Neues zu ProFiliis

02Jan

750,- Euro-Spende vom Lauftreff Bittermark

Am 21. Dezember machten sich 120 Läufer:innen auf und absolvierten die „Weihnachts-Ruhrklippe“: Einen 25 Kilometer-Lauf durch das Ardeygebirge, den der Lauftreff Bittermark organisiert hatte.

 

Die Besonderheit bei der Weihnachts-Ruhrklippe ist, dass der Verein kein Startgeld erhebt. Stattdessen wird Spendenschwein Gertrud aufgestellt. In diesem Jahr haben sich die Organisator:innen des Lauftreffs entschieden, dass alle Spenden im Anschluss an den Lauf an die ProFiliis-Stiftung überreicht und so zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in Dortmund eingesetzt werden. Insgesamt wurden 750,- Euro gesammelt!

 

Trotz schlechten Wetterbedingungen zieht der Lauftreff Bittermark ein positives Fazit: „Diese großzügige Spende zeigt einmal mehr, wie sehr die Laufgemeinschaft zusammenhält und sich für gute Zwecke einsetzt. Der weihnachtliche Ruhrklippenlauf war somit nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein Zeichen für Zusammenhalt und Menschlichkeit.“

 

Wir bedanken uns bei allen Läufer:innen für die großzügigen Spenden und beim Lauftreff Bittermark für diesen tollen Einsatz für Dortmunder Kinder und Jugendlichen!

 

 

sh

2025
19Dez

Weihnachts-Spende vom Lauftreff Bittermark

Im Mai 2000 gründete eine Gruppe von acht Läufer:innen den „Lauftreff Bittermark“ zur gemeinschaftlichen Vorbereitung auf Marathonwettkämpfe. Im März 2001 wurde der Lauftreff dann zum eingetragenen Verein mit 31 Läüfer:innen: Der Lauftreff Bittermark Dortmund e. V. war gegründet.

 

Inzwischen ist die Zahl der aktiven Läufer:innen stark angestiegen und das Programm des Vereins ausgedehnt: Dienstags und donnerstags finden gemeinsame Trainingseinheiten mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen statt und zweimal im Monat gibt es Gemeinschaftsläufe.

 

Traditionell zum Jahresende findet am 21. Dezember die „Weihnachts-Ruhrklippe“ statt: 25 Kilometer geht es durch den Dortmunder Süden bis in die Randbereiche von Herdecke und Hagen, wobei es gilt, 500 Höhenmeter zu überwinden (mehr Infos).

 

Alle interessierten Läufer:innen sind herzlich eingeladen, an diesem weihnachtlichen Ruhrklippenlauf teilzunehmen! Es werden 60 bis 80 Läufer:innen erwartet. Die Anmeldung ist per E-Mail möglich (veranstaltungen@lt-bittermark.de).

 

Die Besonderheit bei der Weihnachts-Ruhrklippe ist, dass der Verein kein Startgeld erhebt. Stattdessen wird Spendenschwein Gertrud aufgestellt! In diesem Jahr haben sich die Organisator:innen des Lauftreffs entschieden, dass alle Spenden im Anschluss an den Lauf an die ProFiliis-Stiftung überreicht und so zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in Dortmund eingesetzt werden.

 

Wir bedanken uns von ganzem Herzen beim Lauftreff Bittermark für die Auswahl als „Spendenziel“ und das dadurch zum Ausdruck gebrachte Vertrauen in unsere Arbeit. Wir wünschen allen Läufer:innen viel Erfolg für die Weihnachts-Ruhrklippe und beim Laufen für den guten Zweck!

 

sh

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2024

Neues zu den Projekten 2025

08Jan

Mädchentreff im Unionviertel

Die klassische Nachbarschaftshilfe, bei der man sich nebenan eine Tasse Mehl ausleiht, ist besonders in großen Städten keine Selbstverständlichkeit. Häufig kennen sich Nachbar:innen gar nicht und es ist eher ein Nebenher- oder An-einander-vorbei-Leben als ein Miteinander. Hier möchte der Verein Solidarische Nachbarschaft e. V. entgegenwirken und hat deswegen den Nachbarschaftstreff „Union Salon“ ins Leben gerufen mit dem Ziel, Anonymität und Einsamkeit im Unionviertel abzuschaffen und ein System der Gemeinschaft und Unterstützung zu erschaffen.

