Neues zu ProFiliis

21Sep

CharitySwim trifft Nerv der Zeit

152.000 Nichtschwimmer:innen im Schuljahr 2020/2021 - auf diese Zahl kommt der Schwimmverband NRW (swimpool). Allein durch den Lockdown in Nordrhein-Westfalen kämen 42.000 neue Nichtschwimmer:innen am Ende der Grundschulzeit zusammen.

 

Grund hierfür sind unter anderem die aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallenen Schwimmlehrangebote von Vereinen und Schulen, aber auch schon vor der Pandemie war das Problem der vielen Kinder, die die Grundschule beendeten, ohne sicher schwimmen zu können, bekannt.

 

Umso relevanter zeigt sich so nun unsere, gemeinsam mit der Initiatorin Jennifer Thater durchgeführte, Aktion „CharitySwim“, um jene Kinder unterstützen zu können, deren Eltern sich keinen Schwimmkurs leisten können.

 

Näheres hierzu finden Sie unter https://profiliis.de/charityswim.

 

Ruhrnachrichten 20.09.2021

 

 

sf

2021
05Sep

CharitySwim: 10.000 Euro Grenze erfolgreich geknackt!

 

Heute fand eine symbolische Scheckübergabe von Schwimm-Weltrekordhalterin und -Weltmeisterin Jenny Thater an Thomas Schieferstein von ProFiliis statt. Wo sonst, wenn nicht im Wasser, im zentralen Dortmunder Freibad Volkpark!

 

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Zum Ende der Woche konnte die Grenze von 10.000,- Euro überschritten werden, die nun für Schwimmkurse und Schwimmbekleidung für Kinder aus sozial schwachen Familien zur Verfügung.stehen. Bis Freitag einschließlich konnten 5.148,- an Spendengeldern eingeworben werden, die - wie zu Beginn der Aktion versprochen - von ProFiliis auf insgesamt 10.396,- Euro verdoppelt werden.

 

Es kann noch immer gespendet werden, siehe hierzu: www.profiliis.de

 

Abgerundet wird die Aktion dann am kommenden Wochenende mit dem Sommerfest zum 125jährigen Bestehen des Dortmunder Schwimmvereins SV Westfalen, der "CharitySwim" bei diesem Anlass ebenfalls noch einmal finanziell unterstützen wird.

 

Allen Spender:innen und Unterstützer:innen der Aktion an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für Ihre Unterstützung!

 

Jennifer Thater           Thomas Schieferstein

 

2021
08Aug

CharitySwim bravourös absolviert!

 

Geschafft! - Jennifer Thater hat die im Rahmen des CharitySwim angekündigte Möhnesee-Schwimmstrecke trotz wetterbedingter Widrigkeiten erfolgreich gemeistert.

 

Alle Hintergrundinfos unter: https://profiliis.de/node/1075

 

 

Pünktlich wie angekündigt, am Samstag den 7.8., um 10:00 Uhr stieg Jennifer bei der DLRG-Station am Südufer des Möhnesee bei bedecktem und eher unfreundlichen Wetter ins Wasser, um Ihr Versprechen für den guten Zweck einzulösen und schwimmerisch einmal den Möhnesee zu umrunden. Immerhin stattliche 15km und das an einem Tag mit ordentlich Wind und einer alles andere als glatten Wasseroberfläche. Der Himmel grau, das Wasser dunkel und ordentlich Wind, der für beträchtlich Wellengang sorgte ... Zum Schwimmen einladendes Wetter sieht definitiv anders aus und fürs Streckenschwimmen sind Wellen eine enorme Erschwernis, da sie die Wahrscheinlichkeit des "Wasserschluckens" deutlich erhöhen und insbesondere die Orientierung im Wasser merklich erschweren. Wie gut, dass gleich 2 Begleitboote der DLRG Dortmund-Mitte mit von der Partie waren, Jennifer den Weg zeigen konnten und in Trinkpausen auch für einen kleinen Schnack zur Verfügung standen.

