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1297417900___Lernen in der Manege filter_Humanitärhilfe,filter_InklusionHumanitärhilfe

Sonderförderaktion 2015

Lernen in der Manege

Im April hieß es an der Schopenhauer Grundschule „Manege frei!“, denn in Zusammenarbeit mit dem Circus Soluna fand ein Zirkusprojekt statt. Eine Woche lang konnten die Schülerinnen und Schüler in einem im Vergleich zum Schulalltag eher ungewöhnlichen Umfeld und mit einem kreativen Ansatz Zirkuskunststücke lernen. Zusammen mit Künstlern, Artisten und Pädagogen erarbeiteten sie ein komplettes Unterhaltungsprogramm. Angesagt waren unter anderem Zauberei, Akrobatik, Jonglage, Clownerei, Fakir- und Feuerkunst.

 

Doch obwohl die Zirkusarbeit für alle im Mittelpunkt stand, machten die Jungen und Mädchen noch andere Erfahrungen: Sie mussten sich in eine Gruppe einfügen, anderen vertrauen, mit allen zusammenarbeiten und und und. Nur so konnten am Ende der Woche mehrere öffentliche Zirkusvorstellungen gelingen, bei denen die Kinder im Rahmen eines bunten Programms zeigten, was sie gelernt haben.

 

Da die Durchführung eines derartigen Zirkusprojekts mit hohen Kosten verbunden ist, und es nicht allen Familien möglich war, den entsprechenden Teilnehmerbeitrag zu leisten, wendete sich der Förderverein der Schopenhauer Grundschule an ProFiliis. Die Stiftung hat die Teilnahme der Kinder aus einkommensschwachen Familien mit 15,- Euro und die Teilnahme aller anderen Schülerinnen und Schüler mit 5,- Euro unterstützt und insgesamt rund 2.400,- Euro zur Verfügung gestellt.

 

Zum Hintergrund:

Die Schopenhauer Grundschule in Dortmund-Nette ist eine Offene Ganztagsschule und wird von 279 Kindern besucht. Insgesamt werden 111 Kinder durch das Bildungs- und Teilhabepaket unterstützt. Momentan hat etwa 68% der Schülerschaft Migrationshintergrund und bedingt durch die Flüchtlingsströme wurden zwei Auffangklassen eingerichtet, in denen Kinder aus asylsuchenden Familien betreut und beschult werden.

 

sh

Europa - Dortmund - Mengede Schopenhauer Grundschule
1297417900___Let´s play Poi! filter_Humanitärhilfe,filter_InklusionHumanitärhilfe

Sonderförderaktion 2015

Let´s play Poi!

„Poi“ – Dieser Begriff sagt den meisten im ersten Moment nichts. Es handelt sich hierbei um eine „Requisite“ in der Artistik und kann sich wie eine Schnur mit einem (etwa so groß wie ein Tischtennisball) am Ende vorgestellt werden. Der Artist hält in jeder Hand einen Poi und bewegt diese schwung- und kunstvoll durch die Luft. Ursprünglich kommt das Poi-Spiel aus Neuseeland und ganz begabte Artisten nutzen sogar sogenannte Feuerpois, bei denen der Ball am Ende der Schnur in Flammen steht.

 

Dieses einzigartige Spiel konnten die Besucherinnen und Besucher der Jugendfreizeitstätte Hombruch in einem 5-tägigem Workshop in den Herbstferien 2015 erlernen. Sie konnten die Pois kennenlernen, sich auszuprobieren, kleine und große Tricks erlernen und sogar ganze Choreographien (im Gruppenverband oder individuell) einstudieren. Insgesamt nahmen 12 bis 15 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren teil. Außerdem fanden zwei Intensivworkshops im Rahmen des Teens-Programm statt, an denen außerdem elf Jugendliche das Poi-Angebot wahrnahmen.

 

Insgesamt waren alle begeistert von den Projekten und üben weiterhin gerne mit den Pois, die im Ausleihfundus der Jugendfreizeitstätte bereitstehen.

 

Um die Kosten für die Durchführung dieses Projektes aufbringen zu können, bat der Förderkreis Kultur Hombruch die ProFiliis-Stiftung im Rahmen der Sonderförderaktion um Unterstützung. Diese sagte dem Verein Hilfe zu und hat sowohl die Honorarkosten des Trainers während der Workshop-Woche sowie Material zum Basteln von Übungs-Pois und 5 LED-Poi-Sets übernommen. 

