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1297417900___Zirkusprojekt an der Widey-Grundschule filter_Humanitärhilfe,filter_InklusionHumanitärhilfe

Sonderförderaktion 2015

Zirkusprojekt an der Widey-Grundschule

Die Widey-Grundschule ist eine zweizügige Dortmunder Grundschule, die momentan rund 200 Schülerinnen und Schüler besuchen. Wie an vielen anderen Dortmunder Schulen findet auch an der Widey-Grundschule in regelmäßigen Abständen ein Zirkusprojekt statt. Ende März war es auch im Jahr 2017 wieder so weit und die Klassenzimmer wurden für fünf Trainingstage gegen das Zirkuszelt getauscht. Am Ende fanden zwei Abschlussgalas statt, in denen die Kinder dem Publikum in einer bunten Show präsentierten, was sie gelernt haben.

 

Es gab viele verschiedene Gruppen, in denen die Kinder neue Fähigkeiten erlernten und einen Teil der Show einstudierten. Was alle Gruppen gemeinsam hatten, war zum einen der Spaß am Lernen und zum anderen die Erfahrung, dass sie selbst eine so tolle Sache schaffen können, wie eine ganze Zirkusvorstellung auf die Beine zu stellen. Diese Erfahrung werden die Kinder vermutlich nicht so schnell vergessen. Im Gegenteil: Wenn sich die Kinder mal nicht sicher sind, ob sie etwas wirklich schaffen können, werden sie sich hoffentlich noch lange an die Zirkuswoche zurückerinnern und daran, was sie damals alles geschafft haben.

 

Da ein derartiges Zirkusprojekt immer mit einigen Kosten verbunden ist, hätte die Schule eigentlich von jedem Schüler und jeder Schülerin 15,- Euro Teilnehmerbeitrag erheben müssen. Da dies aber nicht für alle Familien zumutbar ist, haben die Verantwortlichen der Widey-Grundschule gemeinsam mit der ProFiliis-Stiftung ein Fördermodell entwickelt, über das alle Familien finanziell unterstützt wurden. Hierbei hat die Stiftung für Kinder aus finanziell schwach aufgestellten Familien die gesamten Teilnehmerkosten übernommen und auch die Familien, die nicht einkommensschwach sind, mit 5,- Euro entlastet, sodass diese Familien nur noch 10,- Euro für die Teilnahme ihrer Kinder zahlen mussten. Auf diese Weise konnte die gesamte Schülerschaft gemeinsam an dem Zirkusprojekt 2017 teilnehmen.

 

sh

 

Europa - Dortmund - Huckarde Widey-Grundschule
1297417900___Trauerbegleitung für Kinder und Familien filter_Humanitärhilfe,filter_InklusionHumanitärhilfe

Sonderförderaktion 2015

Trauerbegleitung für Kinder und Familien

Der Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche, die an einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Krankheit leiden, sowie deren Familien in ihrem Alltag zu unterstützen. Auch Kinder und Jugendliche, die eine nahestehende Person verloren haben, finden bei den Maltesern Hilfe. Zu diesem Zweck hat der Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst eine große Bandbreite an Angeboten, die Anlaufpunkt und Unterstützung bieten, entwickelt.

 

Zwei konkrete Angebote sind die Kindertrauergruppen sowie der Familienbrunch. Die Kindertrauergruppen richten sich an Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis fünfzehn Jahren, die eine nahestehende Person verloren haben. In altersentsprechenden Gruppen können die Jungen und Mädchen ihrer Trauer in Gesprächen sowie Spiel- und Bastelangeboten Ausdruck verleihen und sie so hoffentlich besser verarbeiten. Beim Familienbrunch sind alle Familien, die vom Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst begleitet werden, eingeladen, einen Vormittag zusammen zu verbringen. In diesem Rahmen werden die Kinder pädagogisch betreut, können spielen, basteln und eine schöne Zeit gemeinsam verbringen. Währenddessen haben die Eltern Gelegenheit, sich untereinander und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auszutauschen und gegenseitig Hilfestellungen zu geben.

