Projekte

Sport

Neue Materialien für das TSZ Nette

 

Das Turn- und Sportzentrum Nette wurde 1979 gegründet und ist ein eingetragener Verein im Stadtbezirk Dortmund-Mengede. Es bestehen Kooperationen mit dem StadtSportbund, dem Familienbüro der Stadt Dortmund sowie im Rahmen von Projektarbeiten mit der TU Dortmund.

 

Die Mitarbeiter des Vereins arbeiten mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen aus dem Dortmunder Westen die Möglichkeit zu geben, sich sportlich zu betätigen und sich sozial zu vernetzen. Zu diesem Zweck werden die Spiel- und Sportstunden nach den Fähigkeiten und dem Bedarf der jeweiligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestaltet.

 

Auch Kinder aus Randgruppen, d. h. mit Migrationshintergrund, aus sozialschwachen Familien und/oder mit körperlichen und geistigen Einschränkungen werden im Rahmen der Angebote des TSZ Nette betreut.

 

Um die Spiel- und Sportangebote für alle Mitglieder attraktiv zu gestalten, benötigte das TSZ Nette neue bzw. weitere Spielgeräte sowie Materialien, die die motorischen Fähigkeiten fördern. Da einige der Mitglieder des TSZ Nette auch an überregionalen Turnwettkämpfen teilnehmen, wurden für diese Kinder überdies neue Gymnastikanzüge gebraucht.

 

ProFiliis hat sich bereiterklärt, das Turn- und Sportzentrum Nette finanziell zu unterstützen und hat die Kosten für die folgenden Anschaffungen übernommen:

 

  • 20 hochwertige Softbälle
  • 1 Musikanlage für die Sporthalle
  • 12 Gymnastikanzüge
  • 12 Rollbretter
Neue Materialien für das TSZ Nette
Dortmund - Mengede
TSZ Nette
Freizeit

Neues Tonstudio für HOT Mengede

Musik ist ein bedeutender Bestandteil unseres Lebens, insbesondere im Jugendalter spielt sie eine  wichtige Rolle, da sie dabei hilft, die eigenen Gefühle auszudrücken, sich zu entspannen und von dem freizumachen, was einen belastet.

 

Um Jugendlichen ab 12 Jahren ganz neue Möglichkeiten der kreativen Entfaltung bieten zu können, richtet das HOT in Dortmund-Mengede ein Tonstudio ein, in dem die Hausbesucher ihre eigenen Ideen und Kompositionen in Gesangs- und Instrumentalsequenzen umsetzen, aufnehmen und am Computer bis zum perfekten Sound-Clip weiterbearbeiten können. Die Einweisung in die Technik und Betreuung des Studios erfolgt durch zwei Mitarbeiter.

 

Als Ort kirchlicher Jugendarbeit will das HOT durch das neue Angebot den verschiedenen Zielgruppen die Möglichkeit geben, durch Pop, Rap und Hip Hop ihren Gefühlen, Hoffnungen und Träumen eine Art des individuellen Ausdrucks zu ermöglichen. Es sieht hier eine weitere Möglichkeit, pädagogische Impulse und praktische Hinweise zu geben.

 

Schon vor einiger Zeit haben Teens und Jugendliche den Wunsch nach einem Musikstudio geäußert. Nun sollte daraus Realität auch werden. Und da es bekanntlich schöner ist Dinge zu teilen, sind nicht nur die Tagesbesucher und -besucherinnen der Einrichtung zu Kreativität eingeladen, sondern auch Schülerinnen und Schüler aller ortansässigen Schulen.

 

Für die Umsetzung dieser Idee bedarf es vor allem technischer Ausrüstung. Eine solche Anschaffung ist mit nicht geringen Kosten verbunden. Die ProFiliis Stiftung hat dem Haus daher ihre Unterstützung zugesagt und übernimmt die Kosten für ein voll ausgestattetes Tonstudio mit Computer, Mikrophonen, Lautsprechern und der notwendigen Software zur Aufnahme und Bearbeitung eigener Musik und Texte, der Möglichkeit der Nachvertonung und der Archivierung auf verschiedenen Datenträgern.

 

Das HOT ist tätig im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit des Stadtbezirkes Mengede und eingebunden in die Jugendhilfe der Stadt Dortmund. Es bietet Kindern und Jugendlichen im Alter ab 6 Jahren Raum, sich zu entfalten ohne Beschränkungen in Bezug auf Religionszugehörigkeit, Nationalität oder Geschlecht.