 

„Bei Kaffee wird sich kennengelernt, wir gestalten gemeinsam unser Viertel und helfen uns gegenseitig bei Alltagsproblemen“, heißt es im Förderantrag des Vereins.

 

Ein Angebot des Union Salons ist ein Mädchentreff, der im Juni 2024 etabliert wurde und sich an die Mädchen aus der Nachbarschaft im Alter von 8 bis 12 Jahren richtet. Die Gruppe ist mit Blick auf Migration, Ethnie, Religion und soziökonomischen Hintergrund heterogen gestaltet.

 

„Das Projekt verfolgt das Ziel, Mädchen in ihrer Selbstständigkeit, ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Konfliktfähigkeit zu stärken. Sie sollen lernen, ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse zu erkennen, zu vertreten und Grenzen zu setzen. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Partizipation, damit die Mädchen erfahren, wie sie aktiv und selbstbestimmt ihr Leben gestalten können.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Im Mädchentreff wird eine rassismuskritische und geschlechtersensible Haltung eingenommen und ein gewaltfreier und respektvoller Umgang miteinander vorgelebt. Die Mädchen sollen in einem positiven Selbstbild gestärkt werden, durch Partizipation Selbstwirksamkeitserfahrungen machen und zu selbstbewusstem und autonomem Handeln befähigt werden.

 

Zu diesem Zweck stehen Themen wie Identitätsfindung, das Formen eigener Werte, die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen (kulturell, politisch, …), die Befähigung zum Perspektivwechsel und gleichzeitig Selbstbewusstsein dem eigenen Standpunkt gegenüber auf der Agenda des Mädchentreffs.

 

Der Mädchentreff ist kostenlos und wird regelmäßig von ca. zehn Mädchen besucht; fünf weitere nehmen unregelmäßig teil.

 

Um den Teilnehmerinnen ein abwechslungsreiches Programm und vielfältige Aktivitäten bieten zu können, müssen einige Anschaffungen getätigt werden, für die kein Budget besteht. Aus diesem Grund stellt ProFiliis nun 2.000,- Euro zur Verfügung, sodass Bastel- und Spielmaterialien sowie Zubehör für Holz- und Handwerksprojekte angeschafft werden können. Außerdem wird von diesen Mitteln ein Regal zur Aufbewahrung der Materialien des Mädchentreffs gekauft und Druckkosten werden gedeckt.

 

sh

2025
07Jan

Zuschuss für Schulskifahrt

Let’s roll – Wir bleiben in Fahrt!

 

Unter diesem Motto geht es für 30 Schüler:innen der Tremoniaschule - einer Förderschule mit dem Schwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung - im Februar nach Südtirol zum Skifahren. Hier werden sie gemeinsam mit Schüler:innen von drei weiteren Förderschulen aus Dortmund und Hamm acht Tage auf der Piste verbringen.

 

Bereits seit einigen Jahren besteht der Zusammenschluss dieser vier Förderschulen und die jährliche Skifreizeit ist fester Bestandteil der gemeinsamen Aktivitäten.

 

„Neben dem Erlernen einer neuen Sportart in der für viele unserer Schüler*innen völlig unbekannten alpinen Umgebung, ist uns vor allem das Gemeinschaftserlebnis wichtig. Alle Teilnehmer*innen schulen und entwickeln ihre sozialen Kompetenzen im täglichen Miteinander und profitieren von dem wechselseitigen Austausch.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Am 07.02.2025 brechen also 30 Schüler:innen der Tremoniaschule im Alter von 12 bis 17 Jahren nach Südtirol auf. Sie haben unterschiedliche sonderpädagogische Förderbedarfe im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung sowie der geistigen Entwicklung. Betreut werden sie von drei ehemaligen Kolleg:innen der Tremoniaschule, die die Gruppe ehrenamtlich begleiten.

 

Wer selbst schon einmal im Skiurlaub war, weiß, dass dies recht kostenintensiv ist. Nicht alle Familien können die benötigten Mittel für die Fahrt aufbringen. An dieser Stelle ist der Förderkreis Tremoniaschule e. V. aktiv geworden. Dieser unterstützt die pädagogische Arbeit an der Schule über finanzielle Hilfestellungen. Die Unterstützung von Kindern aus finanzschwachen Elternhäusern bei der Teilnahme an Klassenfahrten ist wesentlicher Bestandteil der Arbeit des Förderkreises. Die Verantwortlichen wendeten sich an ProFiliis und beantragten für acht Schüler:innen aus finanzschwachen Haushalten Unterstützung. Die Stiftung bezuschusst die Jugendlichen und übernimmt für sie fast 40 % der Teilnahmekosten.