 

ProFiliis unterstützt die wertvolle Arbeit des Malteser Kinder- und Jugendhospizdienstes sehr gerne und übernimmt die (Sach-)Kosten, die im Jahr 2017 für diese beiden Angebote entstehen.

 

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Europa - Dortmund - Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst
1297417900___Sommerfest in Westerfilde filter_Humanitärhilfe,filter_InklusionHumanitärhilfe

Sonderförderaktion 2015

Sommerfest in Westerfilde

Die Interessengemeinschaft „Lebendiges Westerfilde“ ist ein Zusammenschluss von Menschen, deren gemeinsames Interesse es ist, den Stadtteil Westerfilde schöner zu gestalten und über tolle Aktionen Groß und Klein ins Gespräch zu bringen und ein Miteinander zu schaffen.

 

In den Jahren 2016 und 2017 wurde jeweils ein großes Sommerfest unter dem Motto „Miteinander – Füreinander“ entlang der Westerfilder Straße veranstaltet.

 

Es gab verschiedene Info- und Verkaufsstände, Mitmach-Aktionen sowie ein buntes Bühnen- und Kinderprogramm. Bestandteil des Kinderprogramms waren unter anderem ein „Menschenkicker“ (das beliebte Tischfußballspiel in groß), Kistenklettern und ein Clown. ProFiliis hat in beiden Jahren die Kosten, die für diese Programmpunkte entstanden sind, anteilig übernommen und konnte den kleinen Besuchern des Westerfilder Sommerfestes so eine große Freude machen.

 

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Europa - Dortmund - Mengede Interessengemeinschaft "Lebendiges Westerfilde"
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Sonderförderaktion 2015

10. Mengeder Mittelalterlich Gaudium

Am 25. Mai hieß es zum nunmehr zehnten Mal „Willkommen im Mittelalter!“. Denn vom 25. bis zum 28. Mai konnten sich die Besucher des Mengeder Mittelalterlich Gaudium erneut auf eine Zeitreise ins Mittelalter begeben. 

 

Nicht ganz seit der ersten Stunde, aber schon seit vielen Jahren gehört die ProFiliis-Stiftung zu den Sponsoren des Gaudiums und hat auch in diesem Jahr wieder die Programmpunkte, die sich speziell an Kinder richten, finanziell unterstützt, damit auch die kleinen Mittelalter-Fans voll auf ihre Kosten kommen.

 

Im Mengeder Volksgarten wartete bei bestem Wetter ein buntes Programm auf die Besucher, von dem ProFiliis die folgenden Attraktionen voll oder anteilig gefördert hat, sodass keine oder verringerte Beiträge für die kleinen Besucher des Gaudiums anfielen:

 

  • Kinder-Ritter-Turnier
  • Kinder-Filzerei
  • Kindertheater und Gaukler
  • Karussell
  • Armbrustschießen
  • Kinder-Töpferei
  • Sagen- und Märchenerzählerin
  • Geschichtenweber
  • Mäuseroulette
  • Kreiseley
  • Gemüsepuppentheater
  • Kinder-Schmied
  • Kinder-Schminken

 

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Europa - Dortmund - Mengede Stadtbezirksmarketing Mengede
1297417900___Familiensonntag beim Mengede 08/20 filter_Humanitärhilfe,filter_InklusionHumanitärhilfe

Sonderförderaktion 2015

Familiensonntag beim Mengede 08/20

Am 11. Juni war es so soweit: Der Familiensonntag stand auf dem Programm des großen Sommer-Events des Sportvereins Mengede 08/20! Im Volksparkstadion erwarteten die kleinen und großen Besucher verschiedene Aktivitäten. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Familien an den folgenden Angeboten teilnehmen:

 

  • Olympiade, bestehend aus kleinen Spiel- und Sportstationen
  • Fußball-Tennis
  • Minikicker-Juxturnier
  • Rodeoball
  • Piratenhüpfburg
  • Kinderschminken
  • Tischkicker
  • Ballonzauberclown
  • und und und

 

Die Fotos gewähren einen kleinen Einblick in den schönen Tag!

