Neues zu den Projekten

21Nov

Tischtennisplatte und Kicker für Ponyhof Hilbeck

Die ökumenische Dienstgruppe Martin Luther King e.V. betreibt seit nunmehr fast 40 Jahren das Kinder- und Jugendferienheim Ponyhof Hilbeck, wobei sich das Angebot in erster Linie an Gruppen richtet. Aktuell beherbergt der Hof 15 Ponys verschiedener Größen und Rassen. Durch den Kontakt mit den Tieren lernen die Kinder auf spielerische Art und Weise, Verantwortung zu übernehmen und Vertrauen aufzubauen. Alle müssen hier mit anpacken, sodass auch die praktischen und sozialen Kompetenzen gestärkt werden.

 

Bei schlechtem Wetter bietet der Hof einen Gemeinschaftsraum, „Arche“ genannt, an, in dem sich die Kinder aufhalten können. Bis vor kurzem stand dort noch ein in die Jahre gekommener Kicker, der sich nun nach intensiver Nutzung in den Ruhestand verabschieden musste. Um den Kindern weiterhin eine attraktive Beschäftigungsmöglichkeit bieten zu können, musste Ersatz her.

 

Neben dem Kicker für den Innenbereich sollte auch eine Outdoor-Tischtennisplatte angeschafft werden, damit die Kinder sich, neben dem Reitunterricht und der Versorgung der Pferde, draußen beschäftigen können.

 

Da der Verein sich ausschließlich durch Einnahmen des Ponyhofs und Spenden finanziert und der Faktor Tier ein unberechenbares finanzielles Risiko darstellt, sind Investitionen außerhalb der Norm schwierig. Deshalb wendeten sich die Verantwortlichen an die ProFiliis-Stiftung, die die notwendigen Mittel in Höhe von rund 1.400, - Euro zur Verfügung stellt.

 

sf

2019
18Nov

Babykleiderkammer donum vitae

donum vitae (lat. „Das Geschenk des Lebens“) ist ein Verein, der zur vorgeburtlichen Diagnostik, Familienplanung, Verhütung, unerfülltem Kinderwunsch, psychischen und sozialen Problemen vor und nach der Geburt, Entwicklung des Kindes etc. berät. Zusätzlich informiert der Verein über rechtliche Fragen und finanzielle Hilfen.

 

Immer wieder wenden sich auch alleinerziehende Mütter oder Familien an donum vitae, die unter immensem finanziellem Druck stehen. Häufig reicht das Geld nicht für die notwendigsten Anschaffungen wie beispielsweise Kinderbetten und Kinderwagen. Insbesondere Familien und Mütter, die nicht durch das Sozialsystem abgesichert sind, wie ausländische Studenten, stehen somit oft vor großen Problemen.

 

Hier setzt die Idee der Babykleiderkammer an. Familien und Mütter, die sich in oben genannten Notsituationen befinden, sollen schnell und unbürokratisch Hilfe bekommen, indem sie mit einer Erstausstattung und in akuten Krisenfällen auch mit Gutscheinen von Drogeriemärkten zur Anschaffung von Windeln und Babynahrung versorgt werden.

 

Den Mittelbedarf in Höhe von 5.200, - Euro übernimmt die ProFiliis-Stiftung, um die Umsetzung dieses Projektes ermöglichen zu können.

 

sf

2019
07Nov

Plappermauls Sommerferientagebuch

Das Netzwerk INFamilie ist ein Projekt der Präventionsfachstelle des Jugendamtes Dortmund und entstand 2011 im Kontext des Landesvorhabens „Kein Kind zurücklassen“ als Referenzprojekt im Brunnenstraßen- und Hannibalviertel.

 

Im Rahmen dieses Netzwerks bildete sich eine Gruppe aus Fachkräften, die sich zur Aufgabe gemacht hat, die Sprachbildung bei Kindern und Jugendlichen von null bis zehn Jahren zu fördern. Viele Eltern, die nicht aus Deutschland stammen und in Dortmund leben, haben Probleme mit der deutschen Sprache und sind deshalb nicht in der Lage, ihre Kinder sprachlich zu fördern. Häufig ist diesen Kindern der Zugang zu Büchern, wie beispielsweise durch gemeinsames Lesen und Vorlesen, erschwert, teilweise fehlt den Familien auch schlicht das Geld, um Bücher zu kaufen.

