Projekte

[U25] Online-Suizidprävention
Lebenshilfe

[U25] Online-Suizidprävention

In Deutschland nimmt sich durchschnittlich alle 56 Minuten ein Mensch das Leben. Das sind in Summe mehr Menschen, als durch Drogen, Verkehrsunfälle und HIV zusammen sterben. Durchschnittlich lässt jeder dieser Menschen sechs Angehörige zurück. * Nach wie vor ist Suizid ein großes Tabu-Thema in der Bevölkerung. Die Menschen sind oftmals allein gelassen mit ihren Sorgen, wissen nicht, wem sie sich anvertrauen können, da Vorurteile den Dialog erschweren. Freunde und Verwandte, denen ein solcher Gedanke offenbart wird, sind oftmals vollends mit der Situation überfordert, wissen nicht, ob sie mit jemand anderem darüber sprechen oder versuchen sollen, das Problem des Gegenüber kleiner zu reden. Knapp 15 % der Suizidfälle in Deutschland wird von jungen Menschen begangen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Eben für diese Gruppe gefährdeter wurde das Beratungsangebot von [U25] ins Leben gerufen. Ein sogenanntes „Help-Mail-System“ bekommen die Hilfesuchenden bis 25 Jahre in akuten Krisen kostenlose, anonyme und zeitlich unbegrenzte Unterstützung via Mail. Besonders hierbei ist, dass die beratenden Personen (sogenannte Peers) selbst zwischen 16 bis 25 Jahre alt sind. Die Peers werden vor ihrem Einsatz 3 – 6 Monate geschult und engagieren sich ehrenamtlich in dem Projekt. Im Austausch via Mail kann so über Sorgen und Ängste der zu beratenden Personen gesprochen werden, im Hintergrund tauschen die Peers sich in Fallbesprechungen mit dem Fachpersonal von [U25] aus. ProFiliis unterstützt die komplette Maßnahme im Jahr 2019 mit finanziellen Mitteln in Höhe von 10.400, - Euro. *UPDATE* Knapp 140 junge Menschen suchten im vergangenen Jahr Hilfe und Unterstützung bei [U25], insgesamt 21 Peers begleiteten die jungen Menschen in dieser Zeit per Mail. Um die Suizidprävention auch im Jahr 2020 anbieten zu können, hat die ProFiliis-Stiftung zugesagt, das Projekt auch in diesem Jahr mit finanziellen Mitteln in Höhe von 11.000, - Euro zu unterstützen. sf
Dortmund - gesamt
[U25] Online-Suizidprävention Dortmund, angebunden an den SkF e. V.
Verbesserte Wasser-, Hygiene- und Sanitärsituation in Tansania
Humanitärhilfe