 

ProFiliis unterstützte den Verein bei Leihgebühren, Mietkosten, Anschaffungskosten etc., sodass die Kinder und Familien an den verschiedenen Aktionen kostenlos teilnehmen und zum Teil sogar etwas gewinnen konnten.

 

sh

Europa - Dortmund - Mengede Mengede 08/20
1297417900___Neugestaltung des Speisesaals des CJD filter_Humanitärhilfe,filter_InklusionHumanitärhilfe

Sonderförderaktion 2015

Neugestaltung des Speisesaals des CJD

Es ist vollbracht! Nach langer Planungs- und Umbauzeit ist der Speisesaal im so genannten Glashaus des CJD Berufsbildungswerks nun endlich umgestaltet und neueröffnet.

 

Bisher war der Speisesaal eher funktional und trist eingerichtet. Der Raum wirkte unruhig und wenig einladend, von Wohlfühlcharakter konnte keine Rede sein. In diesem Ambiente eine erholsame Mittagspause verbringen? Eher nicht: Die Jugendlichen  kamen nur ungern zum Essen her, die Stimmung war entsprechend schlecht. Auch für die jungen Auszubildenden aus dem Bereich Hauswirtschaft und Ernährung war die Situation belastend: Sie bereiten tagtäglich für die rund 120 Gäste ein leckeres Mittagessen zu. Eine gemütliche Atmosphäre kam trotzdem nicht auf.

 

Aus diesem Grund planten die Zuständigen eine Umgestaltung des Speisesaals. Moderne Möbel, eine farbenfrohe Einrichtung sowie der gezielte Einsatz von Wandgestaltungselementen sollten die Jugendlichen dazu einladen, ihre Pausenzeiten in gemütlicher Atmosphäre zum Beisammensitzen und Erholen zu nutzen. Unter den Schülerinnen und Schülern des Berufsbildungswerks sind auch

Jugendliche mit Lernbehinderungen und psychischen Belastungen, für die die Pausen besonders wichtig sind. Mechthild Ronge, Leiterin des Berufsbildungswerks des CJD, erklärte, dass die Raumgestaltung einen entscheidenden Einfluss auf die Kommunikation und das Sozialverhalten habe. Besonderes Augenmerk sollte bei der Neugestaltung auf die Bedürfnisse von Menschen mit Autismus gelegt werden: „Für Menschen mit Autismus ist es wichtig, dass sie sich in einem reizarmen Umfeld ohne unruhige oder ablenkende Wandgestaltung aufhalten. Diesen  Bedürfnissen wurde bei der Umgestaltung des Speisesaals Rechnung getragen“, erläutert Mechtild Ronge.

 

Inzwischen ist die Neugestaltung abgeschlossen und die Schülerinnen und Schüler können beim Mittagessen in schönem Ambiente eine erholsame Pause machen, um dann gestärkt und ausgeruht in den Unterricht zurückzukehren. Neben einigen Gruppentischen gibt es auch ausreichend Möglichkeiten, alleine zu sitzen und sich abzugrenzen. Auf unruhige, ablenkende Bilder an den Wänden wurde verzichtet. Stattdessen wurden an den Wänden lärmdämpfende Elemente angebracht, die zu einer angenehmen Raumakustik beitragen. Die gesamte Raumgestaltung ist sehr strukturiert, was zum einen modern und einladend ist und darüber hinaus die bei Autisten so wichtigen Routinen ermöglicht. 

 

Da der CJD die Kosten für dieses Projekt nicht aus eigenen Mitteln stemmen konnte, wandten sich die Verantwortlichen im Rahmen der Sonderförderaktion 2015 an die ProFiliis-Stiftung, die die Neugestaltung gerne finanziell unterstützte. 