 

Update:

Auch in den Herbstferien 2016 wurde erneut ein Poi-Workshop durchgeführt, der zum Teil mit Restmitteln der Förderzusage von ProFiliis aus 2015 finanziert wurde. Jeden Tag nahmen rund 16 bis 22 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis zwölf Jahren an dem Angebot teil.

 

sh

Europa - Dortmund - Hombruch Förderkreis Kultur Hombruch
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Sonderförderaktion 2015

Mobilität für die Kinderheilstätte

"Die 'Kinderheilstätte' ist eine Einrichtung für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche mit den Bereichen Frühförderung, Kindergarten, Schule und Heim." (Auszug aus der Selbstdarstellung der Kinderheilstätte im ProFiliis-Förderantrag) Die Kinderheilstätte ist in ganz Nordrhein-Westfalen aktiv und betreibt auch in Dortmund zwei Einrichtungen für insgesamt 30 Kinder und Jugendliche. Eine dieser Einrichtungen ist das Kinderhaus, in dem in zwei Wohngruppen 18 Kinder und Jugendliche betreut werden. Sie haben geistige und/oder körperliche Einschränkungen und zum Teil keinen Kontakt zu ihren Eltern.

 

Die beiden Wohngruppen haben sich bisher einen Ford Transit geteilt, der für die Mitnahme von Rollstühlen umgebaut ist. Es gab nur ein Fahrzeug für das Erledigen von Einkäufen, Fahrten zu Freizeitaktivitäten, Arztterminen und Therapiebesuchen für bzw. von 18 Personen. Ein zufriedenstellendes Ergebnis für alle war kaum möglich. 

 

Deswegen sind die Verantwortlichen der Kinderheilstätte auf ProFiliis zugekommen und haben um finanzielle Unterstützung beim Kauf eines Kleinwagens gebeten. ProFiliis hat sich bereit erklärt, 50 % der Anschaffungskosten zu übernehmen, um so den Alltag im Kinderhaus zu erleichtern.

 

Inzwischen ist der PKW angeschafft und schon kräftig im Kinderhaus im Einsatz. Mit dem Kleinwagen werden Einkäufe erledigt und Kinder und Jugendliche, die nicht auf einen Rollstuhl angewiesen sind, werden mit dem neuen Auto zu Freizeitaktivitäten, Freunden oder zum Arzt gebracht. Sowohl die Kinder als auch die Mitarbeiter freuen sich über das zusätzliche Auto und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten und die flexiblere und entspanntere Situation rund um die alltäglichen Fahrten.

 

 sh

Europa - Dortmund - Innenstadt-West Kinderheilstätte
1297417900___"Mein Körper gehört mir!“ filter_Humanitärhilfe,filter_InklusionHumanitärhilfe

Sonderförderaktion 2015

"Mein Körper gehört mir!“

"Mein Körper gehört mir!“ – Das ist das Thema eines interaktiven Theaterstückes, das die theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück, an drei aufeinanderfolgenden Montagen im Februar und März für die jeweils drei Klassen der dritten und vierten Jahrgangsstufen der Regenbogen-Grundschule in Dortmund aufgeführt hat.

 

Im Rahmen dieser Aufführungen wird das Thema sexueller Missbrauch kindgerecht behandelt. Den Kindern wird nahegebracht, wie sie reagieren können, wenn ihnen etwas – insbesondere Berührungen – unangenehm ist, und dass sie selbst bestimmen dürfen, was mit ihnen und ihrem Körper passiert. Auch das Recht „Nein“ zu etwas zu sagen, wird in dem Theaterstück thematisiert.

 

Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen,

·         Situationen, in denen Missbrauch stattfindet, zu erkennen und sich Hilfe zu holen

·         ihren Gefühlen zu vertrauen

·         dass ihr Körper ihnen allein gehört

·         Verantwortung für die eigene Sicherheit zu übernehmen

·         wie sie sich gegen Missbrauch schützen können

 

Gleichzeitig soll den Kindern aber weder Angst noch übertriebenes Misstrauen vermittelt werden. Aus diesem Grund wird sich dem Thema spielerisch angenähert. Zwei Darsteller spielen den Kindern exemplarisch verschiedene Szenen vor, die anschließend mit den Kindern reflektiert und diskutiert werden. Techniken, sich zu schützen und Übergriffe abzuwehren, werden explizit thematisiert und mit den Kindern bewusst herausgearbeitet.