Neues Tonstudio für HOT Mengede
Dortmund - Mengede
HOT Mengede
Bildung

Nähen lernen an der Bodelschwingh-Grundschule

In den letzten Jahren sind handwerkliche und hauswirtschaftliche Tätigkeiten weitgehend aus dem Schulbereich verschwunden. War es früher einmal üblich, Fächer wie „Hauswirtschaft“ zu unterrichten, so wird dies heutzutage kaum noch bis gar nicht an Schulen angeboten. Die Gründe dafür sind vielfältig: fehlende finanzielle Mittel, fehlendes Personal und der Vormarsch elektronischer Medien.

 

Eine dieser hauswirtschaftlichen Tätigkeiten ist das Nähen.

Mit dem Ziel, dem Trend entgegen zu wirken, möchte der Förderverein der  Bodelschwingh Grundschule daher bei seinen rund 210 Mädchen und Jungen wieder das Interesse und den Spaß am Nähen wecken und die Nützlichkeit dieser Tätigkeit vermitteln.

 

Um ein solches Projekt starten zu können, konnte der Verein erfreulicher Weise auf das Wissen und das ehrenamtliche Engagement von 5 Müttern, leider jedoch nicht auf bereits vorhandenes Equipment zurückgreifen.

 

Durch die Unterstützung von ProFiliis konnten insgesamt sechs neue Nähmaschinen inklusive Zubehör angeschafft werden. Interessierte Mädchen und Jungen können nun an 6 Terminen in Kleingruppen-Kursen wöchentlich für jeweils 2 Stunden die Kunst des Maschinennähens erlernen und sich somit außerhalb von den virtuellen Welten elektronischer Medien ganz praktischen und lebensnahen Herausforderungen widmen.

 

Erfahrungen der ersten Wochen zeigen schon jetzt, dass das Interesse der Kinder groß und die Warteschlange für eine Teilnahme lang ist. 

 

Der Förderverein der Bodelschwingh-Grundschule verfolgt den Zweck, den Zusammenhalt zwischen Schule, Schülern und Eltern zu stärken, die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Schüler zu optimieren und insbesondere bedürftige Schüler zu unterstützen.

 

Christina Schmidt

Nähen lernen an der Bodelschwingh-Grundschule
Dortmund - Bodelschwingh
Förderverein der Bodelschwingh-Grundschule
Inklusion

Projektwochenende Ferien-Füchse e.V.

Der selbstständige Verein Ferien-Füchse e.V. ist ein Dortmunder Verein, der Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer Behinderung macht. Der Verein möchte durch seine Angebote die Freizeitmöglichkeiten von Menschen mit einer Behinderung in Dortmund verbessern und eine gesellschaftliche Zusammenführung vorantreiben.

 

Die rein ehrenamtlichen Mitarbeiter, die sich aus Eltern und Studenten zusammensetzen, organisieren daher jedes Jahr in den Oster- und Herbstferien eine einwöchige Freizeit. Ziel ist es, durch ein vielfältiges Angebot von Tages- und Wochenendaktionen sowie durch die Organisation von Ferienfreizeiten Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen und/oder geistigen Behinderung bei der Gestaltung ihres Freizeitlebens zu unterstützen und ihnen so die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Darüber hinaus ist es dem Verein ein Anliegen, Menschen mit und ohne Behinderung zusammen zu führen.

 

Auch in diesem Jahr wurde tatkräftig organisiert und eine Freizeit in den Herbstferien geplant. Das Projektwochenende „Wer bin ich? – inhaltliche und künstlerische Auseinandersetzung mit der eigenen Identität“ fand vom 19.09. bis 21.09.2013 in Werl-Büderich statt. Das Wochenende nahm die Themenfelder „Gender“ und „Identität“ in den Blick.

 

Generell spielen im Jugendalter die Themen „Identität“ und Fragen des eigenen Geschlechts eine wichtige Rolle. Für Jugendliche mit einer Behinderung ergeben sich im Alltag durch Schule und Familie vergleichsweise wenige Möglichkeiten sich mit Gleichaltrigen darüber auszutauschen. Das Projekt sollte genau hierzu Gelegenheit bieten, indem das Thema speziell für diese Zielgruppe aufbereitet und Raum für informellen Austausch geschaffen wurde. Unterstützung gab es zudem vom Tanz- und Bewegungstheater „Tanzträume unterwegs“, welches bereits Erfahrungen mit der Zusammenarbeit von Menschen mit Behinderung hat.

