Beratung für junge Frauen und Mütter
Es gibt Situationen, die große Herausforderungen mit sich bringen und in denen Unterstützung ganz besonders wichtig ist. Dazu zählen zum Beispiel: die Geburt eines Kindes, die Orientierung in einem fremden Land nach Zuwanderung, der Übergang von Schule in Ausbildung oder Beruf, …
Nicht immer ist es für Betroffene leicht, ein Hilfsangebot zu finden oder auch in Anspruch zu nehmen – beispielsweise wegen hoher Kosten oder Scham vor Verurteilung. Hier setzt die Beratungsstelle Westhoffstraße an und hat ein neues niedrigschwelliges Angebot konzipiert: „START – Gesund in den Tag“. Hierbei handelt es sich um einen offenen Treff für junge Frauen (18 bis 27 Jahre) und ihre Kinder (bis 5 Jahre), die sich mit einer oder mehreren der oben genannten Herausforderungen konfrontiert sehen. In einer entspannten Atmosphäre kommen hier Frauen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund zusammen, können sich untereinander austauschen und Kontakte knüpfen. Sie können in diesem Rahmen über weitere Angebote und Anlaufstellen vor Ort informiert werden und lernen die Mitarbeiter:innen des sozialen Zentrums kennen, was förderlich für potentielle zukünftige Beratungen sein kann.
Es handelt sich um einen interkulturellen Treff, in dem Frauen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte und mit sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen zusammenkommen. Es sind verschiedene Nationalitäten, kulturelle Hintergründe und Religionen vertreten. Mütter und Nicht-Mütter. Frauen, die schon lange als Zuwanderin in Dortmund leben, und Frauen, die erst seit kurzem hier sind. Diese Konstellation kann gewisse Schwierigkeiten mit sich bringen, birgt aber auch viele Chancen:
„Die Teilnehmerinnen werden befähigt, einen konstruktiv-kritischen Dialog mit Menschen aus eigenen und aus anderen Kulturkreisen zu führen. Dabei sind die Stärkung einer auf Toleranz und Respekt basierenden Diskussionskultur zwischen Religionen, Generationen und Nationalitäten sowie die Herausbildung von interkulturellen Kompetenzen von Bedeutung. [Die Frauen] erhalten Sachinformationen und Anregungen. [Sie] lernen eigene lebenstaugliche Handlungskompetenzen zu entwickeln, um am gesellschaftlichen und sozialen Leben im Stadtteil teilhaben zu können.“
Der besondere Schwerpunkt bei diesem Projekt liegt auf den Themen Ernährung und Bewegung. Den Frauen wird die Relevanz von gesundem Essen und körperlicher Aktivität im Alltag für sich selbst und ihre Kinder vermittelt und entsprechende Anregungen gegeben.
Im Januar 2025 wird „START – Gesund in den Tag“ anlaufen. ProFiliis hat der Beratungsstelle Westhoffstraße Unterstützung zugesagt und wird für die Dauer eines Jahres die Kosten für Bewirtung, Saalmiete und Sachmittel tragen und zu diesem Zweck bis zu 5.800,- Euro bereitstellen.
Zum Hintergrund
Die Beratungsstelle Westhoffstraße im Sozialen Zentrum Dortmund e. V. bietet mit verschiedenen fachlichen Schwerpunkten, wie beispielsweise der „Familienberatung“, „Jugendberatung“ und der Fachstelle „Hilfen bei sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ ein niederschwelliges und breites Beratungsspektrum an. Die Beratung ist hierbei kostenlos und auf Wunsch auch anonym.
sh
geschrieben am: 08.11.2024
Weiteres zum Projekt
Beratung für junge Frauen und Mütter
Es gibt Situationen, die große Herausforderungen mit sich bringen und in denen Unterstützung ganz besonders wichtig ist. Dazu zählen zum Beispiel: die Geburt eines Kindes, die Orientierung in einem fremden Land nach Zuwanderung, der Übergang von Schule in Ausbildung oder Beruf, …
Nicht immer ist es für Betroffene leicht, ein Hilfsangebot zu finden oder auch in Anspruch zu nehmen – beispielsweise wegen hoher Kosten oder Scham vor Verurteilung. Hier setzt die Beratungsstelle Westhoffstraße an und hat 2024 ein neues niedrigschwelliges Angebot konzipiert: „START – Gesund in den Tag“. Hierbei handelt es sich um einen offenen Treff für junge Frauen (18 bis 27 Jahre) und ihre Kinder (bis 5 Jahre), die sich mit einer oder mehreren der oben genannten Herausforderungen konfrontiert sehen. In einer entspannten Atmosphäre kommen hier Frauen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund zusammen, können sich untereinander austauschen und Kontakte knüpfen. Sie können in diesem Rahmen über weitere Angebote und Anlaufstellen vor Ort informiert werden und lernen die Mitarbeiter:innen des sozialen Zentrums kennen, was förderlich für potentielle zukünftige Beratungen sein kann.