 

Bereits 2016 erschien die erste Version des kostenlosen Sprachföderbuchs der Reihe Plappermaul für Kinder von null bis drei Jahren, 2017 folgte eine weitere Ausgabe für Kinder von drei bis sechs Jahren. Dieses Jahr soll nun ein Buch für die Altersgruppe von sechs bis zehn Jahren herausgebracht werden. Das Buch wird in insgesamt sieben Sprachen veröffentlicht, wobei es sich bei der Version, die 2019 herauskommen wird, um ein Umkehrbuch handelt, sodass der Text von der einen Seite lesend in deutscher Sprache, von der anderen Seite in der jeweiligen Landessprache des Kindes bzw. der Familie erscheint. So können auch Eltern, die der deutschen Sprache wenig oder nicht mächtig sind, die Bücher zum Vorlesen oder gemeinsamen Lesen nutzen.

 

Am 15. November 2019, dem „Tag des Vorlesens“, wird das Buch im Hansesaal des Dortmunder Rathauses vorgestellt. Die ProFiliis-Stiftung unterstützt das Jugendamt Dortmund neben anderen Förderern mit Mitteln in Höhe von 7.500, - Euro, um Kindern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, das Thema Lesen näherbringen zu können.

 

sf

2019
27Aug

Lisa und Paul entdecken die Welt

Im Jahr 2017 gab es in Deutschland 11.547 angezeigte Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch*. Da jedoch nur ein kleiner Teil der Taten zur Anzeige gebracht wird, werden viele Fälle nicht erfasst und lassen vermuten, dass die Dunkelziffer um einiges höher sein wird.

 

Der Verein Aktionkinderschutz hat es sich zur Aufgabe gemacht, Präventionsunterricht an Grundschulen zu ermöglichen, da das Thema Missbrauch im Rahmen der „Familien- und Geschlechtserziehung“ im Sachkunde- und Biologieunterricht auf dem Lehrplan nicht vorgesehen ist. Die Kinder sollen lernen, dass es „gute und schlechte Gefühle“ gibt und dass nicht jede Berührung, die man erlebt, auch in Ordnung ist. Die Bücher „Lisa entdeckt die Welt“ für Mädchen und „Paul entdeckt die Welt“ für Jungen soll den Kindern der 1. und 2. Klasse mit behutsamer Sprache Situationen aufzeigen, in denen es wichtig ist, mit Eltern oder einer anderen Vertrauensperson über das, was ihnen passiert ist, zu sprechen.

 

Aktionkinderschutz stellt hierfür die Bücher, eine dazugehörige Arbeitsmappe für die Kinder und einen Leitfaden für die Lehrer der Grundschulen zur Verfügung, damit das Thema im Unterricht, ab vom Lehrplan, behandelt werden kann. Hierfür ist beispielsweise eine Projektwoche ein geeigneter Rahmen.

 

Pro Kind kostet so ein „Paket“ jeweils 13 Euro, wovon ProFiliis 10 Euro übernimmt und den Schulen somit nur noch ein Eigenanteil von drei Euro bleibt. Dortmunder Schulen können bei Interesse einen Förderantrag bei ProFiliis stellen, entweder vermittelt durch Aktionkinderschutz e.V. oder durch Eigeninitiative, der kurzfristig zugesagt wird, damit die Schulen schnellstmöglich die Lehrmaterialien erhalten. Insgesamt stehen von Seiten ProFiliis 3.000 Euro zur Verfügung, um dieses wirklich wichtige Projekt zu fördern.

 

*https://www.hilfeportal-missbrauch.de/informationen/uebersicht-sexueller-missbrauch/zahlen-und-fakten.html

 

sf

2019
13Aug

Kletterwand und Ballonkünstler für den TV Eintrach 1885 e.V.