 

Insgesamt bot das Wochenende laut Aussage der Organisatoren Raum für eine sehr gelungene Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex der eigenen Identität und Geschlechterrolle. Es gelang, den Jugendlichen und jungen Menschen ein Verständnis für die Begrenztheit typischer Rollenklischees zu erlangen und sich experimentell mit der eigenen körperlichen Ausdruckfähigkeit auseinanderzusetzen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war es ebenfalls eine wichtige und spannende Erfahrung.

ProFiliis beteiligte sich an den Kosten für Raummiete, Fahrtkosten und Verpflegung.

 

Christina Schmidt

 

 

Projektwochenende Ferien-Füchse e.V.
Dortmund
Ferien-Füchse e.V
Freizeit

Ferienfreizeit Tarntal - SJD Falken

 

 

Wie schon in den vergangenen  Jahren, plante die Mädchengruppe des SJD-Falkentreffs Ortsverbandes Nette auch für 2013 wieder eine aufregende Fahrt - diesmal mit dem Thema „Stark machen für den Alltag - Mädchen stärken“. Dafür sollte es mit dem Bulli ins französische Sainte Enimie direkt am Fluss Tarn gehen. Kanufahren und Klettern sollten neben anderen Abenteueraufgaben und Erlebnisaktionen im Mittelpunkt der Reise stehen. Als absolutes Highlight der Ferienfreizeit sollte den Mädchen außerdem die Möglichkeit eingeräumt werden, einen Toprope-Kletterschein des Deutschen Alpenvereins zu erlangen.

 

Der einzige Haken an der an sich guten Idee war die Frage, ob alle Teilnehmer in der Lage sein würden, die Kosten für die Reise aufzubringen. Daher hatte Klaus Schlichting, Gruppenleiter der Falken, bereits frühzeitig die ProFiliis-Stiftung wegen Unterstützung angesprochen. Diese erklärte sich bereit, die kompletten Fahrtkosten zu übernehmen, so dass der Teilnehmerbetrag deutlich reduziert werden konnte. Auf diese Weise war es allen Jugendlichen möglich – auch denen aus weniger „betuchtem“ Elternhaus - an dieser spannenden und aufregenden Freizeit teilzunehmen.

 

Am 18. August 2013 war es endlich soweit:

Neun Mädels aus dem Dortmunder Falken OV Nette im Alter von 12 – 14 Jahren machten sich begleitet von den Gruppenleitern Klaus, Mattes und Uli auf den Weg nach Südfrankreich. Nach langer Fahrt kam die Gruppe in den frühen Morgenstunden am Campingplatz in Sainte Enimie an. Dann hieß es, schnell die Zelte aufbauen und das Nötigste einrichten. Abends machten sich alle auf den Weg, das Dorf  kennenzulernen.

 

Jeden Morgen wurde mitten in der Natur direkt am Tarn gefrühstückt. Die Fragen: „Wer spült heute?“, „Wer kocht?“, „Und was machen wir heute?“ gehörten nach Beendigung des Frühstücks jeden Tag fest dazu. Alle wollten was erleben, sehen und kennenlernen.

       

 

Etliche Male ginge es mit dem Kanu auf den Tarn: Eigentlich war allen klar, wie man die Paddel benutzen musste – zumindest in der Theorie. Dass die Praxis schwerer war als gedacht, merkte die Truppe recht schnell: Ungewollte Bekanntschaft mit dem Ufer machte man letztendlich doch häufiger als gedacht, aber Spaß gemacht hat es trotzdem.

 

Nach diesem Erlebnis ging es am nächsten Tag zur Tropfsteinhöhle Aven Armand und mit einer Zahnradbahn in die Höhle hinein. Dort konnte man die beeindruckende Höhle mit ihren zahlreichen Stalagniten und Stalagtiten bewundern.

Ein weiteres Highlight war der Besuch im Geier-Tal. Mit Ferngläsern konnten die Vögel in den Felswänden und beim Fliegen beobachtet werden.

 

       

Bei der Via Ferrata ging es dann zu dem Programmpunkt, auf den sich alle schon lange gefreut haben: Das Klettern. Und nicht nur, dass jedes der Mädchen dort ihre Kräfte unter Beweis stellen konnte; jede von ihnen hatte gleichzeitig die Möglichkeit einen Kletterschein zu erwerben.