 

 

sh

2025
06Jan

Plappermaul sicher im Straßenverkehr

„Lesespaß mit Plappermaul“

 

Diesen fröhlichen Namen hat eine Kampagne der Präventionsfachstelle des Jugendamtes Dortmund, die Kinder und Familien über einen niederschwelligen Zugang an Themen wie Lesen und Vorlesen heranführen; denn: „Lese- und Schreibkompetenz sind wesentliche Schlüsselqualifikationen für einen gelingenden Bildungsverlauf eines Menschen und damit auch für ein selbstbestimmtes und selbstwirksames Leben in unserer Gesellschaft. Die Hinführung unserer Kinder zu einem positiv besetzten Umgang mit Schriftkultur beginnt lange vor der Einschulung. Tagesbetreuung, Kindergarten und insbesondere die eigene Familie sind hier für junge Kinder die wichtigsten Erfahrungsräume.“ (zur Kampagne)

 

Aus diesem Grund wurde das kleine, freundliche Nashorn „Plappermaul“ als Lese-Makottchen ins Leben gerufen. Es verbindet als Identifikationsfigur verschiedene Projekte zur Leseförderung. Ein Bestandteil der Kampagne sind Mini-Bücher, in denen Plappermaul in Dortmund unterwegs ist und Leser:innen bzw. Zuhörende bei seinen Erlebnissen mitnimmt. Ganz nebenbei wird Wissen zu einem bestimmten Oberthema vermittelt. Im Buch „Plappermaul räumt auf“ beispielsweise hat sich das kleine Nashorn „vorgenommen, der EDG beim Aufräumen in Dortmunder Quartieren zu helfen“ (zu allen Plappermaul-Büchern). Hierbei lernen Plappermaul und die Leser:innen etwas über Müllentsorgung und -vermeidung sowie Umweltschutz. Es wurden insgesamt schon drei Bücher veröffentlicht, die zum Teil für Babys, zum Teil für Klein- und Schulkinder geeignet sind.

 

Nun wurde ein neues Buch konzipiert: „Plappermaul sicher im Straßenverkehr“„Das Buch beschreibt den Ausflug einer 1. Klasse einer Evinger Grundschule zur Verkehrspuppenbühne im Westfalenpark“ (Auszug aus dem Förderantrag) und regt zur Auseinandersetzung mit den Themen Verhalten im Straßenverkehr und sicherer Schulweg an.

 

Ziel ist es, dass dieses neue Plappermaul-Buch in den Kindergärten sowie den 1. und 2. Klassen der Grundschulen in Dortmund verteilt wird, sodass alle Kinder im Alter zwischen vier und acht Jahren ein Buch erhalten können. Neben der Druckfassung in Deutsch werde Plappermauls Abenteuer im Straßenverkehr online in neun weiteren Sprachen veröffentlicht werden.

 

Der Großteil der benötigten Mittel wird vom Fachreferat Familienbildung bereitgestellt. ProFiliis schließt mit 5.000,- Euro die bestehende Finanzierungslücke und übernimmt so fast 15 % der Gesamtkosten.

 

sh

Plappermaul

 

2025
03Jan

Schülerzeitung Bertis Break 2024

Das Bert-Brecht-Gymnasium liegt in Dortmund-Kirchlinde und wird von ca. 1.000 Schüler:innen besucht. Wenn die Schüler:innen in der Q1 (Qualifizierungsstufe 1, vorletztes Schuljahr) sind, steht für sie in der Regel das Schreiben einer Facharbeit an. Alternativ kann aber auch ein Projektkurs belegt werden, der im ersten Schulhalbjahr zwei Wochenstunden und im zweiten Halbjahr eine Wochenstunde ausmacht. Es stehen Projektkurse in den Bereichen Deutsch, Mathematik und Kunst zur Auswahl. 

 

Im Projektkurs Deutsch ist es das Ziel, ein eigenes Printmedium zu erstellen. In diesem Rahmen ist vor einigen Jahren die Schülerzeitung Bertis Break entstanden, die seitdem einmal im Jahr erscheint und von den Teilnehmenden des jeweiligen Projektkurses verfasst, gelayoutet etc. wird.