 

 

 

 

Kurz vor der Körbecker Brücke traf Jennifer auf eine Schwimmerin, die eine kleine Runde drehte. Sie wollte ein Stück mitschwimmen. Endlich Gesellschaft im Wasser? Leider nicht lange - schon nach weniger als 100m musste die Dame abdrehen - nicht schnell genug für Jennifers HighSpeed-Tempo. Kurz nach der Körbecker Brücke fing das Wasser dann an unruhig zu werden. Bis zum Stockumer Damm wurden Wind und Wellen immer stärker, so dass der Seitenwechsel vom Südufer zum Nordufer sehr schwierig war.

 

Im Video gut zu sehen:

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Gleichfalls war das Schwimmen am Nordufer in Richtung Körbecker Brücke eine große Herausforderung, da die Wellen nun direkt gegen die Schwimmrichtung waren. Ohne das Begleitboot der DLRG Dortmund-Mitte wäre ein Kurshalten unmöglich gewesen. So fuhr das Boot leicht voraus, um den Weg zu weisen.

 

 

 

 

Aber bei aller Erschwernis gab es auch witzige Situationen: Bei einem Trinkpausenstopp bemerkte Jennifer etwas Orangenes im Wasser und wollte schon den vermeintlichen Müll herausholen, als sich Angler am Ufer lauthals beschwerten, man sollte doch bitte Angelschnur und Schwimmer liegen lassen. Nun gut, nichts passiert! Also ging es weiter. Bis zur Delecker Brücke musste auf einige Segler geachtet werden, da viele Wassersportfreunde den guten und starken Wind für einen dynamischen Segeltörn ausnutzten. Auch hier gut, dass die DLRG-Begleitboote die Segler schon frühzeitig auf Jennifer aufmerksam machen konnten.

 

 

 

 

Dan kam die kleine Kurve nach der Delecker Brücke, die dazu genutzt wurde, um vom Nord- zum Südufer zu schwimmen. Hier war es besonders schwierig, sich zu orientieren, da das Ufer überall sehr gleich aussah und fast nur von Bäume bestanden war. Den Kurs bestimmte mehr oder weniger das Begleitboot, da sonst das „Kanalmonster“ - so Jennifer in Anlehnung an ihre ungezählten Trainingseinsätze im Dortmund-Ems-Kanal über sich selbst -  noch irgendwo im Morast gelandet wäre. Ein zweites Mal unter der Delecker Brücke durch und dann noch etwas mehr als einen km bis zum Start-/Zielpunkt, die DLRG Station am Südufer.

 

Und dann nach knapp 4 Stunden Dauereinsatz: Endlich geschafft!!!

 

 

 

 

Zur Belohnung gab es von einer Camperin selbstgemachte warme Waffeln, ein anderer Camper fand die Aktion so toll, dass gleich noch vor Ort eine Spende in bar übergeben wurde. 

 

Jetzt wurden erst einmal die Energiespeicher wieder aufgefüllt. Und endlich konnte warm geduscht. Durch die verschiedenen Witterungsverhältnisse während des Schwimmens wurde noch einmal klar, man sollte so etwas nie alleine unternehmen, da das Wetter sich sehr schnell verändern kann und Gefahren mit sich bringt.

 

An dieser Stelle daher noch einmal ein besonderes Dankeschön sowohl von Jenny als auch von der ProFiliis-Stiftung an den DLRG Dortmund-Mitte für seinen wichtigen, ehrenamtlichen Begleiteinsatz und an alle Spender, die die Aktion bisher unterstützt haben und dadurch mit dazu beitragen, dass mehr Kinder und Jugendliche das Schwimmen erlernen können. 

 

Übrigens: Alle Zahlungswege sind noch offen und es können auch jetzt noch Spenden überwiesen werden, Details siehe: www.ProFiliis.de/CharitySwim)

 

Text: ts nach Bericht-Vorlage Jennifer Thater

 

2021

Neues zu den Projekten 2021

25Nov

Kinder lernen Sonnenschutz

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 100.000 Menschen am sogenannten „schwarzen Hautkrebs“. Insbesondere starke Sonnenbrände in der Kindheit erhöhen das Risiko, an dieser Krebsart zu erkranken, immens. Hautschäden können aber auch schon ohne dass es zu einem Sonnenbrand kommen muss, entstehen: die Haut altert schneller und das Hautkrebsrisiko wächst, wenn man die Haut immer wieder ungeschützt der UV-Strahlung aussetzt. * So muss also, neben den positiven Aspekten der Sonneneinstrahlung - wie die Produktion von Vitamin D - auch immer an die Risiken gedacht werden.  

