Herzlich Willkommen bei ProFiliis!

Liebe Fördernde, Freund:innen und Interessierte,

wir freuen uns sehr über euren Besuch auf unserer Homepage! Auf den folgenden Seiten möchten wir euch einen möglichst umfassenden Überblick über Ziele und Aktivitäten der ProFiliis -Stiftung vermitteln.

Wir hoffen, dass ihr hier alle für euch wichtigen Informationen finden. Wenn nicht, scheut euch nicht und kontaktiert uns direkt. Auch für euer Feedback und eure Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.

Besonders freuen würden wir uns natürlich, auch euch bald als Förderer:innen oder Projektpartner:innen begrüßen zu dürfen.

Der Stiftungsvorstand

Aktuelles

29Mai

Ausflüge für Kinder von Tafelkund:innen

Die Dortmunder Tafel dürfte für jede:n ein Begriff sein: Lebensmittel, die aus verschiedenen Gründen, nicht mehr für den regulären Verkauf zugelassen sind, werden von den Mitarbeitenden der Tafel eingesammelt und kostenlos oder zu einem sehr geringen Preis an bedürftige Menschen weitergegeben. 

 

Weniger bekannt ist hingegen die Tatsache, dass die Tafel über ein weitaus größeres Hilfsangebot, das sog. Panoramaprogramm, verfügt: Neben verschiedenen Angeboten für die Kinder der Tafelkund:innen in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Spiel und Spaß sowie Bildung sind auch Beratung und Unterstützung (zum Beispiel im Umgang mit Behörden) der gesamten Familie möglich. Hausaufgabenhilfe, Deutschkurse, Vorlesestunden, aber auch Tablet-Kurse und Ernährungsseminare gehören unter anderem zu den Leistungen der Dortmunder Tafel. Ein Teil der Angebote, die im Rahmen des Panorama-Programms bestehen, findet in der Dortmunder-Nordstadt im Panorama-Haus der Tafel statt. Es grenzt an die Lebensmittelausgabe-Stelle an und bietet Kindern so zusätzlich die Möglichkeit, sich hier aufzuhalten, zu spielen und zu lesen, während die Eltern einkaufen.

 

Insgesamt sind bei der Tafel über 3.000 Kinder von Kund:innen registriert. Mindestens 450 von ihnen haben schon einmal an einem Panorama-Angebot teilgenommen; etwa 100 Kinder sind regelmäßig beim Panorama-Programm dabei.

 

Um den Kindern neben dem regelmäßigen Angebot auch ganz besondere Erlebnisse zu ermöglichen, wurden im vorigen Jahr erstmalig auch Ausflüge zu interessanten Orten in Dortmund und der Umgebung unternommen. Das Angebot wurde sehr gut angenommen, weshalb auch für dieses Jahr wieder „Panorama-Ausflüge“ geplant wurden:

 

  • „Irrland“ in Kevelaer: Freizeitpark für Kleinkinder und Kinder bis zwölf Jahre
  • Gut Eversum in Olfen: Tier- und Freizeitpark
  • Freilichtbühne Werne: Kindertheater
  • Kernies Familienpark im Wunderland Kalkar: Freizeitpark für Kinder von drei bis zwölf Jahren
  • Marionettentheater Düsseldorf: Puppentheater mit buntem Kinderprogramm

 

Pro Ausflug können 25 bis 30 Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren teilnehmen, die zum Teil von ihren Eltern und/oder Ehrenamtlichen begleitet werden.

 

Da die Ausflugziele alle außerhalb Dortmunds liegen, fallen neben Kosten für Eintritt und Verpflegung auch nicht unerhebliche Kosten für Reisebusse an. ProFiliis wird die Kosten für Eintritt und Verpflegung in Gänze sowie 80 % der veranschlagten Fahrtkosten übernehmen und rund 7.350,- Euro bereitstellen.

 

sh

28Mai

Internationaler Roboterwettbewerb

Die World Robot Olympiad (kurz: WRO) ist ein internationaler Roboterwettbewerb für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 19 Jahren. Zunächst werden auf Bundesebene die erfolgreichsten Teams einer Nation ermittelt, die dann im Weltfinale gegeneinander antreten.

