Projekte

Neu! - Bildung

Schüler:innen aus Scharnhorst entwickeln eigenen Prototypen

„Jugend fördern. Zukunft gestalten.“ Das ist die Zielsetzung der im Jahr 2009 ins Leben gerufenen Kommende-Stiftung beneVolens. Die Bildungsprojekte der Stiftung zielen darauf ab, Jugendliche in ihrer Persönlichkeit zu stärken, wobei ihnen stets wertschätzend entgegengetreten wird und ihnen neue Lebensperspektiven eröffnet werden sollen. Besonders sozial benachteiligte Jugendliche sollen durch die Programme der Stiftung gefördert und in die Gesellschaft integriert werden.

 

Ein Bildungsprojekt von beneVolens sind Entrepreneurship-Seminare an Schulen, in denen Schüler:innen sich als Unternehmer:innen kennenlernen und verschiedene betriebliche Abläufe kennenlernen können (vergleichbar mit Schüler:innenfirmen). Ziel dieses Projektes ist es, „Schüler:innen durch praktische Erfahrungen mit wirtschaftlichen und insbesondere unternehmerischen Tätigkeiten vertraut zu machen und somit einen Beitrag zur Qualifizierung für ihre berufliche Laufbahn zu legen.“ (Ausschnitt aus dem Förderantrag) Außerdem sollen durch die Zusammenarbeit in der Gruppe auch die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen gestärkt werden.

 

Im Schuljahr 2025/26 wurde nun erstmal auch an der Hauptschule Scharnhorst ein derartiges Entrepreneurship-Seminar angeboten. 11 interessierte Schüler:innen des achten Jahrgangs im Alter von 13 bis 15 Jahren haben an diesem Seminar teilgenommen und sind auf die Suche nach dem eigenen unternehmerischen Talent gegangen.

 

Von Anfang an stand fest, dass am Ende des Schuljahres ein eigener Merchandise-Artikel entstanden sein soll. Die Schüler:innengruppe wurde von Beginn an von einem Referenten von beneVolens begleitet und unterstützt. Zunächst stand im Fokus, dass sich die Gruppe als „Produktionsfirma“ formt und findet. Nach den Herbstferien setzten sich die Jugendlichen dann mit der Unternehmensstruktur und -identität ihrer „Firma“ auseinander und arbeiteten die Aufgaben eines Produktionsprozesses heraus. Im Rahmen eines Planspiels lernten die Jugendlichen verschiedene Teilbereiche und Merkmale des Wirtschaftslebens kennen.

 

Im Oktober stand dann ein spannender Programmpunkt für die Schüler:innen an: Ein Besuch bei "Art Worx Merchandising GmbH" - einem Unternehmen in der Nachbarschaft. Hier erhielten die Jugendliche spannende Einblicke in die Arbeit in einem professionellen Merchandise-Unternehmen. Der Unternehmensbesuch zeigte ihnen, was für Merchandising notwendig ist, welche Verfahren es gibt, um zum Beispiel T-Shirts zu bedrucken und warum Arbeitsteilung von Vorteil ist.“ (Auszug aus dem Projektbericht)

 

"Der oft bemühte Begriff des ‚Teamworks‘ wird beim Entrepreneurship-Seminar für die Jugendlichen konkret und lebendig. Sie lernen, dass nicht eine:r wichtiger ist als der andere. Alle werden gebraucht. Sie erleben, dass jede:r Fähigkeiten mitbringt. Gemeinsam finden wir heraus, wo ihre Stärken liegen und wie sie diese einbringen können", erkannte Anika Heydenreich von Art Worx Merchandising GmbH eine Stärke des Projektes.

 

Nach den Herbstferien und auf Grundlage des Gelernten und Erlebten beschäftigten sich die Schüler:innen dann mit der Frage, wie ihre eigene Firma heißen solle. Sie einigten sich auf den Namen „Omnia“, was lateinisch für alles oder allumfassend ist. Dann ging es an die Überlegungen bzgl. eines konkreten Produktes. Da die Schule über eine CNC-Fräse verfügt, erwogen die Schüler:innen, was sich mit dieser herstellen ließe. Es wurden verschiedene Ideen gesammelt und zum Teil schnell wieder verworfen. Am Ende blieb die Idee eines Flaschenöffners. Dabei durchlief das Produkt eine Evolution: Von ersten Zeichnungen eines Fahrrads mit dem Öffner im Reifen über einen handlichen Flaschenöffner für den Schlüsselbund gab es verschiedene erste Ideen.“ (Auszug aus dem Projektbericht)

 

Die überzeugendsten Ideen wurden in einem Programm für den 3D-Drucker geplant und erste Prototypen gedruckt. An dieser Stelle wurde schnell klar, dass es von hier noch ein weiter Weg bis zum fertigen Produkt war. Manche Entwürfe hatten zwar ein schönes Design, waren jedoch – mit den vorhandenen Mitteln – nicht produzierbar oder nicht funktional. Die Jugendlichen mussten erkennen, was es alles zu beachten galt: Stabilität, Materialverbrauch, Design, Funktionalität, Hürden bei der Produktion, … Begleitend zur Entwicklung des Produkts führten die Schüler:innen eine Marktanalyse durch und befassten sich damit wie andereMerchandise-Artikel beworben werden.“ (Auszug aus dem Projektbericht)

 

In dieser Zeit sammelten die Schüler:innen viele wichtige Erfahrungen: „So haben sie gelernt, warum es wichtig ist, sich Ziele zu setzen und Prozesse auch immer wieder anzupassen, wenn sich Faktoren ändern.Gleichzeitig konnten sie erste Erfahrungen in der Programmierung des 3D-Druckers und der CNC-Fräse machen und mit beiden Geräten arbeiten. Dabei wurden nebenbei auch ihre Fähigkeiten in Mathematik geschult, da sie für die Programmierung ein Koordinatensystem nutzen mussten. (Auszug aus dem Projektbericht)

 

»Durch die Arbeiten mit dem 3D-Drucker und der CNC-Fräse im Entrepreneurship-Seminar konnte ich bei meiner Bewerbung für ein Praktikum mit vielen nützlichen Kompetenzen punkten.« Elias D., Schüler »Omnia«

 

Inzwischen ist es den Schüler:innen gelungen, einen Prototyp zu erstellen, der all ihre Anforderungen erfüllt. Leider war das Schuljahr aber schon vorbei, sodass der Omnia-Flaschenöffner nicht in den Verkauf gehen konnte. Aktuell wird geklärt, ob im nächsten Schuljahr mit der Schüler:innengruppe im Rahmen des Entrepreneurship-Seminars weitergearbeitet und mit dem entwickelten Prototyp in die Verkaufsphase gestartet werden kann.

