Neues zu den Projekten 2026

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Auch für 2026/27 Zusage für die Dortmunder Hackdays von KITZ.do

Seit dem Schuljahr 2023/24 unterstützt ProFiliis das Kinder- und Jugendtechnologiezentrum Dortmund (KITZ.do) bei der Durchführung von „Hackdays“ an vorrangig Dortmunder Schulen. Auch für den Zeitraum von Herbst 2026 bis Herbst 2027 hat ProFiliis nun wieder finanzielle Unterstützung zugesagt und ist mit einer Fördersumme in Höhe von 6.000 Euro daran beteiligt, 150 bis 175 Jugendlichen die Teilnahme an den Hackdays zu ermöglichen. Auch die wilo foundation und die Ruhrstiftung Bildung und Erziehung haben dem KITZ.do Förderzusagen erteilt und gehören ebenfalls zu den "Möglich-Macher:innen" der Hackdays 2026/27.

 

Was sind Hackddays?

Die Hackdays sind mehrtägige Veranstaltungen, an denen Schüler:innen von Haupt-, Real- und Gesamtschulen (ab der 8. Klasse) teilnehmen können und in dieser Zeit die Grundlagen des Programmierens erlernen und praktisch umsetzen. 

 

Mehr Informationen über die Hackdays und die Finanzierung des Projektes erfährt du hier.

 

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Wasserversorgung für eine Schule in Tansania

Die Dortmunder Stiftung „well:fair foundation“ setzt sich für die „Realisierung des Menschenrechts auf Zugang zu Trinkwasser und Sanitärversorgung in ländlichen Regionen Ostafrikasein. (Auszug aus dem Förderantrag) Dabei ist das Team seit 2012 vorrangig in ländlichen Regionen von Äthiopien, Tansania und Kenia aktiv. Zusätzlich werden in Deutschland Bildungsprojekte für nachhaltige Entwicklung und Engagementförderung durchgeführt.

 

Die well:fair foundation hat sogenannte „WASH-Projekte“ konzipiert, die sich mit Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene an Projektstandorten in Ostafrika beschäftigen. Sie entsprechen den Anforderungen der Weltgesundheitsorganisation und den Vereinten Nationen für Trinkwasser- und Sanitärversorgung.

 

Wie schon 2023 haben sich nun wieder die beiden Stiftungen well:fair und ProFiliis zusammengetan, um gemeinsam das WASH-Projekt an einer Schule im Projektgebiet zu etablieren; dieses Mal in Iringa in Tansania.

 

Hier wird ein Bohrloch mit einer Wasserentnahme entstehen, über das die Schulgemeinde mit Wasser versorgt wird. Außerdem werden zwei Sanitäranlagen für die Schüler:innen inklusive Handwaschstationen errichtet. Darüber hinaus werden Zuständigkeiten geklärt und die verantwortlichen Personen vor Ort angemessen bzgl. der Sicherstellung der richtigen Nutzung, Wartung und Reparatur geschult werden. Dem Team von well:fair ist außerdem wichtig, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter an der Schule thematisiert wird.

 

Unterstützt wird well:fair vor Ort durch ihren lokalen Projektpartner PDF, der eine große Expertise in den zum Teil sehr herausfordernden Arbeiten in ländlichen Gebieten hat. PDF setzt sich unter anderem für Gesundheit, nachhaltige Landwirtschaft, Kinderschutz und Kinderrechte ein.

 

ProFiliis stellt für das WASH-Projekt an der Schule in Iringa 45.000,- Euro zur Verfügung und leistet so einen Beitrag dazu, dass sich die Lebens- und Bildungssituation der rund 350 Schüler:innen im Alter von 6 bis 14 Jahren erheblich verbessern wird: Dank der WASH-Projekte haben die Menschen vor Ort direkten Zugang zu sauberem Trinkwasser und werden nicht durch verunreinigtes Wasser krank, was Kinder bisher häufig am Schulbesuch gehindert hat. Insbesondere die Bildungssituation von Mädchen wird verbessert, da sie Zeit und Anstrengung, die sie bisher für die Wasserbeschaffung aufgewendet haben, sparen und stattdessen zur Schule gehen können. Durch die Errichtung der Sanitäranlagen können sie außerdem auch dann zur Schule gehen, wenn sie ihre Menstruation haben, da es nun einen angemessenen Ort gibt, um notwendige Hygienemaßnahmen vorzunehmen.

