Neues zu den Projekten 2026

12Jan

Ausflüge bei den climb-Lernferien

Die gemeinnützige GmbH climb trägt das, was sie vermitteln möchte, im Namen: clever lernen, immer motiviert bleiben. Unter diesem Motto erhalten Schüler:innen im Rahmen von Lernferien vielfältige Unterstützung. Durchgeführt werden die Lernferien von jungen Erwachsenen (häufig angehenden Lehrkräften oder Pädagog:innen), die den Kindern als freundschaftlich zugewandte Ansprechpartner:innen begegnen, statt in der eher distanzierten Lehrer:innen-Rolle. In einer ressourcenorientierten Lernatmosphäre und mit einem Betreuungsschlüssel von 1:5 kann sehr gut auf die Belange und Bedarfe der/des Einzelnen eingegangen werden und geeignete Unterstützung geleistet werden.

 

In den zweiwöchigen Lernferien erhalten die Kinder 24 Stunden Lernzeit am Vormittag (jeweils 12 Stunden in Deutsch und in Mathe) und am Nachmittag 16 Stunden Porojektlernen. Zusätzlich finden vier ganztägige Ausflüge statt, die Kindern werden jeden Tag mit warmem Mittagessen und gesunden Snacks versorgt und ihnen wird hochwertiges Lernmaterial zur Verfügung gestellt.

 

Für die Sommerferien 2025 sind wieder mehrere Lernferien in Dortmund zu den folgenden Mottos geplant:

 

  • Traumberufe
  • Sport und Ernährung
  • Meine Stadt
  • Forschen

 

Jeweils 45 Grundschulkinder werden pro Lernferien in einer Grundschule betreut. Für die Sommerferien 2026 ist geplant, dass insgesamt 240 Kinder an der Albrecht-Brinkmann-Grundschule (Nordstadt), der Petrischule (Mitte) und der Gutenberg-Grundschule (Dorstfeld) an den climb-Lernferien teilnehmen. Viele der Kinder leben in finanziell schwach aufgestellten Familien. Für sie bieten die Lernferien nicht nur eine wichtige schulische Förderung, sondern auch eine willkommene Abwechslung in den Ferien, die sie andernfalls womöglich komplett alleine zu Hause verbringen müssten. Ein besonderes Highlight sind für alle Teilnehmenden die Tagesausflüge. Unter dem Motto „Meine Stadt“ sind für diesen Sommer folgende Ausflüge geplant:

 

  • Besuch des BVB-Stadions mit Stadiontour
  • Programm im Museum am Ostwall im Dortmunder U
  • Besuch des Fußballmuseums
  • Ausflug in den Kletterwald

 

ProFiliis unterstützt climb gerne bei dieser schönen Abwechslung im Rahmen der Lernferien und stellt 9.000,- Euro für die Ausflüge zum Stadion, zum Museum am Ostwall und in den Kletterwald bereit.

 

 

sh

 

2026
12Jan

Ferienprogramm für Holte-Grundschüler:innen

Wenn im Sommer für manche Kinder die großen Ferien mit Urlaub und tollem Programm anstehen, heißt es für andere Kinder: Langeweile und Einsamkeit. Wenn sich eine Familie keinen Urlaub leisten kann oder die Eltern bei der Arbeit keinen Urlaub nehmen können und dann auch noch die Schulfreund:innen mit ihren Familien unterwegs sind, können sechs Wochen sehr lang werden.

 

Um Kindern, bei denen derartige Sommerferien anstehen, stattdessen schöne Ferienerlebnisse zu bescheren, bietet die Holte-Grundschule in Lütgendortmund wie schon in den Vorjahren ein Ferienprogramm für sozial benachteiligte Schüler:innen an. In den ersten beiden Wochen der Sommerferien halten drei Sozialarbeiter:innen und ein Alltagshelfer der Schule für 30 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren ein abwechslungsreiches Programm bereit: Neben tollen Aktivitäten in der Schule bzw. auf dem Schulhof sind auch einige Ausflüge geplant, zum Beispiel ins Planetarium, zur Trampolinhalle Superfly und in den Westfalenpark. Neben jeder Menge Spaß stehen auch die Förderung von Bewegung und sozialem Miteinander im Fokus.