Auch zeigte sich wieder einmal die Rücksichtnahme der Gruppe für den Einzelnen. Die Frage, ob die kleinwüchsige Nina mitmachen könne, stellte sich gar nicht erst. Mit ein bisschen Hilfe beim Gurt einhaken und der ein oder anderen gereichten Hand, war Nina stolz, die Kletterwand weitgehend aus eigener Kraft erklommen zu haben.

 

      

Neben all den Abenteuern und schönen Erlebnissen hat die Gruppe viele gemeinsame Spieleabende gemacht und die Zeit zusammen genossen. Am schönsten war es für alle aber wohl im Tarn. Klippenspringen, sich mit der Affenschaukel  ins Wasser zu schwingen oder einfach so im erfrischenden Fluss zu plantschen – mehr brauchte es nicht, um eine abwechslungsreiche und abenteuerliche Ferienfreizeit perfekt zu machen.

 

 

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Christina Schmidt

Ferienfreizeit Tarntal - SJD Falken
Dortmund - Nette
SJD Falken
Freizeit

Johanniter Kinder- und Jugendcafé DO-Eving

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist mit rund 7.000 ehrenamtlichen Helfern eine der am stärksten engagierten Hilforganisationen in NRW mit Sitz in Dortmund. Sie betreibt seit 2010 mit großem Erfolg das Kinder- und Jugendcafé zur Integration von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen in Dortmund-Eving.

 

Insgesamt besuchen über 100 Kinder und Jugendliche (teils mit Migrationshintergrund) im Alter von 6 bis 14 Jahren das Jugendcafé, 20-30 von ihnen regelmäßig. Sie alle bekommen jeden Nachmittag die Möglichkeit sich beim gemeinsamen Basteln, Spielen und Kochen zu verwirklichen und werden von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Johanniter betreut.

Ziel ist es unter anderem, die Kinder in Ihrer Entwicklung zu fördern und soziale Werte zu vermitteln. Außerdem wird Hilfestellung bei den Hausaufgaben angeboten.

       
 

Da Spielgeräte und Bastelmaterialien wie Leinwände, Stifte und Blöcke aber mit der Zeit auch schnell abgenutzt bzw. aufgebraucht sind und das Kinder- und Jugendcafé weder öffentliche Mittel erhält noch eigene Einnahmen erzielen kann, hat ProFiliis ihre Unterstützung zugesagt und übernimmt die Kosten für die Anschaffung zahlreicher neuer Bastelmaterialien. Daneben entstehen mit der zusagten Förderung zusätzlich aber auch ganz neue Angebote: Sowohl eine Stoffmal- und Holzwerkstatt als auch eine Leseecke können mit der Geldspende finanziert und umgesetzt werden. „Last not least“ soll eine Reihe von Outdoorspielgeräten angeschafft werden, die bei gutem Wetter auf der großen Wiese vor dem Kinder- und Jugendcafe zum Einsatz kommen sollen.

 

 

Ein besonderes Anliegen des Cafés ist das Projekt „Interkulturelles Kochen“, in dem die Betreuer den Kindern das Thema „Gesunde Ernährung“ (Informationen über gesunde Zutaten), interkulturelle Kompetenz und maßvolles Wirtschaften (begleitetes Einkaufen mit festem Budget) näherbringen wollen. Hier wird zusammen mit den Eltern und/oder Großeltern einmal im Monat nach Rezepten aus den Herkunftsländern der Kinder gekocht. Die für die Beschaffung der Nahrung anfallenden Kosten übernimmt ProFiliis für eineinhalb Jahre.

 

 

           

 

Johanniter Kinder- und Jugendcafé DO-Eving
Dortmund - Dortmund Eving
Johanniter Kinder- und Jugendcafe Dortmund Eving
Kultur

Konzertbegegnung mit der Band "Fanfare Masolo plus"

 

Seit 2008 unterstützt der gemeinnützige Verein „Freundeskreis Espace Masolo“ das Kulturzentrum Espace Masolo in Kinshasa, Kongo, das sich der schulischen und künstlerischen Ausbildung von ehemaligen Straßenkindern widmet. Bereits 2003 wurde der Verein von drei kongolesischen Künstlern gegründet, mit dem Ziel künstlerisches Schaffen und Gemeinschaft durch die Musik erfahrbar zu machen. Seitdem betreut das Zentrum Straßenkinder, ehemalige Kindersoldaten sowie junge Menschen, die als sogenannte „Hexenkinder“ von ihren Familien verstoßen wurden.

