltige Landwirtschaft, Kinderschutz und Kinderrechte ein.
ProFiliis stellt für das WASH-Projekt an der Schule in Iringa 45.000,- Euro zur Verfügung und leistet so einen Beitrag dazu, dass sich die Lebens- und Bildungssituation der rund 350 Schüler:innen im Alter von 6 bis 14 Jahren erheblich verbessern wird: Dank der WASH-Projekte haben die Menschen vor Ort direkten Zugang zu sauberem Trinkwasser und werden nicht durch verunreinigtes Wasser krank, was Kinder bisher häufig am Schulbesuch gehindert hat. Insbesondere die Bildungssituation von Mädchen wird verbessert, da sie Zeit und Anstrengung, die sie bisher für die Wasserbeschaffung aufgewendet haben, sparen und stattdessen zur Schule gehen können. Durch die Errichtung der Sanitäranlagen können sie außerdem auch dann zur Schule gehen, wenn sie ihre Menstruation haben, da es nun einen angemessenen Ort gibt, um notwendige Hygienemaßnahmen vorzunehmen.
sh