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Sonderförderaktion 2015

Nursery School in Kenia

Wie alles begann:

 

Bereits im Sommer 2015 wurde der Grundstein für den Bau der Nursery School in Kenia gelegt, als Reinhard Vöhringer auf die ProFiliis-Stiftung zukam und berichtete, dass er den Verein CM-Missio Raisdorf gerne finanziell unterstützen würde:

 

CM-Missio Raisdorf e. V. ist eine christliche Hilfsorganisation, die sich in Kenia insbesondere für die Belange von Waisenkindern einsetzt. Außerdem engagiert sich der Verein für Patenschaftsprogramme, Entwicklungsarbeit, medizinische Hilfsarbeit und Ingenieursprojekte.

 

 

Die Projektidee:

 

Im Januar 2014 eröffnete der Verein in dem Dorf Mukenda die CM-Nursery School, einen Kindergarten für Waisenkinder. In diesem Dorf ist die Kindersterblichkeit 1,5 mal höher als durchschnittlich in Kenia und es gibt sehr viele Waisenkinder, für die sich niemand verantwortlich fühlt und die keine Unterstützung erleben. Hier setzt CM-Missio an und betont, wie wichtig Förderung in der frühen Kindheit für die Bildung und somit auch die Zukunftsperspektiven des Einzelnen ist.  

 

Inzwischen betreut der Verein vor Ort rund 150 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren und setzt sich sowohl für die Gesundheit als auch die Schul- und Persönlichkeitsbildung der Kinder ein. Sie bekommen im Kindergarten nicht nur jeden Tag Frühstück und Mittagessen, sondern erhalten auch ganzheitlich Unterstützung in ihrer Entwicklung und werden zusätzlich darin bestärkt, sich für ihre Rechte einzusetzen.

 

Wichtiger Bestandteil der Arbeit der CM-Missio ist die spätere Vermittlung der Kindergartenkinder in Schulen. Auf diese Weise soll die Bildung der Kinder dauerhaft sichergestellt und ihre beruflichen Chancen verbessert werden.

 

Um noch mehr Kinder unterstützen zu können, wird nun ein neues Gebäude errichtet. Außerdem benötigt der Verein Hilfe dabei, die laufenden Kosten (Mahlzeiten, Gehälter für Lehrer etc.) zu decken und neue Lehrmaterialien anzuschaffen.

 

 

Die Zusage:

 

Recht schnell stand fest, dass sich auch die Vertreter der Stiftung eine Förderung vorstellen können und so wurde ein Plan entwickelt: Herr Vöhringer spendet der Stiftung 5.000,- Euro, die dann verdoppelt werden, sodass insgesamt 10.000,- Euro für ein Projekt des CM-Missio Raisdorf bereitgestellt werden können.

 

Ein Großteil dieses Betrages wird für die Gehälter von Lehrern verwendet. Des Weiteren können mit Hilfe der Spende Lehrmaterialien angeschafft, warme Mahlzeiten bereitgestellt und die Umsetzung der Bauarbeiten bezuschusst werden.

 

 

Die Fortschritte:

 

Im Februar 2016 kam der erste Bericht über die Projektfortschritte. Bereits vorhandene Räumlichkeiten wurden erweitert und renoviert. So wurden zum Beispiel Outdoor-Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen und der Kindergarten-Raum hell und kindgerecht gestrichen. Des Weiteren wurden unter anderem Tische, Stühle und altersgerechtes Lehrmaterial angeschafft. Außerdem wurde begonnen, eine neue Halle zu bauen, die eine geeignete Lernatmosphäre schafft, den Kindern Schutz bietet und auch bei schlechtem Wetter Lernen und Spielen ermöglicht. Zusätzlich soll die Halle als Speiseraum dienen.

 

Nach einem Vor-Ort-Besuch im Mai / Juni 2016 von der Projektverantwortlichen Elke Bührsch, berichtete diese in der vereinseigenen Zeitschrift über die weiteren Fortschritte (s. unten). Der Rohbau der geplanten Halle steht, es wurden Fenster und Türen eingebaut und der Fußboden fertiggestellt. Auch mit dem Bau der Küche wurde begonnen. Die Erweiterung der Sanitäranlagen sowie die Ausrüstung des Kindergartens mit Wassertanks stehen noch an.

