Herzlich Willkommen bei ProFiliis!

Liebe FörderInnen, FreundInnen und Interessierte,

wir freuen uns sehr über Ihren Besuch auf unserer Homepage! Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einen möglichst umfassenden Überblick über Ziele und Aktivitäten der ProFiliis-Stiftung vermitteln.

Wir hoffen, dass Sie hier alle für Sie wichtigen Informationen finden. Wenn nicht, scheuen Sie sich nicht und kontaktieren Sie uns direkt. Auch für Ihr Feedback und Ihre Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.

Besonders freuen würden wir uns natürlich, auch Sie bald als Förderer oder Projektpartner begrüßen zu dürfen.

Der Stiftungsvorstand

Aktuelles

05Jan

Lilalu 2021

Das Sommerferienprogramm der Johanniter ist in Dortmund eine bereits seit vielen Jahren bekannte Institution. Jedes Jahr findet in den Sommerferien ein einwöchiger Workshop statt, während dessen sich alles um die Themen Theater, Tanz, Musik, Zirkus und Bewegung dreht. Am Ende der Woche können sich Eltern, Geschwister, Freund und Interessierte in einer Vorstellung ein Bild davon machen, was die Kinder und Jugendlichen in der Zeit gelernt haben. 

 

Insbesondere für Kinder, die während der Ferien nicht verreisen, ist dieses Angebot eine tolle Möglichkeit der Freizeitgestaltung. Deshalb war die Enttäuschung aller Beteiligten groß, als klar wurde, dass das Programm im Sommer 2020 aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte.  

 

Umso mehr heißt es dafür, zuversichtlich auf den Sommer 2021 zu schauen, in dem LILALU seine Pforten wieder wie geplant öffnen möchte. Um auch in diesem Jahr Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien die Möglichkeit zu geben, an dem Programm teilzunehmen, stellt die ProFiliis-Stiftung, wie in den letzten Jahren, wieder Mittel für 20 kostenlose Teilnahmeplätze zur Verfügung.   

 

sf

23Dez

200.000 Euro für zwei Großprojekte

Schon seit vielen Jahren unterstützt die ProFiliis-Stiftung die beiden international tätigen Hilfsorganisationen World Vision und cbm bei der Durchführung von Projekten für Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt. Bisher war dabei eine Förderzusage in Höhe von rund 50.000 Euro der absolute Spitzenreiter. Nun ergibt sich durch eine unerwartete Zuwendung eine ganz besondere Situation: 

 

Durch die Verdopplung der großzügigen Spende der Erbengemeinschaft "Hilde Schmidt-Häbel" (s.auch https://profiliis.de/news/1043ist es ProFiliis möglich, beide Hilfsorganisationen mit jeweils 100.000 Euro zu unterstützen!

 

World Vision hat die Förderzusage bereits erhalten und investiert die Mittel in den Ausbau zweier Schulen in Bolivien (s. Projekt World Vision).

 

Die Förderzusage an cbm steht noch bevor. Es handelt sich hier um ein Projekt zur inklusiven Schulbildung,  das in Simbabwe umgesetzt werden und die Bildungschancen für Kinder mit Behinderungen verbessern soll.

 

Das Team der ProFiliis-Stiftung freut sich über diese „Rekord-Zusage“ der Erbengemeinschaft, die die Umsetzung zweier sehr wertvoller Projekte in zwei der ärmsten Länder der Welt ermöglicht.

 

sh

23Dez

Großspende von Erbengemeinschaft

Thomas Schieferstein staunte nicht schlecht, als er vor einiger Zeit einen nicht alltäglichen Anruf von seinem langjährigen Freund Martin Häbel aus seiner Heimatstadt Bad Marienberg im Westerwald erhielt: Gemeinsam mit seinen 3 Geschwistern Ortrud Haas, Anette Hlupic und Michael Häbel verwaltete Martin Häbel im Rahmen einer Erbengemeinschaft den Nachlass ihrer kinderlosen Tante Hilde Schmidt-Häbel, der seit jeher die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen am Herzen gelegen hatte. In Neustadt an der Weinstraße war sie fast 30 Jahre als Studiendirektorin an einem Gymnasium tätig. Sie engagierte sich zeitlebens in verschiedenen sozialen Projekten von denen sie einige selbst initiierte und tatkräftig unterstützte. Für ihr vielfältiges soziales Engagement wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

 

Da lag es nahe, dass die Erblasserin schon zu Lebzeiten verfügte, dass ein Teil ihres Erbes einem oder mehreren Projekten zur Förderung von Kindern und Jugendlichen zukommen solle. Diesem Wunsch wollte die Erbengemeinschaft selbstverständlich nachkommen.

