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Sonderförderaktion 2015

Hilfe für gehörlose Schulkinder in Gaza

Das Atfaluna-Schulzentrum – lebendiges Lernen in Gaza trotz Hörbehinderung

Das Atfaluna-Schulzentrum für kleine und große Kinder mit Hörbehinderung befindet sich in Gaza-Stadt. Im Einzugsgebiet des Zentrums leben rund 550.000 Menschen, im gesamten Gaza-Streifen sind es etwa 1,9 Millionen. In der Zeit der ersten Intifada* hatten sich christliche und muslimische Frauen hier zusammengefunden, um Menschen mit Behinderungen zu helfen. 1992 begannen sie die Arbeit mit gehörlosen Kindern. Träger des Zentrums ist die „Atfaluna Society for Deaf Children“, ein Mitglied des palästinensischen Netzwerks von Nichtregierungsorganisationen.

Die drei Schwerpunkte des Projekts sind:

  • Bildung und Existenzsicherung
  • Psychosoziale Betreuung und Prävention
  • Hilfe bei Hörbehinderungen

 

Wie werden die Kinder gefördert und auf ein selbständiges Leben vorbereitet?

Sie erhalten in der Vor- und Grundschule sowie Sekundarstufe 1 Förderunterricht, der sich an ihren Fähigkeiten und ihren Beeinträchtigungen orientiert. Als Jugendliche können sie eine Berufsausbildung absolvieren und an einem kunsthandwerklichen Programm zur Einkommensbeschaffung teilnehmen. Eine speziell eingerichtete audiologische und klinisch-diagnostische Abteilung bietet die Möglichkeit, sich vor Ort untersuchen und behandeln zu lassen. Besonders wichtig ist auch die Anpassung und Reparatur von Hörgeräten und Ohrpassstücken. Kinder wachsen schnell und es ist wichtig, dass das Hörgerät optimal sitzt. Sprachtherapie und psychosoziale Arbeit ergänzen das praktisch ausgerichtete Bildungsprogramm. Auch die Jüngsten im Kindergartenalter werden psychologisch und sozialtherapeutisch gefördert. Das Schulspeisungsprogramm garantiert regelmäßige Mahlzeiten, so dass auch hier kein Mangel entstehen kann.

Die Mütter der Kinder von Atfaluna erfahren in Schulungen Wichtiges über gesunde Ernährung und Hygiene für ihre Kinder.

 

Wenn man nichts hört und in einem Krisengebiet aufwächst, kann die Seele Schaden nehmen

Eine frühzeitige psychosoziale Betreuung ist entscheidend für die Vorbeugung psychischer Probleme bei Kindern mit Hörbehinderung. Gerade die Herstellung eines geordneten Umfeldes, der Schulalltag, das Erlernen der Gebärdensprache und somit die Fähigkeit, Grundbedürfnisse mitteilen zu können, ist eine wichtige Basis für die Prävention oder den Heilungsprozess von seelischen Erkrankungen.

Die Kämpfe zwischen Israel und Hamas im Jahr 2014 führten bei vielen Kindern zu posttraumatischen Belastungsstörungen. Viele erlebten hautnah Terror, Gewalt und den schmerzvollen Verlust Angehöriger und Freunde oder ihres Zuhauses. Insbesondere Kinder, die gehörlos sind, berichteten von der Angst, durch Bomben ihre Hände zu verlieren und damit die Möglichkeit, wie gewohnt zu kommunizieren. Durch die traumatischen Erlebnisse haben viele Kinder Albträume, entwickeln Angststörungen oder ähnliche Krankheitsbilder. Die Fördermaßnahmen und psychosozialen Betreuungsangebote des Atfaluna-Zentrums unterstützen einen gesunden Verarbeitungsprozess des Erlebten.

