Projekte

Lebenshilfe

Sozialkompetenz an der Mansfeld Schule

Sozialkompetenz ist laut Duden die „Fähigkeit einer Person, in ihrer sozialen Umwelt selbstständig zu handeln“ *. Hierzu zählt unter anderem die Fähigkeit, empathisch zu handeln, souverän mit Konfliktsituationen umgehen zu können, die eigenen Impulse zu kontrollieren und aufgestellte Regeln zu befolgen. Nur so kann ein Miteinander funktionieren, sei dies im Klassenzimmer, später im Arbeitsleben oder auch in den eigenen vier Wänden. 

 

Die meisten Menschen beherrschen diese Kompetenzen zumindest so weit, dass sie nicht negativ auffallen. Einigen jedoch fehlen die notwendigen Ressourcen, um eben diese Fähigkeiten auszubilden und somit in schwierigen Situationen angemessen reagieren zu können.  

 

So auch einigen Schüler:innen der Bochumer Mansfeld Schule im Alter von 10 bis 13 Jahren. Die Kinder wissen nicht anders zu agieren, als Konflikten, Frust oder Unsicherheit mit Aggression zu begegnen. Dieses führt immer wieder zu Schwierigkeiten, sei es im Klassenzimmer, auf dem Schulhof oder aber auch in ihrer Freizeit.  

 

Um ihren Schutzbefohlenen in diesem Bereich helfen zu können, bietet die Schule nun den Betroffenen die Möglichkeit, an einem „Sozial-Kompetenztraining“ teilzunehmen. In regelmäßigen Sitzungen, die von externen Pädagog:innen begleitet werden, bieten bewegungs- und erlebnisorientierte Übungen alternative Handlungsstrategien, die die Kinder in für sie schwierigen Situationen anwenden können, um diese Situationen, anders als in der Vergangenheit, deeskalieren und einer unschönen Auseinandersetzung entgehen zu können.  

 

Wichtig hierfür ist, dass die Kinder lernen, Vertrauen zu bilden, ihre eigenen Bedürfnisse gewaltfrei durchzusetzen und Respekt vor sich selbst, anderen und ihrer Umwelt zu entwickeln. Am Ende steht für alle das große Ziel, ihre Chance auf eine angemessene Teilhabe am sozialen Leben zu verbessern und langfristig sozial angemessene Verhaltensstrategien vorzubereiten. 

 

Mit der Übernahme von 50 % der gesamten Kosten ermöglichte die ProFiliis-Stiftung die Umsetzung dieses wichtigen Projektes an der Mansfeld Schule. 

 

sf  

 

https://www.duden.de/rechtschreibung/Sozialkompetenz 

Sozialkompetenz an der Mansfeld Schule
Bochum
Verein der Freund u. Förderer der Mansfeld-Schule
Sport

Handballoffensive des ASC Dortmund

Der ASC 09 Dortmund e. V. wurde im Jahr 1909 gegründet und zählt aktuell ca. 2.000 Mitglieder. Knapp 150 dieser Mitgliedern sind Kinder und Jugendliche, die sich auf insgesamt 11 Handball-Mannschaften aufteilen. Hier geht die Altersspanne von den Minis (6 Jahre) bis zur A-Jugend. Besonders wichtig ist es den Verantwortlichen, die Jugendlichen über den Sport wiederum an eigenes soziales Engagement und Ehrenämter heranzuführen. So arbeiten viele der älteren Jugendlichen bereits als Schiedsrichter:innen oder Trainer:innen der Jugendmannschaften. 

 

Aber nicht nur im Verein selbst wird Handball-Training angeboten. Bereits im Jahr 2017 beschäftigte der ASC einen Bundesfreiwilligendienstleistenden („Bufdi“), der an Kindertagesstätten und Schulen Sport-AGs anbot, nicht zuletzt auch um so schon bei den ganz Kleinen für den Handballsport zu werben und ggf. auch Talente zu sichten. Da dieses Angebot bei den Einrichtungen sehr gut angenommen wurde, wurde auch im Jahr 2018 zum 1. September ein neuer „Bufdi“ eingestellt. 

 

Im Rahmen der AGs werden die Kinder individuell gefördert, Schnuppertrainings werden durchgeführt, die Turnierorganisation sowie größere Aktivitäten wie beispielsweise die Durchführung eines Übernachtungs-Turniers werden übernommen. 

 

Nicht selten verfügen die Einrichtungen jedoch über ungeeignete oder keine Trainingsmaterialien für die AGs. Der Bufdi, der in der Regel auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen ist, musste also mit dem gesamten Trainingsmaterial in die U-Bahn steigen, um die im Dortmunder Stadtgebiet verstreut liegenden Schulen zu erreichen.  

