Projekte

Freizeit

In den Ferien auf Sinnes-Safari

Die Beratungsstelle Westhoffstraße ist dem sozialen Zentrum Dortmund angegliedert und bietet in der Dortmunder Nordstadt vielfältige Beratung an. Einen großen Teil der Arbeit machen Angebote für Kinder und Jugendliche aus. In diesem Rahmen fand in den diesjährigen Sommer- und Herbstferien das erlebnispädagogische Projekt „Sinnes-Safari“ für rund 100 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren statt.

 

Nur wenige der Kinder und Jugendlichen, die von der Beratungsstelle Westhoffstraße betreuet werden, haben eine vielfältig gestaltete Freizeit. Die meisten verbringen viel Zeit zu Hause mit Computerspielen und vor dem Fernseher oder Smartphone. Hierbei erleben sie wenig, das ihre Sinne fordert, setzen sich kaum mit abwechslungsreichen Eindrücken auseinander und stärken nicht ihre Wahrnehmung. An dieser Stelle setzte die Sinnes-Safari an: Kinder und Jugendliche wurden in diesem erlebnispädagogischen Projekt aktiviert und motiviert, sich mit ihrer Sinneswahrnehmung auseinanderzusetzen und diese zu stärken.

 

Konkret bedeutet das, dass die Projektteilnehmer:innen im ersten Teil der Sinnes-Safari über ein Fotoprojekt ihre visuelle Wahrnehmung gestärkt und im zweiten Teil ihren Geschmacks- und Geruchssinn geschult haben, indem sie sich mit verschiedenen Lebensmitteln und Zubereitung von gesunden Mahlzeiten auseinandergesetzt haben. Den dritten Teil des Projektes stellte ein dreitägiger Reitworkshop dar, in dem die eigene Körperwahrnehmung im Vordergrund stand. Der vierte Teil des Projektes fand am letzten Tag der Sommerferien statt: Es wurde ein interaktives Theaterstück aufgeführt und die bisherigen Ergebnisse der Sinnes-Safari in einer Ausstellung präsentiert. In den Herbstferien fand dann ein Ausflug zur Trampolin-Halle zur Stärkung des Gleichgewichtssinn statt.

 

Über einen erlebnispädagogischen Ansatz beschäftigen sich insgesamt ca. 100 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren unter Anleitung mit ihrer eigenen Sinneswahrnehmung. So werden zum Beispiel verschiedene Sinneseindrücke sowie die eigene Wahrnehmung dieser reflektiert. Die Sinnes-Safari führt die Teilnehmer:innen auf dieser Wahrnehmungs-Reise unter anderem in den Dortmunder Zoo und eine Kletterhalle.

 

Die ProFiliis-Stiftung hat die benötigten Mittel für Eintrittspreise, die Verpflegung, Fahrtkosten sowie verschiedene Materialien bereitgestellt.

 

sh

In den Ferien auf Sinnes-Safari
Dortmund - Innenstadt-Nord
Beratungsstelle Westhoffstraße
Kultur

Erlebnistage auf der Kokerei Hansa

Auf dem Spielfeld herrscht hitziges Treiben mit ganzem Körpereinsatz. Der Fußball wird durch den Staub getreten, eins ums andere Mal schießen sich die Jungs den Ball um die Ohren. Einer fällt. Egal! Die Gefühle kochen hoch. Dann ein Tooor. Applaus und Jubel auf der einen Seite des Kickstreetfelds, Enttäuschung und ein bisschen Wut auf der anderen. Eine Szene wie bei der echten Fußball-Weltmeisterschaft. Nur haben hier Jungs und Mädchen ihre Mini-WM auf dem Schwarzen Platz der Kokerei Hansa ausgetragen. Zwei Tage lang verwandelte sich das Industriedenkmal am vergangenen Wochenende in einen Ort für Sport, Spiel und Spaß. Bis zu 300 Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahre waren zu den Erlebnistagen auf Hansa gekommen. (Rückblick Erlebnistage Kokerei Hansa)

