Herzlich Willkommen bei ProFiliis!

Liebe FörderInnen, FreundInnen und Interessierte,

wir freuen uns sehr über Ihren Besuch auf unserer Homepage! Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einen möglichst umfassenden Überblick über Ziele und Aktivitäten der ProFiliis-Stiftung vermitteln.

Wir hoffen, dass Sie hier alle für Sie wichtigen Informationen finden. Wenn nicht, scheuen Sie sich nicht und kontaktieren Sie uns direkt. Auch für Ihr Feedback und Ihre Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar.

Besonders freuen würden wir uns natürlich, auch Sie bald als Förderer oder Projektpartner begrüßen zu dürfen.

Der Stiftungsvorstand

Aktuelles

05Mär

Druckerei Stöcker spendet an ProFiliis

Norbert Kerstiens, Inhaber der Druckerei Stöcker in DO-Wellinghofen, übergibt gemeinsam mit seiner Tochter Jennifer Kerstiens Stiftungsvorstand Thomas Schieferstein einen symbolischen Spenden-Scheck. Im Rahmen der Weihnachtsaktion der Druckerei, die unter dem Motto „Spende statt Präsente“ stand, erhielt die ProFiliis-Stiftung eine großzügige Zuwendung in Höhe von 500, - Euro.

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal herzlich, auch bei dem gesamten Team der Druckerei Stöcker. 

 

Symbolische Scheckübergabe

 

Logo

 

 

28Feb

Zirkusprojekt der Regenbogen-Grundschule

Der Duft von Popcorn, Zuckerwatte und Aufregung liegt in der Luft - der Zirkus ist in der Stadt!

 

Die meisten von uns kennen dieses Gefühl noch. Und wer hat nicht davon geträumt, selbst einmal Artist zu sein, Kunststücke vorzuführen und damit das Publikum zu begeistern? Für die Schülerinnen und Schüler der Regenbogen Grundschule im Dortmunder Stadtteil Mengede wird dieser Traum nun wahr.

 

Im Rahmen eines von der Schule organisierten Zirkusprojektes lernen die SchülerInnen, angewiesen durch professionelle Artisten, innerhalb einer Woche verschiedene Kunststücke und Zirkusdarbietungen. Am Ende der Projektwoche präsentieren die kleinen Neu-Artisten im Rahmen mehrerer Zirkusaufführungen den Eltern, Verwandten, Freunden und auch Lehrern, was sie in der Zeit alles gelernt haben.

 

Die ProFiliis-Stiftung unterstützt dieses Projekt mit insgesamt 2.120, - Euro, die für die Teilnahmegebühren der Kinder verwendet werden.

 

sf

28Feb

Hundgestützte Sprach- und Entwicklungstherapie

Bereits zwei Mal hat die ProFiliis-Stiftung der Schule am Marsbruch Unterstützung für die hundgestützte Sprach- und Entwicklungstherapie zugesagt (1. und 2. Halbjahr des Schuljahres 2013 / 2014). In diesem Zeitraum zeigte die Therapie bei den Kindern große Erfolge, sodass sie auch in diesem Jahr wieder angeboten werden soll.

 

Erneut wird die Therapie von der Diplom-Pädagogin und Sprachtherapeutin Silke Lucas angeleitet. Frau Lucas kommt dieses Mal direkt in doppelter Begleitung: Therapiehund Ary, der auch schon beim letzten Mal dabei war, und Nachwuchs-Therapiehund Jola, die sich noch in Ausbildung befindet.

 

Immer freitags kommt Frau Lucas mit ihren beiden Hunden zur Schule. Die Therapie wird jeweils für ein bis zwei Monate in unterschiedlichen Klassen sowie auch in Einzelsituationen angeboten, sodass möglichst viele Kinder von dem Angebot profitieren können. Ziel der Therapie ist es, den zum Teil schwerstbehinderten SchülerInnen die Möglichkeit zu bieten, in Interaktion mit dem Hund zu treten. Im Kontakt mit dem Tier wird das Wohlbefinden der Kinder gesteigert, da Ary und Jola ohne Vorbehalte auf die Kinder zugehen. Durch unterschiedliche Sinnesreize wie beispielsweise die Struktur des Fells, der Herzschlag oder Atem des Tieres verbessern sich nachweislich die Vitalwerte der Kinder, Schmerzen stehen nicht mehr im Fokus und Spastiken können gelöst werden.