 

Um das Ferienprogramm für die Schüler:innen kostenlos anbieten zu können, hat der Förderverein der Holte Grundschule erneut einen Förderantrag bei ProFiliis gestellt. Die Stiftung stellt  4.320,- Euro für die Verpflegung der Kinder sowie für Eintritte bei und Transfer zu den Ausflugszielen bereit.

 

sh

 

2026
09Jan

Jugend-Wohnwoche der Christuskirche

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Christuskirche Dortmund liegt im Herzen der Dortmunder Nordstadt. Dieser Stadtteil ist geprägt durch kulturelle Vielfalt und viele im Stadtbild präsente Kinder und Jugendliche. Das Veranstaltungsangebot der Christuskirche richtet sich nicht ausschließlich an die eigenen Mitglieder, sondern in vielen Fällen an alle Interessierten – ohne Berücksichtigung von Herkunft oder Religionszugehörigkeit. So erreicht die Christuskirche viele Familien, Kinder und Jugendliche mit tollen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung.

 

Für April 2026 wurde nun die „Connection Jugend-Wohnwoche“ geplant. Hierbei handelt es sich um ein fünftägiges Bildungs- und Begegnungsprojekt für ca. 30 Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren. „Die Jugendlichen verbringen fünf Tage wie in einer riesigen WG gemeinsam in der Christuskirche, die sich in dieser Zeit in einen geschützten Lebens- und Lernraum verwandelt.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

Die Jugendliche bestreiten während dieser Wohnwoche ihren regulären Alltag mit Schule und Hausaufgaben. Zusätzlich erwartet sie aber ein buntes Programm: Es sind verschiedene Gemeinschaftsaktivitäten geplant, es werden Workshops und Seminare angeboten, Ausflüge unternommen und an jedem Tag gibt es ein Abendprogramm zu bestimmten Inhalten.

 

Ziel der Connection Jugend-Wohnwoche ist es, den Jugendlichen soziale Teilhabe zu ermöglichen, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und interkulturelle Begegnungen zu fördern. Insbesondere der letzte Punkt ist Blick auf die Teilnehmenden interessant: Die Gruppenzusammensetzung ist hinsichtlich des sozialen, kulturellen und religiösen Hintergrundes sehr heterogen. Etwa die Hälfte der Teilnehmenden hat Zuwanderungserfahrung. Im Rahmen der Wohnwoche lernen sich Jugendliche kennen, die im „normalen“ Leben keine Berührungspunkte haben. Dies birgt die große Chance, dass Vorurteile abgebaut werden. Den Jugendlichen wird außerdem die Möglichkeit zur Partizipation gegeben. So erleben sie sich als selbstwirksam und übernehmen Verantwortung. Die Verantwortlichen streben überdies an, die Jugendlichen in ihrer Resilienz – also in ihrer psychischen Widerstandskraft in schwierigen Situationen – zu stärken. Darüber hinaus ist auch Demokratiebildung ein thematischer Schwerpunkt.

 

Die Planung und Durchführung der Connection Jugend-Wohnwoche werden durch einen Diakon und mindestens fünf Ehrenamtliche realisiert, die die Jugendgruppe in der gesamten Zeit begleiten.

 

ProFiliis stellt mit 3.500,- Euro über 40 % der insgesamt benötigten Mittel zur Verfügung und deckt so die folgenden Kostenpositionen ab:

  • Lebensmittel
  • Material für Workshops, Erlebnispädagogik und Programm
  • Isomatten und Schlafsäcke für Jugendliche aus ökonomisch schlecht aufgestelllten Haushalten

 

ProFiliis wünscht den Jugendlichen schon heute eine spannende und lehrreiche Woche in der Christuskirche!