 

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Frühförderungs- und Bewegungsraum bei Erlebt was e. V.

Der Dortmunder Verein „Erlebt was“ setzt sich dafür ein, Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Herkunft Zugang zu Natur, Bewegung und gemeinschaftlichem Lernen zu ermöglichen. Auf einem renaturierten Zechengelände in Dortmund schafft der Verein einen naturnahen Erfahrungsraum, in dem junge Menschen ihre Umwelt entdecken, eigene Fähigkeiten erproben und positive Gemeinschaftserfahrungen sammeln können.

 

Insbesondere die Stärkung von Selbstvertrauen, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit, Kreativität und einem respektvollen Umgang mit der Natur stehen im Vordergrund der Aktivitäten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien, denen durch Fördermittel die Teilnahme am Erlebt was-Programm ermöglicht wird.

 

Ein neues Highlight auf dem Erlebt was-Gelände ist die große Juki-Halle, die viele tolle Indoor-Erfahrungen ermöglicht und dabei die Geschichte des Ruhrgebietes in spielerischem Kontext einbindet:

 

„Ein schwarzes Kohle-Bällebad unter einem Förderturm. Ein Kletterbaum aus Holz, der mehr als acht Meter bis unter das Hallendach wächst. Spielerisch angelegte Stollen, die an die Bergbaugeschichte erinnern.“ (Ruhr Nachrichten, 10.06.2026)

 

Nur ein Bereich ist bisher noch nicht fertiggestellt: der Frühförderungs- und Bewegungsraum. Es soll ein kindgerechter und flexibel nutzbarer Bewegungsraum entstehen, der auf die Bedürfnisse von Kindern im Alter von ein bis sechs Jahren ausgerichtet ist.

 

Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil frühkindlicher Bildung und Entwicklung. Körperliche Erfahrungen sind Grundlage für weitere Entwicklungsschritte. Beim Klettern, Balancieren, Springen, Krabbeln oder Hangeln lernen Kinder, ihren Körper wahrzunehmen, Bewegungen zu koordinieren, eigene Fähigkeiten einzuschätzen und neue Herausforderungen zu bewältigen. Gleichzeitig werden ihre Wahrnehmung, Konzentration, Problemlösefähigkeit und Selbstvertrauen gestärkt.

 

Geplant ist ein flexibles Schienensystem, das die Errichtung immer neuer, vielfältiger Bewegungslandschaften und Förderangebote ermöglicht. So können die Gegebenheiten im Bewegungsraum an unterschiedliche Altersgruppen, Entwicklungsstände und individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Dadurch kann jedes Kind auf seinem eigenen Entwicklungsniveau angesprochen und gefördert werden. Diese Flexibilität schafft optimale Voraussetzungen für eine individuelle und zugleich gemeinschaftliche, inklusive Förderung.

 

Im Rahmen von mehreren Kleinkindgruppen nehmen schon jetzt rund 60 bis 100 kleinere Kinder an den Angeboten bei Erlebt was teil. Die Gruppen finden zweimal wöchentlich mit jeweils bis zu 15 Kindern statt und werden ganzjährig außerhalb der Ferien angeboten. Insbesondere bei schlechtem Wetter fehlen jedoch geeignete Innenräume, die ausreichend Platz für altersgerechte Bewegung bieten und gleichzeitig den besonderen Bedürfnissen der jüngsten Kinder entsprechen. Hier bietet der neue Bewegungsraum zukünftig eine adäquate Alternative und ermöglicht noch vielfältigere Bewegungs-, Spiel- und Frühförderungsangebote.

 

Der geplante Raum ist demnach nicht nur eine zusätzliche Spielfläche. Er schafft einen sicheren Erfahrungsraum, in dem Kinder sich bewegen, ausprobieren, eigene Grenzen kennenlernen und über sich hinauswachsen können. Sie erwerben wichtige motorische und soziale Kompetenzen, entwickeln Selbstvertrauen und erleben Gemeinschaft.

 

Die geplanten Umbaumaßnahmen sowie die Ausstattung des Raumes sind mit nicht unerheblichen Kosten verbunden, sodass Erlebt was e. V. auf finanzielle Hilfe angewiesen ist. Gerne unterstützt ProFiliis dieses wertvolle Projekt und stellt mit über 10.000,- Euro fast 30 % der Gesamtkosten zur Verfügung und ermöglicht die folgenden Anschaffung:

 

  • verschiedene Wandschienen
  • Soft-Trapez
  • Kletternetz sowie Multigurt
  • Schaukelball
  • Turnringe
  • Mini-Schaukelzelt

 

Wir wünschen viel Erfolg bei den anstehenden Arbeiten!

