Projekte

Humanitärhilfe

Hilfe für Menschen mit Behinderung in Äthiopien

 „cbm“ steht für Christoffel Blindenmission und ist der Name einer international tätigen christlichen Hilfsorganisation, die sich dafür einsetzt, die Lebensqualität der ärmsten Menschen weltweit zu verbessern. Dabei gehören insbesondere Menschen mit Behinderungen oder jene, die Gefahr laufen, eine Behinderung zu entwickeln, zur Zielgruppe von cbm. Dabei verfolgt die Organisation einen ganzheitlichen Ansatz, der medizinische Versorgung, Rehabilitation sowie Aufklärung und Prävention miteinander verbindet.

 

Auch im afrikanischen Land Äthiopien ist cbm aktiv. Äthiopien ist zwar ein aufstrebendes Entwicklungsland, hat aber trotz wirtschaftlicher Fortschritte weiterhin mit einer hohen Armutsquote zu kämpfen. Insbesondere in ländlichen Regionen ist der Zugang zu medizinischer Versorgung mangelhaft, was vor allem Menschen mit Behinderung in eine schwierige Lage bringt: Sie haben keinen Zugang zu medizinischer Behandlung, therapeutischer Unterstützung oder geeigneten Hilfsmitteln. Gerade Kinder in diesen Regionen erleben so vielfältige Einschränkungen: Sowohl ihre körperliche Entwicklung als auch ihre Chancen auf Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und eine selbstbestimmte Zukunft werden negativ beeinflusst.

 

Um diesen Kindern und ihren Familien neue Perspektiven zu eröffnen, hat cbm ein umfassendes Projekt ins Leben gerufen, das gezielt auf die Bedürfnisse betroffener Menschen eingeht. So fanden in den Jahren 2019 bis 2021 umfangreiche Rehabilitationsmaßnahmen in den Regionen Oromia, Amhara und der Region der „Südlichen Nationen, Nationalitäten und Völker“ (SNNPR) statt. Bei den Rehabilitationsmaßnahmen handelte es sich um verschiedene Maßnahmen:

  1. Es wurden rund 340 Kinder mit Klumpfuß medizinisch behandelt und zum Teil operiert. Auf diese Weise konnten Fehlstellungen frühzeitig korrigiert und den Kindern ein schmerzfreies und selbstständiges Leben ermöglicht werden.
  2. Außerdem wurden 1.126 Kinder mit Hilfsmitteln wie Rollstühlen und Gehhilfen ausgestattet, sodass sie mobil(er) sind und in ihren Alltag mit mehr Unabhängigkeit gestalten können.
  3. Darüber hinaus wurden etwa 1.130 Kinder mit orthopädischem Schuhwerk ausgestattet, um Fehlbelastungen zu vermeiden und bestehende Beschwerden zu lindern.
  4. Zusätzlich erhalten 300 Kinder mit Entwicklungsverzögerungen und ihre Angehörigen eine fachliche Beratung, sodass diese lernen, besser mit den besonderen Bedürfnissen ihrer Kinder umzugehen und sie entsprechend zu fördern.
  5. Neben der direkten medizinischen und therapeutischen Hilfe legt cbm auch großen Wert auf Aufklärung und Prävention. Durch Ausbildungsmaßnahmen und Informationskampagnen wurde die Bevölkerung über Ursachen von Behinderungen, Behandlungsmöglichkeiten und Inklusion aufgeklärt und diesen Themen gegenüber sensibilisiert. Ziel ist es, langfristig Barrieren abzubauen und das gesellschaftliche Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zu stärken.

 

Durch die Umsetzung des Projektes konnte die Lebensqualität der betroffenen Kinder vor Ort spürbar und nachhaltig verbessert werden. Kinder, die zuvor aufgrund von körperlichen Einschränkungen kaum laufen oder am Alltag teilnehmen konnten, haben durch Operationen und geeignete Hilfsmittel ein großes Stück Selbstständigkeit gewonnen. Dies ermöglicht ihnen nicht nur mehr Bewegungsfreiheit, sondern eröffnet ihnen auch den Zugang zu Bildung, da sie nun regelmäßig eine Schule besuchen können.

 

Auch für die Familien hat die Unterstützung eine enorme Entlastung bedeutet. Eltern und Angehörige erhielten nicht nur praktische Hilfe, sondern auch wichtiges Wissen im Umgang mit den Bedürfnissen ihrer Kinder. Dadurch ist das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewachsen, und die Familien können ihren Alltag besser bewältigen. Gleichzeitig hat sich die soziale Ausgrenzung, die Menschen mit Behinderungen in vielen Regionen noch immer erfahren, verringert.

 

Langfristig trägt das Projekt dazu bei, das Bewusstsein innerhalb der Gesellschaft zu verändern. Durch Aufklärung und Präventionsarbeit werden Vorurteile abgebaut und die Akzeptanz gegenüber Menschen mit Behinderungen gestärkt. Insgesamt entstehen so neue Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe, Bildung und ein selbstbestimmteres Leben.