 

Aus diesem Grund nun die Kontaktaufnahme mit der ProFiliis-Stiftung, von deren Existenz die Mitglieder schon seit längerem wussten, mit der Bitte um Vorschläge für Kinder- bzw. Jugendprojekte im Ausland. Insgesamt wurde der ProFiliis-Stiftung hierfür ein Spendenvolumen in Höhe von 100.000,- € in Aussicht gestellt.

 

Gemeinsam überlegte man nun, welchem Zweck die großzügige Spende zukommen soll und entschied sich zunächst für ein Projekt, das den Ausbau zweier Bildungszentren in einer von Armut geprägten Region in Bolivien (für mehr Details hier klicken: Projekttext World Vision) zum Ziel hat und vom langjährigen Partner World Vision umgesetzt wird. Aber auch ein weiteres vorgeschlagenes Projekt fand den Zuspruch der Erbengemeinschaft, so dass sich ProFiliis schon sehr früh entschied, die Spendensumme aus eigenen Mitteln zu verdoppeln und so die Realisierung beider Projekte zu ermöglichen.

 

Während das Projekt in Bolivien inzwischen bereits bewilligt und gestartet ist, steht die Förderzusage an den ebenfalls langjährigen Auslands-Projektpartner cbm für die zweite Maßnahme unmittelbar bevor. Es handelt sich hier um ein Projekt „Inklusive Schulbildung“,  das in Simbabwe umgesetzt werden soll und die Bildungschancen für Kinder mit Behinderungen verbessern soll.

 

„Wir sind wirklich überwältigt von dieser hohen Spendensumme, die zugleich die höchste Zuwendung in der Geschichte des 11jährigen Bestehens von ProFiliis darstellt und bedanken uns ganz herzlich bei Ortrud, Anette, Martin und Michael für das in uns gesetzte Vertrauen. Wir haben sehr gerne und schon zu Beginn der gemeinsamen Projektsuche angeboten, die Summe aus eigenen Mitteln zu verdoppeln, um so über unsere Projektpartner World Vision und cbm gleich zwei nachhaltige Auslands-Projekte mit einem sehr hohen Nutzen für tausende Kinder und Jugendliche in zwei der ärmsten Regionen der Welt finanzieren zu können.“ (Thomas Schieferstein)

 

Martin Häbel und Thomas Schieferstein

 

Martin Häbel überreicht bei einem Besuch in Dortmund den symbolischen Scheck im Namen seiner drei Geschwister Ortrud Haas (Eching), Annette Hlupic (Bad Marienberg) und Michael Häbel (Edenkoben).

 

Das Team der ProFiliis-Stiftung bedankt sich von ganzem Herzen für die großzügige Spende und freut sich über die dadurch möglich gewordene Verbesserung der Schulausbildung zahlreicher Kinder und Jugendlicher!

 

23Dez

100.000,- Euro für zwei Schulen in Bolivien

Ein gelungenes Beispiel für ein effizientes Co-Funding

 

Im Süden Boliviens befindet sich in der Gemeinde Cuevo das Bildungszentrum El Arenal, in dem die Kinder und Jugendlichen der Region zur Schule gehen und mit kostenloser Schulspeisung versorgt werden. Dies ist bei ihnen zu Hause häufig nicht angemessen möglich. Da die Zahl der Schüler*innen stetig steigt, muss das Bildungszentrum dringend erweitert werden. Deswegen werden seit Oktober 2020 vier neue Klassenzimmer gebaut, die mit Möbeln und pädagogischem Material ausgestattet werden. Außerdem werden die Räume technologisch ausgerüstet und Multimedia-Geräte zur Verfügung gestellt. Beim Bau der neuen Klassenzimmer wird darauf geachtet, dass dort Regeln im Kontext der Corona-Pandemie eingehalten werden können. Ferner werden barrierefreie Sanitäranlagen sowie ein Spielplatz errichtet. 

