Projekte

Neu! - Freizeit

17. Mengeder Mittelalterlich Gaudium begeisterte Groß und Klein

Vom 04. bis 07. Juni 2026 verwandelte sich der Moselbachpark in Waltrop bereits zum 17. Mal in eine lebendige Mittelalter-Welt. Das Mittelalterlich Gaudium lockte zahlreiche Besucher:innen an und bot vier Tage lang ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie.

 

Zwischen den Klängen von Schalmei und Laute, dem rhythmischen Hämmern der Schmiede und dem Aufeinandertreffen von Holzschwertern konnten die Gäste in das bunte Treiben vergangener Zeiten eintauchen. Zahlreiche Marktstände luden zum Flanieren ein, während Handwerker:innen traditionelle Fertigkeiten präsentierten und spannende Einblicke in historische Arbeitsweisen gaben. Mittelalterliche Speisen und Getränke sowie unterhaltsame Gaukeleien rundeten das authentische Markterlebnis ab.

 

Besonders die jungen Besucher:innen kamen voll auf ihre Kosten: Beim beliebten Kinderritter-Turnier konnten sie ihren Mut und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. In der Kinderschmiede entstanden unter fachkundiger Anleitung am offenen Feuer die ersten eigenen kleinen Werkstücke aus Eisen. Auch Armbrustschießen mit kindgerechten Armbrüsten, Kerzenziehen, Korbflechten, Kinderschminken und Fahrten auf dem historischen, von Hand betriebenen Holzkarussell sorgten für viel Begeisterung.

 

Darüber hinaus verzauberte ein vielfältiges Bühnen- und Mitmachprogramm die Familien: Märchen- und Geschichtenerzählungen entführten die Kinder in längst vergangene Zeiten, während das Gemüsepuppentheater mit humorvollen Aufführungen für viele Lacher sorgte. Gaukler beeindruckten die Zusehenden mit Jonglage, Akrobatik und allerlei Kunststücken. Authentisch dargestellte Bettler trugen zur besonderen Mittelalter-Atmosphäre bei und interagierten auf humorvolle Weise mit dem Publikum. Ein Highlight war die Greifvogel-Präsentation einer Falknerei, bei der Kolkraben und Falken aus Karakas aus nächster Nähe bestaunt werden konnten.

 

Das ProFiliis-Team freut sich, dass dieses tolle Mitmachprogramm den jungen Besucher:innen erneut kostenfrei angeboten werden konnte, und unterstützte den Verein „Mengeder Mittelalterlich Gaudium“ gerne mit rund 2.700 Euro finanziell.

 

sh

17. Mengeder Mittelalterlich Gaudium begeisterte Groß und Klein
Dortmund
Mengeder Mittelalterlich Gaudium e. V.
Freizeit

Wodanstraßenfest 2026

Zum nun mehr 18. Mal fand am 09. Mai 2026 das Wodanstraßenfest in Dortmund-Nette statt. Das multikulturelle Volksfest mit großem Kinderfest ist bereits fester Bestandteil der Veranstaltungen im Stadtteil, schafft Verbindungen unter den verschiedenen Akteur:innen im Quartier und stärkt den Zusammenhalt im Stadtbezirk.

 

Zahlreiche Religionsgemeinschaften, Vereine, Verbände, Schulen, Kitas und Gewerbetreibende aus dem Stadtbezirk arbeiten in der ARGE Wodanstraßenfest ehrenamtlich zusammen. 

 

Ein Bestandteil des großen Wodanstraßenfestes ist das Kinderfest von 14 bis 18 Uhr, das insbesondere von den Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Vereinen im Quartier organisiert und gestaltet wird. In den letzten Jahren wurde das Kinderfest stets von mehreren hundert Kindern im Alter von 5 bis 15 Jahren besucht, die an den verschiedenen Aktivitäten teilgenommen haben. Für große Begeisterung sorgte hierbei immer auch das Programm des Zirkus‘ Pompitz mit einer magischen Show und einem Walkactspaß, bei dem die Zuschauenden quasi im Vorbeigehen unterhalten werden.

 

Auch für das Wodanstraßenfest 2026 hatte die ARGE Wodanstraßenfest wieder zwei magisch-zirzensische Shows sowie den Walkactspaß organisiert, um an die tolle Unterhaltung der letzten Jahre anzuknüpfen. Wie in den Vorjahren hat ProFiliis die ARGE Wodanstraßenfest auch in 2026 wieder finanziell unterstützt und mit 600 Euro die benötigten Mittel für diese tolle Attraktion zur Verfügung gestellt.

 

Und auch in diesem Jahr stieß das Pompitz-Programm auf große Begeisterung. Pro Vorstellung waren rund 40 Kinder mit ihren Eltern anwesend und verfolgten die spannende Zaubershow. Das ProFiliis-Team freut sich, diesen tollen Programmpunkt für die Kinder unterstützt zu haben.

 

sh

 

 

Wodanstraßenfest 2026
Dortmund - Mengede
ARGE Wodanstraßenfest
Freizeit

Familienfreizeit der ev. Kirchengemeinde Berghofen

In der evangelischen Kirchengemeinde Dortmund-Berghofen stellt die Kinderkirche einen wichtigen Bestandteil der lebendigen Kinder-, Jugend- und Familienarbeit dar.

 

In den vergangenen beiden Jahren hat die Kinderkirche der Kirchengemeinde Berghofen eine Wochenend-Familienfreizeit durchgeführt, die auf großen Anklang gestoßen ist. Deswegen ging es auch in diesem Jahr wieder für ein Wochenende nach Nottuln. Ende Mai hieß es also „Tasche packen“ für 15 Kinder im Alter von ein bis zehn Jahren und ihre erwachsenen Begleitpersonen.

 

Auf dem Programm standen Spielen, kreativ sein, in Gemeinschaft sein, Begegnung und Austausch. „Die Kinder erleben Gemeinschaft außerhalb ihres Alltags, können Freundschaften vertiefen und neue Erfahrungen sammeln. Zugleich wird der Zusammenhalt innerhalb der Familien und der Kinderkirche gestärkt.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Das Oberthema des Wochenendes lautete „Abendmahl“. Nach einem ersten Kennenlernen setzten sich die Teilnehmenden altersgerecht mit der Bedeutung des Abendmahls auseinander. In diesem Rahmen entstanden ein Bildertheater und ein Puzzle zum Thema. Außerdem wurde gemeinsam gesungen, gebetet, gebastelt und ein Gottesdienst gestaltet. Die Kinder wirkten dabei aktiv mit und konnten das Gelernte und Erlebte des Wochenendes einfließen lassen.

 

"Der Gottesdienst hat mir besonders gefallen, weil wir alle zusammen das Abendmahl erlebt haben." – Teilnehmerin, 7 Jahre

 

Darüber hinaus unternahm die Gruppe gemeinsam einen Spieleabend, machte den Indoor-Spielbereich mit Kletter- und Schaukelmöglichkeiten unsicher, veranstaltete einen Spieleabend und sang gemeinsam mit Gitarrenbegleitung am Lagefeuer.

 

"Das Singen am Lagerfeuer war mein Lieblingsmoment. Es war einfach gemütlich und alle haben mitgemacht." – Teilnehmerin, 9 Jahre

 

Ein Highlight war das von den Kindern selbst organisierte Hobby Horsing-Turnier, bei dem Kreativität, Geschicklichkeit und Teamgeist gezeigt werden mussten.