 

ProFiliis übernimmt die Kosten für ein Jahr in Höhe von 2.800, - Euro, um den Kindern diese wertvolle Erfahrung zu ermöglichen.

 

Zum Hintergrund der Schule am Marsbruch:

Die Schule am Marsbruch ist eine Förderschule für Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen, z. B. aufgrund von Erkrankungen, Schädigungen vor, während und nach der Geburt, Fehlbildungen und Verletzungen durch Unfälle sowie bei fortschreitenden Krankheitsbildern (Muskeldystrophie). Neben den körperlichen Beeinträchtigungen haben die meisten der Schülerinnen und Schüler auch kognitive Einschränkungen (Lernbehinderung, geistige Behinderung). *

 

*Dem Internetauftritt der Schule am Marsbruch entnommen

 

sf

27Feb

Mut tut gut!

Seit 2000 existiert die Zukunftsstiftung Bildung in der GLS Treuhand und steht für innovative Bildungsprogramme. Sie setzt sich ein für individuelle Förderung junger Menschen, ist überzeugt, dass Vielfalt im Schulwesen wichtig ist und will im Bereich Bildung Selbstverantwortung stärken.*

Das neue Projekt trägt den aussagekräftigen Namen „Mut tut gut“. Stattfinden wird das Projekt an sogenannten „Brennpunktschulen“. Nicht selten kommen die Kinder hier aus Familien, in denen sie selbst Gewalt erfahren, Konflikte, Drohungen und Mobbing gehören an diesen Schulen für einige der SchülerInnen zum Alltag.

Und genau hier ist Mut wichtig. In kleinen Gruppen, bestehend aus maximal 10 Kindern, wird in insgesamt 10 Einheiten gezeigt, was es heißt, mutig zu sein, sich abzugrenzen und für sich selbst und andere einzustehen. Mit Hilfe von einfachen, aber wirksamen Methoden aus der Selbstverteidigung, Methoden der Körperarbeit und sprachlichem Ausdruck wird den Kindern beigebracht, Situationen richtig einzuschätzen, mit den eigenen Emotionen umzugehen und sich aus brenzligen Situationen herauszuziehen.

Mit Fördermitteln von knapp 2.900, - Euro unterstützt ProFiliis dieses innovative Projekt.

 

* Dem Förderantrag des Projektpartners entnommen

 

sf

➤ weitere Neuigkeiten

Presse

ProFiliis unterstützt Kinderschutzbund
2020
17Mär

ProFiliis unterstützt Kinderschutzbund

Spende der Druckerei Stöcker
2020
17Mär

Spende der Druckerei Stöcker

Geschwistergruppe "Löwenbande"
2020
03Feb

Geschwistergruppe "Löwenbande"

Babykleiderkammer donum vitae
2019
27Dez

Babykleiderkammer donum vitae

➤ weitere Presseartikel

Projekte

Pfadfinden im Trend
Freizeit

Pfadfinden im Trend

Wenn man das Wort Pfadfinder hört, haben viele Menschen eine feste Vorstellung dessen, was die Pfadfinder so machen. Mit diesen Vorurteilen sind auch die Mitglieder des Stammes “Weiße Rose” schon konfrontiert worden und beschreiben ihre Tätigkeit auf ihrer Homepage wie folgt: 

 

“Mit Halstuch, Zelt, Lagerfeuer, Rucksack und allem drum und dran. 

Pfadfinder eben, aber keine Urzeitmenschen. Wir leben also weder im Wald, noch essen wir Würmer. Mit den Vermutungen, dass wir regelmäßig Bäume umarmen, alljährlich Kekse an der Haustür verkaufen, dass bei uns die Jüngeren von den Älteren getriezt werden oder dass wir militaristisch organisiert sind, liegt man genauso daneben. 

Aber wenn das alles nicht zutrifft, was bedeutet dann Pfadfindersein eigentlich genau? 