 

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Ein Stück Schwerelosigkeit – Eine Nestschaukel für die Kita Mergelteich

Schaukeln gehört für viele Kinder zu den schönsten Erlebnissen im Kita-Alltag. Es macht Freude, fördert den Gleichgewichtssinn und die Körperwahrnehmung und vermittelt ein Gefühl von Freiheit.

 

Auch für Kinder mit besonderem (z. B. körperlichen oder motorischen) Förderbedarf ist Schaukeln eine tolle Förderung. Leider ist es ihnen oft unmöglich, sich auf den herkömmlichen Schaukelsitzen sicher zu halten. So entfällt für sie nicht nur diese tolle Fördermöglichkeit; sie werden auch von dieser schönen und beliebten Spielerfahrung ausgeschlossen.

 

Das Team der Kita Mergelteich, in der 93 Kinder betreut werden, von denen drei Kinder einen besonderen Förderbedarf haben, hat sich für diesen Umstand eine tolle Lösung überlegt: Eine Nestschaukel! Durch ihre große, sichere und stabile Liege- und Sitzfläche ermöglicht sie auch Kindern mit Förderbedarf je nach ihren individuellen Fähigkeiten liegend oder sitzend zu schaukeln und dabei Bewegung und Spaß zu erleben. Außerdem können in einer Nestschaukel mehrere Kinder gleichzeitig schaukeln, sodass kein Kind ausgeschlossen wird: Kinder mit und ohne Förderbedarf können die Schaukel gemeinsam nutzen und miteinander spielen. So steht die Nestschaukel für gelebte Inklusion, Teilhabe und gemeinsames Spiel. So haben alle Kinder in der Kita Mergelteich die Möglichkeit, Freude an Bewegung zu erleben und dabei selbstverständlich Teil der Gemeinschaft zu sein.

 

Gerne unterstützt die ProFiliis-Stiftung dieses schöne Projekt und stellt mit 2.900,- Euro fast 75 % der Gesamtkosten zur Verfügung. Die restlichen 25 % werden durch Spenden der Elternschaft sichergestellt.

 

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Ein Stück Schwerelosigkeit – Eine Nestschaukel für die Kita Mergelteich

Schaukeln gehört für viele Kinder zu den schönsten Erlebnissen im Kita-Alltag. Es macht Freude, fördert den Gleichgewichtssinn und die Körperwahrnehmung und vermittelt ein Gefühl von Freiheit.

 

Auch für Kinder mit besonderem (z. B. körperlichen oder motorischen) Förderbedarf ist Schaukeln eine tolle Förderung. Leider ist es ihnen oft unmöglich, sich auf den herkömmlichen Schaukelsitzen sicher zu halten. So entfällt für sie nicht nur diese tolle Fördermöglichkeit; sie werden auch von dieser schönen und beliebten Spielerfahrung ausgeschlossen.

 

Das Team der Kita Mergelteich, in der 93 Kinder betreut werden, von denen drei Kinder einen besonderen Förderbedarf haben, hat sich für diesen Umstand eine tolle Lösung überlegt: Eine Nestschaukel! Durch ihre große, sichere und stabile Liege- und Sitzfläche ermöglicht sie auch Kindern mit Förderbedarf je nach ihren individuellen Fähigkeiten liegend oder sitzend zu schaukeln und dabei Bewegung und Spaß zu erleben. Außerdem können in einer Nestschaukel mehrere Kinder gleichzeitig schaukeln, sodass kein Kind ausgeschlossen wird: Kinder mit und ohne Förderbedarf können die Schaukel gemeinsam nutzen und miteinander spielen. So steht die Nestschaukel für gelebte Inklusion, Teilhabe und gemeinsames Spiel. So haben alle Kinder in der Kita Mergelteich die Möglichkeit, Freude an Bewegung zu erleben und dabei selbstverständlich Teil der Gemeinschaft zu sein.

 

Gerne unterstützt die ProFiliis-Stiftung dieses schöne Projekt und stellt mit 2.900,- Euro fast 75 % der Gesamtkosten zur Verfügung. Die restlichen 25 % werden durch Spenden der Elternschaft sichergestellt.