Es handelt sich um einen interkulturellen Treff, in dem Frauen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte und mit sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen zusammenkommen. Es sind verschiedene Nationalitäten, kulturelle Hintergründe und Religionen vertreten. Mütter und Nicht-Mütter. Frauen, die schon lange als Zuwanderinnen in Dortmund leben, und Frauen, die erst seit kurzem hier sind. Diese Konstellation kann gewisse Schwierigkeiten mit sich bringen, birgt aber auch viele Chancen:
„Die Teilnehmerinnen werden befähigt, einen konstruktiv-kritischen Dialog mit Menschen aus eigenen und aus anderen Kulturkreisen zu führen. Dabei sind die Stärkung einer auf Toleranz und Respekt basierenden Diskussionskultur zwischen Religionen, Generationen und Nationalitäten sowie die Herausbildung von interkulturellen Kompetenzen von Bedeutung. [Die Frauen] erhalten Sachinformationen und Anregungen. [Sie] lernen eigene lebenstaugliche Handlungskompetenzen zu entwickeln, um am gesellschaftlichen und sozialen Leben im Stadtteil teilhaben zu können.“
Der besondere Schwerpunkt bei diesem Projekt liegt auf den Themen Ernährung und Bewegung. Den Frauen wird die Relevanz von gesundem Essen und körperlicher Aktivität im Alltag für sich selbst und ihre Kinder vermittelt und entsprechende Anregungen gegeben.
Während sich die Mütter austauschen und Informationen zu verschiedenen Themen erhalten, können die Kinder an Bewegungs- und Kreativangeboten teilnehmen. „Sie bekamen in ihren Bewegungsabläufen Hilfestellungen und die Fantasie wurde angeregt. Sie lernten, sich auszuprobieren, erlebten sich und lernten ihre Grenzen kennen. Sie entwickelten ein positives Selbstbild, fühlten sich wohl und hatten viel Spaß.“ (Auszug aus dem Projektbericht) Die Mütter konnten aus diesen Angeboten Anregungen für Aktivitäten mit den Kindern zu Hause mitnehmen.
Das Projekt „START – Gesund in den Tag“ ist im Januar 2025 angelaufen und hat eine Vielzahl von Familien angesprochen: „Durch die mündliche Weitergabe wurde das Angebot weitergetragen und gerne angenommen. Frauen mit ihren Kindern trafen sich zu gezielten Angeboten und kamen im Anschluss zu einem kleinen gesunden Frühstück zusammen, wo sie Gelegenheit zum Austausch fanden. Es fanden Angebote im Rahmen der Ernährungs- und Bewegungsbildungen für Kinder sowie ihre Eltern statt. Die teilnehmenden Erwachsenen wurden dabei unterstützt, gesundes Essen und körperliche Aktivitäten in den Alltag mit Kindern einzubauen und zu festigen.“ (Auszug aus dem Projektbericht) Die Mütter wurden außerdem darin unterstützt, ihre Kenntnisse der deutschen Sprache zu erweitern und lernten Orte kennen, die eine sinnvolle Freizeitgestaltung für Kinder und Familien ermöglichen (Spielplätze, Museen, Parks, …).
Die Beratungsstelle Westhoffstraße fasst zusammen: ",START - Gesund in den Tag' ist ein offenes Gruppenangebot, das ein Café, ein kulturelles Angebot, ein Bewegungsangebot und ein motivierendes Freizeitangebot für die teilnehmenden Familien umfasst." ProFiliis hat dieses Angebot gerne unterstützt und für die Dauer eines Jahres die Kosten für Bewirtung, Saalmiete und Sachmittel getragen und zu diesem Zweck 5.800,- Euro bereitgestellt.
Zum Hintergrund
Die Beratungsstelle Westhoffstraße im Sozialen Zentrum Dortmund e. V. bietet mit verschiedenen fachlichen Schwerpunkten, wie beispielsweise der „Familienberatung“, „Jugendberatung“ und der Fachstelle „Hilfen bei sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ ein niederschwelliges und breites Beratungsspektrum an. Die Beratung ist hierbei kostenlos und auf Wunsch auch anonym. Die Beratungsstelle Westhoffstraße liegt im Stadtbezirk Innenstadt-Nord und damit in einem Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf. Das Zusammenleben der Menschen hier steht vor gewissen Herausforderungen, da sich viele Personen in einer belasteten Lebenssituation befinden.
sh