Izigo Wash

Seit Anfang 2019 läuft im Norden Tansaniasin der RegionIzigodas Förderprojekt„IzigoWash“von World Visionzur Verbesserung der Hygienesituationvor Ort.Ansatzpunktehierfürdes Projektessind zwei Grundschulen in den DörfernKatokeund,Rugegesowie dieGesundheitsstationinundBugasha. Bislangistwardie sanitäre Situation an jedem dieser Orte mangelhaft. Die bis zu diesem Zeitpunkt installierten zwei Toiletten in der Grundschule vonKatokewaren heruntergekommen und eine Nutzung war nicht erstrebenswert. In der Grundschule vonRugegegibtes zwar die Möglichkeit, sich die Hände zu waschen, jedochexistiertegibtes für die insgesamt 298 Schülerinnen und Schüler nur einen Wassertank, der zeitgleich Wasserzum Trinkenund Hände waschen zur Verfügungsteht. Wenn die Kinder in der Pause nun diesen Wassertank verwenden wollten, bildeten sich vor dem Tank so lange Schlangen, dass zuweilen die Pausenzeit nicht ausreichte, sodass sich dieMentalitätMeinungdurchgesetzt hatte, dass das Händewaschen zu vernachlässigen ist.DiesEine Einstellung, diekannman den Kindernjedochnichteinmalverübelnkonnte, da aufgrund des Wassermangels in dieser Region häufig auch zuhause das Händewaschenteilweiseverboten wird, dadasdie Verwendung vonWasserdafürfür Hygienezwecke von den Eltern alszu schadeistempfunden wird. Hier setzt die Arbeit von World Vision bereits an. Bevor den Menschen Anlagen zum Hände Waschen und saubere Toiletten zur Verfügung gestellt werden, muss das Umdenken stattfinden, dass Hygiene ein wichtiger Faktor dabei ist, Krankheiten wie Durchfall, Amöben, Typhus und die generelle Verbreitung von Bakterien abzuwehren.Vorbereitende Maßnahmen wurdenbereitsim ersten halben Jahr der Projektdauerbereitsweitestgehend umgesetzt. An beiden Schulen fandim AnschlussAufklärungsarbeit über den richtigen Umgang mit sanitären Anlagen statt.Hierzu wurden an den Schulen Gruppen von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrern gebildet, die, nach der Aufklärungsarbeitderdurch dieProjektverantwortlichen,als Mediatorenden anderen Kindern undauch denBewohnern der Region näherbringensollten, dass dieseHygiene-Maßnahmen wichtig für ihren eigenen Schutzsind. Im OrtBugeshawurdewar noch vor Anlaufen des Projektesvor einiger Zeiteine Gesundheitsstation errichtetworden, die jedochzuvorüber keinen Wasserzugang verfügte, weshalb dortbislangnur eine minderwertige Versorgung erfolgen konnte. Aus diesem Grund sollte im Rahmen des „IzigoWash“ Projekteshier dereinRegenwassertank installiert werden, durch den es in Zukunft möglich seinwird, die Sanitär- und Hygienesituation zu verbessern, Latrinen zu benutzen, sich die Hände zu waschen und die Einrichtung samt medizinischer Geräte zu reinigen. Zudemkannsolltedurchdas gefiltertedie Filterung desRegenwassersebenfalls Trinkwasser zur Verfügung gestellt werdenkönnen. Bereits jetztInsgesamthat sich die Situation der Menschen in der Regiondeutlichverbessert,danicht zuletzt auch durchkleinereMaßnahmenviel erreicht werden konnte.:So wurden beispielsweise „Kubuyuchirizi“ installiert, kleine Wasserkanister, die an Bäumen aufgehängt werden, um das Händewaschen leichter zu gestalten.EbensoAber insbesonderehat sich die EinstellungvielerderBewohner der Region geändert, nachdem sie erfahren haben, wie wichtig Hygiene für den Erhalt ihrer Gesundheit ist. Eine maßgebliche Aufklärungsarbeit leisten hierbeinicht zuletztauch die Kinder, die ihre Eltern an ihrem neu erlangten Wissen teilhaben lassen können. Folgende Baumaßnahmen sindEnde des Jahres 2019umgesetztabgeschlossenworden: Die Errichtung zweier Toilettenanlagen in der Grundschule vonKatoke Der Bau zweier Einrichtungen zum Händewaschen in der Grundschule vonRugege Installation eines Regenwassertanks für die Gesundheitsstation inBugasha Die ProFiliis-Stiftung unterstützt dieses umfangreiche Vorhaben mit einer Fördersumme in Höhe von 42.000, - Euro. sf
Afrika
World Vision
Gerettete Erinnerungen im mondo mio!
Bildung

Gerettete Erinnerungen im mondo mio!