 

In Deutschland übernimmt die Koordination der WRO der gemeinnützige Verein „TECHNIK BEGEISTERT“. Der Verein ist in ganz Deutschland mit verschiedenen Partner:innen aktiv und verfolgt dabei das Ziel, „Kinder und Jugendliche frühzeitig für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern.“ (Förderantrag) Zu diesem Zweck werden beispielsweise Projekte mit Schulen durchgeführt (Aufbau von Roboter-AGs, Konzeptionierung von Lernmaterialien etc.), Workshops und Schulungen angeboten und es wird an verschiedenen Wettbewerben mitgewirkt. Den größten Teil der Vereinsarbeit macht jedoch die Koordination der WRO aus.

 

Die Verantwortlichen bei TECHNIK BEGEISTERT e. V. stecken bereits jetzt tief in den Vorbereitungen für die WRO 2025. Verteilt in ganz Deutschland treten bei regionalen Wettbewerben Schüler:innen-Teams gegeneinander an, um sich in verschiedenen Wettbewerbskategorien und Altersklassen für das Deutschlandfinale zu qualifizieren, welches Ende Juni 2025 in Dortmund stattfinden wird: Die 150 besten Teams aus Deutschland, bestehend aus insgesamt rund 450 Kindern und Jugendlichen, treten gegeneinander an.  Wer hier punktet, kann sich für das große Weltfinale der WRO qualifizieren.

 

Neben den ca. 450 Teilnehmenden werden zusätzlich rund 2.100 Besucher:innen erwartet. Neben den Wettbewerben in den verschiedenen WRO-Disziplinen wird ein buntes Rahmenprogramm mit dem Schwerpunkt MINT geboten. So soll auch den Gästen die Roboter-Begeisterung näher gebracht werden. Dieses Ziel wird auch schon im Vorfeld zum Deutschlandfinale in der Region des Austragungsortes verfolgt. Zu diesem Zweck werden verschiedene Robotik-Aktivitäten an Dortmunder Schulen bzw. für Dortmunder Kinder und Jugendliche angeboten. So werden beispielsweise in Kooperation mit GrünBau die Robotik-Aktivitäten in der Dortmunder Nordstadt über ein gemeinsames Projekt angestoßen und fünf Dortmunder Bildungseinrichtungen mit einem Roboter-Förderpaket ausgestattet. Darin sind enthalten:

  • Roboter-Sets
  • 1 Laptop oder Tablet zum Programmieren
  • Material für einen Parcours für den Wettbewerb
  • Lerneinheiten zum Einstieg in die Robotik

 

Das ehrenamtliche Engagement für das Deutschlandfinale ist sehr groß. Rund 100 Helfer:innen sind bei den Vorbereitungen, bei Auf- und Abbau sowie während der Veranstaltung aktiv. Trotz dieser Hilfsbereitschaft entstehen für eine derartig große Veranstaltung natürlich auch entsprechende Kosten: Miete für Halle, Technik und Equipment, Catering, MINT-Rahmenprogramm und viele weitere. Um diese Kosten abzudecken, hat der Verein TECHNIK BEGEISTERT bei verschiedenen lokalen Akteuren Spenden eingeworben. Auch die ProFiliis-Stiftung unterstützt das Deutschlandfinale der World Robot Olympiad 2025 und stellt 15.000,- Euro zur Verfügung, die wie folgt eingesetzt werden:

  • anteilig: Ausstattung der Dortmunder Schulen mit Roboter-Förderpaketen
  • Bustransport von Dortmunder Schüler:innen zum Event
  • Pokale und Spielfeld für den Wettbewerb
  • anteilig: Verpflegung der Teilnehmenden

 

Das ProFiliis-Team wünscht den Teilnehmenden schon jetzt viel Freude mit ihren Robotern und viel Erfolg bei der Qualifikation für das Weltfinale!

