Projekte

Therapiestunden für Kinder und Jugendliche
Lebenshilfe

Therapiestunden für Kinder und Jugendliche

Die KlientInnen des Kinderschutz-Zentrums sind Kinder und Jugendliche, die durch Gewalterfahrungen - z. T. in der Familie - traumatisiert wurden. In der Folge kommt es häufig zu Belastungen für die Betroffenen und deren Umfeld (u.a. Schlafstörungen, Flashbacks, Wutausbrüche, depressive Reaktionen). An dieser Stelle setzt das Kinderschutz-Zentrum an und bietet Kindern und Jugendlichen Hilfestellungen. Traumatherapie: Erlebte Traumata durch Gewalt, Vernachlässigung oder sexuellen Missbrauch sind große Belastungen für Kinder, Jugendliche und auch Angehörige. Oft entwickeln sich im weiteren Verlauf sowohl somatische als auch psychische Störungen. Kinder werden in ihrer gesunden Entwicklung gestört, entwickeln Lernstörungen oder soziale Störungen, die zu negativen biografischen Entwicklungen führen können. Traumatherapie hilft Betroffenen bei der Stabilisierung nach einem Trauma und bei der Bearbeitung erlebter Traumata. Traumafachberatung: Diese Fachberatung ist ein Angebot für Kinder und Jugendliche und die zu ihnen gehörigen Familien, die selber Opfer oder Zeugen von Gewalt wurden, und bewährt sich besonders nach akuten Traumatisierungen wie z.B. nach Vergewaltigung. Zielgruppe unseres Angebots sind auch Kinder und Jugendliche, die akut betroffen von Gewalt innerhalb der Familie sind oder die Zeugen von Partnergewalt wurden. Traumafachberatung unterstützt Betroffene und Angehörige, psychische Reaktionen auf erlebte Traumata zu verstehen und regt früh hilfreichen Umgang damit an. Dadurch können Chronifizierungen vermieden werden. Natürlich ist das Angebot professioneller Traumafachberatungen und Traumatherapien mit Kosten verbunden. Diese werden nur in seltenen Fällen von Krankenkasse oder Jugendhilfe übernommen. Damit die Betroffenen die Kosten nicht selbst tragen müssen - was auch nicht jedem möglich wäre - ist das Kinderschutz-Zentrum stets bemüht, Spenden zu sammeln. Die ProFiliis-Stiftung unterstützt das Kinderschutz-Zentrum an dieser Stelle und übernimmt wie schon im Jahr 2017 die Kosten für zehn Traumatherapien (à 10 Stunden) und fünf Traumafachberatungen (à 5 Stunden). Auf diese Weise kann das Kinderschutz-Zentrum diese Angebote für insgesamt 15 Kinder und Jugendliche kostenlos bereitstellen und so zu deren psychischen Gesundheit und positiven Entwicklung beitragen. sh Update Auch im Jahr 2020 unterstützt die ProFiliis-Stiftung finanziell das Kinderschutz-Zentrum in Dortmund, damit sowohl Traumatherapie als auch Traumafachberatung weiterhin angeboten werden können. Insgesamt werden, wie auch schon in den Jahren zuvor, die Kosten für zehn Traumatherapien und fünf Traumafachberatungen übernommen.
Dortmund - Innenstadt-West
Kinderschutz-Zentrum Dortmund
Stiftung hilft Stiftung
Bildung