 

Das ProFiliis-Team freut sich, dieses wichtige und nachhaltige Projekt unterstützen zu können. Mit 43.500,- Euro hat die Stiftung die benötigten Mittel für alle Maßnahmen im zweiten Projektjahr übernommen.

Hilfe für Menschen mit Behinderung in Äthiopien
Afrika - Äthiopien
cbm
Lebenshilfe

Wunschbaum 2021

Auch das Weihnachtsfest 2021 lief bei nicht wenigen Familien anders ab, als sie es sonst gewohnt sind. Corona schränkte und schränkt uns nach wie vor ein, große Familienzusammenkünfte waren auch dieses Mal nicht möglich. Jedoch auf eines ist Verlass an Weihnachten: Die strahlenden Augen der Beschenkten, wenn die über das Jahr gesammelten Wünsche an den Weihnachtsfeiertagen unter dem Weihnachtsbaum Gestalt annehmen und ausgepackt werden können.

  

Allerdings ist auch dies nicht für alle Familien der Normalfall, da die finanziellen Mittel für eine Bescherung mit tollen Geschenken nicht ausreichen. Auch im Dortmunder Stadtteil Marten gibt es Familien, die von eben dieser Situation betroffen sind. Insbesondere für Kinder ist dies schwer nachvollziehbar, da doch viele Andere nach den Weihnachtsferien von ihren neuen Errungenschaften berichten können. 

 

Um sicherzustellen, dass jedes Kind an Weihnachten zumindest ein Geschenk auspacken kann, haben die Mitglieder des Vereins „Marten aktiv“ auch in diesem Jahr wieder zur 2020 ins Leben gerufenen Wunschbaumaktion aufgerufen. An verschiedenen Anlaufstellen konnten Familien mit geringen Einkommen „Wunschsterne“ abholen. Auf diesen Stern konnten die Kinder dann ihren Wunsch schreiben bzw. schreiben lassen und ihn dann an den Wunschbaum – einen festlich geschmückten Weihnachtsbaum im örtlichen Rewe-Markt – hängen. Alle Bürger:innen, die einen Wunsch erfüllen wollten, konnten sich hier einen Wunschstern mitnehmen, das gewünschte Geschenk besorgen und unverpackt wieder im Rewe-Markt abgeben. Die Mitglieder des Vereins packten diese Geschenke dann liebevoll ein. 

 

Da immer das Risiko besteht, dass Wunschsterne am Baum hängenbleiben und somit Kinder Gefahr laufen, ohne Geschenk auszugehen, unterstützte die ProFiliis-Stiftung auch in diesem Jahr das Projekt mit finanziellen Mitteln, mit denen insgesamt Geschenke für bis zu 100 Kinder angeschafft werden konnten, also 2.500, - Euro. Im Gegensatz zum Jahr 2020, in dem erfreulicherweise nur 800, - Euro benötigt wurden, waren es in diesem Jahr knapp 1.800, - Euro, also umgerechnet ca. 72 Kinder, die ansonsten kein Geschenk bekommen hätten. Diese geringere Spendenfreudigkeit der Bürger:innen führen die Verantwortlichen von „Marten aktiv“ auf die Spendenaufrufe im Zuge der Flutkatastrophe zurück.  

 

Auch merkten die Verantwortlichen bei der Beschaffung der Geschenke schnell die weltweit angespannte Liefersituation, sodass in Absprache mit den Einrichtungen (Kitas und Grundschulen) ein Kartenspielset bzw. eine Spielbox für Kinder, deren Geschenke nicht zu bekommen waren, zusammengestellt wurde.  

 

Trotz der erschwerten Bedingungen war die Aktion jedoch auch in 2021 ein voller Erfolg, da insgesamt 423 Kinderwünsche erfüllt werden konnten. 

 

 

sf

Wunschbaum 2021
Dortmund - Marten
Marten aktiv e. V.
Freizeit

Fußball und Basketball im JuKi

Der Planerladen e. V. ist ein gemeinnütziger, politisch unabhängiger Verein in der Dortmunder Nordstadt. Die Vereinsmitglieder setzen sich für eine Stadtteil- und Quartiersentwicklung in der Nordstadt ein und verfolgen dabei das Ziel, die Wohn- und Lebensbedingungen aller Bewohner:innen zu verbessern. Hierzu setzt der Verein sowohl baulich-räumliche als auch soziale Projekte um und bemüht sich um eine aktive Mitwirkung der Bewohner:innen.

 

Schwerpunktmäßig richtet sich die Arbeit des Planerladens an besonders benachteiligte Bevölkerungsgruppen. Kinder und Jugendliche sind hierbei eine der wichtigsten Zielgruppen. Ein Bestandteil des breitgefächerten Angebotes des Planerladens ist daher der offene Kinder- und Jugendtreff „JuKi“ in der Münsterstraße 144.