 

Auch an der Schule in der Gemeinde Guazuigua Cruce, die ebenfalls im Süden Boliviens liegt, werden drei neue Klassenräume gebaut und mit Möbeln, Lehr- und Lernmaterialien sowie Multimedia-Geräten ausgerüstet. Außerdem werden neue Sanitäranlagen errichtet. Für die Schüler*innen und Lehrer*innen in Guazuigua Cruce soll so der Zugang zu einer guten und gesunden Lernumgebung geschaffen werden.

 

Durchgeführt werden die geschilderten Projekte von World Vision; einem international tätigen Hilfswerk mit den Schwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft. Die Organisation setzt sich weltweit für Kinder und Familien (unabhängig von Religion, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht etc.) ein, um deren Lebensbedingungen zu verbessern und Armut und Ungerechtigkeiten zu bekämpfen.

 

Bei dem beschriebenen Projekt handelt es sich nicht nur um das bislang größte von der ProFiliis-Stiftung je geförderte Projekt, sondern auch die Art der Mittelaufbringung zur Finanzierung des Projektes verdient eine besondere Beachtung: So kam der Anstoß für dieses Projekt nicht von der ProFiliis-Stiftung selbst, sondern von einem Großspender, der im Jahr 2020 an ProFiliis herangetreten war: die Erbengemeinschaft Hilde Schmidt-Häbel. Die Mitglieder der Erbengemeinschaft kamen mit dem Wunsch auf ProFiliis zu, 50.000,- Euro aus dem Nachlass ihrer kinderlosen Tante für ein karitatives Kinder- und Jugendprojekt zu spenden und baten ProFiliis um Vorschläge für ein geeignetes Projekt in einem sog. Entwicklungsland. Gemeinsam entschied man sich für das aktuelle Projekt von World Vision. 

 

Um eine noch höhere Wirkung des Projektes zu erzielen, hatte ProFiliis schon sehr früh im Prozess angeboten, die Spende der Erbengemeinschaft aus eigenen Mitteln zu verdoppeln, sodass nun insgesamt 100.000,- Euro für die beiden Schulen in Bolivien zur Verfügung gestellt werden können. Mit diesen Mitteln können 

  • insgesamt sieben Klassenräume sowie ein Spielplatz erbaut werden, 
  • Möbel, Multimedia-Geräte, didaktisches Material sowie Material für COVID-19-Maßnahmen für zwei Schulen angeschafft werden und 
  • die Projektbetreuung durch World Vision sichergestellt werden.

 

 

sh

 

Lageplan der beiden Schulen in Bolivien

 

➤ weitere Neuigkeiten

Presse

Wunschbaum-Aktion für Marten
2020
22Dez

Wunschbaum-Aktion für Marten

Unterstützung für Kita Erdbeerfeld
2020
11Dez

Unterstützung für Kita Erdbeerfeld

Parkour beim TSC Eintracht
2020
20Nov

Parkour beim TSC Eintracht

ProFiliis fördert CLIMB Lernferien
2020
20Okt

ProFiliis fördert CLIMB Lernferien

➤ weitere Presseartikel

Projekte

Hängeschaukel für Mengeder Tagesgruppe
Lebenshilfe

Hängeschaukel für Mengeder Tagesgruppe

Der Verein für Erziehungshilfen Mengede e.V. (kurz: VfE) wurde im Jahr 1981 gegründet und ist eine Jugendhilfeeinrichtung. Das vielfältige Betreuungsangebot reicht von den ambulanten Diensten über die Mobile Betreuung und teilstationäre Angebote bis zur stationären Unterbringung in einer Wohngruppe. 