 

sh

 

 

28Mai

Projektwoche „Rapschool“ an der Albert-Einstein-Realschule

scatting, droppen, biten, spiten. Das alles sind Begriffe aus dem Hip-Hop-Bereich. Wer sie in der Welt des Rap und Hip-Hop nicht kennt, ist nur ein Wannabe – ein „Möchtegern“. Für die Schüler:innen der Albert-Einstein-Realschule sind diese Begriffe spätestens Ende September keine Fremdwörter mehr; denn vom 23.09. bis 26.09.2024 findet in Kooperation mit der Rapschool NRW eine Projektwoche statt.

 

Das übergeordnete Thema der Projektwoche ist das multikulturelle und diverse Miteinander der Schüler:innen in der Schule und ihrem Stadtteil (Dortmund-Scharnhorst). Die Dozent:innen der Rapschool NRW bieten hierzu verschiedene Workshops in den Bereichen Streetdance, Graffiti, Comic- und Mangazeichnen sowie Song- und Musikvideoproduktion an. Dabei werden mit der Projektwoche folgende Ziele verfolgt:

  • sozialen Zusammenhalt stärken
  • Impulse zur zukünftigen Freizeitgestaltung setzen
  • Lebenswelten der Schüler:innen künstlerisch-kulturell spiegeln (durch eigenständig produzierte Texte, Bilder und schauspielerische Szenen)
  • Identifikation der Kinder und Jugendlichen mit der Schule stärken (Maßnahmen: Komponieren einer Schulhymne, Erstellen eines Schulfilms, Gestaltung von Freiflächen im Schulgebäude)

 

Die Schüler:innenschaft der Albert-Einstein-Realschule setzt sich aus 485 Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren zusammen, von denen 22 sonderpädagogischen Förderbedarf in den Bereichen Lernen, soziale emotionale Entwicklung, Hören und Kommunikation haben. Alle Schüler:innen werden in den vier Tagen der Projektwoche an Workshops teilnehmen. Um dies gewährleisten zu können, muss die Rapschool NRW ein vielfältiges Angebot bereitstellen und mit entsprechend vielen Dozent:innen vor Ort aktiv sein. Die Gesamtkosten der Projektwoche sind daher nicht unerheblich und können nicht allein aus den Mitteln der Schule bzw. des Fördervereins bestritten werden. Der Förderverein der Albert-Einstein-Realschule hat sich daher an ProFiliis gewendet und eine anteilige Kostenübernahme beantragt. Die Stiftung wird mit 6.300,- Euro die Mittel für einen Workshop zur Songproduktion und für einen Workshop zur Produktion des passenden Musikvideos sowie für die Fahrtkosten der Dozent:innen bereitstellen.

 

Der Workshop zur Produktion eines eigenen Hip-Hop- bzw. Rap-Songs beinhaltet unter anderem die folgenden Bausteine:

  • Einführung in die Geschichte von Hip-Hop und Rap
  • „Technisches“ wie Erklärungen bzgl. Reimtechnik, Vokabular, Atemtechnik etc.
  • Textwerkstatt
  • Fusion der eigenen Texte mit Hip-Hop- bzw. Rap-Beats
  • Aufnahmen im mobilen Tonstudio

 

Im Workshop zur Musikvideoproduktion wird gemeinschaftlich eine Rahmengeschichte für das Video entwickelt, die Schüler:innen erhalten Tipps bzgl. des Schauspiels, es wird ein Drehbuch geschrieben und abschließend gemeinsam das Video gedreht. Hierbei werden Kamera, Licht, Ton und ggf. auch eine Drohne eingesetzt.

 

Am Abschlusstag der Projektwoche werden die Familien der Schüler:innen eingeladen und die Ergebnisse der Woche werden präsentiert.

 

Das ProFiliis-Team freut sich, dieses kreative, Identifikation schaffende Projekt unterstützten zu können und wünscht den Schüler:innen schon jetzt eine aufregende, lehrreiche und fröhliche Projektwoche.