Das Kinder- und Jugendmuseum mondo mio! im Dortmunder Westfalenpark fasziniert große und kleine Besucher immer wieder mit interessanten und interaktiven Ausstellungen. Hier ist der Museumsbesuch mit Sicherheit nie langweilig. Bereits in der Vergangenheit hat die ProFiliis-Stiftung mehrfach Projekte des Museums gefördert. Im Jahr 2018 startete eine neue Ausstellung, die unter dem Titel „Gestrandete Erinnerungen“ lief. Aleida Assmann mahnt in ihrem Buch „Auf dem Weg zu einer europäischen Gedächtniskultur?“ eine gemeinsame west- und osteuropäische Erinnerungskultur an, in deren Zentrum die Gewaltverbrechen der Kriegs- und Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts stehen. Denn eine „unaufgearbeitete Verbrechensgeschichte“ … „unterminiert den Weg der Demokratie“, so Assmann. Erst das Wissen, das mit den Erinnerungen freigelegt wird, kann „Hass, Gewalt und Ausgrenzung gegen andere bändigen.“ Der lange verbindliche Konsens einer „solidarischen(n) Erinnerung an das nicht Wiedergutzumachende“ (Jürgen Habermas), der die bundesdeutsche Demokratie angesichts der Verbrechen der Nazis einigte, ist aufgebrochen und zerfällt zunehmend: Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit sind keine Tabus mehr, sie graben sich unter dem Vorwand einer neuen nationalistischen Identitätsdefinition tief in den demokratischen Diskurs ein. Auf Grundlage dieses Buches entstand das Projekt „Gestrandete Erinnerungen“. Flucht ist ein Thema, was spätestens seit der „Flüchtlingskrise“ wieder sehr präsent geworden ist und Menschen, egal welchen Alters, beschäftigt. Das Thema wird in Form eines Spiels behandelt. Bis zu 30 SpielerInnen können gleichzeitig in einem Spiel-Raum spielen. In einem alten Pappkarton finden sich, versteckt unter verschiedenen Unterlagen, 15 Fotos von Alltagsobjekten, die vergessen worden sind. In Zweierteams suchen sich die Spieler einen Gegenstand aus, über dessen Geschichte sie sich im Laufe des Spiels an verschiedenen Stationen auf Spurensuche begeben. Die einzelnen Stationen sind thematisch festgelegt: Aufbrechen / Verlassenmüssen / Fluchtgründe Flucht / Gewalterfahrungen / Traumata Heimat / Erinnerungen / Überlebensstrategien Ankommen Hoffnung / Zukunft Insgesamt müssen am Ende drei passende Erinnerungsfragmente zu dem jeweiligen Objekt der Teams gefunden worden sein, erst dann erfahren die SpielerInnen die gesamte Geschichte des Menschen, der sich hinter ihrem Objekt verbirgt. Hierunter verstecken sich verschiedene Charaktere wie bspw. Willy Brandt, Albert Einstein oder Georg Büchner, aber auch fünf anonymisierte Fluchtgeschichten aus der Gegenwart. Erst wenn die komplette Geschichte „erspielt“ wurde, können die SpielerInnen belegen, dass die Geschichten ihren Platz im Museum verdient haben und ausgestellt werden können, sodass sie nicht in Vergessenheit geraten. Während der ca. 90-minütigen Spieldauer beschäftigen sich die Jugendlichen intensiv mit der Fluchtgeschichte ihres Charakters, erfahren Hintergründe und entwickeln dabei Empathie und Verständnis für die Geflüchteten. Somit wird ein hochkomplexes und zeitgleich so wichtiges Thema auf spielerische Weise aufgearbeitet. ProFiliis unterstützt diese ausgefallene Ausstellung mit einer Fördersumme von insgesamt 7.000, - Euro. *entnommen aus der Projektbeschreibung des Projektpartners sf
Dortmund - gesamt
mondo mio! Kindermuseum e. V.
Mofa-AG am Heinrich-Heine-Gymnasium
Bildung

Mofa-AG am Heinrich-Heine-Gymnasium

Die große Freiheit beginnt für viele (gerade junge) Menschen mit dem Bestehen des Führerscheins, wenn es endlich heißt: Unabhängig von Dritten mit dem Auto von A nach B kommen. Bevor man ein Auto jedoch allein fahren darf, muss man in Deutschland das 18. Lebensjahr vollendet haben. Aber auch bis dahin heißt es keinesfalls, dass man unmotorisiert durch das Leben gehen muss – das Mofa bietet ab dem 15. Lebensjahr für viele Jugendliche eine gute Alternative zu Bus und Bahn, gerade, wenn man aus Regionen kommt, die nicht optimal an das Netz des ÖPNV angebunden sind. Zudem bietet das Fahren eines Mofas noch andere Vorteile. So können die Jugendlichen bereits ab 15 Jahren Fahrerfahrungen sammeln, sodass sie lernen, Gefahren und Risiken frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen, um diese dann später beim Fahren eines Autos zu vermeiden.* Bis vor einiger Zeit bot die Stadt Dortmund ein Mofa-Training auf dem Verkehrserziehungsplatz im Fredenbaumpark an, diese Maßnahme wurde jedoch abgeschafft. Um den SchülerInnen weiterhin ermöglichen zu können, ihre theoretischen und praktischen Erfahrungen für den Erwerb der Mofa-Prüfbescheinigung zu machen, entschieden die Verantwortlichen des Heinrich-Heine Gymnasiums im Dortmunder Stadtteil Nette, das schulische Gesamtkonzept „Verkehrserziehung“ um eine Mofa-AG zu erweitern. Hierfür benötigte die Schule insgesamt vier Mofas, mehrere Sicherheitsausrüstungen in Form von Helmen und Handschuhen, sowie Materialien für den Parcours, der auf dem Schulgelände für die AG aufgebaut werden kann. Durch die Übernahme der Kosten eines Mofas, der Ausrüstung und der Parcours-Materialien ermöglicht ProFiliis die Umsetzung dieses Projektes und wünscht allen TeilnehmerInnen allzeit gute Fahrt. * https://www.dekra.de/de/erst-moped-dann-auto/ sf
Dortmund - Nette
Heinrich-Heine-Gymnasium
Stipendien für RuhrTalente
Bildung

