Neues zu den Projekten

11Okt

Sportfreizeit für Kinder mit körperlicher Einschränkung

Die Schule am Marsbruch ist eine Förderschule unter der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Allerdings sind viele der insgesamt 225 Schülerinnen und Schüler auch kognitiv beeinträchtigt. Einen großen Teil der Schülerschaft machen Kinder mit schwerer Mehrfachbehinderung aus. Neben rund 80 Lehrerinnen und Lehrern arbeiten unter anderem auch Therapeuten, Kinderpflegerinnen und Krankenschwestern im Ganztagsbetrieb mit den Kindern, für die auf diese Weise individuelle Betreuung und Förderung ermöglicht wird.

 

Bereits seit 2002 nimmt die Schule am Marsbruch alle drei Jahre an einer großen Sportfreizeit mit acht anderen Förderschulen für körperliche und motorische Entwicklung teil. Im nächsten Jahr ist es wieder so weit und zehn Schülerinnen und Schüler machen sich mit zwei Lehrkräften auf die Reise nach Hachen, um fünf Tage voller Sport und Bewegung zu erleben.

 

Die Schülerinnen und Schüler werden Kontakte zu anderen Kindern mit körperlichen Einschränkungen knüpfen, verschiedene Sportarten für Menschen mit Körperbehinderung kennenlernen und von Leistungssportlern mit Körperbehinderung lernen können. Den Jungen und Mädchen soll gezeigt werden, dass sie – auch wenn sie im Rollstuhl sitzen oder anderweitig körperlich eingeschränkt – sportlich aktiv sein können und ihre Freizeit mit Sport gestalten können.

 

Die Stiftung ProFiliis unterstützt dieses Projekt finanziell und trägt die Hälfte der Kosten für den Bustransfer und die Unterbringung für die Teilnehmer der Sportfreizeit von der Schule am Marsbruch. Außerdem stellt ProFiliis eine Pauschale zur anteiligen Finanzierung von Sportangeboten etc. bereit.

 

sh

2017
09Aug

Alle unter einem Dach

Der gemeinnützige Verein „Erlebt was“ bietet sport- und erlebnispädagogische Projekte für Kinder und Jugendliche an und legt einen Schwerpunkt auf die Arbeit in der Natur und rund um das Thema Umweltschutz.

 

„Erlebt was“ bietet im gesamten Jahresverlauf verschiedene Bildungsprojekte, Workshops und Freizeitprogramme an. Bei schlechtem Wetter gestaltet sich dies nicht immer einfach, da die Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien recht begrenzt sind. Manche Angebote müssen sogar ganz ausfallen. Aus diesem Grund soll nun ein großer Personenunterstand errichtet werden, der bei Wind und Regen Schutz bietet, bei jedem Wetter gemeinsames Lernen, Spielen und Essen ermöglicht und als Treffpunkt für Gruppen vor, während und nach dem Programm auf dem Erlebt was-Gelände fungiert.

 

Für den geplanten Personenunterstand mit einer Grundfläche von 122 m² wird natürlich viel Material benötigt, was mit einigen Kosten verbunden ist. Dem Verein Erlebt was ist es nicht möglich, diese Mittel alleine aufzubringen, weshalb sich die Verantwortlichen an ProFiliis wendeten. Die Stiftung wird gemeinsam mit einem weiteren Sponsor die Materialkosten übernehmen und so den Bau des Personenunterstandes ermöglichen.

 

sh

 

2017
09Aug

Therapiestunden für Kinder

Das Kinderschutz-Zentrum in Dortmund hat es sich zum Ziel gesetzt, „Kindesvernachlässigung, körperliche, sexuelle und psychische Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in ihrem Vorkommen zu vermindern und die Folgen von Gewalt zu lindern.“ Zu diesem Zweck bietet das Zentrum für Betroffene Beratungen und Therapien an.

 

Häufig sind Kinder und Jugendliche, die Gewalt erlebt haben, Klienten des Kinderschutz-Zentrums. Dies kann innerhalb oder außerhalb der Familie geschehen sein, gegen die Kinder und Jugendlichen selbst gerichtet sein oder sie können Zeugen von Gewalt gewesen sein, die Gewalt kann in verschiedenen Formen (körperlich, sexuell, psychisch) ausgeübt worden sein, … Derartige Erfahrungen stellen Traumata dar, die gewisse Folgeerscheinungen hervorrufen können, bspw. Konzentrationsschwierigkeiten, Flashbacks, unkontrollierbare Gefühlslagen etc. Wenn ein Mensch nicht in der Lage ist, ein Trauma aus eigener Kraft zu verarbeiten, führt dies zu einer chronischen Traumatisierung und zu einer Manifestierung der Folgeerscheinungen. Nicht selten wird der Alltag für die Betroffenen eine Herausforderung, der sie sich kaum gewachsen fühlen. Sie entwickeln zum Teil somatische und psychische Erkrankungen und gerade bei Kindern und Jugendlichen kommt es nicht selten zu Störungen der Entwicklung.