 

ProFiliis unterstützt dieses präventive Projekt und übernimmt rund 40 % der Kosten, die für die Theatervorstellungen und die Fahrtkosten der Schauspieler aufgewendet werden müssen.

 

(Teile dieses Textes wurden aus dem Konzept des Theaterstücks „Mein Körper gehört mir!“ übernommen.)

 

sh

Europa - Dortmund - Mengede Förderverein der Regenbogen-Grundschule
1297417900___Bildung durch Begegnung filter_Humanitärhilfe,filter_InklusionHumanitärhilfe

Sonderförderaktion 2015

Bildung durch Begegnung

Der Spielplatz Missunde-/Düppelstraße wird täglich von einer Vielzahl von Kindern unterschiedlicher Nationen und Kulturen besucht, gerade auch von Kindern aus Neuzuwandererfamilien, die in die bestehenden Strukturen nicht oder nur unzureichend eingebunden sind. Tägliche Konflikte, Auseinandersetzungen und Begebenheiten, die für Kinder verängstigend sind, bestimmen das Bild.

 

Der Kinderschutzbund Dortmund hat es sich – zusammen mit anderen Akteuren aus der Nordstadt – daher zum Ziel gesetzt, diesen Spielplatz wieder zu einem sicheren Ort für Kinder zu machen, an dem Spiel und Begegnung, Kennenlernen und gemeinsames Entdecken möglich werden.

 

Aus diesem Grund werden Honorarkräfte eingesetzt, die an zwei Nachmittagen in der Woche als Ansprechpartner auf dem Spielplatz anwesend sind, das Spielen beaufsichtigen und gemeinsame Aktionen mit den Kindern und Bewohnern des Viertels durchführen. Dadurch kann dieser Spielplatz wieder zu einem sichereren Ort für die jungen Besucher werden. Überdies stellen die Honorarkräfte auch für die Eltern der spielenden Kinder Ansprechpartner dar: Es können Kontakte geknüpft werden und infrastrukturelle Beratung stattfinden.

 

Neben den Honorarkosten fallen im Rahmen dieses Projektes außerdem Materialkosten an, da bei schlechtem Wetter auf Innenräume ausgewichen und Kreativprogramm angeboten wird. Der Kinderschutzbund wendete sich im Rahmen der Sonderförderaktion an die ProFiliis-Stiftung, die den Verein nun bei der Durchführung der Spielplatzbetreuung finanziell unterstützt.

 

sh

Europa - Dortmund - Innenstadt-Nord Kinderschutzbund
1297417900___Sicherheit und Spaß für den Ponyhof Hilbeck filter_Humanitärhilfe,filter_InklusionHumanitärhilfe

Sonderförderaktion 2015

Sicherheit und Spaß für den Ponyhof Hilbeck

Der Ponyhof Hilbeck ist ein Kompetenzzentrum für soziales Lernen und wird von dem Dortmunder Trägerverein "Ökumenische Dienstgruppe Martin-Luther-King e. V." unterstützt. Im April 1977 gründeten etwa 15 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter diesen Verein mit der Idee, einen Ort sozialen Lernens für Jugendhilfe und Erwachsenenbildung zu schaffen. Durch materielle und ideelle Unterstützung gelang es, im August 1980 den Ponyhof Hilbeck als Jugendferienheim zu eröffnen. Die Anlehnung an Martin Luther King begründet sich in dem Bestreben, Rassentrennung entgegenzutreten und sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen.

 

Unter dem Motto „Zusammenkunft, Zusammenhalt und Zusammenarbeit“ wird den jungen BesucherInnen die Möglichkeit geboten, ihre eigenen Fähigkeiten kennenzulernen, sich als Teil einer Gruppe zu erleben und – besonders im Umgang mit den 15 Ponys – Verantwortungsbewusstsein zu lernen. Auf diese Weise kann eine Stärkung der eigenen Identität stattfinden mit positiven Auswirkungen sowohl für den Einzelnen als auch für die Gemeinschaft.

