Mit knapp 1.800 Euro unterstützte ProFiliis die Ferien-Fussball-Schule mit dem Fussball-Weltmeister und ehemaligen BVB-Profi Frank Mill, die von der DJK Nette in der 2.Woche der Herbstferien vom 16.10. bis zum 19.10. angeboten wurde.
Mit knapp 1.800 Euro unterstützte ProFiliis die Ferien-Fussball-Schule mit dem Fussball-Weltmeister und ehemaligen BVB-Profi Frank Mill, die von der DJK Nette in der 2.Woche der Herbstferien vom 16.10. bis zum 19.10. angeboten wurde.Die Kinder-Ferien-Party stellt jährlich Kindern insbesondere aus sozial schwachen Familien ein Ferienangebot in den ersten 14 Tagen der Sommerferien kostenlos zur Verfügung und ist in Dortmund bereits Tradition. Doch in diesem Jahr drohte die knapp 2-wöchige Ferienveranstaltung auszufallen, da sich nicht genügend Unterstützer gefunden hatten.
Wir finden es beeindruckend, dass mit der Kinder-Ferien-Party Jahr für Jahr ein spannendes und umfangreiches Ferienprogramm angeboten wird, das von tausenden Kindern unentgeltlich genutzt werden kann und haben uns spontan an den Kosten finanziell engagiert. Gerade auch für diejenigen, die während der Ferien nicht verreisen können, ist die KFP eine tolle Möglichkeit, abwechslungsreiche Tage auch in Dortmund verbringen zu können.
Glücklicherweise konnten die fehlenden Mittel dank des engagierten Einsatzes der Veranstalter noch rechtzeitig eingeworben werden: Am Montag, den 09. Juli 2012, konnte somit der Startschuss für die 42. Kinder-Ferien-Party fallen. Die diesjährige Veranstaltung fand in der Zeit vom 09. bis 20. Juli in der Helmut-Körnig-Halle statt. Bis zu 4.000 Kinder nahmen pro Tag an der Veranstaltung teil.
ProFiliis übernahm die Kosten für die Bimmelbahn, die die jungen Reiselustigen über das Gelände der Westfalenhallen Dortmund GmbH und über die Sportmeile an der Strobelallee chauffierte.
Weitere informationen zur Kinder-Ferien-Party finden Sie hier:
http://www.kinderferienparty.de/
"Keiner darf verloren gehen"
Unter diesem Leitgedanken geht es dem Bildungs- und Ausbildungszentrum CJD Dortmund um sein vorderstes Ziel: Jeder Mensch soll gemäß seinen individuellen Begabungen gefördert und zu einem und eigenständigen Leben befähigt werden.
Hintergrundinformationen zum Projekt
Die Mengo-Augenklinik ist ein Projekt, das seit 1980 von der Christoffel Blindenmission (CBM) unterstützt wird.
CBM ist eine gemeinnützige, internationale christliche Organisation der Entwicklungszusammenarbeit mit dem Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen, die von Krankheit und Armut bedroht sind und am Rande der Gesellschaft leben, zu verbessern.
Die Mengo-Augenklinik im Zentrum der ugandischen Hauptstadt Kampala wurde 1989 zunächst als Abteilung für Augenheilkunde in der städtischen Klinik gegründt.
Ein großer Schritt war 1999 der Bau eines eigenen Gebäudes auf dem Klinik-Gelände, so dass die angebotenen Dienste ausgeweitet und verbessert werden konnten.
Diese Maßnahme war dringend notwendig, denn das Einzugsgebiet für Augenpatienten umfasst ca. 4 Millionen Menschen. Allein in Kampala leben ca. 1,3 Millionen Einwohner.
In Uganda versorgt ein Augenarzt statistisch gesehen rund eine Million Menschen. Dagegen ist ein Augenarzt in Deutschland für ein Einzugsgebiet von ca. 13.000 Menschen zuständig.
Im vergangenen Jahr (2011) wurden in der Mengo-Augenklinik über 37.000 Patienten untersucht und fast 2.700 Operationen durchgeführt, davon 1.123 am Grauen Star.
Seit 2008 liegt ein Schwerpunkt der Mengo-Augenklinik auf der Arbeit für Sehbehinderte (Low Vision), dafür wurde die Low-Vision-Klinik des Krankenhauses mit Unterstützung der CBM ausgebaut.
Viele Menschen, die in den ländlichen Regionen Ugandas wohnen, kennen die Möglichkeiten, in der Mengo Hilfe zu erfahren, nicht.
An der Funke-Grundschule in Dortmund Dorstfeld spielt Musik eine große Rolle. Ob im allgemeinen Musikunterricht oder im Rahmen des Projektes „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi): Musik ist nicht wegzudenken.
Damit die Musik pünktlich zum Schuljahr 2012/13 wieder mit voller Kraft durch die Schule schallt, wird eine neue Musikanlage benötigt. Diese dient nicht nur der Begleitung von Liedern im JeKi-Instrumental- und Orchesterunterricht sowie der anschaulichen Gestaltung des Musikunterrichtes, sondern kann auch bei Tanzprojekten bei verschiedenen Schulveranstaltungen oder im Rahmen der OGS-Betreuung eingesetzt werden.
