Neues zu den Projekten 2026

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3. Sommerfest im Quartier Westerfilde

Die Nachbarschaftsfeste sind fester Bestandteil des Lebens in Westerfilde geworden. Egal ob Sommer-, Winter oder Frühlingsfest: In Westerfilde kommen die Menschen gerne zusammen, tauschen sich aus und genießen die gemeinsame Zeit.

 

Am 20. Juni ist es wieder so weit und der Westerfilder Marktplatz verwandelt sich in eine fröhliche Feier-Location für ein multikulturelles Nachbarschaftsfest mit großem Kinderfest.

 

Vertreter:innen verschiedener Vereine, Verbände und Einrichtungen aus dem Stadtbezirk arbeiten ehrenamtlich als Orga-Team für das Sommerfest zusammen. 

 

Ein Bestandteil des Sommerfestes ist das Kinderfest von 14 bis 18 Uhr, das insbesondere von den Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Vereinen im Quartier organisiert und gestaltet wird. Absolutes Highlight im letzten Jahr war das Programm des Zirkus‘ Pompitz mit einer magischen Show und einem Walkactspaß, bei dem die Zuschauenden quasi im Vorbeigehen unterhalten werden. Über 100 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren verfolgten die Show mit großer Begeisterung.

 

Auch für das Sommerfest 2026 wurden wieder zwei magisch-zirzensische Shows sowie der Walkactspaß organisiert, um an die tolle Unterhaltung der letzten Jahre anzuknüpfen. Wie in den Vorjahren unterstützt ProFiliis das Orga-Team des Sommerfestes in Westerfilde auch in 2026 wieder finanziell und stellt mit 600 Euro die benötigten Mittel für diese tolle Attraktion zur Verfügung.

 

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Färbergarten und Color Lab an der Albert-Schweitzer-Realschule

Färbergarten und Color Lab an der Albert-Schweitzer-Realschule

An der Albert-Schweitzer-Realschule wird es bunt!

 

Für rund 500 Schüler:innen in Dortmund-Nette stehen große Veränderungen an: Auf dem Schulhof soll auf einem Areal von 6 mal 22 Metern ein „Färbergarten“ angelegt werden. Hier sollen Pflanzen angebaut werden, die sich zur Gewinnung von Naturfarben eignen. Außerdem soll zunächst im Schulgebäude eine Farbküche – ein „Color Lab“ – eingerichtet werden, in der die geernteten Pflanzen und heimische Gemüsesorten verarbeitet werden können: schneiden, trocknen, mörsern, zu Pigmenten verarbeiten und daraus Mal- und Textilfarben herstellen.

 

Zunächst soll es für die Schüler:innen der Jahrgänge 5 und 6 eine Nachmittags-AG geben, in der sie sich um die Pflanzen im Garten kümmern und diese im Color Lab weiterverarbeiten. Nach und nach sollen dann über neue Lernformate immer mehr Schüler:innen Zugang zu diesem spannenden Projekt erhalten. So könnten der Fäbergarten und das Color Lab im Biologieunterricht zur Begutachtung heimischer Pflanzen dienen, im Chemieunterricht könnten chemische Prozesse beim Färben erörtert werden, im Textilunterricht könnten selbst Stoffe und Wolle gefärbt und im Kunstunterricht mit selbst hergestellten Farben gemalt werden. Das Color Lab könnte so zu einem lebendigen und vielseitigen Lernort für die Schüler:innen werden.

 

Die Arbeit mit den Naturfarben verbindet die beiden Bereiche praktische Umweltbildung und kreatives Arbeiten miteinander. Über ein eher unkonventionelles Zusammenarbeiten im schulischen Kontext werden die Schüler:innen auf eine neue Art gefördert und das Miteinander gestärkt. Insbesondere für das Zusammensein und -arbeiten von Schüler:innen mit und ohne besonderen Förderbedarf stellt das Color Lab eine tolle Chance dar.

 

Damit die Schulgemeinschaft über ein großes Färberwissen verfügt, werden drei Lehrkräfte an einer Wochenendschulung teilnehmen und sich dort zu „Dialoger:innen“ ausbilden lassen. Sie können dann das Erlernte an interessierte Kolleg:innen und Schüler:innen weitergeben, sodass diese wiederum auch zu Dialoger:innen werden. Auf diese Weise verbreitet sich das Wissen in der Schulgemeinschaft.

