Wenn man das Wort Pfadfinder:in hört, haben viele Menschen eine feste Vorstellung dessen, was die Pfadfinder:innen so machen. Mit diesen Vorurteilen sind auch die Mitglieder des Stammes “Weiße Rose” schon konfrontiert worden und beschreiben ihre Tätigkeit auf ihrer Homepage wie folgt:
“Mit Halstuch, Zelt, Lagerfeuer, Rucksack und allem drum und dran.
Pfadfinder eben, aber keine Urzeitmenschen. Wir leben also weder im Wald, noch essen wir Würmer. Mit den Vermutungen, dass wir regelmäßig Bäume umarmen, alljährlich Kekse an der Haustür verkaufen, dass bei uns die Jüngeren von den Älteren getriezt werden oder dass wir militaristisch organisiert sind, liegt man genauso daneben.
Aber wenn das alles nicht zutrifft, was bedeutet dann Pfadfindersein eigentlich genau?
Es stimmt, dass wir gern draußen sind, natürlich auch dann, wenn mal nicht so gutes Wetter ist. Wir sind ja schließlich nicht aus Zucker!
Es stimmt auch, dass wir gerne mit Sack und Pack wandern gehen, auf dem Feuer unser Essen kochen und abends im Zelt Lieder trällern. Auch der Satz „Jeden Tag eine gute Tat“ ist uns nicht unbekannt noch viel bekannter ist uns jedoch, unser Tun und Handeln nach den Pfadfinderregeln zu auszurichten.”
Dabei wird Mitbestimmung ganz großgeschrieben wird. Jede:r darf und soll mitreden und an Entscheidungen teilhaben. In einem Stamm leitet Jugend Jugend, wobei das Ziel ist, die Kinder und Jugendlichen in der Entwicklung von sozialen, intellektuellen, musischen, geistlichen geistigen und physischen Fähigkeiten zu fördern und sie zu verantwortungsbewussten, engagierten und kritischen Menschen zu erziehen.
Der Stamm „Weiße Rose“ mit Sitz im Dortmunder Ortsteil Aplerbeck zählt mittlerweile knapp 130 Mitglieder. Da die Mitgliederzahl in den letzten Jahren stark angestiegen ist, muss nun auch das Equipment entsprechend mitwachsen.
Um allen Mitgliedern die Teilnahme an den Pfadfinderaktionen ermöglichen zu können, muss der Fundus an Zelten um sechs weitere Zelte aufgestockt bzw. und alte und kaputte Zelte müssen ersetzt werden. Zusätzlich zu den Zelten muss auch die Fahrtenausrüstung entsprechend ergänzt werden. Hierbei geht es unter anderem um einen Benzinkocher sowie Transport- und Lagermöglichkeiten für die Zelte in Form von stabilen Aluboxen. Auch diverses Zubehör wie Bodenplanen für die Zelte sowie Feuerschalen für das abendliche Lagerfeuer sollen neu angeschafft werden.
Die ProFiliis-Stiftung unterstützte den Stamm Weiße Rose neben der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Dortmund mit finanziellen Mitteln in Höhe von 2.400, - Euro bei der Anschaffung der benötigten Materialien.
sf
* der Internetseite des Projektpartners entnommen