 

Zweimal am Tag findet für die pferdebegeisterten Besucherinnen und Besucher ein pädagogisch begleitetes Reitprogramm statt, bei dem auch einige ponygeeignete Spielgeräte zum Einsatz kommen. Da diese in die Jahre gekommen waren, wendeten sich die Verantwortlichen an die ProFiliis-Stiftung, die die nötigen Mittel bereitstellte, um einige neue Geräte, z. B. eine Ponywippe, anzuschaffen. Auch die Ausstattung, die für ein sicheres Reitvergnügen notwendig ist, musste mal wieder auf Vordermann gebracht werden. Deswegen wurden neue Kinderreithelme, kindgerechte Reitgurte sowie Aufstieghilfen angeschafft.

 

„Das Reitprogramm ist so konzipiert, dass jedes Kind teilnehmen kann. Reiterfahrung ist nicht nötig. Viele Kinder, die uns besuchen haben keinen eigenen Reithelm, deshalb ist es wichtig für uns, immer einen Vorrat an sicheren Kinderreithelmen in verschiedenen Größen zu haben. Die kindgerechten Reitgurte unterstützen gerade reitunerfahrene Kinder sehr gut beim ersten Kontakt mit den Tieren. Sie bekommen ein besseres Gespür für die Tierbewegungen und fühlen sich sicherer auf dem Pony. Die Aufstieghilfen entlasten die Tiere und die Reitpädagogen bei der Arbeit und ermöglichen auch kleineren Kindern die Ponys zu „erklimmen“. Die Ponywippe ist eine tolle Gleichgewichtsübung für Mensch und Tier und das tolle neue Spielmaterial hilft beim spielerischen Umgang mit den Tieren. Vor allem ängstliche Kinder profitieren stark davon. Durch die Spiele auf dem Pony sind sie von ihrer Angst abgelenkt und freuen sich über Erfolgserlebnisse.“ (Projektbericht Ponyhof Hilbeck)

 

sh

Europa - Hilbeck - Ponyhof Hilbeck
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Sonderförderaktion 2015

Kunst und Musik im Klinikum Dortmund

KuMuLi – Diese Abkürzung steht für Kunst und Musik im Klinikum und benennt ein Projekt, das seit 1998 als Kooperation zwischen der TU Dortmund und dem Westfälischen Kinderzentrum besteht. Studierende der TU Dortmund  aus den Bereichen Sonder-, Rehabilitations- und Grundschulpädagogik bieten auf mehreren Stationen der Kinderchirurgie und der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin kunst- und musikpädagogische Betreuung an und bringen so Farbe, schöne Klänge und vor allem Abwechslung in den Klinikaufenthalt der kleinen Patientinnen und Patienten. Für eine gewisse Zeit können die Jungen und Mädchen ihre Sorgen, Ängste und Schmerzen vergessen und auch die Eltern erleben durch das Angebot Entlastung.

 

Sowohl die künstlerische als auch die musikalische Beschäftigung regen die jungen Patientinnen und Patienten zu körperlicher Aktivität an und tragen so dazu bei, aufgestauten Bewegungsdrang abzubauen. Außerdem lernen die Mädchen und Jungen sich selbst und auch sich gegenseitig besser kennen, setzen sich mit ihren Emotionen auseinander und können ihre Kreativität ausleben. Insgesamt wird eine positive Atmosphäre geschaffen und den Kindern und Jugendlichen eine Auszeit im Klinikalltag ermöglicht.

 

In den 60 Stunden im Monat, in denen sie vor Ort sind, ziehen die Studierenden mit ihrem Materialwagen auf die verschiedenen Stationen der Kinderklinik. Die Kinder und Jugendlichen können selber Musik machen oder einfach nur den Klängen der anderen lauschen. Viele verschiedene Musikinstrumente laden hier zu kreativen Eigenkompositionen ein.

 

Um KuMuLi als abwechslungsreiches Angebot sicherstellen zu können, sind gewisse finanzielle Mittel notwendig. Besonders groß ist der Bedarf im künstlerischen Bereich, da es sich bei diesem Material zu großen Teilen um Verbrauchsmittel handelt. Aber auch im musikalischen Bereich entstehen immer wieder Kosten, wenn neue Instrumente oder Zubehör angeschafft werden sollen. Des Weiteren erhalten die Studierenden, die alle ehrenamtlich arbeiten, eine Aufwandsentschädigung.