 

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Circus ZappZarap an der Herder-Grundschule

Die Herder-Grundschule in Dortmund-Eving ist eine städtische Gemeinschaftsgrundschule, an der rund 320 Schüler:innen gemeinsam lernen und leben. Neben dem Unterricht in den üblichen Schulfächern wie Deutsch, Mathe und Sachunterricht liegt dem Schulteam auch die Entwicklung von Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein am Herzen. eine wertschätzende Lernatmosphäre, in der allen Schüler:innen Erfolgserlebnisse möglich sind, sowie die Förderung von Selbstbewusstsein und einem friedlichen Miteinander sind zentrale Werte an der Herder-Grundschule.

 

Für März 2027 ist nun ein ganz besonderes Highlight für die Schüler:innen geplant: Eine Projektwoche mit dem Titel „Manege frei! – Circus in der Schule“ in Kooperation mit dem Circus ZappZarap! Für sechs Tage können die Kinder in die bunte Welt des Zirkus eintauchen, ein voll ausgestattetes Zirkuszelt erkunden und in Requisiten und Kostümen stöbern. „Unter Anleitung erfahrener Zirkuspädagogen erlernen die Kinder verschiedene Zirkusdisziplinen wie Jonglage, Akrobatik, Balance, Fakirkunst, Clownerie oder Zauberei.“ (Auszug aus dem Förderantrag) Zum Abschluss findet dann eine große Abschlussveranstaltung mit mehreren Aufführungen im Zirkuszelt statt, bei denen die Kinder in die Rolle der Akrobat:innen und Artist:innen schlüpfen und den Zuschauenden präsentieren, was sie in der Zirkuswoche gelernt haben.

 

„Ziel des Projekts ist es, Kreativität, Selbstvertrauen, Teamgeist und soziale Kompetenzen spielerisch zu fördern.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Begleitet und betreut werden die Schüler:innen während der Zirkuswoche von Lehrkräften und engagierten Eltern. Damit alle optimal auf diese Zeit vorbereitet sind, werden sie vorab an einer zirkuspädagogischen Fortbildung teilnehmen, in der unter anderem die Grundlagen der Zirkusarbeit und Sicherheitsfaktoren vermittelt werden.

 

Um die anfallenden Kosten für die Schule zu reduzieren, wird ProFiliis die Herder-Grundschule finanziell bei der Durchführung der Zirkuswoche unterstützen und fast 1.500,- Euro zur Verfügung stellen. Mit 5.000,- Euro wurde ein Teil der benötigten Mittel bereits durch einen Sponsorenlauf von den Schüler:innen erarbeitet.

 

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Trainingslager für talentierte Schwimmer:innen

Die drei Dortmunder Vereine FS 1898, SV Hellas und SV Westfalen haben ihre Schwimm-Wettkampfabteilungen verbunden und den Verein Startgemeinschaft der Sportschwimmer Dortmund e. V. – kurz SG Dortmund – gegründet. Circa 120 Kinder und Jugendliche sowie rund 30 Masters-Schwimmer:innen, die gemeinsam bei verschiedenen Meisterschaften antreten, sind in der SG Dortmund aktiv. Als Landesleistungsstützpunkt Schwimmen des Landessportbundes NRW ist die SG Dortmund Anlaufstelle für Nachwuchsleistungs- und Spitzensport.

 

Zur Vorbereitung auf die Saison 2026/27 hat die SG Dortmund für 30 talentierte und engagierte Schwimmer:innen im Alter von 12 bis 18 Jahren ein Trainingslager in den Herbstferien geplant. Sie sollen in dieser Zeit nicht nur ihre sportlichen Fähigkeiten verbessern, sondern auch als Team zusammenwachsen. Gemeinsam mit vier Trainer:innen reisen die 12 Jungen und 18 Mädchen nach Mallorca (Spanien). Dort absolvieren sie pro Woche zwölf Schwimm-Trainingseinheiten und legen so rund 70 Schwimmkilometer pro Woche zurück. Derartige „Stoßbelastungen“ sind wichtig als Vorbereitung für (mehrtägige) nationale und internationale Wettkämpfe.

 

Zusätzlich zum Training verbringen die Kinder und Jugendlichen auch ihre Freizeit gemeinsam und unternehmen mit den Trainer:innen Ausflüge in die Stadt und an den Strand und spielen Gesellschaftsspiele. Außerdem ist der Besuch eines Freizeitparks geplant.