 

Die Fanfare Masolo ist seit einigen Jahren ein zentrales Ensemble. Sie besteht aus 10 Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren und ist die einzige Blaskapelle von Jugendlichen im Kongo, die ein derartiges künstlerisches Niveau erreicht hat. Vor allem aber gibt die Band den Jugendlichen ein unvergleichliches Feld für das Erlangen von Selbstbewusstsein und die Erfahrung von Kooperation und Solidarität.

 

Im Rahmen der Kinderkulturkarawane 2013 kam das Ensemble Ende September nach Deutschland. Dort gab es eine Workshop – und Konzertbegegnung mit der Band „TheDorf“, einem Pool von 25 Musikerinnen und Musikern aus ganz NRW und so wurde 3 Tage lang miteinander experimentiert, ausprobiert und geprobt. Die „hörenswerten“ Ergebnisse wurden auf gleich zwei Konzerten in Dortmund (Jazzclub domicil) und Münster (Pumpenhaus) dem deutschen Publikum präsentiert – und stießen auf Begeisterung. Eine sehr wertvolle Erfahrung sowohl für die kongolesischen Jugendlichen, als auch die deutschen Musiker.

 

Da eine solche Reise auch mit hohen Kosten verbunden ist, hat die ProFiliis-Stiftung dem Freundeskreis Espace Masolo mit einem Zuschuss für Mahlzeiten, Transport und Übernachtungen während des Deutschlandaufenthaltes ihre Unterstützung zugesagt. Spaß scheint die Konzertour jedenfalls allen gemacht zu haben. Und so nehmen nicht nur die Mitglieder der Fanfare Masolo, sondern auch die der Band „The Dorf“ wohl einzigartige Eindrücke mit, von einer tollen Zeit, in der mit Sicherheit alle voneinander etwas lernen konten.

 

 

Christina Schmidt

 

Konzertbegegnung mit der Band "Fanfare Masolo plus"
Dortmund/Münster
Freundeskreis Espace Masolo e.V.
Freizeit

Clown für das ARGE Wodanstraßenfest

 

Die ARGE Wodanstraßenfest organisiert jedes Jahr am letzten Samstag im September ein musikalisches Volksfest mit einem großen Kinderfest.

Auch in 2013 fand das Wodan-Straßenfest in Dortmund-Nette, das von Geschäftsleuten, Vereinen, Anwohnern und Gemeinden nunmehr zum 8. Mal organisiert und durchgeführt wird, statt.

Natürlich durfte es auch an der Unterhaltung für die jungen Besucher nicht fehlen. ProFiliis übernahm die Kosten für einen Clown, der mit zwei Vorstellungen und kreativen Zwischenspielen, (wie z.B. Ballonfiguren basteln) bei Groß und Klein für den nötigen Spaß sorgte.

 

 

Clown für das ARGE Wodanstraßenfest
Dortmund - Nette
ARGE Wodanstraßenfest
Freizeit

CVJM "Teenie-Tour Adventure & Relaxen"

 

Der Christliche Verein junger Menschen ist der größte christlich-ökumenische Jugendverband Deutschlands. Er besteht aus 74 ehrenamtlichen Mitgliedern und ist finanziell unabhängig vom Dachverband. Mit Sitz im Stadtteil Dorstfeld möchte der CVJM Dortmund e.V. den Kindern und Jugendlichen eine Anlaufstelle bieten, in der sie sich entfalten und ihre Gaben entdecken können.

 

Dieses Jahr wollte der Verein für seine regelmäßigen Besucher eine kleine Auszeit vom Alltag anbieten. Für eine Gruppe von Kindern und Jugendliche aus sozial schwachen Familien ging es deswegen vom 22.-25.07.2013 für 4 Tage nach Rinkscheid im Sauerland.

Durch  gemeinsame Aktionen wie Schwimmen, einer aufregendenden Nachtwanderung, gemeinsamen Sportprogramm und leckerem Grillen, bestand für die 10 bis 17 Jährigen die Möglichkeit, Gemeinschaft zu erfahren und einander besser kennenzulernen.  

Um dies zu unterstützen, führten die engagierten Betreuer des CVJM erlebnispädagogische Spiele durch, in denen die Teilnehmer außerdem Grenzen erfahren, die Empathie gefördert und der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe gestärkt werden sollte.

 

Ein Steckenpferd bildete dabei eine Einheit zum Thema Vertrauen. Zu Beginn der Einheit durften die Teilnehmer sich einen Mitarbeiter aussuchen, der sie durch einen Parcours lotste. Im Anschluss konnte jeder kreativ werden und sich überlegen, wo und wem er im Alltag gegenüber Vertrauen entgegen bringen muss.