 

Seit der Erweiterung der Nursery School wurden bereits 102 neue Kinder aufgenommen, die nun adäquat betreut und auf die Schule vorbereitet werden. Wir warten noch auf den abschließenden Bericht bezüglich der Bauarbeiten, freuen uns aber schon heute über die neuen Möglichkeiten der Kinderbetreuung.

 

An dieser Stelle danken wir Herrn Vöhringer nochmals sehr herzlich für seine Spende und die Unterstützung für den CM-Missio Raisdorf e. V..

 

 

sh

Afrika - Mukenda - CM-Missio Raisdorf e. V.
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Sonderförderaktion 2015

Neuer Kindergarten in Ghana

Seit 2012 läuft in der Region Diaso in Südwest-Ghana ein Regionalentwicklungsprojekt von World Vision. Ein Teil dieses Projektes ist der Bau eines Kindergartens in Ntom. In der Gemeinde leben rund 2.600 Menschen, von denen fast ein Drittel Kinder sind.

 

Es gibt drei Schulen in Ntom mit jeweils angegliedertem Kindergarten. Der Kindergarten der einzigen staatlichen Schule, die in den 1960er Jahren gebaut wurde, wird von rund 170 Kindern besucht, ist allerdings in einem so schlechten Zustand, das keine angemessene Betreuung stattfinden kann: Es gibt kein richtiges Kindergartengebäude mehr, da es ständigen Unwettern nicht standhalten konnte, sondern nur ein Wellblechdach auf Holzpfosten. Dieses Dach bietet kaum Schutz vor dem Wetter und erst recht nicht vor zum Teil gefährlichen Insekten. Bei starkem Regen müssen die Kinder nach Hause geschickt werden, die Eltern sind dann allerdings häufig bei der Feldarbeit und können sich nicht um die Kinder kümmern. Einige Eltern schicken ihre Kinder gar nicht mehr zum Kindergarten, da sie Sorge haben, die Dachkonstruktion könne über ihnen zusammenstürzen. Zu den baulichen Problemen kommt hinzu, dass für die ca. 170 Kinder nur zwei Betreuerinnen zuständig sind, die die Kinder auf den Schulbesuch vorbereiten sollen. Außerdem sind nicht genügend Tische und Bänke verfügbar, von Lehr- und Spielmaterial ganz zu schweigen.

 

Es wird schnell deutlich: In diesem Kindergarten in Ntom können die Kinder kaum frühkindliche Bildung erhalten und nicht angemessen auf ihre weitere Schullaufbahn vorbereitet werden. Und das obwohl Bildung so maßgeblich für den Erfolg und die Chancen im weiteren Leben der Kinder ist.

 

Um den Kindern in Ntom die Möglichkeit einer angemessenen Vorschulbildung zu geben, wird nun ein neues Kindergartengebäude mit zwei Klassenräumen sowie Büro- und Lagerräumen und barrierefreien Toiletten errichtet. Außerdem werden Lehr- und Spielmaterialien, die die frühkindliche Entwicklung fördern, bereitgestellt und zusätzliche Vorschullehrer und Erzieher akquiriert. Alle Betreuer erhalten Schulungen und Trainings für die Arbeit mit den Kindern. Neben dem Lehr- und Spielmaterial werden Spielgeräte für den Außenbereich angeschafft, Möbel für die Klassenzimmer bereitgestellt und zusätzliche Handwaschgelegenheiten errichtet.

 

Es wurde eine Projektdauer von 16 Monaten angesetzt und ein Finanzbedarf von 66.000,- Euro definiert. Mit 36.000,- Euro übernimmt die ProFiliis-Stiftung einen großen Teil der anfallenden Kosten und unterstützt World Vision somit schon zum zweiten Mal mit einer Spende über 30.000,- Euro und der bisher höchsten Kostenübernahme.

 

Inzwischen wurden schon einige Fortschritte gemacht, über die wir Sie an dieser Stelle von Zeit zu Zeit informieren werden:

 

Im Zeitraum von Juni bis September 2016 wurde das neue Gebäude durch eine ortsansässige Firma fertiggestellt. Auf diese Weise wird die vorhandene Infrastruktur genutzt und Wirtschaft gefördert.

 

Inzwischen sind im Ntom Kindergarten 197 Schülerinnen und Schüler angemeldet, wobei auch barrierefreier Zugang und Möglichkeiten der Inklusion große Rolle spielen. Unterrichtet und betreut werden die Jungen und Mädchen inzwischen von fünf Lehrkräften.