 

Um das schon den ganz Kleinen zu vermitteln, hat das Klinikum Dortmund gemeinsam mit dem Zeichner und Texter Michael Hüter zusammengearbeitet und ein Memory-Spiel entwickelt, das den Kindern spielerisch die Grundlagen für einen sinnvollen Sonnenschutz nahebringen soll.  

 

Neben dem Memory-Spiel beinhaltet die Box auch Begleitinformationen für die Eltern in verschiedenen Sprachen, damit diese sich über das Spiel hinaus über das Thema informieren können. Die Spiele sollen kostenlos an Eltern und Kitas herausgegeben werden.  

 

Durch die finanzielle Unterstützung der ProFiliis-Stiftung in Höhe von 10.000 Euro wird die Hälfte der Kosten für 3.000 Memory-Spiele abgedeckt.  

 

*https://www.kinderaerzte-im-netz.de/krankheiten/sonnenbrand-sonnenallergie/ 

 

sf

 

2021
28Okt

Frauenzentrum Huckarde ermöglicht inklusives Spielen

Der Verein „Frauenzentrum Dortmund 1980 e. V.“ wurde 1980 von Frauen aus dem Dortmunder Stadtteil Huckarde gegründet, um Frauen außerhalb von Politik, Vereinen oder Gastronomie einen Ort bieten zu können, an dem sie über ihre Sorgen und Nöte sprechen konnten. Über die Jahre hat sich das Angebot allerdings immens erweitert, mittlerweile ist es nicht nur eine Anlaufstelle für Frauen, sondern auch für Männer, 2014 hat sich sogar eine Kita angeschlossen. Zusätzlich werden Kochkurse angeboten, es gibt eine Kleiderkammer, einen Seniorenbegleitdienst und vieles mehr.  

 

Zum Frauenzentrum gehört auch ein Spielplatz, den besonders die kleinen Besucher:innen sehr schätzen. Jedoch gibt es kaum Spielplätze, die auch für körperlich beeinträchtigte Kinder nutzbar sind, sodass diese beim Spiel mit gleichaltrigen nicht selten außen vor sind. Um hier mit positivem Beispiel voran zu gehen, haben die Verantwortlichen des Frauenzentrums entschieden, dass mehr Angebote für eben diese Kinder geschaffen werden sollen. Den Start soll ein Bodentrampolin machen, das barrierefrei betreten werden kann.  

 

Um diese Anschaffung ermöglichen zu können, und den Spielplatz somit für jeden nutzbar zu machen, stellt die ProFiliis-Stiftung einen Förderbetrag von knapp 4.000 Euro zur Verfügung. 

 

sf

2021
26Okt

Wunschbaum 2021 in Marten

Die Motivation, Menschen, die in Krisenzeiten Unterstützung benötigen, mit schneller und unbürokratischer Hilfe zur Seite zu stehen, war der Wille, aus dem am 2. Juli 2020 heraus die Nachbarschaftshilfe „Marten aktiv e. V.“ gegründet wurde. Im Wesentlichen verfolgt der Verein zwei Ziele: Zum einen die Unterstützung älterer und kranker Menschen im Alltag, zum anderen die Förderung der sozialen Teilhabe ärmerer Menschen. Hier liegt der Fokus insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.  

 

Wie auch bereits im letzten Jahr möchte der Verein fröhliche Weihnachten für jede:n sicherstellen, unabhängig von der finanziellen Lage der Familien. Um es jedem Kind zu ermöglichen, ein Weihnachtsgeschenk auspacken zu können, findet auch in diesem Jahr wieder die 2020 ins Leben gerufene Wunschbaumaktion statt.  