Stiftung hilft Stiftung

Der erste Schultag ist ein Tag, der einem jedenvon unsin Erinnerung geblieben ist. Die vielen neuen Eindrücke, die Aufregung vor dem, was da kommen mag und der erste große Schritt ins „richtige Leben“. All das sorgte für eine gehörige Menge Nervosität und vielleicht auch ein klein wenig Angst. Aber zeitgleichwarman auch stolz, jetzt zu den „Großen“ zu gehören, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen und all die wichtigen Bücher, Stifte und Hefte jeden Tag zu diesem besonderen Ort,derSchule, zu transportieren. Hier gehörte die Auswahl des passendenSchulranzens zu einem wesentlichen Aspekt der Grundschulvorbereitung. Jedoch sind nicht alle Familien in der Lage, den Wunsch des Kindes nach einem schönen Tornister zu erfüllen, denn diese kosten eine Menge Geld. Sostehenjedes Jahr immer wiederKinder mit einer Plastiktüte oder einem Jutebeutel vor den Schultoren. Das trägt definitiv nicht zur Vorfreude und einem guten Gefühl bei… Seit einigen Jahren ist das „Schulranzenprojekt“, dasvon der Stiftung Kinderglück ins Leben gerufen wurde, ein gängiger Begriff im Dortmunder Raum. Dieoperativ tätigeStiftung stellt für eben jene Familien, die den Aufwand für den Kauf eines neuen Tornisters mit Marktpreisen von bis zu 200,-€nicht stemmen können, Schulranzen zur Verfügung. Die Kinder, die von diesem Projekt profitieren, erfahren zu keinem Zeitpunkt, dass es sich hierbei um eine Spende handelt, dadie Eltern den Ranzen abholen.die Tornister von den antragstellendenInstitutionen (z.B. Jugendämter oder Kitas)ohne Beisein der Kinderan die Eltern übergeben werden.Dies ist den Verantwortlichen der Stiftung besonders wichtig, da die Kinder nicht permanent mit ihrer Armut konfrontiert werden sollen. Coronabedingtstand dieses wichtige Projekt dieses Jahr jedoch vor einer immensen Finanzierungslücke. Insgesamt 2.100 berechtigte Anträge von Kindergärten, Schulen und Jugendämtern gingen dieses Jahr bei der Stiftung ein, 300 mehr als im Vorjahr. Knapp 126.000, - Euro (ca.60, - Euro pro Ranzen inklusive Turnbeutel und Etui) werden insgesamt für diese Anzahl an Anträgen benötigt, die Finanzierungslücke betrugsomit25.000, - Euro. Durch die Berichterstattungin der lokalen Pressewurde dieProFiliis-Stiftung auf dieses Dilemma aufmerksam. Da durch die Corona-Pandemie diverse der vonProFiliiszugesagten Projekte abgesagt werden mussten, waren ohnehinFördermittel in nicht geringer Höhe freigeworden. Ohne langes Überlegen wurde im Team entschieden,dieStiftung Kinderglückquasi unter dem Motto „Stiftung hilft Stiftung“bei der Schließung der Finanzierungslücke zu unterstützen.Mitder bislang höchstenFördersumme von 20.000, - Euro im Raum Dortmund in der 12-jährigen GeschichtederProFiliis-Stiftung wurde 333 i-Männchen ein erster Schritt ineinerfolgreichesSchulleben mit einem neuen Tornisterermöglicht. sf
Dortmund - gesamt
Stiftung Kinderglück
Lisa und Paul entdecken die Welt
Bildung

Lisa und Paul entdecken die Welt

Nein sagen, das ist etwas, was selbst vielen Erwachsenen schwerfällt. Sei es zu einer weiteren Aufgabe, die man für den Chef noch schnell vor dem Feierabend erledigen soll, oder aber zu einer lieb gemeinten Einladung zu der Feier am Wochenende, zu der man eigentlich gar nicht gehen möchte. Noch viel schwieriger ist es aber, in Situationen Nein zu sagen, in denen man sich unsicher fühlt oder gar Angst hat.Gerade Kinder haben hier große Hemmungen. Allein im Jahr 2018 gab es in Deutschland 14.410 polizeilich erfasste Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch*. Hierbei ist von einer wesentlich höheren Dunkelziffer auszugehen, da bei weitem nicht alle Fälle zur Anzeige gebracht werden. Der VereinAktionkinderschutze. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder über dieses Thema entsprechend aufzuklären. Denn so schutzlos sind Kinder nicht, wie man zunächst denken würde. Prävention ist hier das Schlüsselwort. Die Warnung vor dem bösen fremden Mann, der das Kind mit sich schleppt und ihm weh tut, ist in den meisten Fällen gar nicht zutreffend. Nicht selten agieren die Täter nicht über körperliche Gewalt oder Drohungen, sondern versuchen,das Kind zur Kooperation zu bewegen. Unsichere, fehlinformierte und angepasste Kinder sind hier leichte Opfer. Umso wichtiger ist es, Kinder schon im frühen Alter aufzuklären und ihnen bewusst zu machen, dass es richtig und wichtig ist, „schlechte Berührungen“ von„guten“zuunterscheiden, laut und deutlich Nein sagen zu können und sich im Zweifel an den richtigen Stellen Hilfe zu holen. Der Lehrplan an Grundschulen sieht im Rahmen der „Familien- und Geschlechtserziehung“ im Sachkunde- und Biologieunterricht das Thema Missbrauch nicht vor. Also machten es sich die Verantwortlichen vonAktionkinderschutzzur Aufgabe, Präventionsunterricht an Grundschulen zu ermöglichen.Im Rahmen der Überlegung, wie dies gelingen könnte, entstandendie Bücher „Lisa und Paul entdecken die Welt“, die Kindern in altersgerechter Sprache Situationen aufzeigen, in denen es wichtig ist, für sich selbst einzustehen und mit Eltern, Lehrern oder anderen Vertrauenspersonen über das Erlebte zu sprechen. Aktionkinderschutzstellt hierfür den Schulen „Pakete“ zur Verfügung, die Bücher und eine Arbeitsmappe für Kinder und einen Leitfaden für die Lehrer enthalten. Zur Behandlung der Unterlagen bieten beispielsweise Projektwochen einen geeigneten Rahmen. Ein Unterlagen-Paket kostet proSchülerIn13, - Euro. DieProFiliis-Stiftung übernimmt pro Paket 10, - Euro, die restlichen 3, - Euro werden vonAktionkinderschutzgetragen. Mit einem Gesamtbetrag von 3.000, - Euro konnten insgesamt drei Dortmunder Grundschulen von diesem wichtigen Projekt profitieren. sf *https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38415/umfrage/sexueller-missbrauch-von-kindern-seit-1999/
Dortmund - gesamt
Aktionkinderschutz e. V.
Sozialkompetenz an der Mansfeld Schule
Lebenshilfe

