Gewaltprävention mit theaterpädagogischen Workshops

Projektzeitraum:
07. und 08. Mai 2024
Förderquote:
100 % der Kosten für die drei Workshops
Projektart:
Bildung, Freizeit
Partner:
Paul-Dohrmann-Schule
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Begünstigte:

rund 80 Schüler:innen aus den Klassenstufen 7 und 8

 

„Voll auf die Fresse“ – Diesen Ausspruch möchte man im Schulalltag wohl eigentlich nicht hören. Am 07. und 08. Mai 2024 war das an der Paul-Dohrmann-Schule in Dortmund-Scharnhorst anders: Es fanden theaterpädagogische Workshops zum Thema Gewaltprävention und Mobbing statt – mit den vielsagenden Titeln „Bullymob“ und „Voll auf die Fresse“.

 

Die Paul-Dohrmann-Schule ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen in Dortmund-Scharnhorst. 170 Schüler:innen werden hier in den Klassenstufen 1 bis 10 betreut. Die rund 80 Schüler:innen der Jahrgangsstufen 7 und 8 setzten sich nun im Rahmen der Workshops, die vom Kinder- und Jugendtheater Traumbaum aus Bochum durchgeführt wurden, mit den Themen Gewalt und Aggression auseinander. Ziel der Workshops ist es, gewalttätigem Verhalten der Schüler:innen vorzubeugen und ihnen alternative Handlungsmodelle näher zu bringen.

 

Wer jetzt denkt, die Jugendlichen haben „passiv“ ein Theaterstück zum entsprechenden Thema rezipiert, der irrt sich. Stattdessen wurde das Medium Theater als Methode eingesetzt, um aktiv Verhalten zu erproben.  So wurden die Jugendlichen mit Situationen konfrontiert, in denen es zu Aggression und Gewalt kommen könnte. Im Rahmen des Theaters konnten sie ihre Wut erleben und auch „rauslassen“, ohne Konsequenzen in der Wirklichkeit zu befürchten.

 

Im anschließenden Austausch miteinander wurden dann geeignete Methoden zum Umgang mit Aggressionen erörtert und über theaterpädagogische Übungen erprobt. Über die bewusste Beschäftigung mit Mimik und Körpersprache wurde vermittelt, was für einen respektvollen Umgang miteinander grundlegend ist. Zudem lernten [die Schüler:innen], wie sie in bestimmten Situationen gezielt positiv einer Eskalation entgehen können und sich vor Mobbing und gewalttätigen Auseinandersetzungen schützen können.“ (Projektbericht Paul-Dohrmann-Schule)

 

Zum Abschluss der Workshops führten die Jugendlichen eigene kleine Theaterstücke auf, in denen sie das Gelernte verarbeitet und präsentiert haben.

 

Die Verantwortlichen an der Paul-Dohrmann-Schule ziehen eine positive Bilanz: „Die SchülerInnen nahmen die Workshops sehr gut an und hatten viel Spaß. Das Team von Theater Traumbaum aus Bochum ging bedürfnisorientiert und mit viel Fingerspitzen-Gefühl auf die Jugendlichen zu. Es waren sehr gelungene Workshops, die auch nachhaltig in den Klassen noch weiter vertieft werden.“ (Projektbericht Paul-Dohrmann-Schule)

 

Es wurden für die ca. 80 Schüler:innen insgesamt drei Workshops à 90 Minuten durchgeführt. Die ProFiliis-Stiftung hat mit 950,- Euro die Workshop- und Fahrtkosten für die Dozent:innen vom Kinder- und Jugendtheater Traumbaum übernommen.

 

sh

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Gewaltprävention mit theaterpädagogischen Workshops

Die Paul-Dohrmann-Schule ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen in Dortmund-Scharnhorst. 170 Schüler:innen werden hier in den Klassenstufen 1 bis 10 betreut.

 

Im Mai 2024 ist für die rund 80 Schüler:innen der Jahrgangsstufen 7 und 8 etwas ganz besonderes geplant: Im Rahmen von theaterpädagogischen Workshops können sich die Jugendlichen mit den Themen Gewalt und Aggression auseinandersetzen. Dabei wird es nicht so ablaufen, dass sie sich lediglich ein Theaterstück zu den Themen anschauen. Stattdessen wird das Medium Theater als Methode eingesetzt, Verhalten zu erproben.  So werden die Jugendlichen mit Situationen konfrontiert, in denen es zu Aggression und Gewalt kommen könnte. Im Rahmen des Theaters können sie ihre Wut erleben und auch „rauslassen“, ohne Konsequenzen in der Wirklichkeit zu befürchten. Im anschließenden Austausch miteinander können dann geeignete Methoden zum Umgang mit Aggressionen erörtert und über Theaterspiel erprobt werden. Außerdem kann über theaterpädagogische Methoden herausgearbeitet werden, was körperliche, aber auch seelische Verletzungen bedeuten. Ziel der Workshops ist es, gewalttätigem Verhalten der Schüler:innen vorzubeugen und ihnen alternative Handlungsmodelle näher zu bringen.

 

In Kooperation mit dem Kinder- und Jugendtheater Traumbaum aus Bochum werden insgesamt drei Workshops durchgeführt, die von der ProFiliis-Stiftung mit 950,- Euro finanziert werden.

 

sh