 

Jede:r, der:die einen Wunsch erfüllen möchte, kann im Zeitraum vom 22. November bis 11. Dezember 2021 beim REWE-Markt Nolte einen Wunschs-Stern vom Wunschbaum nehmen, das Geschenk besorgen und dann wieder im REWE-Markt abgeben. Alternativ kann auch direkt an den Verein gespendet werden und die Vereinsmitglieder übernehmen die Besorgung der Geschenke.  

 

Um auch dieses Weihnachten sicherzustellen, dass kein Kind ohne Geschenk ausgeht, weil im Zweifel beispielsweise einige Wunsch-Sterne am Baum hängen geblieben sind, stellt die ProFiliis-Stiftung wie auch im vergangenen Jahr finanzielle Mittel zur Verfügung, mit denen insgesamt Geschenke für bis zu 100 Kinder angeschafft werden können.   

 

sf

2021
20Okt

USB-Ports für digitales Lernen

In einem denkmalgeschützten Gebäude im Herzen Mengedes direkt am Markt ist die Jeanette-Wolff-Schule beheimatet. Aktuell werden etwa 386 Schüler:innen in 16 Lerngruppen unterrichtet. Inklusion ist für die Schule auch kein Fremdwort, bereits seit 1996 werden Schüler:innen dort inklusiv beschult, aktuell sind es 49.  

 

Insbesondere während der Corona-Pandemie wurde Digitalisierung auch an den Schulen ein immer größeres Thema. Aber die Kinder und Jugendlichen sollen nun auch nach der pandemischen Lage in den Schulen Zugriff auf digitale Lernmaterialen haben. Aus Landes- und Kommunalmitteln durfte die Jeanette-Wolff-Schule wählen, welche digitalen Medien für die Schule angeschafft werden sollen. Die Wahl fiel auf iPads, die für jede:n Schüler:in angeschafft werden konnten.  

 

Um ermöglichen zu können, dass diese iPads nahezu alle zeitgleich aufgeladen werden können (bis zu 20 Stück pro Klassenzimmer), sollen nun USB-Ports angeschafft werden. Da diese Anschaffung aber nicht mehr durch Fördermittel des Landes oder der Kommune abgedeckt werden konnten, wandten sich die Verantwortlichen an die ProFiliis-Stiftung. Mit der finanziellen Unterstützung seitens der Stiftung können so nun insgesamt 10 solcher Ladestationen angeschafft werden, um die Verfügbarkeit der Geräte während der Schulzeit garantieren zu können.  

 

sf

2021
19Okt

BildungsBande macht stark für die Zukunft

Peer-Learning heißt, einfach gesagt: Jemand, der es weiß bringt es anderen, die es nicht wissen, bei. Etwas ausführlicher betrachtet ist dieser simple Ansatz jedoch sehr logisch und die Praxis zeigt, dass dieser sozialpädagogische Arbeitsansatz bereits seit den 1970er Jahren genutzt wird.  

 

Die häufigsten Einsatzorte für Peer-Learning sind Schulen oder Jugendfreizeiteinrichtungen, aber auch Hochschulen machen sich das Konzept zu Nutze. Durch den Einsatz sogenannter „Peers“, also Jugendlicher, die speziell für ein gewisses Thema geschult wurden, können anderen Kindern oder Jugendlichen Inhalte nähergebracht oder auch Methoden beigebracht werden, die diesen dann entsprechend im Alltag oder auch in anderen Situationen helfen können.  

 

Dieses Konzept nutzt die „BildungsBande“ seit mittlerweile mehr als 10 Jahren sehr erfolgreich in verschiedenen Projekten. Das neue Projekt „Stark in die Zukunft“ soll Kindern und Jugendlichen, die durch den Distanzunterricht während der Corona-Pandemie nicht selten unter Vereinsamung, fehlenden Begegnungen, Problemen innerhalb der Familie sowie Ungerechtigkeiten beim Zugang zu Bildungsangeboten gelitten haben, unter die Arme greifen.  