 

Hier treffen sich Kinder aller Nationalitäten im Alter zwischen 6 und 14 Jahren. Gegenseitiger Respekt und Anerkennung sowie die Übernahme von Verantwortung und soziales Verhalten in der Gruppe spielen hier eine entscheidende Rolle. 

 

Große Begeisterung herrscht im JuKi beim Thema Fußball. Bereits 2019 unterstützte ProFIliis das Fußballangebot vor Ort, unter anderem mit der Anschaffung von Trikots und einem Kicker.

 

Zu Beginn des Jahres 2020 gab es im JuKi zwei Kinder-Fußballmannschaften: eine U12- und eine U14-Mannschaft. Beim Training stehen dabei weniger die sportlichen Fortschritte im Fokus, sondern viel mehr der Zusammenhalt untereinander, ein respektvoller Umgang miteinander, die Akzeptanz von Niederlagen sowie adäquates Konfliktlösungsverhalten. Viele der Kinder, die im JuKi Fußball spielen, haben eine geringe Frustrationstoleranz und reagieren schnell aggressiv. Um hier entgegenzuwirken, findet nach jedem Training eine Abschlussrunde zur Reflektion des eigenen Verhaltens und von aufgetretenen Konflikten statt.

 

Um den jungen Fußballer:innen noch mehr Motivation für das Training zu geben, plante das Team des JuKis, jedem Kind Fußballschuhe und eine Trinkflasche bereitzustellen, da viele von ihnen weder über das eine noch das andere verfügten.

 

Außerdem sollte das Sportangebot im JuKi erweitert werden, um auch den Kindern und Jugendlichen, die weniger fußballbegeistert sind, etwas bieten zu können. So wurde zum einen die Anschaffung von Basketballausstattung mit Leibchen, Hütchen und Basketbällen geplant; zum anderen eine Anschaffung von Box-Equipment mit Boxsack und -handschuhen.

 

So sollte hoffentlich für alle JuKi-Besucher:innen das richtige dabei sein!

 

Doch bevor das große „Sporteln“ starten konnte, legten die Corona-Pandemie und damit verbundene Hygienemaßnahmen den Betrieb im JuKi vorübergehend lahm. Nach etwas Zeit zur Umorientierung stellte das Team des JuKi ein maßnahmenkonformes Sportprogramm auf die Beine: So fanden zum Beispiel verschiedene „Trainingseinheiten“ über die sozialen Medien statt, um den Kindern Bewegungsanreize zu bieten und – auch ohne den direkten Kontakt – weiterhin als Ansprechpartner zu fungieren. Außerdem fanden gemeinsame sportliche Aktionen statt, die unter freiem Himmel und mit entsprechendem Abstand möglich waren.

 

Obwohl die Kinder und Jugendlichen das „Corona-Sportprogramm“ sehr zu schätzen wussten, war die Freude dennoch groß, als es endlich wieder „normal“ zugehen konnte. Und dass sie dann auch noch mit so viel tollem, neuem Sportequipment empfangen wurden, war ein absolutes Highlight!

 

ProFiliis hat dieses schöne Projekt des Planerladens gerne unterstützt und mit über 4.200,- Euro zum einen die nötigen Mittel zur Anschaffung von Fußballschuhen und Trinkflaschen sowie der Basketball- und Boxausstattung, zum anderen zur Deckung der Aufwandsentschädigung der ehrenamtlichen Trainer:innen bereitgestellt.

Fußball und Basketball im JuKi
Dortmund - Innenstadt-Nord
Planerladen e. V.
Bildung

Inklusives Nähprojekt an der Albert-Schweitzer-Realschule

An der Albert-Schweitzer-Realschule (ASR) in Dortmund-Nette werden Kinder und Jugendliche mit und ohne besonderen Unterstützungsbedarf gemeinschaftlich unterrichtet. Das Konzept des „gemeinsamen Lernens“ beschreibt, dass Schüler:innen mit Lern- und/oder Entwicklungsstörungen sowie mit geistigen Behinderungen im Klassenverband am regulären Unterricht teilnehmen. Wenn es sinnvoll bzw. erforderlich ist, erhalten die Kinder und Jugendlichen entsprechend angepasste Aufgaben, die sie dann parallel zu ihren Mitschüler:innen erledigen.

 

An der ASR werden nicht nur „klassische“ Schulfächer wie Deutsch und Mathematik unterrichtet. Auch die Unterstützung auf handwerklicher, lebensnaher Ebene nimmt einen hohen Stellenwert bei der Ausbildung der Kinder und Jugendlichen ein und soll diese optimal auf ihre Zukunft und spätere Berufstätigkeit vorbereiten.

 

Insbesondere für die Schüler:innen mit besonderem Unterstützungsbedarf ist die Förderung im lebenspraktischen Bereich sehr wichtig. Aus diesem Grund findet zusätzlich zum regulären Unterricht auch eine spezielle Förderung in festen Inklusionsgruppen statt, in denen die Kinder und Jugendlichen bei der Entwicklung „lebensweltorientierter Handlungskompetenzen“ unterstützt werden.