Der TVE Bodelschwingh bietet seinen insgesamt knapp 460 Mitgliedern aller Altersklassen ein breit gefächertes Sportprogramm an, wobei Turnen, Leichtathletik, Ballspiele und Step Aerobic nur einige Beispiele sind. Auch Turnfeste und Ausflüge bereichern das Angebot.

 

Um gerade den jüngeren Vereinsmitgliedern Abwechslung bieten zu können, möchte der Verein die Turnhalle der „Grundschule Auf dem Kellerkamp“ um eine Kletterwand erweitern. Die Kletterwand ist für kleinere Kinder gedacht, sodass diese auch beim Eltern-Kind-Turnen zum Einsatz kommen kann. Zusätzlich bietet sie auch für die anderen vier Gruppen der Eintracht, in der jüngere Kinder sind, einen Nutzen.

 

Darüber hinaus steht noch eine andere Attraktion für die kleineren Vereinsmitglieder an, bei der die Eintracht finanzielle Unterstützung braucht: Ein Ballonkünstler für das Kinderfest am 21. September 2019 auf dem Schulhof der „Grundschule Auf dem Kellerkamp“. Da der Ballonkünstler sich viel Zeit für die Kinder nehmen wird, um ihnen die Techniken hinter den Ballonfiguren zu erklären, geht es hierbei nicht nur um die Unterhaltung der Kinder, sondern sie können zeitgleich auch noch etwas lernen und vielleicht die ein oder andere Figur selbst erstellen.

 

Um die Ausgaben tätigen zu können, unterstützt ProFiliis den Verein gerne mit einem Gesamtfördervolumen von 879 Euro und wünscht allen Kindern viel Spaß beim Klettern und natürlich auch auf dem Kinderfest!

 

sf

2019
06Aug

Projekttfahrt der PSG Gender Bildungsstätte JaM

Seit 2004 ist die Pfadfinderinnenschaft St. Georg DV Paderborn e.V. Trägerin der im Dortmunder Stadtteil Mengede gelegenen PSG Gender Bildungsstätte JaM. Das JaM ist eine offene Kinder- und Jugendfreizeitstätte mit geschlechtsbezogenem Schwerpunkt.

 

Dieses Jahr möchte die Freizeitstätte gerne eine fünftägige Projektfahrt mit einer Gruppe von 16 Jungen und Mädchen unternehmen. Die Fahrt soll unter dem Motto „Umweltschutz und gutes Leben“ stattfinden. In der ersten Woche der Herbstferien wird die Gruppe sich in der Burg Husen in Dortmund Hohensyburg einquartieren, wo die Projektteilnehmenden Verantwortung für sich und ihren Konsum lernen, Naturerfahrungen machen und durch kreative Auseinandersetzung mit den Themen am Ende eine Abschlusspräsentation gestalten sollen.

 

Die Jugendlichen kommen teilweise aus einem ressourcenschwachen Umfeld und sind von mehrfachen Entwicklungsrisiken bedroht. Sie sollen sich in dieser Woche mit aktuellen Themen, wie beispielsweise dem ökologischen Fußabdruck oder dem ressourcenschonenden Umgang mit Konsumgegenständen auseinandersetzen. Auch die Nähe zur Natur soll gestärkt werden, indem die TeilnehmerInnen in der Natur lernen („Welche Blätter gehören zu welchem Baum?“) oder naturbezogene Projekte umsetze, wie z.B. Unterkünfte für Igel oder Insekten aus Naturmaterialien bauen.

 

Da für diese Zeit Übernachtungskosten und Verpflegungspauschalen pro TeilnehmerIn anfallen, hat sich ProFiliis dazu bereit erklärt, diese Kosten in Höhe von 3.000 Euro zu übernehmen und wünscht allen eine lehrreiche Zeit und natürlich in erster Linie viel Spaß.

 

sf

2019
06Aug

"Buddies" im Problemstadtteil Schalke

Der Gelsenkirchener Stadtteil Schalke ist bekannt als ein Bezirk mit hohem Erneuerungsbedarf. Der Großteil der Familien lebt von Transferleistungen, die Kinder geraten nicht selten durch falsche Kontakte auf die schiefe Bahn.