 

Teile dieser Projektbeschreibung wurden aus dem Bericht des CJD übernommen.

 

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Europa - Dortmund - Lütgendortmund CJD
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Sonderförderaktion 2015

Vorhang auf: Lernen in der Manege

„Schon wieder ein Zirkusprojekt?“ - Das denken wohl viele Menschen, wenn wieder mal von Zirkusprojekten in verschiedenen Institutionen berichtetet wird. Und dennoch sind die Mitglieder des Fördervereins sowie des Lehrkörpers an der Gilden-Grundschule weiterhin davon überzeugt, dass ein derartiges Projekt eine wichtige Erfahrung für Kinder darstellt: „Das Zirkusleben verkörpert: Vielfalt – verschiedene Kulturen – Respekt – Toleranz – Achtung – Freiheit – träumen dürfen. Das Selbstbewusstsein eines jeden Kindes wird gestärkt. Jedes Kind hat seine wichtige Aufgabe. Jedes Kind ist wichtiger Teil der Zirkusfamilie und erhält seine Rolle in der Aufführung“, berichtet der Förderverein im Förderantrag an die Stiftung. Im Rahmen eines Zirkusprojektes können sich die Kinder losgelöst vom Kontext Schule ausleben und gegenseitig kennenlernen. Vielleicht gehört ein sonst eher schwacher Schüler plötzlich zu den Besten und bietet den anderen Orientierung. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schülerinnen und Schüler wächst und sie müssen Vertrauen zueinander aufbauen. Aus einer Woche Zirkusprojekt gehen die Kinder, die Klassen, die Schule und die Lehrerinnen und Lehrer auf diese Art hoffentlich gestärkt hervor.

 

Aus all diesen Gründen hält die Gilden-Grundschule an der Durchführung von Zirkusprojekten fest und wird im Mai für eine Woche die Schulräume gegen ein Zirkuszelt tauschen. Das Zelt wird in Zusammenarbeit mit den Eltern am Wochenende zuvor auf dem Schulhof aufgebaut: so fängt das gemeinsame Erleben bereits in der Vorwoche an!

 

Das vertraute Umfeld der Kinder - ihr Schulhof -  wird plötzlich ein ganz anderes, inspirierendes Gesicht bekommen. Die Kinder werden dieses Umfeld in der Zirkuswoche als ihr eigenes, gewohntes erleben, trotzdem aber völlig neue Erfahrungen auf vertrautem Terrain sammeln. Der Schulhof wird den 210 teilnehmenden Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren auch nach der Zirkuswoche noch lange ein Lächeln ins Gesicht zaubern: hier stand ein richtiges Zirkuszelt, hier bin ich vor Publikum aufgetreten - in meiner Schule.

 

Da die Durchführung eines Zirkusprojektes immer auch mit Kosten verbunden ist, die nicht ohne weiteres auf die Familien umgelegt werden können, wird - statt einen Teilnehmerbeitrag zu veranschlagen - bei der abschließenden Aufführung Eintritt erhoben. Um auch finanziell eher schwach aufgestellten Familien die Teilnahme an der Aufführung zu ermöglichen, hat die Gilden-Grundschule gemeinsam mit ProFiliis ein Fördermodell entwickelt, über das die Familien beim Erwerb von Eintrittskarten, Programmheften etc. finanziell entlastet werden. 

 

sh

Europa - Dortmund - Huckarde Förderverein der Gilden-Grundschule
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Sonderförderaktion 2015

Klettern und Reiten im Nordstadtdschungel

Die Beratungsstelle Westhoffstraße ist dem sozialen Zentrum Dortmund angegliedert und bietet in der Dortmunder Nordstadt vielfältige Beratung an. Einen großen Teil der Arbeit machen Angebote für Kinder und Jugendliche aus. Ganz neu ist der „Nordstadtdschungel“.