 

Im Dortmunder Stadtteil Mengede ist eine Heilpädagogische Tagesgruppe des Vereins angesiedelt. Bestandteil der Betreuung in einer Tagesgruppe ist die Förderung von sozialem Lernen in der Gruppe, die Begleitung der schulischen Förderung und eine aktive Elternarbeit (§32 SGB VIII). Zu diesem Zweck kommen die Kinder und Jugendlichen nach der Schule in die Einrichtung und werden dort von pädagogischem Fachpersonal betreut, unterstützt und gefördert. Ziel ist es, dass die Kinder und Jugendlichen mit dem Hilfsangebot der Tagesgruppe in ihren Herkunftsfamilien verbleiben können und eine stationäre Unterbringung nicht notwendig wird. Hierzu werden auch die Eltern intensiv in die Arbeit miteinbezogen und in ihrer Erziehungsfähigkeit gestärkt.

 

In der Heilpädagogischen Tagesgruppe Mengede werden aktuell acht Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren betreut, in deren Familien das Jugendamt aus verschiedenen Gründen einen Unterstützungsbedarf festgestellt hat. Einige der Kinder zeigen Verhaltensauffälligkeiten. Sie haben beispielweise Schwierigkeiten im Sozialverhalten oder mit der Kontrolle ihrer Emotionen oder sind an ADHS oder dem Tourette-Syndrom erkrankt. Für die Mitarbeiter der Tagesgruppe ist ein vertrauensvoller Umgang mit den Kindern und Jugendlichen grundlegend für die gemeinsame Arbeit. Sie geben im Gruppenalltag notwendige Regeln und Strukturen vor, arbeiten aber stets individuell und situativ. Die Kinder und Jugendlichen verbringen in der Gruppe gemeinsam ihren Alltag und erhalten (zum Beispiel bei der Erledigung der Hausaufgaben oder in Konfliktsituationen) die notwendige Unterstützung von den pädagogischen Fachkräften. Die Eltern werden bei Eltern-Kind-Nachmittagen oder auch über den Eltern-Arbeitskreis, in dem sich die Eltern untereinander über aktuelle Herausforderungen austauschen können, in die Arbeit der Tagesgruppe miteinbezogen. In regelmäßigen Abständen werden in Gesprächen mit dem Jugendamt die Fortschritte des jeweiligen Kindes, ggf. weiterer Hilfebedarf und die aktuellen Ziele der Arbeit besprochen.

 

Da in der Tagesgruppe immer viel los ist und viele Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen aufeinandertreffen, wollten die Mitarbeiter*innen den Kindern und Jugendlichen nun einen weiteren gemütlichen Rückzugsort schaffen: eine Hängeschaukel. Die sogenannte „Swing Ding“ stellt einen Platz zum Wohlfühlen und Entspannen dar und lädt zum Beispiel dazu ein hier ein Buch zu lesen. Gleichzeitig kann sie auch bei Bewegungsspielen eingesetzt werden und ist eine tolle Möglichkeit, den Gleichgewichtssinn zu fördern.

 

ProFiliis stellte der Heilpädagogischen Tagesgruppe des VfE Mengede 570,- Euro zur Verfügung, um die Swing Ding anzuschaffen.

 

sh

Dortmund - Mengede
Verein für Erziehungshilfen Mengede e.V.
100.000,- Euro für zwei Schulen in Bolivien
Humanitärhilfe

100.000,- Euro für zwei Schulen in Bolivien

Ein gelungenes Beispiel für ein effizientes Co-Funding

 

Ausgangslage im Oktober 2020

Das Bildungszentrum El Arenal befindet sich in der Gemeinde Cuevo im Süden Boliviens. 90 % der Einwohner gehören zum Volk der Guaraní, das im Kolonialismus zum Teil von Vertreibung und Ausbeutung durch die Kolonialisten betroffen war. Heutzutage lebt ein Großteil der Guaraní verstreut in mehreren Ländern Südamerikas in kleinen Gemeinschaften, in denen viele Familien problematischen Lebensbedingungen ausgesetzt sind. Auch in der Gemeinschaft in Arenal herrschen schwierige Bedingungen, da sie sich vorwiegend über landwirtschaftliche Produktion auszeichnet, obwohl die klimatischen Gegebenheiten hierfür schwierig sind: Auf Grund der Anfälligkeit des Bodens für große Trockenheit kann der Anbau von ausreichend Nahrung nicht verlässlich gewährleistet werden. Generell sind die wirtschaftlichen Erträge sehr gering und somit auch die sozioökonomischen Bedingungen der Familien. Viele Kinder und Jugendliche können zu Hause nicht angemessen ernährt werden.