 

sh

2026
09Jan

Baseball-Trainingslager mit Workshop zu Gewalt im Sport

Der Baseballverein „Dortmund Rhinos e. V.“ wurde im Jahr 2024 gegründet und legt seitdem einen Schwerpunkt auf die Jugendarbeit. In diesem Zuge ist den Zuständigen die Zusammenarbeit mit Schulen wichtig, sodass derzeit Kooperationen mit sieben Schulen bestehen. Dem Verein ist es ein Anliegen auch Kindern aus sozioökonomisch schwachen Familien Zugang zum Baseball-Sport zu ermöglichen.

 

Aktuell trainieren die Kinder und Jugendlichen bei den Dortmunder Rhinos in einer U12- und einer U15- Mannschaft. Im März ist nun ein dreitägiges Trainingslager für die Jugendabteilung geplant, in dessen Rahmen auch ein Workshop zu interpersoneller Gewalt stattfinden soll. Schon im Jahr 2025 fand ein derartiges Trainingslager statt; damals behandelte der Workshop das Thema „Respekt und Toleranz im Sport“. In diesem Jahr nun ist eine Workshop-Reihe mit Schwerpunkt „Sexuelle Gewalt im Sport“ geplant – erst für die Kinder und Jugendlichen, dann für die Jugendtrainer:innen. Der Verein hat ein Schutzkonzept zum Thema Gewalt in Sport, das die Durchführung derartiger Workshops beinhaltet und zu einem sicheren und friedlichen Umgang untereinander beitragen soll.

 

Zielgruppe des Workshops sind etwa 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren.

 

Im Rahmen des Trainingslagers fallen unter anderem Kosten für die Übernachtung im Sporthotel, für Trikotaufnäher, die die Kinder und Jugendlichen als Teilnahme-Bestätigung erhalten, sowie für Unterrichtsmaterial und Fahrtkosten an. ProFiliis stellt 1.500,- Euro zur Deckung der Kosten für Aufnäher, Material und Fahrtkosten sowie für 50 % der Übernachtungskosten zur Verfügung.

 

Wir wünschen den jungen Baseball-Spieler:innen schon heute eine fröhliche und lehrreiche Zeit!

 

sh

2026
08Jan

Gewaltfrei lernen an der Urbanus Grundschule

Die Urbanus Grundschule liegt in Dortmund-Huckarde und wird zur Zeit von knapp über 200 Schüler:innen im Alter von sechs bis elf Jahren besucht.

 

Bereits seit mehreren Jahren arbeitet die Schule nach dem pädagogischen Konzept „Gewaltfrei Lernen“. Hierbei stehen die Förderung der sozialen Kompetenzen von Kindern sowie die Prävention von Gewalt, Mobbing, Erniedrigung und sexueller Belästigung im Vordergrund. Zu diesem Zweck kommen externe Trainer:innen in die Schule und erarbeiten gemeinsam mit den Klassen die entsprechenden Inhalte über einen bewegungs- und erlebnisorientierten Ansatz.

 

Diese Trainings „bestärken

 

  • die Schülerinnen und Schüler in ihrer Handlungsfähigkeit für Freundschaften und Konflikte
  • die Klasse oder Betreuungsgruppe in ihrer Kooperations- und Konfliktfähigkeit
  • die Schulgemeinschaft bezüglich einer Schulentwicklung im sozialen Bildungsbereich“. (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Die aufgezählte Stärkung der Schulgemeinschaft meint den Aufbau eines Interventionskonzeptes in Zusammenarbeit den Schulen, das greift, wenn trotz aller Prävention Fälle von Mobbing, Gewalt etc. auftreten.