 

Zum Abschuss des Schuljahres fand eine feierliche Zertifikatsverleihung statt, bei der die Arbeit der Jugendlichen gewürdigt wurde. Außerdem erhielten sie Bescheinigungen über die neu erworbenen Kompetenzen wie das Programmieren und Arbeiten mit dem 3D-Drucker und einer CNC-Fräse.

 

Um das Entrepreneurship-Seminar über ein gesamtes Schuljahr durchzuführen, fallen Kosten in Höhe von über 15.000,- Euro an. Mit rund 4.200,- Euro hat ProFiliis die benötigten Mittel für die Begleitung durch den Referenten bereitgestellt.

 

sh

Schüler:innen aus Scharnhorst entwickeln eigenen Prototypen
Dortmund - Scharnhorst
Kommende-Stiftung beneVolens
Neu! - Sport

Baseballturnier „SuperCup“ 2026

Seit drei Jahren verwandelt sich der Hoeschpark im Sommer für einige Tage in den „Hotspot“ für alle Baseballfans: Wenn die Dortmund Wanderers zu ihrem internationalen U15-Baseball-Turnier einladen, reisen Teams und Fans aus verschiedenen Teilen der Welt an. Und auch in diesem Jahr konnten sich die Baseball-Fans wieder freuen: Vom 02. bis zum 06. August traten sechs Teams in insgesamt 15 Spielen gegeneinander an und traten in spannenden und energiegeladenen Spielen im Wettkampf um den Pokal gegeneinander an. Mit dabei waren in diesem Jahr

 

  • Amsterdam Pirates (Niederlande)
  • Berlin Candy Bombers (DE, Berlin)
  • Westfalenbande (DE, Paderborn)
  • Klasik Frydek Mistek (Tschechien)
  • Blesk Jablonec (Tschechien)
  • Dortmund Wanderers (DE, Dortmund)

 

Am Sonntagabend begann der SuperCup mit einer fulminanten Eröffnungsfeier: „Mit einer großen Opening Show, Musik, Special Acts und dem traditionellen First Pitch fiel vor 600 Zuschauerinnen und Zuschauern der Startschuss für fünf Tage Baseball im Hoeschpark.“ (Auszug aus dem Projektbericht)

 

In den folgenden Tagen standen dann die 15 Spiele an, in denen sich die 13- bis 15-jährigen Spieler international messen konnten und nebenbei tolle Turnier-Erfahrungen gesammelt und internationale Begegnungen erlebt haben.

 

"Der SuperCup ist längst mehr als nur ein Baseballturnier. Wir wollen den Jugendlichen eine internationale Bühne bieten, auf der sie sich sportlich entwickeln, neue Freundschaften schließen und erleben können, was unseren Sport ausmacht", so die Organisatoren der Dortmund Wanderers und Turnierleiter Dennis Rübenstahl. (Auszug aus dem Projektbericht)

 

Am Ende stand die Westfalenbande ganz oben auf dem Siegertreppchen und durfte den SuperCup 2026-Pokal mit nach Hause nehmen!

 

ProFiliis hat das Turnier bereits in den Vorjahren finanziell unterstützt und hat den Dortmund Wanderers auch in diesem Jahr wieder eine Förderzusage erteilt. Mit über 2.000 Euro hat die Stiftung die benötigten Mittel für Pokale und Medaillen sowie für den Einsatz der Schiedsrichter und Scorer am Turniertag zur Verfügung gestellt.

   

sh

Baseballturnier „SuperCup“ 2026
Dortmund
Dortmund Wanderers
Neu! - Sport

Schüler:innen bauen Grönland-Kajak

An der Albert-Schweitzer-Realschule hat sich eine Kajak- und Bootsbau-AG etabliert, die sportliche und handwerkliche Aspekte vereint: Ab Schuljahresbeginn nach den Sommerferien bis zum Oktober findet ein Kajaklehrgang auf dem Dortmund-Ems-Kanal statt, im Winterhalbjahr (November bis März) bauen die AG-Mitglieder gemeinsam ein neues Kajak, um dann - unter anderem mit dem neuen Boot - ab April wieder auf dem Dortmund-Ems-Kanal unterwegs zu sein.

 

Für die Sommerzeit besteht eine Kooperation mit der Kanuabteilung des „Freien Sportvereins 1898 Dortmund“, deren Boote die AG gegen eine geringe Gebühr, die vom Förderverein der Schule getragen wird, nutzen darf.

 

Auch für die aktuellen Mitglieder der AG ging es im Rahmen eines praktischen Kajakkurses von August bis Oktober aufs Wasser. Insgesamt zehn Schüler:innen im Alter von 10 bis 16 Jahren nehmen dieses Schuljahr an der AG teil, von denen zwei einen besonderen sprachlichen Förderbedarf haben und ein Schüler einen sonderpädagogischen Förderbedarf.

 

Von November 2025 bis April 2026 hat sich die AG dann mit dem Bau eines Grönlandkajaks beschäftigt. Dabei handelt es sich um ein traditionelles Inuit-Boot, das ursprünglich als Jagdboot genutzt wurde und sich durch sein geringes Gewicht, seine Schnelligkeit und seine Wendigkeit auszeichnet. Da ein Bausatz verwendet wird, können auch Schüler:innen ohne besondere handwerkliche Vorkenntnisse bei der Arbeit mitwirken.

 

Bisher wurden die Langplanken des Bootes zusammengeklebt und angefalzt und es wurden Stabilisierungsleisten eingeklebt. Dann wurden die Planken des Unterschiffs mit Kupferdraht „zusammengenäht“, sodass die Fugen mit Epoxidharz verschlossen werden konnten. Anschließend wurden die Drähte wieder entfernt und das gesamte Innenschiff mit Epoxidharz ausgestrichen. Mit dem Auflaminieren einer Polyesterverkleidung des Cockpits wurde der Bau Kajaks vorerst beendet, da es für die Schüler:innen nun wieder aufs Wasser geht. Ab Oktober geht es mit dem Bau des eigenen Kajaks dann weiter, sodass es im Frühsommer 2027 hoffentlich die Flotte der Albert-Schweitzer-Realschule erweitern wird.