 

Die Kosten für dieses Trainingslager sind natürlich nicht unerheblich (Anreise, Unterbringung, Schwimmbadmiete,...). Ohne jegliche Unterstützung würde sich der Eigenanteil für die Teilnehmenden auf über 2.000,- Euro pro Person belaufen. Um die jungen Schwimmtalente hier zu entlasten, unterstützt ProFiliis die SG Dortmund finanziell. Mit 6.000,- Euro übernimmt die Stiftung über 70 % der Kosten für die Schwimmbad-Miete. Außerdem stellt ProFiliis 1.800,- Euro für die Freizeitgestaltung sowie für vier der Teilnehmenden, die aus einkommensschwachen Familien stammen, zusätzlich insgesamt 2.800,- Euro bereit. Insgesamt beläuft sich die Fördersumme also auf 10.600,- Euro.

 

ProFiliis hat die SG Dortmund bereits in den beiden vergangenen Jahren bei der Durchführung eines Trainingslagers in den Herbstferien unterstützt. Den ausführlichen Bericht zum Trainingslager 2025 findet ihr hier.

 

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Sportfreizeit für Kinder mit Körperbehinderungen

Die Schule am Marsbruch ist eine Förderschule unter der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Allerdings sind viele der über 200 Schüler:innen auch kognitiv beeinträchtigt. Einen großen Teil der Schülerschaft machen Kinder mit schwerer Mehrfachbehinderung aus. Neben rund 70 Lehrer:innen arbeiten unter anderem auch Therapeut:innen, Kinderpfleger:innen und Krankenschwestern und -pfleger im Ganztagsbetrieb mit den Kindern, für die auf diese Weise individuelle Betreuung und Förderung ermöglicht wird.

 

Bereits seit 2002 nimmt die Schule am Marsbruch an einer schulübergreifenden Sportfreizeit mit anderen Förderschulen für körperliche und motorische Entwicklung teil. In diesem Rahmen soll den Schüler:innen die Möglichkeit gegeben werden,

  • Kontakte zu anderen Kindern mit körperlichen Einschränkungen zu knüpfen,
  • verschiedene Rollstuhl-Sportarten kennenzulernen und auszuprobieren,
  • besondere Sportgeräte für Rollstuhlfahrer:innen kennenzulernen,
  • Leistungssportler:innen mit Körperbehinderung als Vorbilder kennenzulernen und
  • ihre Selbstständigkeit im Umgang mit dem Rollstuhl zu trainieren.

 

Darüber hinaus soll Jugendlichen gezeigt werden, dass sie – auch wenn sie im Rollstuhl sitzen oder anderweitig körperlich eingeschränkt sind – sportlich aktiv sein und ihre Freizeit mit Sport gestalten können.

 

Bereits 2025 hat ProFiliis die Schule am Marsbruch finanziell bei der Teilnahme an der Sportfreizeit unterstützt. Im Januar 2027 ist es nun wieder soweit und zehn Schüler:innen der Schule am Marsbruch im Alter von 13 bis 18 Jahren machen sich auf den Weg nach Hachen, wo sie auf weitere 80 sportbegeisterte Jugendliche treffen, mit denen zusammen sie fünf abwechslungs- und bewegungsreiche Tage verbringen werden. Insgesamt kommen Schüler:innen und Betreuungspersonen von neun Schulen zusammen und freuen sich auf ein buntes Angebot. So stehen zum Beispiel Rollstuhl-Rugby und -Zumba sowie der Workshop „sit ‚n‘ skate“ auf dem Programm!

 

ProFiliis unterstützt die Sportfreizeit sehr gerne und stellt rund 2.300,- Euro zur Verfügung, um die Schule am Marsbruch bei den Gesamtkosten zu entlasten und somit den Eigenanteil der Schüler:innen zu reduzieren.

 

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Lasercutter für die Grilloschule

An der Grilloschule – einer städtischen Gemeinschaftsgrundschule in Unna – lernen fast 300 Kinder gemeinsam in 14 Klassen. Dem Schulteam ist es ein großes Anliegen, die Schüler:innen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und das soziale Miteinander zu fördern. Aus diesem Grund werden Gemeinschaftsaktionen für die gesamte Schulgemeinde durchgeführt und vielfältige soziale Lernformen angeboten.

