Die Jeanette-Wolff-Schule liegt im Herzen von Dortmund-Mengede und wird von fast 400 Schüler:innen besucht. Schon seit 1996 werden an der Jeanette-Wolff-Schule Kinder und Jugendliche mit und ohne besonderen Förderbedarf gemeinsam unterrichtet. Aktuell haben rund 50 Schüler:innen einen erhöhten Förderbedarf.
Für einige Schüler:innen der 9. und 10. Jahrgangsstufe steht im neuen Schuljahr etwas ganz besonderes auf dem Stundenplan: Sie dürfen in die Rolle von Unternehmer:innen schlüpfen und die Schüler:innen-Cafeteria „Wolffs Café“ übernehmen.
15 Jugendliche lernen im Rahmen einer Schüler:innenfirma die Abläufe in der Gastronomie kennen, planen Speisen und Verkauf sowie den Einsatz finanzieller Mittel. Die pädagogische Begleitung übernimmt ein Referent der Kommende-Stiftung beneVolens, der sich einmal in der Woche mit den Schüler:innen zusammensetzt und ihnen theoretisches Wissen sowie praktische Tipps vermittelt.
Das Ziel dieser Kooperation zwischen der Jeanette-Wolff-Schule und beneVolens ist es, die „Schüler:innen durch praktische Erfahrungen mit wirtschaftlichen und insbesondere unternehmerischen Tätigkeiten vertraut zu machen und somit einen Beitrag zur Qualifizierung für ihre berufliche Laufbahn“ zu leisten. Auch die Persönlichkeitsentwicklung der Heranwachsenden steht im Fokus des Projektes. Die Fortschritte, die sie in Wolffs Café erzielen, tragen zu einer Steigerung ihres Selbstbewusstseins und Selbstwertgefühls bei. Sie erleben sich als erfolgreich und selbstwirksam, was sie für ihr weiteres Leben – sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext – stärkt.
ProFiliis unterstützt die Schüler:innenfirma gerne und stellt mit rund 4.260 Euro die benötigten Mittel für die pädagogische Begleitung durch den Referenten zu Verfügung.
Zum Hintergrund:
„Jugend fördern. Zukunft gestalten.“ Das ist die Zielsetzung der im Jahr 2009 ins Leben gerufenen Kommende-Stiftung beneVolens. Die Bildungsprojekte der Stiftung zielen darauf ab, Jugendliche in ihrer Persönlichkeit zu stärken, wobei ihnen stets wertschätzend entgegengetreten wird und ihnen neue Lebensperspektiven eröffnet werden sollen. Besonders sozial benachteiligte Jugendliche sollen durch die Programme der Stiftung gefördert und in die Gesellschaft integriert werden.
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