Es stimmt, dass wir gern draußen sind, natürlich auch dann, wenn mal nicht so gutes Wetter ist. Wir sind ja schließlich nicht aus Zucker! 

Es stimmt auch, dass wir gerne mit Sack und Pack wandern gehen, auf dem Feuer unser Essen kochen und abends im Zelt Lieder trällern. Auch der Satz „Jeden Tag eine gute Tat“ ist uns nicht unbekannt  noch viel bekannter ist uns jedoch, unser Tun und Handeln nach den Pfadfinderregeln zu auszurichten.” 

 

Dabei wird Mitbestimmung ganz großgeschrieben wird. Jeder darf und soll mitreden und an Entscheidungen teilhaben. In einem Stamm leitet Jugend Jugend, wobei das Ziel ist, die Kinder und Jugendlichen in der Entwicklung von sozialen, intellektuellen, musischen, geistlichen geistigen und physischen Fähigkeiten zu fördern und sie zu verantwortungsbewussten, engagierten und kritischen Menschen zu erziehen. 

 

Der Stamm „Weiße Rose“ mit Sitz im Dortmunder Ortsteil Aplerbeck zählt mittlerweile knapp 130 Mitglieder. Da die Mitgliederzahl in den letzten Jahren stark angestiegen ist, muss nun auch das Equipment entsprechend mitwachsen.  

 

Um allen Mitgliedern die Teilnahme an den Pfadfinderaktionen ermöglichen zu können, muss der Fundus an Zelten um sechs weitere Zelte aufgestockt bzw. und alte und kaputte Zelte müssen ersetzt werden.  Zusätzlich zu den Zelten muss auch die Fahrtenausrüstung entsprechend ergänzt werden. Hierbei geht es unter anderem um einen Benzinkocher sowie Transport- und Lagermöglichkeiten für die Zelte in Form von stabilen Aluboxen. Auch diverses Zubehör wie Bodenplanen für die Zelte sowie Feuerschalen für das abendliche Lagerfeuer sollen neu angeschafft werden. 

 

Die ProFiliis-Stiftung unterstützte den Stamm Weiße Rose neben der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Dortmund mit finanziellen Mitteln in Höhe von 2.400, - Euro bei der Anschaffung der benötigten Materialien. 

 

sf  

 

* der Internetseite des Projektpartners entnommen

Dortmund - Aplerbeck
BdP Stamm Weiße Rose
Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung
Lebenshilfe

Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung

„Die letzte Wegstrecke müssen Kranke nicht allein gehen.“ 

 

Unter diesem Motto bieten die Malteser Hospizdienste den ambulanten Hospizdienst sowie den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst an. Letzterer unterstützt Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher mit einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohenden Krankheit lebt oder aber wenn Eltern „schwerst erkrankt und sterbend“ sind. Geschulte Ehrenamtler besuchen die Familien in regelmäßigen Abständen und helfen so, die Angehörigen in der Situation zu entlasten und den Erkrankten eine Stütze zu sein. Das Angebot erstreckt sich auch über den Tod hinaus im Rahmen von Trauerangeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. 

 

Bereits in der Vergangenheit wurde das Projekt der Malteser „Hospiz und Schule – Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit“ sehr gut angenommen. Hier ging es darum, weiterführende Schulen aufzusuchen und mit SchülerInnen und LehrerInnen in den Dialog zu treten, um über die Arbeit im Hospiz zu informieren. Dieses Projekt sollte nun um Workshops und Projekttage an Dortmunder Schulen zum Thema „Sterbe- und Trauerbegleitung“ erweitert werden. 

 

In dem neuen Projekt „Junge Menschen in der Sterbe- und Trauerbegleitung“ wird Jugendlichen ab 14 Jahren ermöglicht, selbst in der Sterbe- und Trauerbegleitung aktiv zu werden. Hierzu werden zunächst ehrenamtlich arbeitende Jugendliche in Gruppen zu HospizbegleiterInnen unter dem Ansatz der Gleichaltrigenbetreuung (Peer Counseling) von Mitarbeitern der Malteser ausgebildet. Nachdem diese Ausbildung abgeschlossen ist, sind die Jugendlichen in der Lage, in den Familien als Helfer, Ratgeber und Freund insbesondere den erkrankten Jugendlichen und Geschwisterkindern in der schweren Zeit zur Seite zu stehen. 