 

Die Zuständigen listen die Projektinhalte in der Projektbeschreibung wie folgt auf:

 

  • Anbau von Färberpflanzen in einem dafür angelegten Garten
  • Eigenständige Herstellung von Naturfarben
  • Künstlerisch-kreative Anwendung (Kunst- und Textilprojekte, z.B. Wolle färben, Malen mit Pflanzenfarben)
  • Ausbildung der jeweiligen Schüler:innen zu Dialoger:innen, die anschließend ihr Wissen an die Nächsten weitergeben können
  • Vermittlung ökologischer Zusammenhänge (Lebensräume, Stoffkreisläufe, Nachhaltigkeit, Biologie)
  • Einbindung regionaler Geschichte zur Pflanzenfarbe und Handwerk
  • Berufliche Orientierung im „grünen“ Bereich
  • Begegnungsort für Schüler:innen und Lehrer:innen

 

Während die benötigten Mittel für Beete und Färberpflanzen von der Stadt Dortmund bereitgestellt wurden, fehlt noch die Grundausstattung für die Arbeit im Garten und zur Farbherstellung im Color Lab. So werden beispielsweise Gießkannen, Arbeitshandschuhe, Schubkarren, Handschaufeln, Harken und Hacken benötigt; außerdem für das Color Lab verschiedene Mörser und Behälter, Reiben, eine Waage, Messer, Siebe, eine Kochplatte und Töpfe. Auch für die Dialoger:innenausbildung der drei Lehrkräfte besteht noch eine Finanzierungslücke.

 

ProFiliis bringt sich an dieser Stelle gerne ein und stellt für die beschriebenen Bedarfe insgesamt Fördermittel in Höhe von rund 2.800,- Euro bereit. Das Stiftungs-Team wünscht den Schüler:innen schon jetzt viele spannende Färbe-Erlebnisse!

 

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Auch in 2026: Ausflüge für Kinder von Tafelkund:innen

Wie schon in den letzten Jahren unterstützt ProFiliis auch in 2026 wieder das sogenannte Panoramaprogramm der Dortmunder Tafel – genauer gesagt: verschiedene Ausflüge für Kinder der Tafelkund:innen.

 

So sind im Zeitraum von Juli bis Oktober folgende Ausflüge mit der finanziellen Unterstützung von ProFiliis geplant:

 

  • Ketteler Hof (Haltern am See)
  • Zoom Erlebniswelt (Gelsenkirchen)
  • Grugapark (Essen)
  • Phänomenta (Lüdenscheid)

 

ProFiliis wird die benötigten Mittel für den Eintritt jeweils für die teilnehmenden Kinder sowie die ehrenamtlichen Begleitpersonen der Tafel zur Verfügung stellen. Außerdem werden die Fahrtkosten zu den Ausflugszielen durch die Stiftung getragen und ein Pauschalbetrag für die Verpflegung der Kinder vor Ort wird bereitgestellt. Insgesamt stellt ProFiliis im Jahr 2026 6.200,- Euro für die Panorama-Ausflüge der Dortmunder Tafel zur Verfügung.

 

Mehr Infos zum Projekt und die Unterstützung von ProFiliis im Vorjahr gibt es hier.

 

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Snoezelraum für heilpädagogische Tagesgruppe

Der Verein für Erziehungshilfen e. V. wurde im Jahr 1981 gegründet, um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in unterschiedlichen Lebenslagen zu fördern. Zu diesem Zweck existieren inzwischen acht Einrichtungen mit verschiedenen Schwerpunkten in Dortmund. Zusätzlich bietet der Verein ambulante Erziehungshilfen an.

 

Eine der Einrichtung ist die heilpädagogische Tagesgruppe in Dortmund-Derne. Sie „richtet sich an Kinder und Jugendliche mit erheblichem Förderbedarf, der allein im familiären Bezugssystem nicht mehr aufgefangen werden kann, und deren Familiensystem sich in einer schwierigen Lebenssituation befindet.“ (der Homepage entnommen) Hier können neun Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren betreut werden. Sie kommen nach der Schule in die Gruppe, essen hier gemeinsam zu Mittag, erledigen ihre Hausaufgaben und verbringen den Nachmittag in der Gruppe. Auf diese Weise wird das Familienleben entlastet und sowohl die schulische als auch die psychosoziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen können begleitet und gefördert werden.