 

"Das Hobby Horsing Turnier hat riesigen Spaß gemacht. Die Kinder haben sich selbst organisiert und waren mit voller Begeisterung dabei." – Rückmeldung eines Vaters

Am Ende des Wochenendes fiel der Abschied schwer: "Ich möchte gar nicht nach Hause. Ich möchte für immer hier bleiben." – Teilnehmerin, 3 Jahre

 

Alle waren sich einig, dass das Familienwochenende ein voller Erfolg war und den Familien selbst wie auch der Gemeinschaft gut getan hat:

 

"Solche Wochenenden sind für unsere Familie etwas ganz Besonderes. Wir nehmen viele schöne Erinnerungen und neue Impulse für unseren Glauben mit nach Hause." – Rückmeldung einer Mutter

 

"Es war schön zu erleben, wie schnell aus vielen einzelnen Familien eine echte Gemeinschaft geworden ist." – Rückmeldung eines Vaters

 

Um allen Familien – unabhängig von ihrer finanziellen Situation – die Teilnahme zu ermöglichen, haben sich die Verantwortlichen der Kirchengemeinde Berghofen sehr bemüht, die Teilnahmebeiträge recht gering zu halten. So flossen bei der Budgetplanung Einnahmen von verschiedenen Festen der Gemeinde sowie Mittel aus einer privaten Spende ein. Außerdem hatte sich das Team der Kinderkirche an ProFiliis gewendet und finanzielle Unterstützung beantragt. Die Stiftung hat sich bereit erklärt, den geplanten Eigenanteil in Höhe von 25,- Euro für alle 20 angemeldeten Kinder zu übernehmen, und hat in diesem Zuge 500,- Euro zur Verfügung gestellt. Leider konnten krankheitsbedingt fünf Kinder nicht an der Fahrt teilnehmen.

 

sh

Familienfreizeit der ev. Kirchengemeinde Berghofen
Dortmund - Berghofen
Evangelische Kirchengemeinde Dortmund-Berghofen
Lebenshilfe

Ausstattung für neue Frühförderstelle

Wenn Eltern merken, dass ihr Kind „anders“ ist als andere, kann das eine große Verunsicherung mit sich bringen. Ist mein Kind auffallend ruhiger oder unruhiger als andere? Warum können andere Kinder in dem Alter schon Krabbeln und meins noch nicht? Wieso wirkt mein Kind in unbekannten Situationen immer so gestresst?

 

Diese und ähnliche Fragen stellen sich die Eltern der Kinder, die vom Team der Frühförderstellen des Diakonischen Werks Dortmund und Lünen begleitet werden. Es handelt sich hierbei um eine Einrichtung für entwicklungsverzögerte und beeinträchtigte Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren. Hier werden Kinder in Augenschein genommen, ggf. wird eine Diagnostik durchgeführt und ein individuelles Förderkonzept entworfen und umgesetzt. Das Team ist interdisziplinär aufgestellt und setzt sich aus Heilpädagog:innen, Logopäd:innen, Ergotherapeut:innen, Physiotherapeut:innen, Psycholog:innen und Ärzt:innen zusammen. So sind ein umfassender Blick auf die Kinder sowie eine ganzheitliche Förderung möglich. 

 

„Schwerpunkte unserer Förderung liegen in den Bereichen der Erweiterung sprachlicher, sozial-emotionaler, motorischer und kognitiver Fähigkeiten.“*

 

Ein großer Bestandteil der Arbeit ist auch die Stärkung der Eltern. Ihnen werden Hilfestellungen gegeben, um mit den Herausforderungen des Familienalltags umzugehen und sie werden auf die speziellen Bedürfnisse ihrer Kinder aufmerksam gemacht und für diese sensibilisiert.

 

90 % der Familien, deren Kinder die Frühförderstelle besuchen, wohnen in der Dortmunder Nordstadt. „Gerade in diesem Stadtbezirk ist der Bedarf und die Anfrage enorm hoch, zurzeit entstehen Wartezeiten auf einen Förderplatz von bis zu 10 Monaten. Besonders eklatant ist der Anstieg an Anfragen für Kinder mit Verdacht auf eine Diagnose aus dem Autismus-Spektrum. Hierdurch haben sich Bedarfe in der Förderung verändert: konzeptionell, inhaltlich und in der Ausstattung. Diese Kinder bedürfen eines besonderen räumlichen Umfelds, das möglichst reizarm gestaltet sein muss.“*

 

Um diesen Bedarfen entsprechen zu können, um barrierefreien Zugang zu ermöglichen und insgesamt familienfreundlichere Räume anbieten zu könnten, stand im Juli 2025 ein Umzug für die Frühförderstelle zu einem neuen Standort am Rande des Hoeschparks an. Dieser bringt viele Vorteile: „eine gute Erreichbarkeit, eine räumliche Erweiterung, ein kindgerechtes Umfeld und die Möglichkeit, den speziellen Bedürfnissen der Kinder gestalterisch gerecht zu werden.“*

 

Neben dem bereits vorhandenen Material wurden zur Ausstattung des neuen Standorts zusätzlich Spielgeräte und pädagogisch sinnvolle Einrichtungsgegenstände benötigt, die zur Altersstruktur und den Förderbedarfen der Klient:innen passen. Auf diese Weise konnte eine für die Kinder ansprechende und anregende Erfahrungswelt geschaffen werden, in der sie zur Teilhabe angeregt werden. Außerdem verfügt das Frühförderzentrum am neuen Standort über einen Außenbereich, der ebenfalls für die pädagogische und therapeutische Arbeit genutzt werden kann und eine entsprechende Ausstattung benötigte.

 

Die Diakonie hatte bereits über die Sammlung des Dortmunder Spendenparlaments Spendobel finanzielle Unterstützung erhalten (zum Projekt). Allerdings waren noch einige Kostenpositionen offen, sodass sich die Verantwortlichen bei der Diakonie mit einem Förderantrag an die ProFiliis-Stiftung gewendet haben. ProFiliis hat die Ausstattung des neuen Standortes mit insgesamt 6.000,- Euro unterstützt, sodass folgende Anschaffungen möglich waren:

 

Die Familien werden in einem freundlichen Empfangs- und Wartebereich begrüßt. Hier sorgen Spielangebote und Wandspielgeräte dafür, dass in der Wartezeit keine Langeweile aufkommt. Dank Sitzgelegenheiten und Garderobenhaken speziell für Kinder fühlen sich die kleinen Klient:innen direkt willkommen.

 

Außerdem wurde ein Wickelbereich eingerichtet, in dem kleine Kinder unter Wahrung der Privatsphäre, sicher und hygienisch versorgt werden können.

 

Eine neue Spielküche ermöglicht Rollenspiel-Erfahrungen und bietet Redeanlässe zwischen Klient:innen und dem professionellen Team.

 

Der Motorikraum verfügt nun zusätzlich über eine Sprossenwand, eine Kletterwand, eine Turn- und Kletterbank, einen Turnkasten, Matten und ein Bällebad. Die Kinder können sich hier nicht nur austoben, sondern auch in Grobmotorik, Körperwahrnehmung, Gleichgewicht, Muskelkraft, Konzentration und Kreativität gefördert werden.