 

Hier setzt das Projekt „Buddies“ des Jugendtreffs der Amigonianer unter dem Jugendnetz Schalke an. Es handelt sich um ein Patenprojekt, bei dem Studenten zu ehrenamtlichen „Buddies“ ausgebildet werden und im Anschluss als Mentoren für Jugendliche im Alter zwischen 12 – 17 Jahren, welche aus schwierigen Verhältnissen im Bezirk Schalke stammen, fungieren. Der Kontakt wird durch das Jugendamt vermittelt, häufig wird dieses durch die Polizei, Schulen oder Beratungsstellen über die „problematischen Jugendlichen“ informiert.

 

Nach Möglichkeit treffen sich Buddy und Jugendlicher für mindestens sechs Stunden pro Monat. Im Rahmen dieser Treffen sollen die Jugendlichen Rückhalt erfahren und ein Vorbild bekommen, mit dem sie über ihre Vorstellungen von ihrem eigenen Lebensweg sprechen können und eventuell neue Anreize zur Gestaltung ihres Alltags bekommen.

 

Häufig führen Dinge wie Schulversäumnisse, Straffälligkeit oder auch Clanzugehörigkeit dazu, dass das Leben der Jugendlichen negativ vorbestimmt ist. Auch weniger extrovertierte Jugendliche stehen im Fokus, beispielsweise Opfer von Mobbing, die sich häufig im Privatleben in Parallelwelten flüchten und den sozialen Anschluss verlieren. Ziel des Projektes ist es, Jugendlichen aus Armutsverhältnissen die Chance zu geben, an sich selbst zu glauben und das Beste aus ihrem Leben zu machen.

 

Auch wenn dieses Projekt geografisch nicht im Großraum Dortmund angesiedelt ist, hat sich ProFiliis trotzdem dazu entschlossen, finanzielle Unterstützung zu leisten, da das Projekt als Pilotprojekt für das gesamte Ruhrgebiet fungieren soll und somit das Potential hat, auch Kinder, die nicht im Raum Schalke leben, zu unterstützen.

 

Um diese Arbeit zu ermöglichen, stellt ProFiliis Mittel in Höhe von 2.844 Euro zur Verfügung, womit unter anderem die Honorarkosten für die Projektkoordinatoren gedeckt werden sollen.

 

sf

2019
01Aug

Teilnahme des Heinrich-Heine-Gymnasiums an der Roboterolympiade

Das Heinrich-Heine-Gymnasium im Dortmunder Stadtteil Nette wird aktuell von circa 850 Schülerinnen und Schülern besucht. Das öffentliche Gymnasium hat einen MINT-Schwerpunkt. MINT steht für Unterrichts- und Studienfächer sowie Berufe aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

 

Die Roboter-AG ist ein für die SchülerInnen freiwilliges Angebot im Nachmittagsbereich, welches zwei Mal die Woche für jeweils zwei Stunden angeboten wird. Die Jugendlichen werden hierfür in Teams eingeteilt und bauen und programmieren im ersten Halbjahr Roboter mit „Lego Mindstorms“. Dies ist eine Produktserie des Spielwarenherstellers, wobei die Kernstücke ein programmierbarer Legostein sowie Elektromotoren, Sensoren und Lego-Technik-Teile sind. Ziel der AG ist es, die Kompetenzen der SchülerInnen in den MINT-Fächern zu fördern.

 

Im 2. Halbjahr folgt dann die Teilnahme an der World Robot Olympiad (WRO), die dieses Jahr am 25. und 26. Juni in Schwäbisch Gmünd stattgefunden hat. Hier haben sich zwei Teams für die Teilnahme am Weltfinale in Ungarn qualifiziert, welches dort vom 8.-10. November 2019 stattfinden wird.

 

ProFiliis hat für die Olympiade in Schwäbisch Gmünd anteilig die Fahrtkosten und die Teilnahmegebühren für fünf Teams des HHG in Höhe von 1.790 Euro übernommen.

 

sf

2019
01Aug

Neues Equipment für den Stamm Weiße Rose

Der Stamm „Weiße Rose“ ist eine Gruppe des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit Sitz in Aplerbeck. Der Stamm zählt mittlerweile knapp 130 Mitglieder.