 

ProFiliis hat sich im Rahmen der Sonderförderaktion bereit erklärt, das KuMuLi-Angebot zu unterstützen und hat zum einen Mittel zur Deckung der Aufwandsentschädigungen für eine Dauer von ca. acht Monaten bereitgestellt. Zum anderen hat die Stiftung die Anschaffung verschiedener Instrumente (Gitarren, Klangschale, Violine, Trommel,…) und Musik- sowie Bastelzubehör (Gitarrensaiten, Acrylfarben, Stifte,…) ermöglicht.

 

sh

Europa - Dortmund - Innenstadt-West KuMuLi
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Sonderförderaktion 2015

Neue Mooncars für die Erlebniswelt Fredenbaum

Der Fredenbaumpark bietet im Dortmunder Norden zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Vom Jugendamt betreut hält die Erlebniswelt Fredenbaum viele Attraktionen für Kinder und Jugendliche bereit: von einer Mountainbikestrecke, einem Hochseilgarten und einem Streetkickbereich über ein Tiergehege, Feuerstellen und eine Wasserbaustelle bis zu einem Waldbereich, einem grünen Klassenzimmer, einer Wetterstation und einem Strand.

 

Ein Programmpunkt auf dem großen Gelände der Erlebniswelt Fredenbaum ist das Fahren mit sogenannten Mooncars (einer Art Gokart). Mit diesen Fahrzeugen kann nicht nur das Gelände erkundet, sondern es können auch geführte Parcours gemeistert werden. Und nebenbei stillen die Mädchen und Jungen so ihren Bewegungsdrang.

 

Um das Mooncar-Angebot auszubauen, wurden mithilfe von ProFiliis drei neue Fahrzeuge angeschafft.

 

sh

Europa - Dortmund - Innenstadt-Nord Erlebniswelt Fredenbaum
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Sonderförderaktion 2015

Neue Tore für DJK Blau-Weiß Huckarde

Der gemeinnützige Dortmunder Fussballverein DJK Blau-Weiß Huckarde zählt zurzeit rund 240 Mitglieder, die sich auf 4 Seniorenmannschaften, 10 Jugendmannschaften und eine Damen-Gymnastikgruppe verteilen.

 

Durch den Umbau des Ascheplatzes zum Kunstrasenplatz bekam DJK Blau-Weiß Huckarde einen großen Zulauf an neuen, insbesondere auch jungen Mitgliedern. Dadurch wäre der Verein im Sommer fast an seine Kapazitätsgrenzen im Trainingsbetrieb gestoßen. Da die Mitglieder in den Wintermonaten wegen der Flutlichtanlange nur auf dem Kunstrasenplatz spielen können, hätte der Verein den Platz vierteln müssen, um alle Mannschaften zwei Mal die Woche trainieren lassen zu können.

 

Es wurde daher geplant, die Trainingskapazitäten auch auf den angrenzenden Naturrasenplatz zu erweitern. Dort können die Juniormannschaften dann in der Zeit von Oktober bis April zusätzlich trainieren. Für die Nachwuchskicker konnte dadurch sogar ein dritter Trainingstag pro Woche eingerichtet werden. Um jedoch auf dem Rasenplatz trainieren zu können, war vor allem eines nötig: Neue Kleinfeld-Tore.

 

Die Verantwortlichen von DJK Blau-Weiß Huckarde wendeten sich daher im Rahmen der Sonderförderaktion an ProFiliis. Die Stiftung sagte dem Verein Unterstützung zu und übernahm die Kosten für die neuen Tore. So konnten die jungen Kicker ab Oktober mit den beiden neu angeschafften Safety-Jugendtoren auch auf dem Naturrasenplatz fleißig trainieren!

 

sh

Europa - Dortmund - Huckarde DJK Blau-Weiß Huckarde
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Sonderförderaktion 2015

Hygienepakete für Mädchen in Kenia

Kenia liegt im Osten Afrikas und gehört zu den wirtschaftlich stärksten Ländern des Kontinents. Es besteht ein recht gut entwickeltes Schulsystem, das mit einer Einschulungsquote von 83 % und einer Übergangsquote in weiterführende Schule von ebenfalls 83 % einen Großteil der Kinder und Jugendlichen in Kenia erreicht.