 

Nun wünscht sich das Team der heilpädagogischen Tagesgruppe die Einrichtung eines Snoezelraums als „wichtigen Raum zur Förderung der sensorischen, emotionalen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen“. (dem Förderantrag entnommen)

 

Beim Snoezelen handelt es sich um eine therapeutisch-pädagogische Methode zur Entspannung und Sinnesförderung. „Der Snoezelraum bietet eine Umgebung, die durch sanfte Beleuchtung, angenehme Klänge und taktile Elemente eine beruhigende Wirkung auf Kinder und Jugendliche ausübt. Besonders für Kinder mit erhöhtem Stress, Ängsten oder Belastungen kann diese Umgebung helfen, zur Ruhe zu kommen und innere Spannungen abzubauen. Kinder und Jugendliche, die Schwierigkeiten mit der sensorischen Verarbeitung haben (zum Beispiel bei Autismus oder ADHS), können in einem Snoezelraum lernen, Reize besser zu verarbeiten. Durch gezielte Stimulation der Sinne wie Sehen, Hören, Fühlen und Riechen wird das Gehirn darin unterstützt, diese Reize zu ordnen und zu integrieren. Zudem schafft der Snoezelraum eine sichere und geschützte Umgebung, in der Kinder und Jugendliche ihre Emotionen frei ausdrücken können. Dies fördert emotionale Stabilität und das Vertrauen in sich selbst und andere.“ (dem Förderantrag entnommen)

 

Zur Einrichtung eines Snoezelraums ist eine spezielle Ausstattung erforderlich. So muss beispielweise der gesamte Boden mit Matten ausgelegt werden, ergänzt durch weiche Polster und Kissen. Für die sensorische Ansprache werden Lichteffekte, Klang- und Duftgeräte sowie taktiles Material benötigt. Die heilpädagogische Tagesgruppe stellt sich zu diesem Zweck Blasensäulen, Faseroptikgeräte, einen Lichthimmel und einen Projektor vor.

 

Die Gesamtkosten zur Einrichtung und Ausstattung eines Snoezelraums belaufen sich bei der heilpädagogischen Tagesgruppe auf ca. 1670,- Euro. ProFiliis wird rund 85 % der Gesamtkosten tragen und 1.420,- Euro bereitstellen. Den Restbetrag bringt der Verein für Erziehungshilfen e. V. als Eigenmittel ein.

 

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Mahn- und Gedenkstättenfahrten 2026

Die Mädchengruppe des Ortsverbands Nette des Kinder- und Jugendverbands „SJD - Die Falken“ beschäftigen sich in ihren wöchentlichen Gruppenstunden mit Themen wie Demokratie, der Entstehung der BRD und dem Nationalsozialismus. Neben den wöchentlichen Treffen sind auch Mahn- und Gedenkfahrten seit einigen Jahren ein fester Bestandteil des Jahresprogramms. So ging es für die Teilnehmerinnen unter anderem schon nach Berlin, München, zur Gedenkstätte des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, zur Wewelsburg und sogar nach Amsterdam und Paris. Sie wandelten auf den Spuren der Geschwister Scholl und von Anne Frank.

 

Auch in 2026 geht es für die Falken-Mädchengruppe wieder auf die Reise: Im Mai wird die Gruppe für ein langes Wochenende nach Frankreich aufbrechen und die Städte Verdun, Paris und Sedan besuchen. Thematischer Schwerpunkt hierbei sind der Erste Weltkrieg und die Besetzung Frankreichs sowie der Widerstands Frankreichs im Zweiten Weltkrieg.

 

In Verdun fand 1916 über zehn Monate eine der längsten Schlachten des ersten Weltkrieges statt. Das Fort Douaumont gilt als Symbol der Schlacht von Verdun und beherbergt heutzutage ein Museum, das die Geschichte des Forts im Ersten Weltkrieg anschaulich erzählt. Ergänzt durch einen Besuch im Museum „Mémorial“, das noch mehr Einblicke in die Schlacht von Verdun ermöglicht, erhält die Mädchen-Gruppe jede Menge Informationen über diese geschichtliche Epoche und kann sich ein Bild von den originalen Schauplätzen machen.