 

Für den Kajak-Bausatz sowie Paddel, Werkzeuge und Lacke sind insgesamt Kosten in Höhe von 1.520,- Euro entstanden, die ProFiliis gerne übernommen hat. Gerne hat die Stiftung dieses tolle Projekt unterstützt, bei dem sich die Schüler:innen als selbstwirksam und als Teil einer Gruppe bei einem erfolgreichen Projekt erleben und so in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden.

 

sh

Schüler:innen bauen Grönland-Kajak
Dortmund - Mengede
Albert-Schweitzer-Realschule
Neu! - Humanitärhilfe

Alphabetisierung seh- und hörgeschädigter Kinder

Obwohl die Schulbildung in Georgien generell als gut bezeichnet werden kann und die allgemeine Alphabetisierungsquote bei nahezu 100 % liegt, sieht die Bildungssituation von blinden und hörgeschädigten Kindern und somit auch ihre Zukunftsperspektive anders aus: „Keine Person mit hochgradiger Gehörlosigkeit in Georgien verfügt über eine höhere Ausbildung.“ (Auszug aus dem Förderantrag) Für gehörlose oder schwerhörige Personen ist derzeit ein mittlerer Schulabschluss er maximal mögliche Abschluss. Ein Studium ist für sie ausgeschlossen. Auch die Bildungsmöglichkeiten für blinde Kinder sind in Georgien begrenzt. So gibt es beispielsweise keine Kinderliteratur in Blindenschrift – weder in der Schule, noch in den Familien oder zur Ausleihe in Bibliotheken.

 

Diese Schilderungen machen deutlich, dass Kinder und Jugendliche mit Hör- und Sehschwierigkeiten im Bildungssystem in Georgien an vielen Stellen nicht mitgedacht werden und ihnen häufig der Zugang zu adäquater Bildung verwehrt wird. Hier setzte 2025 das neue Projekt von World Vision an mit dem Ziel, einen „Beitrag zum Wohlbefinden und zur Entwicklung von blinden und schwerhörigen Mädchen und Jungen durch verbesserte Kommunikationsfähigkeiten“ (Auszug aus dem Förderantrag) zu leisten. Konkret bedeutet das, dass…

 

  • … Lese- und Schreibclubs zur Förderung von Lese- und Schreibfähigkeiten eingerichtet werden.
  • … ein Sommercamp durchgeführt werden.
  • … Kinderliteratur in Blindenschrift veröffentlicht werden.

 

Konkret wurden die folgenden Projektbausteine geplant und durchgeführt, um die Alphabetisierung von blinden und schwerhörigen Kindern zu fördern:

 

Projektbausteine

(Auszug aus der Projektskizze von World Vision)

 

Geplant war die Umsetzung der oben genannten Maßnahmen zunächst ausschließlich in Tiflis. Hier gibt es eine Schule für Kinder mit Hörschwierigkeiten, eine Regelschule mit einer Inklusionsklasse, die unter anderem von hörgeschädigten Kindern besucht wird, und ein Internat für blinde Schüler:innen. Aus verschiedenen Gründen war dann aber eine Planänderung nötig, sodass nun auch ein Internat aus der Stadt Kutaissi von den Projektmaßnahmen profitiert hat. An folgenden Institutionen wurden die geplanten Maßnahmen also umgesetzt:

 

  • an einer Förderschule in Tiflis, die 78 hörgeschädigte Kinder der Klassen 1 bis 9 betreut
  • an einem Internat in Tiflis, das unter anderem von 42 blinden und sehbehinderten Kindern besucht wird
  • an einem Förderschul-Internat in Kutaissi, an dem 30 gehörlose und schwerhörige Kinder unterrichtet werden

 

Karte Georgien

Quelle: Wikipedia

 

Neben diesen betroffenen Kindern und Jugendlichen haben auch Geschwister und Eltern von gehörlosen und schwerhörigen Kindern von dem World Vision-Projekt profitiert, da sie im Rahmen von Workshops neue Möglichkeiten der Kommunikation erlernen konnten. Auch für Lehrkräfte, Erzieher:innen und Gebärdensprachdolmetscher:innen fanden entsprechende Schulungen statt, sodass insgesamt über 200 Personen direkte Begünstigte von den Projektmaßnahmen waren.

 

Das formulierte Projektziel „blinde und gehörlose bzw. schwerhörige Kinder in Georgien dabei zu unterstützen, ihre Kommunikations-, Lese- und Schreib-, sozialen sowie Selbstständigkeitsfähigkeiten durch angepasste und inklusive Bildungsmaßnahmen zu stärken“ (Auszug aus dem Projektbericht) kann als erreicht angesehen werden. Konkrete Ergebnisse sind:

 

  • Das Projekt stärkte die Kommunikations-, Lese-, Schreib- und Sozialkompetenzen blinder sowie gehörloser bzw. schwerhöriger Kinder in Georgien. Durch das Stattfinden von drei barrierefreien Leseclubs in Tiflis und Kutaissi, dem Lehren von Gebärdensprache und Brailleschrift sowie der Bereitstellung von adäquatem Lernmaterial konnten die Kinder aktiver lesen, lernen, kommunizieren und sich kreativ ausdrücken. Besonders dasGehörlosen-Camp unterstützte die Kinder beim Übergang vom Kindergarten in die Schule und schaffte ein Netzwerk von Kindern, Geschwistern, Eltern, Lehrkräften und Dolmetscher:innen. Insgesamt führten die Maßnahmen zu mehr Selbstvertrauen, Selbstständigkeit und aktiver Teilhabe der Kinder. Gleichzeitig wurden Inklusion und die gesellschaftliche Wahrnehmung der Fähigkeiten von Kindern mit Behinderungen durch gemeinsame Veranstaltungen und Präsentationen gefördert.