Für therapeutische Gruppenangebote und individuelle Beratungsangebote stehen fünf erfahrene Fachkräfte bereit. Viele Kinder im Atfaluna-Zentrum  haben nie gelernt, sich auszudrücken und ihre Bedürfnisse zu benennen. Ihre Kommunikation ist stark eingeschränkt. Daher sind sie ganz besonders gefährdet, die politische Situation des Landes und deren Auswirkungen auf ihr Leben nicht ausreichend zu verarbeiten. In Gruppensitzungen lernen die Kinder, mit anderen Personen zu sprechen, sich ihnen zu öffnen und Wünsche und Bedürfnisse konkret zu kommunizieren. Manche Kinder können auch in Einzelsitzungen behandelt werden, wenn es notwendig ist.

 

Warum auch die Eltern lernen, mit den Händen zu reden

Um die Eltern-Kind-Beziehung zu stärken, gibt es gruppentherapeutische Angebote, an denen die ganze Familie teilnimmt. Hier lernen Eltern die Signale ihres Kindes besser einordnen und deuten zu können. Neben den psychosozialen Unterstützungsleistungen können Kinder und Eltern weitere Angebote des Atfaluna-Zentrums nutzen und zum Beispiel lernen, sich über die Gebärdensprache zu verständigen.

 

Wofür die Christoffel-Blindenmission arbeitet

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) setzt sich als christliche Organisation für inklusive Entwicklungszusammenarbeit seit über 100 Jahren für Kinder und Erwachsene mit Behinderungen ein. Ihre Mission ist es, die von Ausgrenzung und Armut bedrohten Menschen zu unterstützen, ein würdevolles und aktives Leben in der Mitte der Gesellschaft zu führen.

 

Dieser Text wurde uns freundlicherweise von cbm zur Veröffentlichung auf unserer Homepage zur Verfügung gestellt.

 

* Intifada bezeichnet zwei palästinensische Aufstände gegen Israel. Die erste Intifada dauerte etwa von 1987 bis 1993. Die zweite Intifada begann 2000 und endete 2005 mit dem beidseitigen Beschluss eines Waffenstillstandes.

Asien - Gaza - cbm
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Sonderförderaktion 2015

Theaterstück zur Prävention von sexuellem Missbrauch

"Mein Körper gehört mir“ ist der Name eines Präventionsprogramms, das sich im Rahmen eines  interaktiven Theaterstückes mit dem Thema sexueller Missbrauch auseinandersetzt. Das Theaterstück richtet sich an Grundschüler und thematisiert kindgerecht sogenannte Ja- und Nein-Gefühle und verschiedene Situationen, in denen Missbrauch stattfinden kann – sowohl durch Fremde als auch durch Personen aus dem nahen Umfeld.

 

Im November sind die Theaterpädagogen des Programms an die Grafen-Grundschule gekommen und haben ihr Theaterstück vor je einer dritten und vierten Klasse (insgesamt 54 Kindern) aufgeführt. Die Schülerinnen und Schüler konnten in diesem Rahmen lernen, Situationen, in denen Missbrauch stattfindet, zu erkennen und sich Hilfe zu holen. Sie wurden darin bestärkt ihren Gefühlen zu trauen und zu äußern, wenn sie etwas nicht wollen, weil ihr Körper ihnen allein gehört und sie das Recht haben, „Nein“ zu sagen. Außerdem wurden Strategien, sich gegen Missbrauch zu schützen, vermittelt.

 

Mit Hilfe einer Evaluation durch die Heinrich-Heine-Universität und die Goethe-Universität Frankfurt wurde herausgefunden, dass Kinder, die am Präventionsprogramm „Mein Körper gehört mir“ teilgenommen haben, im Vergleich zu einer Kontrollgruppe besser über sexuellen Missbrauch informiert waren und mehr Handlungsoptionen für Situationen, die sie als kritisch einschätzen, kannten.

 

ProFiliis hat die Theatervorstellungen an der Grafen Grundschule unterstützt und rund 50 % der Vorstellungs- und Fahrtkosten der Schauspieler übernommen.