In Kooperation mit dem Jugendamt Dortmund und der Stiftung industriedenkmalpflege und Geschichtskultur wurde das Konzept für die Erlebnistage auf der Kokerei Hansa „nordwärts – gemeinsam im Westen“ entwickelt, die erstmals am 06.07. und 07.07. stattgefunden haben. Für Kinder ab zwölf Jahren wurde ein buntes Programm aus Spiel, Spaß und Sport auf die Beine gestellt. Neben dem großen Fußballturnier – der „Mini WM“ – wurden Bogenschießen, Disco Golf, ein Skater Parcour, Kreativangebote, Graffiti-Workshops und vieles mehr angeboten. Außerdem fand ein Jugendforum statt, in dem Jugendliche aus dem Stadtbezirk ihre Ideen für das geplante Jugendzentrum auf dem Gelände der Kokerei einbringen konnten. Die Wünsche der Jugendlichen sind dabei vielfältig: neben Restaurant, Schwimmbad, Klettern, Skaten, Partys und Computer werden auch lesen, lernen und Deutschunterricht genannt.

Das bunte Treiben fand auf dem Gelände der Kokerei Hansa statt und immer wieder fragen die Kinder und Jugendlichen, „Wohin führen die Rohre?“ oder „Was sind das für Türme?“ und lernen das Industrieareal so besser kennen. Das ist ganz im Sinne der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, der es neben der Pflege und dem Erhalt von Industriedenkmälern auch ein Anliegen ist, alten Industrieanlagen einen neuen Nutzen zu geben, diese in den Alltag der Bevölkerung einzubinden und sie erlebbar zu machen.

 

Am Ende sind sich die Teilnehmer:innen, Veranstalter:in und Kooperationspartner:innen einig: Die Erlebnistage waren ein voller Erfolg und die Kokerei Hansa ist eine tolle Location - auch für Kinder- und Jugendarbeit.

 

ProFiliis hat u. a. die Kosten für Medaillen und Pokale für das Fußballturnier sowie für Werbematerialien und die leibliche Verpflegung an den beiden Veranstaltungstagen übernommen.

 

sh

Erlebnistage auf der Kokerei Hansa
Dortmund - Huckarde
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Freizeit

Surf-Simulator für die Kinder-Ferien-Party

Seit nunmehr 48 Jahren ist der Kinder-Ferien-Party Westfalen e.V. in Dortmund aktiv und hat auch in diesem Sommer wieder für abwechslungsreiche Ferien für Dortmunder Kinder gesorgt: Während der großen Hitzewelle in den Sommerferien fand vom 16. bis 27. Juli 2018 immer von montags bis freitags zwischen 10:00 und 17:00 Uhr die Kinder-Ferien-Party in und um die Helmut-Körnig-Halle herum statt. Hierbei handelt es sich um ein kostenloses Ferienprogramm für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren, das in diesem Jahr von insgesamt 30.000 Jungen und Mädchen besucht wurde.

 

Den Kindern wurde ein buntes Programm aus Sport, Kreativität, Action und Spaß sowie eine gute Betreuung durch sieben Pädagog:innen und rund 40 Helfer:innen geboten. In diesem Rahmen konnten die Kinder Zeit mit Gleichaltrigen verbringen, Erfahrungen sammeln und Neues erleben. Eine tolle Alternative zu Computer und Fernseher!

 

Ein ganz besonderer Programmpunkt war in diesem Jahr ein Surfsimulator. Hier konnten sich die Kinder fernab eines richtigen Meeres auf einem Surfbrett ausprobieren, ihr Gleichgewicht unter Beweis stellen und sich – mit ein bisschen Fantasie – in die Wellen stürzen. Die Kosten für diese aufregende Attraktion hat die ProFiliis-Stiftung übernommen und so dazubeigetragen, die Ferien von vielen Dortmunder Kindern etwas bunter und fröhlicher zu gestalten.