 

Im neuen Außenbereich wurde ein Sandkasten errichtet und mit vielfältigem Sandspielzeug ausgestattet. Eine Matschwanne, ein Outdoorpicknicktisch und eine bunte Auswahl an Spielgeräten erweitern das Angebot im Garten der Frühförderstelle. Eine wetterfeste Aufbewahrungsbox ermöglicht die sichere Lagerung der Spielgeräte.

 

Derzeit werden 171 Kinder in der Frühförderstelle am Hoeschpark betreut, die von der neuen Ausstattung und den damit verbundenen neuen Möglichkeiten profitieren.

 

sh 

 

* dem Förderantrag entnommen

Ausstattung für neue Frühförderstelle
Dortmund - Innenstadt-Nord
Diakonisches Werk Dortmund und Lünen gGmbH
Bildung

"Essen und Lernen" in der Nordstadt

Die Jugendhilfe St. Elisabeth ist eine Einrichtung der Erziehungshilfe und unterstützt mit stationären, teilstationären und ambulanten Erziehungshilfen in ganz Dortmund unzählige Familien, Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus ist sie Träger von offenen Ganztagsschulen, Betreuungsformen an Schulen der Sekundarstufe I, Schulsozialarbeit und von sozialräumlichen Angeboten in der Dortmunder Nordstadt.

 

Mitten drin in diesem breiten und umfassenden Angebot steht das Projekt „Essen und Lernen“, das sich an Kinder allen Alters, Jugendliche und Familien im Brunnenstraßen- und Hannibalviertel richtet. In erster Linie handelt es sich hierbei um eine qualifizierte Lern- und Hausaufgabenunterstützung für Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren. Doch die Jugendhilfe St. Elisabeth verfolgt mit dem Projekt einen ganzheitlicheren Ansatz und sieht es als Bildungs- und Familienunterstützungskonzept. Deswegen ist es den Verantwortlichen ein großes Anliegen, sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch für die Eltern einen Ort der Fürsorge und Unterstützung zu schaffen. Auf diese Weise ist es möglich, die Eltern auf eine vertrauensvolle Art mit in die Verantwortung für die Bildung ihrer Kinder zu nehmen, was deren Bildungschancen nachhaltig verbessert.

 

Dabei arbeitet das Team der Jugendhilfe St. Elisabeth niedrigschwellig und individuell, um optimal auf die Lebenssituation von Familien und ihre Belange einzugehen, damit diese den Träger als Unterstützungsressource positiv wahrnehmen. Denn für viele Familien in diesem Viertel gilt, dass sie „aufgrund ihres Zuwanderungshintergrundes kaum Teilhabe- und Partizipationsmöglichkeiten an Gesellschaft und Bildung haben, was sich enorm auf die Bildungschancen ihrer Kinder auswirkt.“ (Auszug aus dem Förderantrag) Eine gute Beziehung zwischen der Jugendhilfe St. Elisabeth und den Familien ist daher von besonderer Relevanz.

 

Im Jahr 2025 standen einige Umgestaltungen des Innen- und Außenbereichs der Räumlichkeiten von „Essen und Lernen“ an, bei denen sie finanziell von der ProFiliis-Stiftung unterstützt wurden. So wurde eine separate Leseeckeeingerichtet und ausgestattet, die zum einen individuelle Förderung über entsprechende Bücher ermöglicht. Zum anderen dient sie den Kindern als Rückzugsort und Ruheraum sowie eigener Besprechungs- und Entspannungsraum. Die neue Leseecke wird von den Kindern sehr gut angenommen. Außerdem wurde der Innenhof zu einem attraktiven Ort der Begegnung umgestaltet. Es wurden Außenmöbel und ein Pavillon angeschafft, sodass ein angenehmer Aufenthalt möglich ist. Außerdem konnten Spiel- und Bewegungsmaterialien (Inliner, Pedalo, Stelzen, Kickback Tor,…) gekauft werden, die den Kindern und Jugendlichen ganz neue Bewegungserfahrungen und damit verbundene Erfolgserlebnisse ermöglichen.

 

Der neu gestaltete Innenhof wurde im Rahmen eines Sommerfestes mit den Kindern, Jugendlichen und Familien eingeweiht, bei dem die Familien und das Team der Jugendhilfe St. Elisabeth miteinander in Kontakt gekommen sind, was der Beziehungsarbeit dient. ProFiliis stellte finanzielle Mittel für die Versorgung während des Sommerfestes zur Verfügung.

 

Mit Unterstützung der Stiftung konnte außerdem eine Projektwoche in den Sommerferien mit dem Motto „Sport und Bewegung“ durchgeführt werden. Im Rahmen dieses Ferienangebotes wurde unter anderem ein Ausflug zum Oktagon (achteckiger Fußballkäfig) der Nordstadtliga unternommen, ein Parkourworkshop veranstaltet und gemeinsam mit dem Verein „Querwaldein“ ein Tag im Wald verbracht.

 

Für die Jugendlichen der Abendgruppe der Jugendhilfe St. Elisabeth konnte zudem ein Graffiti-Workshoporganisiert werden, dessen Ergebnisse dann Teil des „Paradiesgartens“ an der Reinoldikirche waren und dort den gesamten Sommer über begutachtet werden konnten.

 

Außerdem konnte dringend benötigtes Lernmaterial angeschafft werden und als Dankeschön für die ehrenamtlichen Mitarbeitenden eine Weihnachtsfeier ausgerichtet werden.

 

ProFiliis hat die verschiedenen Anschaffungen, Ausflüge und Veranstaltungen mit insgesamt 7.500,- Euro unterstützt und freut sich über das Resümee der Projektverantwortlichen: „Durch Investitionen in Ernährung, Bewegungsmaterialien, Lernmaterialien und ansprechende Räumlichkeiten wurden zentrale Grundlagen für ein gesundes Aufwachsen und erfolgreiches Lernen geschaffen.“

 

Das Fazit im Abschlussbericht ist positiv: „Die Dortmunder Nordstadt ist in den letzten Jahren bemüht, das Wohn- und Freizeitumfeld auszubauen und kinderfreundlicher zu gestalten, jedoch fehlt es immer noch an ausreichenden Bewegungsanlagen, die geschützt, sicher und sauber sind. Wir freuen uns […] den Kindern diesen sicheren Ort geben zu können.“

 

 

sh

"Essen und Lernen" in der Nordstadt
Dortmund - Innenstadt-Nord
Jugendhilfe St. Elisabeth
Freizeit

Jugend-Wohnwoche der Christuskirche

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Christuskirche Dortmund liegt im Herzen der Dortmunder Nordstadt. Dieser Stadtteil ist geprägt durch kulturelle Vielfalt und viele im Stadtbild präsente Kinder und Jugendliche. Das Veranstaltungsangebot der Christuskirche richtet sich nicht ausschließlich an die eigenen Mitglieder, sondern in vielen Fällen an alle Interessierten – ohne Berücksichtigung von Herkunft oder Religionszugehörigkeit. So erreicht die Christuskirche viele Familien, Kinder und Jugendliche mit tollen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung.