Stipendien für RuhrTalente

„In Deutschland entscheiden oftmals nicht vorhandene Talente über den Bildungsweg, sondern familiäre Hintergründe. Während 77 % aller Akademikerkinder studieren, ist dies bei Kindern aus Familien ohne akademische Tradition genau umgekehrt: 77 % studieren nicht (Vgl.: 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, 2013, Bonn-Berlin). Auch die Teilhabe an beruflichen Ausbildungsgängen ist in starkem Maße davon abhängig, ob die Eltern Arbeit haben, ein hohes Einkommen besitzen oder ob sie zugewandert sind oder nicht. Wer in weniger privilegierten Verhältnissen aufwächst, hat oft wenig Vertrauen in die eigenen Stärken und glaubt trotz guter Noten nicht an vorhandene Teilhabechancen.“ Um eben diesen talentierten Kindern, unabhängig von ihrer Herkunft, die Möglichkeit bieten zu können, ihr Potential entsprechend entfalten und ihren Lebensweg selbst gestalten zu können, entschieden Anfang 2016 die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen, die RAG Stiftung und der Initiativkreis Ruhr, das am NRW-Zentrum für Talentförderung angesiedelte Stipendienprogramm für Schüler „RuhrTalente“ ins Leben zu rufen und gemeinsam weiter zu entwickeln . Das Programm richtet sich schulformübergreifend an SchülerInnen ab der 8. Klasse. Gefördert werden diese dann maximal bis zum Beginn der Berufsausbildung oder des Studiums. Das Programm besteht aus Workshops, Seminaren, verschiedenen kulturellen Veranstaltungen und Exkursionen. Zudem gibt es noch individuelle Angebote, die sich an den persönlichen Interessen der StipendiatInnen orientieren. Auch Sachleistungen, wie beispielsweise die Anschaffung eines Laptops, oder die Ermöglichung von Sprachreisen schließt das Stipendium mit ein. Damit die SchülerInnen auch außerhalb ihres Stadtteils an allen Veranstaltungen teilnehmen können, wird ihnen ein für sie kostenloses VRR-Ticket zur Verfügung gestellt. Das Stipendien-Programm setzt sich aus fünf Handlungsfeldern zusammen: Orientierung schaffen Teilnahme an Workshops zur Berufs- und Studienorientierung Bewerbungstrainings Hospitation in verschiedenen Unternehmen Praktische Erfahrungen sammeln Umgangsformen und Etikette Seminar Besuch von Forschungslaboren oder andere spannende Einblicke in das Berufsleben Politik und Gesellschaft gestalten Besuch des Bundestags in Berlin Teilnahme an der Erstwählerkonferenz Infoveranstaltungen zum Ehrenamt Kultur erleben Besuch von Museen und Ausstellungen Theaterveranstaltungen Fachkenntnisse vertiefen Seminare, beispielsweise zu den Themen „professionell Präsentieren“ oder „Selbstmanagement“ Bei Bedarf Unterstützung in verschiedenen Schulfächern Das Basisprogramm des Stipendiums wird hierbei durch verschiedene, von den StipendiatInnen gewählte individuelle Programmpunkte ergänzt. Neben der Verbesserung der Zukunftsaussichten der einzelnen Jugendlichen ist auch die Bereicherung der Gesellschaft ein Ziel des Projektes. Durch die Entfaltung der Potentiale jedes Einzelnen profitieren alle von Talenten, die ansonsten womöglich unentdeckt geblieben wären. Die ProFiliis-Stiftung übernimmt die Kosten der Stipendien für fünf Dortmunder SchülerInnen, die sich im Jahr 2018 für ein solches Stipendium qualifizieren. * Teile dieses Textes wurden der Projektbeschreibung des Projektpartners entnommen sf
Dortmund - gesamt
Westfälische Hochschule
Milchcafé
Lebenshilfe