 

Die Erlebnistour in der Dechenhöhle am Ende der gemeinsamen Zeit, sorgte für den krönenden Abschluss einer aufregenden Fahrt.

So konnten am Ende Freundschaften untereinander gestärkt und der Alltag für ein paar Tage vergessen werden.

 

 

 

 

 

CVJM "Teenie-Tour Adventure & Relaxen"
Dortmund - Dorstfeld
CVJM Dortmund e.V.
Freizeit

Mission Dülmen: Rettet das Haus am See!

Schon seit 40 Jahren gibt es das „Haus am See“ in Dülmen im Münsterland. Das Ferien- und Freizeithaus kann von Gruppen gebucht werden und bietet neben Platz zum Übernachten auch die unmittelbare Nähe zum Naturschutzgebiet, das besondere Erlebnisse und tolle Möglichkeiten des außerschulischen Lernens bereitstellt. Besucht wird das Haus am See von Kindern und Jugendlichen, die einen Ort für Freizeit und Entspannung suchen. Häufig kommen sie aus sozial schwächeren Familien und genießen die Zeit außerhalb der Stadt und frei von den Sorgen des Alltags.

 

Das Haus am See finanziert sich über das Einkommen durch die Vermietung des Hauses sowie über Spenden. Nun besteht aber ein hoher Renovierungs- und Sanierungsbedarf, der von diesen Mitteln nicht finanziert werden kann. Um das Haus am See vor der Schließung zu retten und die Bewirtschaftung des Ferien- und Freizeithauses weiterhin sicherzustellen, wurde die „Mission Dülmen“ (als Nachfolger des Projektes "Mission Possible: Wir retten Dortmund!") ins Leben gerufen. In diesem Rahmen werden an verschiedenen Arbeitswochenenden und in einer Arbeitswoche in den Sommerferien Jugendliche aus den beiden Trägergemeinden des „Haus am See“ (Ev. Elias Gemeinde und Ev. Kirchengemeinde Kirchlinde-Rahm) ehrenamtlich bei den Renovierungs- und Sanierungsarbeiten helfen. Angeleitet und betreut werden sie dabei von professionellen Handwerkern. Auf diese Weise können die Jugendlichen über den Effekt, dass sie nachhaltig am Erhalt des Hauses beteiligt sind, besondere Fähig- und Fertigkeiten erlangen. Für das Jahr 2014 haben sich bereits 35 Jugendliche zwischen 13 und 27 Jahren als Helferinnen und Helfer gemeldet.

 

Die ProFiliis-Stiftung hat sich bereit erklärt, die geplanten Arbeitseinsätze der Jugendlichen mit einem Betrag von 5.000 € beispielsweise für die entstehenden Fahrtkosten und die notwendigen Lebensmittel zu unterstützen. Zusätzlich wurden 5.000 € zur Anschaffung einer neuen ökologischen Heizung bereitgestellt. Besonders beeindruckend ist das hohe Maß an ehrenamtlichem Engagement und die Struktur der Arbeitswochenenden als Einzelprojekte im großen Projekt „Mission Dülmen“. Das Haus am See wird zu 70 % von Gruppen aus Dortmund besucht, womit ein regionaler Bezug zur Stiftung besteht.

                       

 

Update 11/2014

 

Vom 09. bis zum 17. August 2014 fand das „Sommer-Workcamp“ in Dülmen statt. Zusammen mit 25 Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiteten die Verantwortlichen innen und außen am Haus am See. Es wurde Bauschutt von vorherigen Renovierungsmaßnahmen entfernt, morsches Holz zu Feuerholz verarbeitet, Malerarbeiten durchgeführt, die alte Heizung aus- und die neue Heizanlage eingebaut sowie eine neuer Steg als Bootsanleger gebaut.