 

sh

Europa - Dortmund - Huckarde Förderverein der Grafen-Grundschule
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Sonderförderaktion 2015

Abend der Talente am Mallinckrodt-Gymnasium

Bereits zum fünften Mal fand in diesem Jahr am Mallinckrodt-Gymnasium der Abend der Talente statt. Am 08. April 2016 konnten sich die Schülerinnen und Schüler erneut im Rahmen eines bunten Showprogramms einem großen Publikum präsentieren und ihre Talente unter Beweis stellen. Ob es sich hierbei um Akrobatik, Gesang, Schauspiel oder etwas ganz anderes handelt, war egal: Die Hauptsache war, dass das Publikum unterhalten wurde. Zwischendurch gab es immer wieder kleine Spiele, die von der SV (Schülervertretung) organisiert und durchgeführt wurden.

 

Damit an diesem Abend auch jeder im richtigen Licht stand und immer der richtige Ton getroffen wurde, liehen die verantwortlichen Schülerinnen und Schülern die benötigte technische Ausstattung aus, was natürlich mit einem gewissen Kostenfaktor verbunden ist. ProFiliis hat mit rund 1.000,- Euro nahezu die gesamte Leihgebühr unternommen und die SV so bei der Durchführung des Talenteabends unterstützt.

 

sh

 

Leider wurden uns bis heute keine Fotos vom Showabend zur Verfügung gestellt. Sobald wir diese erhalten, werden wir sie an dieser Stelle einfügen.

Europa - Dortmund - Innenstadt-West Schülervertretung des Mallinckrodt-Gymnasiums
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Sonderförderaktion 2015

Slacklines für Bewegungskindergarten

Die evangelische Kinderarche Nette ist zertifizierter Bewegungskindergarten und ausgewiesene Sprachkita. Es wird folglich besonderes Augenmerk auf die sportlichen und sprachlichen Fähigkeiten gelegt. Um das Angebot im Bewegungsbereich zu erweitern, wurde ein Set von vier mobilen Slacklines angeschafft. Diese Balance-Elemente können je nach Bedarf in den Gruppenräumen, in der Halle oder auch im Freien einfach aufgebaut und genutzt werden, sodass jedes der 75 Kinder, die die Kinderarche momentan besuchen, von dieser Anschaffung profitieren kann.

 

ProFiliis hat die Anschaffungskosten für das 4er-Set der mobilen Slacklines übernommen.

 

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Europa - Dortmund - Mengede Evangelische Kinderarche Nette
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Sonderförderaktion 2015

Kochprojekte für Kinder und Jugendliche

Täglich ein warmes Mittagessen – das ist für die meisten von uns ganz normal. Für viele Besucherinnen und Besucher des Kinderbereichs des Dietrich-Keuning-Haus‘ allerdings ist ein warmes Mittagessen leider keine Selbstverständlichkeit. Dies wollten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kulturellen Begegnungsstätte ändern und an jedem Öffnungstag für die jungen Besucher kostenlos ein warmes Mittagessen anbieten. Da ein derartiges Angebot natürlich mit gewissen Kosten verbunden ist, wendeten sich die Verantwortlichen an die ProFiliis-Stiftung und beantragten erfolgreich finanzielle Unterstützung.

 

Daher gibt es seit Januar 2016 an jedem Öffnungstag (Dienstag bis Freitag) ein Kochangebot. Zunächst unterstützt eine wechselnde kleine Gruppe von Jungen und Mädchen eine pädagogische Fachkraft bei der Zubereitung einer gesunden, warmen Mahlzeit und dem Eindecken der Tische. Es wird vorwiegend vegetarisch und interkulturell gekocht, wobei die Wünsche der Kinder - wenn möglich - umgesetzt werden. Wenn die Mahlzeit fertig ist, sind alle Besucherinnen und Besucher des Kinderbereichs zum gemeinsamen Essen eingeladen. Anschließend helfen die Kinder beim Abwaschen und Aufräumen.

 

Mit dem Kochangebot wird nicht nur darauf abgezielt, dass die Kinder auf gesunde Weise satt werden, sondern auch darauf, dass sie den Umgang mit Lebensmitteln, gesunde Rezepte und Tischkultur kennenlernen sowie ihre sozialen Kompetenzen im Miteinander und Füreinander stärken.