 

sh

Surf-Simulator für die Kinder-Ferien-Party
Dortmund
Kinder-Ferien-Party Westfalen e. V.
Sport

Sommer-Event bei Mengede 08/20

Die Mitglieder des Sportvereins Mengede 08/20 haben sich schon lange gefreut und Anfang Juni war es dann wieder so weit: Das große Sommer-Event stand vor der Tür! Der Sonntag (10.06.2018) stand dabei ganz im Zeichen der Familie und für Groß und Klein wurden über die gesamte Rasenfläche im Volksbankstadion viele verschiedene Spiel- und Aktionsstände angeboten:

 

  • Minikicker-Juxturnier
  • Kinderschminken
  • Kreativstation
  • Hüpfburg
  • Ballonzauberer
  • Spielmobil
  • Rollenbahn
  • und und und

 

ProFiliis unterstützte den Verein bei Leihgebühren, Mietkosten, Anschaffungskosten etc., sodass die Kinder und Familien an den verschiedenen Aktionen kostenlos teilnehmen und mit etwas Glück sogar etwas gewinnen konnten.

 

sh

Sommer-Event bei Mengede 08/20
Dortmund - Mengede
Mengede 08/20
Freizeit

Projektfahrt der PSG Gender Bildungsstätte JaM

Seit 2004 ist die Pfadfinderinnenschaft St. Georg DV Paderborn e.V. Trägerin der im Dortmunder Stadtteil Mengede gelegenen PSG Gender Bildungsstätte JaM. Das JaM ist eine offene Kinder- und Jugendfreizeitstätte mit geschlechtsbezogenem Schwerpunkt.

 

Für 16 Mädchen und Jungen, die regelmäßig an den Angeboten des JaM teilnehmen, ging es im Oktober auf eine fünftägige Projektfahrt zur Burg Husen in Dortmund Hohensyburg. Die Fahrt stand unter dem Motto „Umweltschutz und gutes Leben“. Die Projektteilnehmenden lernten, dass sie Verantwortung für sich und ihren Konsum tragen und machten besondere Naturerfahrungen. Über eine kreative Auseinandersetzung mit diesen wichtigen Themen konnte am Ende der Freizeit eine abwechslungsreiche Abschlusspräsentation gestaltet werden. 

 

Die Jugendlichen, die an der Projektfahrt teilgenommen haben, kommen teilweise aus einem ressourcenschwachen Umfeld und sind von mehrfachen Entwicklungsrisiken bedroht. Sie konnten sich in dieser Woche mit aktuellen Themen wie beispielsweise dem ökologischen Fußabdruck oder dem ressourcenschonenden Umgang mit Konsumgegenständen auseinandersetzen. Auch die Nähe zur Natur konnte gestärkt werden, indem die Teilnehmer:innen in der Natur gelernt („Welche Blätter gehören zu welchem Baum?“) oder naturbezogene Projekte umgesetzt haben. So wurden beispielsweise aus Naturmaterialien Unterkünfte für Igel oder Insekten gebaut.

 

Die ProFiliis-Stiftung hat sich gerne dazu bereit erklärt, die Projektfahrt finanziell zu unterstützen und hat mit fast 3.000,- Euro die benötigten Mittel für Übernachtungskosten und Verpflegungspauschale der Teilnehmenden bereitgestellt.

 

sh

Projektfahrt der PSG Gender Bildungsstätte JaM
Dortmund - Mengede
Pfadfinderinnenschaft St. Georg
Gesundheit

Operationen für Kinder in Uganda

Welche Kosten fallen für die Operation einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte an? Wie viel kostet die operative Korrektur eines Klumpfußes?