 

sh

27Mai

TriXitt-Event zum Schuljubiläum an der Westricher Grundschule

Die Westricher Grundschule wird 50 Jahre alt! Anlässlich dieses Jubiläums findet am 13.09.2024 ein großes Schulfest statt. Gemeinsam mit der TriXitt GmbH soll der Schulhof an diesem Nachmittag in eine Sport-Arena verwandelt werden. TriXitt setzt sich für Bewegungsförderung und die Vermittlung von Freude an körperlicher Betätigung ein. An verschiedenen abwechslungsreichen Stationen in der „Sport-Arena“ können sich die kleinen und großen Besucher:innen des Schulfestes sportlich betätigen und erproben. Hierbei wird der Lernort Schule für die Kinder offensichtlich verändert und ermöglicht so ganz neue Erfahrungen. Über die gemeinsame (sportliche) Aktivität soll das Zugehörigkeitsgefühl der Schulgemeinschaft weiter gestärkt werden und so das Leitbild der Schule „Viele können mehr denn einer – gemeinsam zum Ziel“ bedienen.

 

Die Westricher Grundschule wird von 200 Schüler:innen im Alter von fünf bis elf Jahren besucht. Alle Schüler:innen und ihre Familien sind zum Schulfest eingeladen.

 

Da im Etat der Schule keine Mittel für derartige Festlichkeiten vorgesehen sind, hat sich der Förderverein der Westricher Grundschule an verschiedenen Stellen um Spenden bemüht. Die ProFiliis-Stiftung hat Unterstützung zugesagt und stellt mit 2.000,- Euro rund 45 % der Gesamtkosten bereit.

 

sh

➤ weitere Neuigkeiten

Presse

2024
22Jun

Ökologische Bank am HHG

2024
21Mai

Hilfe für Hospizdienst

2024
06Mai

Sitzmöbel für das Smile

2024
12Mär

Eine Halbzeit Sprache, eine Halbzeit Fußball

➤ weitere Presseartikel

Projekte

Neue Klassenräume für inklusiven Unterricht
Humanitärhilfe

Neue Klassenräume für inklusiven Unterricht

„Die Christoffel-Blindenmission (CBM) ist eine internationale Entwicklungsorganisation für Menschen mit Behinderungen. (…) Ziel der CBM ist es, den Kreislauf aus Armut und Behinderung in Entwicklungsländern zu durchbrechen und für Menschen mit Behinderungen bessere Lebensqualität und Chancengleichheit zu schaffen.“ (Selbstbeschreibung von CBM)

 

Unter dieser Prämisse förderte CBM in den Jahren 2022 bis 2024 das Projekt „Take all my friends to school” in Tansania mit dem Ziel inklusive Bildungssysteme zu stärken. Um bei Eltern, Lehrkräften und Schüler:innen  vor Ort ein Umdenken zu erzielen, war viel Überzeugungsarbeit nötig. Zum einen musste die Relevanz vom Zugang zu Bildung für eine positive Zukunftsperspektive von Kindern – auch mit Behinderungen – erläutert werden. Zum anderen mussten gemeinsam Möglichkeiten gefunden werden, wie beispielsweise der Schulweg gemeistert und das eigenständige Bewegen der Kinder auf dem Schulgelände sichergestellt werden kann. So wurde zum Beispiel für körperbehinderte Kinder ein Rollstuhl bereitgestellt oder ein zusätzlicher Halt des Schulbusses organisiert. Auf diese Weise wird Kindern mit Behinderung der Schulbesuch ermöglicht und sie erhalten Zugang zu adäquater Förderung und Bildung.

 

Ein großer Teil des Projektes „Take all my friends to school” war der Ausbau der Child Support Inclusive School in Mbeya, im Süden Tansanias. Die Mission des CBM-Partners Child Support Tansania ist es, die Bevölkerung für die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen zu sensibilisieren, benachteiligte Kinder zu fördern und ihnen den Zugang zu hochwertiger integrativer Bildung zu erleichtern. So richtet sich auch die CST Schule als inklusives Bildungszentrum an Kinder mit und ohne Behinderungen. Aktuell besuchen insgesamt 80 Kinder die Schule (59 mit und 21 ohne Behinderungen).