 

Eine dieser Inklusionsgruppen beschäftigt sich nun seit dem Start des Schuljahres 2020/21 ausführlich mit dem Thema Nähen. In Partnerarbeit lernten die 16 Mitglieder dieser Gruppe aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10 zunächst eine Nähmaschine und die Grundfertigkeiten des Nähens kennen. Dann wurden die Fähig- und Fertigkeiten an der Nähmaschine Schritt für Schritt erweitert und Themen wie Nachhaltigkeitsbewusstsein behandelt.

 

Neben der Förderung der motorischen Fähigkeiten sowie der Kreativität steht auch die Stärkung des Selbstwertgefühls im Mittelpunkt dieses Projekts: Die Schüler:innen entwickeln das Bewusstsein, dass sie selber verschiedene Werkstücke erschaffen können. Sie erleben sich als „selbstwirksam“ und „handlungskompetent“. Diese Erfahrungen sind von hoher Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung und können auch im späteren Leben der Kinder und Jugendlichen – zum Beispiel bei der Jobsuche – positive Auswirkungen haben.

 

Das Projekt soll noch bis zum Ende der Schulzeit aller Mitglieder fortgeführt werden, sodass einige Schüler:innen ihre Fähigkeiten an der Nähmaschine sogar über eine Dauer von fünf Jahren ausbilden können.

 

Die ProFiliis-Stiftung hat die Albert-Schweitzer-Realschule bei der Anschaffung der acht notwendigen Nähmaschinen unterstützt. Drei Nähmaschinen konnte die Schule aus eigenen Mitteln finanzieren. Für die Anschaffung der restlichen fünf Nähmaschinen hat ProFiliis knapp 1.900,- Euro bereitgestellt.

 

sh

Inklusives Nähprojekt an der Albert-Schweitzer-Realschule
Dortmund - Mengede
Albert-Schweitzer-Realschule
Freizeit

Time Out Goes Out

Das FBF-Dortmund betreibt in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Dortmund in einem ehemaligen Ladenlokal in der Meylandstraße im Dortmunder Ortsteil Wickede den offenen Jugendtreff „Time Out“, der als Anlaufstelle und Treffpunk für junge Menschen im Alter von 14 bis 21 Jahren dient.

 

Im Jugendtreff können die Jugendlichen neue Kontakte knüpfen, sich untereinander austauschen, gemeinsam Freizeitaktivitäten nachgehen oder sich von ihrem Alltag zuhause entspannen. Auch der Austausch mit dem pädagogischen Personal spielt eine wichtige Rolle.

 

Da die Räumlichkeiten relativ beengt sind, wird der Außenbereich bei gutem Wetter seit Jahren intensiv genutzt, beispielsweise für Spiel- und Sportangebote, aber auch als Rückzugsmöglichkeit für Beratungsgespräche. Insbesondere im Zuge der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Hygienevorschriften ist die Nutzung des Außenbereichs essenziell geworden, um den Jugendlichen auch weiterhin das „Time Out“ als Treffpunkt und Rückzugsort anbieten zu können.

 

Allerdings stellt die Wetterlage in den kalten Herbst- und Wintermonaten eine besondere Herausforderung dar. Um Nässe und Kälte trotzen zu können, wünschten sich die Mitarbeiter:innen sowie Besucher:innen einen großen Pavillon mit stabilen Seitenwänden und zwei Heizstrahler.

 

Mit einer von der ProFiliis-Stiftung zur Verfügung gestellten Fördersumme von insgesamt 2.000,- Euro konnte das Projekt dann, zwar mit einiger Verzögerung aufgrund von Lieferschwierigkeiten der Teile, im Winter 2021 umgesetzt werden.

 

Time Out Goes Out
Dortmund - Wickede
FBF Jugendfreizeitstätte Nette
Freizeit

Die Falken in Berlin und Paris

SJD - Die Falken: Das steht für die Sozialistische Jugend Deutschland, ein Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen, die unparteilich sind, aber trotzdem Politik für sich und andere machen. Es werden Ferienfreizeiten, Zeltlager, Jugendhäuser und politische Aktionen organisiert. Der Ortsverband Nette ist einer von 11 aktiven Ortsverbänden im Unterbezirk Dortmund und hat aktuell 55 Mitglieder.

 

Tätig sind „Die Falken“ im Stadtbezirk Mengede, der Schwerpunkt liegt hier auf den Ortsteilen Nette und Westerfilde. Bereits seit mehreren Jahren organisieren die Verantwortlichen des Ortsverbandes Nette Jugend-fahrten speziell für Mädchen.