 

An der Urbanus-Grundschule sind Schüler:innenkurse für alle acht Klassen geplant, wobei in den Jahrgängen 2 bis 4 eher eine Auffrischung der Inhalte stattfindet, da diese bei den älteren Schüler:innen durch Kurse in den Vorjahren schon bekannt sind. Außerdem wird eine Veranstaltung für die Elternschaft stattfinden.

 

Der Förderverein der Urbanus-Grundschule hat bereits auf verschiedenen Wegen Mittel eingeworben, die für das Projekt bereitgestellt werden. ProFiliis schließt die noch bestehende Finanzierungslücke in Höhe von 1.345,- Euro und trägt so hoffentlich zu einem positiven Schulklima an der Urbanus-Grundschule teil.

 

sh

2026
08Jan

Neues Spielgelände für Kinder in Wohngruppen

Das Diakonische Werk Dortmund und Lünen betreibt in seiner Rolle als Träger der Kinder- und Jugendhilfe das evangelische Jugendhilfezentrum „Johannes Falk“ in Dortmund. Insgesamt werden derzeit 120 Kinder und Jugendliche an verschiedenen Standorten in Dortmund in stationären Einrichtungen betreut, die aus verschiedenen Gründen nicht in ihren Ursprungsfamilien leben können. Das Johannes Falk-Stammhaus bietet aktuell 28 Kindern von 6 bis 12 Jahren einen Platz. In vier Wohngruppen werden jeweils sieben Kinder betreut. Sie werden bei der Verarbeitung von herausfordernden Lebenserfahrungen begleitet, in ihrem Alltag betreut, sie erleben einen sicheren Ort und werden dabei unterstützt, den Grundstein für eine positive Zukunft zu legen.

 

Derzeit wird im Stammhaus eine neue Gruppe eingerichtet, sodass hier zukünftig zusätzlich sieben Kinder im Alter von vier bis acht Jahren betreut werden können. Im Zuge dieser Erweiterung des Betreuungsangebotes findet auch eine umfassende Neugestaltung des Außengeländes statt. Das Ziel: „Ein neues Spielgelände zum Spielen, Erleben und Kindsein“ (Auszug aus den Antrags-Unterlagen), wo die Kinder ihrem Bewegungsdrang nachkommen können, wo die Fantasie im freien Spiel angeregt wird und wo ein möglichst unbeschwertes Spielen möglich ist. „Wir möchten das Außengelände in eine Spiellandschaft verwandeln mit Sandbaustellen, Wasserspielplätzen, Klettergerüsten, Schaukeln, Rutschen, einer Nestschaukel, einer Roller-, Bobby-Car-, Kettcar- und Skater-Strecke sowie einem „Pferdestall“ und Holzpferden, Hütten und Spielgerätehäusern für mobile Spielgeräte.“ (Auszug aus den Antrags-Unterlagen)

 

ProFiliis unterstützt dieses große Vorhaben und stellt mit fast 20.000,- Euro die benötigten Mittel für drei Spielhäuschen und zwei Spielpferde zur Verfügung. Diese Spielgeräte richten sich vor allem an Kinder unter sechs Jahren. Diese Altersgruppe kann erst nach dem Ausbau der Einrichtung betreut werden, weswegen wir als Stiftung hier einen besonderen Bedarf sehen, das Außengelände auch für diese Altersgruppe auszustatten.

 

sh

2026
07Jan

Mittelalterlich Gaudium 2026

Vom 04. bis 07. Juni 2026 lässt der Verein „Menger-Mittelalterlich-Gaudium“ zum nun mehr 17. Mal alle kleinen und großen Mittelalter-Begeisterten in eine bunte, fröhliche Mittelalter-Welt eintauchen. Wenn im Moselbachpark in Waltrop wieder Schalmei und Laute erklingen, die Holzschwerter mit dumpfem Knall gekreuzt werden und der Schmiedehammer geräuschvoll auf Eisen trifft, ist die Zeitreise perfekt.