 

  • Die Fähigkeit hörgeschädigter Kinder und ihrer Familienangehörigen, in Gebärdensprache zu kommunizieren, wird verbessert. Im Rahmen des Gehörlosen-Camps wurde den Teilnehmenden die georgische Gebärdensprache nähergebracht und über verschiedene Ansätze und Materialien erlernt. Da an diesem Camp auch die Eltern und Geschwister von hörgeschädigten Kindern teilgenommen haben, wurden auch sie darin gestärkt über Gebärdensprache mit ihren Familienmitgliedern zu kommunizieren: „kreative Workshops und interaktive Übungen stärkten die Kinder [in ihren] Kommunikations-, Sozial- und Selbstausdrucksfähigkeiten, während die Familien ihre Fähigkeit verbesserten, effektiv mit ihnen zu kommunizieren.“ (Auszug aus dem Projektbericht)

 

  • Die Fähigkeit blinder Kinder, Braille zu lesen und zu kommunizieren, wird verbessert. Im Rahmen des Projektes wurde an dem Internat in Tiflis ein inklusiver Leseclub für blinde und sehbehinderte Kinder eingerichtet. Durch regelmäßige Lese- und Diskussionsanlässe sowie kreative Angebote und insbesondere durch den ständigen Zugang zu Büchern in Brailleschrift verbesserten die Kinder ihre Lese- und Schreibfähigkeiten und ihr Textverständnis enorm. Die Kinder wählten zwei Bücher aus, die in Brailleschrift übersetzt wurden und den Kindern auch für die Mitnahme nach Hause übergeben wurden. Dadurch wurden die Kinder in ihrer Selbstständigkeit, Lernmotivation und ihrem Selbstvertrauen gestärkt. Die Bücher behandelten Themen wie Empathie, Vielfalt und soziale Inklusion, was die Interessen der Kinder und auch ihre eigenen Erfahrungen widerspiegelt.

 

Insgesamt lässt sich zusammenfassen: „Die Maßnahme verbesserte den Zugang der Kinder zu außerschulischen Lese- und Schreibangeboten sowie zu kommunikationsorientierten Aktivitäten, die in Georgien in barrierefreien Formaten nur selten verfügbar sind. Zudem wurden die Kapazitäten auf Schulebene gestärkt, indem Schulen ausgestattet, Lehrkräfte und Dolmetscher einbezogen und inklusivere Unterrichtsansätze gefördert wurden. Infolgedessen zeigten die Kinder eine stärkere Beteiligung, mehr Selbstvertrauen, eine bessere Kommunikation mit Gleichaltrigen und Erwachsenen sowie ein gesteigertes Engagement bei Lese- und Lernaktivitäten. Das Projekt trug zudem dazu bei, das Bewusstsein bei Lehrkräften, Eltern und Partnerinstitutionen für die Bedeutung barrierefreier und kindgerechter Ansätze für Kinder mit Behinderungen zu schärfen.“ (Auszug aus dem Projektbericht)

 

Noch mehr Einblicke gibt es hier in einem YouTube-Video.

 

ProFiliis hat dieses schöne, inklusive Projekt sehr gerne unterstützt und mit 33.000,- Euro über 50 % der benötigten Mittel für die beschriebenen Maßnahmen bereitgestellt.

 

Zum Hintergrund:

World Vision wurde 1979 gegründet und setzt sich seitdem weltweit für die Rechte von Kindern ein, die mit Armut und Ungerechtigkeiten konfrontiert sind. Mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft versucht World Vision im Leben der Kinder anhaltende Verbesserungen zu erzielen. So werden mit Patenschaftsbeiträgen etwa medizinische Versorgung und der Zugang zu Bildung sichergestellt und im Rahmen der Katastrophenhilfe werden Menschen unterstützt, die zum Beispiel durch ein Erdbeben ihr Zuhause verloren haben. Außerdem setzt sich World Vision auf politischer und wirtschaftlicher Ebene dafür ein, dass die Interessen von bedürftigen Menschen Berücksichtigung finden. Im Jahr 2010 führte World Vision Deutschland 289 Projekte in 51 Ländern durch. „Als Christen unterschiedlicher Konfessionen helfen die Mitarbeiter von World Vision weltweit Menschen in Not, unabhängig von ethnischer Herkunft, Religion oder Nationalität. World Vision Deutschland ist Teil des weltweiten World Vision-Netzwerks, das in fast hundert Ländern aktiv ist.“ (Selbstbeschreibung von World Vision)

 

sh

Alphabetisierung seh- und hörgeschädigter Kinder
Europa - Georgien
World Vision Deutschland
Neu! - Freizeit

Schulausflug zum Ketteler Hof

An der Regenbogen-Grundschule in Dortmund-Mengede lernen gemeinsam knapp 400 Schüler:innen im Alter zwischen fünf und zehn Jahren in 16 Klassen. Der „Verein zur Förderung der Regenbogen-Grundschule e. V.“ unterstützt das Schulteam bei der Durchführung bestimmter Projekte, die den Schüler:innen zugutekommen. So wurde im Jahr 2025 zum Schuljahresabschluss ein absolutes Highlight organisiert: Die gesamte Schule unternahm gemeinsam einen Ausflug zum Ketteler Hof! Da der Tag ein voller Erfolg war und alle begeisterte, wurde auch für dieses Jahr wieder ein Ausflug zum Ketteler Hof geplant und am 28. Mai war es soweit: 382 der insgesamt 399 Schüler:innen machten sich mit dem Team der Regenbogen-Grundschule und ca. 40 begleitenden Eltern auf den Weg nach Haltern.

 

Mit großer Begeisterung erkundeten die Kinder die vielfältigen Spiel-, Kletter- und Bewegungsangebote im Ketteler Hof. Sie kletterten mutig über Hindernisse, balancierten, sprangen und bewegten sich mit viel Energie und Ausdauer. Dabei konnten sie wertvolle neue Erfahrungen sammeln, sich Herausforderungen stellen und ihre motorischen Fähigkeiten weiterentwickeln. Immer wieder konnten die Begleitpersonen beobachten, wie viel Freude es den Kindern bereitete, Neues auszuprobieren und dabei über sich selbst hinauszuwachsen.

 

Neben der Bewegung spielte auch das soziale Miteinander eine wichtige Rolle. Die Kinder feuerten sich gegenseitig an, halfen einander und fanden gemeinsam Lösungen für kleine und große Herausforderungen und freuten sich über die gemeinsam erreichten Erfolge. Auf diese Weise wurden nicht nur Teamgeist und Rücksichtnahme gestärkt, sondern auch das Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt.