 

Was die CoRSU-Klinik in Uganda (nahe der Hauptstadt Kampala) angeht, ist die Antwort: durchschnittlich 260,- Euro. Für jeden, der schon mal eine deutsche Arztrechnung gesehen hat, ist dies wohl kaum zu glauben. Bei der CoRSU-Klinik handelt es sich um eine Klinik für orthopädische und plastische Chirurgie mit anschließendem Rehabilitations-Programm (Physiotherapie, Ergotherapie, psychosoziale Begleitung). Gebaut wurde die Klinik 2008 unter Mitarbeit von CBM und ist inzwischen nicht mehr nur Anlaufstelle für die Menschen aus der Region, sondern aus ganz Uganda und sogar aus den Nachbarländern.

 

In weiten Teilen des afrikanischen Kontinents ist eine adäquate medizinische Versorgung bis heute keine Selbstverständlichkeit. Uganda stellt hier keine Ausnahme dar: „Uganda zählt zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Gemäß den Statistiken des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) lebt 30% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Die Hälfte der 26 Millionen starken Bevölkerung ist unter 15 Jahre alt.“ (CBM) In der Bevölkerung sind viele Menschen mit Behinderung zu finden, wobei die meisten von ihnen Kinder sind. Ohne medizinische Versorgung bleiben diese ihr Leben lang von ihren Familien abhängig, haben kaum Aussicht auf Schulbildung oder gar einen Beruf und sind in der gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt. 50 % der Kinder mit Behinderung in Uganda sterben auf Grund schlechter Versorgung vor ihrem sechsten Geburtstag.

 

Hier setzen CBM und die CoRSU-Klinik an und bieten eine umfassende medizinische Versorgung für Menschen mit Behinderung oder Erkrankungen, die Behinderungen nach sich ziehen, zu einem möglichst niedrigen Preis an. So wurden im Jahr 2016 über 5.000 orthopädische und plastische Operationen durchgeführt, wobei bei mehr als 80 % der Operationen die Patient:innen Kinder waren. „Zu den Eingriffen gehören z. B. Korrekturen von Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten, die chirurgische Versorgung von Knochenmarksinfektionen oder Verbrennungen sowie Operationen zur Korrektur von Klumpfüßen und anderen deformierten Körperteilen, die ungehindertes Bewegen erst ermöglichen.“ (CBM)

 

Diese Operationen stellen für die Kinder einen Wendepunkt in ihrem Leben dar. Sie ermöglichen ihnen Mobilität, gesellschaftliche Teilhabe, Unabhängigkeit, Zugang zu Bildung und infolgedessen zum Arbeitsmarkt. Darüber hinaus verhindert etwa die frühzeitige Versorgung von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, aber auch von Verbrennungen etc. Folgeerkrankungen, die Behinderungen oder auch den Tod nach sich ziehen würden.

 

Leider sind – trotz der Bemühungen, die medizinische Versorgung möglichst günstig anzubieten – die Familien in der Regel nicht in der Lage die notwendigen finanziellen Mittel aufzubringen. Aus diesem Grund hat ProFiliis im Jahr 2018 35.000 Euro bereitgestellt, um die Kosten für 134 Operationen zu decken und so auch Kindern aus finanziell schwach aufgestellten Familien den Schritt in ein besseres Leben zu ermöglichen.

 

Im anhängenden Projektbericht von CBM können Sie mehr über die Arbeit der CoRSU-Klinik und vor allem zwei Einzelschicksale kennenlernen, bei denen eine Operation die Chance auf ein glückliches und gesundes Leben deutlich erhöht hat.

 

Zum Hintergrund:

„Die CBM ist eine internationale Entwicklungshilfeorganisation, die sich in Entwick­lungsländern für Menschen mit Behinderungen einsetzt. Unser Ziel: Die volle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen als gleichberechtigte Mitglieder in allen Bereichen des gesell­schaftlichen Lebens.“ (CBM)

 

(Teile dieser Projektbeschreibung wurden von CBM übernommen.)

 

sh

Operationen für Kinder in Uganda
Afrika - Uganda
cbm
Kultur

Fahrt nach Nepal in Erdbeben-Gebiete

Im März 2016 gründete sich der Verein „HHG hilft“ am Heinrich-Heine-Gymnasium mit dem Ziel, Gutes zu tun und sowohl die Schulgemeinschaft als auch Menschen im Stadtbezirk zu unterstützen.