 

Nordstadtdschungel heißt das neue erlebnispädagogische Angebot für Jungen und Mädchen, die im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe im Sinne des SGB VIII betreut werden. Ziel ist es die Schülerinnen und Schüler bei der Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen zu unterstützen. Zu diesem Zweck werden erlebnispädagogische Angebote durchgeführt, die zur Stärkung von Selbstwertgefühl und Beziehungsfähigkeit der Mädchen und Jungen beitragen sollen: Es sind jeweils 24 Termine für die Projektangebote Reiten und Klettern geplant.

 

Das Projekt erstreckt sich über einen Zeitraum von zwölf Monaten, in dem voraussichtlich etwa 25 Kinder und Jugendliche, die im gesamten Dortmunder Raum von den MitarbeiterInnen der Beratungsstelle Westhoffstraße betreut werden, erreicht werden können.

 

ProFiliis unterstützt das Angebot Nordstadtdschungel finanziell und stellt mit rund 3.300 Euro die Mittel für jeweils zwölf Reit- sowie Kletterangebote zur Verfügung.

 

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Europa - Dortmund - Innenstadt-Nord Beratungsstelle Westhoffstraße
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Sonderförderaktion 2015

Ausstattung für UMA-Einrichtungen

Das Sozialpädagogische Zentrum Castrop-Rauxel bietet schon seit vielen Jahren verschiedene sozialpädagogische Hilfen für Familien, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an. Im Jahr 2015 wurden mehrere Gruppen zur Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Ausländer (UMA), die als Flüchtlinge ohne ihre Eltern nach Deutschland gekommen sind, eröffnet. In diesen Gruppen finden die Jugendlichen einen Ort, an dem sie ankommen dürfen, an dem ihre Zukunft geklärt wird und an dem ihnen geholfen wird, sich in Deutschland zurechtzufinden. Insgesamt sind in den Gruppen des SPZ Castrop-Rauxel momentan 18 Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren aus sieben verschiedenen Herkunftsländern untergebracht.

 

Um das Leben der Jugendlichen noch etwas abwechslungsreicher und schöner zu gestalten, wurden nun noch einige Sport-, Spiel- und Lernmaterialien sowie kleinere Einrichtungsgegenstände angeschafft. ProFiliis hat sich bereit erklärt, die Kosten hierfür zu übernehmen, und hat rund 2.500,- Euro bereitgestellt. Inzwischen wurden Lernmaterialien, große Landkarten, ein mobiles Volleyballfeld, ein Kickertisch, ein Boxsack, Sporttaschen, Gesellschaftsspiele, Sicherheitsschuhe für die Arbeit in Werkstätten, Wecker und Bilderrahmen gekauft.

 

Die Jungs können sich jetzt beim Sport richtig auspowern, auch außerhalb der Schule ihre Deutschkenntnisse mit professionellem Material verbessern und sich dank der neuen Einrichtungsgegenstände in den Wohngruppen noch wohler fühlen. Mit Hilfe der großen Landkarten kann sogar Biographiearbeit geleistet werden, indem die Jugendlichen ihre Fluchtrouten und -stationen anhand der Karten nachvollziehen. 

 

sh

 

Europa - Castrop-Rauxel - Sozialpädagogisches Zentrum Castrop-Rauxel
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Sonderförderaktion 2015

Beamer für vielfältigen Unterricht

Die Jeanette-Wolff-Hauptschule liegt im Dortmunder Stadtteil Mengede und wird von rund 350 Schülerinnen und Schülern im Alter von 10 bis 17 Jahren besucht. Etwa 50 dieser Jungen und Mädchen werden in „Willkommensklassen“ unterrichtet.

 

Um modernen Unterricht anbieten zu können, wünschte sich die Schule eine Ausstattung aller Klassenräume mit Beamern, um so über „virtuelle Tafeln“ mit den Schülerinnen und Schülern arbeiten zu können. „Damit ergäben sich u. a. ganz neue Dimensionen der Speicherung, Aufarbeitung und Präsentation von Lernergebnissen. Tafelbilder bleiben erhalten und sind veränderbar“, wird von Seiten der Schule erklärt. Unterricht könnte auf vielfältigere Art gestaltet werden, könnte die Jungen und Mädchen auf verschiedenen Ebenen ansprechen und so besseres Lernen ermöglichen.