 

Karten Mbeya in Tansania

Um noch mehr Kindern den Zugang zu einer inklusiven Schulausbildung zu ermöglichen und die Bildungschancen für Kinder mit Behinderungen zu verbessern, wurde die CST Schule seit 2023 erweitert und um fünf neue Klassenräume sowie eine barrierefreie Toilette ergänzt. Ziel der Bauarbeiten war es, dass so zusätzlich rund 70 Schüler:innen mit und ohne Behinderung schulisch betreut werden können.

 

Die Gesamtkosten für den Neubau liegen bei rund 140.000,- Euro. Während die Kosten für die Bauarbeiten, die 2023 angefallen sind, bereits anderweitig gedeckt waren, stellte ProFiliis mit rund 66.000,- Euro die in 2024 benötigten Mittel für die Baumaßnahmen zur Verfügung.

 

Im November 2023 startete das Bauvorhaben mit der Begutachtung des Baugrundstücks, der Einholung notwendiger Genehmigungen, organisatorischen Vorbereitungen der Baustelle und den ersten Aushubarbeiten.

 

Die Arbeiten im Dezember und Januar drehten sich um Fundamentarbeiten und die Sicherstellung einer zukünftigen Wasserversorgung. Außerdem wurden eigene Zementblöcke produziert, mit denen Ende Januar die Maurerarbeiten für die ersten neuen Klassenzimmer begonnen wurden.

 

Im März wurden dann Aushub- und Einbau-Arbeiten für die barrierefreien Waschräume gemacht. Außerdem wurde die Betonplatte für ein zweites Gebäude gegossen und auch hier begannen die Maurerarbeiten.

 

Der April stand wieder im Zeichen der Wasserversorgung. Eine Schweizer NGO hat einen Brunnen für die CST Schule gebohrt, eine Wasserpumpe sowie Solarzellen installiert, sodass die Versorgung mit Frischwasser sichergestellt ist. Außerdem wurden die Maurerarbeiten weitergeführt und neue Zementblöcke produziert.

 

Seitdem gehen die Bauarbeiten gut voran und die neuen Klassenräume nehmen immer mehr Gestalt an. Im Juli stehen Holzarbeiten auf dem Plan, die die Dacheindeckung und die Fenster- sowie Türinstallation beinhalten.

 

Wir werden nach der Fertigstellung an dieser Stelle weiter berichten.

 

sh

 

Quelle Kartenmaterial: https://www.transafrika.org/pages/laenderinfo-afrika/tansania/geographie.php

Afrika - Mbeya
Christoffel-Blindenmission
Baby-Erstausstattungen in donum vitae-Kleiderkammer
Lebenshilfe

Baby-Erstausstattungen in donum vitae-Kleiderkammer

Kinder zu bekommen und eine Familie zu gründen, ist für viele Menschen ein großer Traum und fester Bestandteil der Lebensplanung. Nicht selten jedoch werden Frauen bzw. Paare ungeplant schwanger und/oder befinden sich in Lebenslagen, in denen es ihnen unmöglich ist, all die Kosten zu tragen, die auf eine Familie zukommen, wenn ein Baby geboren wird. Die Erstausstattung umfasst Kleidung, Pflegeprodukte und Wickelutensilien, aber auch Möbel wie Babybett und Wickeltisch sowie Equipment, um mit dem Baby unterwegs zu sein: Autoschale, Kinderwagen, Tragetuch…

 

Die Kosten für all diese Dinge übersteigen in einigen Familien das vorhandene Budget deutlich - insbesondere bei Empfänger:innen von Sozialhilfeleistungen, Geflüchteten und ausländischen Studierenden. Aber selbst für Familien, in denen beide Eltern arbeiten gehen, sind die Anschaffungen - je nach Gehalt - eine immense finanzielle Herausforderung. Vor allem in den letzten Jahren, in denen die Kosten für Strom, Gas und generell die Lebenshaltungskosten stark gestiegen sind, hat sich die Zahl der Frauen und Familien, die bei der Erstausstattung für ein Baby Unterstützung benötigen, erhöht.