 

Im letzten Jahr mussten diese Exkursionen aufgrund der durch Corona begründeten Reisebeschränkungen in der näheren Umgebung stattfinden, in diesem Jahr sollte es jedoch wieder in die Ferne gehen. Die Ziele waren nun Berlin und Paris. Kombiniert wurden hier in beiden Fällen Gedenkstätten- bzw. Erinnerungsfahrten mit zwei attraktiven Städtezielen: Paris und Berlin als besonders sehenswürdige Städte mit einer unermesslichen Vielzahl historischer und kultureller Highlights. Im August ging es dann zunächst mit einer Gruppe von 14 Personen mit der Bahn nach Berlin. Hier wurde den Mädchen ein abwechslungsreiches Programm geboten:

 

  • Eine Stadtrundfahrt
  • Eine Tour vorbei am Kanzleramt, dem Reichstag und dem Brandenburger Tor
  • Ein Besuch des Führerbunkers
  • Das Mauermuseum
  • Checkpoint-Charlie
  • Das Neue Museum

 

Sowie das DDR Museum waren nur einige der Attraktionen und Sehenswürdigkeiten.

 

Entgegen allen Befürchtungen konnte dann im Oktober auch die Reise nach Paris wie geplant statt-finden. Die Reisegruppe, bestehend aus 21 Personen, machte sich mit angemieteten Kleinbussen auf den Weg. Auch hier gab es diverse Programmpunkte, wie zum Beispiel:

 

  • Die Gedenkstätte des 1. Weltkrieges
  • Das Beinhaus in Verdun
  • Das Fort Douaumont
  • Den Arc de Triomphe
  • Und vieles mehr

Geplant war eigentlich auch der Besuch des Museums de la Resistance National, coronabedingt war dies jedoch leider geschlossen.

 

Da der Großteil der Mädchen aus einkommensschwachen Familien aus dem Stadtbezirk Mengede kommt, ist es den Verantwortlichen immer ein großes Anliegen, die Kosten für die Teilnehmerinnen so gering wie möglich zu halten. ProFiliis hat auch in diesem Jahr die Fahrtkosten übernommen, sodass die Gesamtkosten deutlich reduziert werden konnten, damit möglichst viele die Chance bekamen, an den Reisen teilzunehmen. Insgesamt kamen auf diese Weise knapp 30 Mädchen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren in den Genuss einer Teilnahme an den spannenden und auf-schlussreichen Fahrten.

 

sf

Die Falken in Berlin und Paris
Dortmund - Westerfilde
SJD - Die Falken
Lebenshilfe

Hundegestützte Therapie an der Schule am Marsbruch

Die Schule am Marsbruch ist eine Förderschule unter der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Allerdings sind viele der insgesamt 225 Schülerinnen und Schüler auch kognitiv beeinträchtigt. Einen großen Teil der Schülerschaft machen Kinder mit schwerer Mehrfachbehinderung aus. Neben rund 80 Lehrerinnen und Lehrern arbeiten unter anderem auch Therapeuten, Kinderpflegerinnen und Krankenschwestern im Ganztagsbetrieb mit den Kindern, für die auf diese Weise individuelle Betreuung und Förderung ermöglicht wird. Außerdem können die Kinder Angebote in den Bereichen Kunst, Musik, Umwelt und Sport wahrnehmen. Seit dem Schuljahr 2013/14 wird das Angebot der Schule ergänzt durch eine hundegestützte Sprach- und Entwicklungstherapie, die schon im ersten Jahr an der Schule durch die ProFiliis-Stiftung finanziell unterstützt wurde. Seitdem kommen Therapiehund Ary und Diplom-Pädagogin und Sprachtherapeutin Silke Lucas regelmäßig in die Schule. Seit neuestem ist auch die Nachwuchs-Therapiehündin Jola mit dabei, die sich noch in der Ausbildung befindet und sich viel bei Ary abgucken kann.

 

Nachdem das Projekt der hundegestützten Therapie nun einige Jahre von andere Stelle finanziert wurde, wendeten sich die Zuständigen beim Förderverein der Schule am Marsbruch nun wieder an die ProFiliis-Stiftung und beantragten eine Förderung für das Schuljahr 2020/21, die die Stiftung gerne zusagte.


Geplant war, dass Frau Lucas, Ary und Jola jeden Freitag zur Schule am Marsbruch kommen und jeweils für ein bis zwei Monate in wechselnden Konstellationen mit ganzen Klassen oder einzelnen Schüler:innen zusammenarbeiten. Ziel der Therapie war es, den zum Teil schwerstbehinderten Schüler:innen die Möglichkeit zu bieten, in Interaktion mit dem Hund zu treten. Im Kontakt mit dem Tier sollte das Wohlbefinden der Kinder gesteigert werden, da Ary und Jola ohne Vorbehalte auf die Kinder zugehen. Durch unterschiedliche Sinnesreize wie beispielsweise die Struktur des Fells, den Herzschlag oder Atem des Tieres können sich nachweislich die Vitalwerte der Kinder verbessern, Schmerzen stehen nicht mehr im Fokus und Spastiken können gelöst werden.

 

ProFiliis sagte einen Förderbetrag in Höhe von 2.800,- Euro zu, um das Angebot für die Dauer eines Schuljahres sicherstellen zu können.