 

Um diesen Ausflug realisieren zu können, waren gewisse finanzielle Mittel notwendig: Neben den Eintrittsgeldern für die Schüler:innen sind auch die Fahrtkosten nicht unerheblich. Der Förderverein hatte sich bezüglich der Finanzierung bereits viele Gedanken gemacht, sodass über 75 % der Kosten über einen Eigenanteil der Schüler:innen, Mitteln aus dem Bildungs- und Teilhabepaket und Eigenmitteln des Fördervereins gedeckt waren. ProFiliis hat mit 3.500,- Euro die noch offenen 25 % der Gesamtkosten zur Verfügung gestellt, sodass alle Schüler:innen der Regenbogen-Grundschule einen fröhlichen und ereignisreichen Tag im Ketteler Hof erleben konnten und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schulgemeinschaft gestärkt wurde.

 

sh

 

 

Schulausflug zum Ketteler Hof
Dortmund - Mengede
Regenbogen-Grundschule
Neu! - Sport

Schwimmen lernen – Chancen nutzen

Der StadtSportBund Dortmund ist die Dachorganisation des gemeinnützig organisierten Sports in Dortmund und vertritt die Interessen von rund 150.000 Sportler:innen im Stadtgebiet.

 

Im Jahr 2025 hat sich der StadtSportBund einer immer präsenteren Problemstellung angenommen: Viele Kinder und Jugendlichen können nicht oder nicht sicher schwimmen. Die Gründe hierfür sind vielfältig (s. WDR-Bericht):

 

  • Viele Hallen- und Freibäder wurden in den letzten Jahren aus finanziellen Gründen geschlossen.
  • Es gibt zu wenige Seepferdchenkurse bzw. sind diese für viele Familien nicht zu bezahlen.
  • Die Eintrittspreise in Schwimmbädern sind stark gestiegen, sodass es für viele Eltern schwierig bis unmöglich ist, regelmäßig mit den Kindern zum Üben ins Schwimmbad zu gehen.
  • Schwimmen ist in immer mehr Kommunen nicht mehr Teil des Lehrplans, sodass manche Kinder nicht mal mehr im schulischen Kontext Schwimmunterricht haben.
  • Auf Grund der Hygienemaßnahmen während der Corona-Pandemie mussten Schwimmbäder eine lange Zeit geschlossen bleiben. Es konnten nicht nur keine Seepferdchenkurse stattfinden, sondern auch Kinder, die das Seepferdchen bereits hatten, konnten keine Schwimmpraxis sammeln.

 

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat der StadtSportBund das Projekt „Schwimmen lernen – Chancen nutzen“ ins Leben gerufen, das sich sowohl an Schüler:innen an Grund- als auch an weiterführenden Schulen richtet. Insbesondere für die Altersgruppe der Schüler:innen an weiterführenden Schulen ist es schwierig, einen passenden Schwimmkurs zu finden, da diese häufig eher auf jüngere Kinder ausgelegt sind.

 

Bestandteil des Projektes ist die Einrichtung von zusätzlichen Schwimmzeiten im Nachmittags- und Abendbereich sowie von Intensivkursen in den Ferien und an Wochenenden, die von Übungsleiter:innen durchgeführt werden, die in Vereinen aktiv sind, mit denen der StadtSportBund für dieses Projekt kooperiert.

 

Zusätzlich arbeitet der SSB mit Lehrkräften und Schulsozialarbeiter:innen zusammen. Diese identifizieren Schüler:innen, die im Rahmen des Projektes „Schwimmen lernen – Chancen nutzen“ Anspruch auf einen Platz in einem Schwimmkurs haben, informieren sie über das Projekt und stellen ihnen einen entsprechenden Gutschein aus, sodass für die Familien keine Kosten anfallen; denn: „Schwimmen zu können darf keine Frage des Geldes sein.“ (DLRG-Präsidentin Ute Vogt; ebd.)

 

Als Richtlinien bei der Auswahl der Kinder und Jugendlichen gelten die folgenden Kriterien:

 

  • Altersspanne: 7 bis 18 Jahre (ab der dritten Klasse)
  • stammen aus finanziell schwach aufgestellten Familien
  • Nicht-Schwimmer:innen bzw. keine sicheren Schwimmer:innen

 

Für die angesetzte Projektdauer von zwei Jahren (September 2025 bis August 2027) werden Mittel in Höhe von über 20.000,- Euro für Positionen wie Badmiete, Honorare für die Übungsleiter:innen, Material und Verwaltung benötigt.

 

Gerne hat ProFiliis diesem wichtigen Projekt finanzielle Unterstützung zugesagt und für das erste Projektjahr 5.500,- Euro für Badmiete, Sachmittel und Honorare der Übungsleiter:innen zur Verfügung gestellt. Hiervon wurden bisher rund 60 % verbraucht, sodass für das zweite Projektjahr noch ein Betrag von rund 2.000,- Euro bereitsteht.

 

Nach Projektbeginn im Sommer 2025 fanden bis zum Ende des Jahres zwei Schwimmkurse statt und im Jahr 2026 bisher vier Kurse. Die Kurse umfassten sieben bis dreizehn Stunden und konnten von insgesamt 35 Kindern besucht werden. Die. Kurse wurden von den Vereinen DJK Bewegungswelten und SV Derne durchgeführt und es konnten Seepferdchen- und Bronze-Abzeichen erworben werden.

 

Die Schwimmschüler:innen waren elf bis vierzehn Jahre alt und besuchten eine der folgenden kooperierenden Schulen: Getrud-Bäumer Realschule, Anne-Frank Gesamtschule,Helmholtz Gymnasium, Gesamtschule Scharnhorst und Hauptschule Husen. Sie „haben sehr regelmäßig und mit viel Motivation teilgenommen. Die Übungsleitenden berichten von großer Dankbarkeit für die Chance das Schwimmen zu erlernen, sowohl von den Teilnehmenden als auch von deren Familien.“ (Auszug aus dem Zwischenbericht) Insgesamt wurde 22 mal das Seepferdchen und siebenmal das Bronzeabzeichen verliehen.

 

„Von den beteiligten Lehrkräften wurde eine sehr positive Entwicklung der beteiligten Schüler*innen sowohl in der schwimmerischen als auch in der sozial-emotionalen Entwicklung zurückgemeldet und bereits mehrfach um weitere Kursplätze gebeten. Die Schwimmkurse schließen in zweierlei Hinsicht eine Lücke im bestehenden System. Zum einen gibt es für die Altersgruppe 10 bis 16 Jahre sehr selten überhaupt Angebote in den Vereinen zum Schwimmenlernen, zum anderen erreichen die Kurse genau diejenigen, denen aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Familien oft die Möglichkeit der Teilhabe fehlt.“ (Auszug aus dem Zwischenbericht)

 

Aktuell läuft die Planung für weitere Schwimmkurse; ggf. auch in anderen Stadtteilen. 

