Haben wir heute Vertretung? Wie viele Runden haben wir eigentlich beim Spendenlauf geschafft? Gibt es was neues aus der Arbeitsgruppe „Schulverschönerung“?
Das alles sind Fragen, auf die die Schüler:innen des Helene-Lange-Gymnasiums in Hombruch bald völlig problemlos eine Antwort erhalten können, wenn das neue digitale Infoboard in der Cafeteria angebracht wird.
Hierbei handelt es sich um einen Wunsch der Schüler:innenvertretung: Um mehr Teilhabe zu ermöglichen, Schüler:innen auf ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen und die gesamte Schulgemeinschaft tagesaktuell über alle relevanten Themen zu informieren, wurde der Wunsch nach einem „digitalen schwarzen Brett“ geäußert.
Und da das Schulmotto am Helene-Lange-Gymnasium lautet „Hier lebt Gemeinschaft“ und die Partizipation der über 1.000 Schüler:innen großgeschrieben wird, wollte die Schule diesem Wunsch gerne nachkommen.
Das digitale Infoboard kann wie eine schulinterne Tageszeitung fungieren und neben „notwendigen“ Mitteilungen wie dem Vertretungsplan über verschiedene Projekte, Aktionen und Ergebnisse von Arbeitsgruppen informieren. So gibt es am Helene-Lange-Gymnasium beispielsweise mehrere Arbeitsgruppen bestehend aus Schüler:innen, Lehrkräften und Eltern, die sich mit der Weiterentwicklung der Schule beschäftigen. „Lernen neu denken“, „Schulverschönerung“ und „Gesunde Schule“ sind da einige AG-Titel. Was in diesen Arbeitsgruppen besprochen und geschaffen wird, bleibt bisher häufig innerhalb der AG und ist den meisten anderen Schüler:innen gar nicht bewusst. Das lässt sich durch das digitale Infoboard ändern! Durch den unmittelbareren Informationsfluss ist eine lebendigere Gestaltung des Schullebens möglich. Die Schüler:innen bekommen mit, dass und wie sie sich engagieren können, was die Identifikation der einzelnen Personen mit der Schulgemeinschaft stärkt.
Das Schulteam machte sich also daran, Möglichkeiten zur Finanzierung des Vorhabens zu finden und wandte sich in diesem Zuge auch an die ProFiliis-Stiftung. Zum Schutz des Infoboardes wird zusätzlich eine Einhausung gewünscht, für die strenge Regularien gelten, damit alle sicherheitsrelevanten Faktoren erfüllt sind. In Kooperation mit einer Werkstatt, in der Menschen mit Behinderung arbeiten, wird nun eine geeignete Einhausung produziert, wobei Kosten in Höhe von rund 1.800,- Euro entstehen. Diese wird ProFiliis übernehmen.
sh