 

Seit einiger Zeit setzt sich der Verein für die Nepal-AG der Schule ein. Diese AG bildet gemeinsam mit AGs an anderen Schulen in Deutschland das Schülernetzwerk Namaste Nepal. Die Schüler:innen dieses Netzwerkes haben es sich zum Ziel gesetzt, die Bildungssituation in einigen nepalesischen Dörfern zu verbessern. Bei den starken Erdbeben 2015 sind ganze Dörfer und somit auch deren Schulen zerstört worden, sodass kein angemessener Unterricht stattfinden kann. Mit Hilfe von Spenden des Netzwerks Namaste werden derzeit acht zerstörte Schulen in Nepal erdbebensicher wieder aufgebaut.

 

Das Heinrich-Heine-Gymnasium hat eine Partnerschaft mit der Schule in dem Dorf Mandra aufgebaut. Um diese Schulpartnerschaft weiter auszubauen, engagieren sich 27 Schüler:innen des HHGs seit September 2016 in ihrer Freizeit in der Nepal AG. Auch in Mandra wurde die Schule durch die Erdbeben im Jahr 2015 zerstört. Staatliche Mittel zum Wiederaufbau gab es bisher nicht. Aus diesem Grund haben die Mitglieder der Nepal-AG Spenden gesammelt und konnten so schon den Start des Wiederaufbaus der Schule ermöglichen.

 

Im März 2018 machten sich dann 10 Mitglieder der AG selbst auf die große Reise nach Mandra, um die Schulpartnerschaft zu intensivieren und sich ein eigenes Bild der Situation in Nepal machen zu können. Die Schüler:innen waren in Gastfamilien untergebracht, deren Häuser zum Teil noch nicht wieder vollständig aufgebaut waren bzw. sind, und haben so hautnah miterlebt, wie eingeschränkt das Leben vor Ort auch noch über zwei Jahre nach den Erdbeben ist.

 

„Ziel des gesamten Projektes ist, dass die Schüler den Wert ihrer Arbeit für die Dorfbewohner erfahren, und mit eigenen Augen sehen, was sie selbst durch ihr persönliches Engagement in Bewegung gebracht haben. Zu erleben, welchen Stellenwert Schule und Bildung in einem Entwicklungsland wie Nepal haben, und dies mit der eigenen Wahrnehmung in Relation zu bringen, wird ebenso wertvoll für die Schüler sein wie die persönlichkeitsformende Erkenntnis, dass materieller Reichtum nicht ausschlaggebend für Zufriedenheit und Glück ist.“ (Auszug aus dem Förderantrag)

 

Vor Ort haben die Jugendlichen viel Zeit mit den Schüler:innen der nepalesischen Partnerschule verbracht und unter anderem gemeinsam ein Fotoprojekt durchgeführt. Über die Fotos, die die Jungen und Mädchen zu verschiedenen Schlagworten gemacht haben, konnten Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Wahrnehmung der Umwelt und der Einstellung zu vielfältigen Themen festgestellt werden.

 

Natürlich sind mit einer Reise nach Nepal erhebliche Kosten verbunden. Diese wurden nicht aus den Spendeneinnahmen der Nepal-AG gezahlt, sondern mussten von den Schüler:innen selbst aufgebracht werden. Hierzu haben sich viele der Schüler:innen einen Nebenjob gesucht oder Verwandte und Freund:innen um Unterstützung gebeten. Um die Kosten für die Schüler:innen ein wenig zu senken, hat ProFiliis für alle mitreisenden Mitglieder der Nepal-AG die Visumgebühren übernommen. Außerdem wurden für alle Reiseteilnehmer:innen Schlafsäcke geliehen, die für Temperaturen von bis zu -5°C geeignet sind. Auch diese Kosten hat die ProFiliis-Stiftung getragen sowie die benötigten Mittel für das Fotoprojekt bereitgestellt.