 

Im April 2026 fand nun die „Connection Jugend-Wohnwoche“ statt: „Für 35 Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren verwandelte sich die Christuskirche Dortmund und ihre Jugendhalle vom 22. bis zum 26.04. in eine riesige WG. In diesem Zeitraum fand ein fünftägiges Bildungs- und Begegnungsprojekt mitten im Dortmunder Norden statt.“ *

 

Erklärtes Ziel der Connection Jugend-Wohnwoche war es, den Jugendlichen soziale Teilhabe zu ermöglichen, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und interkulturelle Begegnungen zu fördern. Insbesondere der letzte Punkt ist mit Blick auf die Teilnehmenden interessant: Die Gruppenzusammensetzung war hinsichtlich des sozialen, kulturellen und religiösen Hintergrundes sehr heterogen. Etwa die Hälfte der Teilnehmenden hatte Zuwanderungserfahrung. Im Rahmen der Wohnwoche lernten sich Jugendliche kennen, die im „normalen“ Leben keine Berührungspunkte haben. Dies brachte die große Chance mit, dass Vorurteile abgebaut werden.

 

Die Jugendliche bestritten während der Wohnwoche ihren regulären Alltag mit Schule und Hausaufgaben. Leider war es etwas weniger als der Hälfte der Jugendlichen nicht möglich, in der Christuskirche zu übernachten. Sie nahmen aber verbindlich am Programm im Nachmittags- und Abendbereich teil. Die Jugendlichen, die in der Christuskirche übernachteten, brachen nach einem Frühstück von dort zur Schule, zur Ausbildung oder auch zu Hobbys auf. Spätestens um 16:30 Uhr mussten alle Jugendlichen wieder da sein, da dann das Programm begann: Eine bunte Mischung aus Gemeinschaftsaktivitäten, Workshops und Seminaren, Ausflügen und einem täglichen Abendprogramm zu bestimmten Inhalten. Als roter Faden zog sich das Thema „Demokratische Bildung“ durch die Connection-Jugendwohnwoche.

 

So startete die Woche für die Teilnehmenden am Mittwochabend mit der ersten „Parlamentssitzung“. Die Gruppe konnte sich kennenlernen und es wurde ein zuvor erarbeiteter Verhaltens-Kodex vorgestellt. Von da an fand an jedem Abend eine derartige Parlamentssitzung statt, in denen sich die Jugendlichen mit Vorschlägen, Wortbeiträgen, Beschlüssen und Abstimmungen“ * einbrachten und „zum Teil überraschende Programmänderungen und spontane Zusatzregeln zustande“ * kamen. Für die Jugendlichen wurde auf diese Weise Demokratie erlebbar und sie lernten die Prinzipien und Konsequenzen dieser Art der Partizipation kennen.

 

Das Programm gestaltete sich im weiteren Verlauf der Wohnwoche wie folgt:

 

Donnerstag

  • Nachmittag: zwei Seminare und Zeit zur freien Gestaltung,
    • Seminar 1: „Diskriminierung und was ich dagegen tun kann“: Die Jugendlichen wurden „für das grundsätzliche Muster einer Diskriminierung, verschiedene Formen der Diskriminierung und was in verschiedensten Situationen sinnvolle Gegenstrategien sein könnten“ sensibilisiert.
    • Seminar 2: „Mein positiver Beitrag zur Gesellschaft“: Dieses Seminar „behandelte Möglichkeiten, sich in der Schule, in der Politik oder in Vereinen ehrenamtlich zu engagieren und einen Blick dafür zu bekommen, wie auch kleine Beiträge eine Zivilgesellschaft positiv prägen können.“ *
  • Abend: Koch-Duell und Parlamentssitzung

 

Freitag

  • Nachmittag: Parlamentssitzung
  • Im Anschluss: gemeinsamer Ausflug nach Bochum zu „Boda Borg“:

„Boda Borg ist ein Freizeitkonzept aus Schweden: eine große Abenteuerwelt, in der Teams zusammenarbeiten, um verschiedene Aufgaben in sogenannten „Quests“ zu lösen. Es gibt 22 verschiedene Quests, die in unterschiedliche Welten führen: zum Beispiel zu den Pharaonen, ins All, in den Dschungel oder eine Mine. Dabei geht es stets um Teamwork, Ausdauer, analytisches Denken, Kommunikation, Cleverness, Geschicklichkeit und manchmal auch körperlichen Einsatz. Boda Borg ist ein nicht-digitales, aktives Teamspiel, bei dem alle gleichermaßen mitwirken müssen. Scheitern ist Teil des Konzepts, so werden Lernerfolge und Zusammenhalt erzielt. Die Jugendlichen zeigten in den Quests zunehmend bessere Abstimmung und Durchhaltevermögen, was auch in der anschließenden Reflexion mehrfach benannt wurde.

  • Im Anschluss: Restaurant-Besuch bei L’Osteria mit angeregten Unterhaltungen zu den Themen Scheitern und Weitermachen

 

Samstag

  • Vormittag: Gruppenspiel und Workshops
    • Workshop 1:  Hier wurde es sportlich! Auf einem Pop-Up-Volleyballfeld und bei einem Geländespiel im Blücherpark konnten sich alle auspowern. Zentral dabei war das Beobachten und Besprechen verschiedener Teamdynamiken.
    • Workshop 2: Diese Workshop-Gruppe führte Gespräche mit wohnungs- und obdachlosen Menschen, um Erfahrungsberichte von Personen zu erhalten, die „unsere Zivilgesellschaft so oft übersieht“ *.
    • Workshop 3: Hier ging es um kreatives Gestalten: Die Teilnehmenden konnten Keramik bemalen und Makramees flechten. Ganz nebenbei führten sie dabei Gespräche über das bereits Erlebte und Erlernte.
  • Nachmittag: Ausflug zur Trampolinhalle „Superfly“
    • „Für zwei Stunden bewiesen alle in verschiedenen Parcours‘, Spielen oder Duellen viel Rücksicht und Verantwortung füreinander.“ *
  • Abend: Parlamentssitzung

 

Am Sonntag, dem letzten Tag der Wohnwoche standen dann Aufräumen und Packen im Vordergrund. Alle Teilnehmenden waren mit viel Engagement dabei und brachten die Räume der Christuskirche wieder in ihren Ursprungszustand. Abschließend kamen alle noch einmal zu einer Reflexionsrunde zusammen, um ein Fazit zur Connection Jugend-Wohnwoche zu ziehen: „Viele waren begeistert von der Zeit und die Seminare, Workshops und Paraments-Sitzungen haben die meisten sehr positiv bewertet. Einige Jugendliche berichteten sogar davon, dass die Zeit ihr Selbstbewusstsein gestärkt habe und sie sich nun für einige Herausforderungen ihres Alltags, oder auch Diskriminierungserfahrungen besser vorbereitet fühlten.“ *

 

Ich habe gelernt, wie ich besser auf Diskriminierung reagieren kann.“ *

 

„Ich habe mehr verstanden, wie Politik funktioniert. Wenn beim Parlament die Hälfte schläft oder am Handy ist, kommen die dümmsten Sachen bei raus. Aber dann darf man sich auch nicht beschweren.“ * 

 

„Ich glaube, ich werde ehrenamtlich bei einem Second-Hand-Laden helfen. Ich habe da eh schon öfter drüber nachgedacht, aber diese Woche hat mich noch mehr motiviert.“ *

 

Auch die Organisator:innen der Connection Jugend-Wohnwoche ziehen ein durchweg positives Fazit: Es haben mehr Jugendliche teilgenommen als erwartet, die Gruppe gestaltete sich divers mit Blick auf die sozioökonomische Situation der Herkunftsfamilie und auf Zuwanderungserfahrungen, sodass interkulturelle Begegnungen ganz nebenbei und ganz natürlich stattfanden. Die Jugendlichen konnten Partizipation leben und feststellen, wie sich Selbstwirksamkeit anfühlt, wenn man Verantwortung übernimmt. Derartige Erfahrungen können Jugendliche in ihrer Resilienz – also in ihrer psychischen Widerstandskraft in schwierigen Situationen –stärken, was ein wichtiger Faktor für eine positive Lebensgestaltung ist.