 

Somit befanden die Verantwortlichen, dass es eine gute Lösung wäre, einen Fundus an Trainingsmaterialien an den beteiligten Schulen und Kitas zu hinterlegen, sodass nicht immer alles Materialien transportiert werden müssen. 

 

Durch die Übernahme von ca. 60 % der Materialkosten ermöglichte die ProFiliis-Stiftung dem ASC die Anschaffung der benötigten Materialien. 

 

sf 

Handballoffensive des ASC Dortmund
Dortmund - gesamt
ASC 09 Dortmund e. V.
Freizeit

Pfadfinden im Trend

Wenn man das Wort Pfadfinder:in hört, haben viele Menschen eine feste Vorstellung dessen, was die Pfadfinder:innen so machen. Mit diesen Vorurteilen sind auch die Mitglieder des Stammes “Weiße Rose” schon konfrontiert worden und beschreiben ihre Tätigkeit auf ihrer Homepage wie folgt: 

 

“Mit Halstuch, Zelt, Lagerfeuer, Rucksack und allem drum und dran. 

Pfadfinder eben, aber keine Urzeitmenschen. Wir leben also weder im Wald, noch essen wir Würmer. Mit den Vermutungen, dass wir regelmäßig Bäume umarmen, alljährlich Kekse an der Haustür verkaufen, dass bei uns die Jüngeren von den Älteren getriezt werden oder dass wir militaristisch organisiert sind, liegt man genauso daneben. 

Aber wenn das alles nicht zutrifft, was bedeutet dann Pfadfindersein eigentlich genau? 

Es stimmt, dass wir gern draußen sind, natürlich auch dann, wenn mal nicht so gutes Wetter ist. Wir sind ja schließlich nicht aus Zucker! 

Es stimmt auch, dass wir gerne mit Sack und Pack wandern gehen, auf dem Feuer unser Essen kochen und abends im Zelt Lieder trällern. Auch der Satz „Jeden Tag eine gute Tat“ ist uns nicht unbekannt  noch viel bekannter ist uns jedoch, unser Tun und Handeln nach den Pfadfinderregeln zu auszurichten.” 

 

Dabei wird Mitbestimmung ganz großgeschrieben wird. Jede:r darf und soll mitreden und an Entscheidungen teilhaben. In einem Stamm leitet Jugend Jugend, wobei das Ziel ist, die Kinder und Jugendlichen in der Entwicklung von sozialen, intellektuellen, musischen, geistlichen geistigen und physischen Fähigkeiten zu fördern und sie zu verantwortungsbewussten, engagierten und kritischen Menschen zu erziehen. 

 

Der Stamm „Weiße Rose“ mit Sitz im Dortmunder Ortsteil Aplerbeck zählt mittlerweile knapp 130 Mitglieder. Da die Mitgliederzahl in den letzten Jahren stark angestiegen ist, muss nun auch das Equipment entsprechend mitwachsen.  

 

Um allen Mitgliedern die Teilnahme an den Pfadfinderaktionen ermöglichen zu können, muss der Fundus an Zelten um sechs weitere Zelte aufgestockt bzw. und alte und kaputte Zelte müssen ersetzt werden.  Zusätzlich zu den Zelten muss auch die Fahrtenausrüstung entsprechend ergänzt werden. Hierbei geht es unter anderem um einen Benzinkocher sowie Transport- und Lagermöglichkeiten für die Zelte in Form von stabilen Aluboxen. Auch diverses Zubehör wie Bodenplanen für die Zelte sowie Feuerschalen für das abendliche Lagerfeuer sollen neu angeschafft werden. 

 

Die ProFiliis-Stiftung unterstützte den Stamm Weiße Rose neben der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Dortmund mit finanziellen Mitteln in Höhe von 2.400, - Euro bei der Anschaffung der benötigten Materialien. 

 

sf  

 

* der Internetseite des Projektpartners entnommen

Pfadfinden im Trend
Dortmund - Aplerbeck
BdP Stamm Weiße Rose
Lebenshilfe

Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung

„Die letzte Wegstrecke müssen Kranke nicht allein gehen.“ 

 

Unter diesem Motto bieten die Malteser Hospizdienste den ambulanten Hospizdienst sowie den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst an. Letzterer unterstützt Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher mit einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohenden Krankheit lebt oder aber wenn Eltern „schwerst erkrankt und sterbend“ sind. Geschulte Ehrenamtler:innen besuchen die Familien in regelmäßigen Abständen und helfen so, die Angehörigen in der Situation zu entlasten und den Erkrankten eine Stütze zu sein. Das Angebot erstreckt sich auch über den Tod hinaus im Rahmen von Trauerangeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. 