 

sh

Fahrt nach Nepal in Erdbeben-Gebiete
Dortmund - Mengede
HHG hilft!
Freizeit

Wodanstraßenfest 2018

Es ist im Stadtteil Nette inzwischen Tradition: Das Wodanstraßenfest. Hierbei handelt es sich um ein großes multikulturelles Volksfest, bei dem sich die Bewohner:innen des Stadtteils kennenlernen und austauschen können. Organisiert wird das Fest von der Arbeitsgemeinschaft Wodanstraßenfest, in der sich Religionsgemeinschaften, Vereine, Verbände, Einrichtungen und Geschäftsbetreibern aus Nette zusammengetan haben.

 

Am 29. September war es wieder mal soweit und viele Besucher:innen trafen sich beim Wodanstraßenfest. Wie immer gab es auch ein Kinderfest, bei dem die Unterhaltung der kleinen Besucher:innen im Vordergrund stand. Ein beliebter Programmpunkt dieses Festes sind Jahr für Jahr die Auftritte eines Clowns, der den Kindern eine bunte und lustige Show bietet.

 

Eigentlich sollte auch wieder das „Kistenklettern“ angeboten werden, bei dem aus Getränkekisten ein Turm gebaut wird, an dem man – je höher der Turm wird – immer weiter mit nach oben klettert, um weitere Kisten aufzusetzen. Leider stellte sich am Veranstaltungstag heraus, dass der Hubwagen, der zur Sicherung der Kletterer unverzichtbar ist, defekt war, weshalb das Angebot nicht stattfinden konnte.

 

Dennoch war der Tag absolut gelungen und Groß und Klein hatten viel Freude auf dem Wodanstraßenfest!

 

Wie schon in den Vorjahren hat ProFiliis die Kosten für die Auftritte des Clowns übernommen.

 

sh

Wodanstraßenfest 2018
Dortmund - Mengede
ARGE Wodanstraßenfest
Humanitärhilfe

Hygienesituation in Ghana

Die Region Krachi East in Ghana im südlichen Westafrika schaut auf erfolgreiche Projektjahre zurück: Von 2005 bis 2020 war die Hilfsorganisation World Vision vor Ort aktiv. Zum Projektbeginn waren die Wasserversorgung sowie die Sanitär- und Hygienesituation für die Menschen in Krachi East absolut unzureichend. Viele Personen hatten keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und mussten weite Wege zurücklegen, um an Flüssen, Bächen oder Teichen Wasser zu holen. Diese Arbeit wurde vor allem von Frauen und Kindern übernommen. Außerdem war der Zugang zu medizinischer Versorgung sehr schlecht. Es gab im gesamten Projektgebiet kein Krankenhaus und im ländlichen Raum auch keine Gesundheitsstationen, sodass zum Teil weite Strecken zurückgelegt werden mussten. Auch die Schulsituation wies Probleme auf. So gab es zum Teil gar keine Schulgebäude und der Unterricht fand im Freien unter Bäumen statt. An anderen Schulen waren die Gebäude baufällig und es gab keine Toiletten. Und auch die wirtschaftliche Situation der Menschen vor Ort war oft schlecht. „Die Kleinbäuerinnen und -bauern erzielten […] nur geringe Erträge. Viele Familien konnten ihre Kinder unter anderem deshalb nicht ausreichend ernähren.“ (der Berichterstattung von World Vision entnommen)

 

Vielen Kindern in Krachi East war ein regelmäßiger Schulbesuch nicht möglich. Sie mussten beim Wasserholen helfen oder litten in Folge des Trinkens von unsauberem Wasser an Durchfall.

 

World Vision hat es sich im Rahmen des Projektes „Krachi East WASH“ zum Ziel gesetzt, die Situation der Menschen vor Ort deutlich zu verbessern. Der Zugang zu sauberem Wasser sowie geeigneten Sanitäranalagen sollte für alle sichergestellt werden und gängige Sanitärpraktiken – wie regelmäßiges Händewaschen – sollten den Schulkindern, Gemeindemitgliedern und Eltern in Rahmen von Schulungen vermittelt werden.