 

Die Peers sind in diesem Fall Jugendliche, die die weiterführende Schule besuchen. Ihnen werden in Schulungen Spiele und Methoden beigebracht, die sie dann an die jüngeren Kinder (in diesem Fall Grundschüler:innen) weitergeben können. Jede:r Peer betreut dann über ein komplettes Schuljahr ein Kind aus einer Grundschule. Die für das Projekt ausgewählten Schulen liegen in der Regel in sogenannten „sozialen Brennpunkten“.  

 

Das Projekt läuft bereits in mehreren Städten im Ruhrgebiet und soll nun auch nach Dortmund kommen. Mit Hilfe der finanziellen Unterstützung der ProFiliis-Stiftung kann das Projekt vorerst an zwei Dortmunder Schulen durchgeführt werden

 

sf

2021
21Sep

Waldtrauergruppe des Querwaldein e. V.

„Trauererfahrungen in der Kindheit und Jugend sind gerade deshalb prägend, da sie als erste Begegnung mit dem Tod besonderes Gewicht haben. Der Trauerprozess von Kindern und ihre Begleitung darin soll hier besonders in den Blick genommen werden.“ *

 

Eben diese Begleitung des Trauerprozesses haben sich die Verantwortlichen des Querwaldein e. V. mit der Waldtrauergruppe zur Aufgabe gemacht. Geschultes Personal trifft sich im 14-tägigen Rhythmus mit einer Gruppe bestehend aus maximal 20 Kindern im Alter zwischen 6 bis 12 Jahren in der beruhigenden und vielfältigen Umgebung des Waldes. Während der zweistündigen Treffen wird gespielt, mit Naturmaterialien gebastelt und gesprochen. Gemeinsam mit anderen Betroffenen haben die Kinder die Möglichkeit, sich zu öffnen und im Austausch das Erlebte auf vielfältige und individuelle Weise zu bewältigen.

 

Die ProFiliis-Stiftung übernimmt gemeinsam mit der Stiftung Kinderglück zu je gleichen Teilen die Gesamtkosten der Waldtrauergruppe für zunächst ein Jahr.

 

* https://www.diakonie.de/broschueren/wie-kinder-trauern

 

sf

2021
23Aug

Neuer Jugendtreff der Grünbau gGmbH

Die GrünBau gGmbH wurde 1990 in Dortmund gegründet. Sie ging aus dem Beschäftigungsprojekt "Bauteam grüne Nordstadt“ des Planerladen e.V. hervor und ist auch heute noch in der Dortmunder Nordstadt sehr aktiv. Zudem ist GrünBau Mitglied im Paritätischen NRW und weiteren Fachverbänden. Als sozialwirtschaftlicher Akteur setzt sich die GrünBau gGmbH dafür ein, dass jedem Menschen die Chance zukommt, seine Lebensziele in Würde zu verwirklichen und seine Persönlichkeit zu entfalten*. 

 

Bereits seit einigen Jahren existiert der offene Kinder- und Jugendtreff in Mallinckrodstraße 55-57 in der Dortmunder Nordstadt. Er entstand aus der vom Träger GrünBau angebotenen sozialen Wohnraumbegleitung von zugewanderten Familien. Das Angebot des Kinder- und Jugendtreffs ist vielfältig, unter anderem gibt es Sportangebote, Bildungsangebote, Kindergruppen, Ausflüge in Dortmund sowie Nähprojekte. 

 

Das Haus, in dem sich der Kinder- und Jugendtreff befindet, soll kernsaniert werden, sodass neue Räumlichkeiten angemietet werden mussten. Um auch in der neuen Immobilie das breitgefächerte Angebot aufrecht erhalten zu können, werden Mittel für neue Ausstattung und Einrichtung benötigt.  

 

Da die Verantwortlichen hierbei insbesondere auch die Wünsche der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen möchten, ist noch nicht konkret geplant, was angeschafft werden soll. Die ProFiliis-Stiftung stellt der GrünBau gGmbH Fördermittel zur Verfügung, um möglichst viele Wünsche umsetzen zu können. 