 

Die nächsten Schritte sind die Einrichtung und Ausstattung der Klassenräume mit Möbeln und Lehr- und Lern- sowie Spielmaterial.

 

Schon jetzt hat sich die Situation der Jungen und Mädchen in Ntom deutlich verbessert: Die Kinder können bei jedem Wetter sicher im Kindergarten lernen und spielen. Die Lern- und Spielmaterialien können sicher verwahrt werden und sind nicht mehr für jeden frei zugänglich. Außerdem sieht die Bezirksverwaltung den neuen Kindergarten als Vorbild für alle Einrichtungen im Distrikt.

 

Update 08/2017

 

Inzwischen sind die Modernisierungsmaßnahmen abgeschlossen und der verfallene Kindergarten, der seit 35 Jahren nicht renoviert wurde, konnte durch ein neues Gebäude ersetzt werden. In dem neuen Gebäude gibt es zwei Gruppenräumen und zwei Toilettenanlagen. Alle Räume wurden kindgerecht eingerichtet und mit Mobiliar, Lernmaterialien und Spielgeräten ausgestattet. Es wurde ein geschütztes und freundliches Lernumfeld geschaffen, in dem die Kinder in ihrer Entwicklung gefördert werden und sich auf das Lernen in der Grundschule vorbereiten können.

 

Aktuell werden im Kindergarten der Ntom D/A Primary School 197 Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren von fünf MitarbeiterInnen betreut.

 

Zum Hintergrund:

World Vision ist eine Hilfsorganisation, die sich weltweit in verschiedenen Bereichen wie Wasserversorgung, Bildung, Ernährungssicherung, Gesundheit, Hygiene, Geschlechtergleichstellung und Kinderrechte engagiert.

 

sh

Afrika - Ntom - World Vision
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Sonderförderaktion 2015

Torwand-Bau bei den Sportfreunden Sölderholz

Sf Sölderholz 1893 e. V. ist ein kleiner Fußballverein im Dortmunder Süden. In der Jugendabteilung spielen derzeit rund 150 Jungen und Mädchen im Alter von vier bis 16 Jahren.

 

Zusammen mit den Spielerinnen und Spielern sowie deren Eltern soll nun eine Torwand gebaut werden, damit die Mitglieder vom Sf Sölderholz bald noch treffsicherer sind. Für dieses Vorhaben wird einiges an Material benötigt, damit die Torwand auch stabil und wetterfest wird und somit lange bestehen kann.

 

ProFiliis hatte sich bereits im Rahmen der Sonderförderaktion 2015 bereit erklärt, die Mittel zur Anschaffung des notwendigen Materials bereitzustellen und so das tolle Engagement der Spieler und Eltern zu unterstützen. Leider musste das Projekt damals von Seiten des Vereins abgesagt werden. Umso mehr freut es alle Beteiligten, dass das Vorhaben des Torwand-Baus im Herbst 2016 erneut verfolgt wurde und inzwischen auch in die Tat umgesetzt wurde. Gerne hatte ProFiliis die Förderzusage aus dem Vorjahr wiederholt.

 

sh

Europa - Dortmund - Aplerbeck Sportfreunde Sölderholz1893 e. V.
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Sonderförderaktion 2015

Eltern-Kind-Kreativ-Nachmittage

Das Frauenzentrum Huckarde ist eine gemeinnützige Einrichtung und setzt sich insbesondere für die Entlastung von Familien in Betreuungs- und Erziehungsfragen sowie eine sinnvolle und altergerechte Freizeitgestaltung von Kindern im Kontext Familie ein.

 

Ein Projekt, das ergänzend zur regulären Eltern- und Familienarbeit stattfindet, sind Eltern-Kind-Kreativ-Nachmittage, die einmal monatlich angeboten werden. Hierbei handelt es sich um ein offenes Angebot, das sich an Eltern aller gesellschaftlichen Gruppen mit Kindern im Alter von null bis 15 Jahren richtet. Den Eltern werden Ideen für Aktivitäten mit ihren Kindern vermittelt und die Interaktion zwischen Eltern und Kind wird begleitet und gestärkt. Viele Eltern werden auf diese Weise selbst aktiviert und zur Beschäftigung mit dem eigenen Kind motiviert. Die Angebote, die bei Eltern-Kind-Kreativ-Nachmittagen gemacht werden, sind breitgefächert und reichen über Bastelangebote, Gesellschaftsspiele, Koch- und Backangeboten zu Picknicks im Park und anderen Outdoor-Aktivitäten.