 

Doch dann kam alles anders und die Hygienemaßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie schränkte das Schulleben stark ein. Leider konnten Frau Lucas und ihre Hunde die Schule nicht – wie geplant – regelmäßig besuchen und mit den Schüler:innen zusammenarbeiten. Das Projekt musste pausieren. Schlussendlich ergab sich lediglich ein Förderbetrag von rund 800,- Euro für einzelne Therapieeinheiten, die zwischenzeitlich möglich waren und die die Kinder sehr genossen.

 

Wir freuen uns auf andere Zeiten, in denen so schöne und gut geplante Projekte wieder ohne Einschränkungen stattfinden können.

Hundegestützte Therapie an der Schule am Marsbruch
Dortmund - Aplerbeck
Freunde und Förderer der Schule am Marsbruch
Ernährung

Gartenarbeit für die Naturdetektiv:innen

Bereits seit 1982 ist der gemeinnützige Verein in der Dortmunder Nordstadt aktiv. Seine Mitglieder setzen sich für eine Stadtteil- und Quartiersentwicklung vor Ort ein und verfolgen dabei das Ziel, die Wohn- und Lebensbedingungen aller Bewohner:innen zu verbessern. Umgesetzt werden sowohl baulich-räumliche als auch soziale Projekte, wobei sich auch immer um eine aktive Mitwirkung aller Bewohner:innen bemüht wird. Ein Bestandteil des breitgefächerten Angebotes des Planerladens ist der offene Kinder- und Jugendtreff „JuKi“ in der Münsterstraße 144.

 

Und genau hier startete im Januar 2021 das neue Projekt „Naturdetektive“. Hierbei handelt es sich um bis zu 25 Mädchen und Jungen, denen gemeinsam gesunde Ernährung und die Erhaltung der biologischen Vielfalt nähergebracht werden sollen.

 

In der Großstadt mangelt es nicht selten, insbesondere den benachteiligten Familien, an Naturerfahrung. Die wenigsten haben Gärten, in denen sie gemeinsam mit ihren Kindern Natur erleben können und so bleiben häufig nur kurze Besuche in die anliegenden Parks. Ein weiteres Problem ist, dass einige der Kinder und Jugendlichen zuhause kein warmes Essen erhalten, nicht selten fehlen die grundlegenden Kenntnisse einer gesunden Lebensweise. Resultate daraus sind unter anderem Fehlernährung und Bewegungsmangel.

 

Hier möchte der Verein Planderladen Abhilfe schaffen. Zu den Räumlichkeiten des JuKi gehört ein kleiner, in der Vergangenheit etwas vernachlässigter, Garten, der gemeinsam mit den „Naturdetektiven“ in einen ökologisch wertvollen Bereich für Mensch und Tier umgestaltet werden soll. Die Gruppe soll durch die Gartenarbeit dafür sensibilisiert werden, dass alle Lebewesen voneinander abhängig sind und sie selbst in der Lage sind, ihre Umwelt mitgestalten zu können. Durch das Anpflanzen von verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sollen sie einen Eindruck bekommen, wie vielfältig die Auswahl ist und wie viel Spaß es machen kann, am Ende die „Früchte der eigenen Arbeit zu ernten“.

 

Waldpädagog:innen, Kreativtherapeut:innen und Therapie-Coaches sollen zusätzlichen helfen, ein tiefes Umweltverständnis zu generieren. Themen wie „Müllproduktion verringern“ oder „Lebensmittel und Hygieneprodukte aus der Region unverpackt einkaufen“ werden gemeinsam diskutiert. Auch ein Ausflug in den Wald stand auf dem Programm, wo die Kinder und Jugendlichen mit Alpakas wandern, die verschiedenen Baumarten kennenlernen und die Größe des Waldes für kreatives Spielen nutzen konnten.

 

Beim gemeinsamen wöchentlichen Kochen, unter anderem mit den selbst geernteten Lebensmitteln, wird den Detektiv:innen ein Gefühl für den Wert von Lebensmitteln vermittelt. Zeitgleich werden Gerichte kennengelernt, die einfach und schnell zubereitet und dabei gesund und lecker sind.

 

Die ProFiliis-Stiftung unterstützt dieses, auf vielen Ebenen nachhaltige, Projekt mit Fördermitteln in Höhe von 5.200,- Euro. Folgende Anschaffungen konnten hiermit getätigt werden:

  • Lebensmittel für das Kochprojekt für die Dauer eines Jahres
  • Werkzeug für das Gartenprojekt
  • Hochbeet
  • Sitzecke für den Garten
  • Zehn Paar Gummistiefel

 

sf

Gartenarbeit für die Naturdetektiv:innen
Dortmund - Nordstadt
Planerladen e. V.
Freizeit

Projekt „Parkdeck“ in Bergkamen

Das Schwerter Netz für Jugend und Familie gGmbH hat seinen Schwerpunkt in der Jugend-, Erziehungs- und Familienhilfe und richtet sich mit seiner Arbeit vorrangig an Kinder und Jugendliche.