 

Bevor die Zeitung konzipiert wird und Artikel geschrieben werden, finden im Rahmen des Kurses verschiedene Workshops statt, bei denen die Schüler:innen verschiedene Medienexpert:innen (z. B. einen Zeitungsredakteur und einen Grafikdesigner) kennenlernen und Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsgebiete des Journalismus‘ erhalten. Auch die eigene Arbeitsweise der Kursteilnehmenden werden im Rahmen der Workshops im Laufe des Schuljahres geformt und gestärkt.

 

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die Jugendlichen in ihrem eigenen Umgang mit Medien sensibilisiert werden und diese mit einem kritischeren Blick konsumieren (bspw. in Bezug auf Verfälschungen und Clickbait).

 

Auf Grundlage dieser Kursinhalte überlegen die Schüler:innen dann, zu welchen Themen sie gerne Artikel schreiben wollen, mit wem sie unter welcher Fragestellung ein Interview führen wollen und wie über Anzeigen Mittel eingeworben werden können. So ist auch im Schuljahr 2023/24 eine neue Ausgabe von Bertis Break entstanden, die nun mit einer Auflage von 350 Stück an die Mitschüler:innen der Kursteilnehmenden verkauft wird. Es werden Themen wie (Anti-)Rassismus, Nachhaltigkeit und (Anti-)Mobbing behandelt.

 

Durch die Einnahmen durch Werbeanzeigen konnte bereits ein Teil der Druckkosten gedeckt werden. Um jedoch einen Verkaufspreis von rund 4,- Euro pro Zeitung ermöglichen zu können, war noch etwas finanzielle Unterstützung nötig. Daher hat sich die zuständige Lehrerin, die als Redaktionsleitung von Bertis Break eingesetzt ist, an ProFiliis gewendet. Die Stiftung unterstützt die diesjährige Auflage von Bertis Break mit 1.090,- Euro und wünscht großen Verkaufserfolg und viel Lesefreude.

 

sh

 

2025
03Jan

Wodanstraßenfest 2025

Am 3. Mai 2025 wird zum 17. Mal das Wodanstraßenfest in Nette stattfinden. Das multikulturelle Volksfest mit großem Kinderfest ist bereits fester Bestandteil der Veranstaltungen im Stadtteil, schafft Verbindungen unter den verschiedenen Akteur:innen im Quartier und stärkt den Zusammenhalt im Stadtbezirk.

 

In der ARGE Wodanstraßenfest arbeiten zahlreiche Religionsgemeinschaften, Vereine, Verbände, Schulen, Kitas und Gewerbetreibende aus dem Stadtbezirk zusammen. Insbesondere die Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Vereine sind für die Gestaltung des Kinderfestes am Nachmittag verantwortlich. Absolute Höhepunkte des Nachmittages dürften wieder die Vorstellungen des Zirkus‘ Pompitz und dessen Walkactspaß werden. Schon in den letzten Jahren hat „Pompitz“ für tolle Unterhaltung gesorgt und so werden auch in diesem Jahr wieder etwa 350 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren als Zuschauende erwartet.

 

Damit der große Unterhaltungsspaß für alle Kinder kostenlos zugänglich sein kann, unterstützt ProFiliis die ARGE Wodanstraßenfest und stellt die benötigten Mittel in Höhe von 600 Euro zur Verfügung.

 

sh

2025

Neues zu den Projekten 2024

12Nov

Ein Schulgarten für die Hansa-Grundschule

Wenn wir an Schulunterricht denken, haben wir sicherlich im ersten Moment einen Klassenraum mit Tischen und Stühlen im Kopf, in dem die Schüler:innen an ihren festen Plätzen lernen. Unterricht kann aber auch ganz anders aussehen und beispielsweise in einem Schulgarten stattfinden.