 

In den letzten Monaten hat sich das warme Mittagessen zu einem festen Bestandteil des Nachmittagsprogramms im Kinderbereich des Dietrich-Keuning-Haus‘ entwickelt. Durchschnittlich nehmen jeden Tag 30 Kinder am Mittagessen teil.

 

Update 01/2018:

ProFiliis hat die Förderzusage wiederholt verlängert und wird das Kochangebot im Kinderbereich des DKHs auch im ersten Halbjahr 2018 finanziell unterstützen. Zusätzlich wurde auch für das Kochprojekt im Jugendbereich des DKHs "Das kleine Kochstudio" eine Förderzusage für den o. g. Zeitraum erteilt. Im Rahmen dieses Projektes wird einmal wöchentlich mit den Besucherinnen und Besuchern des Jugendbereiches gemeinsam gekocht. Dabei können sowohl Rezepte aus den verschiedenen Herkunftsländern der Jugendlichen ausprobiert werden als auch Gerichte, die typisch für die deutsche Küche sind.

 

Zum Hintergrund:

Das Dietrich-Keuning-Haus ist ein kulturelles Veranstaltungszentrum und befindet sich im Dortmunder Stadtteil Innenstadt-Nord. Es ist eine stadtteilorientierte Begegnungsstätte mit einem bunten Programmangebot, das sich an alle Menschen richtet; unabhängig von Alter, kulturellem Hintergrund, Religion etc.. Es gibt unter anderem einen Kinderbereich, in dem an vier Nachmittagen in der Woche ein pädagogisches Programm für Kinder im Alter von sieben bis dreizehn Jahren angeboten wird.

 

sh

Europa - Dortmund - Innenstadt-Nord Dietrich-Keuning-Haus
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Sonderförderaktion 2015

Neue Zelte für die Weiße Rose

Der Stamm „Weiße Rose“ ist eine Gruppe des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit Sitz in Aplerbeck. Über 100 Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis 26 Jahren sind Mitglied des Stammes „Weiße Rose“ und nehmen in ihrer Freizeit an regelmäßigen Gruppenstunden und besonderen Aktionen teil. Ein ganz besonderes Highlight sind die verschiedenen Freizeiten, bei denen die Gruppen verreisen und tolle Abenteuer erleben.

 

Doch wer am Tag so viel Spannendes unternimmt, der braucht nachts erholsamen Schlaf. Deswegen ist es sehr wichtig, dass die Pfadfinder genügend intakte Zelte haben, um alle ihre Mitglieder gut unterbringen zu können. Aus diesem Grund wendeten sich die Verantwortlichen beim Stamm „Weiße Rose“ an die ProFiliis-Stiftung und baten um finanzielle Unterstützung, um neue Zelte anschaffen und auch einige Reparaturen an den Zelten, die schon länger im Bestand sind, vornehmen zu können.

 

ProFiliis kam dieser Bitte gerne nach, sodass die Pfadfinder  im Frühling gut ausgestattet in die neue Saison starten können.

 

sh

 

Europa - Dortmund - Aplerbeck Stamm Weiße Rose
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Sonderförderaktion 2015

Kinder-Ferien-Party 2016

Wie in den letzten Jahren hat auch in den Sommerferien 2016 die Kinder-Ferien-Party in und um die Helmut-Körnig-Halle stattgefunden. Vom 11. bis zum 22. Juli erwartete die Kinder dort ein buntes Programm mit jeder Menge Spaß, Spielen, Kreativangeboten, Sport und Action. In dieser Zeit haben rund 40.000 Kinder bei der Kinder-Ferien-Party mitgefeiert.

 

Alle Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren waren willkommen und konnten Zeit mit Gleichaltrigen verbringen, Erfahrungen sammeln und Neues erleben. Eine tolle Alternative zu Computer und Fernseher!

 

 

Ein Programmhighlight war in diesem Jahr sicherlich wieder die Kartbahn, über die die Kinder mit großer Geschwindigkeit hinweg rasen können. Wie auch bei der Kinder-Ferien-Party 2015 hat die ProFiliis-Stiftung die Kosten für diesen tollen Programmpunkt übernommen.