Milchcafé

Die Beratungsstelle Westhoffstraße im Sozialen Zentrum Dortmund e. V. bietet mit verschiedenen fachlichen Schwerpunkten, wie beispielsweise der „Familienberatung“, „Jugendberatung“ und der Fachstelle „Hilfen bei sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ ein niederschwelliges und breites Beratungsspektrum an. Die Beratung ist hierbei kostenlos und auf Wunsch auch anonym. Im Jahr 2018 wurde hier nun das Projekt „Milchcafé“ ins Leben gerufen. Das Milchcafé ist ein interkulturelles und offenes Gruppenangebot für junge Schwangere und Mütter mit Säuglingen und Kindern bis einschließlich dem 3. Lebensjahr. Im Durchschnitt wird das Milchcafé von 15 bis 20 jungen Frauen mit ihren Kindern besucht. Viele der Frauen haben einen Fluchthintergrund und fühlen sich im neuen Land häufig allein und verunsichert. Hier setzt die Idee des Projektes an: Die jungen Frauen sollen mit anderen (werdenden) Müttern in Kontakt treten können, sich über ihre bisher gemachten Erfahrungen in ihrem neuen Lebensumfeld austauschen und sich so gegenseitig eine Stütze werden. Die Ziele der Beratungsstelle sind hierbei vielschichtig und gliedern sich in kurz- mittel- und langfristige Ziele auf. Zu den kurzfristigen Zielen gehören unter anderem: Aus- oder Aufbau der Mutter-Kind-Bindung Stärkung in den Erziehungs- und Bildungskompetenzen Frauen mit verschiedenem kulturellem Hintergrund in Kontakt bringen und somit soziale Netzwerke außerhalb des eigenen Umfelds schaffen Selbsthilfepotentiale stärken Erleichterter Zugang zu Behörden, Hilfestellen und kulturellen Einrichtungen Langfristig sollen die jungen Frauen selbst eigene Angebote für andere Frauen entwickeln, beispielsweise in Form von Näh- oder Kochkursen für andere Gruppenteilnehmerinnen. Dies stärkt das Selbstwertgefühl und motiviert die Mütter im besten Fall dazu, beispielsweise eine Ausbildung zu beginnen. ProFiliis ermöglicht dieses innovative Projekt durch die Übernahme der Miet- und Personalkosten sowie der Kosten für die Bewirtung der Teilnehmerinnen. sf
Dortmund - Innenstadt-Nord
Beratungsstelle Westhoffstraße
LILALU 2019
Sport

LILALU 2019

Sommerferien sind etwas Tolles! Keine Schule, sechs Wochen lang! Was für die Kinder großartig ist, stellt für viele Eltern eine große Herausforderung dar. Was tun mit den Kindern, wenn man arbeiten muss? Und was sollen die Kinder erleben, wenn man nicht genügend finanzielle Mittel hat, um in den Urlaub zu fahren oder andere kostspielige Freizeitaktivitäten anbieten kann? Seit Jahren bietet das LILALU-Ferienprogramm der Johanniter in Dortmund hierfür eine Lösung. LILALU ist ein künstlerisches Bildungsprogramm, welches in den Rubriken Action, Zirkus, Bewegung, Tanz und mehr einiges zu bieten hat. Unter professioneller Anleitung lernen die Kinder innerhalb einer Woche, was in ihnen steckt. Beispielsweise gibt es die Möglichkeit, sich in Akrobatik auszuprobieren, Tanzeinlagen einzustudieren oder in schwindelnder Höhe artistische Meisterleistungen zu vollbringen. Auch die Versorgung von Leib und Wohl kommt nicht zu kurz. Alle TeilnehmerInnen erhalten eine warme Mahlzeit sowie gesunde Snacks für zwischendurch. Am Ende des Programms konnten auch im Jahr 2019 wieder kleine und große Fans die jungen Künstler bei der Abschluss-Show bewundern. Auch in diesem Jahr übernimmt die ProFiliis-Stiftung wieder die Kosten für 20 TeilnehmerInnen aus einkommensschwachen Familien, damit alle Sommerferien voller Spaß und Bewegung verbringen können. sf
Dortmund - gesamt
Die Johanniter
beneVolens veranstaltet Soziales Seminar
Bildung

