„Essen und Lernen“ in der Nordstadt

Die Jugendhilfe St. Elisabeth ist eine Einrichtung der Erziehungshilfe und unterstützt mit stationären, teilstationären und ambulanten Erziehungshilfen in ganz Dortmund unzählige Familien, Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus ist sie Träger von offenen Ganztagsschulen, Betreuungsformen an Schulen der Sekundarstufe I, Schulsozialarbeit und von sozialräumlichen Angeboten in der Dortmunder Nordstadt.

 

Mitten drin in diesem breiten und umfassenden Angebot steht das Projekt „Essen und Lernen“, das sich an Kinder allen Alters, Jugendliche und Familien im Brunnenstraßen- und Hannibalviertel richtet. In erster Linie handelt es sich hierbei um eine qualifizierte Lern- und Hausaufgabenunterstützung für Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren. Doch die Jugendhilfe St. Elisabeth verfolgt mit dem Projekt einen ganzheitlicheren Ansatz und sieht es als Bildungs- und Familienunterstützungskonzept. Deswegen ist es den Verantwortlichen ein großes Anliegen, sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch für die Eltern einen Ort der Fürsorge und Unterstützung zu schaffen. Auf diese Weise ist es möglich, die Eltern auf eine vertrauensvolle Art mit in die Verantwortung für die Bildung ihrer Kinder zu nehmen, was deren Bildungschancen nachhaltig verbessert.

 

Dabei arbeitet das Team der Jugendhilfe St. Elisabeth niedrigschwellig und individuell, um optimal auf die Lebenssituation von Familien und ihre Belange einzugehen, damit diese den Träger als Unterstützungsressource positiv wahrnehmen. Denn für viele Familien in diesem Viertel gilt, dass sie „aufgrund ihres Zuwanderungshintergrundes kaum Teilhabe- und Partizipationsmöglichkeiten an Gesellschaft und Bildung haben, was sich enorm auf die Bildungschancen ihrer Kinder auswirkt.“ Eine gute Beziehung zwischen der Jugendhilfe St. Elisabeth und den Familien ist daher von besonderer Relevanz.

 

Für das Jahr 2025 plant das Team der Jugendhilfe St. Elisabeth einige Umgestaltungen des Innen- und Außenbereichs der Räumlichkeiten von „Essen und Lernen“. So soll eine Leseecke mit Regalen und einer großen Auswahl an Büchern eingerichtet werden und mit Hilfe eines Sonnensegels und Außenmöbeln eine gemütliche Sitzecke entstehen. Außerdem sind für die Kinder, die regelmäßig am Projekt „Essen und Lernen“ teilnehmen, verschiedene Ausflüge geplant. ProFiliis unterstützt all diese besonderen Maßnahmen mit 6.700,- Euro und stellt zusätzlich 800,- Euro für Verbrauchsmaterialien und Ehrenamtsaufwendungen im Jahr 2025 bereit.

 

sh



geschrieben am: 06.05.2025
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"Essen und Lernen" in der Nordstadt

Die Jugendhilfe St. Elisabeth ist eine Einrichtung der Erziehungshilfe und unterstützt mit stationären, teilstationären und ambulanten Erziehungshilfen in ganz Dortmund unzählige Familien, Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus ist sie Träger von offenen Ganztagsschulen, Betreuungsformen an Schulen der Sekundarstufe I, Schulsozialarbeit und von sozialräumlichen Angeboten in der Dortmunder Nordstadt.

 

Mitten drin in diesem breiten und umfassenden Angebot steht das Projekt „Essen und Lernen“, das sich an Kinder allen Alters, Jugendliche und Familien im Brunnenstraßen- und Hannibalviertel richtet. In erster Linie handelt es sich hierbei um eine qualifizierte Lern- und Hausaufgabenunterstützung für Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren. Doch die Jugendhilfe St. Elisabeth verfolgt mit dem Projekt einen ganzheitlicheren Ansatz und sieht es als Bildungs- und Familienunterstützungskonzept. Deswegen ist es den Verantwortlichen ein großes Anliegen, sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch für die Eltern einen Ort der Fürsorge und Unterstützung zu schaffen. Auf diese Weise ist es möglich, die Eltern auf eine vertrauensvolle Art mit in die Verantwortung für die Bildung ihrer Kinder zu nehmen, was deren Bildungschancen nachhaltig verbessert.

