Theater zur Cybermobbing-Prävention
Das Immanuel-Kant-Gymnasium in Dortmund-Asseln wird von 1.350 Schüler:innen besucht. Neben der Wissensvermittlung im „klassischen“ Unterricht in Fächern wie Deutsch, Mathematik und Englisch ist es dem Schulteam auch ein großes Anliegen, den Kindern und Jugendlichen soziale und lebenspraktische Kompetenzen zu vermitteln.
Aus diesem Grund findet im November für die Siebtklässler:innen ein Projekt zur Prävention von und zur Sensibilisierung für Mobbing und Cybermobbing statt. Es wird zwei Aufführungen des Theaterstücks „Fake oder War doch nur Spaß“ geben, das „zeigt, wie aus anfänglich scheinbar harmlosen Sticheleien in sozialen Medien und Netzwerken eine Welle der Verleumdung und Ausgrenzung entstehen kann, denen sich die Opfer selbst nur schwer entziehen können.“ (Selbstbeschreibung des Theaterensembles Radiks)
Da schon Kinder und Jugendliche früh mit sozialen Netzwerken in Berührung kommen, ist es wichtig, ihnen Medienkompetenz zu vermitteln, sie über potentielle Gefahren aufzuklären und zu verdeutlichen, dass auch Dinge, die online geschehen, in der „realen“ Welt Konsequenzen haben. Ebenso ist es unerlässlich, Kinder und Jugendliche bezüglich des Schutzes der persönlichen Daten und des potentiellen Missbrauchs dieser aufzuklären.
Diese Themen werden den 180 Mädchen und Jungen im Alter von zwölf und dreizehn Jahren im Rahmen der Theateraufführungen und anschließender Nachbesprechungen nähergebracht. Was ist Cybermobbing? Wie fühlen sich Betroffene? Was sind mögliche rechtliche Folgen von Beleidigung, Bedrohung, und sexueller Belästigung über das Internet?
Auf diese Weise sollen Aufklärung und Sensibilisierung stattfinden, sodass Mobbing und Cybermobbing präventiv entgegengewirkt und ein respektvolles Miteinander gefördert werden kann.
Gerne unterstützt die ProFiliis-Stiftung dieses bedeutsame Projekt und stellt die notwendigen Mittel für die beiden Theateraufführungen zur Verfügung.
sh
geschrieben am: 29.10.2024