 

Die Connection Jugend-Wohnwoche wurde von einem Team aus einem angestellten Diakon und sechs gut geschulten Ehrenamtlichen geplant und organisiert, das die Jugendlichen in der gesamten Zeit begleitete.

 

ProFiliis hat die Jugend-Wohnwoche der Christuskirche gerne finanziell unterstützt und mit 3.500,- Euro über 40 % der insgesamt benötigten Mittel zur Verfügung gestellt. So konnten die folgenden Kostenpositionen abgedeckt werden:

  • Lebensmittel
  • Material für Workshops, Erlebnispädagogik und Programm
  • Isomatten und Schlafsäcke für Jugendliche aus ökonomisch schlecht aufgestellten Haushalten

 

* Auszug aus dem Projektbericht

 

sh

Jugend-Wohnwoche der Christuskirche
Dortmund - Innenstadt-Nord
EFG Christuskirche Dortmund
Sport

Baseball-Trainingslager mit Workshop zu Gewalt im Sport

Der Baseballverein „Dortmund Rhinos e. V.“ wurde im Jahr 2024 gegründet und legt seitdem einen Schwerpunkt auf die Jugendarbeit. In diesem Zuge ist den Zuständigen die Zusammenarbeit mit Schulen wichtig, sodass derzeit Kooperationen mit sieben Schulen bestehen. Dem Verein ist es ein Anliegen auch Kindern aus sozioökonomisch schwachen Familien Zugang zum Baseball-Sport zu ermöglichen. Aktuell trainieren die Kinder und Jugendlichen bei den Dortmunder Rhinos in einer U12- und einer U15- Mannschaft.

 

„Die Dortmund Rhinos stehen für respektvolles Miteinander, sicheres Training und eine verantwortungsvolle Jugendarbeit. Der Schutz von Kindern, Jugendlichen und schutzbedürftigen Personen hat für uns oberste Priorität.“(der Homepage entnommen)

 

Um diesen Schutz der Kinder und Jugendlichen zu fördern, fand im März ein dreitägiges Trainingslager für die Jugendabteilung statt, in dessen Rahmen auch ein Workshop zu interpersoneller Gewalt veranstaltet wurde. Schon im Jahr 2025 fand ein derartiges Trainingslager statt; damals behandelte der Workshop das Thema „Respekt und Toleranz im Sport“. In diesem Jahr nun ist eine Workshop-Reihe mit Schwerpunkt „Sexuelle Gewalt im Sport“ geplant – sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch für die Jugendtrainer:innen. Der Verein hat bereits ein Schutzkonzept zum Thema „Gewalt im Sport“, das die Durchführung derartiger Workshops beinhaltet und zu einem sicheren und friedlichen Umgang untereinander beitragen soll.

 

15 minderjährige Baseballspieler:innen (ca. 10 bis 15 Jahre alt) sind gemeinsam mit fünf Jugendcoaches und dem Ansprechpartner zum Schutz vor interpersonaler und sexualisierter Gewalt in Sportvereinen zum Trainingslager aufgebrochen.

 

Zunächst fand eine Infoveranstaltung für die Jugendcoaches statt, bei der das Leitbild für das Verhalten von Jugendcoaches besprochen wurde. Außerdem wurden Signale und Anzeichen für das Erleben von sexualisierter Gewalt bei Kindern und Jugendlichen thematisiert und die Jugendcoaches wurden für diese sensibilisiert. Sie erhielten einen Handlungsleitfaden für Aktivitäten im Verdachtsfall.

 

Anschließend fand eine Veranstaltung für die Kinder und Jugendlichen statt, in der die Sensibilisierung für übergriffiges Verhalten im Fokus stand. Ihnen wurden ihre Rechte erklärt und die „10 Rhino Rules“ für das Verhältnis von Coach und Spieler:innen bzw. Erwachsenen und Minderjährigen vermittelt:

 

  1. Niemand wird zu einer Übung/Haltung gezwungen 
  1. Verzicht auf sexistische/gewalttätige Äußerungen 
  1. Körperkontakt zwischen Trainer und Spieler nur nach Frage (zum Beispiel in den Arm nehmen zum Trösten). Körperkontakt wird aber prinzipiell vermieden. 
  1. Kein Trainer duscht mit Kindern/Jugendlichen. 
  1. Umkleidekabinen werden prinzipiell nur nach Anklopfen und möglichst nur von zwei Trainern betreten. 
  1. Trainings werden möglichst nur von zwei Trainern gegeben (Vier-Augen-Prinzip). Einzeltraining ggf. unter Anwesenheit eines Elternteils. 
  1. In Übungsgruppen mit kleineren Kindern wird mit den Eltern besprochen, inwiefern bei Toilettengängen unterstützt werden muss. 
  1. Vereinsfahrten werden von mind. zwei geschlechterdifferenten Trainern/Betreuern begleitet. 
  2. Spieler schlafen getrennt von Trainern/Betreuern. 
  3. Die Grundregel unter den Kindern/Jugendlichen untereinander lautet „Ich tue keinem anderen etwas an, was ich auch nicht will, das mir angetan wird.“ 

(dem Projektbericht entnommen)

 

Im Austausch mit den Kindern und Jugendlichen wurde ein Leitbild bzgl. des respektvollen Umgangs miteinander mit besonderem Blick auf den Schutz vor sexualisierter Gewalt im U12- und U15-Bereich entwickelt.

 

Alle Teilnehmenden erhielten ein Patch für ihr Trikot als Zeichen, dass sie sich mit diesen wichtigen Themen auseinandergesetzt haben.

 

Die Verantwortlichen ziehen ein positives Fazit und sind sich sicher, dass es verschiedene positive Auswirkungen für alle Teilnehmenden gab. Unter anderem konnten die Jugendcoaches ihr vorhandenes Wissen auffrischen und wurden erneut mit Blick auf ihr eigenes Verhalten und auch für die Früherkennung von erlebten Misshandlungen der ihnen anvertrauten Sportler:innen sensibilisiert. Außerdem wurden die Kinder und Jugendlichen in ihrem Rechtsbewusstsein gestärkt, sodass die Prävention von übergriffigem Verhalten auch außerhalb des Vereins gefördert wird. Insgesamt habe zudem eine Steigerung des Wir-Gefühls im Verein stattgefunden. 

 

Im Rahmen des Trainingslagers sind unter anderem Kosten für die Übernachtung im Sporthotel, für die Trikot-Patches sowie für Unterrichtsmaterial und Fahrtkosten angefallen. ProFiliis hat 1.500,- Euro zur Deckung der Kosten für Patches, Material und Fahrtkosten sowie für 50 % der Übernachtungskosten zur Verfügung gestellt.