 

Zu den Klängen von mittelalterlicher Musik können die Besucher:innen von Stand zu Stand flanieren, Handwerkskunst bestaunen und zum Teil sogar bei der Fertigung mit mittelalterlichem Werkzeug zuschauen. Sie können sich von Gauklerei unterhalten lassen und mittelalterliche Speisen und Getränke genießen.

 

Auch für die kleinen Gäste hält das Mengeder Gaudium wie immer ein tolles und abwechslungsreiches Programm bereit:

  • Ein Kinder-Ritter-Turnier,
  • Erzählungen vom Bettler und Historiker,
  • die Gaukeleien,
  • ein Kinder-Theater,
  • Mitmach-Angebote in der Schmiede,
  • ein Märchen-Zelt,
  • eine Weidenhexe,
  • ein Gemüsepuppen-Theater,
  • eine Geschichten-Erzählerin und
  • ein echtes Mittelalter-Karussell sorgen für jede Menge Unterhaltung und Spaß!

 

Damit dieses bunte Kinderprogramm für alle jungen Besucher:innen kostenlos angeboten werden kann, unterstützt ProFiliis das Mengeder Mittelalterlich Gaudium mit rund 2.700,- Euro und wünscht allen Mittelalter-Begeisterten schon jetzt viel Freude!

 

sh

 

2026
07Jan

Judo als integratives Bildungsprogramm

Judo ist eine japanische Kampfsportart, bei der Technik und gegenseitiger Respekt im Mittelpunkt stehen. Judo bedeutet wörtlich übersetzt „der sanfte Weg“, was sich auch in Art des Kämpfens widerspiegelt: Es wird wenig bis gar nicht geschlagen und getreten, sondern eher durch gezielte Wurftechniken angestrebt, den:die Gegner:in zu Boden zu werfen, um ihn:sie hier zu kontrollieren.

 

Kinder lernen im Judo nicht nur Methoden zur Selbstverteidigung und sichere Falltechniken, sondern auch wichtige soziale Kompetenzen wie Disziplin, Selbstbeherrschung und Rücksichtnahme. Das Selbstvertrauen wird gestärkt, Kinder lernen, Regeln einzuhalten, Verantwortung zu übernehmen und respektvoll miteinander umzugehen.

 

Die Sport-UNION Annen e. V. plant nun ein Projekt für Kinder aus einem herausfordernden Umfeld mit unterschiedlichem sozialem und kulturellem Hintergrund. Sie sollen Zugang zur Sportart Judo erhalten und so nicht nur körperlich, sondern – wie oben geschildert – auch in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden. Zusätzlich sind Bildungsangebote zu Themen wie Gesundheit, Teamarbeit und interkulturellem Lernen sowie teamorientierte Aktivitäten zur Förderung sozialer Kompetenzen geplant. Auf diese Weise soll ein sicherer Lern- und Erfahrungsraum für die Kinder und Jugendlichen geschaffen werden. Das Team der Sport-UNION Annen erhofft sich, auf diese Weise einen Beitrag zu einer besseren Integration von Kindern und Jugendlichen zu leisten, die sich andernfalls nicht als Teil der Gesellschaft fühlen.

 

Geplant ist, im Laufe eines Jahres etwa 100 Kinder und Jugendliche im Alter von ca. 9 bis 18 Jahren mit dem Projekt zu erreichen. Der Fokus liegt auf Kindern und Jugendlichen aus Familien mit Migrationshintergrund und/oder sozioökonomisch benachteiligten Lebenslagen. Pro Woche sollen für die Teilnehmenden drei Trainingseinheiten stattfinden: Zweimal Judotraining und einmal die sogenannte Sprach- und Kulturvermittlung, die von einer Pädagog:in durchgeführt wird.

 

Da bereits verschiedene Kooperationen zu Grund- und weiterführenden Schulen sowie zu Kindertagesstätten bestehen, können diese leicht als Multiplikatoren für das geplante Projekt dienen.