 

Trotz dieser Erschwernisse wächst die Bevölkerung stetig und somit auch die Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die beschult werden müssen. Da Arenal das einzige Bildungszentrum im Umkreis ist, das Unterricht für die Sekundarstufe sowie die Unterbringung der Schüler*innen in einem Internat anbietet, ist es auch Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche aus Nachbargemeinden. Um all diesen Schüler*innen angemessenen Unterricht sowie den Zugang zu kostenloser Schulspeisung zu ermöglichen, muss das Bildungszentrum dringend erweitert werden. 

 

Auf Grund der Corona-Pandemie ist der Schulbetrieb aktuell unterbrochen und es kann kein adäquater Ersatz angeboten werden. Den Schüler*innen wird also zum einen ihr Recht auf Bildung genommen, zum anderen ist die angemessene Ernährung der Kinder und Jugendlichen weiter gefährdet. Die Kluft zwischen Schüler*innen in der Stadt und auf dem Land sowie von privaten und öffentlichen Bildungsinstitutionen wird so weiter vergrößert. Es muss also nicht nur mehr Raum für immer mehr Lernende, sondern auch die Möglichkeiten für „Fernunterricht“ oder andere adäquate Bildungseinheiten geschaffen werden.

 

Rund 75 Kilometer entfernt von Cuevo liegt die Gemeinde Guazuigua Cruce, deren Einwohner mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Auch hier ist ein Ausbau der Schule dringend notwendig.

 

 

Projekt

Seit Oktober 2020 werden in Cuevo vier und in Guazuigua Cruce drei neue Klassenzimmer gebaut, die mit Möbeln und pädagogischem Material ausgestattet werden. Außerdem werden die Räume technologisch ausgerüstet und Multimedia-Geräte zur Verfügung gestellt. Beim Bau der neuen Klassenzimmer wird darauf geachtet, dass dort Regeln im Kontext der Corona-Pandemie eingehalten werden können. Ferner werden barrierefreie Sanitäranlagen sowie in Cuevo außerdem ein Spielplatz errichtet.

 

Auf diese Weise soll den 279 Schüler*innen und den 24 Lehrer*innen eine angemessene und gesundheitlich unbedenkliche Lern- und Lehrumgebung geboten werden, in der die Kinder und Jugendlichen ihre kognitiven und sozialen Kompetenzen erweitern können.

 

Um die Nachhaltigkeit der Erweiterung des Bildungszentrums sicherzustellen, werden die Gemeinden Cuevo und Guazuigua Cruce in die Baumaßnahmen involviert. So steuern die Gemeinden einen finanziellen Eigenanteil bei und bieten technische Unterstützung. Außerdem werden lokale Materialen und Arbeitsleistungen einbezogen. Des Weiteren werden die örtlichen bildungspolitischen Behörden, die Elternvertretungen und Unterstützungseinrichtungen in Projektplanung und -umsetzung eingebunden. 

 

Durchgeführt wird das geschilderte Projekt von World Vision; einem international tätigen Hilfswerk mit den Schwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft. Die Organisation setzt sich weltweit für Kinder und Familien (unabhängig von Religion, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht etc.) ein, um deren Lebensbedingungen zu verbessern und Armut und Ungerechtigkeiten zu bekämpfen.