 

Während der Zeit in Paris wird sich Gruppe mit dem Zweiten Weltkrieg und der deutschen Besatzung von Juni 1940 bis August 1944 beschäftigen: Schwerpunkt ist die Erinnerung an die Widerstandskämpfer der Resistance sowie an die Gräueltaten der Nazis während der Besatzungszeit. Besucht werden das Memorial de la Shoah und der Friedhof Père-Lachaise. Ein thematischer Erinnerungsrundgang entlang des Champs-Élysées von den Tuileries bis zum Étoile soll an die Besatzungszeit und die Gräueltaten der Nazis erinnern.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Bevor es von Paris zurück nach Dortmund geht, macht die Gruppe noch einen Zwischenstopp in Sedan, wo sie sich erneut mit dem Ersten Weltkrieg auseinandersetzten wird. Sedan war für die gesamte Dauer des ersten Weltkrieges von deutschen Soldaten besetzt, die unter anderem einen großen Soldatenfriedhof auf dem bestehenden Friedhof Saint-Charles anlegten. Heute steht hier das „Monument allemand du cimitère Saint-Charles“ als Gedenkstätte des Ersten Weltkrieges.

 

Im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Gruppenstunden wird die Bildungsfahrt thematisch vorbereitet. Unter anderem wird die Gruppe gemeinsam den Film „Im Westen nichts Neues“ anschauen und über das Gesehene sprechen.

 

In den Sommerferien findet dann eine zweite Bildungsfahrt in Form eines Tagesausfluges statt. Zunächst geht es für die Falken-Gruppe mit dem Zug nach Remagen ins Friedensmuseum „Brücke von Remagen“, das unter anderem die Geschichte der Ludendorff-Brücke thematisiert, in deren Brückenkopf es sich befindet. Die Ludendorff-Brücke wurde aus militärischen Gründen im Ersten Weltkrieg als Möglichkeit den Rhein zu überqueren errichtet. Im Zweiten Weltkrieg erhielt sie symbolträchtige Wirkung, als es im März 1945 in der Schlussphase des Krieges amerikanischen Alliierten gelang, die Brücke einzunehmen und so den ersten festen Übergang über den Rhein für die Alliierten ermöglichte. Der Vorstoß der alliierten Truppen Richtung Ruhrgebiet konnte so beschleunigt werden. Wehrmachtssoldaten versuchten mehrere Tage lang vergeblich, die Brücke zu sprengen, bis diese schließlich – zehn Tage nach der Eroberung – zusammenstürzte.Das Friedensmuseum zeigt die Ereignisse um die Sprengung der Brücke und thematisiert zusätzlich den Schwerpunkt ‚Frieden‘. Anhand eines Aufgabenbogens erkunden die Teilnehmenden den Themenschwerpunkt ‚Frieden‘.

 

Per Schiff geht es dann weiter nach Bonn, wo die Gruppe das „Haus der Geschichte“ – genauer gesagt die neue Dauerausstellung „Du bist ein Teil der Geschichte – Deutschland seit 1945“ – besuchen wird. Die Mädchen werden anhand eines Arbeitsbogens durch die Ausstellung rund um Kriegskonflikte und Friedenbewegungen nach 1945 geführt. Im Anschluss geht es für die Gruppe mit dem Zug zurück nach Dortmund.

 

Beide Bildungsfahrten sind für 16 Personen geplant. Um die Teilnahme allen interessierten Mädchen aus der Falken-Gruppe zu ermöglichen, wird nur ein geringer Eigenanteil eingefordert, und die Verantwortlichen bemühen sich um finanzielle Unterstützung von anderer Stelle. ProFiliis wird mit 3.572,- Euro über 75 % der benötigten Mittel bereitstellen und wünscht den Mädchen schon jetzt lehrreiche und spannende Tage!

 

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Schaukel für den Gartenverein Wachteloh e. V.

„Lebensfreude, Naturverbundenheit und Gemeinschaft“ – das verspricht der Gartenverein Wachteloh auf der Vereins-Homepage. Wer in Dortmund-Bodelschwingh nach einer kleinen Oase und der Möglichkeit nach eigenem Obst- und Gemüseanbau sucht, wird hier fündig. Das große Grundstück beherbergt 60 Gartenparzellen, ein Vereinsheim, einen Bienenstock und einen Spielplatz. Leider ist der Spielplatz schon sehr in die Jahre gekommen und die vorhandene Schaukel sowie der alte Spielturm müssen aus Sicherheitsgründen abgebaut werden. Deswegen müssen neue Spielgeräte her!