 

Bereits in der Vergangenheit wurde das Projekt der Malteser „Hospiz und Schule – Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit“ sehr gut angenommen. Hier ging es darum, weiterführende Schulen aufzusuchen und mit Schüler:innen und Lehrer:innen in den Dialog zu treten, um über die Arbeit im Hospiz zu informieren. Dieses Projekt sollte nun um Workshops und Projekttage an Dortmunder Schulen zum Thema „Sterbe- und Trauerbegleitung“ erweitert werden. 

 

In dem neuen Projekt „Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung“ wird Jugendlichen ab 14 Jahren ermöglicht, selbst in der Sterbe- und Trauerbegleitung aktiv zu werden. Hierzu werden zunächst ehrenamtlich arbeitende Jugendliche in Gruppen zu Hospizbegleiter:innen unter dem Ansatz der Gleichaltrigenbetreuung (Peer Counseling) von Mitarbeiter:innen der Malteser ausgebildet. Nachdem diese Ausbildung abgeschlossen ist, sind die Jugendlichen in der Lage, in den Familien als Helfer:in, Ratgeber:in und Freund:in insbesondere den erkrankten Jugendlichen und Geschwisterkindern in der schweren Zeit zur Seite zu stehen. 

 

Ein weiteres Ziel ist es, dass die „Peers“ Dortmunder Schulen aufsuchen, um dort mit den Schüler:innen – beispielsweise im Rahmen des Ethik-Unterrichts – über die Themen Sterben und Trauer in Austausch zu kommen und über ihre Erfahrungen im Bereich der Hospizarbeit zu sprechen. Hierbei gibt es verschiedenste Szenarien:  

  1. Das Thema schwere Krankheit und Sterben werden enttabuisiert und die Hemmschwelle wird reduziert, über diese Themen zu sprechen. 

  1. Eventuell betroffene Schüler:innen haben die Möglichkeit, einen ersten niederschwelligen Kontakt zu einer Hilfestelle aufzunehmen, der die ihnen selbst, Familienangehörigen oder auch Freunden in dieser Situation Unterstützung bieten kann. 

  1. Interessierte Schüler:innen können sich über die Arbeit der Ehrenamtler:innen informieren und somit herausfinden, ob eine solche Ausbildung auch für sie in Frage käme. 

 

Angegliedert ist das gesamte Projekt an das bundesweite Projekt „Junge Menschen in Sterbe- und Trauerbegleitung“ der Malteser in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband. Auf dieser übergeordneten Ebene werden die Erfahrungen aus den teilnehmenden Unterverbänden regelmäßig zusammengetragen, diskutiert und für die weitere Ausrichtung des Projektes ausgewertet. 

 

Die Dauer des Projektes ist bis Sommer 2022 angesetzt. Die ProFiliis-Stiftung übernahm hierfür in einem ersten Schritt die Hälfte der Gesamtkosten in Höhe von 13.500,- € für das erste Projektjahr, die andere Hälfte wurde vom "Hospiz Freundeskreis St. Christophorus" übernommen. 

 

sf

Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung
Dortmund - gesamt
Malteser Hilfsdienst e. V.
Freizeit

Schul-AG nimmt an World Robot Olympiad teil

Das Heinrich-Heine-Gymnasium im Dortmunder Stadtteil Nette wird aktuell von circa 850 Schüler:innen besucht. Das öffentliche Gymnasium hat einen MINT-Schwerpunkt. MINT steht für Unterrichts- und Studienfächer sowie Berufe aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

 

Die Roboter-AG ist ein für die Schüler:innen freiwilliges Angebot im Nachmittagsbereich, welches zwei Mal die Woche für jeweils zwei Stunden angeboten wird. Im ersten Halbjahr wurden die Jugendlichen in Teams eingeteilt und haben Roboter mit „Lego Mindstorms“ gebaut und programmiert. Dies ist eine Produktserie des Spielwarenherstellers, wobei die Kernstücke ein programmierbarer Legostein sowie Elektromotoren, Sensoren und Lego-Technik-Teile sind. Ziel der AG ist es, die Kompetenzen der Schüler:innen in den MINT-Fächern zu fördern.

 

Im 2. Halbjahr folgte dann ein absolutes Highlight: die Teilnahme an der World Robot Olympiad (WRO), die dieses Jahr am 25. und 26. Juni in Schwäbisch Gmünd stattgefunden hat. Für die Schüler:innen des HHGs war die WRO ein voller Erfolg: Zwei Teams haben sich für die Teilnahme am Weltfinale in Ungarn qualifiziert, welches dort vom 8. bis 10. November 2019 stattgefunden hat und eine tolle Erfahrung für die Schüler:innen war.