 

 

sh

Schwimmen lernen – Chancen nutzen
Dortmund
StadtSportBund Dortmund
Update! - Bildung

Gewaltfrei lernen an der Urbanus Grundschule

Die Urbanus Grundschule liegt in Dortmund-Huckarde und wird zur Zeit von knapp über 200 Schüler:innen im Alter von sechs bis elf Jahren besucht.

 

Bereits seit mehreren Jahren arbeitet die Schule nach dem pädagogischen Konzept „Gewaltfrei Lernen“. Hierbei stehen die Förderung der sozialen Kompetenzen von Kindern sowie die Prävention von Gewalt, Mobbing, Erniedrigung und sexueller Belästigung im Vordergrund. Zu diesem Zweck kommen externe Trainer:innen in die Schule und erarbeiten gemeinsam mit den Klassen die entsprechenden Inhalte über einen bewegungs- und erlebnisorientierten Ansatz.

 

Diese Trainings „bestärken

 

  • die Schülerinnen und Schüler in ihrer Handlungsfähigkeit für Freundschaften und Konflikte
  • die Klasse oder Betreuungsgruppe in ihrer Kooperations- und Konfliktfähigkeit
  • die Schulgemeinschaft bezüglich einer Schulentwicklung im sozialen Bildungsbereich“. (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Die aufgezählte Stärkung der Schulgemeinschaft meint den Aufbau eines Interventionskonzeptes in Zusammenarbeit den Schulen, das greift, wenn trotz aller Prävention Fälle von Mobbing, Gewalt etc. auftreten.

 

An der Urbanus-Grundschule fanden im Mai und Juni Schüler:innenkurse für alle acht Klassen statt, wobei in den Jahrgängen 2 bis 4 eher eine Auffrischung der Inhalte stattgefunden hat, da diese bei den älteren Schüler:innen durch Kurse in den Vorjahren schon bekannt sind. Im ersten Jahrgang wurden über drei Tage innerhalb der Klassen die Grundlagen des Konzeptes über einen spielerischen Ansatz erarbeitet. In den Jahrgängen zwei bis vier wurden im Rahmen der Auffrischung aktuelle Themen der Schüler:innen besprochen und im Sinne des Konzepts bearbeitet.

 

Themen der Projektstunden waren unter anderem die Einführung der Stopp-Regel mit entsprechenden Gruppenspielen, Übungen zum selbstbewussten Auftreten in Konfliktsituationen, Hilfe holen, Umgang mit Beleidigungen und Mobbing, Wiedergutmachungen nach einem Streit sowie Hilfestellungen durch andere Kinder.

 

Das Projekt wurde sehr gut von den Schüler:innen angenommen und gestaltet das Schulleben nachhaltig mit. Schilder zum gewaltfreien Lernen hängen in den Räumlichkeiten aus und das Handeln der Schüler:innen und Schulmitarbeitenden wird von den neu gelernten und aufgefrischten Grundsätzen des Projektes bestimmt. Es kann festgehalten werden, dass das Schulkilma entspannter ist und dass ein konfliktfreieres Lernen möglich ist. Dies liegt daran, dass alle die gleichen Konfliktlösungsstrategien gelernt haben und die Schüler:innen einen großen Teil ihrer Streitigkeiten selbstbewusst und eigenverantwortlich klären können.

 

Der Förderverein der Urbanus-Grundschule hatte auf verschiedenen Wegen Mittel eingeworben, die für das Projekt bereitgestellt wurden. ProFiliis hat die noch bestehende Finanzierungslücke in Höhe von 1.345,- Euro geschlossen und konnte so zu dem positiven Schulklima an der Urbanus-Grundschule beitragen.

 

sh

 

Gewaltfrei lernen an der Urbanus Grundschule
Dortmund - Huckarde
Urbanus-Grundschule
Neu! - Freizeit

Ferienprogramm für Holte-Grundschüler:innen

Wenn im Sommer die großen Ferien beginnen und damit für viele Kinder Urlaub, Ausflüge und spannende Erlebnisse anstehen, sehen die Ferien für andere Kinder ganz anders aus. Wo manche von besonderen Unternehmungen und gemeinsamen Familienerlebnissen erzählen können, erleben andere lange Tage voller Langeweile und Einsamkeit.

 

Nicht jede Familie hat die Möglichkeit, in den Urlaub zu fahren. Manchmal reicht das finanzielle Budget nicht aus, manchmal können Eltern aufgrund ihrer Arbeit keinen Urlaub nehmen. Und wenn dann noch die Schulfreunde mit ihren Familien verreist sind, fehlen plötzlich die vertrauten Spielpartner:innen. So können sechs Wochen Sommerferien für manche Kinder sehr lang werden – und aus der eigentlich schönsten Zeit des Jahres kann eine Zeit werden, in der Begegnung, Abwechslung und gemeinsame Erlebnisse fehlen.

 

Um Kindern, bei denen die Sommerferien drohten, langweilig und einsam zu werden, stattdessen schöne Ferienerlebnisse zu bescheren, hat die Holte-Grundschule in Lütgendortmund wie schon in den Vorjahren (2024, 2025) auch im Sommer 2026 ein Ferienprogramm für sozial benachteiligte Schüler:innen angeboten. In den ersten beiden Wochen der Sommerferien haben drei Sozialarbeiter:innen und ein Alltagshelfer der Schule für 30 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren ein abwechslungsreiches Programm bereitgehalten und jeden Tag ein warmes Mittagessen angeboten. Die Kinder wurden im Vorfeld in Absprache mit den jeweiligen Klassenleitungen gezielt eingeladen.

 

Jeder Tag begann mit einer gemeinsamen Begrüßung in der Gruppe, der Vorstellung des Tagesprogramms sowie einem gemeinsamen Frühstück. Im Anschluss gab es an einigen Tagen offene Spiel- und Beschäftigungsangebote: Die Kinder malten und bastelten, spielten Gesellschaftsspiele, nutzten die Tischtennisplatte im Keller der Schule oder machten verschiedene Ballspiele im Freien.