 

ProFiliis unterstützt die Sport-UNION Annen gerne bei der Durchführung des Projektes und stellt 5.070,- Euro für benötigte Honorare zur Verfügung.

 

sh

2026
06Jan

Ausstattung der Fahrradwerkstatt am Reinoldus- und Schiller-Gymnasium

Das Reinoldus- und Schiller-Gymnasium in der Nähe des Revierparks Wischlingen wird von rund 700 Schüler:innen besucht. Ein fester Bestandteil des Schullebens ist das Thema Radfahren. So gibt es an der Schule eine Mountainbike-AG, an der sich derzeit 15 Schüler:innen beteiligen, und eine Werkstatt-AG, in der 6 Schüler:innen aktiv sind. Außerdem organisieren einzelne Lehrkräfte immer wieder Fahrrad-Events, wie beispielsweise die Teilnahme am Stadtradeln. Die Schule verfügt außerdem über eine Fahrrad-Verleihflotte mit insgesamt 18 Mountainbikes und Fahrrädern. Diese Räder werden vor allem von der Mountainbike-AG genutzt sowie beim Fahrradfahren als Unterrichtsvorhaben eingesetzt.

 

Das Reinoldus- und Schiller-Gymnasium verfolgt mit diesem breiten Fahrrad-Angebot folgende Ziele:

 

  • Förderung des Radfahrens
  • sichere Teilnahme der Schüler:innen am Straßenverkehr
  • nachhaltige Mobilitätsförderung
  • Hilfe zur Selbsthilfe in der Werkstatt-AG
  • Zugang zum Mountainbike-Sport – unabhängig vom sozioökonomischen Hintergrund

 

Die Fahrrad-Werkstatt der Schule wird rege genutzt: Die Werkstatt-AG trägt hier dafür Sorge, dass die Verleihflotte jederzeit einsatzfähig ist. Außerdem können sich alle Schüler:innen und Lehrer:innen mit ihren privaten Fahrrädern an die Werkstatt-AG wenden und erhalten Hilfestellung bei Problemen. Um dieser hohen Nachfrage gerecht zu werden, soll die Werkstatt nun professioneller ausgestattet werden. ProFiliis unterstützt das Reinoldus- und Schiller-Gymnasium bei diesem Vorhaben mit 1.500,- Euro, sodass unter anderem ein Montageständer, ein Sauger und ein Kompressor angeschafft werden können. Wir wünschen den Schüler:innen des RSG alle Zeit eine gute Fahrt!

 

sh

2026
05Jan

Auch in 2026 Unterstützung für Online Suizid-Prävention bei [U25]

„500 Jugendliche im Jahr sterben an Suizid in Deutschland, also im Alter bis 25 Jahre. Das sind 500 zu viel.“ – so führt es Angela Grundmann vom Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. aus (s. hier) und beschreibt so das Anliegen des Suizidpräventionsangebots [U25] unter Trägerschaft der Caritas.

 

 

[U25] ist ein Online-Angebot der Suizidprävention für junge Menschen unter 25 Jahren. Kostenlos und anonym können Jugendliche und junge Erwachsene in suizidalen Krisen an [U25] wenden und erhalten per E-Mail Beratung durch ehrenamtlich tätige, speziell geschulte Gleichaltrige – sogenannte Peerberater:innen.

 

Insbesondere bei dem Thema Suizid-Wunsch und in der Altersklasse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist die Hemmschwelle, sich an eine klassische Beratungsstelle zu wenden, sehr groß. [U25] setzt genau hier an und bietet ihnen einen niedrigschwelligen, anonymen und altersnahen Zugang zu Unterstützung. Durch die vertrauliche Online-Beratung können Betroffene frühzeitig erreicht, emotional entlastet und in akuten Belastungssituationen begleitet werden. Dies leistet einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Suizid.