Sozialkompetenz an der Mansfeld Schule

Sozialkompetenz ist laut Duden die„Fähigkeit einer Person, in ihrer sozialen Umwelt selbstständig zu handeln“ *. Hierzu zählt unter anderem die Fähigkeit, empathisch zu handeln, souverän mit Konfliktsituationen umgehen zu können, die eigenen Impulse zu kontrollierenund aufgestellte Regeln zu befolgen. Nur so kann ein Miteinander funktionieren, sei dies im Klassenzimmer, später im Arbeitsleben oder auch in den eigenen vier Wänden. Die meisten Menschen beherrschen diese Kompetenzen zumindest so weit, dass sie nicht negativ auffallen. Einigen jedoch fehlen die notwendigen Ressourcen, um eben diese Fähigkeiten auszubilden und somit in schwierigen Situationen angemessen reagieren zu können. So auch einigen Schülerinnen und Schülern der Bochumer Mansfeld Schule im Alter von 10 bis 13 Jahren.Die Kinder wissen nicht anders zu agieren, als Konflikten, Frust oder Unsicherheit mit Aggression zu begegnen. Dieses führt immer wieder zuSchwierigkeiten, sei es im Klassenzimmer, auf dem Schulhof oder aber auch in ihrer Freizeit. Um ihren Schutzbefohlenen in diesem Bereich helfen zu können, bietet die Schule nun den Betroffenen die Möglichkeit, an einem „Sozial-Kompetenztraining“ teilzunehmen. In regelmäßigen Sitzungen, die von externen Pädagogen begleitet werden, bieten bewegungs- und erlebnisorientierte Übungen alternative Handlungsstrategien, die die Kinder in für sie schwierigen Situationen anwenden können, um diese Situationen, anders als in der Vergangenheit, deeskalieren und einer unschönen Auseinandersetzung entgehen zu können. Wichtig hierfür ist, dass die Kinder lernen, Vertrauen zu bilden, ihre eigenen Bedürfnisse gewaltfrei durchzusetzen und Respekt vor sich selbst, anderen und ihrer Umwelt zu entwickeln. Am Ende steht für alle das große Ziel, ihre Chance auf eine angemessene Teilhabe am sozialen Leben zu verbessern und langfristig sozial angemessene Verhaltensstrategien vorzubereiten. Mit der Übernahme von 50 % der gesamten Kosten ermöglichte die ProFiliis-Stiftung die Umsetzung dieses wichtigen Projektes an der Mansfeld Schule. sf *https://www.duden.de/rechtschreibung/Sozialkompetenz
Europa - Bochum
Verein der Freund u. Förderer der Mansfeld-Schule
Handballoffensive des ASC Dortmund
Sport