 

Da die Mitgliederzahl in den letzten Jahren stark angestiegen ist, muss nun auch das Equipment mitwachsen. Hierzu gehören neue Zelte, da die momentan genutzten teilweise aus Stammesgründerzeiten vor 35 Jahren stammen, sowie eine moderne Fahrtenausrüstung. Wenn eine Pfadfindersippe auf Fahrt ist, benötigen sie entsprechende Ausrüstung, wie beispielsweise einen Benzinkocher, der nun auch unter anderem neu angeschafft werden soll. Hinzu kommen Lagerboxen für die Zelte und Bodenplanen. Auch eine Feuerschale darf nicht fehlen, denn was wären PfadfinderInnen ohne ein abendliches Lagerfeuer, an dem zusammen gelacht und gesungen werden kann?

 

ProFiliis hat sich gemeinsam mit der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Dortmund dazu bereit erklärt, die nötigen Mittel für die Anschaffung von neuen Zelten und modernem Equipment bereitzustellen.

 

sf

2019
26Jul

Sozial-Kompetenz-Training an der Mansfeld Schule

Jeder von uns kennt es: Man ist morgens schon mit dem falschen Fuß aufgestanden, der Bus kommt zu spät und dann hat man auch noch Ärger mit dem Chef. Wirklich ein Grund, um an dem nächstbesten, der einem über den Weg läuft, den Frust auszulassen. Aber meistens haben wir unsere Impulse ausreichend unter Kontrolle, sodass wir unseren Ärger verbergen und genug Empathie aufbringen können, um zu bemerken, dass der Bürokollege am wenigsten für meine schlechte Laune kann.

 

Diese Fähigkeiten kann man mit Oberbegriffen wie Konflikt- und Empathiefähigkeit, Impulskontrolle, Regelverhalten oder ähnlichen betiteln. Manchen Menschen fehlen hierfür jedoch die notwendigen Ressourcen, um mit solchen Situationen gut umgehen zu können. So auch einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Mansfeld-Schule in Bochum im Alter von 10 bis 13 Jahren. Dies führt häufig zu Ärger auf dem Schulhof, im Klassenzimmer oder aber auch außerhalb der Schule.

 

Um den Kindern im Umgang mit ihren Aggressionen zu helfen, bietet die Schule den Kindern nun die Möglichkeit, an einem „Sozial-Kompetenztraining“ teilzunehmen. Hierbei entwickeln sie in kleinen Gruppen, begleitet von externen Pädagogen, im Rahmen von regelmäßigen Sitzungen anhand von bewegungs- und erlebnisorientierten Übungen Handlungsstrategien, die ihnen in für sie schwierigen Situationen helfen sollen. Hierzu zählt beispielsweise das Bilden von Vertrauen, die gewaltfreie Durchsetzung der eigenen Bedürfnisse und der Respekt vor sich selbst, anderen und der Umwelt. Ziel ist, für die Schülerinnen und Schülern die Chance auf eine angemessene Teilhabe am sozialen Leben zu verbessern und langfristig sozial angemessene Verhaltensstrategien vorzubereiten.

 

ProFiliis unterstützt dieses wichtige Vorhaben der Mansfeld-Schule gemeinsam mit einer Bochumer Stiftung mit einem Betrag von 4.019 Euro und wünscht allen Beteiligten viel Erfolg.

 

sf

2019
23Jul

Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung

Die Malteser Hospizdienste bieten ambulante Hospizdienste sowohl für Kinder- und Jugendliche als auch für Erwachsene an. Ein Schwerpunkt ist es, Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher mit einer lebensverkürzend oder -bedrohenden Krankheit oder „Familien, in denen die Eltern schwerst erkrankt und sterbend sind“, durch regelmäßige Besuche von ehrenamtlichen Mitarbeitern zu unterstützen.

 

Das bereits früher durchgeführte Projekt „Hospiz und Schule – Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit“, in dem es darum geht, weiterführende Schulen aufzusuchen und mit Schülern und Lehrern in den Dialog zu treten, um über die Arbeit im Hospiz zu informieren und gemeinsam neue Wege zu finden, fand bereits großen Anklang. Die in diesem Projekt gesammelten Erfahrungen sollen nun im Rahmen von Workshops und Projekttagen an Dortmunder Schulen zum Thema „Sterbe- und Trauerbegleitung“ erweitert werden.