 

Ein Schwerpunkt der Grilloschule liegt auf einer zeitgemäßen und praxisnahen Medien- und MINT-Bildung. Um diesen Bereich auszubauen und den Schüler:innen tolle, vielfältige Möglichkeiten zu eröffnen, plant die Schule die Anschaffung eines Lasercutters, mit dem kreative Ideen der Kinder auf innovative und nachhaltige Art und Weise umgesetzt werden können. Quasi ganz nebenbei können die Schüler:innen dabei wichtige Kompetenzen in den Bereichen Naturwissenschaften, Technik, Mathematik und Medienbildung erwerben.

 

Mit einem Lasercutter können vielfältige Materialien (z. B. Holz, Karton und Filz) geschnitten und graviert werden. „Dies eröffnet zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, die den sozialen Charakter unserer Schute unterstreichen:

 

  • Gemeinsame Gestaltung von Lernmaterialien: Die Kinder arbeiten zusammen, um Materialien herzustellen, die der gesamten Schulgemeinschaft zugutekommen. Dies fördert das Gemeinschaftsgefühl und zeigt den Schülerinnen und Schülern, wie sie durch ihre Arbeit einen positiven Beitrag leisten können.
  • Kreative Schülerprojekte im Sach-, Kunst- und Religionsunterricht: Projekte, die in Teams umgesetzt werden, stärken die Zusammenarbeit und die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven zu integrieren. Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie wichtig Teamarbeit ist, und entwickeln ein Verständnis für Vielfalt und lnklusion.
  • Bewusstsein für Nachhaltigkeit: Durch die Arbeit mit dem Lasercutter lernen die Kinder, ressourcenschonend zu arbeiten und Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Dies fördert ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln und gemeinschaftliche Verantwortung.
  • Förderung von problemlösendem Denken und handlungsorientiertem Lernen: ln Gruppenarbeit entwickeln die Schülerinnen und Schüler Lösungen für konkrete Aufgabenstellungen, was sowohI ihre sozialen als auch ihre kognitiven Fähigkeiten stärkt.“

 

(Auszug aus dem Förderantrag)

 

Ein großer Vorteil an der Grilloschule: Die Medienberaterin für den Kreis Unna ist Teil des Kollegiums und im Umgang mit dem Lasercutter „Mister Beam“ geschult. Es ist geplant, dass sie ihr Wissen an das gesamte Kollegium weitergibt, sodass ein breiter Einsatz des Lasercutters in allen Klassen und Fächern möglich wird.

 

Neben den reinen Anschaffungskosten für den Lasercutter inklusive Sicherheitsgehäuse kommen zusätzlich Kosten für eine Filteranlage für den sicheren Betrieb im Klassenraum sowie für eine Grundausstattung an Materialien auf die Grilloschule zu. Insgesamt entstehen so Kosten in Höhe von fast 5.000,- Euro. Dem Förderverein ist es bereits gelungen, einen Teil der Mittel aufzubringen. ProFiliis wird mit 1.650,- Euro einen weiteren Teil der Gesamtkosten übernehmen. Wir freuen uns, diese tolle Erweiterung des Angebots an der Grilloschule unterstützen zu können, die den Kindern diese spannenden Möglichkeiten bietet!

 

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Kinder-Ferien-Party 2026

Kinder-Ferien-Party 2026

Vom 20. bis zum 31. Juli 2026 wird sich die Helmut-Körnig-Halle in Dortmund wieder in ein buntes Spieleparadies verwandeln, wenn es heißt: Jetzt ist Kinder-Ferien-Party angesagt!

 

Ungefähr 30 verschiedene Sport-, Spiel- und Kreativstationen locken die jungen Besucher:innen aus ganz Dortmund an, um hier einige fröhliche Stunden zu verbringen. Über Fußball, Basketball und Hockey bis hin zu Minigolf bleiben hier keine sportlichen Wünsche offen. Zusätzlich können sich die Kinder und Jugendlichen auf einer Hüpfburg austoben. Aber auch für alle, die lieber kreativ werden, ist bestens gesorgt: Bastel- und Farbstationen versprechen jede Menge künstlerischen Spaß.

 

Betreut, angeleitet und begleitet werden die jungen Besucher:innen an den Sport-, Spiel- und Kreativstationen durch etwa 30 Helfende und fünf Pädagog:innen.

 

Zusätzlich zum „alltäglichen“ Programm finden Sonderaktionen statt. So werden beispielsweise Kochkurse zum Thema gesunde Ernährung angeboten und eine Bikeschule wird vor Ort sein und den Kindern und Jugendlichen Tricks auf dem Fahrrad beibringen.