 

Hier setzen die Angebote des Kinderschutz-Zentrums an. Direkt nach dem Erleben eines Traumas kann eine Traumafachberatung hilfreich sein. Die Betroffenen werden bei der Verarbeitung des Traumas unterstützt, sodass im Idealfall keine Folgeerscheinungen auftreten. Besteht hingegen schon eine manifeste Traumatisierung so kann nur eine Traumatherapie helfen. Diese ist langfristiger angelegt und ermöglicht eine kleinschrittige Aufarbeitung der Traumatisierung.

 

Natürlich ist das Angebot professioneller Traumafachberatungen und Traumatherapien mit Kosten verbunden. Diese Kosten werden nicht in allen Fällen von der Krankenkasse übernommen, sondern müssen von den Betroffenen selbst getragen werden. Dies ist allerdings nicht jedem möglich. ProFiliis unterstützt das Kinderschutz-Zentrum an dieser Stelle und übernimmt die Kosten für zehn Traumatherapien (à 10 Stunden) sowie für fünf Traumafachberatungen (à 5 Stunden). Auf diese Weise kann das Kinderschutz-Zentrum diese Angebote für insgesamt 15 Kinder und Jugendliche kostenlos bereitstellen und so zu deren psychischen Gesundheit und positiven Entwicklung beitragen.  

 

Teile dieses Textes wurden aus dem Förderantrag des Kinderschutz-Zentrums entnommen.

 

sh

2017
26Jul

Kinderrechte auf Energieverteilern

Der Kinder- und Jugendverband SJD – Die Falken betreibt das gemeinnützige Falken Bildungs- und Freizeitwerk (FBF) Dortmund. Als anerkannter Träger der Jugendhilfe ist das FBF für sechs Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Dortmund zuständig. Eine dieser Gruppen ist der Falkentreff Westerfilde, ein Angebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der sich hauptsächlich an Mädchen richtet. Einmal in der Woche sind alle Mädchen aus dem Stadtbezirk beim Falkentreff eingeladen, was derzeit regelmäßig von 32 Mädchen wahrgenommen wird. In den Ferien und am Wochenende finden darüber hinaus zusätzliche Angebote statt.

 

Seit Juni führt der Falkentreff in Kooperation mit anderen Institutionen ein Projekt zur Errichtung einer „Straße der Kinderrechte“ auf Energieverteilerkästen im Stadtbezirk durch.

 

An dem Projekt können Schülerinnen und Schüler kooperierender Schulen sowie Besucher einiger örtlicher Jugendeinrichtungen teilnehmen. Im ersten Schritt werden sie einen Workshop in der DASA mit dem Titel „Kinder haben Rechte!“ besuchen. Anschließend finden Workshops mit dem Verein Die Urbanisten statt, in denen sich dem Thema Kinderechte künstlerisch angenähert wird. Die Kinder und Jugendlichen entwickeln gemeinsamen mit den Künstlern Entwürfe zur Gestaltung der Energieverteilerkästen, die anschließend per Folierung auf diese übertragen werden.

 

Im Rahmen des Projektes werden Kinder und Jugendliche dazu angeregt, sich mit ihren Rechten auseinanderzusetzen und ihren Stadtteil aktiv mitzugestalten. Aber auch für alle, die nicht an der Gestaltung der Energieverteilerkästen mitwirken, werden Kinderrechte im Alltag sichtbar und nachvollziehbar.

 

Da im Rahmen des Projektes einige Kosten entstehen (Workshops, Folierung, …), wendeten sich die Verantwortlichen unter anderem an die ProFiliis-Stiftung, die das Projekt gerne unterstützt.

 

sh

2017
25Jul

Seifenkistenrennen „Formel Respekt“

Das Dortmunder Falken Bildungs- und Freizeitwerk (FBF), die Arbeitsgemeinschaft Dorstfelder Ferienspiele und das Jugendamt der Stadt Dortmund haben sich zusammengetan, um – wie schon im Vorjahr – ein Seifenkistenrennen im Stadtbezirk Mengede zu veranstalten. Unter dem Motto „Formel Respekt 2017 – für Respekt, Toleranz und Verständigung“  treffen sich Jugendliche im Alter von acht bis achtzehn Jahren und messen sich und ihre selbstgebauten Seifenkisten an- und miteinander. Neben der Aktivierung und Beteiligung der Jugendlichen ist auch die Praktizierung von „Fair Play“ ein wesentliches Ziel der Veranstaltung.