Handballoffensive des ASC Dortmund

Der ASC 09 Dortmund e. V. wurde im Jahr 1909 gegründet und zählt aktuellca.2.000 Mitglieder. Knapp 150 dieser Mitglieder sind Kinder und Jugendliche, die sich auf insgesamt 11 Handball-Mannschaften aufteilen. Hier geht die Altersspanne von den Minis (6 Jahre) bis zur A-Jugend. Besonders wichtig ist es den Verantwortlichen, die Jugendlichen überden Sport wiederumaneigenes soziales Engagement und Ehrenämter heranzuführen. So arbeiten viele der älteren Jugendlichen bereits als Schiedsrichter oder Trainer der Jugendmannschaften. Aber nicht nur im Verein selbst wird Handball-Training angeboten. Bereits im Jahr 2017 beschäftigte der ASC einen Bundesfreiwilligendienstleistenden („Bufdi“), der an Kindertagesstätten und Schulen Sport-AGs anbot,nicht zuletzt auchumsoschon bei den ganz Kleinenfür den Handballsport zu werben und ggf. auch Talente zu sichten.Da dieses Angebot bei den Einrichtungensehrgutangenommen wurde, wurde auch im Jahr 2018 zum 1. September ein neuer„Bufdi“eingestellt. Im RahmenderAGs werden die Kinder individuell gefördert, Schnuppertrainings werden durchgeführt, die Turnierorganisation sowie größere Aktivitäten wie beispielsweise die Durchführung eines Übernachtungs-Turniers werdenübernommen. Nicht selten verfügen die Einrichtungen jedoch über ungeeignete oder keineTrainingsmaterialienfür die AGs. DerBufdi, der in der Regel auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen ist, musste also mitdem gesamtenTrainingsmaterial in die U-Bahn steigen, umdieim Dortmunder Stadtgebietverstreut liegendenSchulenzu erreichen. Somitbefandendie Verantwortlichen, dass es eine gute Lösung wäre, einen Fundus an Trainingsmaterialien anden beteiligtenSchulen und Kitas zu hinterlegen, sodass nicht immer allesMaterialientransportiert werdenmüssen. Durch die Übernahme von ca. 60 % der Materialkosten ermöglichte dieProFiliis-Stiftung dem ASC die Anschaffung der benötigten Materialien. sf
Dortmund - gesamt
ASC 09 Dortmund e. V.
Pfadfinden im Trend
Freizeit

Pfadfinden im Trend

Wenn man das Wort Pfadfinder hört, haben viele Menschen eine feste Vorstellung dessen, was die Pfadfinder so machen. Mit diesen Vorurteilensindauch die Mitglieder des Stammes “Weiße Rose”schon konfrontiert worden und beschreiben ihre Tätigkeit auf ihrer Homepage wie folgt: “Mit Halstuch, Zelt, Lagerfeuer, Rucksack und allemdrumunddran. Pfadfinder eben, aber keine Urzeitmenschen. Wir leben also weder im Wald, noch essen wir Würmer. Mit den Vermutungen, dass wir regelmäßig Bäume umarmen, alljährlich Kekse an der Haustür verkaufen, dass bei uns die Jüngeren von den Älteren getriezt werden oder dass wir militaristisch organisiert sind, liegt man genauso daneben. Aber wenn das alles nicht zutrifft, was bedeutet dann Pfadfindersein eigentlich genau? Es stimmt, dass wir gern draußen sind, natürlich auch dann, wenn mal nicht so gutes Wetterist. Wir sind ja schließlich nicht aus Zucker! Es stimmt auch, dass wir gerne mit Sack und Pack wandern gehen, auf dem Feuer unser Essen kochen und abends im Zelt Lieder trällern. Auch der Satz „Jeden Tag eine gute Tat“ ist uns nichtunbekannt nochviel bekannter ist uns jedoch, unser Tun und Handeln nach den Pfadfinderregeln zu auszurichten.” Dabei wirdMitbestimmungganzgroßgeschriebenwird. Jeder darf und soll mitreden und an Entscheidungenteilhaben.In einem Stamm leitet JugendJugend, wobei das Ziel ist, die Kinder und Jugendlichen in der Entwicklung von sozialen, intellektuellen, musischen,geistlichengeistigenund physischen Fähigkeiten zu fördern und sie zu verantwortungsbewussten, engagierten und kritischen Menschen zu erziehen. Der Stamm „Weiße Rose“ mit Sitz im Dortmunder Ortsteil Aplerbeck zählt mittlerweile knapp 130 Mitglieder. Da die Mitgliederzahl in den letzten Jahren stark angestiegen ist, muss nun auch das Equipment entsprechend mitwachsen. Um allen Mitgliedern die Teilnahme an den Pfadfinderaktionen ermöglichen zu können, muss der Fundus an Zelten um sechs weitere Zelte aufgestocktbzw.undalte und kaputte Zeltemüssenersetzt werden. Zusätzlich zu den Zelten muss auch die Fahrtenausrüstung entsprechend ergänzt werden. Hierbei geht es unter anderem um einen Benzinkocher sowie Transport- und Lagermöglichkeiten für die Zelte in Form von stabilenAluboxen. Auch diverses Zubehör wie Bodenplanen für die Zelte sowie Feuerschalen für das abendliche Lagerfeuer sollen neu angeschafft werden. DieProFiliis-Stiftung unterstützte den Stamm Weiße Rose neben der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Dortmund mit finanziellen Mitteln in Höhe von 2.400, - Euro bei der Anschaffung der benötigten Materialien. sf * der Internetseite des Projektpartners entnommen
Dortmund - Aplerbeck
BdP Stamm Weiße Rose
Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung
Lebenshilfe

Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung

„Die letzte Wegstrecke müssen Kranke nicht allein gehen.“ Unter diesem Motto bieten die Malteser Hospizdienste den ambulanten Hospizdienst sowie den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst an. Letzterer unterstützt Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher mit einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohenden Krankheit lebt oder aber wenn Eltern„schwersterkrankt und sterbend“sind. Geschulte Ehrenamtler besuchen die Familien in regelmäßigen Abständen und helfen so, die Angehörigen in der Situation zu entlasten und den Erkrankteneine Stütze zu sein. Das Angebot erstreckt sich auch über den Tod hinaus im Rahmen von Trauerangeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Bereits in der Vergangenheit wurde das Projekt der Malteser „Hospiz und Schule – Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit“ sehr gut angenommen.Hierging es darum, weiterführende Schulen aufzusuchen und mit SchülerInnen und LehrerInnen in den Dialog zu treten, um über die Arbeit im Hospiz zu informieren.Dieses Projekt sollte nun um Workshops und Projekttage an Dortmunder Schulen zum Thema „Sterbe- und Trauerbegleitung“ erweitert werden. In dem neuen Projekt „Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung“ wird Jugendlichen ab 14 Jahren ermöglicht, selbst in der Sterbe- und Trauerbegleitung aktiv zu werden. Hierzu werden zunächst ehrenamtlich arbeitende Jugendliche in Gruppen zuHospizbegleiterInnenunter dem Ansatz derGleichaltrigenbetreuung(PeerCounseling) von Mitarbeitern der Malteser ausgebildet. Nachdem diese Ausbildung abgeschlossen ist, sind die Jugendlichen in der Lage,in den FamilienalsHelfer, Ratgeber undFreundinsbesondere den erkrankten Jugendlichen und Geschwisterkindern in der schweren Zeit zur Seite zu stehen. Ein weiteres Ziel ist es, dass die „Peers“ Dortmunder Schulen aufsuchen, um dort mit den SchülerInnen – beispielsweise im Rahmen des Ethik-Unterrichts – überdieThemenSterben und Trauer in Austausch zu kommen und über ihre Erfahrungen im Bereich der Hospizarbeit zu sprechen. Hierbei gibt es verschiedenste Szenarien: Das Thema schwere Krankheit und Sterben werden enttabuisiert unddie Hemmschwelle wird reduziert, über diese Themen zu sprechen. Eventuell betroffene SchülerInnen haben die Möglichkeit, einen ersten niederschwelligen Kontakt zu einer Hilfestelle aufzunehmen,derdieihnenselbst, Familienangehörigen oder auch Freunden in dieser Situation Unterstützung bieten kann. Interessierte SchülerInnen können sich über die Arbeit der Ehrenamtler informieren und somit herausfinden, ob eine solche Ausbildung auch für sie in Frage käme. Angegliedert ist das gesamte Projekt an dasbundesweiteProjekt„Junge Menschen in Sterbe- und Trauerbegleitung“ der Malteser in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband.Auf dieserübergeordneten Ebenewerden die Erfahrungen aus denteilnehmenden Unterverbändenregelmäßigzusammengetragen, diskutiert undfür die weitere Ausrichtung des Projektesausgewertet. Die Dauer des Projektes ist bis Sommer 2022 angesetzt. Die ProFiliis-Stiftung übernahm hierfürin einem ersten Schrittdie Hälfte der Gesamtkostenin Höhe von 13.500,- €für das erste Projektjahr, die andere Hälfte wurde vom "Hospiz Freundeskreis St. Christophorus"übernommen. sf
Dortmund - gesamt
Malteser Hilfsdienst e. V.
Lilo Lausch
Bildung