 

Um an dieser Stelle zu unterstützen, betreibt die Schwangerschaftsberatungsstelle donum vitae schon seit 2015 eine Kleiderkammer für Babys in Dortmund. Die Mitarbeiter:innen beobachten aber besonders in den letzten Jahren, dass die finanziellen Sorgen der Menschen größer geworden sind und mehr Unterstützung angefragt wird.

 

„Im Jahr 2023 gab es in der allgemeinen Schwangerenberatung von donum vitae 440 Beratungsfälle. 63% von diesen Fällen befanden sich in finanziellen Schwierigkeiten und haben sich zu Sozialleistungen und weiteren Hilfsmöglichkeiten beraten lassen. Finanzielle Sorgen in der Schwangerschaft haben also im Jahr 277 Menschen zu donum vitae kommen lassen. Es sind 20% mehr als im Vorjahr / 2022.“ (dem Projektbericht donum vitae entnommen)

 

Um der gestiegenen Nachfrage entsprechen zu können, musste das Inventar der Kleiderkammer dringend wieder aufgestockt werden. Es fehlten insbesondere grundlegende Dinge wie Betten, Matratzen und Schlafsäcke. Aus diesem Grund wendeten sich die Zuständigen an ProFiliis. Die Stiftung hat mit 7.100,- Euro die Mittel zur Anschaffung von rund 15 Kinderbetten und Matratzen, 30 Schlafsäcken, 25 Overalls, 50 Greifbällen und 40 dm-Gutscheinen à 30,- Euro bereitgestellt.

 

Dem Team von donum vitae geht es nicht nur darum, Familien den Start in die neue Lebensphase zu erleichtern, sondern auch darum sie bei der Bearbeitung ihrer finanziellen Schwierigkeiten zu begleiten: Wichtig ist, dass wir schnell und unbürokratisch aus der Beratungssituation heraus entscheiden und Hilfe gewähren können. Wir können für die Grundversorgung der Kinder sorgen und haben Zeit die finanzielle Not zu klären und Dinge wie Schuldnerberatung, Anträge auf Sozialleistungen etc. in die Wege zu leiten.“ Die Versorgung der Kinder mit dem Nötigsten schafft die Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit mit den Familien, um so hoffentlich langfristig ein Aufwachsen in Armut zu verhindern bzw. abzumildern.

 

 

Zum Hintergrund:

donum vitae ist eine Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle mit über 200 Standorten in ganz Deutschland. Das Team unterstützt unter anderem bei administrativen Fragen (Elternzeit, Elterngeld, Mutterschutz etc.) und bietet psycho-soziale Beratung bei belastenden Themen rund um das Thema Schwangerschaft an.

 

sh

Dortmund - Innenstadt-West
Donum Vitae
Ausstattung der Frühförderstelle der Johanniter
Lebenshilfe

Ausstattung der Frühförderstelle der Johanniter

"Kleine Schritte, große Zukunft: Frühförderung für ein strahlendes Morgen!"

 

Mit diesem Zitat umreißt die Johanniter-Unfall-Hilfe – eine seit über 60 Jahren in verschiedenen sozialen und karitativen Bereichen aktive Hilfsorganisation – die Grundsätze der heilpädagogischen Frühförderung: Um Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Behinderungen (bzw. drohender Behinderung) oder besonderen Bedürfnissen in den ersten Lebensjahren adäquat unterstützen zu können, muss individuelle Förderung stattfinden, um den Kindern die bestmöglichen Entwicklungschancen zu bieten. Nur wenn im Rahmen eines ganzheitlichen Förderansatzes die individuellen Fähigkeiten, Interessen und Bedürfnisse eines Kindes Beachtung finden, kann es bei der Entfaltung seiner Potentiale optimal unterstützt werden. Es können Hilfestellungen in den Bereichen Motorik, Sprache, Wahrnehmung, Kognition und/oder soziale/emotionale Entwicklung gegeben werden.

 

Um ein derartiges pädagogisches Angebot adäquat umsetzen zu können, haben die Johanniter im Oktober 2023 eine Frühförderstelle in Lünen errichtet. Hier können sie nun angemessen und mit entsprechendem pädagogischen Material bzw. in entsprechend ausgestatteten Räumlichkeiten auf die verschiedenen Belange ihrer kleinen Klient:innen eingehen und so hoffentlich einen positiven Einfluss auf die Zukunft der Kinder bewirken.