 

ProFiliis hat World Vision finanzielle Unterstützung bei diesem Vorhaben zugesagt und Mittel in Höhe von 19.100,- Euro zur Errichtung zweier Toilettenanlagen für Mädchen und Jungen an zwei Schulen bereitgestellt.

 

15 Jahre später ist die Situation in Krachi East eine völlig andere als noch 2005: Inzwischen sind 92 % der Kinder im entsprechenden Alter an einer Grundschule angemeldet, es wurden 13 Schul- und 11 Kindergarten-Gebäude errichtet, 77 Grundschulen verfügen über Latrinen (2005 waren es noch 18), es wurden 70 Brunnen installiert und zahlreiche Handwascheinrichtungen sowie der Zugang zu sauberem Trinkwasser an Grundschulen errichtet. Außerdem wurden in vielen Grundschulen Gesundheits- und Hygieneclubs gegründet, das Netz der Gesundheitsstationen wurde verdichtet und zwei Entbindungsstationen errichtet.

 

Mit den Mitteln der ProFiliis-Stiftung konnten an zwei Grundschulen in der Stadt Dambai im Projektgebiet barrierefreie Anlagen mit jeweils sechs Latrinen sowie Umkleidekabinen errichtet werden. Insgesamt profitieren hiervon 627 Schüler:innen.

 

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Kinder in Krachi East nun weniger krank sind, keine weiten Strecken zum Wassertransport zurücklegen müssen, regelmäßig zur Schule gehen und bessere Lernergebnisse erzielen. Ihre Chancen für eine positive Zukunft wurden deutlich erhöht.

 

Hygienesituation in Ghana
Afrika - Ghana
World Vision
Bildung

Kinderrechte auf Energieverteilern

Der Kinder- und Jugendverband SJD – Die Falken betreibt das gemeinnützige Falken Bildungs- und Freizeitwerk (FBF) Dortmund. Als anerkannter Träger der Jugendhilfe ist das FBF für sechs Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Dortmund zuständig. Eine dieser Gruppen ist der Falkentreff Westerfilde, ein Angebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der sich hauptsächlich an Mädchen richtet. Einmal in der Woche sind alle Mädchen aus dem Stadtbezirk beim Falkentreff eingeladen, was derzeit regelmäßig von 32 Mädchen wahrgenommen wird. In den Ferien und am Wochenende finden darüber hinaus zusätzliche Angebote statt.

 

Ab Juni 2017 hat der Falkentreff in Kooperation mit anderen Institutionen ein Projekt zur Errichtung einer „Straße der Kinderrechte“ auf Energieverteilerkästen im Stadtbezirk durchgeführt: Schüler:innen kooperierender Schulen sowie Besucher:innen einiger örtlicher Jugendeinrichtungen konnten teilnehmen. Im ersten Schritt haben sie einen Workshop in der DASA mit dem Titel „Kinder haben Rechte!“ besucht. Anschließend fanden Workshops mit dem Verein Die Urbanisten statt, in denen sich dem Thema Kinderechte künstlerisch angenähert wurde. Die Kinder und Jugendlichen entwickelten gemeinsamen mit den Künstler:innen Entwürfe zur Gestaltung der Energieverteilerkästen, die anschließend per Folierung auf diese übertragen wurden.

 

Im Rahmen des Projektes wurden Kinder und Jugendliche dazu angeregt, sich mit ihren Rechten auseinanderzusetzen und ihren Stadtteil aktiv mitzugestalten. Aber auch für alle, die nicht an der Gestaltung der Energieverteilerkästen mitgewirkt haben, sind die Kinderrechte im Alltag nun sichtbar und nachvollziehbar.

 

Da im Rahmen des Projektes einige Kosten entstanden sind (Workshops, Folierung, …), wendeten sich die Verantwortlichen unter anderem an die ProFiliis-Stiftung, die das Projekt gerne unterstützt hat.