 

Bereits in den Jahren 2001 bis 2008 fand das Seifenkistenrennen statt und war schon damals als Kinder- und Jugendprojekt für Respekt, Toleranz und Demokratieförderung und gegen Rechtsextremismus ausgelegt. Nach 14 Jahren Rennpause fand die Formel Respekt im vorigen Jahr endlich wieder statt. Um die Tradition wieder aufzunehmen und fortzuführen, laden die Kooperationspartner FBF, AG Dorstfelder Ferienspiele und das Jugendamt am 17.09.2017 zum Seifenkistenrennen nach Mengede ein. Bisher haben sich 20 Rennställe angemeldet.

 

Da im Rahmen dieser Tagesveranstaltung nicht unwesentliche Kosten entstehen, unterstützt ProFiliis die Formel Respekt finanziell, um so zu einem gelungenen und spannenden Event beizutragen.

 

sh

2017
25Jul

Bildungsbande - mit Energie in die Zukunft

Die gemeinnützige GmbH „wert-voll“ ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und beschäftigt sich mit Themen der Zukunftsgestaltung. Im Projekt „BildungsBande – mit Energie in die Zukunft“ beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters mit der Frage, woher Energie kommt und wofür wir sie benötigen. Im Rahmen des Peer-Education-Prinzips kommen Schüler weiterführender Schulen mit Grundschülern zusammen und erarbeiten mit ihnen verschiedene Aspekte zum Thema Energie.  Über einen spielerischen Zugang – etwa über Experimente und Spiele – eignen sich alle Beteiligten Wissen an, das für die Lösung entscheidender Zukunftsfragen relevant ist. Gleichzeitig trägt dieser Prozess des gemeinsamen Lernens - sowohl bei den lehrenden, als auch bei den lernenden SchülerInnen - zur Persönlichkeitsentwicklung bei.

 

"Das Projekt "BildungsBande – mit Energie in die Zukunft“  vermittelt Kindern und Jugendlichen, dass Energie alltäglich ist, jeder mit Energie in Berührung kommt, Energie uns in vielfältiger Weise zur Verfügung steht und  gleichzeitig der immense Energieverbrauch eine gewaltige Herausforderung darstellt. Das Projekt ermöglicht Jugendlichen die Erfahrung, dass sie Wissen nicht nur "konsumieren" sondern auch vermitteln können und so einen aktiven Beitrag zu Lösung drängender Zukunftsfragen leisten. Sie schlüpfen in die Rolle des Lehrers bzw. Freundes, welcher Kindern helfen kann. Diese Erfahrung der eigenen Gestaltungskraft wirkt sich gerade bei Jugendlichen, welche sich wegen ihres Alters oder den Lebensumständen in einer schwierigen Lebensphase befinden, positiv auf die Persönlichkeitsbildung aus." (Teil der Projektbeschreibung aus dem Förderantrag)

 

ProFiliis wird Mittel zur Abdeckung der Materialkosten für die Durchführung des Projektes an zwei Schulen in Dortmund für den Projektzeitraum von 1,5 Jahren bereitstellen.

 

sh

 

2017
25Jul

Ferienfreizeit auf Mallorca

Die St. Vincenz Jugendhilfe ist eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe unter katholischer Trägerschaft und bietet die voll- und teilstationäre sowie ambulante Betreuung von Kindern und Jugendlichen an. Der Hauptsitz der St. Vincenz Jugendhilfe befindet sich am Borsigplatz mitten im Dortmunder Norden. In Lünen gibt es eine Außenwohngruppe, in der fünf Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 16 Jahren leben und betreut werden. Der Dortmunder Verein Kinderglück stellt dem Team der Außenwohngruppe im Oktober für eine Woche eine Finca sowie zwei Autos auf der Balearen-Insel Mallorca zur Verfügung. Um die Mittel für den Flug, Verpflegung vor Ort etc. zu sammeln, hat die Gruppe einen Trödelmarkt veranstaltet, bei Umzügen geholfen und vieles mehr. Eine kleine Lücke im Finanzierungsplan besteht allerdings noch. Hier greift ProFiliis der Gruppe unter die Arme und stellt die restlichen Gelder zur Verfügung, um so zu einem rundherum gelungenen Urlaub beizutragen.