beneVolens veranstaltet Soziales Seminar

„Jugend fördern. Zukunft gestalten.“ Das ist die Zielsetzung der im Jahr 2009 ins Leben gerufenen Kommende-Stiftung beneVolens. Die Bildungsprojekte zielen darauf ab, Jugendliche in ihrer Persönlichkeit zu stärken, wobei den Jugendlichen stets wertschätzend entgegengetreten wird und ihnen neue Lebensperspektiven eröffnet werden sollen. Besonders sozial benachteiligte Jugendliche sollen durch die Programme der Stiftung gefördert und in die Gesellschaft integriert werden. Ziel des Sozialen Seminars ist es, die Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen, ihre sozialen und interkulturellen Kompetenzen zu stärken und ein Bewusstsein für gesellschaftliche und soziale Problemstellungen zu schaffen. Auch Schlüsselkompetenzen wie Kooperation, Kommunikation und Konfliktfähigkeit werden hier geschult. Die SchülerInnen müssen während der Dauer des Projektes Ausdauer, Motivation und Kreativität beweisen. Im Rahmen des „Sozialen Seminars“ an der Katholischen Hauptschule Husen sollen im Schuljahr 2018 / 2019 die SchülerInnen zu urteilsfähigen und verantwortlichen jungen Menschen entwickelt werden. Das Seminar ist eine Form der politisch-sozialen Bildung in katholischer Trägerschaft. Einmal wöchentlich findet das für die SchülerInnen freiwillige Projekt, eingebettet in den Schulalltag, statt. Jedoch läuft es hier ganz anders ab als in den regulären Unterrichtsstunden. Gemeinsam mit den Jugendlichen werden Grundlagen moderner Wirtschaft, Politik und Gesellschaftslehre erarbeitet. Darüber hinaus setzen sich die Jugendlichen auch praxisorientiert mit Themen wie Teilhabe, Umwelt, Medienethik, Solidarität und Verantwortung auseinander. Themengebiete wie Armut, Sucht oder Rassismus spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Die ProFiliis-Stiftung unterstützt beneVolens mit finanziellen Mitteln für die Honorarkosten der Referentin und Materialkosten und ermöglicht somit ein weiteres Jahr an der Hauptschule Husen, in dem das Soziale Seminar angeboten werden kann. sf
Dortmund - Husen
beneVolens
donum vitae bietet Babykleider-Kammer an
Lebenshilfe