 

ProFiliis unterstützt das Vorhaben der Jeanette-Wolff-Schule und stellte die finanziellen Mittel zur Anschaffung von fünf Beamern bereit.

 

sh

Europa - Dortmund - Mengede Jeanette-Wolff-Hauptschule
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Sonderförderaktion 2015

Bewegungsraum für die Zappelbande

Zappelbande e. V. ist eine Kindergarteninitiative, die aus drei Gruppen besteht. Insgesamt werden dort 46 Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren betreut. Seit der Kindergarten im Dezember 2014 umgezogen ist, konnten lange Zeit nicht alle Pläne umgesetzt werden, da die finanziellen Mittel nicht vorhanden waren. So war bis vor kurzem zum Beispiel auch der Bewegungsraum der Einrichtung eher spärlich eingerichtet und bot nur wenige Spiel- und Sportmöglichkeiten. Insbesondere in den Wintermonaten ist das Kindergarten-Team auf einen Bewegungsraum angewiesen, um den Kindern eine Möglichkeit zu geben, sich auszupowern und sich körperlich auszuprobieren.

 

Aus diesem Grund wendeten sich die Verantwortlichen der Zappelbande im Herbst 2016 mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an ProFiliis. Die Stiftung stellte die Mittel zur Anschaffung verschiedener Materialien zur Verfügung, sodass der Bewegungsraum nun voll ausgestattet ist und den Kindergartenkindern tolle Möglichkeiten bietet. Mit den Stiftungsmitteln wurden die folgenden Positionen gekauft:

 

  • Bank
  • Schaukelklotz
  • Sprungkästen
  • Transporthilfe
  • Kletterlaufbrett
  • Leiter
  • Matten
  • Rollenrutsche
  • Einhängesprosse

 

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Europa - Dortmund - Aplerbeck Zappelbande e. V.
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Sonderförderaktion 2015

Hilfe für gehörlose Schulkinder in Gaza

Das Atfaluna-Schulzentrum – lebendiges Lernen in Gaza trotz Hörbehinderung

Das Atfaluna-Schulzentrum für kleine und große Kinder mit Hörbehinderung befindet sich in Gaza-Stadt. Im Einzugsgebiet des Zentrums leben rund 550.000 Menschen, im gesamten Gaza-Streifen sind es etwa 1,9 Millionen. In der Zeit der ersten Intifada* hatten sich christliche und muslimische Frauen hier zusammengefunden, um Menschen mit Behinderungen zu helfen. 1992 begannen sie die Arbeit mit gehörlosen Kindern. Träger des Zentrums ist die „Atfaluna Society for Deaf Children“, ein Mitglied des palästinensischen Netzwerks von Nichtregierungsorganisationen.

Die drei Schwerpunkte des Projekts sind:

  • Bildung und Existenzsicherung
  • Psychosoziale Betreuung und Prävention
  • Hilfe bei Hörbehinderungen

 

Wie werden die Kinder gefördert und auf ein selbständiges Leben vorbereitet?

Sie erhalten in der Vor- und Grundschule sowie Sekundarstufe 1 Förderunterricht, der sich an ihren Fähigkeiten und ihren Beeinträchtigungen orientiert. Als Jugendliche können sie eine Berufsausbildung absolvieren und an einem kunsthandwerklichen Programm zur Einkommensbeschaffung teilnehmen. Eine speziell eingerichtete audiologische und klinisch-diagnostische Abteilung bietet die Möglichkeit, sich vor Ort untersuchen und behandeln zu lassen. Besonders wichtig ist auch die Anpassung und Reparatur von Hörgeräten und Ohrpassstücken. Kinder wachsen schnell und es ist wichtig, dass das Hörgerät optimal sitzt. Sprachtherapie und psychosoziale Arbeit ergänzen das praktisch ausgerichtete Bildungsprogramm. Auch die Jüngsten im Kindergartenalter werden psychologisch und sozialtherapeutisch gefördert. Das Schulspeisungsprogramm garantiert regelmäßige Mahlzeiten, so dass auch hier kein Mangel entstehen kann.