 

 

Finanzierung

Schon seit vielen Jahren unterstützt die ProFiliis-Stiftung World Vision einmal jährlich bei der Durchführung eines Projektes in den sogenannten Entwicklungsländern. In diesem Fall handelt es sich jedoch um eine ganz besondere Unterstützung: Die Mitglieder der Erbengemeinschaft Hilde Schmidt-Häbel, vier Geschwister, kamen mit dem Wunsch auf ProFiliis zu, 50.000,- Euro aus dem Nachlass ihrer kinderlosen Tante für ein karitatives Kinder- und Jugendprojekt zu spenden und baten ProFiliis um Vorschläge für ein geeignetes Projekt in einem sog. Entwicklungsland. Gemeinsam entschied man sich für das aktuelle Projekt von World Vision. 

 

Um eine noch höhere Wirkung des Projektes zu erzielen hatte ProFiliis schon sehr früh im Prozess angeboten, die Spende der Erbengemeinschaft aus eigenen Mitteln zu verdoppeln, sodass nun insgesamt 100.000,- Euro für das Bildungszentrum El Arenal in Bolivien zur Verfügung gestellt werden können. Mit diesen Mitteln können 

 

  • insgesamt sieben Klassenräume sowie ein Spielplatz erbaut werden, 
  • Möbel, Multimedia-Geräte, didaktisches Material sowie Material für COVID-19-Maßnahmen für zwei Schulen angeschafft werden und 
  • die Projektbetreuung durch World Vision sichergestellt werden.

 

An dieser Stelle werden wir Sie über den Stand des Projektes auf dem Laufenden halten und Fotos vom Baufortschritt veröffentlichen.

 

sh

 

 

Update 12/2020:

Die Vereinbarungen mit beiden Stadtverwaltungen und den Dörfern sind getroffen worden, die Ausschreibungen für die Bauarbeiten in Bolivien laufen.

 

Südamerika
World Vision Deutschland
Neuer Mehrzweckraum für die Kita Erdbeerfeld
Freizeit

Neuer Mehrzweckraum für die Kita Erdbeerfeld

In der Kita Erdbeerfeld in Dortmund-Mengede war ein Raum bisher nicht gut genutzt. Er liegt im Obergeschoss des Kindergartengebäudes zwischen den Gruppenräumen der Schmetterlings- und der Bienengruppe und diente lediglich als Materiallager. Um das Angebot der beiden angrenzenden Gruppenräume zu erweitern, wurde der Raum nun neu ausgestattet und zum Multifunktionsraum für die beiden Gruppe mit jeweils 25 Kindern umgewandelt. 

 

Da einige der Kinder nach dem Mittagessen ein kleine Schlafpause benötigen, wurden in diesem Raum Schlafplätze erschaffen: Unter einem flachen Podest verbergen sich Matratzen auf ausziehbaren Lattenrosten, die nach Bedarf hervorgeholt werden können. Nach dem Mittagsschlaf werden sie wieder unter das Podest geschoben und nehmen keinen Platz für andere Aktivitäten weg. So ist das Podest mit der neu errichteten Spiegelwand samt Ballettstange beispielsweise als „Tanzstudio“ und Theaterbühne nutzbar. 

 

Ein weiteres Podest bietet zum einen Stauraum für Schubkästen mit Bausteinen und ermöglicht zum anderen das Spielen und Bauen auf verschiedenen Ebenen. Außerdem kann das Podest als Sitztribüne für die Zuschauer bei Aufführungen dienen.

 

Ergänzt wird das kreative Angebot in dem neuen Raum mit einem Musikschrank, der mit verschiedenen Musikinstrumenten gefüllt ist. Auch die Proben des Kindergarten-Chors „Erdbeerclubchor“ finden hier statt.

 

Zwei große Schränke bieten zusätzlichen Stauraum für Spielsachen, Verkleidungen und gemütliche Sitzkissen.

 

Die Möglichkeiten in dem neuen Raum sind also nahezu unendlich! Neben den Kindern aus der Schmetterlings- und der Bienengruppe freuen sich auch alle anderen Mädchen und Jungen, die in der Kita Erdbeerfeld betreut werden. Insgesamt sind das 85 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren.