 

ProFiliis hat die fünf Teams des HHGs bei der Teilnahme an der WRO in Schwäbisch Gmünd finanziell unterstützt und mit 1.790,- Euro sowohl die Fahrtkosten als auch die Teilnahmegebühren anteilig übernommen. 

 

 

Schul-AG nimmt an World Robot Olympiad teil
Dortmund - Mengede
Heinrich-Heine-Gymnasium
Bildung

Lilo Lausch

„Jetzt hör mir doch mal zu!“

 

Ein Satz, den sicherlich jede:r von uns schon einmal gehört hat. Kommunikation ist das wohl wichtigste Bindemittel zwischen Menschen. Informationen und Gefühle werden ausgetauscht, Anweisungen werden gegeben, Verbote werden ausgesprochen. Ein elementarer Aspekt der Kommunikation ist das Zuhören.

 

Nun mag sich der:die ein oder andere denken, dass jede:r, der:die einen intakten Hörsinn hat, doch ohnehin einfach zuhört. Nun, das ist erstmal nicht falsch, aber es gibt einen Unterschied zwischen hören und zuhören. Dies ist nämlich eine Kompetenz, die erlernt werden muss.

 

Das haben sich auch die Verantwortlichen der Stiftung Zuhören gedacht, die das Projekt „Lilo Lausch“ ins Leben gerufen haben. Hauptzielgruppe sind hierbei Kinder ab zwei Jahren.

 

Mittelpunkt des ganzen ist der kleine Elefant mit den großen Ohren, Lilo Lausch. Lilo besucht Kinder in Kindergärten und Grundschulen, um mit ihnen, den Erzieher:innen und Lehrer:innen das Zuhören zu lernen.

 

In einer zweitägigen Fortbildung erlernen die Erzieher:innen und Lehrer:innen die Grundlagen des Programms. Anhand zahlreicher Beispiele wird ihnen vermittelt, wie Lilo in den folgenden Situationen helfen und unterstützen kann:

  • Zuhör- und Sprachbildung
  • Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Mehrsprachigkeit
  • Medienkompetenz
  • Interkulturelles Lernen

 

Durch verschiedene Rollenspiele mit der Handpuppe Lilo Lausch, einer Vielzahl an Zuhörspielen, mehrsprachiges Vorlesen, Geräuschrätsel und dem gemeinsamen Singen und Hören verschiedensprachiger Lieder profitieren nicht nur die nicht selten mehrsprachigen Kinder, sondern auch deren Eltern von dem Projekt.

 

Die ProFiliis-Stiftung ermöglicht der von vielen mehrsprachigen Kindern besuchten Nordmarkt Grundschule in der Dortmunder Nordstadt die Umsetzung des Projektes an ihrer Schule, indem die Kosten von acht mehrsprachigen Materialboxen übernommen werden. Die Materialboxen enthalten unter anderem eine Lilo-Lausch-Puppe, sowie diverses Vorlese- und Spielmaterial für die Klassen.

 

sf

Lilo Lausch
Dortmund - Innenstadt-Nord
Stiftung Zuhören
Humanitärhilfe

Rohingya Emergency Respond

Bangladesch zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Umso härter traf es dieses Land, als im Jahr 2017 knapp 900.000 Angehörige der ethnischen Gruppe der Rohingya von Myanmar nach Bangladesch flohen. In Myanmar verfügen die Rohingya über keinerlei Rechte, da sie nicht als eigenständige Bevölkerungsgruppe anerkannt werden. Sie dürfen nicht wählen, haben keinen Zugang zu höherer Bildung und werden regelmäßig Opfer von Inhaftierungen, Folter, Vergewaltigung oder auch Mord. Um den Rohingya in ihrem neuen Zufluchtsort helfen zu können, benötigte Bangladesch somit die Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen.

 

Die Großzahl der Geflüchteten wurde ab 2017 auf zwei Flüchtlingscamps im bangladeschischen Verwaltungsbezirk Cox’s Bazar untergebracht. Unter den dort Lebenden befinden sich auch viele Familien, einige von ihnen mit Kindern, die eine Behinderung haben. Diese Kinder sind besonders auf Hilfe und Unterstützung angewiesen.