 

Da im Rahmen dieses Angebotes selbstverständlich auch Kosten entstehen, wendete sich das Frauenzentrum Huckarde an ProFiliis. Die Stiftung übernimmt für die Dauer eines Jahres die Kosten für Verbrauchsmaterialien (Bastelzubehör, Getränke etc.) und Eintrittsgelder für verschiedene Outdoorangebote (z. B. Kletterwald). 

 

sh

 

Europa - Dortmund - Huckarde Frauenzentrum Huckarde 1980 e. V.
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Sonderförderaktion 2015

Ausstattung des Jugendvereinsheims

In der Jugendabteilung des VfL Kemminghausen 1925 trainieren derzeit etwa 200 Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis neunzehn Jahren. Da das Jugendvereinsheim ziemlich in die Jahre gekommen ist, wurde es nun renoviert und neu ausgestattet. Diese Vorhaben war für den Verein mit Kosten in Höhe von rund 6.500,- Euro verbunden, die er nicht alleine tragen konnte. Aus diesem Grund wendeten sich die Verantwortlichen mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an die ProFiliis-Stiftung. Für etwa 2.000,- Euro wurden nun Möbel, Material und technisches Equipment zur Ausstattung des Jugendraumes angeschafft.

 

Hier können sich die Jugendlichen nun in gemütlicher Atmosphäre aufhalten, Taktikbesprechungen abhalten und sich im Winter in der Halbzeitpause aufwärmen. Darüber hinaus werden in dem Veriensheim an Spieltagen Speisen und Getränke verkauft, um so die Vereinskasse aufzubessern.

 

sh

Europa - Dortmund - Eving VfL Kemminghausen
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Sonderförderaktion 2015

Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd

"Die 'Kinderheilstätte' ist eine Einrichtung für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche mit den Bereichen Frühförderung, Kindergarten, Schule und Heim." (Auszug aus der Selbstdarstellung der Kinderheilstätte im ProFiliis-Förderantrag) Die Kinderheilstätte ist in ganz Nordrhein-Westfalen aktiv und betreibt auch in Dortmund zwei Einrichtungen für insgesamt 30 Kinder und Jugendliche. Eine Einrichtung davon ist das Kinderhaus in Dortmund-Berghofen, in dem zwölf Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Förderschwerpunkten leben.

 

Vier der Bewohner des Kinderhauses, die sowohl geistig als auch körperlich behindert sind, nehmen seit dem Sommer regelmäßig an einer Reittherapie statt und erleben hierdurch tolle Förderung, die bei ihnen über verschiedene Ebenen Erleichterung und Hilfestellung im Alltag verspricht. Leider sind im privaten Umfeld der Kinder und Jugendlichen nicht die finanziellen Mittel für eine Reittherapie vorhanden. Aus diesem Grund wendete sich die Verantwortliche der Kinderheilstätte an ProFiliis und bat um finanzielle Unterstützung. Die Stiftung hat die Kosten, die im Rahmen einer wöchentlich stattfindenden Reittherapie für die vier Bewohner des Kinderhauses entstanden sind, für die Dauer von sechs Monaten übernommen und so dazu beigetragen, dass die Kinder im Zusammenspiel mit dem Pferd tolle Erfahrungen machen.

 

Update 04/17:

ProFiliis hat die Unterstützung der Reittherapie für weitere sechs Monate zugesagt.

 

Update 01/18:

Ende 2017 wurde nun eine Förderzusage bzgl. der Reittherapie für das gesamte Jahr 2018 ausgestellt.

 

sh

Europa - Dortmund - Aplerbeck Kinderheilstätte
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Sonderförderaktion 2015

Zirkusprojekt LiLaLu 2016

Wie bereits in den vergangenen Jahren fand auch in den Sommerferien 2016 wieder das Zirkusprojekt „LiLaLu“ der Johanniter-Unfall-Hilfe statt.

 

Hierbei handelt es sich um ein integratives Projekt für alle Kinder und Jugendlichen mit oder ohne Benachteiligung aufgrund der Herkunft, sozialen Schicht oder körperlichen Verfassung. Jeder ist willkommen und kann zeigen, welche Talente in ihm schlummern. Besonders für Kinder und Jugendliche, die in den Sommerferien nicht verreisen, ist das Ferienprogramm eine tolle Möglichkeit der Freizeitgestaltung.