 

sh

Europa - Dortmund - Innenstadt-West Verein Kinderferienparty Westfalen e. V.
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Sonderförderaktion 2015

Nursery School in Kenia

Wie alles begann:

 

Bereits im Sommer 2015 wurde der Grundstein für den Bau der Nursery School in Kenia gelegt, als Reinhard Vöhringer auf die ProFiliis-Stiftung zukam und berichtete, dass er den Verein CM-Missio Raisdorf gerne finanziell unterstützen würde:

 

CM-Missio Raisdorf e. V. ist eine christliche Hilfsorganisation, die sich in Kenia insbesondere für die Belange von Waisenkindern einsetzt. Außerdem engagiert sich der Verein für Patenschaftsprogramme, Entwicklungsarbeit, medizinische Hilfsarbeit und Ingenieursprojekte.

 

 

Die Projektidee:

 

Im Januar 2014 eröffnete der Verein in dem Dorf Mukenda die CM-Nursery School, einen Kindergarten für Waisenkinder. In diesem Dorf ist die Kindersterblichkeit 1,5 mal höher als durchschnittlich in Kenia und es gibt sehr viele Waisenkinder, für die sich niemand verantwortlich fühlt und die keine Unterstützung erleben. Hier setzt CM-Missio an und betont, wie wichtig Förderung in der frühen Kindheit für die Bildung und somit auch die Zukunftsperspektiven des Einzelnen ist.  

 

Inzwischen betreut der Verein vor Ort rund 150 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren und setzt sich sowohl für die Gesundheit als auch die Schul- und Persönlichkeitsbildung der Kinder ein. Sie bekommen im Kindergarten nicht nur jeden Tag Frühstück und Mittagessen, sondern erhalten auch ganzheitlich Unterstützung in ihrer Entwicklung und werden zusätzlich darin bestärkt, sich für ihre Rechte einzusetzen.

 

Wichtiger Bestandteil der Arbeit der CM-Missio ist die spätere Vermittlung der Kindergartenkinder in Schulen. Auf diese Weise soll die Bildung der Kinder dauerhaft sichergestellt und ihre beruflichen Chancen verbessert werden.

 

Um noch mehr Kinder unterstützen zu können, wird nun ein neues Gebäude errichtet. Außerdem benötigt der Verein Hilfe dabei, die laufenden Kosten (Mahlzeiten, Gehälter für Lehrer etc.) zu decken und neue Lehrmaterialien anzuschaffen.

 

 

Die Zusage:

 

Recht schnell stand fest, dass sich auch die Vertreter der Stiftung eine Förderung vorstellen können und so wurde ein Plan entwickelt: Herr Vöhringer spendet der Stiftung 5.000,- Euro, die dann verdoppelt werden, sodass insgesamt 10.000,- Euro für ein Projekt des CM-Missio Raisdorf bereitgestellt werden können.

 

Ein Großteil dieses Betrages wird für die Gehälter von Lehrern verwendet. Des Weiteren können mit Hilfe der Spende Lehrmaterialien angeschafft, warme Mahlzeiten bereitgestellt und die Umsetzung der Bauarbeiten bezuschusst werden.

 

 

Die Fortschritte:

 

Im Februar 2016 kam der erste Bericht über die Projektfortschritte. Bereits vorhandene Räumlichkeiten wurden erweitert und renoviert. So wurden zum Beispiel Outdoor-Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen und der Kindergarten-Raum hell und kindgerecht gestrichen. Des Weiteren wurden unter anderem Tische, Stühle und altersgerechtes Lehrmaterial angeschafft. Außerdem wurde begonnen, eine neue Halle zu bauen, die eine geeignete Lernatmosphäre schafft, den Kindern Schutz bietet und auch bei schlechtem Wetter Lernen und Spielen ermöglicht. Zusätzlich soll die Halle als Speiseraum dienen.