 

Flyer

 

Es gibt drei Förderräume, wovon einer speziell für die Altersgruppe unter drei Jahren ausgelegt ist, einen Matsch- und einen Psychomotorik-Raum.

 

ProFiliis hat die Ausstattung der drei Förderräume finanziert und Mittel für zum Beispiel Möbel und Teppiche, aber auch für Rollenspielmaterialien und Verkleidungen, Musikinstrumente und eine große Auswahl an altersgerechtem Spielzeug (Kugelbahn, Playmobil, Puzzle, Duplo,…) bereitgestellt. Auch verschiedene Materialien zur sensorischen Integration sowie zur Motorikförderung wie ein Pikler-Dreieck, verschiedene Podest-Kombinationen zum Krabbeln und Klettern sowie Fallschutzmatten wurden angeschafft. Insgesamt hat ProFiliis zu diesem Zweck über 6.500,- Euro zur Verfügung gestellt.

 

Das Team der Johanniter erkennt bereits einen Mehrwert für die betreuten Familien und wünscht sich, dass zukünftig mehr Kinder ihr Angebot nutzen: „Die […] Einrichtung der Johanniter Frühförderstelle wird von den aktuell 45 Kindern bereits als anregend, inspirierend und motivierend wahrgenommen. Gemeinsam werden mit den Förderkindern sowie deren Eltern schon jetzt spielerisch Lerninhalte und Therapieziele erfolgreich umgesetzt – das Angebot der zahlreichen Spiel- und Bewegungsmaterialien bietet dabei eine Vielzahl kreativer Möglichkeiten. […] Die Ausdehnung der jetzigen Förderungskapazitäten ist uns ein großes Anliegen, damit weitere Förderkinder (bis zu 125 Kinder wöchentlich) die Möglichkeit erhalten in unserer Einrichtung individuell gefördert zu werden.“ (dem Projektbericht der Johanniter entnommen)

 

Ein weiterer Ausschnitt aus dem Bericht der Johanniter zeichnet ein anschauliches Bild des Angebotes der Frühförderstelle in Lünen:

 

„Unsere Konzeption gliedert die unterschiedlichen Räume in ihre Förderschwerpunkte auf:

  • Raum für die Eingangsdiagnostik und Sprachförderung
  • Unter-Dreijährigen Raum
  • Kleiner Bewegungsraum/Ergotherapie Raum
  • Psychomotorik Raum
  • Matschraum

 

Unser Förderangebot wird an jedes Kind individuell angepasst. Dank der ProFiliis-Stiftung ist ein breit gefächertes Förderangebot möglich. So war es uns möglich, für die unterschiedlichen Fördermethoden verschiedenste Bewegungs- und Spielmaterialien sowie eine Anzahl an Möbeln für unsere Förderräume anzuschaffen.

 

Gerne greifen Kinder auf die Möglichkeiten des Rollenspieles zurück. Hier bietet die Frühförderstelle eine Vielzahl an Verkleidungsmöglichkeiten, einen Arztkoffer, eine Spielküche oder ein Playmobil an.

Materialien

 

Durch unserem Psychomotorik Raum werden aber auch Fördermöglichkeiten der Mobilität möglich. Dieser Raum bietet verschiedensten Entwicklungsschwerpunkten in der Grobmotorik, die Möglichkeit, sich auszuprobieren und gemeinsam Bewegungserfahrungen im Bereich Schaukeln, Klettern, Hüpfen und Balancieren zu sammeln sowie die Erfahrung in der Propriorezeption [ ~Tiefensensibilität] zu machen.

Motorenraum

 

Im Bereich der Feinmotorischen Förderung sowie der Wahrnehmungsschulung bietet unser Matsch-Raum die Möglichkeit, sich frei zu entfalten und sich auszuprobieren.