Lilo Lausch

„Jetzt hör mir doch mal zu!“ Ein Satz, den sicherlich jeder von uns schon einmal gehört hat. Kommunikation ist das wohl wichtigste Bindemittel zwischen Menschen. Informationen und Gefühle werden ausgetauscht, Anweisungen werden gegeben, Verbote werden ausgesprochen. Ein elementarer Aspekt der Kommunikation ist das Zuhören. Nun mag sich der ein oder andere denken, dass jeder, der einen intakten Hörsinn hat, doch ohnehin einfach zuhört. Nun, das ist erstmal nicht falsch, aber es gibt einen Unterschied zwischen hören und zuhören. Dies ist nämlich eine Kompetenz, die erlernt werden muss. Das haben sich auch die Verantwortlichen der Stiftung Zuhören gedacht, die das Projekt „Lilo Lausch“ ins Leben gerufen haben. Hauptzielgruppe sind hierbei Kinder ab zwei Jahren. Mittelpunkt des ganzen ist der kleine Elefant mit den großen Ohren, Lilo Lausch. Lilo besucht Kinder in Kindergärten und Grundschulen, um mit ihnen, den ErzieherInnen und LehrerInnen das Zuhören zu lernen. In einer zweitägigen Fortbildung erlernen die ErzieherInnen und LehrerInnen die Grundlagen des Programms. Anhand zahlreicher Beispiele wird ihnen vermittelt, wie Lilo in den folgenden Situationen helfen und unterstützen kann: Zuhör- und Sprachbildung Zusammenarbeit mit den Eltern Mehrsprachigkeit Medienkompetenz Interkulturelles Lernen Durch verschiedene Rollenspiele mit der Handpuppe Lilo Lausch, einer Vielzahl an Zuhörspielen, mehrsprachiges Vorlesen, Geräuschrätsel und dem gemeinsamen Singen und Hören verschiedensprachiger Lieder profitieren nicht nur die nicht selten mehrsprachigen Kinder, sondern auch deren Eltern von dem Projekt. Die ProFiliis-Stiftung ermöglicht der von vielen mehrsprachigen Kindern besuchten Nordmarkt Grundschule in der Dortmunder Nordstadt die Umsetzung des Projektes an ihrer Schule, indem die Kosten von acht mehrsprachigen Materialboxen übernommen werden. Die Materialboxen enthalten unter anderem eine Lilo-Lausch-Puppe, sowie diverses Vorlese- und Spielmaterial für die Klassen. sf
Dortmund - Innenstadt-Nord
Stiftung Zuhören
Rohingya Emergency Respond
Humanitärhilfe

Rohingya Emergency Respond

Bangladesch zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Umso härter traf es dieses Land, als im Jahr 2017 knapp 900.000 Angehörige der ethnischen Gruppe der Rohingya von Myanmar nach Bangladesch flohen. In Myanmar verfügen die Rohingya über keinerlei Rechte, da sie nicht als eigenständige Bevölkerungsgruppe anerkannt werden. Sie dürfen nicht wählen, haben keinen Zugang zu höherer Bildung und werden regelmäßig Opfer von Inhaftierungen, Folter, Vergewaltigung oder auch Mord. Um den Rohingya in ihrem neuen Zufluchtsort helfen zu können, benötigte Bangladesch somit die Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen. Die Großzahl der Geflüchteten wurdeab 2017 auf zwei Flüchtlingscamps im bangladeschischen Verwaltungsbezirk Cox’s Bazar untergebracht. Unter den dort Lebenden befinden sich auch viele Familien, einige von ihnen mit Kindern, die eine Behinderung haben. Diese Kinder sind besonders auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Seit einigen Jahren bereits unterstützt cbmin dieser Region Kinder und Jugendliche mit Behinderung und greift hierfür auf eine bestehende Partnerschaft mit dem „Center for Disability in Development (CDD)“ zurück. Diese Inklusions-Projekte sollten nun auf die neu entstandenen Flüchtlingscamps ausgedehnt werden. In den Camps sollten sogenannte „Childfriendly Places“ entstehen, ein Terrain, wo Kinder gleichen Alters ihren Bedürfnissen gemäße Angebote und einen geschützten Raum vorfinden. In einem Lebensumfeld, das von Chaos und traumatischen Erlebnissen geprägt ist, sollen die Kinder die Möglichkeit bekommen, spielerisch und altersgerecht in eine relative Normalität einzutauchen. Die "Childfriendly Spaces" werden barrierefrei gestaltet, sodass sowohl Kinder mit Behinderung wie auch Kinder ohne Behinderung diese Bereiche gleichermaßen nutzen können. Auch werden inklusive Bildungsangebote gemacht, die von speziell ausgebildeten LehrerInnen anhand verschiedener Trainings umgesetzt werden. Ein „Childfriendly Space“ bietet Platz für ca. 100 Kinder. Zugleich soll ein Zugang zu medizinischen Versorgungsdiensten, psychosozialer Betreuung und Rehabilitation geschaffen werden. Hierzu zählt zum einen die Sicherstellung einer „Basisgesundheit“ in den Camps, sprich medizinischer Grundversorgung. Zum anderen sollen spezialisierte Gesundheitsdienste angeboten werden, beispielsweise die Durchführung von rehabilitativen Maßnahmen im Bereich HNO- und Augengesundheit. Auch sollen psychosoziale Beratungsstellen eingerichtet werden, um die oftmals traumatisierten Kinder und Jugendliche zu behandeln. Ungefähr 7.840 Kinder sind von Behinderung, Krankheit und / oder Mangelernährung betroffen. Mit Mitteln in Höhe von rund 20.000, - Euro finanziert die ProFiliis-Stiftung die Ausstattung der „Childfriendly Spaces“ mit Spielangeboten, pädagogischer Betreuung und Brückenangeboten für Bildung sowie ca. ein Drittel der Kosten für die die Gesundheitsversorgung und die psychosoziale und rehabilitative Betreuung der Kinder und Jugendlichen. sf
Asien - Cox's Bazar
Christoffel-Blindenmission Deutschland e. V.
Geschwistergruppe "Löwenbande"
Lebenshilfe