 

Im neuen Projekt „Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung“ werden zunächst ehrenamtliche Jugendliche in Gruppen zu Hospizbegleiterinnen und -begleitern unter dem Ansatz der Gleichaltrigenbetreuung (Peer Counseling) ausgebildet. Im Anschluss an diese Ausbildung sind die jungen Ehrenamtlichen in der Lage, den Familien und betroffenen Kindern als Freund und Ratgeber zur Seite zu stehen. Weiterhin ist geplant, dass sie Dortmunder Schulen aufsuchen, um dort - beispielsweise im Rahmen des Ethik-Unterrichtes - von ihrer Arbeit im Bereich der Hospizarbeit zu berichten. Eventuell betroffene SchülerInnen haben in diesem Rahmen die Möglichkeit, diesen ersten Kontakt als Hilfestellung für sich, konkret z.B. für Ihren Umgang mit betroffenen Familienangehörigen oder Freunden, zu nutzen. Insbesondere können sie sich über die Arbeit der Ehrenamtler genauestens informieren und sich ein Bild davon machen, ob eine solche Ausbildung auch für sie in Frage käme.

 

Dieses Projekt ist Teil des bundesweiten Projekts der Malteser „Junge Menschen in Sterbe- und Trauerbegleitung“ in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband.

 

Um diese wichtige Arbeit zu ermöglichen, stellt ProFiliis die Hälfte der erforderlichen Mittel für z.B. eine einzurichtende Koordinationsstelle sowie anfallende Schulungen in Höhe von 6.750,00 € für das erste Projektjahr zur Verfügung.

 

Hinweis: Zitate stammen aus dem Förderantrag oder der Internetseite des Projektpartners

2019
23Jul

Rollerständer für die Aplerbecker Grundschule

Tretroller (oder auch Scooter genannt) erfreuen sich bei Jung und Alt wieder großer Beliebtheit – ein Roller ist günstiger als ein Fahrrad, das Verletzungsrisiko ist geringer als beim Fahrradfahren und gerade für Kinder ist Roller fahren eine gute Möglichkeit, sich in den Straßenverkehr einzubringen. Sie lernen, sich bei Geschwindigkeit zeitgleich nach dem Verkehr umzuschauen und trainieren parallel Motorik und Gleichgewicht*. Kinder, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Tretroller zur Schule kommen, sind zudem im Unterricht konzentrierter als Kinder, die mit dem Auto zur Schule gebracht werden, sodass die Lernvoraussetzungen schon vorher positiv beeinflusst werden.

 

Aktuell nutzen knapp 35 Schülerinnen und Schüler den Roller für ihren Schulweg. Hierbei gibt es aber ein Problem: Es gibt für die Kinder keine Möglichkeit, ihre Roller sicher an der Schule abzustellen. Die ohnehin geringe Anzahl an Fahrradständern reicht nicht aus, um auch noch Tretroller dort abzustellen, wobei diese an den Fahrradständern auch nicht abgeschlossen werden können.

 

Um dieses Problem zu lösen, entschied die Schule, dass eine Abstellanlage angeschafft werden soll, damit die Kinder nach Unterrichtsschluss ihre Roller unbeschädigt wieder nach Hause fahren können. Die Anlage besteht aus extra angefertigten Wandhalterungen, in welche der Lenker des Rollers eingeschoben werden kann. Somit ist der Roller in seiner Parkposition fixiert und kann durch den in den Halterungen integrierten Diebstahlschutz auch nicht entwendet werden.

 

ProFiliis übernimmt die Kosten für die Halterungen in Höhe von 690,- Euro, damit die Grundschule ihren Schülerinnen und Schülern eine sichere Abstellmöglichkeit für ihre Tretroller bieten kann.

 

https://www.verkehrswacht-medien-service.de/kindergarten/laufrad-roller-kinderfahrrad/roller-trainieren-das-gleichgewicht/

 

sf

 

2019