 

Verschiedene Studien beschäftigen sich schon seit längerer Zeit mit den wertvollen Möglichkeiten von Schulgärten und dem positiven Einfluss dieser auf Schüler:innen. Insbesondere für Kinder, die in der Stadt leben und denen im Alltag „Naturkontakte“ fehlen, ist ein Schulgarten eine tolle Gelegenheit mit der heimischen Pflanzen- und Insektenwelt in Berührung zu kommen. So wird die Aufmerksamkeit für die Umwelt gesteigert und mehr Wertschätzung für diese entwickelt. Darüber hinaus bietet ein Schulgarten ganz natürlich vielfältige Lernanlässe. Neben dem Kennenlernen verschiedener Pflanzenarten können auch einige naturwissenschaftliche Prozesse direkt in der Natur nachvollzogen werden. Außerdem steigert das gemeinsame Gärtnern die Sozialkompetenzen der Schüler:innen und gemeinsame Erfolge beim Anbau wirken sich positiv auf das Klassenklima aus. Ein weiterer positiver Effekt zeigt sich beim Anbau von Nutzpflanzen: Werden Kinder in den Anbau und die Ernte von Obst und Gemüse einbezogen, zeigen sie eine höhere Akzeptanz dieser Speisen in der eigenen Ernährung. So kann ein Schulgarten also die gesunde Ernährung von Schüler:innen bewirken.

 

Diese Vorteile eines Schulgartens macht sich die Hansa-Grundschule in Huckarde bereits seit 2022 zu Nutze: In der benachbarten Kleingartenanlage „Solidarität“ wurde eine Parzelle als Schulgarten gepachtet. Dieser steht den über 200 Schüler:innen im Alter von sechs bis zehn Jahren zur Verfügung, wird von ihnen gepflegt und bewirtschaftet. Das Personal der Hansa Grundschule verbringt zudem ehrenamtlich Privatzeit mit der Gartenpflege.

 

Ab Januar 2025 sollen einige größere Arbeiten im Schulgarten der Hansa-Grundschule stattfinden:

  • Renovierung und Ausstattung der Gartenlaube
  • Instandsetzung von Wegen und Grünflächen
  • Neue Bepflanzung
  • Anschaffung von Gartengeräten

 

Der Förderverein der Hansa-Grundschule e. V. hat bei ProFiliis finanzielle Unterstützung für diese Vorhaben beantragt. Die Stiftung stellt mit bis zu 2.750,- Euro die benötigten Mittel zur Verfügung.

 

Besucher:innen der Homepage der Hansa-Grundschule werden passend zum Thema mit folgendem Auszug aus einem Gedicht von Ursula Dillenburg-Groß begrüßt:

 

Kinder sind wie Pflanzen, sie brauchen Wärme und Licht.

Kinder wollen wachsen und ohne Sonne geht das nicht.

Kinder sind wie Pflanzen, wachsen nur, wenn man sie schützt.

Kinder können wachsen, wenn man sie dabei unterstützt.

Kinder sind wie Pflanzen, sie brauchen Freiheit und Raum.

Kinder wollen wachsen, halt sie nicht zu sehr im Zaum.

 

 

sh

2024
08Nov

Beratung für junge Frauen und Mütter

Es gibt Situationen, die große Herausforderungen mit sich bringen und in denen Unterstützung ganz besonders wichtig ist. Dazu zählen zum Beispiel: die Geburt eines Kindes, die Orientierung in einem fremden Land nach Zuwanderung, der Übergang von Schule in Ausbildung oder Beruf, …

 

Nicht immer ist es für Betroffene leicht, ein Hilfsangebot zu finden oder auch in Anspruch zu nehmen – beispielsweise wegen hoher Kosten oder Scham vor Verurteilung. Hier setzt die Beratungsstelle Westhoffstraße an und hat ein neues niedrigschwelliges Angebot konzipiert: „START – Gesund in den Tag“. Hierbei handelt es sich um einen offenen Treff für junge Frauen (18 bis 27 Jahre) und ihre Kinder (bis 5 Jahre), die sich mit einer oder mehreren der oben genannten Herausforderungen konfrontiert sehen. In einer entspannten Atmosphäre kommen hier Frauen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund zusammen, können sich untereinander austauschen und Kontakte knüpfen. Sie können in diesem Rahmen über weitere Angebote und Anlaufstellen vor Ort informiert werden und lernen die Mitarbeiter:innen des sozialen Zentrums kennen, was förderlich für potentielle zukünftige Beratungen sein kann.