 

Eine Woche lang konnten sich Kinder und Jugendliche zwischen drei und 16 Jahren in den Bereichen Theater, Tanz, Musik, Zirkus, Bewegung und Sport ausprobieren und herausfinden, was in ihnen steckt. Dabei wurden sie rund um die Uhr von professionellen Artisten betreut und erhielten täglich eine warme Mahlzeit sowie Getränke und gesunde Snacks für zwischendurch.

 

Am Ende des Ferienprogramms konnten Eltern, Geschwister, Verwandte, Freunde und Interessierte in einer Aufführung bestaunen, was die Kinder und Jugendlichen gelernt haben.

 

Zur Deckung der Kosten ist ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 250,- € vorgesehen. Dieser kann aber von vielen Familien nicht ohne weiteres aufgebracht werden. Daher ist – wie in den letzten Jahren – ein Kontingent von 20 Plätzen für Kinder aus einkommensschwachen Familien reserviert worden, die kostenlos am Zirkusprojekt teilnehmen konnten. Die Kosten für die reservierten Plätze hat ProFiliis übernommen und so 20 Kindern die kostenlose Teilnahme am Ferienprogramm LiLaLu ermöglicht.

 

sh

 

Europa - Dortmund - Johanniter-Unfall-Hilfe
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Sonderförderaktion 2015

Musiktheater "Die BuchstAbenteuer"

Die BuchstAbenteuer – so heißt das Kindermusiktheater von Klaus Foitzik, das im November den Einstieg in die Leseförderangebote der Bibliothek Mengede für alle Erstklässler des Stadtbezirks darstellte, aber auch die Kindergartenkinder willkommen hieß. Die Kinder konnten die Bibliothek kennenlernen und Lust daran entwickeln, sich Bücher auszuleihen und in dem großen Bücherangebot zu stöbern.

 

Die Bibliothek vereinbarte mit dem Künstler vier Termine und lud die Grundschulen und Kitas des Stadtbezirks sowie die Wilhelm-Rein-Schule dazu ein. Insgesamt haben 329 Kinder an den Aufführungen von Klaus Foitzik teilgenommen und lernten das Alphabet auf spielerische Art und Weise (besser) kennen.

 

Pro Teilnehmer wären rund vier Euro an Kosten angefallen. ProFiliis hat allerdings die Teilnahme jedes Kindes mit zwei Euro unterstützt, sodass sich die Kosten für die Familien auf zwei Euro pro Kind reduziert haben.

 

sh

Europa - Dortmund - Mengede Stadtteilbibliothek Mengede
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Sonderförderaktion 2015

Kulturprogramm auf der Abschlussfahrt

Die Nikolaus-Kopernikus-Realschule ist eine auslaufende Realschule, das heißt, es werden keine neuen Schüler mehr aufgenommen. Insgesamt ist das Gefühl des Abschiednehmens an der Schule allgegenwärtig. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b haben im September 2016 eine gemeinsame Abschlussfahrt nach London gemacht, um sich von der Schulzeit und voneinander zu verabschieden.

 

Das Programm der Reise war von vielen kulturellen Aspekten geprägt und hat verschiedene interessante Besichtigungspunkte einbezogen. Allerdings sind derartige Ausflugsziele häufig mit hohen Eintrittskosten verbunden. Deswegen haben die Schülerinnen und Schüler der damals noch Klasse 9b einiges in Bewegung gesetzt, um Geld einzunehmen: Sie haben Weihnachtskarten gebastelt und diese in verschiedenen Schulen verkauft, sie haben Waffel- und Kuchenverkäufe organisiert, Flaschen auf dem Schulgelände gesammelt und auf dem Weihnachtsmarkt 2014 einen Spendenaufruf gemacht. Trotz allem konnten die Kosten für die gewünschten Unternehmungen nicht ganz gedeckt werden.

 

Deswegen wendete sich die Klasse 9b schon ein Jahr im Voraus mit der Bitte um weitere finanzielle Unterstützung an die ProFiliis-Stiftung, die zusagte, die Eintrittspreise zu den Warner Bros. Filmstudios für alle Mitreisenden zu übernehmen.