 

Seit einigen Jahren bereits unterstützt cbm in dieser Region Kinder und Jugendliche mit Behinderung und greift hierfür auf eine bestehende Partnerschaft mit dem „Center for Disability in Development (CDD)“ zurück. Diese Inklusions-Projekte sollten nun auf die neu entstandenen Flüchtlingscamps ausgedehnt werden. In den Camps sollten sogenannte „Childfriendly Places“ entstehen, ein Terrain, wo Kinder gleichen Alters ihren Bedürfnissen gemäße Angebote und einen geschützten Raum vorfinden. In einem Lebensumfeld, das von Chaos und traumatischen Erlebnissen geprägt ist, sollen die Kinder die Möglichkeit bekommen, spielerisch und altersgerecht in eine relative Normalität einzutauchen. Die "Childfriendly Spaces" werden barrierefrei gestaltet, sodass sowohl Kinder mit Behinderung wie auch Kinder ohne Behinderung diese Bereiche gleichermaßen nutzen können. Auch werden inklusive Bildungsangebote gemacht, die von speziell ausgebildeten Lehrer:innen anhand verschiedener Trainings umgesetzt werden. Ein „Childfriendly Space“ bietet Platz für ca. 100 Kinder.

 

Zugleich soll ein Zugang zu medizinischen Versorgungsdiensten, psychosozialer Betreuung und Rehabilitation geschaffen werden. Hierzu zählt zum einen die Sicherstellung einer „Basisgesundheit“ in den Camps, sprich medizinischer Grundversorgung. Zum anderen sollen spezialisierte Gesundheitsdienste angeboten werden, beispielsweise die Durchführung von rehabilitativen Maßnahmen im Bereich HNO- und Augengesundheit. Auch sollen psychosoziale Beratungsstellen eingerichtet werden, um die oftmals traumatisierten Kinder und Jugendliche zu behandeln.

 

Ungefähr 7.840 Kinder sind von Behinderung, Krankheit und / oder Mangelernährung betroffen. Mit Mitteln in Höhe von rund 20.000, - Euro finanziert die ProFiliis-Stiftung die Ausstattung der „Childfriendly Spaces“ mit Spielangeboten, pädagogischer Betreuung und Brückenangeboten für Bildung sowie ca. ein Drittel der Kosten für die die Gesundheitsversorgung und die psychosoziale und rehabilitative Betreuung der Kinder und Jugendlichen.

 

sf

Rohingya Emergency Respond
Asien - Bangladesch
Christoffel-Blindenmission Deutschland e. V.
Umwelt

Zwischen Lärm und Stille

Naturschutz ist ein Thema, welches sowohl Jung und Alt beschäftigt, gerade in Zeiten des Klimawandels erreicht es eine neue Stufe der Relevanz. Bereits seit 120 Jahren setzt sich der NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.) für Artenvielfalt, saubere Luft und sauberes Wasser, gesunde Böden und den schonenden Umgang mit endlichen Ressourcen ein.

 

Diese verantwortungsvolle Aufgabe liegt beim NABU aber nicht ausschließlich in den Händen der Erwachsenen, auch die NABU Kids leisten einen großen Beitrag. Unter dem Thema „Zwischen Lärm und Stille – Geräusche in der Stadt und in der Natur“ startete ein Projekt des NABU, um junge Menschen für die Geräuschkulisse, der man im Alltag zwangsläufig ausgesetzt ist, zu sensibilisieren. Seien es Baustellen, Autos, laute Geräusche in der Schule und die ständige Beschallung über Kopfhörer, all das kann schon in jungen Jahren zur Schädigung des Hörsinns führen. Aber auch Tiere leiden unter diesem permanenten Lärm. Beispielsweise singen Vogelmännchen in Städten größtenteils nur noch nachts, da sie tagsüber von den Weibchen nicht mehr gehört werden.

 

Aber neben all dem Lärm gibt es auch Geräusche, die man kaum wahrnehmen kann und die zwischen all dem Lärm verschwinden, sei es das Summen der Insekten oder der leise Ruf der Fledermaus. Auch Pflanzen erzeugen Geräusche, ebenso wie das Prasseln des Regens auf verschiedenen Untergründen.

 

Im Projekt „Zwischen Lärm und Stille“ soll mit allen Sinnen, aber auch mit technischem Gerät, diesen Geräuschen nachgegangen werden. Mit Hilfe eines Mikrofons samt Aufnahmegerät soll aus all diesen Geräuschen eine „Natursinfonie“ erstellt werden.

 

Auch soll eine Lärmkarte erstellt werden, die aufzeigt, in welchen Bereichen der Stadt es besonders laut ist und wo man noch weitgehend ungestört der Natur lauschen kann. Durch das Anlegen dieser Karten können unter anderem Grünflächen identifiziert werden, an denen die Insekten noch besonders „laut brummen“, sodass Maßnahmen ergriffen werden können, um die Insekten in diesen Gebieten zu schützen.

 

Durch die finanzielle Unterstützung der ProFiliis-Stiftung konnten folgende Materialien, die zur Umsetzung des Projektes nötig waren, angeschafft werden: Ein Aufnahmegerät, Richtmikrofon, Fledermausdetektor sowie ein Schallpegel-Messgerät.