Babykleiderkammer

donum vitae stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Geschenk des Lebens“. Der gemeinnützige Verein, der hinter diesem Namen steckt, wurde 1999 gegründet. Seitdem beraten, schützen und helfen die Mitglieder all jenen, die mit ihrer aktuellen Lebenssituation rund um das Thema Familie überfordert sind. Zu den behandelten Themen zählen unter anderem vorgeburtliche Diagnostik, Familienplanung, Verhütung, unerfüllter Kinderwunsch, psychische und soziale Probleme vor und nach der Geburt, Entwicklung des Kindes, etc. Auch bei rechtlichen Fragen und finanziellen Hilfen stehen die Beraterinnen bei donum vitae unterstützend zur Seite. Seit nun 5 Jahren existiert das Projekt „Kleiderkammer“ in der Beratungsstelle in Dortmund. Die Kleiderkammer ist Anlaufstelle für Familien, deren finanzielle Situation es nicht zulässt, genügend Kleidung für das neugeborene Kind anzuschaffen, sodass diese Familien auf Spenden angewiesen sind. Jedoch ist häufig nicht die Anschaffung von Kleidung das Problem, sondern die größeren Investitionen wie Kinderwagen, Tragehilfen oder Babybetten. Im Gegensatz zu Kleidung werden diese Sachen kaum gespendet, da viele Menschen diese Spende mit einem größeren Aufwand verbunden sehen oder die Gegenstände noch relativ gewinnbringend verkaufen möchten. Hier setzt die Idee der „Babykleiderkammer“ an, die eben diese Gegenstände für die Familien kostenlos zur Verfügung stellt. Man möchte den Betroffenen in Not schnell und unbürokratisch helfen können, in akuten Krisensituationen werden die Familien auch mit Babynahrung und Windeln versorgt, die in Form von Drogeriemarkt-Gutscheinen ausgegeben werden. Nun mag sich der ein oder andere die Frage stellen, ob es für solche Situationen nicht das Sozialsystem gibt, welches Menschen eigentlich vor diesen Situationen bewahrt. Jedoch gibt es immer wieder Fälle, in denen dieses „Rettungsnetz“ die Betroffenen nicht auffängt, beispielsweise ausländische Studentinnen, die darauf keine Ansprüche haben. Da Babybetten und Kinderwagen aber auch für einen Verein wie donum vitae nicht kostenlos sind, braucht die Beratungsstelle in Dortmund Unterstützung. Mit einem Förderbetrag von insgesamt 5.200, - Euro unterstützt ProFiliis dieses wichtige Projekt. Konkret bedeutet dies, dass die Anschaffung von diversen Kinderbetten, Schlafsäcken, Kinderwagen, Greifbällen und Drogeriemarkt-Gutscheinen ermöglicht werden konnte, sodass diese den Betroffenen im Rahmen des Projektes zur Verfügung gestellt werden können. sf
Dortmund - gesamt
donum vitae
Sprossenwand und Ballonkünstler für den TVE Bodelschwingh
Sport

Sprossenwand und Ballonkünstler für den TVE Bodelschwingh

Turnen bietet verschiedene Vorteile für den Körper: Es fördert konditionelle und koordinative Fähigkeiten und im Verein betrieben fördert es zudem das Gemeinschaftsgefühl und den Teamgeist. Mit „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn hielt diese Sportart 1807 endgültig Einzug in Deutschland, seit 1885 gehört auch der Turnverein Eintracht Bodelschwingh zu einem der vielzähligen in Deutschland. Aktuell zählt der Verein knapp 460 Mitglieder, die alle Altersklassen vertreten. Mittlerweile bietet der Verein seinen Mitgliedern neben dem klassischen Turnen unter anderem auch Leichtathletik, Ballspiele und Step Aerobic an, wobei dies nur einige Beispiele aus dem breitgefächerten Angebot sind. Gelegentlich stehen auch Ausflüge und Turnfeste auf dem Programm. Der Verein nutzt für 5 Kindergruppen die Sporthalle der Grundschule „Auf dem Kellerkamp“. Auf Anfrage der Kinder und Eltern entschieden die Verantwortlichen, dass das Angebot um ein beliebtes Sportgerät erweitert werden soll: Eine Sprossenwand! Klettern hat für Kinder wichtige Funktionen. Es stärkt die Muskulatur, fördert somit das Wachstum und trainiert motorische und sensorische Fähigkeiten.* Aber natürlich bietet so eine Sprossenwand nicht nur gesundheitliche Vorteile, der Spaß steht im Vordergrund! Wildes Toben und verrückte Spielideen bereiten in der Höhe natürlich noch mehr Freude als am Boden. Aber auch neben der Aktivität in der Sporthalle möchte der TVE seinen kleinen Mitgliedern Highlights bieten, im September 2019 z. B. war es dann wieder einmal soweit: Das Kinderfest stand an. Die vielfältigen Attraktionen ließen hier jedes Kinderherz höherschlagen: Hüpfburg, Spielmobil und Glücksrad boten viel Abwechslung, auch für die Stärkung zwischendurch wurde gesorgt. Höhepunkt des Festes war der Ballonkünstler Hakan Eren, der mit seinen Ballontieren und -figuren die kleinen BesucherInnen faszinierte. Herr Eren nahm sich auch Zeit, um neugierige Fragen zu beantworten und die ein oder andere seiner Techniken zu verraten. ProFiliis unterstützte den TVE bei diesen beiden Vorhaben finanziell. * https://sprossenwand-fitness.de/kinderzimmer/ sf
Dortmund - Bodelschwingh
TVE Eintracht 1885 e. V.
Leitbild der Albert-Schweitzer-Realschule
Bildung