 

Nach einem Vor-Ort-Besuch im Mai / Juni 2016 von der Projektverantwortlichen Elke Bührsch, berichtete diese in der vereinseigenen Zeitschrift über die weiteren Fortschritte (s. unten). Der Rohbau der geplanten Halle steht, es wurden Fenster und Türen eingebaut und der Fußboden fertiggestellt. Auch mit dem Bau der Küche wurde begonnen. Die Erweiterung der Sanitäranlagen sowie die Ausrüstung des Kindergartens mit Wassertanks stehen noch an.

 

Seit der Erweiterung der Nursery School wurden bereits 102 neue Kinder aufgenommen, die nun adäquat betreut und auf die Schule vorbereitet werden. Wir warten noch auf den abschließenden Bericht bezüglich der Bauarbeiten, freuen uns aber schon heute über die neuen Möglichkeiten der Kinderbetreuung.

 

An dieser Stelle danken wir Herrn Vöhringer nochmals sehr herzlich für seine Spende und die Unterstützung für den CM-Missio Raisdorf e. V..

 

 

sh

Afrika - Mukenda - CM-Missio Raisdorf e. V.
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Sonderförderaktion 2015

Neuer Kindergarten in Ghana

Seit 2012 läuft in der Region Diaso in Südwest-Ghana ein Regionalentwicklungsprojekt von World Vision. Ein Teil dieses Projektes ist der Bau eines Kindergartens in Ntom. In der Gemeinde leben rund 2.600 Menschen, von denen fast ein Drittel Kinder sind.

 

Es gibt drei Schulen in Ntom mit jeweils angegliedertem Kindergarten. Der Kindergarten der einzigen staatlichen Schule, die in den 1960er Jahren gebaut wurde, wird von rund 170 Kindern besucht, ist allerdings in einem so schlechten Zustand, das keine angemessene Betreuung stattfinden kann: Es gibt kein richtiges Kindergartengebäude mehr, da es ständigen Unwettern nicht standhalten konnte, sondern nur ein Wellblechdach auf Holzpfosten. Dieses Dach bietet kaum Schutz vor dem Wetter und erst recht nicht vor zum Teil gefährlichen Insekten. Bei starkem Regen müssen die Kinder nach Hause geschickt werden, die Eltern sind dann allerdings häufig bei der Feldarbeit und können sich nicht um die Kinder kümmern. Einige Eltern schicken ihre Kinder gar nicht mehr zum Kindergarten, da sie Sorge haben, die Dachkonstruktion könne über ihnen zusammenstürzen. Zu den baulichen Problemen kommt hinzu, dass für die ca. 170 Kinder nur zwei Betreuerinnen zuständig sind, die die Kinder auf den Schulbesuch vorbereiten sollen. Außerdem sind nicht genügend Tische und Bänke verfügbar, von Lehr- und Spielmaterial ganz zu schweigen.

 

Es wird schnell deutlich: In diesem Kindergarten in Ntom können die Kinder kaum frühkindliche Bildung erhalten und nicht angemessen auf ihre weitere Schullaufbahn vorbereitet werden. Und das obwohl Bildung so maßgeblich für den Erfolg und die Chancen im weiteren Leben der Kinder ist.

 

Um den Kindern in Ntom die Möglichkeit einer angemessenen Vorschulbildung zu geben, wird nun ein neues Kindergartengebäude mit zwei Klassenräumen sowie Büro- und Lagerräumen und barrierefreien Toiletten errichtet. Außerdem werden Lehr- und Spielmaterialien, die die frühkindliche Entwicklung fördern, bereitgestellt und zusätzliche Vorschullehrer und Erzieher akquiriert. Alle Betreuer erhalten Schulungen und Trainings für die Arbeit mit den Kindern. Neben dem Lehr- und Spielmaterial werden Spielgeräte für den Außenbereich angeschafft, Möbel für die Klassenzimmer bereitgestellt und zusätzliche Handwaschgelegenheiten errichtet.

 

Es wurde eine Projektdauer von 16 Monaten angesetzt und ein Finanzbedarf von 66.000,- Euro definiert. Mit 36.000,- Euro übernimmt die ProFiliis-Stiftung einen großen Teil der anfallenden Kosten und unterstützt World Vision somit schon zum zweiten Mal mit einer Spende über 30.000,- Euro und der bisher höchsten Kostenübernahme.