 

Um dieser Zielgruppe einen alternativen Anlaufpunkt als die Bergkamener Innenstadt anzubieten, wurde vom Schwerter Netz das Projekt „Parkdeck“ initiiert. Hierbei liegt die Intention nicht darin, die Jugendlichen aus der Stadt zu vertreiben, sondern vielmehr darin, ihnen Möglichkeiten der sinnvollen Freizeitgestaltung zu bieten und sie von Orten, die nicht zu einem gesunden Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen beitragen, fernzuhalten. Überdies werden die Mitarbeitenden im Projekt „Parkdeck“ zu zusätzlichen Ansprechpersonen der Kinder und Jugendlichen.

 

Durch eine vorab-Befragung der Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 20 Jahren wurden ihre Interessen herausgearbeitet, sodass passgenaue erlebnispädagogische Maßnahmen geplant und inzwischen auch durchgeführt werden konnten. So wurden verschiedene Tagesausflüge unternommen (zum Beispiel in Kletterparks oder Soccerhallen) und verschiedene Sport- und Elektrogeräte für den Einsatz im Projekt Parkdeck angeschafft.

 

ProFiliis hat das Schwerter Netz bei der Durchführung des Projektes „Parkdeck“ finanziell unterstützt und die benötigten Mittel zur Verfügung gestellt.

Projekt „Parkdeck“ in Bergkamen
Bergkamen
Schwerter Netz für Jugend und Familie gGmbH
Sport

TVE macht Schule

Unter dem Motto „TVE macht Schule – wir bewegen Dortmunds Kinder“ möchte der TVE Dortmund-Barop dem vorherrschenden Bewegungsmangel und der Unlust am Sport unter Kindern und Jugendlichen entgegenwirken; denn „in Deutschland bewegen sich 80 Prozent der Kinder zu wenig, zeigt eine aktuelle Langzeitanalyse“ (ganzer Artikel). Bereits seit 10 Jahren verfolgt der Verein dieses Ziel und arbeitet in diesem Rahmen mit vielen Dortmunder Schulen zusammen. Hier sollen die Kinder und Jugendlichen an Ballsportarten, insbesondere Basketball, herangeführt werden und Freude an Spiel und Bewegung vermittelt bekommen. Zu diesem Zweck werden TVE-Trainer:innen zum einen in den regulären Sportunterricht eingebunden, sodass Grundlagen vermittelt werden und ein erster Kontakt hergestellt wird. Zum anderen bieten sie an den Schulen Basketball-AGs an und erweitern so das Freizeitangebot an den Schulen. Auch beim Aufbau von Schulvereinsmannschaften unterstützen die TVE-Trainer:innen. Aktuell betreut der TVE 22 AGs an verschiedenen Schulen, an denen jeweils 15 bis 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 13 Jahren teilnehmen.

 

Bisher wurde das Projekt „TVE macht Schule“ zu großen Teilen von der Abteilung „Talentsicherung/Talentförderung“ beim Landessportbund finanziert. Nun gab es eine inhaltliche Neuausrichtung und seit dem Schuljahr 2020/21 erhält der TVE Dortmund-Barop keine Fördermittel mehr vom Land NRW für das Projekt. Aus diesem Grund wendete sich der TVE an die ProFiliis-Stiftung, die das Projekt bereits im Schuljahr 2015/16 unterstützt hat. ProFiliis sagte dem Verein finanzielle Hilfe zu, sodass der Fortbestand des Projektes auch unabhängig von der Förderung des Landessportbundes vorerst gesichert ist. Mit 3.750,- Euro können 250 Einsätze von Übungsleiter:innen im Sportunterricht bzw. in den AGs finanziert werden. Zudem wurden 1.000,- Euro für Trainingshilfen (u. a. Bälle, Ballnetze, Springseile) bereitgestellt.

 

sh

TVE macht Schule
Dortmund
TV Einigkeit Dortmund-Barop
Freizeit

Spielgeräte für den Ponyhof Hilbeck

Der „Ponyhof Hilbeck“ wird seit knapp 40 Jahren durch die Ökumenische Dienstgruppe Martin-Luther-King e. V. betrieben. Kinder und Jugendliche aus Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen aus der Umgebung können hier in Form von pädagogischen Reiteinheiten in Kontakt mit insgesamt 16 Ponys treten und in der entspannten Atmosphäre des alten Bauernhofs dem oftmals stressigen Alltag entfliehen. Auch der Aufenthalt über Nacht ist im Ferienheim mit insgesamt 36 Betten möglich.

 

Eben jenes Ferienheim verfügt über einen großen Aufenthaltsraum im Dachgeschoss des Hauses, von allen „Arche“ genannt. Hier können die Kinder und Jugendlichen sich die Zeit bei schlechtem Wetter vertreiben. Da eben dies aber schon unzählige große und kleine Besucher des Ferienheims getan haben, ist der alte Kickertisch, an dem schon viele spannende Turniere ausgetragen wurden, mittlerweile stark ramponiert und nicht mehr zu gebrauchen.