 

Doch für viele schulpflichtige Mädchen, insbesondere in ländlichen Regionen besteht ein Problem: Sie haben keine adäquaten Mittel, um in der Zeit ihrer Menstruation am Schulunterricht teilzunehmen, da ihnen der Zugang zu Hygieneartikeln (wie Binden oder Tampons) fehlt. Alternativen finden sie in alten Stoffresten oder sogar Blättern, was aber keinen zuverlässigen Schutz darstellt. Außerdem verfügen sie meist nicht über ausreichend Unterwäsche zum Wechseln. Unter diesen Bedingungen ist der Schulbesuch für sie mit Scham und Würdeverlust verbunden und daher undenkbar. Im Durchschnitt verpasst jedes Mädchen rund 50 Tage Unterricht im Jahr, wenn es in der Zeit der Menstruation nicht zur Schule geht! Die Mädchen verpassen wichtige Inhalte und verlieren ggf. den Anschluss an den Schulstoff. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Mädchen die Schule ohne Abschluss verlassen.

 

Um diesem Missstand entgegenzuwirken, hat World Vision eine Initiative ins Leben gerufen: Schulmädchen erhalten Pakete mit einer Hygieneausstattung, die sie für den Umgang mit ihrer Menstruation versorgt. In diesen Paketen enthalten sind

 

  • auswaschbare Stoffbinden,
  • Unterwäsche,
  • Seife,
  • ein Eimer sowie
  • eine Anleitung, wie die Binden genutzt und gereinigt werden.

 

Eines dieser Sets kostet gerade mal 6 € und ist für zwei bis drei Jahre einsetzbar. Zusätzlich werden Schulungen durchgeführt, in denen die Nutzung und die Instandhaltung der Hygieneausstattung thematisiert werden. Außerdem wird in diesem Rahmen auch besprochen, weshalb es wichtig ist, dass Mädchen auch während ihrer Menstruation am Unterricht teilnehmen können.

 

Im Juli 2015 wurde ein Testlauf gestartet. Für eine Dauer von drei bis fünf Monaten haben über 700 Schülerinnen (in Magunga: 240 Mädchen, in Marigat: 500 Mädchen) zwischen 13 und 16 Jahren, die aus sechs verschiedenen Ethnien stammen, Hygienepäckchen getestet und über ihre Erfahrungen berichtet. Es gab ein durchweg positives Feedback von Seiten der Mädchen. Sie sind glücklich über die Hygienepäckchen, nutzen sie gerne und fühlen sich damit sicher. Einige Verbesserungsvorschläge (mehr Seife, mehr Stoffbinden, bessere Abstimmung bzgl. der Konfektionsgröße der Unterwäsche, keine weiße Unterwäsche) wurden auch gemacht, die vom Hersteller der Päckchen aufgenommen werden. „Erste Zahlen zum Schulbesuch belegen, dass die Rate der abwesenden Mädchen im entsprechenden Alter deutlich zurückgegangen ist.“ (World Vision) Die Einführung der Hygienepäckchen ist also ein voller Erfolg und zeigt eine längerfristige und kostengünstige Möglichkeit der Hilfe für Mädchen und Frauen auf.

 

 

                             

 

Zum Hintergrund:

World Vision wurde 1979 gegründet und setzt sich seitdem weltweit für die Rechte von Kindern ein, die mit Armut und Ungerechtigkeiten konfrontiert sind. Mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft versucht World Vision im Leben der Kinder anhaltende Verbesserungen zu erzielen. So werden mit Patenschaftsbeiträgen etwa medizinische Versorgung und der Zugang zu Bildung sichergestellt und im Rahmen der Katastrophenhilfe werden Menschen unterstützt, die zum Beispiel durch ein Erdbeben ihr Zuhause verloren haben. Außerdem setzt sich World Vision auf politischer und wirtschaftlicher Ebene dafür ein, dass die Interessen von bedürftigen Menschen Berücksichtigung finden. Im Jahr 2010 führte World Vision Deutschland 289 Projekte in 51 Ländern durch. „Als Christen unterschiedlicher Konfessionen helfen die Mitarbeiter von World Vision weltweit Menschen in Not, unabhängig von ethnischer Herkunft, Religion oder Nationalität. World Vision Deutschland ist Teil des weltweiten World Vision-Netzwerks, das in fast hundert Ländern aktiv ist.“ (übernommen aus der Selbstbeschreibung von World Vision)

 

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Afrika - - World Vision Deutschland