 

Unser Ziel ist es, für die Stadt Lünen und die Umgebung ein möglichst umfangreiches Förderangebot im Bereich der solitären und – demnächst geplanten – interdisziplinären Frühförderung zu ermöglichen. Kinder sollen in der Heilpädagogischen Förderung die Möglichkeit bekommen, in ihrer Entwicklung bestmöglich unterstützt zu werden. Durch den engen Einbezug der Eltern, sowie des häuslichen Umfeldes sollen Förder- und Lerninhalte in alltägliche Situationen übertragen bzw. eingebaut werden.“

 

sh

 

Europa - Lünen
Johanniter-Unfall-Hilfe
Großes Sportevent an der Albert-Schweitzer-Realschule
Sport

Großes Sportevent an der Albert-Schweitzer-Realschule

Für die Schüler:innen der Albert-Schweitzer-Realschule war der letzte Schultag vor den Osterferien in diesem Jahr ganz besonders: Statt den Tag im Klassenraum zu verbringen und auf das „erlösende“ Klingeln zu den Ferien zu warten, erlebten sie einige fröhliche Stunden auf dem Sportplatz beim großen TRIXITT-Event mit vielfältigen Spiel- und Bewegungsangeboten.

 

Für die fast 500 Schüler:innen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 standen vielfältige sowohl kooperative als auch kompetitive Teamwettbewerbe, die im Klassenverbund gemeistert werden mussten, auf dem Programm:

 

„Bei bestem und vor allem auch trockenem Sportwetter starteten unsere Klassen 5-7 nach einem Warm – Up um 8.00 Uhr auf dem Spielfeld und waren mit sehr viel Einsatz und Spaß bei der Sache. Auch die ein oder anderen Lehrkräfte versuchten sich an den spannenden Stationen und zollten den Schülerinnen und Schülern danach umso mehr Respekt für ihre erbrachten Leistungen. Die Ablösung fand dann um 10.15 Uhr statt, als die Klassen 8-10 aktiv ins Geschehen eingriffen und nicht weniger motiviert ihr Können in den verschiedenen Disziplinen zeigten.“ (Bericht der Albert-Schweitzer-Realschule)

 

Neben der Stärkung des Zusammenhaltes und des sozialen Miteinanders innerhalb der Klassen standen auch positive Bewegungserfahrungen im Fokus. Diese Freude an Bewegung war dem Team der Albert-Schweitzer-Realschule besonders wichtig, da in der Hochphase der Corona-Pandemie viel Vereinsarbeit eingestellt werden musste und die Kinder aus regelmäßigen Sportgruppen gerissen wurden. Über das TRIXITT-Event sollten die Schüler:innen den Spaß an Bewegung wieder für sich entdecken und motiviert werden, auch außerhalb einer solchen Schulveranstaltung ein bewegungsaktives und gesundheitsbewusstes Leben zu führen.

 

Die Gesamtkosten für diesen Sporttag beliefen sich bei der Albert-Schweitzer-Realschule auf 3.800 Euro. Einige Schüler:innen sind BuT-berechtigt, sodass ein Teil der Kosten über diese staatliche Förderung gedeckt werden konnte. Die übrigen Familien mussten aus eigenen Mitteln einen kleinen Eigenanteil entrichten. Damit dieser Kostenbeitrag nicht zu hoch ausfällt, unterstützte ProFiliis die Albert-Schweitzer-Realschule mit 1.400 Euro bei der Durchführung des TRIXITT-Events.

 

„So konnten alle zufrieden und in bester Stimmung in die Osterferien gehen“, resümiert das Schul-Team.

 

Zum Hintergrund:

TRIXITT wurde zunächst als Projekt des KW Straßenfußball e. V. entwickelt, um fußballbegeisterten Kindern und Jugendlichen, die sich die Mitgliedschaft in teuren Vereinen nicht leisten können, die Möglichkeit zu geben, Fußball zu spielen. So wurden Ferien- und Tagesangebote sowie Schulprojekte ausgerichtet. Inzwischen wurde die TriXitt GmbH gegründet, die in Kooperation mit Schulen in ganz Deutschland sowie Österreich und der Schweiz Schulsport-Events durchführt.

 

sh

 

Dortmund - Mengede
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