 

Die Jungen und Mädchen erlebten einen spannenden Tag in den Filmstudios und konnten einen Blick hinter die Kulissen der Harry Potter-Filme werfen. Die Schülerinnen und Schüler können selbst am schönsten von ihrer Reise berichten:

 

„Danke für die super Unterstützung unserer Abschlussklassenfahrt, in der Metropole London. Von dem Geld haben wir uns den Besuch in den Warner Brothers Filmstudios und damit einen unglaublichen Einblick in die Filmwelt der Harry Potter Filme ermöglicht und hatten so, durch Ihre Unterstützung, einen absolut fantastischen Tag, voller wunderbarer Erinnerungen. Diese Erinnerungen und gesammelten Erfahrungen beflügeln uns derzeit immer noch, und wir hoffen, dass dieses Gefühl noch lange anhält, um in neun Monaten unseren Schulabschluss so erfolgreich wie möglich zu bekommen.“

 

sh

Europa - Dortmund - Mengede Nikolaus-Kopernikus-Realschule
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Sonderförderaktion 2015

Abendtafel in der Stollenstraße

Die Dortmunder Tafel sammelt nicht nur Lebensmittel, die nicht mehr für den Verkauf zugelassen sind, und verteilt sie an bedürftige Menschen, sie bietet auch Projekte zur Förderung von Kindern aus bedürftigen Familien an. Eines dieser Angebote sind die Abendtafeln.

 

Neben den Abendtafel-Projekten für Kinder, die schon seit Jahren in dem FABIDO Familienzentrum am Borsigplatz bestehen, wurde 2015 auch im Familienzentrum Stollenstraße ein Abendtafel-Angebot eingerichtet. Hier werden Kinder, die schon die Schule besuchen, nachmittags und in den frühen Abendstunden jedoch zu Hause oder anderweitig keine Betreuung haben, pädagogisch beaufsichtigt und es wird gemeinsam ein Abendessen vorbereitet und verzehrt.

 

Ziel dieses Angebotes ist neben dem Erlernen des Umgangs mit Lebensmitteln, dem Zubereiten eines gesunden Mittagessens und dem Einüben von Tischkultur auch die adäquate Betreuung von Kindern, die während dieser Zeit von ihren Eltern (z. B. wegen Berufstätigkeit) nicht beaufsichtigt werden können.

 

ProFiliis unterstützt die Abendtafel in der Stollenstraße finanziell, sodass die Anschaffung von Lebensmitteln, die - neben dem was die Tafel bereitstellen kann - zugekauft werden müssen, sichergestellt ist.

 

sh

Europa - Dortmund - Innenstadt-Nord Dortmunder Tafel
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Sonderförderaktion 2015

Segelfreizeit Nortada

Jedes Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse an der Schule am Marsbruch die Möglichkeit, an einem Segelprojekt teilzunehmen. Auf diese Weise können sie nicht nur einen tollen Abschied von der Schulzeit erleben, sondern absolvieren gleichzeitig auch einen Teil des Projektes STAR (Schule trifft Arbeitswelt). Im Rahmen der Berufsorientierung deckt die Segelfreizeit das Modul „Training arbeitsrelevanter sozialer Kompetenzen“ (TASK) ab und wird von der holländischen Firma Nortada Sailing durchgeführt, die das rollstuhlgerechte Segelboot „Nortada“ zu Verfügung stellt.

 

In  diesem Jahr waren so viele Schülerinnen und Schüler in der Abschlussstufe, dass die Gruppe aufgeteilt wurde und eine Jungen- und eine Mädchenfahrt stattgefunden hat. Da sich im Gegensatz zu den letzten Jahren eine Finanzierungslücke ergeben hat, wendeten sich die Verantwortlichen der Schule am Marsbruch an verschiedene Stiftungen und erhielten von ProFiliis die Zusage, dass die offenen Kosten für die Mädchenfahrt, die im September stattgefunden hat, übernommen werden. Mit an Bord waren vier Schülerinnen der Schule am Marsbruch und zwei Mädchen mit Behinderung, die im Rahmen der Inklusion eine Dortmunder Regelschule besuchen.

 

Auf dem Schiff stellte sich recht schnell heraus, dass nicht das Thema Berufsvorbereitung im Vordergrund stand, sondern dass die Mädchen einen viel größeren Bedarf in Dingen der Selbstversorgung und Selbstorganisation hatten. „Obwohl alle Teilnehmerinnen an ihre Grenzen kamen, meinten sie später zu Frau Miketta [Direktorin der Schule am Marsbruch], dass dies das größte Erlebnis ihrer Schulzeit gewesen sei. Na, so funktioniert Entwicklung eben: mal an seine Grenze kommen oder darüber hinaus.“, berichtet nach der Fahrt einer der begleitenden Lehrer.