 

Nachdem die Idee für die Umgestaltung des Raumes aufgekommen war, wendete sich das Kita-Team an den Förderverein der Kita Erdbeerfeld e. V.. Der Förderverein unterstützt die Kita in ihrer sozialen, pädagogischen und kulturellen Arbeit über finanzielle Zuschüsse für Feste, Ausflüge und Anschaffungen. Da sich der Mittelbedarf für die Einrichtung des Multifunktionsraumes auf knapp über 5.000,- Euro belief, fragten die Verantwortlichen des Fördervereins finanzielle Unterstützung bei der ProFiliis-Stiftung an. Da der Förderverein rund 700 Euro als Eigenmittel eingebracht hat, konnte ProFiliis das Projekt mit einer Förderzusage in Höhe von rund 4.400,- Euro ermöglichen. Seit Dezember 2020 ist der Raum nun mit all seinen neuen Funktionen in Benutzung.

 

sh

 

Dortmund - Mengede
Förderverein Kita Erdbeerfeld e. V.
Mut tut gut
Lebenshilfe

Mut tut gut

Was ist Mut? Bedeutet Mut, sich in gefährliche Situationen zu begeben? Oder kann es sogar mutiger sein, sich einer brenzligen Lage zu entziehen? Die Antwort auf diese Fragen und noch vieles mehr lernen Jungen und Mädchen in dem Kurs „Mut tut gut“ von der Zukunftsstiftung Bildung. 

 

Die Zukunftsstiftung Bildung ist der GLS Treuhand e. V. angegliedert und steht für innovative Bildungsprogramme. „Sie setzt sich ein für individuelle Förderung junger Menschen, ist überzeugt, dass Vielfalt im Schulwesen wichtig ist, und will im Bereich Bildung Selbstverantwortung stärken.“ (Auszug aus dem Förderantrag) Die Zukunftsstiftung Bildung entwirft Projekte, die eine Alternative zum herkömmlichen Lehren und Lernen in der Schule darstellen. So wird zum Beispiel das Peer Learning gefördert, bei dem Schüler*innen zu Expert*innen werden und sich gegenseitig unterrichten bzw. voneinander lernen. Die Projekte befassen sich unter anderem mit Themen wie Prävention bzw. Bekämpfung von Mobbing und der interkulturellen Öffnung.

 

Bei dem neuen Projekt „Mut tut gut“ handelt es sich um ein Kursprogramm über 10 Einheiten á 90 Minuten, das sich an Kinder von Schulen in sogenannten Brennpunkten richtet. An jedem Kurs können acht bis zehn Kinder aus den Jahrgangsstufen fünf und sechs teilnehmen. Die Idee für dieses Programm entstand, da Schulen oft nicht der sichere Ort sind, der sie sein sollten. Neben Belastung und Stress sind die Schüler*innen hier häufig auch Mobbing- und Gewalterfahrungen ausgesetzt. Die Kursteilnehmer*innen sollen für diese Herausforderung gewappnet werden. Wie eingangs bereits erwähnt, sollen Antworten auf Fragen wie „Was heißt es, mutig zu sein?“, „Was heißt es, sich abzugrenzen?“ und „Wie kann ich – wenn nötig – in gefährlichen Situationen energisch auftreten?“ gefunden werden. Hierzu werden Methoden der Körperarbeit (Welche Körperhaltung bringt mir Respekt ein? Wie strahle ich Selbstbewusstsein aus?) und des sprachlichen Ausdrucks (Wie kann Sprache deeskalierend wirken?) genutzt. Zusätzlich werden erste Schritte der Selbstverteidigung vermittelt. Am Ende des Kurses, sollen die Mädchen und Jungen in der Lage sein, sich selbst einzuschätzen, ihre Emotionen zu beherrschen und sich abgrenzen zu können. Außerdem sollen sie über Strategien verfügen, um aus schwierigen Situationen herauszukommen.

 

Ab Februar 2020 wurden an der Anne-Frank-Gesamtschule in der Dortmunder Nordstadt sechs „Mut tut gut“-Kurse angeboten, sodass insgesamt bis zu 60 Jungen und Mädchen an dem Programm teilnehmen konnten. ProFiliis stellte hierfür Projektmittel in Höhe von knapp 2.900,- Euro zur Verfügung.

 

sh

Dortmund - Innenstadt-Nord
Zukunftsstiftung Bildung
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