 

sh

 

Baseball-Trainingslager mit Workshop zu Gewalt im Sport
Dortmund
Dortmund Rhinos e. V.
Bildung

1. Platz beim Roboterwettbewerb in Panama!

Am 27. und 28. Juni 2025 wurde es spannend für alle roboterbegeisterten Kinder und Jugendlichen: Das Deutschlandfinale der World Robot Olympiad (kurz: WRO) fand - mit finanzieller Unterstützung von ProFiliis (mehr Infos hier) – in Dortmund statt. Die 138 besten Teams aus Deutschland mit insgesamt rund 400 Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 19 Jahren, traten hier gegeneinander an, nachdem sie sich vorab im Rahmen von Regionalwettbewerben qualifiziert hatten. 

 

Auch zwei Wettbewerbsteams der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen waren mit insgesamt fünf Schülern zwischen 14 und 17 Jahren, die regelmäßig in der Robotik AG der Schule gemeinsam Roboter entwickeln, bauen und programmieren, dabei. Nach zwei ereignisreichen Tagen kam dann die tolle Verkündung: Ein Team der Geschwister-Scholl-Gesamtschule – die „Roadrunners“ – belegte in der Kategorie „Future Engineers“ den vierten Platz und hatte sich so für die Teilnahme am WRO Open Championship for the Americas qualifiziert!

 

So hieß es also im Oktober „Koffer packen“ – und zwar für alle fünf Roboter-Experten! Denn nicht nur die beiden „Roadrunners“ durften mit nach Panama, sondern auch die anderen drei Schüler der GSG, die am Deutschlandfinale der WRO teilgenommen hatten. Während die beiden Schüler aus dem Team „Roadrunners“ vom 15.10. bis zum 22.10.2025 an der Open Championship for the Americas in Panama City um eine gute Platzierung kämpften, wurden sie von ihren Mitschülern tatkräftig unterstützt; beispielsweise durch das Fotografieren der Entwicklungsschritte für eine lückenlose Dokumentation.

 

Wettbewerbsaufgabe im WRO Open Championship for the Americas war es, ein selbstfahrendes Modellauto mit zwei verschiedenen Rennmodi zu entwickeln und dieses sowie den Entwicklungsprozess vor einer internationalen Jury vorzustellen.

 

Die „Roadrunners“ stellten sich dieser Aufgabe mit viel Motivation und machten sich voller Tatendrang an die Entwicklung ihres Autos. Nach Fertigstellung der Fahrzeuge ging es zum Eröffnungsrennen (1. Modus) auf den Parcours. Hier mussten sich die Autos dreimal ihren Weg durch breite und enge Straßen bahnen, ohne die Begrenzungen zu berühren, und an ihrer exakten Startposition wieder stoppen. Anschließend wurden eine enge Parkbox sowie rote und grüne Hindernisse zufällig auf dem Parcours platziert. Dann folgt das Rennen im 2. Modus: „Das Auto startet in einer zufällig bestimmten Fahrtrichtung aus der Parkbox und fährt drei Runden auf dem Hindernisparcours. Rote Hindernisse müssen rechts, grüne links passiert werden. Anschließend muss das Auto wieder in der Parkbox parallel zur Straße einparken.“ (aus dem Projektbericht der begleitenden Lehrerin)

 

Schon während der Rennen war klar, dass die „Roadrunners“ aus Lünen am oberen Ende des Teilnehmendenfeldes „mitfuhren“. Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem kanadischen Team hatten beide Spitzenteams zum Ende der Parcours-Fahrten die bestmögliche Punktzahl erreicht, wobei das Team aus Kanada eine etwas bessere Rundenzeit und demnach einen leichten Vorsprung hatte. Nun hieß es abwarten, bis die Dokumentationen der Teams ausgewertet wurden. Am Ende gab es ein Happy End für die „Roadrunners“! Mit vier Punkten Vorsprung bei der Dokumentation schoben sie sich am kanadischen Team vorbei, belegten den ersten Platz und wurden so der neue Champion of the Americas in der Kategorie Future Engineers. ProFiliis gratuliert zu diesem tollen Erfolg!

 

Neben dem Sieg im Wettbewerb bringen die Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule tolle internationale Erfahrungen mit nach Hause. Mehr als 200 Teams aus über 25 Ländern haben an dem großen WRO-Wettbewerb in Panama teilgenommen. Die Jugendlichen aus der ganzen Welt haben sich ausgetauscht und zum Teil sogar angefreundet. Abgerundet wurde die Reise nach Panama mit verschiedenen Ausflügen, die es den Teilnehmenden ermöglichten, spannende Eindrücke von Land und Leuten zu sammeln. Am Ende waren sich alle einig: Die Woche in Panama war rundherum ein tolles Erlebnis!

 

Für die Schüler war diese Reise und die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb aber nicht nur eine spannende Erfahrung, sondern bedeutete auch eine nicht unerhebliche Kostenbelastung. Für die Teilnahme, Flüge, Unterbringung und Transport des Wettbewerbteams wurden über 10.000,- Euro benötigt. Das Team der Geschwister-Scholl-Gesamtschule hatte sich gleich nach dem Deutschlandfinale um ein Finanzierungsmodell und eine Spendensammlung gekümmert, sodass inklusive der Eigenanteile der Familien der „Roadrunners“ und einem Zuschuss des Fördervereins der Schule bereits über 8.000,- Euro zusammengekommen waren. ProFiliis hat die Finanzierungslücke von 2.000,- Euro geschlossen und konnte so zu der erfolgreichen Zeit der Schüler in Panama City betragen!

 

sh

1. Platz beim Roboterwettbewerb in Panama!
Lünen
Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen
Lebenshilfe

Geschwistergruppe "Löwenbande"

„Wir können dem Leben nicht mehr Zeit geben, aber wir können der Zeit mehr Leben geben.“

 

Unter diesem Motto unterstützt der ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund, der vom Verein „Forum Dunkelbunt“ gegründet wurde, lebensverkürzt erkrankte Kinder und ihre Familien. Ehrenamtliche Mitarbeiter:innen begleiten die Kinder und Jugendlichen mit ihrer Familie und schaffen so zusätzliche Lebensqualität, nach dem Versterben des Kindes werden die Familien durch die Trauer begleitet. (EDIT 2025: seit 2024 unter der Trägerschaft der Deutschen Kinderhospiz Dienste)

 

Ein lebensverkürzend erkranktes Kind in der Familie zu haben, ist für alle Beteiligten eine extreme, gerade emotionale, Belastung. Der Fokus liegt zu jedem Zeitpunkt auf dem erkrankten Kind, der Alltag wird um Arzttermine und sonstige Verpflichtungen, die mit einem schwer kranken Kind einhergehen, herumgeplant.

 

Gerade für die Geschwisterkinder des erkrankten Kindes ist diese Situation keineswegs einfach. Zum einen ist dort die permanente Sorge um das erkrankte Geschwister, zum anderen das stetige Bemühen, auch selbst noch genügend Aufmerksamkeit zu bekommen. Dieses Spannungsfeld baut auf Dauer einen enormen Druck auf.

 

Um den Kindern und Jugendlichen in dieser schweren Situation eine Stütze zu sein, wurde die „Löwenbande“ ins Leben gerufen. Die Löwenbande ist eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 bis 18 Jahren. Einmal im Monat treffen sich die Mitgliedern zu verschiedenen Ausflügen, beispielsweise in den Kletterpark oder aber zu einer Führung durch das Stadion des BVB. Die Geschwisterkinder sollen eine Zeit geboten bekommen, in der es ausschließlich um sie geht, in der sie Zuneigung und Aufmerksamkeit erfahren und in den Austausch mit gleichermaßen Betroffenen treten können.