 

sf 

Zwischen Lärm und Stille
Dortmund - gesamt
NABU Dortmund
Sport

Fußball im JuKi

Der Planerladen e. V. ist ein gemeinnütziger, politisch unabhängiger Verein in der Dortmunder Nordstadt. Hauptziel ist die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen in der Nordstadt, wobei schwerpunktmäßig die besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen angesprochen werden. Kinder und Jugendliche sind hierbei eine der wichtigsten Zielgruppen. 

 

Anlaufstelle ist für viele die offene Kindereinrichtung JuKi in der Rückertstrasse 28. Hier treffen sich Kinder aller Nationalitäten im Alter zwischen 6 und 13 Jahren. Gegenseitiger Respekt und Anerkennung sowie die Übernahme von Verantwortung und soziales Verhalten in der Gruppe spielen hier eine entscheidende Rolle. 

 

Eine der beliebtesten Aktivitäten ist hier das  die Teilnahme am regelmäßig stattfindenden Fußballtraining. Insgesamt gibt es als im Projekt drei Fußballmannschaften, die auch Spiele gegen andere Vereine austragen. Hierbei ist das Ziel weniger nicht allein die Verbesserung des fußballerischen Könnens, sondern der Zusammenhalt in der Mannschaft, die Fähigkeit, mit Niederlagen umzugehen und in Konfliktfällen eine deeskalierende Lösung zu finden. Für viele der Kinder und Jugendlichen sind dies nämlich Fähigkeiten, die ihnen bislang nicht vermittelt wurden, sie haben eine niedrige Frustrationstoleranz und werden schnell aggressiv. Um eventuelle, während des Spiels aufgekommene, Streitigkeiten direkt aus der Welt zu schaffen, findet nach jeder Trainingseinheit eine Abschlussrunde statt, in der sowohl über das Spiel als auch über Konflikte gesprochen werden kann. 

 

Die ProFiliis-Stiftung hat für das Jahr 2019 alle anfallenden Kosten für das umfangreiche Fußballangebot übernommen. Hierzu zählen neben der Übernahme der ehrenamtlichen Aufwandsentschädigung der Trainer:innen auch die Kosten für neue Trikotsätze zur Stärkung des Teamgefühls sowie die Anschaffungskosten eines Kickers, damit auch außerhalb des Fußballplatzes gemeinsam „gekickt“ werden kann. 

 

sf 

Fußball im JuKi
Dortmund - Innenstadt-Nord
Planerladen e. V.
Humanitärhilfe

Verbesserte Wasser-, Hygiene- und Sanitärsituation in Tansania

Seit Anfang 2019 läuft im Norden Tansanias in der Region Izigo das Förderprojekt „Izigo Wash“ von World Vision zur Verbesserung der Hygienesituation vor Ort. Ansatzpunkte hierfür des Projektes sind zwei Grundschulen in den Dörfern Katoke und, Rugege sowie die Gesundheitsstation in und Bugasha.  

 

Bislang war die sanitäre Situation an jedem dieser Orte mangelhaft. Die bis zu diesem Zeitpunkt installierten zwei Toiletten in der Grundschule von Katoke waren heruntergekommen und eine Nutzung war nicht erstrebenswert.  

 

In der Grundschule von Rugege gibt es zwar die Möglichkeit, sich die Hände zu waschen, jedoch existierte gibt es für die insgesamt 298 Schüler:innen nur einen Wassertank, der zeitgleich Wasser zum Trinken und Hände waschen zur Verfügung steht. Wenn die Kinder in der Pause nun diesen Wassertank verwenden wollten, bildeten sich vor dem Tank so lange Schlangen, dass zuweilen die Pausenzeit nicht ausreichte, sodass sich die Mentalität Meinung durchgesetzt hatte, dass das Händewaschen zu vernachlässigen ist. Dies Eine Einstellung, die kann man den Kindern jedoch nicht einmal verübeln konnte, da aufgrund des Wassermangels in dieser Region häufig auch zuhause das Händewaschen teilweise verboten wird, da das die Verwendung von Wasser dafür für Hygienezwecke von den Eltern als zu schade ist empfunden wird.  

 

Hier setzt die Arbeit von World Vision bereits an. Bevor den Menschen Anlagen zum Hände Waschen und saubere Toiletten zur Verfügung gestellt werden, muss das Umdenken stattfinden, dass Hygiene ein wichtiger Faktor dabei ist, Krankheiten wie Durchfall, Amöben, Typhus und die generelle Verbreitung von Bakterien abzuwehren. Vorbereitende Maßnahmen wurden bereits im ersten halben Jahr der Projektdauer bereits weitestgehend umgesetzt. 