 

Inzwischen wurden schon einige Fortschritte gemacht, über die wir Sie an dieser Stelle von Zeit zu Zeit informieren werden:

 

Im Zeitraum von Juni bis September 2016 wurde das neue Gebäude durch eine ortsansässige Firma fertiggestellt. Auf diese Weise wird die vorhandene Infrastruktur genutzt und Wirtschaft gefördert.

 

Inzwischen sind im Ntom Kindergarten 197 Schülerinnen und Schüler angemeldet, wobei auch barrierefreier Zugang und Möglichkeiten der Inklusion große Rolle spielen. Unterrichtet und betreut werden die Jungen und Mädchen inzwischen von fünf Lehrkräften.

 

Die nächsten Schritte sind die Einrichtung und Ausstattung der Klassenräume mit Möbeln und Lehr- und Lern- sowie Spielmaterial.

 

Schon jetzt hat sich die Situation der Jungen und Mädchen in Ntom deutlich verbessert: Die Kinder können bei jedem Wetter sicher im Kindergarten lernen und spielen. Die Lern- und Spielmaterialien können sicher verwahrt werden und sind nicht mehr für jeden frei zugänglich. Außerdem sieht die Bezirksverwaltung den neuen Kindergarten als Vorbild für alle Einrichtungen im Distrikt.

 

Update 08/2017

 

Inzwischen sind die Modernisierungsmaßnahmen abgeschlossen und der verfallene Kindergarten, der seit 35 Jahren nicht renoviert wurde, konnte durch ein neues Gebäude ersetzt werden. In dem neuen Gebäude gibt es zwei Gruppenräumen und zwei Toilettenanlagen. Alle Räume wurden kindgerecht eingerichtet und mit Mobiliar, Lernmaterialien und Spielgeräten ausgestattet. Es wurde ein geschütztes und freundliches Lernumfeld geschaffen, in dem die Kinder in ihrer Entwicklung gefördert werden und sich auf das Lernen in der Grundschule vorbereiten können.

 

Aktuell werden im Kindergarten der Ntom D/A Primary School 197 Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren von fünf MitarbeiterInnen betreut.

 

Zum Hintergrund:

World Vision ist eine Hilfsorganisation, die sich weltweit in verschiedenen Bereichen wie Wasserversorgung, Bildung, Ernährungssicherung, Gesundheit, Hygiene, Geschlechtergleichstellung und Kinderrechte engagiert.

 

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Afrika - Ntom - World Vision
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Sonderförderaktion 2015

Torwand-Bau bei den Sportfreunden Sölderholz

Sf Sölderholz 1893 e. V. ist ein kleiner Fußballverein im Dortmunder Süden. In der Jugendabteilung spielen derzeit rund 150 Jungen und Mädchen im Alter von vier bis 16 Jahren.

 

Zusammen mit den Spielerinnen und Spielern sowie deren Eltern soll nun eine Torwand gebaut werden, damit die Mitglieder vom Sf Sölderholz bald noch treffsicherer sind. Für dieses Vorhaben wird einiges an Material benötigt, damit die Torwand auch stabil und wetterfest wird und somit lange bestehen kann.

 

ProFiliis hatte sich bereits im Rahmen der Sonderförderaktion 2015 bereit erklärt, die Mittel zur Anschaffung des notwendigen Materials bereitzustellen und so das tolle Engagement der Spieler und Eltern zu unterstützen. Leider musste das Projekt damals von Seiten des Vereins abgesagt werden. Umso mehr freut es alle Beteiligten, dass das Vorhaben des Torwand-Baus im Herbst 2016 erneut verfolgt wurde und inzwischen auch in die Tat umgesetzt wurde. Gerne hatte ProFiliis die Förderzusage aus dem Vorjahr wiederholt.

 

sh

Europa - Dortmund - Aplerbeck Sportfreunde Sölderholz1893 e. V.