 

Die Verantwortlichen des Gartenvereins Wachteloh sind deswegen in die Planung gegangen, haben neue Spielgeräte ausgesucht, die aufgebaut werden sollen, und haben sich auf die Suche nach finanzieller Unterstützung gemacht.

 

ProFiliis stellt gerne rund 3.300,- Euro zu Verfügung, sodass eine neue Schaukel angeschafft und montiert werden kann. Insbesondere da der Spielplatz neben den Kindern der Gärtner:innen selbst auch von vielen anderen Kindern aus dem Quartier genutzt wird, freuen wir uns, zur Erhaltung und Neugestaltung dieses fröhlichen Ortes beizutragen.

 

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Festtagsequipment für die Steinhammer-Grundschule

Der Verein zur Förderung der Steinhammer-Grundschule engagiert sich für die Belange der Steinhammer-Grundschule in Dortmund-Marten mit Blick auf die Förderung von Erziehung, Bildung und Jugendhilfe. Ein zentraler Punkt ist dabei die Förderung eines sozialen Miteinanders, weshalb auch der Projekttitel im Förderantrag „Gemeinschaft stärken“ nicht verwundert; denn an der Steinhammer-Grundschule werden gemeinsam Feste gefeiert, um die Schulgemeinschaft zu stärken:

 

„Unsere Schulgemeinschaft ist durch unterschiedliche kulturelle Hintergründe, familiäre Lebensformen, Sprachen und soziale Voraussetzungen geprägt. Gemeinsame Feste für alle Menschen der Schulgemeinschaft der Steinhammer-Grundschule sind ein fester Bestandteil unserer Schulprogramms. Sie bieten einen wertvollen Raum, in dem Vielfalt sichtbar, wertgeschätzt und als Bereicherung erlebt wird.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Zu diesen – jährlich stattfindenden – Festen gehören zum Beispiel ein Lichterfest, die Einschulungsfeier, Abschiedsfeiern, Klassenfeste und Weihnachtsfeiern. Außerdem werden regelmäßig Projektpräsentationen, Klassen- und Schulfrühstücke veranstaltet. Geplant ist zukünftig zudem ein Elterncafé.

 

Um derartige Feste niederschwelliger und inklusiv sowie organisatorisch verlässlich umsetzen zu können, wünscht sich das Schulteam folgende Erweiterung des „Festtag-Equipments“:

 

  • Bierzeltgarnituren
  • Gasgrill
  • Portable Leinwand
  • Stehtische
  • Stellwände

 

ProFiliis stellt mit 2.290,- Euro rund 80 % der benötigten Mittel zur Verfügung, während die übrigen 20 % von der Schule bzw. dem Förderverein bereitgestellt werden. Wir wünschen den ca. 210 Schüler:innen, ihren Familien und dem gesamten Team der Steinhammer-Grundschule in Zukunft noch schönere Feste für eine starke Schulgemeinschaft!

 

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„Tauschgarten“ in Westerfilde

Der Verein „Tausche Bildung für Wohnen e.V.“ wurde vor inzwischen zwölf Jahren in Duisburg-Marxloh mit einer einzigartigen Idee gegründet: Jungen Erwachsenen wird Wohnraum zur Verfügung gestellt, wenn sie sich im Gegenzug bereit erklären, als Bildungspat:in Schüler:innen aus Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf zu unterstützen. Inzwischen gibt es im Ruhrgebiet verteilt fünf Standorte – sogenannte Tauschbars; unter anderem auch in Dortmund-Westerfilde. Hier engagieren sich drei Standortleitungen, drei Vollzeit-Bildungspat:innen und mehrere Teilzeit-Bildungspat:innen. So werden derzeit knapp 60 Kinder aus Westerfilde erreicht, die regelmäßig die Tauschbar besuchen und dort an Lernförderungen oder Freizeitangeboten teilnehmen.

 

Ein besonderes Highlight an der Tauschbar in Westerfilde ist der „Tauschgarten“. Hierbei handelt es sich um ein Gartenstück, das durch den Verein „Tausche Bildung für Wohnen“ betrieben wird und für Kinder und Familien aus dem Quartier als grüner Lernort zugänglich gemacht wird. In der Vergangenheit wurden in diesem Rahmen bereits ein Barfußpfad, ein Insektenhotel, eine Feuerstelle und ein Bauwagen errichtet bzw. angeschafft.