 

An beiden Schulen fand im Anschluss Aufklärungsarbeit über den richtigen Umgang mit sanitären Anlagen statt. Hierzu wurden an den Schulen Gruppen von Schüler:innen sowie Lehrer:innen gebildet, die, nach der Aufklärungsarbeit der durch die Projektverantwortlichen, als Mediatoren den anderen Kindern und auch den Bewohner:innen der Region näherbringen sollten, dass diese Hygiene-Maßnahmen wichtig für ihren eigenen Schutz sind.  

 

Im Ort Bugesha wurde war noch vor Anlaufen des Projektes vor einiger Zeit eine Gesundheitsstation errichtet worden, die jedoch zuvor über keinen Wasserzugang verfügte, weshalb dort bislang nur eine minderwertige Versorgung erfolgen konnte. Aus diesem Grund sollte im Rahmen des „Izigo Wash“ Projektes  hier der ein Regenwassertank installiert werden, durch den es in Zukunft möglich sein wird, die Sanitär- und Hygienesituation zu verbessern, Latrinen zu benutzen, sich die Hände zu waschen und die Einrichtung samt medizinischer Geräte zu reinigen. Zudem kann durch die Filterung des Regenwassers ebenfalls Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden.  

 

Bereits jetzt Insgesamt hat sich die Situation der Menschen in der Region deutlich verbessert, da nicht zuletzt auch durch kleinere Maßnahmen viel erreicht werden konnte.: So wurden beispielsweise „Kubuyu chirizi“ installiert, kleine Wasserkanister, die an Bäumen aufgehängt werden, um das Händewaschen leichter zu gestalten. Ebenso Aber insbesondere hat sich die Einstellung vieler der Bewohner:innen der Region geändert, nachdem sie erfahren haben, wie wichtig Hygiene für den Erhalt ihrer Gesundheit ist. Eine maßgebliche Aufklärungsarbeit leisten hierbei nicht zuletzt auch die Kinder, die ihre Eltern an ihrem neu erlangten Wissen teilhaben lassen können. 

 

 

Folgende Baumaßnahmen sind Ende des Jahres 2019 umgesetzt abgeschlossen worden: 

 

  1. Die Errichtung zweier Toilettenanlagen in der Grundschule von Katoke 

  1. Der Bau zweier Einrichtungen zum Händewaschen in der Grundschule von Rugege 

  1. Installation eines Regenwassertanks für die Gesundheitsstation in Bugasha 

 

Die ProFiliis-Stiftung unterstützt dieses umfangreiche Vorhaben mit einer Fördersumme in Höhe von 42.000, - Euro. 

 

sf

Verbesserte Wasser-, Hygiene- und Sanitärsituation in Tansania
Afrika - Tansania
World Vision
Bildung

Gerettete Erinnerungen im mondo mio!

Das Kinder- und Jugendmuseum mondo mio! im Dortmunder Westfalenpark fasziniert große und kleine Besucher:innen immer wieder mit interessanten und interaktiven Ausstellungen. Hier ist der Museumsbesuch mit Sicherheit nie langweilig. Bereits in der Vergangenheit hat die ProFiliis-Stiftung mehrfach Projekte des Museums gefördert.

 

Im Jahr 2018 startete eine neue Ausstellung, die unter dem Titel „Gestrandete Erinnerungen“ lief.

 

Aleida Assmann mahnt in ihrem Buch „Auf dem Weg zu einer europäischen Gedächtniskultur?“ eine gemeinsame west- und osteuropäische Erinnerungskultur an, in deren Zentrum die Gewaltverbrechen der Kriegs- und Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts stehen. Denn eine „unaufgearbeitete Verbrechensgeschichte“ … „unterminiert den Weg der Demokratie“, so Assmann. Erst das Wissen, das mit den Erinnerungen freigelegt wird, kann „Hass, Gewalt und Ausgrenzung gegen andere bändigen.“ Der lange verbindliche Konsens einer „solidarischen(n) Erinnerung an das nicht Wiedergutzumachende“ (Jürgen Habermas), der die bundesdeutsche Demokratie angesichts der Verbrechen der Nazis einigte, ist aufgebrochen und zerfällt zunehmend: Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit sind keine Tabus mehr, sie graben sich unter dem Vorwand einer neuen nationalistischen Identitätsdefinition tief in den demokratischen Diskurs ein.

 

Auf Grundlage dieses Buches entstand das Projekt „Gestrandete Erinnerungen“. Flucht ist ein Thema, was spätestens seit der „Flüchtlingskrise“ wieder sehr präsent geworden ist und Menschen, egal welchen Alters, beschäftigt.