Geschwistergruppe "Löwenbande"

„Wir können dem Leben nicht mehr Zeit geben, aber wir können der Zeit mehr Leben geben.“ Unter diesem Motto unterstützt der ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund lebensverkürzt erkrankte Kinder und ihre Familien. Ehrenamtliche Mitarbeiter begleiten die Kinder und Jugendlichen mit ihrer Familie und schaffen so zusätzliche Lebensqualität, nach dem Versterben des Kindes werden die Familien durch die Trauer begleitet. Ein lebensverkürzend erkranktes Kind in der Familie zu haben, ist für alle Beteiligten eine extreme, gerade emotionale, Belastung. Der Fokus liegt zu jedem Zeitpunkt auf dem erkrankten Kind, der Alltag wird um Arzttermine und sonstige Verpflichtungen, die mit einem schwer kranken Kind einhergehen, herumgeplant. Gerade für die Geschwisterkinder des erkrankten Kindes ist diese Situation keineswegs einfach. Zum einen ist dort die permanente Sorge um das erkrankte Geschwister, zum anderen das stetige Bemühen, auch selbst noch genügend Aufmerksamkeit zu bekommen. Dieses Spannungsfeld baut auf Dauer einen enormen Druck auf. Um den Kindern und Jugendlichen in dieser schweren Situation eine Stütze zu sein, wurde die „Löwenbande“ ins Leben gerufen. Die Löwenbande ist eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 bis 18 Jahren. Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder zu verschiedenen Ausflügen, beispielsweise in den Kletterpark oder aber zu einer Führung durch das Stadion des BVB. Die Geschwisterkinder sollen eine Zeit geboten bekommen, in der es ausschließlich um sie geht, in der sie Zuneigung und Aufmerksamkeit erfahren und in den Austausch mit gleichermaßen Betroffenen treten können. Damit die Eltern sich an diesen Tagen um die Geschwisterkinder keine Sorgen machen müssen und unabhängig von anderen Terminen die Teilnahme an der Gruppe nicht verhindert wird, werden die Kinder zum Beginn des Tages abgeholt und nach Beendigung des Ausflugs auch wieder nach Hause gebracht. Mit einer Fördersumme von insgesamt knapp 8.000, - Euro übernimmt die ProFiliis-Stiftung die Eintrittspreise für diverse Attraktionen sowie anteilig die Transportkosten der Kinder. sf
Dortmund - gesamt
Ambulanter Kinder- u. Jugendhospizidienst Löwenzahn
Zwischen Lärm und Stille
Umwelt