 

Es handelt sich um einen interkulturellen Treff, in dem Frauen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte und mit sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen zusammenkommen. Es sind verschiedene Nationalitäten, kulturelle Hintergründe und Religionen vertreten. Mütter und Nicht-Mütter. Frauen, die schon lange als Zuwanderin in Dortmund leben, und Frauen, die erst seit kurzem hier sind. Diese Konstellation kann gewisse Schwierigkeiten mit sich bringen, birgt aber auch viele Chancen:

 

„Die Teilnehmerinnen werden befähigt, einen konstruktiv-kritischen Dialog mit Menschen aus eigenen und aus anderen Kulturkreisen zu führen. Dabei sind die Stärkung einer auf Toleranz und Respekt basierenden Diskussionskultur zwischen Religionen, Generationen und Nationalitäten sowie die Herausbildung von interkulturellen Kompetenzen von Bedeutung. [Die Frauen] erhalten Sachinformationen und Anregungen. [Sie] lernen eigene lebenstaugliche Handlungskompetenzen zu entwickeln, um am gesellschaftlichen und sozialen Leben im Stadtteil teilhaben zu können.“

 

Der besondere Schwerpunkt bei diesem Projekt liegt auf den Themen Ernährung und Bewegung. Den Frauen wird die Relevanz von gesundem Essen und körperlicher Aktivität im Alltag für sich selbst und ihre Kinder vermittelt und entsprechende Anregungen gegeben.

 

Im Januar 2025 wird „START – Gesund in den Tag“ anlaufen. ProFiliis hat der Beratungsstelle Westhoffstraße Unterstützung zugesagt und wird für die Dauer eines Jahres die Kosten für Bewirtung, Saalmiete und Sachmittel tragen und zu diesem Zweck bis zu 5.800,- Euro bereitstellen.

 

 

Zum Hintergrund

Die Beratungsstelle Westhoffstraße im Sozialen Zentrum Dortmund e. V. bietet mit verschiedenen fachlichen Schwerpunkten, wie beispielsweise der „Familienberatung“, „Jugendberatung“ und der Fachstelle „Hilfen bei sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ ein niederschwelliges und breites Beratungsspektrum an. Die Beratung ist hierbei kostenlos und auf Wunsch auch anonym.

 

sh

2024
06Nov

Weihnachtstheater für Grundschüler:innen

Der Dezember ist - im Idealfall - der Monat der Gemütlichkeit und der Vorfreude. Nikolaus, Adventsfeiern, Weihnachtsmarktbesuche und Plätzchen-Backen verkürzen und verschönern die Vorfreude auf Weihnachten.

 

Für die Schüler:innen der Schragmüller-Grundschule in Dortmund-Oestrich gibt es in diesem Jahr einen zusätzlichen tollen Programmpunkt im Dezember: ein Besuch im Schauspielhaus Dortmund zur Aufführung von Dornröschen - einem Familientheaterstück zur Weihnachtszeit.

 

Alle rund 250 Schüler:innen werden gemeinsam mit dem Bus von der Schule zum Schauspielhaus fahren und die tolle Theateraufführung genießen. Anschließend geht es gesammelt mit dem Bus zurück nach Oestrich.

 

Für viele Kinder wird es der erste Theaterbesuch sein und sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis, das das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schulgemeinschaft stärken wird.

 

Der Förderverein der Schragmüller-Grundschule unterstützt den Ausflug ins Theater finanziell und übernimmt einen Teil der Kosten. Zusätzlich hat die ProFiliis-Stiftung eine Förderung in Höhe von 1.730 Euro zugesagt und übernimmt damit nahezu die gesamten Eintrittskosten.

 

Zum Hintergrund:

An der Schragmüller-Grundschule in Oestrich gibt es mehrere Schwerpunkte, die das Schulleben gestalten: Inklusion und Integration, Bewegungsförderung, Leseförderung, soziales Lernen sowie die Partizipation der Schüler:innen. Aktuell besuchen rund 250 Mädchen und Jungen die Schragmüller-Grundschule, von denen etwa 30 besonderen Förderbedarf im Bereich Lernen oder aus sozialpädagogischer Sicht haben. Außerdem werden auch rund 30 Kinder, die neu nach Deutschland zugewandert sind, betreut und gezielt dabei unterstützt, Deutsch zu lernen.

 

sh

 

Flyer

Informationen zum Theaterstück 

2024
05Nov

Neue Mini-Tore für Mengede 08/20

In Deutschland gehört Fußball zu den beliebtesten Sportarten und schon die Kleinsten stehen begeistert auf dem Platz und träumen davon, ein Tor zu schießen. Ähnlich wie bei den erwachsenen Sportler:innen, die sich in der Bundesliga, der Championsleague, dem DFB-Pokal und zahlreichen weiteren Wettbewerben messen, ging es lange auch schon im Kinderfußball um Meistertitel und den großen Sieg. Zum Saisonstart 2024/25 trat nun aber eine Reform des DFBs bezüglich des Kinderfußballs in Kraft. Es soll nun weniger ums Gewinnen in Wettkämpfen gehen und der Leistungsdruck minimiert werden. Stattdessen soll die Freude am Sport und der Bewegung im Mittelpunkt stehen.