Die Mütter der Kinder von Atfaluna erfahren in Schulungen Wichtiges über gesunde Ernährung und Hygiene für ihre Kinder.

 

Wenn man nichts hört und in einem Krisengebiet aufwächst, kann die Seele Schaden nehmen

Eine frühzeitige psychosoziale Betreuung ist entscheidend für die Vorbeugung psychischer Probleme bei Kindern mit Hörbehinderung. Gerade die Herstellung eines geordneten Umfeldes, der Schulalltag, das Erlernen der Gebärdensprache und somit die Fähigkeit, Grundbedürfnisse mitteilen zu können, ist eine wichtige Basis für die Prävention oder den Heilungsprozess von seelischen Erkrankungen.

Die Kämpfe zwischen Israel und Hamas im Jahr 2014 führten bei vielen Kindern zu posttraumatischen Belastungsstörungen. Viele erlebten hautnah Terror, Gewalt und den schmerzvollen Verlust Angehöriger und Freunde oder ihres Zuhauses. Insbesondere Kinder, die gehörlos sind, berichteten von der Angst, durch Bomben ihre Hände zu verlieren und damit die Möglichkeit, wie gewohnt zu kommunizieren. Durch die traumatischen Erlebnisse haben viele Kinder Albträume, entwickeln Angststörungen oder ähnliche Krankheitsbilder. Die Fördermaßnahmen und psychosozialen Betreuungsangebote des Atfaluna-Zentrums unterstützen einen gesunden Verarbeitungsprozess des Erlebten.

Für therapeutische Gruppenangebote und individuelle Beratungsangebote stehen fünf erfahrene Fachkräfte bereit. Viele Kinder im Atfaluna-Zentrum  haben nie gelernt, sich auszudrücken und ihre Bedürfnisse zu benennen. Ihre Kommunikation ist stark eingeschränkt. Daher sind sie ganz besonders gefährdet, die politische Situation des Landes und deren Auswirkungen auf ihr Leben nicht ausreichend zu verarbeiten. In Gruppensitzungen lernen die Kinder, mit anderen Personen zu sprechen, sich ihnen zu öffnen und Wünsche und Bedürfnisse konkret zu kommunizieren. Manche Kinder können auch in Einzelsitzungen behandelt werden, wenn es notwendig ist.

 

Warum auch die Eltern lernen, mit den Händen zu reden

Um die Eltern-Kind-Beziehung zu stärken, gibt es gruppentherapeutische Angebote, an denen die ganze Familie teilnimmt. Hier lernen Eltern die Signale ihres Kindes besser einordnen und deuten zu können. Neben den psychosozialen Unterstützungsleistungen können Kinder und Eltern weitere Angebote des Atfaluna-Zentrums nutzen und zum Beispiel lernen, sich über die Gebärdensprache zu verständigen.

 

Wofür die Christoffel-Blindenmission arbeitet

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) setzt sich als christliche Organisation für inklusive Entwicklungszusammenarbeit seit über 100 Jahren für Kinder und Erwachsene mit Behinderungen ein. Ihre Mission ist es, die von Ausgrenzung und Armut bedrohten Menschen zu unterstützen, ein würdevolles und aktives Leben in der Mitte der Gesellschaft zu führen.

 

Dieser Text wurde uns freundlicherweise von cbm zur Veröffentlichung auf unserer Homepage zur Verfügung gestellt.

 

* Intifada bezeichnet zwei palästinensische Aufstände gegen Israel. Die erste Intifada dauerte etwa von 1987 bis 1993. Die zweite Intifada begann 2000 und endete 2005 mit dem beidseitigen Beschluss eines Waffenstillstandes.

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