 

sh

2017
25Jul

Neuer Pavillon für die Falken

Im Ortsverband Nette des Kinder- und Jugendverbandes SJD – Die Falken sind zurzeit 63 Mitglieder aktiv. Das offene Angebot „Falkentreff“ richtet sich an Mädchen im Alter von elf bis fünfzehn Jahren und wird derzeit von 35 Mädchen besucht. Mehrmals im Jahr führt der Ortsverband Ferien- und Wochenendfreizeiten mit durchschnittlich bis zu 20 Teilnehmerinnen durch. Diese Angebote sind besonders für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien eine tolle Gelegenheit, zu verreisen und neue Erfahrungen zu machen. In den meisten Fällen schlafen und leben die Falken während ihrer Freizeiten in Zelten. Nun wird ein neuer großer Pavillon als Küchen- und Aufenthaltszelt benötigt. Auch außerhalb der Freizeiten wird ein derartiger Pavillon eingesetzt und dient z. B. als Infostand oder Überdachung für Aktionsstände bei Kinderfesten.

 

ProFiliis übernimmt die Kosten für die Anschaffung des Pavillons.

 

sh

2017
20Jul

Spielmaterial für die Villa Regenbogen

Die Villa Regenbogen ist ein Kindergarten in Dortmund-Aplerbeck, in dem zurzeit 43 Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren betreut werden. Seit diesem Jahr steht dem Kindergarten ein neuer Raum zur Verfügung, der mit Materialien nach Emmi Pikler eingerichtet werden soll. Die Kinderärztin, die 1984 starb, hat sich zu Lebzeiten mit der ungestörten Entfaltung von Kindern und störenden Faktoren im Rahmen der herkömmlichen Erziehung beschäftigt. Auf Grundlage Emmi Piklers Ansichten wurden spezielle Spielmaterialien für Kleinkinder entwickelt, die Kinder zu Eigenaktivität und Bewegung anregen.

 

ProFiliis unterstützt die Villa Regenbogen bei der Ausstattung des neuen Bewegungsraumes mit Pikler-Materialien.

 

sh

2017
20Jul

Kleines Nashorn „Alex“ erklärt Chemotherapie

Im Westfälischen Kinderzentrum Dortmund werden jeden Tag viele Kinder medizinisch versorgt. Eine Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, eine kinderchirurgische Klinik, eine kinderradiologische Abteilung, eine HNO-Klinik, eine Augenklinik, eine Kinderorthopädie, eine neurochirurgische Klinik, die Klinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie, ein sozialpädiatrisches Zentrum, eine Neuropädiatrie und eine Kinderanästhesie sind hier unter einem Dach vereint und stellen eine ganzheitliche Versorgung der jungen Patienten sicher. Für Kinder gibt es in dieser fremden Umgebung viele Dinge, die ungewohnt sind und ihnen Angst machen können.

 

Um den kleinen Patienten die Angst zu nehmen und ihnen ihren Aufenthalt angenehmer zu gestalten, hat das Westfälische Kinderzentrum das kleine, geflügelte Nashorn „Alex“ zum Leben erweckt und seine Geschichte in einem 2011 erschienen Büchlein illustriert und abgedruckt. Alex sieht in diesem Band zum ersten Mal ein Krankenhaus und mit ihm zusammen können die jungen Leser alles Wissenswerte rund um das Thema Krankenhaus kennenlernen.

 

Nachdem im Jahr 2014 ein zweites Büchlein erschien, in dem Alex operiert werden musste, ist nun eine dritte Ausgabe geplant. Das neue Buch beschäftigt sich mit dem Thema Chemotherapie. Alex trifft im Krankenhaus einen Löwen ohne Haare und gemeinsam erleben sie die Zeit vor, während und nach der Chemotherapie. Auf diese Weise sollen betroffene Kinder auf das, was vor ihnen liegt, vorbereitet werden, sodass ihnen hoffentlich ein wenig die Angst vor der Behandlung genommen werden kann.

 

Für Text, Grafik, Layout und Druck des Büchleins in einer Auflage von 10.500 Stück entstehen Kosten in Höhe von rund 10.000 Euro. ProFiliis unterstützt dieses tolle Projekt und stellt mit ca. 5.000 Euro etwa die Hälfte der benötigten Mittel bereit.

 

sh

2017
28Jun

Operationen für Kinder in Uganda

Welche Kosten fallen für die Operation einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte an? Wie viel kostet die operative Korrektur eines Klumpfußes?