Leitbild der Albert-Schweitzer-Realschule

2020 ist ein ganz besonderes Jahr für das Kollegium und die SchülerInnen der Albert-Schweitzer-Realschule (ASR): Die Schule im Dortmunder Stadtteil Nette feiert ihr 100-jähriges Jubiläum. Aber auch im Jahr 2019 gab es ein Highlight, welches zum Ende des Jahres nach langer und intensiver Arbeit fertiggestellt wurde. Im Schuljahr 2017 / 2018 haben SchülerInnen (repräsentiert durch die Schülervertretung), LehrerInnen und Eltern (vertreten durch die Schulpflegschaft) gemeinsam in einem intensiven Prozess ein schuleigenes Leitbild zu den Werten und Visionen der Schule entwickelt. Bestehend aus insgesamt zehn Leitsätzen soll es für SchülerInnen und LehrerInnen im Schulalltag eben diese Werte und Visionen der Schule zusammenfassen und sie für alle transparent machen. Die Schule möchte unter anderem die Persönlichkeit ihrer Schutzbefohlenen stärken, Lernen und Freizeit in Einklang bringen und die Vielfalt an der Schule unterstreichen. Damit diese erarbeiteten Sätze nicht in Vergessenheit geraten, sollte das Leitbild von einer Gruppe von SchülerInnen und unter Anleitung der Netter Künstler Karin Heimann und Detlef Bechinie von Lazan, künstlerisch umgesetzt werden. Bei einer feierlichen Eröffnung am 10. Dezember 2019 wurde das Ergebnis vorgestellt und vom Stadtbezirks-Bürgermeister Herr Tölch eingeweiht. Mit einer Größe von fast 17 Quadratmetern ziert das Kunstwerk nun die Eingangshalle der Realschule und erinnert hier alle Passanten täglich an das Leitbild der Schule. Die ProFiliis-Stiftung übernahm die Kosten für die Materialien (Holzplatte, Pinsel, Lacke, Farben, etc.). sf
Dortmund - Nette
Albert-Schweitzer-Realschule
Plappermauls Sommerferientagebuch
Bildung

Plappermauls Sommerferientagebuch

Sommerferien! Ein Wort, bei dem die Herzen aller SchülerInnen höherschlagen. Endlich ausschlafen und mit der Familie in den Urlaub fahren. Aber was tun, wenn die Familie keine Zeit oder kein Geld hat, die Ferien an den Stränden Südfrankreichs zu verbringen? Das fragt sich auch Plappermaul, ein kleines Nashorn aus der Dortmunder Nordstadt. Und er hat großartige Ideen! Ins Freibad gehen, das „Big Tipi“ im Fredenbaum besuchen oder auch einen regnerischen Tag zuhause verbringen. Über all dies berichtet er im nun erschienenen Sprachförderbuch „Sommerferien mit Plappermaul“, dem 3. Teil der Plappermaul-Serie, die das Dortmunder Jugendamt in Kooperation mit dem Netzwerk INFamilie herausgebracht hat. Die Teile eins und zwei richteten sich an Kinder von 0-3 und 3-6 Jahren und waren eher zum Vorlesen angedacht. Der dritte Band richtet sich nun an Kinder zwischen 6-10 Jahren. Das Buch ist ein Wendebuch, von der einen Seite gelesen ist das Buch auf Deutsch, von der anderen Seite in der jeweiligen Muttersprache der Kinder. Denn wie auch die ersten beiden Teile richtet sich das kostenlose Angebot in erster Linie an Kinder aus Familien, die einen fremdsprachlichen Hintergrund haben. So sollen beide - sowohl Kinder als auch Eltern - an das Lesen und Verstehen der deutschen Sprache herangeführt werden und zeitgleich entdecken, was man alles, kostenlos oder mit geringem finanziellem Aufwand, in Dortmund erleben kann. Gemeinsam mit der Dortmund Stiftung und der Stiftung Help and Hope fördert ProFiliis dieses Projekt mit 7.500, - Euro und wünscht allen Kindern viel Spaß beim Lesen und beim Entdecken ihrer Stadt Dortmund. sf
Dortmund - gesamt
Netzwerk INFamilie / Jugendamt Dortmund