 

Damit die Eltern sich an diesen Tagen um die Geschwisterkinder keine Sorgen machen müssen und unabhängig von anderen Terminen die Teilnahme an der Gruppe nicht verhindert wird, werden die Kinder zum Beginn des Tages abgeholt und nach Beendigung des Ausflugs auch wieder nach Hause gebracht.

 

Mit einer Fördersumme von insgesamt knapp 8.000, - Euro übernimmt die ProFiliis-Stiftung die Eintrittspreise für diverse Attraktionen sowie anteilig die Transportkosten der Kinder.

 

sf

Geschwistergruppe "Löwenbande"
Dortmund - gesamt
Deutsche Kinderhospiz Dienste
Lebenshilfe

Klettern zur emotionalen Festigung

Über sich selbst hinauswachsen, mutig sein, ganz nach oben kommen und sich fallen lassen. Das alles ist beim Klettern möglich und kann sich zugleich positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung auswirken.

 

Dies macht sich der Verein Ährenkorn e. V. zu Nutze und bietet seit März 2018 ein Kletterangebot für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf im sozialen und emotionalen Bereich an.

 

Der Verein Ährenkorn e. V. ist Träger der freien Jugendhilfe und bereits seit 1999 in Dortmund als Ansprechpartner in Erziehungsangelegenheiten aktiv.

 

Bei dem Kletterprojekt handelt es sich um ein hilfeplangesteuertes Gruppenangebot, was bedeutet, dass es im Rahmen der Jugendhilfe festgeschrieben ist. Bei monatlichen Treffen kommen Kinder und Jugendliche, die entweder durch eine eigene psychische Erkrankung oder die Erkrankung der Eltern oder auch durch andere Umstände eine emotionale Beeinträchtigung erleben, mit Fachkräften des Ährenkorn e. V. in der Kletterhalle zusammen, die die Teilnehmenden als einen Ort erleben, an dem sie sich sicher fühlen, eigene Grenzen austesten und mutig sein können.

 

Jedes Treffen beginnt mit einem gemeinsamen Aufwärmen, das den Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit gibt, anzukommen und das Zugehörigkeitsgefühl innerhalb der Gruppe zu stärken. Dies steigert das Wohlbefinden der Teilnehmenden.

 

Anschließend können sie sich entweder beim freien Bouldern oder an der Kletterwand mit Gurt und Seil auspowern. Hier wachsen die Kinder und Jugendlichen häufig über sich selbst hinaus, erleben ihre Fortschritte und ihren Mut und wie sie aus eigener Kraft so weit nach oben kommen. „Sie genießen die Aufmerksamkeit, Lob und Anerkennung für die tolle Kletterleistung und den Mut, den sie aufbringen, wenn sie sich beispielsweise fallen lassen.“ (Projektbericht Ährenkorn e. V.)

 

In einer abschließenden Reflexionsrunde können die Teilnehmenden der Gruppe mitteilen, was in ihren Augen gut oder schlecht gelaufen ist oder wie sie sich gerade fühlen.

 

Insbesondere beim Klettern an der Kletterwand und beim „fallen lassen“ muss großes Vertrauen in die Person vorhanden sein, die die:den Kletternde:n absichert. Dies stärkt zum einen die Beziehung untereinander und kann sich zum anderen auch auf das soziale Miteinander außerhalb der Klettergruppe positiv auswirken.

 

Ein stärkender Effekt auf das Selbstwertgefühl und das Selbstwirksamkeitserleben der Kinder und Jugendlichen kann so „ganz nebenbei“ stattfinden und das Leben und Erleben der Teilnehmenden in ihrem Alltag positiv beeinflussen.

 

Die ProFiliis-Stiftung hat zugesagt, mit 190,- Euro pro Treffen die notwendigen Mittel für Eintritts- und Ausleihgebühren der Kletterhalle sowie für die Fahrtkosten bereitzustellen (für die Dauer eines Jahres: 2.280,- Euro). In der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2022 fanden fünf gemeinsame Termine statt, an denen jeweils vier bis neun Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und vierzehn Jahren teilgenommen haben.

 

sh

Klettern zur emotionalen Festigung
Dortmund
Ährenkorn e. V.
Inklusion

Neuer Sportrollstuhl für den Basketballbereich

Die RBG Dortmund 51 ist ein Sportverein für Menschen mit Behinderung, aber auch Menschen ohne Behinderung sind hier willkommen. Momentan sind mehr als 220 Menschen in dem Verein aktiv. In 16 Gruppen werden verschiedene Sportarten angeboten und teilweise sogar als Leistungssport praktiziert.

 

Eine dieser Gruppen ist die Basketball-Nachwuchsgruppe, die derzeit mit 30 Sportler:innen so voll ist wie noch nie. Um am Training teilnehmen zu können, benötigen die Kinder und Jugendlichen einen Rollstuhl, der für den Einsatz im Basketball-Sport geeignet ist. Da derartige Rollstühle sehr teuer sind und deren Anschaffung nicht von der Krankenkasse unterstützt wird, ist es für die Familien der Sportler:innen eine große Investition, die gut überlegt sein will. Um den Kindern und Jugendlichen ein „Hineinschnuppern“ in den Sport zu ermöglichen, ohne dass den Familien direkt Kosten entstehen, verfügt der RBG Dortmund 51 über eine gewissen Anzahl an Sportrollstühlen, die den Sportler:innen in der Anfangszeit zur Verfügung gestellt werden. Da die Gruppe – erfreulicherweise – aktuell so gut besucht ist, ist der Verein mit den vorhandenen Rollstühlen an seine Grenzen gekommen.

 

Aus diesem Grund wurde nun ein neuer Sportrollstuhl für den Basketball-Bereich angeschafft, der verschiedenen interessierten Sportler:innen zur Verfügung gestellt werden kann. Wie die Erfahrung zeigt, kann ein Rollstuhl, der auf diese Weise im Verein genutzt wird, viele Jahre im Einsatz bleiben und zahlreichen Kindern und Jugendlichen den Weg in den Behindertensport ermöglichen.

 

Da ein Sportrollstuhl aber recht teuer ist, ist es für den Verein nahezu unmöglich, die notwendigen Mittel aufzubringen, weshalb sich die Verantwortlichen auf die Suche nach finanzieller Unterstützung gemacht haben. Sie haben festgestellt, dass ihr Vorhaben exakt zur Mission der ProFiliis-Stiftung passt: Einschränkungen überwinden, Begabungen ausbauen, Miteinander fördern. Daher stellte die RBG Dortmund 51 einen Förderantrag und ProFiliis erklärte sich gerne bereit, über 70 % der entstehenden Kosten für einen Sportrollstuhl für den Basketball-Bereich zu übernehmen und hat zu diesem Zweck 8.000,- Euro zur Verfügung gestellt.