 

Außerdem standen auch verschiedene Ausflüge auf dem Programm. So ging es zum Beispiel zum Hüpfburgen Spaß nach Witten, ins Planetarium in Bochum, in den Tierpark Bochum, zum Indoor-Spielplatz Miniplanet, in die Trampolinhalle „Superfly“ sowie an den Kemnader See. Neben jeder Menge Spaß standen auch die Förderung von Bewegung und sozialem Miteinander im Fokus.

 

Die Kinder waren begeistert von den besonderen Aktivitäten, aber auch die „ganz normalen“ Tage waren ein schöner Zeitvertreib und eine tolle Gemeinschaftserfahrung.

 

Um das Ferienprogramm für die Schüler:innen kostenlos anbieten zu können, hat der Förderverein der Holte Grundschule erneut einen Förderantrag bei ProFiliis gestellt. Die Stiftung hat über 3.000,- Euro für die Verpflegung der Kinder sowie für Eintrittsgelder und Transfer zu den Ausflugszielen bereit.

 

sh

Ferienprogramm für Holte-Grundschüler:innen
Dortmund - Lütgendortmund
Holte-Grundschule
Freizeit

17. Mengeder Mittelalterlich Gaudium begeisterte Groß und Klein

Vom 04. bis 07. Juni 2026 verwandelte sich der Moselbachpark in Waltrop bereits zum 17. Mal in eine lebendige Mittelalter-Welt. Das Mittelalterlich Gaudium lockte zahlreiche Besucher:innen an und bot vier Tage lang ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie.

 

Zwischen den Klängen von Schalmei und Laute, dem rhythmischen Hämmern der Schmiede und dem Aufeinandertreffen von Holzschwertern konnten die Gäste in das bunte Treiben vergangener Zeiten eintauchen. Zahlreiche Marktstände luden zum Flanieren ein, während Handwerker:innen traditionelle Fertigkeiten präsentierten und spannende Einblicke in historische Arbeitsweisen gaben. Mittelalterliche Speisen und Getränke sowie unterhaltsame Gaukeleien rundeten das authentische Markterlebnis ab.

 

Besonders die jungen Besucher:innen kamen voll auf ihre Kosten: Beim beliebten Kinderritter-Turnier konnten sie ihren Mut und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. In der Kinderschmiede entstanden unter fachkundiger Anleitung am offenen Feuer die ersten eigenen kleinen Werkstücke aus Eisen. Auch Armbrustschießen mit kindgerechten Armbrüsten, Kerzenziehen, Korbflechten, Kinderschminken und Fahrten auf dem historischen, von Hand betriebenen Holzkarussell sorgten für viel Begeisterung.

 

Darüber hinaus verzauberte ein vielfältiges Bühnen- und Mitmachprogramm die Familien: Märchen- und Geschichtenerzählungen entführten die Kinder in längst vergangene Zeiten, während das Gemüsepuppentheater mit humorvollen Aufführungen für viele Lacher sorgte. Gaukler beeindruckten die Zusehenden mit Jonglage, Akrobatik und allerlei Kunststücken. Authentisch dargestellte Bettler trugen zur besonderen Mittelalter-Atmosphäre bei und interagierten auf humorvolle Weise mit dem Publikum. Ein Highlight war die Greifvogel-Präsentation einer Falknerei, bei der Kolkraben und Falken aus Karakas aus nächster Nähe bestaunt werden konnten.

 

Das ProFiliis-Team freut sich, dass dieses tolle Mitmachprogramm den jungen Besucher:innen erneut kostenfrei angeboten werden konnte, und unterstützte den Verein „Mengeder Mittelalterlich Gaudium“ gerne mit rund 2.700 Euro finanziell.

 

sh

17. Mengeder Mittelalterlich Gaudium begeisterte Groß und Klein
Dortmund
Mengeder Mittelalterlich Gaudium e. V.
Freizeit

Sommerfest in Westerfilde: Trotz großer Hitze ein Erfolg

Das 3. Sommerfest im Quartier Westerfilde fand am 20. Juni bei hochsommerlichen Temperaturen statt. Trotz der großen Hitze war das Fest gut besucht und zeigte einmal mehr, dass sich die Nachbarschaftsfeste mittlerweile fest im Leben des Stadtteils etabliert haben.

 

Ob Sommer-, Winter- oder Frühlingsfest – die Menschen in Westerfilde kommen gerne zusammen, tauschen sich aus und verbringen gemeinsam eine schöne Zeit. Die Feste werden von ehrenamtlichen Organisationsteams getragen, in denen sich Vertreter verschiedener Vereine, Verbände und Einrichtungen aus dem Stadtbezirk zusammengetan haben.

 

Ein zentraler Programmpunkt des Sommerfestes war erneut das Kinderfest, das von den Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie den Vereinen im Quartier gestaltet wurde.

 

Höhepunkt des Kinderfestes waren zwei Vorstellungen des Zirkus Pompitz. Da Clown Köpie, der in den letzten Jahren bei den Festen in Westerfilde für große Augen sorgte, leider krankheitsbedingt ausfiel, übernahm kurzfristig Clownin Jolinda die Rolle und begeisterte das Publikum mit einem professionell präsentierten, über zweistündigen Programm. Die Vertretung gelang ihr hervorragend und machte die beiden Shows zu einem vollen Erfolg.

 

Sowohl die kleinen als auch die großen Zuschauenden waren begeistert und beteiligten sich mit viel Freude am Programm. Jede der beiden Vorstellungen wurde von rund 25 bis 30 Kindern sowie deren Eltern besucht. Jolinda sorgte mit ihrer mitreißenden Art für beste Unterhaltung und knüpfte damit nahtlos an die Erfolge der vergangenen Jahre an.

 

Wie bereits in den Vorjahren unterstützte ProFiliis auch das Sommerfest 2026 finanziell. Mit einer Förderung in Höhe von 600 Euro konnten die beiden magisch-zirzensischen Shows sowie der Walkact des Zirkus Pompitz realisiert werden.

 

sh

Sommerfest in Westerfilde: Trotz großer Hitze ein Erfolg
Dortmund - Westerfilde
Orga Team Sommerfest Westerfilde
Freizeit

Wodanstraßenfest 2026

Zum nun mehr 18. Mal fand am 09. Mai 2026 das Wodanstraßenfest in Dortmund-Nette statt. Das multikulturelle Volksfest mit großem Kinderfest ist bereits fester Bestandteil der Veranstaltungen im Stadtteil, schafft Verbindungen unter den verschiedenen Akteur:innen im Quartier und stärkt den Zusammenhalt im Stadtbezirk.