 

In den zwei Wochen der Kinder-Ferien-Party werden 35.000 bis 40.000 Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren als Besucher:innen erwartet.

 

Gerne unterstützt ProFiliis die Kinder-Ferien-Party auch im Jahr 2026, um zu einer fröhlichen und abwechslungsreichen Ferienzeit für Dortmunder Kinder und Jugendliche beizutragen. Konkret unterstützt ProFiliis folgende Positionen mit insgesamt 9.000,- Euro:

 

  • Aktion „Gesundes Kochen mit Kindern“
  • Bikeschule
  • Kreative Basteltage

 

Das ProFiliis-Team wünscht allen kleinen Besucher:innen eine tolle Zeit mit viel Spaß, Bewegung und Kreativität!

 

Zum Hintergrund:

Vor über 50 Jahren gründete sich der Verein Kinder-Ferien-Party Westfalen e. V., mit dem Ziel, ein buntes Sommerferienprogramm für Kinder durchzuführen. Insbesondere da es sich nicht alle Familien leisten können, in den Sommerferien zu verreisen, ist es den Vereinsmitgliedern ein großes Anliegen, für alle Kinder kostenlos tolle Aktivitäten anzubieten. 

 

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Raus aus dem Grau – to the beach!

Das Leben und Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen aus der Dortmunder Nordstadt ist häufig von schwierigen sozialen, finanziellen und familiären Bedingungen geprägt. Der Stadtteil ist von Kinder- und Jugendarmut, Bildungsbenachteiligung sowie vielfältigen Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen geprägt. Viele der hier lebenden Familien haben eine Migrations- oder Fluchtgeschichte und sind im Alltag mit zahlreichen Belastungen konfrontiert. Urlaubsreisen oder besondere Ferienausflüge sind für die meisten von ihnen aus finanziellen Gründen nicht möglich.

 

Vor diesem Hintergrund hat der AWO Jugendtreff am Hafen das Projekt „Raus aus dem Grau – to the beach!“ für Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren aus der Dortmunder Nordstadt geplant. Für zehn Tage geht es für 16 Jugendliche nach Kroatien! So können sie Abstand zu ihrem Alltag gewinnen, Erholung erleben und sich selbst als wertvollen Teil einer Gruppe erfahren. Die meisten Teilnehmenden waren noch nie am Meer oder haben überhaupt schon einmal eine derartige Reise unternommen. Sie werden ganz neue Erfahrungen machen, die im Idealfall nachhaltig zu ihrer Entwicklung beitragen können.

 

Zentrales Element des Projekts ist die aktive Beteiligung der Jugendlichen. Sie werden in die Planung und Gestaltung der Freizeit einbezogen, entscheiden gemeinsam über Programmpunkte und übernehmen Verantwortung für das Miteinander in der Gruppe. Dadurch erleben sie Selbstwirksamkeit und erfahren, dass ihre Ideen und Meinungen von ihren Mitmenschen angehört und wertgeschätzt werden. Auf diese Weise erleben die Jugendlichen eine Stärkung ihrer sozialen Kompetenzen, sie lernen Konflikte konstruktiv zu lösen und erleben Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und Verlässlichkeit.

 

Neben den Gruppenerfahrungen stehen Bewegung, Naturerlebnisse und Zeit zur Erholung im Mittelpunkt. Gleichzeitig ermöglicht der Aufenthalt in einem anderen Land neue kulturelle Eindrücke und erweitert den Blick über das eigene Lebensumfeld hinaus. Pädagogisch begleitete Reflexionsphasen unterstützen die Jugendlichen dabei, die Erlebnisse und Erkenntnisse einzuordnen, ihre eigenen Stärken zu erkennen, Selbstvertrauen aufzubauen und neue Perspektiven für ihren weiteren Lebensweg zu entwickeln.

 

Die Erfahrungen aus den vergangenen Projektjahren zeigen, dass die Teilnehmenden gestärkt, selbstbewusster und motivierter in ihren Alltag zurückkehren. Das Projekt hat in den letzten Jahren nachhaltig zur Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmenden beigetragen und die Jugendlichen darin bestärkt, ihren Alltag über soziale Teilhabe mitzugestalten und sich aktiv für die eigene Zukunft einzusetzen.