 

Hendrik Meisel (Projektkoordinator und Fundraiser) blickt stolz auf das Workcamp zurück und ist sehr zufrieden mit dem ehrenamtlichen Engagement der jungen Helferinnen und Helfer, das den Fortbestand des „Haus am See“ sicherte. Trotzdem bleibt er realistisch und kündigt ein weiteres Arbeitswochenende im Dezember 2014 an: „Wir können auch in drei Jahren, die dieses Projekt läuft, nicht das aufholen, was hier an Renovierungsstau existierte. Deswegen wird es weitergehen und dafür benötigen wir aktuell noch rund 10.000 Euro.“

 

Für alle, die die Arbeitseinsätze am „Haus am See“ finanziell unterstützen möchten, wurde ein Spendenkonto eingerichtet:

Kuratorium Haus am See

Kontonummer: 81007179

BLZ:  44050199 (Sparkasse Dortmund)

 

 

Update 01/2017

 

Die Spende der ProFiliis-Stiftung ist inzwischen "verbraucht". Die Mittel, die zur Unterstützung der Arbeitseinsätze in eigentlich nur einem Jahr vorgesehen waren, haben dank zahlreicher Spenden aus dem Privatbereich (z. B. den Verzicht auf Fahrtkostenerstattung sowie Lebensmittelspenden) nun für einen deutlich längeren Zeitraum gereicht. In den letzten Jahren haben immer wieder Arbeitseinsätze mit ehrenamtlichen Helfern stattgefunden und es wurde sehr viel geschafft. Die bunte Mischung an Fotos vermittelt einen guten Eindruck der umfangreichen Arbeiten und dem großen Engagement der Ehrenamtlichen!

 

sh

Mission Dülmen: Rettet das Haus am See!
Dülmen
Kuratorium Haus am See
Lebenshilfe

Einrichtung eines Elterncafés in der Nordstadt

Der gemeinnützige Verein "Beratung und Erziehungshilfe Perlen e. V." wurde 2005 in Dortmund gegründet. Als freier Träger der Jugendhilfe bietet der Verein ambulante Erziehungshilfe für Familien in akuten Problemlagen an. „Der Verein fördert die Entwicklung und Erziehung junger Menschen. Die Eltern, sowie andere Bezugspersonen werden in der Wahrnehmung ihrer erzieherischen Verantwortung beraten und fördernd begleitet.“

 

Die Mitarbeiter von Perlen e. V. haben in ihrer Arbeit die Erfahrung gemacht, dass immer mehr Eltern Schwierigkeiten haben, Netzwerke zu bilden, und ihnen deshalb die Möglichkeit des Austauschs fehlt. Folglich bleiben sie mit ihren Problemen alleine. Aus diesem Grund soll nun in den Räumlichkeiten von Perlen e.V. ein Elterncafé eröffnet werden.  Das Elterncafé richtet sich an „Eltern, die durch Perlen e. V. ambulant betreut werden und ihr soziales Netzwerk erweitern und ihre Elternkompetenz stärken wollen“. Außerdem dürfen die Eltern ihre Kinder (bis 10 Jahre) mitbringen, wenn diese nicht in den Kindergarten oder die Schule müssen. Das Elterncafé soll einen vertrauensschaffenden Rahmen bilden, in dem den Eltern mit Wertschätzung begegnet und ressourcenorientiert mit ihnen gearbeitet wird. Mit einem gemeinsamen Frühstück wird begonnen, wobei die Eltern sowohl in die Vorbereitung des Frühstücks, in das Aufräumen hinterher als auch in die Kinderbetreuung einbezogen werden. Auf diese Weise sollen sie Strukturen kennen und Verantwortung zu übernehmen lernen.  Nach dem Frühstück soll bedarfs- und themenorientiert – Was interessiert die Eltern? – gearbeitet werden. Für die Kinder sollen in dieser Zeit Mal-, Bastel- und / oder Spielangebote bestehen.  

 

Mit dem Elterncafé werden die folgenden Ziele verfolgt:

  • „Niederschwelliges Angebot zur Unterstützung der Eltern
  • Elternkompetenz stärken
  • Ressourcen erweitern
  • Anleitung der Eltern sich mit ihren Kindern zu beschäftigen
  • Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung
  • Erfahrungsaustausch unter den Eltern
  • Einhaltung von Kommunikationsregeln
  • Multikulturelle Erfahrungen
  • Verbesserung von Sprachkenntnissen
  • Förderung der Kinder durch pädagogisch wertvolle Spiele“

 

Die ProFiliis-Stiftung unterstützt die Einrichtung und Ausstattung des Elterncafés und hat einen Betrag von 2.720 € bereitgestellt, von dem pädagogisches Spielmaterial, Materialschränke sowie Geschirr, Besteck und Töpfen angeschafft werden konnten.