 

Zahlreiche Religionsgemeinschaften, Vereine, Verbände, Schulen, Kitas und Gewerbetreibende aus dem Stadtbezirk arbeiten in der ARGE Wodanstraßenfest ehrenamtlich zusammen. 

 

Ein Bestandteil des großen Wodanstraßenfestes ist das Kinderfest von 14 bis 18 Uhr, das insbesondere von den Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Vereinen im Quartier organisiert und gestaltet wird. In den letzten Jahren wurde das Kinderfest stets von mehreren hundert Kindern im Alter von 5 bis 15 Jahren besucht, die an den verschiedenen Aktivitäten teilgenommen haben. Für große Begeisterung sorgte hierbei immer auch das Programm des Zirkus‘ Pompitz mit einer magischen Show und einem Walkactspaß, bei dem die Zuschauenden quasi im Vorbeigehen unterhalten werden.

 

Auch für das Wodanstraßenfest 2026 hatte die ARGE Wodanstraßenfest wieder zwei magisch-zirzensische Shows sowie den Walkactspaß organisiert, um an die tolle Unterhaltung der letzten Jahre anzuknüpfen. Wie in den Vorjahren hat ProFiliis die ARGE Wodanstraßenfest auch in 2026 wieder finanziell unterstützt und mit 600 Euro die benötigten Mittel für diese tolle Attraktion zur Verfügung gestellt.

 

Und auch in diesem Jahr stieß das Pompitz-Programm auf große Begeisterung. Pro Vorstellung waren rund 40 Kinder mit ihren Eltern anwesend und verfolgten die spannende Zaubershow. Das ProFiliis-Team freut sich, diesen tollen Programmpunkt für die Kinder unterstützt zu haben.

 

sh

 

 

Wodanstraßenfest 2026
Dortmund - Mengede
ARGE Wodanstraßenfest
Freizeit

Familienfreizeit der ev. Kirchengemeinde Berghofen

In der evangelischen Kirchengemeinde Dortmund-Berghofen stellt die Kinderkirche einen wichtigen Bestandteil der lebendigen Kinder-, Jugend- und Familienarbeit dar.

 

In den vergangenen beiden Jahren hat die Kinderkirche der Kirchengemeinde Berghofen eine Wochenend-Familienfreizeit durchgeführt, die auf großen Anklang gestoßen ist. Deswegen ging es auch in diesem Jahr wieder für ein Wochenende nach Nottuln. Ende Mai hieß es also „Tasche packen“ für 15 Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren und ihre erwachsenen Begleitpersonen.

 

Auf dem Programm standen Spielen, kreativ sein, in Gemeinschaft sein, Begegnung und Austausch. „Die Kinder erleben Gemeinschaft außerhalb ihres Alltags, können Freundschaften vertiefen und neue Erfahrungen sammeln. Zugleich wird der Zusammenhalt innerhalb der Familien und der Kinderkirche gestärkt.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Das Oberthema des Wochenendes lautete „Abendmahl“. Nach einem ersten Kennenlernen setzten sich die Teilnehmenden altersgerecht mit der Bedeutung des Abendmahls auseinander. In diesem Rahmen entstanden ein Bildertheater und ein Puzzle zum Thema. Außerdem wurde gemeinsam gesungen, gebetet, gebastelt und ein Gottesdienst gestaltet. Die Kinder wirkten dabei aktiv mit und konnten das Gelernte und Erlebte des Wochenendes einfließen lassen.

 

"Der Gottesdienst hat mir besonders gefallen, weil wir alle zusammen das Abendmahl erlebt haben." – Teilnehmerin, 7 Jahre

 

Darüber hinaus unternahm die Gruppe gemeinsam einen Spieleabend, machte den Indoor-Spielbereich mit Kletter- und Schaukelmöglichkeiten unsicher, veranstaltete einen Spieleabend und sang gemeinsam mit Gitarrenbegleitung am Lagefeuer.

 

"Das Singen am Lagerfeuer war mein Lieblingsmoment. Es war einfach gemütlich und alle haben mitgemacht." – Teilnehmerin, 9 Jahre

 

Ein Highlight war das von den Kindern selbst organisierte Hobby Horsing-Turnier, bei dem Kreativität, Geschicklichkeit und Teamgeist gezeigt werden mussten.

 

"Das Hobby Horsing Turnier hat riesigen Spaß gemacht. Die Kinder haben sich selbst organisiert und waren mit voller Begeisterung dabei." – Rückmeldung eines Vaters

Am Ende des Wochenendes fiel der Abschied schwer: "Ich möchte gar nicht nach Hause. Ich möchte für immer hier bleiben." – Teilnehmerin, 3 Jahre

 

Alle waren sich einig, dass das Familienwochenende ein voller Erfolg war und den Familien selbst wie auch der Gemeinschaft gut getan hat:

 

"Solche Wochenenden sind für unsere Familie etwas ganz Besonderes. Wir nehmen viele schöne Erinnerungen und neue Impulse für unseren Glauben mit nach Hause." – Rückmeldung einer Mutter

 

"Es war schön zu erleben, wie schnell aus vielen einzelnen Familien eine echte Gemeinschaft geworden ist." – Rückmeldung eines Vaters

 

Um allen Familien – unabhängig von ihrer finanziellen Situation – die Teilnahme zu ermöglichen, haben sich die Verantwortlichen der Kirchengemeinde Berghofen sehr bemüht, die Teilnahmebeiträge recht gering zu halten. So flossen bei der Budgetplanung Einnahmen von verschiedenen Festen der Gemeinde sowie Mittel aus einer privaten Spende ein. Außerdem hatte sich das Team der Kinderkirche an ProFiliis gewendet und finanzielle Unterstützung beantragt. Die Stiftung hat sich bereit erklärt, den geplanten Eigenanteil in Höhe von 25,- Euro für alle 20 angemeldeten Kinder zu übernehmen, und hat in diesem Zuge 500,- Euro zur Verfügung gestellt. Leider konnten krankheitsbedingt fünf Kinder nicht an der Fahrt teilnehmen.

 

sh

Familienfreizeit der ev. Kirchengemeinde Berghofen
Dortmund - Berghofen
Evangelische Kirchengemeinde Dortmund-Berghofen