 

In Kooperation mit dem „Acker e. V.“ sind für die Pflanzsaison 2026 nun verschiedene Aktivitäten geplant, um für Kinder und Familien auch den Gemüseanbau erlebbar zu machen. So sollen Hochbeete aufgebaut werden, in denen dann Pflanzen ausgesät, gepflegt und geerntet werden sollen. Zum Saisonende werden die Hochbeete dann unter fachlicher Anleitung winterfest gemacht. Die sogenannten Acker-Coaches vom „Acker e. V.“ begleiten das Tauschbar-Team und die Kinder und Familien über die gesamte Zeit im Rahmen von Workshops und Acker-Sprechstunden.

 

Gerne unterstützt ProFiliis dieses schöne Projekt und stellt rund 4.200,- Euro für folgende Anschaffungen zur Verfügung:

 

  • Hochbeetkomplettsystem (inkl. Einrichtung)
  • Gartengeräteset für Hochbeete
  • Jungpflanzen und Saatgut

 

Wir wünschen den jungen Gärtner:innen schon jetzt viel Freude und Erfolg beim Säen, Pflegen und vor allem beim Ernten.

 

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Pausenspiele für die Wilhelm-Rein-Schule

Die Wilhelm-Rein-Schule ist eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, die von Kindern mit unterschiedlichen Bedarfen besucht wird. Insgesamt werden in 14 Klassen (Jahrgang 1 bis 10) rund 240 Schüler:innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den Bereichen Kognition, Motorik und Sozialverhalten unterrichtet.

 

Um den Kindern und Jugendlichen zu abwechslungsreicheren Pausen zu verhelfen, sollen nun verschiedene Spiele und Spielgeräte angeschafft werden, auf die die Schüler:innen während der Pausen zugreifen können. So soll eine „bewegungsfördernde und sozial-integrative Pausengestaltung“ (dem Förderantrag entnommen) ermöglicht werden.

 

Neben dem Ziel, die Kinder und Jugendlichen für eine fröhlichere Pause auszurüsten, stehen auch die motorische Aktivierung und das soziale Lernen im Fokus:

 

„Motorische Aktivierung: Ausgleich von Beeinträchtigungen im Wahrnehmungs- und Bewegungssystem durch gezielte Bewegungsangebote.

Soziales Lernen: Förderung des Miteinanders und der Konfliktlösung durch kooperative Spielformen.“ (dem Förderantrag entnommen)

 

Auf der Wunschliste der Wilhelm-Rein-Schule für die Pausenspiele stehen zunächst einmal Bälle aller Art (ggf. mit den zugehörigen Schlägern): Beachtennisbälle, Softbälle, Tischtennisbälle, Federbälle, Fußbälle und Basketbälle. Ergänzt werden soll das Bewegungsangebot durch Frisbees, Springseile, Stelzen, Steckenpferde und Pferdchen-Geschirr, Gymnastikreifen und Wurfraketen. Auch für die Schüler:innen, die es etwas ruhiger angehen möchten, gibt es Wünsche: Sandspielzeug und Straßenkreide.

 

ProFiliis stellt mit 1.400,- Euro über 90 % der benötigten Mittel für die Anschaffung des beschriebenen Pausenmaterials zur Verfügung und wünscht allen Schüler:innen viel Freude in den Pausen!

 

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Familienfreizeit der ev. Kirchengemeinde Berghofen

In der evangelischen Kirchengemeinde Dortmund-Berghofen stellt die Kinderkirche einen wichtigen Bestandteil der lebendigen Kinder-, Jugend- und Familienarbeit dar.

 

In den vergangenen beiden Jahren hat die Kinderkirche der Kirchengemeinde Berghofen eine Wochenend-Familienfreizeit durchgeführt, die auf großen Anklang gestoßen ist. Deswegen geht es auch in diesem Jahr wieder für ein Wochenende nach Nottuln. Ende Mai heißt es also „Tasche packen“ für 20 Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren und ihre erwachsenen Begleitpersonen.