 

ProFiliis finanziert die Tätigkeit des Teams von [U25] am Standort Dortmund bereits seit dem Jahr 2019 fortlaufend. Auch für das Jahr 2026 konnte diese wichtige Arbeit wieder mit einer Förderzusage bedacht werden: ProFiliis stellt rund 13.000,- Euro für die Online-Suizidprävention zur Verfügung. Mehr Informationen zum Projekt und zur bisherigen Unterstützung durch ProFiliis findest du hier.

 

sh

2026
05Jan

Geschwistergruppen der Deutschen Kinderhospiz Dienste

Im Jahr 2019 unterstützte ProFiliis erstmals die Geschwistergruppe „Löwenbande“, in der sich Kinder, deren Geschwister lebensverkürzend erkrankt sind, einmal im Monat treffen und gemeinsam tolle Dinge unternehmen.

 

Die Kinder befinden sich in einer sehr belastenden Situation: Sie sorgen sich um ihr Geschwisterkind und haben Angst vor dem Verlust einer derart vertrauten Person. Gleichzeitig ist es für die Familien oft eine Herausforderung, den gesunden Kindern genügend Aufmerksamkeit zu geben und ihnen zu versichern, dass auch ihre Belange wichtig sind.

 

In einer Geschwistergruppe sind alle Kinder in derselben Situation. Sie können ihre Gedanken und Ängste miteinander teilen und wissen, dass ihr Gegenüber sie versteht. Und gleichzeitig ist in der „Löwenbande“ auch einfach gute Laune und Unbekümmertheit erlaubt; ein paar Stunden fernab der Sorgen zu Hause.

 

Inzwischen ist die Nachfrage nach Geschwistergruppen bei den Deutschen Kinderhospiz Diensten so groß, dass nun zwei Kinder- und eine Jugendgruppe angeboten werden. In den letzten Jahren waren die Gruppen zum Beispiel im Planetarium, im Escape Room, auf einem Erlebnisbauernhof, im Kindermuseum, auf Rad- und Kanutouren, im Kino und beim Klettern (mehr dazu hier).

 

ProFiliis unterstützt die drei Geschwistergruppen auch im Jahr 2026 und stellt mit über 10.000,- Euro die benötigten Mittel für acht tolle Aktionen je Gruppe zur Verfügung.

 

sh

2026
02Jan

Neue Zusage für das Kinderschutz-Zentrum

Das Kinderschutz-Zentrum bietet Kindern und Jugendlichen, in akuten Krisensituationen, passgenaue Unterstützung an. In einigen Fällen ist eine Traumatherapie, in anderen eine Traumfachberatung sinnvoll. Die Klient:innen sind zum Teil erst zwei Jahre alt, andere sind schon junge Erwachsene. Genau wie die Zielgruppe sind auch die Ursachen für den Besuch des Kinderschutz-Zentrums sehr heterogen: So sind die Kinder und Jugendlichen zum Beispiel betroffen von sexuellem Missbrauch bzw. sexuellen Übergriffen, haben Gewalt erfahren, mussten Vernachlässigung erleben, sind Zeug:in eines Überfalles geworden oder waren Kriegsereignissen ausgesetzt.

 

Bereits seit 2018 unterstützt ProFiliis das Team des Kinderschutz-Zentrums bei seiner wichtigen Arbeit und bei der Begleitung der Kinder und Jugendlichen. Nähere Informationen zum Projekt und der Unterstützung durch ProFiliis gibt es hier

 

Auch für das Jahr 2026 hat ProFiliis dem Kinderschutz-Zentrum finanzielle Unterstützung zugesagt und wird Mittel in Höhe von 8.400,- Euro bereitstellen und so für sechs Kinder Traumatherapie und für acht Kinder Traumafachberatung ermöglichen. Für beide Therapieformen werden im aktuellen Förderantrag zehn Sitzungen pro Kind bzw. Jugendlichem angesetzt. Sollten weniger Stunden nötig sein, können diese anderen Klient:innen zu Gute kommen.

 

sh

2026