 

Was die CoRSU-Klinik in Uganda (nahe der Hauptstadt Kampala) angeht, ist die Antwort: durchschnittlich 260,- Euro. Für jeden, der schon mal eine deutsche Arztrechnung gesehen hat, ist dies wohl kaum zu glauben. Bei der CoRSU-Klinik handelt es sich um eine Klinik für orthopädische und plastische Chirurgie mit anschließendem Rehabilitations-Programm (Physiotherapie, Ergotherapie, psychosoziale Begleitung). Gebaut wurde die Klinik 2008 unter Mitarbeit von CBM und ist inzwischen nicht mehr nur Anlaufstelle für die Menschen aus der Region, sondern aus ganz Uganda und sogar aus den Nachbarländern.

 

In weiten Teilen des afrikanischen Kontinents ist eine adäquate medizinische Versorgung bis heute keine Selbstverständlichkeit. Uganda stellt hier keine Ausnahme dar: „Uganda zählt zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Gemäß den Statistiken des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) lebt 30% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Die Hälfte der 26 Millionen starken Bevölkerung ist unter 15 Jahre alt.“ (CBM) In der Bevölkerung  sind viele Menschen mit Behinderung zu finden, wobei die meisten von ihnen Kinder sind. Ohne medizinische Versorgung bleiben diese ihr Leben lang von ihren Familien abhängig, haben kaum Aussicht auf Schulbildung oder gar einen Beruf und sind in der gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt. 50 % der Kinder mit Behinderung in Uganda sterben auf Grund schlechter Versorgung vor ihrem sechsten Geburtstag.

 

         

 

Hier setzen CBM und die CoRSU-Klinik an und bieten eine umfassende medizinische Versorgung für Menschen mit Behinderung oder Erkrankungen, die Behinderung nach sich ziehen, zu einem möglichst niedrigen Preis an. So wurden im Jahr 2016 über 5.000 orthopädische und plastische Operationen durchgeführt, wobei bei mehr als 80 % der Operationen die Patienten Kinder waren. „Zu den Eingriffen gehören z. B. Korrekturen von Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten, die chirurgische Versorgung von Knochenmarksinfektionen oder Verbrennungen sowie Operationen zur Korrektur von Klumpfüßen und anderen deformierten Körperteilen, die ungehindertes Bewegen erst ermöglichen.“ (CBM)

 

Diese Operationen stellen für die Kinder einen Wendepunkt in ihrem Leben dar. Sie ermöglichen ihnen Mobilität, gesellschaftliche Teilhabe, Unabhängigkeit, Zugang zu Bildung und infolgedessen zum Arbeitsmarkt. Darüber hinaus verhindert etwa die frühzeitige Versorgung von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, aber auch von Verbrennungen etc. Folgeerkrankungen, die Behinderungen oder auch den Tod nach sich ziehen würden.

 

         

 

Leider sind – trotz der Bemühungen, die medizinische Versorgung möglichst günstig anzubieten – die Familien in der Regel nicht in der Lage die notwendigen finanziellen Mittel aufzubringen. Aus diesem Grund wird ProFiliis 35.000 Euro bereitstellen, um die Kosten für 134 Operationen zu decken und so auch Kindern aus finanziell schwach aufgestellten Familien den Schritt in ein besseres Leben zu ermöglichen.

 

Zum Hintergrund:

„Die CBM ist eine internationale Entwicklungshilfeorganisation, die sich in Entwick­lungsländern für Menschen mit Behinderungen einsetzt. Unser Ziel: Die volle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen als gleichberechtigte Mitglieder in allen Bereichen des gesell­schaftlichen Lebens.“ (CBM)

 

(Teile dieser Projektbeschreibung wurden von CBM übernommen.)

 

sh

 

  

2017
17Mai

Sommerfest in Westerfilde 2017

Die Interessengemeinschaft „Lebendiges Westerfilde“ ist ein Zusammenschluss von Menschen, deren gemeinsames Interesse es ist, den Stadtteil Westerfilde schöner zu gestalten und über tolle Aktionen Groß und Klein ins Gespräch zu bringen und ein Miteinander zu schaffen.

 

Am 21. Mai wird aus diesem Grund ein großes Sommerfest unter dem Motto „Miteinander – Füreinander“ entlang der Westerfilder Straße stattfinden. Es wird verschiedene Info- und Verkaufsstände, Mitmach-Aktionen sowie ein buntes Bühnen- und Kinderprogramm geben.

 

Um auch die kleinen Gäste anzusprechen, wird ein Clown auftreten. ProFiliis übernimmt die Kosten, die für diesen Programmpunkt und hofft, den kleinen Besuchern des Westerfilder Sommerfestes so eine große Freude machen.

 

sh

2017