 

Auf dem Programm stehen Spielen, kreativ sein, in Gemeinschaft sein, Begegnung und Austausch. „Die Kinder erleben Gemeinschaft außerhalb ihres Alltags, können Freundschaften vertiefen und neue Erfahrungen sammeln. Zugleich wird der Zusammenhalt innerhalb der Familien und der Kinderkirche gestärkt.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Um allen Familien – unabhängig von ihrer finanziellen Situation – die Teilnahme zu ermöglichen, sind die Verantwortlichen der Kirchengemeinde Berghofen sehr bemüht, die Teilnahmebeiträge recht gering zu halten. So fließen bei der Budgetplanung Einnahmen von verschiedenen Festen der Gemeinde sowie Mittel aus einer privaten Spende ein. Außerdem hat sich das Team der Kinderkirche an ProFiliis gewendet und finanzielle Unterstützung beantragt. Die Stiftung hat sich bereit erklärt, den geplanten Eigenanteil in Höhe von 25,- Euro für alle 20 teilnehmenden Kinder zu übernehmen, und wird in diesem Zuge 500,- Euro zur Verfügung stellen.

 

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Schulausflug zum Ketteler Hof

An der Regenbogen-Grundschule in Dortmund-Mengede lernen gemeinsam knapp 400 Schüler:innen im Alter zwischen fünf und zehn Jahren in 16 Klassen. Der „Verein zur Förderung der Regenbogen-Grundschule e. V.“unterstützt das Schulteam bei der Durchführung bestimmter Projekte, die den Schüler:innen zugutekommen.

 

Im Vorjahr gab es für die Schüler:innen ein absolutes Highlight zum Schuljahresabschluss: Die gesamte Schule unternahm gemeinsam einen Ausflug zum Ketteler Hof! Da der Tag ein voller Erfolg war und alle begeisterte, wurde auch für dieses Jahr wieder ein Ausflug zum Ketteler Hof geplant: Am 28. Mai werden sich alle Schüler:innen und das gesamte Team der Regenbogen-Grundschule auf den Weg machen. Unterstützt wird das Schulteam durch ca. 40 Eltern, die auf eigene Kosten mitfahren und den Ausflug begleiten.

 

Neben Spiel und Spaß für die Kinder stehen dabei die folgenden Ziele im Vordergrund:

 

  1. Förderung des sozialen Miteinanders aller Schüler:innen der 16 Klassen
  2. Stärkung des Zusammenhalts innerhalb der Klassen
  3. Weiterentwicklung der Bewegungsfreude und der motorischen Fährigkeiten aller Schüler:innen  

 

Um diesen Ausflug realisieren zu können, sind gewisse finanzielle Mittel notwendig: Neben den Eintrittsgeldern für die Schüler:innen und das Schulteam sind auch die Fahrtkosten nicht unerheblich. Der Förderverein hat sich bezüglich der Finanzierung viele Gedanken gemacht, sodass über 75 % der Kosten bereits über einen Eigenanteil der Schüler:innen, Mitteln aus dem Bildungs- und Teilhabepaket und Eigenmitteln des Fördervereins gedeckt sind.

 

Die Finanzierungslücke der noch offenen 25 % wird die ProFiliis-Stiftung schließen und 3.500,- Euro zur Verfügung stellen, sodass alle Schüler:innen der Regenbogen-Grundschule einen fröhlichen und ereignisreichen Tag im Ketteler Hof erleben können.

 

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spiel- & sportMOBIL in Scharnhorst

Der StadtSportBund Dortmund e. V. ist als Dachorganisation aller Dortmunder Sportvereine für deren Interessenvertretung zuständig. In Kooperation mit dem „Aktionsplan Soziale Stadt“ und der Präventionsfachstelle des Jugendamts Dortmund wurde im Rahmen des Programms „Sport vor Ort“ das Angebot des spiel- & sportMOBILs konzipiert, das bereits seit einigen Jahren in verschiedenen Stadtteilen durchgeführt wird.

 

Hintergrund ist, dass es in Dortmund einige Aktionsräume gibt, in denen besonders viele kinderreiche und/oder alleinerziehende Familien leben. Diese stehen häufig vor finanziellen Herausforderungen und sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. So haben diese Familien und insbesondere die Kinder nur geringe Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe. „Viele Kinder vor Ort verbringen ihre Freizeit draußen, meist ohne Spielgeräte und ohne Anleitung durch Erwachsene.“ (Auszug aus der Projektbeschreibung) Nicht selten verbringen diese Kinder auch ihre Ferien im Stadtteil. Diese eher förderarme Umgebung wirkt sich auf die Kinder aus und häufig sind motorische Defizite sowie eine eingeschränkte Sozialkompetenz beobachtbar.