 

Im Rahmen dieser Reform wurden neue Spielformen konzipiert, die von denen im Erwachsenen-Fußball deutlich abweichen, für die Kinder aber motivierender und fairer allen gegenüber sein sollen. Bei diesen neuen Spielformen wird nicht (nur) auf die klassischen großen Tore gespielt, sondern auf mehrere Mini-Tore pro Mannschaft.

 

Für die meisten Fußballvereine bedeutet dies, dass sie ihr Trainingsequipment aufstocken müssen. Auch das Team von Mengede 08/20 e. V. sah sich vor der Herausforderung, eine Vielzahl an Mini-Toren anschaffen zu müssen, um ein sinnvolles Training zu ermöglichen. Da nun vermehrt in den Spielformen „2 gegen 2“ oder „3 gegen 3“ trainiert wird, müssen mehrere Spielfelder aufgebaut werden, um allen kleinen Fußballer:innen einer Mannschaft zeitgleich gerecht werden zu können.

 

ProFiliis hat zugesagt, die Kosten zur Anschaffung von vier Mini-Toren zu übernehmen und wird zu diesem Zweck rund 1.500,- Euro bereitstellen.

 

Zum Hintergrund:

Im Sportverein Mengede 08/20 sind ca. 220 Kinder und Jugendliche aktiv beim Fußballtraining dabei und werden hier nicht nur mit Blick auf ihre sportlichen Fähigkeiten, sondern auch hinsichtlich sozialer Kompetenzen durch Gruppenerfahrungen gefördert.

 

sh

2024
04Nov

Rollstuhl-Sportfreizeit

Die Schule am Marsbruch ist eine Förderschule unter der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Allerdings sind viele der über 200 Schüler:innen auch kognitiv beeinträchtigt. Einen großen Teil der Schülerschaft machen Kinder mit schwerer Mehrfachbehinderung aus. Neben rund 70 Lehrer:innen arbeiten unter anderem auch Therapeut:innen, Kinderpfleger:innen und Krankenschwestern und -pfleger im Ganztagsbetrieb mit den Kindern, für die auf diese Weise individuelle Betreuung und Förderung ermöglicht wird.

 

Bereits seit 2002 nimmt die Schule am Marsbruch an einer schulübergreifenden Sportfreizeit mit anderen Förderschulen für körperliche und motorische Entwicklung teil. In diesem Rahmen soll den Schüler:innen die Möglichkeit gegeben werden,

  • Kontakte zu anderen Kindern mit körperlichen Einschränkungen zu knüpfen,
  • verschiedene Rollstuhl-Sportarten kennenzulernen und auszuprobieren,
  • besondere Sportgeräte für Rollstuhlfahrer:innen kennenzulernen,
  • Leistungssportler:innen mit Körperbehinderung  als Vorbilder kennenzulernen und
  • ihre Selbstständigkeit im Umgang mit dem Rollstuhl zu trainieren.

 

Darüber hinaus soll Jugendlichen gezeigt werden, dass sie – auch wenn sie im Rollstuhl sitzen oder anderweitig körperlich eingeschränkt sind – sportlich aktiv sein können und ihre Freizeit mit Sport gestalten können.

 

Im Januar 2025 ist es wieder so weit und insgesamt 80 Schüler:innen aus Nordrhein-Westfalen kommen für fünf Tage zu der Sportfreizeit in Hachen zusammen. Auch zehn Schüler:innen der Schule am Marsbruch im Alter von 13 bis 18 Jahren werden dabei sein.

 

Um den Eigenanteil der Schüler:innen gering zu halten, hat sich der Förderverein der Schule am Marsbruch an verschiedenen Stellen um finanzielle Unterstützung bemüht. Die ProFiliis-Stiftung wird mit 950,- Euro die Kosten für den Bustransport der Dortmunder Schüler:innen übernehmen sowie die Mittel zur notwendigen Erhöhung der Wassertemperatur bereitstellen.

 

sh

2024