 

Eine derartige internationale Ferienfreizeit ist natürlich mit Kosten verbunden, die sowohl das Budget des AWO Jugendtreffs als auch das der Familien der Teilnehmenden überschreitet. Die Jugendlichen leisten einen Eigenanteil in Höhe von 100,- Euro pro Person. Zusätzlich hat sich die Bezirksvertretung Innenstadt-Nord bereiterklärt, die Ferienfreizeit mit 5.000,- Euro zu unterstützen. Dennoch blieb leider eine Finanzierungslücke, die nun die ProFiliis-Stiftung schließen und Mittel in Höhe von 6.180,- Euro zur Verfügung stellen wird.

 

Zum Hintergrund:

Der AWO „Jugendtreff am Hafen“ hat in Kooperation mit dem Bereich „Streetwork“ das Projekt „Raus aus dem Grau“ ins Leben gerufen. Beide Angebote befinden sich in der Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Dortmund und gehören seit vielen Jahren zum Leistungsspektrum der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Dortmunder Nordstadt. Durch ihre enge Anbindung an den Stadtteil und den kontinuierlichen Kontakt zu den Jugendlichen verfügen die Fachkräfte über umfassende Kenntnisse der Lebenslagen und Bedarfe der Zielgruppe. Die vertrauensvollen Beziehungen zu den jungen Menschen bilden eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Planung und Durchführung des Projekts sowie für dessen nachhaltige pädagogische Begleitung.

 

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Jugendfeuerwehr Nette reist nach Finnland

Die Jugendfeuerwehr Dortmund ist nicht nur eine Nachwuchsorganisation für Feuerwehr-Interessierte, sondern auch anerkannter Träger der Jugendhilfe. Rund 300 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren sind Mitglied in einer der 18 Ortsgruppen im gesamten Stadtgebiet. Eine dieser Ortsgruppen ist die Jugendfeuerwehr Dormtund-Nette. Aktuell sind hier 15 Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren aktiv, die in wechselnder Besetzung von zehn Personen betreut werden. Bei regelmäßigen Treffen lernen die Jugendlichen die Aufgaben von Feuerwehrleuten kennen, machen Übungen und Spiele und erleben Gemeinschaft.

 

Im Juli 2026 findet nun in Form der „International Youth Firefighters Camp HÄLY“ in Finnland ein internationaler Austausch von Jugendfeuerwehren aus verschiedenen europäischen Ländern statt:

 

„Neben feuerwehrtechnischen Ausbildungsinhalten erwarten die Jugendlichen zahlreiche spannende, sportliche und auch gemeinschaftliche Aktivitäten. Außerdem erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, Finnland und seine Kultur kennenzulernen.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Auch elf Jugendliche aus Nette im Alter von 12 bis 15 Jahren werden – gemeinsam mit weiteren jungen Feuerwehrleuten aus Dortmund von anderen Standorten – nach Finnland zu dieser spannenden Veranstaltung aufbrechen.

 

Jede Jugendfeuerwehr bekommt eine Partnerfeuerwehr aus Finnland zugeteilt, mit der sie gemeinsam auf dem Zeltplatz untergebracht wird. So haben die Jugendlichen direkt Ansprechpartner:innen, die die Landessprache sprechen und sie bei Schwierigkeiten unterstützen können. Außerdem wird so der internationale Austausch gefördert und die Jugendlichen können die Arbeit der Feuerwehr eines anderen Landes kennenlernen. Auch wenn die Jugendlichen dazu ermutigt werden, sich über ihre eigenen Fremdsprachenkenntnisse auszutauschen, stehen für eine gute Verständigung auch Dolmetscher zur Verfügung.

 

Da es sich bei dem „HÄLY-Festival“ um ein Zeltlager handelt, müssen die Teilnehmenden ihre eigene Campingausrüstung mitbringen. Leider verfügt die Jugendfeuerwehr Nette bisher jedoch nicht über das erforderliche Equipment und auch nicht über die finanziellen Mittel zur Anschaffung der gesamten benötigten Ausrüstung. Um den jungen Feuerwehrleuten aus Nette dennoch die Teilnahme an diesem internationalen Austausch zu ermöglichen, stellt ProFiliis 1.500,- Euro zur Anschaffung von mehreren Zelten sowie weiterer Ausrüstung wie beispielsweise Campingkochern zur Verfügung.

 

Auch die allgemeine Jugendfeuerwehr Dortmund hat einen Förderantrag bei ProFiliis bezüglich des HÄLY-Festivals gestellt. Alle Informationen zur Unterstützung der Stiftung findest du hier.

 

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