 

(Teile dieses Textes wurden aus dem Förderantrag und der Konzeption von Perlen e. V. übernommen)

Einrichtung eines Elterncafés in der Nordstadt
Dortmund - Innenstadt-Nord
Beratung und Erziehungshilfe Perlen e. V.
Lebenshilfe

Hundgestützte Therapie an der Schule am Marsbruch

 

Die Schule am Marsbruch ist eine Förderschule unter der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Allerdings sind viele der insgesamt 225 Schülerinnen und Schüler auch kognitiv beeinträchtigt. Einen großen Teil der Schülerschaft machen Kinder mit schwerer Mehrfachbehinderung aus. Neben rund 80 Lehrerinnen und Lehrern arbeiten unter anderem auch Therapeuten, Kinderpflegerinnen und Krankenschwestern im Ganztagsbetrieb mit den Kindern, für die auf diese Weise individuelle Betreuung und Förderung ermöglicht wird. Außerdem können die Kinder Angebote in den Bereichen Kunst, Musik, Umwelt und Sport wahrnehmen. Um die Schülerinnen und Schülern nun auch auf einer anderen, eher emotional geprägten Ebene zu fördern, wird eine hundgestützte Sprach- und Entwicklungstherapie ins Programm der Schule am Marsbruch aufgenommen. An einer Therapieeinheit können jeweils drei bis vier Kinder teilnehmen.  Durchgeführt werden die Therapiestunden von der Diplom-Pädagogin und Sprachtherapeutin Silke Lucas, die zusammen mit dem ausgebildeten Therapiehund Ari mit den Kindern arbeitet.

 

                        

                           (Foto: Bauerfeld)

 

Das Besondere an der hundgestützten Therapie ist, dass die Kinder einen Kontakt erleben, bei dem sie keine Wertung befürchten müssen. Im Alltag bzw. im Kontakt mit anderen Menschen hingegen sind die Schülerinnen und Schüler der Schule am Marsbruch häufig mit derartigen Wertungen konfrontiert. Die Kinder können den Hund mit allen Sinnen wahrnehmen und öffnen sich so insgesamt für die Wahrnehmung von sich selbst und von ihrer Umwelt. Der Kontakt zwischen Mensch und Tier ist eine gute Möglichkeit für Begegnung, die nicht die Sprache als gemeinsames Kommunikationsmittel vorschreibt. Da viele Schülerinnen und Schüler der Schule am Marsbruch sprachlich eingeschränkt sind, können sie im Kontakt mit einem Hund die Erfahrung machen, auch ohne Sprache zu kommunizieren und eine Beziehung aufzubauen. Das Ziel der hundgestützten Therapie ist, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken und ihr Wohlbefinden zu erhöhen. Zudem soll im Umgang mit dem Hund die Koordinationsfähigkeit gefördert werden, was insbesondere bei Kindern mit motorischen Einschränkungen sehr hilfreich ist. Auch erhofft man sich eine Verbesserung der Sprachfähigkeit. Zum einen geht man davon aus, dass die Kinder zum Sprechen angeregt werden, da sie sich über die Erfahrungen, die sie mit dem Hund machen, austauschen wollen. Zum anderen erleben sie, wie der Hund auf verschiedene Stimmlagen reagiert, und lernen auf diese Weise die verschiedenen Wirkungen ihrer Stimme kennen und einzusetzen.

 

„Über die Förderzusage von ProFiliis haben wir uns sehr gefreut. Denn nur durch diese Unterstützung ist es überhaupt möglich, ein solches Projekt zu realisieren. Wer einmal gesehen hat, wie ein Therapiehund gerade auch bei schwerst betroffenen Kindern ein Strahlen ins Gesicht zaubert und wie er ihre Aufmerksamkeit erregt, der weiß, wie wichtig dieses Therapieangebot für unsere Schüler ist.“, erläutert Kirsten Schneider von den Freunden und Förderern der Schule am Marsbruch e. V.

 

Die ProFiliis-Stiftung hat der Schule am Marsbruch zugesagt, die kompletten Kosten für die hundgestützte Sprach- und Entwicklungstherapie im ersten Halbjahr des Schuljahres 2013/2014 zu übernehmen, sodass die Maßnahme nach den Sommerferien starten konnte. Eine Fortführung im zweiten Halbjahr ist optional möglich und wird von den Erfolgen im ersten Halbjahr abhängig gemacht.

 
Status 2/2014:
 
Da die Therapie im ersten Schulhalbjahr tolle Erfolge gezeigt hat, wird die ProFiliis diese gerne auch im zweiten Halbjahr finanzieren.
 
Hundgestützte Therapie an der Schule am Marsbruch
Dortmund - Aplerbeck
Schule am Marsbruch