Zwischen Lärm und Stille

Naturschutz ist ein Thema, welches sowohl Jung und Alt beschäftigt, gerade in Zeiten des Klimawandels erreicht es eine neue Stufe der Relevanz. Bereits seit 120 Jahren setzt sich der NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.) für Artenvielfalt, saubere Luft und sauberes Wasser, gesunde Böden und den schonenden Umgang mit endlichen Ressourcen ein. Diese verantwortungsvolle Aufgabe liegt beim NABU aber nicht ausschließlich in den Händen der Erwachsenen, auch die NABU Kids leisten einen großen Beitrag. Unter dem Thema „Zwischen Lärm und Stille – Geräusche in der Stadt und in der Natur“ startete ein Projekt des NABU, um junge Menschen für die Geräuschkulisse, der man im Alltag zwangsläufig ausgesetzt ist, zu sensibilisieren. Seien es Baustellen, Autos, laute Geräusche in der Schule und die ständige Beschallung über Kopfhörer, all das kann schon in jungen Jahren zur Schädigung des Hörsinns führen. Aber auch Tiere leiden unter diesem permanenten Lärm. Beispielsweise singen Vogelmännchen in Städten größtenteils nur noch nachts, da sie tagsüber von den Weibchen nicht mehr gehört werden. Aber neben all dem Lärm gibt es auch Geräusche, die man kaum wahrnehmen kann und die zwischen all dem Lärm verschwinden, sei es das Summen der Insekten oder der leise Ruf der Fledermaus. Auch Pflanzen erzeugen Geräusche, ebenso wie das Prasseln des Regens auf verschiedenen Untergründen. Im Projekt „Zwischen Lärm und Stille“ soll mit allen Sinnen, aber auch mit technischem Gerät, diesen Geräuschen nachgegangen werden. Mit Hilfe eines Mikrofons samt Aufnahmegerät soll aus all diesen Geräuschen eine „Natursinfonie“ erstellt werden. Auch soll eine Lärmkarte erstellt werden, die aufzeigt, in welchen Bereichen der Stadt es besonders laut ist und wo man noch weitgehend ungestört der Natur lauschen kann. Durch das Anlegen dieser Karten können unter anderem Grünflächen identifiziert werden, an denen die Insekten noch besonders „laut brummen“, sodass Maßnahmen ergriffen werden können, um die Insekten in diesen Gebieten zu schützen. Durch die finanzielle Unterstützung der ProFiliis-Stiftung konnten folgende Materialien, die zur Umsetzung des Projektes nötig waren, angeschafft werden: Ein Aufnahmegerät, Richtmikrofon, Fledermausdetektor sowie ein Schallpegel-Messgerät. sf
Dortmund - gesamt
NABU Dortmund
Fußball im JuKi
Sport

Fußball im JuKi

DerPlanerladene. V. ist ein gemeinnütziger, politisch unabhängiger Vereinin der Dortmunder Nordstadt. Hauptziel ist die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen in der Nordstadt, wobei schwerpunktmäßig die besonders benachteiligtenBevölkerungsgruppenangesprochen werden. Kinder und Jugendliche sind hierbei eine der wichtigsten Zielgruppen. Anlaufstelle ist für viele die offene KindereinrichtungJuKiin derRückertstrasse28. Hier treffen sich Kinder aller Nationalitäten im Alter zwischen 6 und 13 Jahren. Gegenseitiger Respekt und Anerkennung sowie die Übernahme von Verantwortung und soziales Verhalten in der Gruppespielen hiereine entscheidende Rolle. Eine der beliebtesten Aktivitäten isthierdasdie Teilnahme amregelmäßigstattfindendenFußballtraining. Insgesamt gibt esalsimProjekt drei Fußballmannschaften, die auch Spiele gegen andere Vereine austragen. Hierbeiistdas Zielwenigernicht alleindie Verbesserung desfußballerischenKönnens, sondern der Zusammenhalt in der Mannschaft, die Fähigkeit, mit Niederlagen umzugehen und in Konfliktfällen eine deeskalierende Lösung zu finden. Für viele der Kinder und Jugendlichen sind dies nämlich Fähigkeiten, die ihnen bislang nicht vermittelt wurden, sie haben eine niedrige Frustrationstoleranz und werden schnell aggressiv.Um eventuelle, während des Spiels aufgekommene, Streitigkeiten direkt aus der Welt zu schaffen, findet nach jeder Trainingseinheit eine Abschlussrunde statt, in der sowohl über das Spiel als auch über Konflikte gesprochen werden kann. Die ProFiliis-Stiftung hat für das Jahr 2019 alle anfallendenKosten für das umfangreiche Fußballangebot übernommen. Hierzu zählen neben der Übernahme der ehrenamtlichen Aufwandsentschädigung der Trainer auch die Kosten für neue Trikotsätzezur Stärkung des Teamgefühls sowie die Anschaffungskosten eines Kickers, damit auch außerhalb des Fußballplatzes gemeinsam „gekickt“ werden kann. sf
Dortmund - Innenstadt-Nord
Planerladen e. V.