Die ProFiliis-Stiftung hat sich bereit erklärt, die Kosten für die neue Musikanlage zu übernehmen und wünscht den Schülerinnen und Schülern der Funke-Grundschule viel Spaß damit, viel Erfolg beim Tanzen und fröhliches Musizieren.
An der Hauptschule Dortmund-Westerfilde gibt es im Rahmen der Offenen Ganztagsschule für die Schuljahrgänge 5 bis 9 unterschiedliche "Werkstatt"-Angebote (z. B. Judo, Kunst, Musik usw.). Diese sind so aufgeteilt, dass jeweils bis zu 10 Schüler an einer" Werkstatt" teilnehmen können.
Die Schüler der Musikwerkstatt interessieren sich sehr für Tasteninstrumente. Da nur ein funktionierendes Keyboard und ein Klavier im Musikraum zur Verfügung stehen, mussten sich bisher die 10 an einer Werkstatt teilnehmenden Schüler beim Spielen abwechseln. Eine für alle Beteiligten unglückliche und unbefriedigende Situation.
„Dies führte zu Unruhe, da immer 8 Kinder warten mussten, bis sie an der Reihen waren. Zur Not
habe ich zusätzlich Glockenspiele benutzt, damit die Kinder die Stücke und Lieder zusammen
erlernen konnten. Dies war ein schwieriges Unterfangen, weil natürlich alle Schüler ein Tasteninstrument spielen wollten,“ erinnert sich Sylvia Langenberg
Zusätzlich erschwerend kam hinzu, dass natürlich die Anschlagtechnik des Klavieres eine völlig
andere ist, als beim Keyboard.
Für die meisten Schüler dieser Schule ist es nicht möglich, Musikunterricht außerhalb der Schule zu
erhalten. Aber gerade für diese Schüler ist eine musikalische Förderung mit den damit verbundenen postiven Effekten sehr wichtig:
Durch das gemeinsame Erarbeiten von Stücken und Liedern erlernen die Schüler Disziplin und das
Meistern von Herausforderungen allein und in der Gruppe. Die gemeinsamen Aufführungen stärken das Selbstbewusstsein der Schüler und lassen sie persönliche Erfolge erleben. Weiterhin lernen die Schüler auch, schwierige als herausfordernd erlebte Situationen zu meistern und Mitverantwortung für die Leistung der Gesamt-Gruppe zu übernehmen.
ProFiliis hat die Kosten für die Anschaffung von 10 Keyboards inkl. Ständern komplett übernommen und wünscht allen an den Musik-Werkstätten teilnehmenden Jugendlichen viel Spaß mit den neuen Instrumenten.
Dem Oberbürgermeister einmal ganz nah sein und auf seine Umgebung gestalterisch Einfluss nehmen. Dieses Vergnügen hatten die rund 15 Kids des Falken-Ortsverbandes Nette. Das Projekt „Mein Oberbürgermeister und ich machen Politik – Kinder mischen sich ein und gestalten ihren Ortsteil“ ist die Fortsetzung eines Projektes aus dem Jahr 2011. Die neuen Themen in 2012 hießen „Wir machen Ratsvertreter“ und „ ein Kinderrechtepfad für Nette“. Beim Thema „Wir machen Ratsvertreter“ stand sowohl der Wahltag, als auch die Kommunalwahl mit dem Wahlkampf des Ratsvertreters Thomas Tölch im Mittelpunkt. Und natürlich gab es Begegnungen mit dem OB Ulli Sierau. Ein stetiger Begleiter der Projektgruppe war Dirk Geiseler von der Jugendbotschaft.
Aber auch die Projekte aus dem letzten Jahr wurden fortgeführt.
„Äppy“ die Baumpatenschaft und der Bürgergarten wurden weitergepflegt. Anne Frank begleitete die Gruppe das ganze Jahr und die Traumschule wurde weiter präsentiert.
Bei den Patenschaften wurde für „Äppy“ (die Baumpatenschaft) eine Geburtstagsfeier arrangiert und gemeinsam mit ihm das Osterfest gefeiert.
Mit dem Besuch der Ausstellung „Opfer rechter Gewalt“ oder dem Besuch des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam, war die Gruppe auch 2012 den Nazis wieder auf der Spur.
Hier wird es auch 2013 mit der Gedenkstättenfahrt Bergen-Belsen und der Teilnahme am „Anti-Nazi-Camp“ im Stadtbezirk Mengede weitergehen.
Die Kontakte zu OB Sierau wurden locker weitergeführt. Der selbstgemachte Film zum Projekt „Mein Oberbürgermeister und ich“ wurde dem Bürgermeister im Mai übergeben. Bei den verschiedenen Veranstaltungen gab es immer ein freudiges Wiedersehen.
Im Großen und Ganzen hat das Jahresprojekt den teilnehmenden Kids viele Aktivitäten, viel Wissen über Politik und politische Entscheidungswege und soziale Kompetenzen gebracht. Die Kids sind gestalterisch aktiv geworden und haben viel über das Gestalten von Präsentationen gelernt. Ein gutes Selbstwertgefühl und sicheres Auftreten sind das Ergebnis.
Auch im Jahr 2013 wird sich die Gruppe weiterhin mit Bürgergarten, „Appy“, Nazis, Anne Frank, Traumschule und Kinderrechtepfad beschäftigen, wenn es wieder heißt:
Mein Oberbürgermeister und ich machen Politik.