 

Zum Hintergrund:

Die Schule am Marsbruch ist eine Förderschule unter der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Allerdings sind viele der insgesamt 225 Schülerinnen und Schüler auch kognitiv beeinträchtigt. Einen großen Teil der Schülerschaft machen Kinder mit schwerer Mehrfachbehinderung aus. Neben rund 80 Lehrerinnen und Lehrern arbeiten unter anderem auch Therapeuten, Kinderpflegerinnen und Krankenschwestern im Ganztagsbetrieb mit den Kindern, für die auf diese Weise individuelle Betreuung und Förderung ermöglicht wird.

 

sh

 

Europa - Dortmund - Aplerbeck Schule am Marsbruch
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Sonderförderaktion 2015

Wiederaufbau einer Schule auf den Philippinen

Im Herbst 2013 hat der Wirbelsturm Haiyan große Schäden auf den Philippinen angerichtet. Auch die Camotes Inseln wurden nicht von dem Wirbelsturm verschont, sodass das Schulgelände der San Francisco School stark beschädigt wurde und kaum noch produktiver Unterricht möglich war. 38 Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Einschränkungen (Sehbehinderungen, geistige Behinderungen, Autismus) teilten sich in der Folge ein zu kleines Klassenzimmer. Aufgrund der verschiedenen Förder- und Unterstützungsbedarfe der Kinder ist es für die Lehrer sehr schwierig adäquaten Unterricht durchzuführen. Aus diesem Grund sollte schnellstmöglich ein neuer Klassenraum geschaffen werden, in dem die Schüler mit Sehbehinderungen – darunter auch viele Kinder, die vollständig erblindet sind – unterrichtet werden können, um so das ganze Unterrichtsgeschehen zu entzerren.

 

ProFiliis hat sich im Herbst 2015 bereit erklärt, den Wiederaufbau der San Francisco School finanziell zu unterstützen und hierfür rund 30.000,- Euro zur Verfügung zu stellen.

 

Im Februar starteten die Baumaßnahmen und inzwischen wurde ein neues Gebäude errichtet, in dem neben einem Klassenzimmer auch Wasch- und Toilettenräumen eingerichtet wurden. Hier können nun die momentan insgesamt 17 blinden Schülerinnen und Schüler angemessen unterrichtet werden. Des Weiteren wurden notwendige Materialien wie Lehrmaterialien, etwa Schulbücher in Braille-Schrift, Möbel und Geräte (Computer, Braille-Drucker,…) angeschafft. Zusätzlich fanden Fortbildungen für die Lehrkräfte, z. B. zur Nutzung der neuen Geräte, statt.

 

Im Juni wurde das neue Schulgebäude eröffnet und in Betrieb genommen. Ziel ist es, die Jungen und Mädchen hier im Rahmen von Unterricht, der sich an den individuellen Bedürfnissen der Kinder orientiert, darauf vorzubereiten, in Regelklassen zu wechseln und – wenn möglich – gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung die reguläre Grundschulausbildung abzuschließen. Hierzu ist es notwendig, dass die blinden Schülerinnen und Schüler lernen, mit ihrer Behinderung umzugehen und sich zu orientieren. Aus diesem Grund stehen neben den regulären Schulfächern, in denen der Unterrichtsstoff blindengerecht vermittelt wird, auch spezielle Trainings auf dem Stundenplan. So erlernen die Kinder die Braille-Schrift, üben den Umgang mit speziellen Computern mit Sprachausgabe und trainieren im Unterrichtsfach „Lebenspraktische Fähigkeiten“ Dinge wie das eigenständige Anziehen und das Abwaschen.

 

Es konnte sogar beobachtet werden, dass einige Eltern, die ihre Kinder mit Behinderung bisher zu Hause „versteckt“ haben, diese nun in der Schule angemeldet haben. Dies könnte damit erklärt werden, dass mit der erhöhten Aufmerksamkeit für das Thema Blindheit und den Schulbesuch von blinden Kindern auch die Aufgeschlossenheit der Menschen diesbezüglich gestiegen ist.

 

sh

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