 

Um auch in Zukunft bei Regenwetter für genügend Unterhaltung sorgen zu können, entschieden die Verantwortlichen, dass es an der Zeit für einen neuen Kicker wäre. Aber warum ausschließlich für Unterhaltung im geschlossenen Raum sorgen? Auch eine Outdoor-Tischtennisplatte würde neben dem pädagogischen Reitprogramm für viel Abwechslung auf dem Gelände sorgen.

 

So wendeten sich die Verantwortlichen an die ProFiliis-Stiftung, um die Anschaffungskosten durch eine Förderung seitens der Stiftung abdecken zu können.

 

Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Aufbau der Tischtennisplatte zwar verschoben werden, sodass sie erst in diesem Jahr final installiert werden konnte. Umso größer ist jetzt aber die Freude der Besucher:innen des Ponyhofs, alle neuen Gerätschaften nun intensiv nutzen zu können.

 

sf

Spielgeräte für den Ponyhof Hilbeck
Dortmund
Ökumenische Dienstgruppe Martin-Luther-King e. V.
Freizeit

Train of Hope e. V. bietet Jugendprojekte an

„Der Flüchtlingshilfeverein Train of Hope Dortmund e.V.  wurde im Rahmen der Willkommenskultur im September 2015 von ehrenamtlich aktiven Menschen und Geflüchteten gegründet und versteht sich als Migrantenselbstorganisation der Menschen - unabhängig von sozialem Status, Staatsangehörigkeit, Religion, Ethnie und sexueller Orientierung - der in unterschiedlichen Belangen nachhaltig hilft.“ 1

 

Insgesamt hat der Verein fünf Arbeitskreise, von denen sich einer ausschließlich für die Belange von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund in Dortmund einsetzt. 

 

Um eben diesen Kindern und Jugendlichen nach Monaten der tiefgreifenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie Abwechslung und positive Erfahrungen bieten zu können, hatten sich die Verantwortlichen des Vereins ein vielseitiges Programm für den Sommer 2021 überlegt.  

 

So wurden den Kindern und Jugendlichen gleich zwei unterschiedliche Projekte angeboten:

 

Gardening

Bei gutem Wetter hieß es: Das Gärtner:innen-Equipment einpacken und auf zu den naheliegenden Grünanlagen. Hier hat der Verein nämlich die Möglichkeit bekommen, eben diese zu bepflanzen und somit den Teilnehmenden des Gardening-Projektes zu ermöglichen, sich aktiv an der Stadtgestaltung zu beteiligen. So lernten diese von April an über einen Zeitraum von 17 Wochen nicht nur die verschiedenen Pflanzen und Bäume kennen, sondern erfuhren auch viel über Aussaat und die Vermehrung von Pflanzen. Ziel war es, den Kindern und Jugendlichen die Wichtigkeit von intakten Grünanlagen aufzuzeigen und Nähe zur Natur zu vermitteln. Gleichzeitig sollte verdeutlicht werden, dass sie Teil der Gesellschaft sind und durch das Projekt zeigen können, dass auch sie Ideen einbringen und mitgestalten können. 

 

Fleißiges Gießen

 

 

Robotex

Da das Wetter im Sommer nicht immer mitspielt und Gärtnern zudem auch nichts für jedermann bzw. jederfrau ist, gab es für Interessierte noch eine Alternative, die in den Räumlichkeiten des Vereins angeboten wurde: das Robotex-Projekt.

 

Im Zuge des 7-tägigen Projektes konnten die Teilnehmer:innen im Alter von 7 bis 14 Jahren, unterteilt in zwei Gruppen und unter fachkundiger Anleitung einen Lego-Roboter zusammenbauen und Handlungsanweisungen für diesen via Tablet programmieren. Am letzten Projekttag traten die beiden Gruppen in einem Wettkampf gegeneinander an und ließen die Roboter verschiedene Aufgaben bewältigen. Belohnt wurden die Teilnehmer:innen mit einem Zertifikat für ihre Leistung.

 

Roboter

 

Durch das Robotex-Projekt konnte für die Kinder ein erster Berührungspunkt zum Thema Programmieren geschaffen werden. Dies ermöglichte es, die Komplexität neuer Technologien durch das Herunterbrechen des Inhalts von Programmierungen auf die operative Ebene für die Kinder verständlich zu machen. Neben den technischen Erfahrungen konnten die Teilnehmenden auch wichtige soziale Kompetenzen wie beispielsweise Teamfähigkeit erwerben.

 

An beiden Programmpunkten haben jeweils 10 Kinder und Jugendliche teilnehmen können.

 

1dem Förderantrag des Projektpartners entnommen 

 

sf

Train of Hope e. V. bietet Jugendprojekte an
Dortmund - Innenstadt-Nord
Train of Hope e. V.