 

Ein weiteres Ziel ist es, dass die „Peers“ Dortmunder Schulen aufsuchen, um dort mit den SchülerInnen – beispielsweise im Rahmen des Ethik-Unterrichts – über die Themen Sterben und Trauer in Austausch zu kommen und über ihre Erfahrungen im Bereich der Hospizarbeit zu sprechen. Hierbei gibt es verschiedenste Szenarien:  

  1. Das Thema schwere Krankheit und Sterben werden enttabuisiert und die Hemmschwelle wird reduziert, über diese Themen zu sprechen. 

  1. Eventuell betroffene SchülerInnen haben die Möglichkeit, einen ersten niederschwelligen Kontakt zu einer Hilfestelle aufzunehmen, der die ihnen selbst, Familienangehörigen oder auch Freunden in dieser Situation Unterstützung bieten kann. 

  1. Interessierte SchülerInnen können sich über die Arbeit der Ehrenamtler informieren und somit herausfinden, ob eine solche Ausbildung auch für sie in Frage käme. 

 

Angegliedert ist das gesamte Projekt an das bundesweite Projekt „Junge Menschen in Sterbe- und Trauerbegleitung“ der Malteser in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband. Auf dieser übergeordneten Ebene werden die Erfahrungen aus den teilnehmenden Unterverbänden regelmäßig zusammengetragen, diskutiert und für die weitere Ausrichtung des Projektes ausgewertet. 

 

Die Dauer des Projektes ist bis Sommer 2022 angesetzt. Die ProFiliis-Stiftung übernahm hierfür in einem ersten Schritt die Hälfte der Gesamtkosten in Höhe von 13.500,- € für das erste Projektjahr, die andere Hälfte wurde von der Sparkasse Dortmund übernommen. 

 

sf

Dortmund - gesamt
Malteser Hilfsdienst e. V.
Lilo Lausch
Bildung

Lilo Lausch

„Jetzt hör mir doch mal zu!“

 

Ein Satz, den sicherlich jeder von uns schon einmal gehört hat. Kommunikation ist das wohl wichtigste Bindemittel zwischen Menschen. Informationen und Gefühle werden ausgetauscht, Anweisungen werden gegeben, Verbote werden ausgesprochen. Ein elementarer Aspekt der Kommunikation ist das Zuhören.

 

Nun mag sich der ein oder andere denken, dass jeder, der einen intakten Hörsinn hat, doch ohnehin einfach zuhört. Nun, das ist erstmal nicht falsch, aber es gibt einen Unterschied zwischen hören und zuhören. Dies ist nämlich eine Kompetenz, die erlernt werden muss.

 

Das haben sich auch die Verantwortlichen der Stiftung Zuhören gedacht, die das Projekt „Lilo Lausch“ ins Leben gerufen haben. Hauptzielgruppe sind hierbei Kinder ab zwei Jahren.

 

Mittelpunkt des ganzen ist der kleine Elefant mit den großen Ohren, Lilo Lausch. Lilo besucht Kinder in Kindergärten und Grundschulen, um mit ihnen, den ErzieherInnen und LehrerInnen das Zuhören zu lernen.

 

In einer zweitägigen Fortbildung erlernen die ErzieherInnen und LehrerInnen die Grundlagen des Programms. Anhand zahlreicher Beispiele wird ihnen vermittelt, wie Lilo in den folgenden Situationen helfen und unterstützen kann:

  • Zuhör- und Sprachbildung
  • Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Mehrsprachigkeit
  • Medienkompetenz
  • Interkulturelles Lernen

 

Durch verschiedene Rollenspiele mit der Handpuppe Lilo Lausch, einer Vielzahl an Zuhörspielen, mehrsprachiges Vorlesen, Geräuschrätsel und dem gemeinsamen Singen und Hören verschiedensprachiger Lieder profitieren nicht nur die nicht selten mehrsprachigen Kinder, sondern auch deren Eltern von dem Projekt.