 

Um an dieser Problemstellung anzusetzen, wurde mit dem spiel- & sportmobil ein niedrigschwelliges Angebot direkt vor Ort im Wohnumfeld der Kinder geschaffen. Es handelt sich hierbei um ein E-Bike-Lastendreirad mit viel Stauraum für Spiel- und Sportgeräte. Hiermit kommen die Zuständigen an einen feststehenden Ort im Stadtteil geradelt, wo dann ein kostenloses und niedrigschwelliges Outdoor-Bewegungsangebot gemacht werden kann. Das spiel- & sportmobil ermöglicht ein vielfältiges Angebot für verschiedene Altersstufen, das freies Spielen und angeleitete Bewegungsaufgaben kombiniert: „Dabei sind nicht nur Einblicke in bereits bekannte klassische Sportarten wie Fußball, Volleyball oder Badminton möglich, sondern auch neue und eher unbekannte Spiele wie Spikeball, Leitergolf oder Kin-Ball. Auch Strategiespiele wie ein 4-Gewinnt oder ein Riesen Jenga sind im spiel- & sportMOBIL vorhanden. Aufgrund der vielen Möglichkeiten können die Kinder ihre Kreativität ausleben. Hilfsmittel hierfür sind beispielsweise Malkreide, Bausteine oder ein Balancier- und Hindernisparcours, welcher individuell anpassbar ist.“ (Auszug aus der Projektbeschreibung)

 

Die Zielgruppe des spiel- & sportMOBILs sind in erster Linie Drei- bis Zwölfjährige, es ist aber auch offen für ältere Kinder und Jugendliche. Betreut wird das Angebot von einer Übungsleitung sowie zwei Helfenden. Sie sind nicht selten an ansässigen Sportverein angebunden, sodass bei weitergehendem Interesse niedrigschwellig Kontakt hergestellt werden kann.

 

Es lässt sich beobachten, dass sich das Angebot des spiel- & sportMOBILs nicht nur positiv auf die Kinder und Jugendliche, die daran teilnehmen, auswirkt, sondern auch auf den gesamten Sozialraum. So kommen Kinder und miteinander und auch mit den Anbietenden in Austausch.

 

„Die grundsätzlichen Projektziele lassen sich wie folgend zusammenfassen:

  • niederschwellige Spiel- und Sportangebote in Wohnortnähe schaffen
  • niederschwellige Zugänge zu Sportvereinen in Wohnortnähe schaffen
  • Spaß an Sport und Bewegung und ein Bewusstsein für deren Bedeutung für die eigenen Lebensführung schaffen
  • Stärkung der Sozialkompetenz und des Zusammenlebens
  • Verantwortungsvoller Umgang mit dem Wohnumfeld / mit den Spielflächen
  • Fehlende Spiel- und Freizeitflächen ersetzen
  • vorhandene Spielflächen aufzuwerten und ihre Nutzbarkeit zu verbessern
  • Stärkung des Stadtteils als attraktiven Wohnort für Familien“ (Auszug aus der Projektbeschreibung)

 

Bereits seit einigen Jahren kommt das spiel- & sportMOBIL einmal pro Woche für die Dauer von zwei Stunden in den Gentzweg in Scharnhorst und stellt eine beliebte Möglichkeit der Freizeitgestaltung dar: Im Jahr 2025 wurden ca. 300 Kinder als Teilnehmende erfasst, die zum Großteil aus dem direkten Wohnumfeld kamen.

 

Um dieses tolle Angebot – quasi direkt vor der Haustür der Kinder – auch im Jahr 2026 durchführen zu können, benötigt der StadtSportBund finanzielle Unterstützung, um den ehrenamtlichen Übungsleiter:innen und Helfenden eine Aufwandsentschädigung zahlen zu können. Für 31 Termine im Jahr 2026 – genauer gesagt von April bis Oktober – fallen hierfür insgesamt Kosten in Höhe von 3.720,- Euro an, die ProFiliis gerne zur Verfügung stellen wird.

 

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