 

Das Thema wird in Form eines Spiels behandelt. Bis zu 30 Spieler:innen können gleichzeitig in einem Spiel-Raum spielen. In einem alten Pappkarton finden sich, versteckt unter verschiedenen Unterlagen, 15 Fotos von Alltagsobjekten, die vergessen worden sind. In Zweierteams suchen sich die Spieler:innen einen Gegenstand aus, über dessen Geschichte sie sich im Laufe des Spiels an verschiedenen Stationen auf Spurensuche begeben. Die einzelnen Stationen sind thematisch festgelegt:

  • Aufbrechen / Verlassenmüssen / Fluchtgründe
  • Flucht / Gewalterfahrungen / Traumata
  • Heimat / Erinnerungen / Überlebensstrategien
  • Ankommen
  • Hoffnung / Zukunft

 

Insgesamt müssen am Ende drei passende Erinnerungsfragmente zu dem jeweiligen Objekt der Teams gefunden worden sein, erst dann erfahren die Spieler:innen die gesamte Geschichte des Menschen, der sich hinter ihrem Objekt verbirgt. Hierunter verstecken sich verschiedene Charaktere wie bspw. Willy Brandt, Albert Einstein oder Georg Büchner, aber auch fünf anonymisierte Fluchtgeschichten aus der Gegenwart.

 

Erst wenn die komplette Geschichte „erspielt“ wurde, können die Spieler:innen belegen, dass die Geschichten ihren Platz im Museum verdient haben und ausgestellt werden können, sodass sie nicht in Vergessenheit geraten.

 

Während der ca. 90-minütigen Spieldauer beschäftigen sich die Jugendlichen intensiv mit der Fluchtgeschichte ihres Charakters, erfahren Hintergründe und entwickeln dabei Empathie und Verständnis für die Geflüchteten. Somit wird ein hochkomplexes und zeitgleich so wichtiges Thema auf spielerische Weise aufgearbeitet.

 

ProFiliis unterstützt diese ausgefallene Ausstellung mit einer Fördersumme von insgesamt 7.000, - Euro.

 

*entnommen aus der Projektbeschreibung des Projektpartners

 

sf

Gerettete Erinnerungen im mondo mio!
Dortmund - gesamt
mondo mio! Kindermuseum e. V.
Bildung

Mofa-AG am Heinrich-Heine-Gymnasium

Die große Freiheit beginnt für viele (gerade junge) Menschen mit dem Bestehen des Führerscheins, wenn es endlich heißt: Unabhängig von Dritten mit dem Auto von A nach B kommen. Bevor man ein Auto jedoch allein fahren darf, muss man in Deutschland das 18. Lebensjahr vollendet haben. Aber auch bis dahin heißt es keinesfalls, dass man unmotorisiert durch das Leben gehen muss – das Mofa bietet ab dem 15. Lebensjahr für viele Jugendliche eine gute Alternative zu Bus und Bahn, gerade, wenn man aus Regionen kommt, die nicht optimal an das Netz des ÖPNV angebunden sind.

 

Zudem bietet das Fahren eines Mofas noch andere Vorteile. So können die Jugendlichen bereits ab 15 Jahren Fahrerfahrungen sammeln, sodass sie lernen, Gefahren und Risiken frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen, um diese dann später beim Fahren eines Autos zu vermeiden.*

 

Bis vor einiger Zeit bot die Stadt Dortmund ein Mofa-Training auf dem Verkehrserziehungsplatz im Fredenbaumpark an, diese Maßnahme wurde jedoch abgeschafft.

 

Um den Schüler:innen weiterhin ermöglichen zu können, ihre theoretischen und praktischen Erfahrungen für den Erwerb der Mofa-Prüfbescheinigung zu machen, entschieden die Verantwortlichen des Heinrich-Heine Gymnasiums im Dortmunder Stadtteil Nette, das schulische Gesamtkonzept „Verkehrserziehung“ um eine Mofa-AG zu erweitern.

 

Hierfür benötigte die Schule insgesamt vier Mofas, mehrere Sicherheitsausrüstungen in Form von Helmen und Handschuhen, sowie Materialien für den Parcours, der auf dem Schulgelände für die AG aufgebaut werden kann.

 

Durch die Übernahme der Kosten eines Mofas, der Ausrüstung und der Parcours-Materialien ermöglicht ProFiliis die Umsetzung dieses Projektes und wünscht allen Teilnehmer:innen allzeit gute Fahrt.

 

* https://www.dekra.de/de/erst-moped-dann-auto/

 

sf

Mofa-AG am Heinrich-Heine-Gymnasium
Dortmund - Nette
Heinrich-Heine-Gymnasium