 

Dabei arbeitet das Team der Jugendhilfe St. Elisabeth niedrigschwellig und individuell, um optimal auf die Lebenssituation von Familien und ihre Belange einzugehen, damit diese den Träger als Unterstützungsressource positiv wahrnehmen. Denn für viele Familien in diesem Viertel gilt, dass sie „aufgrund ihres Zuwanderungshintergrundes kaum Teilhabe- und Partizipationsmöglichkeiten an Gesellschaft und Bildung haben, was sich enorm auf die Bildungschancen ihrer Kinder auswirkt.“ (Auszug aus dem Förderantrag) Eine gute Beziehung zwischen der Jugendhilfe St. Elisabeth und den Familien ist daher von besonderer Relevanz.

 

Im Jahr 2025 standen einige Umgestaltungen des Innen- und Außenbereichs der Räumlichkeiten von „Essen und Lernen“ an, bei denen sie finanziell von der ProFiliis-Stiftung unterstützt wurden. So wurde eine separate Leseeckeeingerichtet und ausgestattet, die zum einen individuelle Förderung über entsprechende Bücher ermöglicht. Zum anderen dient sie den Kindern als Rückzugsort und Ruheraum sowie eigener Besprechungs- und Entspannungsraum. Die neue Leseecke wird von den Kindern sehr gut angenommen. Außerdem wurde der Innenhof zu einem attraktiven Ort der Begegnung umgestaltet. Es wurden Außenmöbel und ein Pavillon angeschafft, sodass ein angenehmer Aufenthalt möglich ist. Außerdem konnten Spiel- und Bewegungsmaterialien (Inliner, Pedalo, Stelzen, Kickback Tor,…) gekauft werden, die den Kindern und Jugendlichen ganz neue Bewegungserfahrungen und damit verbundene Erfolgserlebnisse ermöglichen.

 

Der neu gestaltete Innenhof wurde im Rahmen eines Sommerfestes mit den Kindern, Jugendlichen und Familien eingeweiht, bei dem die Familien und das Team der Jugendhilfe St. Elisabeth miteinander in Kontakt gekommen sind, was der Beziehungsarbeit dient. ProFiliis stellte finanzielle Mittel für die Versorgung während des Sommerfestes zur Verfügung.

 

Mit Unterstützung der Stiftung konnte außerdem eine Projektwoche in den Sommerferien mit dem Motto „Sport und Bewegung“ durchgeführt werden. Im Rahmen dieses Ferienangebotes wurde unter anderem ein Ausflug zum Oktagon (achteckiger Fußballkäfig) der Nordstadtliga unternommen, ein Parkourworkshop veranstaltet und gemeinsam mit dem Verein „Querwaldein“ ein Tag im Wald verbracht.

 

Für die Jugendlichen der Abendgruppe der Jugendhilfe St. Elisabeth konnte zudem ein Graffiti-Workshoporganisiert werden, dessen Ergebnisse dann Teil des „Paradiesgartens“ an der Reinoldikirche waren und dort den gesamten Sommer über begutachtet werden konnten.

 

Außerdem konnte dringend benötigtes Lernmaterial angeschafft werden und als Dankeschön für die ehrenamtlichen Mitarbeitenden eine Weihnachtsfeier ausgerichtet werden.

 

ProFiliis hat die verschiedenen Anschaffungen, Ausflüge und Veranstaltungen mit insgesamt 7.500,- Euro unterstützt und freut sich über das Resümee der Projektverantwortlichen: „Durch Investitionen in Ernährung, Bewegungsmaterialien, Lernmaterialien und ansprechende Räumlichkeiten wurden zentrale Grundlagen für ein gesundes Aufwachsen und erfolgreiches Lernen geschaffen.“

 

Das Fazit im Abschlussbericht ist positiv: „Die Dortmunder Nordstadt ist in den letzten Jahren bemüht, das Wohn- und Freizeitumfeld auszubauen und kinderfreundlicher zu gestalten, jedoch fehlt es immer noch an ausreichenden Bewegungsanlagen, die geschützt, sicher und sauber sind. Wir freuen uns […] den Kindern diesen sicheren Ort geben zu können.“

 

 

sh

"Essen und Lernen" in der Nordstadt