 

sh

Kinderrechte auf Energieverteilern
Dortmund - Mengede
SJD Die Falken - Falkentreff Westerfilde
Gesundheit

Kleines Nashorn „Alex“ erklärt Chemotherapie

Im Westfälischen Kinderzentrum Dortmund werden jeden Tag viele Kinder medizinisch versorgt. Eine Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, eine kinderchirurgische Klinik, eine kinderradiologische Abteilung, eine HNO-Klinik, eine Augenklinik, eine Kinderorthopädie, eine neurochirurgische Klinik, die Klinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie, ein sozialpädiatrisches Zentrum, eine Neuropädiatrie und eine Kinderanästhesie sind hier unter einem Dach vereint und stellen eine ganzheitliche Versorgung der jungen Patient:innen sicher. Für Kinder gibt es in dieser fremden Umgebung viele Dinge, die ungewohnt sind und ihnen Angst machen können.

 

Um den kleinen Patient:innen die Angst zu nehmen und ihnen ihren Aufenthalt angenehmer zu gestalten, hat das Westfälische Kinderzentrum das kleine, geflügelte Nashorn „Alex“ zum Leben erweckt und seine Geschichte in einem 2011 erschienen Büchlein illustriert und abgedruckt. Alex sieht in diesem Band zum ersten Mal ein Krankenhaus und mit ihm zusammen können die jungen Leser:innen alles Wissenswerte rund um das Thema Krankenhaus kennenlernen.

 

Nachdem im Jahr 2014 ein zweites Büchlein erschien, in dem Alex operiert werden musste, wurde nun eine dritte Ausgabe realisiert. Das neue Buch „Alex und das geschenkte Löwenherz“ beschäftigt sich mit dem Thema Chemotherapie. Alex trifft im Krankenhaus das Mädchen Rita und gemeinsam erleben sie die Zeit vor, während und nach der Chemotherapie. Auf diese Weise sollen betroffene Kinder auf das, was vor ihnen liegt, vorbereitet werden, sodass ihnen hoffentlich ein wenig die Angst vor der Behandlung genommen werden kann.

 

Für Text, Grafik, Layout und Druck des Büchleins in einer Auflage von 10.000 Stück sowie einen Nachdruck des ersten Alex-Bandes in einer Auflage von 5.000 Stück entstehen Kosten in Höhe von rund 12.000 Euro. ProFiliis unterstützt dieses tolle Projekt und stellt mit über 5.000 Euro etwa die Hälfte der benötigten Mittel bereit.

 

sh

Kleines Nashorn „Alex“ erklärt Chemotherapie
Dortmund
Westfälisches Kinderzentrum Dortmund
Kultur

11. Mengeder Mittelalterlich Gaudium

Es ist inzwischen eine richtige Tradition geworden: Das Mengeder Mittelalterlich Gaudium. Zum elften Mal fand es in diesem Jahr statt und bot den großen und kleinen Besucher:innen wieder ein buntes Programm und vor allem ein großes mittelalterliches Spektakel!

 

Wie in den Vorjahren hat ProFiliis wieder die Mittel für viele Attraktionen, die sich besonders an Kinder richten, bereitgestellt, damit an diesen Ständen für die Kinder und Familien keine bzw. nur verringerte Beiträge anfallen.

  • Kinder-Ritter-Turnier
  • Kinder-Schmiede
  • Kinder-Schminken
  • Märchen- und Sagenzelt
  • Kindertheater und Gaukler:in
  • Kinder-Töpferei
  • Karussell
  • Armbrustschießen
  • Mäuseroulette
  • Kreiseley

 

Diese Stände trugen in großem Maße zu dem bunten Treiben vom 31. Mai bis zum 03. Juni im Volksgarten bei und bereiteten den kleinen Besucher:innen große Freude!

 

sh

11. Mengeder Mittelalterlich Gaudium
Dortmund - Mengede
Stadtbezirksmarketing Mengede