 

Die ProFiliis-Stiftung ermöglicht der von vielen mehrsprachigen Kindern besuchten Nordmarkt Grundschule in der Dortmunder Nordstadt die Umsetzung des Projektes an ihrer Schule, indem die Kosten von acht mehrsprachigen Materialboxen übernommen werden. Die Materialboxen enthalten unter anderem eine Lilo-Lausch-Puppe, sowie diverses Vorlese- und Spielmaterial für die Klassen.

 

sf

Dortmund - Innenstadt-Nord
Stiftung Zuhören
Rohingya Emergency Respond
Humanitärhilfe

Rohingya Emergency Respond

Bangladesch zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Umso härter traf es dieses Land, als im Jahr 2017 knapp 900.000 Angehörige der ethnischen Gruppe der Rohingya von Myanmar nach Bangladesch flohen. In Myanmar verfügen die Rohingya über keinerlei Rechte, da sie nicht als eigenständige Bevölkerungsgruppe anerkannt werden. Sie dürfen nicht wählen, haben keinen Zugang zu höherer Bildung und werden regelmäßig Opfer von Inhaftierungen, Folter, Vergewaltigung oder auch Mord. Um den Rohingya in ihrem neuen Zufluchtsort helfen zu können, benötigte Bangladesch somit die Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen.

 

Die Großzahl der Geflüchteten wurde ab 2017 auf zwei Flüchtlingscamps im bangladeschischen Verwaltungsbezirk Cox’s Bazar untergebracht. Unter den dort Lebenden befinden sich auch viele Familien, einige von ihnen mit Kindern, die eine Behinderung haben. Diese Kinder sind besonders auf Hilfe und Unterstützung angewiesen.

 

Seit einigen Jahren bereits unterstützt cbm in dieser Region Kinder und Jugendliche mit Behinderung und greift hierfür auf eine bestehende Partnerschaft mit dem „Center for Disability in Development (CDD)“ zurück. Diese Inklusions-Projekte sollten nun auf die neu entstandenen Flüchtlingscamps ausgedehnt werden. In den Camps sollten sogenannte „Childfriendly Places“ entstehen, ein Terrain, wo Kinder gleichen Alters ihren Bedürfnissen gemäße Angebote und einen geschützten Raum vorfinden. In einem Lebensumfeld, das von Chaos und traumatischen Erlebnissen geprägt ist, sollen die Kinder die Möglichkeit bekommen, spielerisch und altersgerecht in eine relative Normalität einzutauchen. Die "Childfriendly Spaces" werden barrierefrei gestaltet, sodass sowohl Kinder mit Behinderung wie auch Kinder ohne Behinderung diese Bereiche gleichermaßen nutzen können. Auch werden inklusive Bildungsangebote gemacht, die von speziell ausgebildeten LehrerInnen anhand verschiedener Trainings umgesetzt werden. Ein „Childfriendly Space“ bietet Platz für ca. 100 Kinder.

 

Zugleich soll ein Zugang zu medizinischen Versorgungsdiensten, psychosozialer Betreuung und Rehabilitation geschaffen werden. Hierzu zählt zum einen die Sicherstellung einer „Basisgesundheit“ in den Camps, sprich medizinischer Grundversorgung. Zum anderen sollen spezialisierte Gesundheitsdienste angeboten werden, beispielsweise die Durchführung von rehabilitativen Maßnahmen im Bereich HNO- und Augengesundheit. Auch sollen psychosoziale Beratungsstellen eingerichtet werden, um die oftmals traumatisierten Kinder und Jugendliche zu behandeln.

 

Ungefähr 7.840 Kinder sind von Behinderung, Krankheit und / oder Mangelernährung betroffen. Mit Mitteln in Höhe von rund 20.000, - Euro finanziert die ProFiliis-Stiftung die Ausstattung der „Childfriendly Spaces“ mit Spielangeboten, pädagogischer Betreuung und Brückenangeboten für Bildung sowie ca. ein Drittel der Kosten für die die Gesundheitsversorgung und die psychosoziale und rehabilitative Betreuung der Kinder und Jugendlichen.

 

sf

Asien - Cox's Bazar
Christoffel-Blindenmission Deutschland e. V.
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