  

 

* Sinngemäß dem Förderantrag des Projektpartners 

 

sf

2021
17Aug

Exkursionen der Falken

Die Sozialistische Jugend Deutschlands „Die Falken“ ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Es werden Zeltlager und Ferienfreizeiten, Jugendhäuser und politische Aktionen organisiert. Hier verbringen Kinder und Jugendliche ihre Freizeit und machen gemeinsam mit Anderen Politik für sich selbst. Der Falkentreff Westerfilde ist eine Einrichtung des Falken Bildungs- und Freizeitwerks Dortmund.  

 

In der Vergangenheit haben Die Falken die verschiedensten Ferienfahrten für junge Mädchen stattfinden lassen, wobei es an die verschiedensten Orte ging, beispielsweise die Costa Brava. Die Mädchen, die an diesen Fahrten teilnehmen, stammen größtenteils aus Familien, die Transferleistungen beziehen und ihren Kindern ohne das Angebot der Falken keinen Urlaub ermöglichen könnten.  

 

Nachdem im letzten Jahr größere Exkursionen coronabedingt ausfallen mussten, sind die Verantwortlichen in diesem Jahr vorsichtig optimistisch, dass auch Ziele in größerer Entfernung erreicht werden können, natürlich unter der Prämisse, dass die dann geltenden Corona-Schutzverordnungen dies ermöglichen. Es soll nach Berlin und Paris gehen.  

 

Dort sollen verschiedene kulturelle Orte besucht werden wie beispielsweise die Gedenkstätte Sachsenhausen, die Berliner Mauer oder aber das Museum de la Resistance National in Paris. 

 

Die Anreise nach Berlin erfolgt mit der Bahn, die nach Paris mit Kleinbussen. Für beide Fahrten übernimmt die ProFiliis-Stiftung die hierbei entstehenden Fahrtkosten.

 

sf  

2021
17Aug

Bücherpiloten - Bilderbuchboxen im fliegenden Wechsel

Lesen sowie Vorlesen bietet Kindern viele Vorteile: der Wortschatz wird vergrößert, das Vorstellungsvermögen erweitert und die Kreativität wird gefördert. Auch fällt es Kindern, die viel lesen oder vorgelesen bekommen, leichter, sich in andere hineinzuversetzen.  

 

Da Bücher teuer sind, nutzen viele die Möglichkeit, eine Bücherei aufzusuchen. Das war allerdings coronabedingt nicht immer möglich, zudem ist der Fernseher auch eine nicht selten allzu verlockende, wenn auch nicht immer gleich sinnvolle, Alternative. 

 

Um wieder etwas Abwechslung in den Bücheralltag der Familien zu bringen, hat das Kinder- und Jugendliteraturzentrum NRW das Projekt „Bücherpiloten“ ins Leben gerufen. Idee des Projektes ist es, dass Familien und teilnehmende OGS und Kitas sieben Wochen lang jeden Freitag eine neue Bilderbuchbox mit je drei Bilderbüchern erhalten. Die Boxen werden nach dem Rotationsprinzip immer freitags nachmittags von ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen mit dem Lastenrad ausgeliefert, den darauffolgenden Dienstag abgeholt, desinfiziert und nach einer Quarantänezeit von 72 Stunden entsprechend freitags wieder ausgeliefert. 

 

Neben der drei Bücher befinden sich in der Box auch die „Bücherpiloten“, zwei Figuren, die die Kinder an ihre Lieblingsstelle im Buch legen, ein Foto machen und an Jugendstil NRW schicken können. Nach einem kompletten Durchlauf erscheint dann ein Reisetagebuch der Piloten auf den Social Media Kanälen, welches die Kinder sich dann anschauen können. Auch gibt es beim ersten Durchlauf ein kleines Minibuch über die Bücherpiloten, damit die Kinder ihre „Reisebegleiter“ vorab kennenlernen können.

  

Die ProFiliis-Stiftung übernimmt die Kosten für das Lastenrad, mit dem die ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen die Bücherboxen ausliefern, sowie die Druckkosten für das Minibuch.  

 

sf

2021