 

Am 20. Januar 2026 war es dann so weit und der Verein konnte den neuen Basketball-Sportrollstuhl entgegennehmen, der seitdem beim wöchentlichen Training sowie an den Spieltagen am Wochenende im Einsatz ist. „Die RBG Dortmund 51 e.V. sagt Danke und freut sich, mit diesem Sportgerät eine weitere Möglichkeit zur Teilhabe anbieten zu können.“ (dem Abschlussbericht entnommen)

 

sh

Neuer Sportrollstuhl für den Basketballbereich
Dortmund
RBG Dortmund 51
Bildung

Schüler:innen betreiben Schul-Cafeteria

„Jugend fördern. Zukunft gestalten.“ Das ist die Zielsetzung der im Jahr 2009 ins Leben gerufenen Kommende-Stiftung beneVolens. Die Bildungsprojekte der Stiftung zielen darauf ab, Jugendliche in ihrer Persönlichkeit zu stärken, wobei ihnen stets wertschätzend entgegengetreten wird und ihnen neue Lebensperspektiven eröffnet werden sollen. Besonders sozial benachteiligte Jugendliche sollen durch die Programme der Stiftung gefördert und in die Gesellschaft integriert werden. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von beneVolens sind Schüler:innen-Firmen. Im Schuljahr 2024/25 hat beneVolens mit der Jeanette-Wolff-Schule kooperiert:

 

Die Jeanette-Wolff-Schule liegt im Herzen von Dortmund-Mengede und wird von fast 400 Schüler:innen besucht. Schon seit 1996 werden an der Jeanette-Wolff-Schule Kinder und Jugendliche mit und ohne besonderen Förderbedarf gemeinsam unterrichtet. Aktuell haben rund 50 Schüler:innen einen erhöhten Förderbedarf.

 

Für einige Schüler:innen der 9. und 10. Jahrgangsstufe stand im Schuljahr 2024/25 etwas ganz besonderes auf dem Stundenplan: Sie durften in die Rolle von Unternehmer:innen schlüpfen und die Schüler:innen-Cafeteria „Wolffs Café“ übernehmen.

 

10 Jugendliche haben im Rahmen einer Schüler:innenfirma die Abläufe in der Gastronomie kennengelernt, Speisen und Verkauf sowie den Einsatz finanzieller Mittel geplant. Die pädagogische Begleitung hat ein Referent der Kommende-Stiftung beneVolens übernommen, der sich einmal in der Woche mit den Schüler:innen zusammengesetzt und ihnen theoretisches Wissen sowie praktische Tipps vermittelt hat.

 

Im Rahmen der ersten Teamsitzung, zu der der Projektreferent alle Mitglieder der Schüler:innenfirma einlud, wurden wichtige Informationen weitergegeben, aber auch Wünsche der Schüler:innen besprochen.

 

Da die Schüler:innen-Gruppe als neues Arbeitsteam zusammenwachsen musste, wurden anfangs verschiedene erlebnispädagogische Übungen gemacht, um das „Wir-Gefühl“ der Gruppe zu stärken. In dieser Phase konnten auch die Stärken und Interessen der einzelnen Schüler:innen identifiziert werden, sodass die verschiedenen Aufgaben im Cafeteria-Alltag sinnvoll aufgeteilt werden konnten.

 

Die Schüler:innen des Jahrgangs 10 hatten bereits im vorherigen Schuljahr in der Cafeteria mitgearbeitet und hatten deswegen bereits Erfahrungen. Der „Nachwuchs“ aus den 9. Klassen hingegen musste die handwerklichen Fertigkeiten noch erlernen, die in der Cafeteria benötigt werden: „Hierfür lernten die Jugendlichen der Jahrgangsstufe 10 die neu hinzugewonnen Schüler:innen an, um Ihnen zu zeigen, wie Brötchen ansprechend präsentiert und belegt werden, worauf beim Herstellen eines Latte Macchiatos zu achten ist und wie die Abrechnung in der Verkaufsphase während der Pausen erfolgt.“ *

 

Nach dieser ersten „Findungs-Phase“ und dem Erlernen der wichtigsten Prozesse und Abläufe setzten die Jugendlichen ein spannendes Vorhaben um: Sie gestalteten ein neues Logo für die Cafeteria, das an Jeanette Wolff – die Namensgeberin der Schule – erinnert. „Infolgedessen wurden für den Getränkeverkauf von den Jugendlichen neue Gläser und Tassen mit dem neuen Logo der Schülerfirma angeschafft, so dass das Re-Design auch im Alltag sichtbar wird.“ * Ein tolles Erfolgserlebnis für die Schüler:innen!

 

Im weiteren Verlauf der Schüler:innenfirmen-Arbeit stellte die Gruppe eine Marktanalyse an, holte Informationen über das Angebot der lokalen Konkurrenz ein, diskutierte den Auftrag der Caféteria und analysierte die aktuelle Preisgestaltung. Eine notwendige Preiserhöhung wurde den Mitschüler:innen sensibel und transparent mit Hilfe eines Plakates mitgeteilt, sodass die Preisgestaltung für die Kund:innen von Wolff’s Café nachvollziehbar war, was die Akzeptanz steigerte.

 

Am Ende des Schuljahres fand eine feierliche Zertifikatsverleihung statt, bei der „die Schüler:innen ein Zertifikat [erhielten], das ihnen nicht nur die Teilnahme bescheinigt, sondern auch die erworbenen Kompetenzen aufführt. Damit können die Jugendlichen ihr Engagement und ihr erlerntes Wissen bei zukünftigen Bewerbungen nachweisen. Ein wichtiger Schritt für ihre berufliche Qualifikation.“ *

 

Das Ziel dieser Kooperation zwischen der Jeanette-Wolff-Schule und beneVolens ist es, die Schüler:innen durch praktische Erfahrungen mit wirtschaftlichen und insbesondere unternehmerischen Tätigkeiten vertraut zu machen und somit einen Beitrag zur Qualifizierung für ihre berufliche Laufbahn zu leisten. Auch die Persönlichkeitsentwicklung der Heranwachsenden steht im Fokus des Projektes. Die Fortschritte, die sie in Wolffs Café erzielen, tragen zu einer Steigerung ihres Selbstbewusstseins und Selbstwertgefühls bei. Sie erleben sich als erfolgreich und selbstwirksam, was sie für ihr weiteres Leben – sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext – stärkt:

 

"Der Verkauf in den Pausen ist wirklich anstrengend und erfordert viel Konzentration. Gleichzeitig macht es mich stolz, dass wir unseren Mitschüler:innen so ein Frühstück ermöglichen können und es ist ein tolles Gefühl, wenn unsere Theke am Ende der Pause restlos ausverkauft ist“ *, erzählt Bilgehan, ein Teilnehmer der Schüler:innenfirma.

 

Auch die Lehrkräfte schätzen die Arbeit in der Schüler:innenfirma: Sie „loben das Engagement und die Ausdauer der Schüler:innen und betonen die Bedeutung solcher Projekte für das wirtschaftliche Verständnis der Jugendlichen.“ *

 

ProFiliis hat die Schüler:innenfirma gerne unterstützt und mit rund 4.260 Euro die benötigten Mittel für die pädagogische Begleitung durch den Referenten zur Verfügung gestellt.

 

Zum Hintergrund: 

„Jugend fördern. Zukunft gestalten.“ Das ist die Zielsetzung der im Jahr 2009 ins Leben gerufenen Kommende-Stiftung beneVolens. Die Bildungsprojekte der Stiftung zielen darauf ab, Jugendliche in ihrer Persönlichkeit zu stärken, wobei ihnen stets wertschätzend entgegengetreten wird und ihnen neue Lebensperspektiven eröffnet werden sollen. Besonders sozial benachteiligte Jugendliche sollen durch die Programme der Stiftung gefördert und in die Gesellschaft integriert werden.

 

sh

 

*(Auszug aus dem Projektbericht von beneVolens)

Schüler:innen betreiben Schul-Cafeteria
Dortmund - Mengede
beneVolens